Der Amiga war fraglos einer der wichtigsten Computer überhaupt und setzte ab seiner Einführung Mitte der 1980er, seine verschiedenen Inkarnationen wurden allein in Deutschland bis ins Jahr 1993 über 1.5 Millionen mal verkauft.
Wie es zum legendären Computer kam, erläutert die Dokumentation DIE AMIGA-STORY von Anthony und Nicola Caulfield. Die kann man sich in der deutsch übersetzten ZDF-Fassung jetzt im Internet Archive ansehen (alternativ findet man sie auch noch in der ZDF-Mediathek, aber da weiß man halt nie, wie schnell »depubliziert« wird).
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Bluehole, der südkoreanische Entwickler hinter dem diesjährigen Spiele-Überraschungserfolg PLAYERUNKNOWN’S BATTLEGROUNDS (mehr als 20 Millionen Verkäufe) haben einen neuen Titel angekündigt. Und der ist ein over the top-Steamfantasy-MMO mit dem Titel ASCENT: INFINITE REALM.
Neben dominierenden Steampunk-Elementen wie Luftschiffen finden sich unter anderem Mecha, Schwertkämpfe, Magie und sogar Drachen in dem MMORPG. Das Open World-Game soll unter anderem Realm vs Realm-Luftschiffkämpfe ermöglichen.
Bluehole sagt dazu:
Ascent: Infinite Realm takes place in a high fantasy steampunk world where machines and magic rule and everyone is dependent on flight to explore, travel, and conquer. In search of a new home, adventurers take to the skies using a wide selection of airships, vehicles, and flying mounts to traverse A:IR’s open, highly vertical world.
Ein Erscheinungsdatum wurde bisher nicht genannt.
Die üblichen Trolle trollen über die scheinbar geringe Framerate, die der Trailer zeigt, dabei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man hier eine frühe Fassung des Spiels sehen dürfte, die noch nicht optimiert wurde.
Aktuell sehe ich wieder vermehrt Jammerposts von SelfpublisherInnen auf Facebook, die lautstark verkünden niemals (!!einself!!!1!) eBooks für 99 Cent verkaufen zu wollen. Der Wortlaut ist grob wie folgt:
»Mimimi! Ich werde mein eBook nicht für 99 Cent anbieten! Es steckt doch so viel Herzblut drin!!!einself! Wo bleibt denn da ‘der Wert des geschriebenen Wortes’?«
Dazu einige Anmerkungen:
1.: Werbeaktionen sind genau das: Werbeaktionen. Man kann tausende Euronen ausgeben, um eine Anzeige in irgendeinem Käseblatt zu schalten, die dann keiner sieht – oder die keinen interessiert. Oder man versucht eben durch eine Werbeaktion Sichtbarkeit herzustellen. Die Differenz zum üblichen Verkaufspreis ist dann eine ganz normale Werbeinvestition, die keineswegs den eigentlichen Wert des Buches verringert.
2.: Wenn das eBook nicht gekauft wird, dann ist es völlig egal was es kostet: Was ist dann der »Wert des geschriebenen Wortes«?
3.: Wenn das eBook den Umfang eines Heftromans hat, kann 99 Cent ein durchaus angemessener Preis sein.
4.: Schnell herunter geschriebener Massenschmonz ist vielleicht auch nur 99 Cent wert, und das ist dann möglicherweise auch sinnvoll, wenn er sich dafür viel öfter verkauft als für 4,99 Euronen.
5.: Wenn du dein eBook nicht für 99 Cent verkaufen möchtest, dann ist das selbstverständlich deine eigene Entscheidung. Prima, mach es so! Aber warum uns deswegen ständig lange volltexten?
6.: »Der Wert des geschriebenen Wortes« muss sich an zahllosen weiteren Medien messen, beispielsweise Fernsehserien, Filmen, Computerspielen – oder Apps für ebenfalls 99 Cent. Mit denen steht man in der Gunst des Käufers in direkter Konkurrenz.
p.s.: Ich kann die Mimimi-Texte nicht mehr sehen und halte sie für Jammerposts, die nur Verkäufe generieren sollen (wie es die meisten Autoren-Jammerposts sollen). Das ist eine miserable – weil nervige – Art von »Werbung«.
p.p.s.: Das gilt weitestgehend genauso übrigens auch für kostenlos-Aktionen
Das fast schon klassisch zu nennende Grafik-Adventure SYBERIA kann man derzeit bei Good Old Games bekommen, und zwar gratis. Es stammt von Benoît Sokal in Zusammenarbeit mit dem französischen Entwickler Microïds und erschien ursprünglich im Jahr 2002.
Zum Inhalt:
Kate Walker, eine junge ambitionierte Anwältin aus New York, bekommt einen ziemlich einfach erscheinenden Auftrag: Nur ein kurzer Zwischenstopp, um den Verkauf einer alten, in den Alpentälern versteckten Automatenfabrik abzuwickeln, dann geradewegs zurück nach New York. Als sie ihn annimmt, ahnt sie noch nicht, dass von nun an ihr Leben auf den Kopf gestellt wird.
Auf ihrer Expedition quer durch Europa reist sie von Westeuropa bis in die Weiten des östlichen Russlands, trifft eine Vielzahl unglaublicher Menschen und begibt sich an stimmungsvolle Orte voller außergewöhnlicher Maschinen. Bei ihrem Versuch, den genialen Erfinder Hans aufzuspüren – der letzte Schlüssel, um das Geheimnis von Syberia zu enthüllen –, durchquert sie Raum und Zeit auf einer Reise, die alles in Frage stellt. Dabei wird der Vertrag, den sie eigentlich unterschreiben sollte, auf einmal zu einem lebensverändernden Ereignis.
SYBERIA ist ein Game, das scheinbar in unserer Zeit und unserer Realität spielt, aber in seinem Verlauf durch Steampunk-Elemente immer surrealer wird.
Das Spiel gibt es in diversen Sprachen für Windows (XP, Vista, 7, 8, 10) und Mac OS X (10.9.0+).
Wie Lucasfilm und Disney in einer Pressemitteilung enthüllen wird es nach Episode IX eine weitere STAR WARS-Trilogie geben. Rian Johnson, der Regisseur von THE LAST JEDI (also Episode VIII) ist damit beauftragt worden, diese neue Trilogie zu schaffen, die abseits der Abenteuer der Familien Skywalker und Solo handeln wird. Er hat die Aufgaben den Dreiersatz von Filmen zu schreiben und auch Regie zu führen, an seiner Seite als ausführender Produzen Ram Bergman.
LucasFilm und Disney sind nach eigener Aussage mit seiner Arbeit an THE LAST JEDI äußerst zufrieden, weshalb er den Zuschlag für die nächsten Episoden der Saga erhalten hat.
Man darf davon ausgehen, dass Johnson dabei nicht komplett freie Hand hat, sondern die Weiterführung der Geschichte in enger Zusammenarbeit mit LucasFilms Storygroup entstehen wird.
Startdaten gab es selbstverständlich aufgrund der extrem frühen Phase bisher nicht, ebenso wenig wie weitere Details.
Ob in der neuen STAR WARS-Trilogie Porgs vorkommen werden ist ebenfalls unklar … ;)
Regisseur und Produzent Guillermo del Toro wollte Carlo Collodis klassischen Kinderbuch-Stoff PINOCCHIO in einen computeranimierten Film umsetzen – und das in einer für ihn typischen düsteren Fassung. Das Projekt ist bereits seit einiger Zeit irgendwie im Gange – und es wurde jetzt weggeaxt.
In einem Interview anlässlich der zweiten Staffel seiner Netflix-Serie TROLLHUNTERS gab er zu Protokoll, dass er Pinocchios Story im faschistischen Italien der Mussolini-Zeit ansiedeln wollte, mit einem Fokus darauf, ob es angesichts solcher Zustände besser sei, eine Puppe oder ein Mensch zu sein. Und er sagte, dass das Projekt eindeutig eingestellt ist, wobei er Absetzungen als »den natürlichen Zustand der meisten Filme« bezeichnete und dass so etwas eben passiert.
Weiterhin fügte er hinzu, dass er sich nach dem Ende seines aktuellen Projekts THE SHAPE OF WATER im nächsten Jahr eine kreative Pause gönnen wolle, um darüber nachzudenken, was er danach alles machen will. Er bezeichnete die Möglichkeit, sich solch eine Auszeit zu nehmen als großes Privileg. Man darf gespannt sein, mit welchem Projekten er nach seinem Sabbatjahr 2018 aus der sprichwörtlichen Höhle kommen wird.
Bild Guillermo del Toro von Gage Skidmore, aus der Wikipedia, CC BY-SA
Im vergangenen Monat erschienen nach dem letzten Windows 10-Update eine handvoll VR-Brillen für Microsofts Betriebssystem, beispielsweise von Acer, Asus oder Medion (wobei die Redmonder natürlich wieder eine Extrawurst brieten und ihre Brillen als »Mixed Reality«, also »MR«, bezeichnen).
Das Problem dabei: Kauft man eine solche Brille, ist der Spaß schnell an seinem Ende angelangt, denn Software ist quasi nonexistent. Das soll sich jetzt ändern, Microsoft und Steam haben angekündigt, dass man die dortigen VR-Spiele ab dem 15. November 2017 auch mit den Microsoft-kompatiblen Spielen nutzen können soll. Das bezeichnet man allerdings erstmal als »Preview«.
Kein Wunder, denn für ein vollständiges Funktionieren müssen die Entwickler die Games für das neue System anpassen, ähnlich wie es damals bereits bei der Unterstützung der Oculus Rift notwendig war. Man sollte also direkt nach der Einführung mit Problemen und der Notwendigkeit von Basteleien an den Einstellungen rechnen.
Wer eine Microsoft-kompatible MR-Brille (die allerdings »auch nur« VR sind) ausprobieren möchte, sollte genau hinsehen und einige Tests lesen, denn die qualitativen Unterschiede zwischen den derzeit erhältlichen Modellen sind groß, auch wenn die zugrunde liegende Technik bei allen Ausführungen eigentlich gleich ist. Für 400 bis 450 Euro erhält man ein Headset und zwei Controller, für letzteren Preis (oder sogar günstiger ab 389 Euro) bekommt man inzwischen auch eine Oculus Rift, ebenfalls mit Controllern.
Im Rahmen seiner Offensive von aufwendig produzierten Fernsehserien (siehe z.B. RINGWORLD) hat Onlineverkäufer und Streamingdienst Amazon nun auch das Werk von J.R.R. Tolkien ins Auge gefasst. Man plant eine Fernsehserie nach der Trilogie HERR DER RINGE, zu diesem Zweck befindet man sich in Gesprächen mit Warner Bros. Television und dem Tolkien Estate. Dem Vernehmen nach ist Amazon-Chef Jeff Bezos selbst aktiv in diese Verhandlungen involviert.
Im Vorfeld wurde eine mögliche Serie offenbar von Warner Television »herumgetragen« und Sendern zum Verkauf angeboten. Ob die Gespräche mit Amazon erfolgreich sein werden, oder ob ein anderer Sender oder Streamingdienst den Zuschlag bekommt, wird die Zukunft zeigen.
Man kann nun spekulieren, worum es in der Serie gehen könnte, denn die Filme sind im Prinzip ja schon eine Referenz, gegen die schwer anzukommen sein dürfte. Möglicherweise wird eine Serie also nur auf Tolkiens Werken basieren, aber andere Handlungen und Protagonisten zeigen.
Und kaum ist das verlautbart (es gibt noch keine Details), kommen sie unter ihren Steinen hervorgekrochen, die Trolle, die schon genau wissen, dass das nur Scheiße werden kann.
Springt doch alle in den Mount Doom!
Promografik LORD OF THE RINGS Copyright Warner Bros.
In Berlin findet am 17. und 18. November 2017 das deutschlandweit erste Science Fiction-Filmfestival statt. Motto: »Das Wettrennen der Zeitmaschinen«. Austragungsort ist das Kino Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30, 10178 Berlin ). Damit kommt dieses Filmgenre zurück an seinen Geburtsort, denn in Berlin-Babelsberg wurde 1926 Fritz Langs Metropolis gedreht.
Das Team um Festivaldirektor Alexander Pfander, das ausschließlich aus Leuten besteht, die selbst aktive Filmemacher sind, hat 65 Filme ausgesucht. Sie werden auf dem Festival jeweils von 10:30 bis 20:00 Uhr abwechselnd in zwei Kinosälen in Blöcken gezeigt. Die Qualität der Einreichungen, die aus der ganzen Welt kommen – weshalb die Festivalsprache natürlich Englisch ist –, haben Pfanders Team überrascht: »Wir waren überwältigt von dem erzählerischen, technischen und vor allem visuellen Können, das in diesen Filmen steckt. Man darf nicht vergessen, dass die meisten davon nur mit kleinen, manchmal winzigen Budgets gemacht worden sind. Das sieht man ihnen aber nicht an.«
Am Freitag um 14.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt. Thema: »Augmented Reality, AI and the Singularity – Will the Future be a Sci-Fi Nightmare?«. Eine weitere gibt es Samstag um 11.30 Uhr, dann über »The Art of Making a Low/Micro-Budget Sci-Fi Movie«. Prämiert werden Filme in dreizehn Kategorien.
Der Sender SyFy hatte 2004 und 2013 die Rechte an Larry Nivens RINGWORLD-Reihe erworben, um daraus eine Miniserie zu machen, daraus wurde aber in beiden Fällen nichts. Jetzt hat Amazon übernommen, denn die wollen den Stoff nun konkret umsetzen.
Weitere Details fehlen im Moment noch, es ist aber bekannt, dass Amazon die Show im Jahr 2018 zusammen mit MGM produzieren wird, es kann also sein, dass wir sie im Herbst desselben Jahres zu sehen bekommen.
RINGWORLD (deutsch: RINGWELT) erzählt die Geschichte des 200-jährigen, gelangweilten Louis Grindley Wu, der in der Zukunft auf einer technologisch fortgeschrittenen Erde lebt. Wu schließt sich einer jungen Frau und zwei Aliens auf einer Reise zur Ringwelt an, ein geheimnisvolles, gigantisches, künstliches Konstrukt außerhalb des bekannten Weltraums.
RINGWORLD gewann 1970 den Nebula Award, und 1971 sowohl den Hugo und den Locus. Dem Vernehmen nach möchte Amazon aus dem Stoff eine epische Show in der Preisklasse von GAME OF THRONES machen. Das ist Teil von Amazon Plänen abseits der bisher bekannten Nischenserien mit größeren Projekten das Streaminggeschäft weiter auszubauen.
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