Gestoppt: Guillermo del Toros PINOCCHIO

Gestoppt: Guillermo del Toros PINOCCHIO

Regis­seur und Pro­duzent Guiller­mo del Toro wollte Car­lo Col­lodis klas­sis­chen Kinder­buch-Stoff PINOCCHIO in einen com­put­era­n­imierten Film umset­zen – und das in ein­er für ihn typ­is­chen düsteren Fas­sung. Das Pro­jekt ist bere­its seit einiger Zeit irgend­wie im Gange – und es wurde jet­zt weggeaxt.

In einem Inter­view anlässlich der zweit­en Staffel sein­er Net­flix-Serie TROLLHUNTERS gab er zu Pro­tokoll, dass er Pinoc­chios Sto­ry im faschis­tis­chen Ital­ien der Mus­soli­ni-Zeit ansiedeln wollte, mit einem Fokus darauf, ob es angesichts solch­er Zustände bess­er sei, eine Puppe oder ein Men­sch zu sein. Und er sagte, dass das Pro­jekt ein­deutig eingestellt ist, wobei er Abset­zun­gen als »den natür­lichen Zus­tand der meis­ten Filme« beze­ich­nete und dass so etwas eben passiert.

Weit­er­hin fügte er hinzu, dass er sich nach dem Ende seines aktuellen Pro­jek­ts THE SHAPE OF WATER im näch­sten Jahr eine kreative Pause gön­nen wolle, um darüber nachzu­denken, was er danach alles machen will. Er beze­ich­nete die Möglichkeit, sich solch eine Auszeit zu nehmen als großes Priv­i­leg. Man darf ges­pan­nt sein, mit welchem Pro­jek­ten er nach seinem Sab­bat­jahr 2018 aus der sprich­wörtlichen Höh­le kom­men wird.

Bild Guiller­mo del Toro von Gage Skid­more, aus der Wikipedia, CC BY-SA