Buch

Neue Science Fiction-Serie: HELIOSPHERE 2265

Ab dem Novem­ber 2012 erscheint eine neue SF-Serie auf dem Markt, der Titel lau­tet HELIOSPHERE 2265. Erschei­nen sol­len die Roma­ne monat­lich als eBooks und zwei­mo­nat­lich als Taschen­bü­cher. Hin­ter der Serie ste­hen Andre­as Sucha­nek (bekannt bei­spiels­wei­se aus der Bas­tei-Rei­he STERNENFAUST sowie durch eine Sto­ry in AETHERGARN) als Autor und Expo­sé-Autor, Arndt Drechs­ler für die Cover und Jonas Hoff­mann als tech­ni­scher Redak­teur.

Am 01. Novem­ber 2265 über­nimmt Cap­tain Jay­den Cross das Kom­man­do über die Hype­ri­on. Aus­ge­rüs­tet mit einem neu­ar­ti­gen Antrieb und dem Bes­ten an Offen­siv- und Defen­siv­tech­nik, wird die Hype­ri­on an den Brenn­punk­ten der Sola­ren Uni­on ein­ge­setzt. Bereits bei ihrer ers­ten Mis­si­on wird die Crew mit einem uralten Geheim­nis kon­fron­tiert, das die Zukunft der Mensch­heit für immer ver­än­dern wird.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­det man dem­nächst auf der Web­sei­te zum Pro­jekt, im Moment gibt es dort noch eher wenig zu lesen, sowie auf der zuge­hö­ri­gen Face­book-Sei­te. Dort wur­de auch soeben gemel­det, dass der ers­te Roman fer­tig geschrie­ben wur­de und nun ins Lek­to­rat geht.

Ins­be­son­de­re ange­sichts des nicht gera­de üppi­gen SF-Ange­bots der Publi­kums­ver­la­ge in Deutsch­land bin ich gespannt.

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Logo Copy­right Helio​sphe​re2265​.de

Ausschreibung: Sword & Sorcery

Der frisch gegrün­de­te Ver­lag und Buch­dienst­leis­ter Emme­rich Books und Media ist für eine Kurz­ge­schich­ten-Antho­lo­gie auf der Suche nach Sto­ries aus dem fast schon alt­ehr­wür­di­gen Gen­re-Bereich Sword & Sorcery. Bei­spie­le für die­se Spiel­art der Fan­ta­sy sind bei­spiels­wei­se Howards CONAN, Moor­cocks CORUM oder Fritz Lei­bers Geschich­ten um Fafhrd und den Grau­en Mau­ser – und es ist in den letz­ten Jah­ren lei­der ins­be­son­de­re in Deutsch­land schwer unter­re­prä­sen­tiert, es domi­nie­ren High Fan­ta­sy, Schmu­se­vam­pi­re und Kapu­zen­fan­ta­sy den hie­si­gen Markt. Umso erfreu­li­cher, dass Peter Emme­rich sich des The­mas anneh­men will.

Quel­len der Inspi­ra­ti­on soll­ten Hel­den und Krie­ge­rin­nen im Sti­le von CONAN DER BARBAR oder der RED SONJA sein, ohne die­se jedoch zu kopie­ren.

Spe­zi­el­le Aus­schrei­bungs­be­din­gun­gen:

Es kön­nen meh­re­re Kurz­ge­schich­ten ein­ge­reicht wer­den.
Der Umfang einer Sto­ry soll­te im Bereich zwi­schen 25.000 bis 30.000 Anschlä­gen, inkl. Leer­zei­chen, lie­gen. Das sind ca. 13 bis 17 Norm­sei­ten zu 1.800 Anschlä­gen.
Vor­läu­fi­ger Ein­sen­de­schluss ist der 31. Dezem­ber 2012. Soll­ten bis zu die­sem Datum nicht genü­gend Geschich­ten vor­han­den sein, kann die­se Aus­schrei­bung ver­län­gert wer­den.

Alle Infor­ma­tio­nen und auch wei­te­re Aus­schrei­bungs­be­din­gun­gen fin­den sich auf der Web­sei­te zur Antho­lo­gie. Erschei­nen wird die Sto­ry­samm­lung als Taschen­buch und eBook.

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Cover-Abbil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media, Cover­bild von Syl­via Koch

Neu bei Feder und Schwert: DIE ZERBROCHENE PUPPE

Ende Sep­tem­ber erscheint beim Ver­lag Feder & Schwert der Steam­punk-Roman DIE ZERBROCHENE PUPPE von Judith und Chris­ti­an Vogt. Aus der Beschrei­bung:

Die Phy­si­ke­rin Æme­lie von Erlen­ho­fen stellt auf einer Kon­fe­renz in Vene­dig den Pro­to­ty­pen einer Brenn­stoff­zel­le vor. Kurz dar­auf drin­gen wan­deln­de Tote in ihre Unter­kunft ein und töten die Wis­sen­schaft­le­rin, der es gera­de noch gelingt, ihrem Mann Naðan die Flucht zu ermög­li­chen. Das Letz­te, was sie ihm mit auf den Weg gibt, ist ihre alte Por­zel­lan­pup­pe, die von nun an Naðans bes­te Freun­din wird, da sie mit der Stim­me sei­ner ver­stor­be­nen Frau spricht. Die sterb­li­chen Über­res­te Æme­lies indes ver­schlep­pen die wan­deln­den Kada­ver.
Die Poli­zei kann der Spur bis nach Æsta, einer schwim­men­den Stadt auf einem Eis­berg, fol­gen, wo sie sich ver­liert. Naðan beschließt, wei­ter nach Æme­lies Lei­che zu suchen. Mit­tel­los fahn­det er zwi­schen Gewerk­schaft­lern, Huren und Opi­um­süch­ti­gen nach dem Täter.
Eine Odys­see beginnt, in deren Ver­lauf Naðan zahl­rei­che Irrun­gen und Wir­run­gen durch­le­ben muss, ehe er einem schreck­li­chen Geheim­nis auf die Schli­che kommt.

Der Roman hat 400 Sei­ten und wird zum Preis von 12,99 Euro ver­kauft. Ab sofort kann man vor­be­stel­len.

DIE ZERBROCHENE PUPPE
Judith und Chris­ti­an Vogt
Taschen­buch
Phan­tas­tik – Steam­punk
400 Sei­ten, EUR 12,99
ISBN: 978–3‑86762–156‑4

Cover Copy­right Feder & Schwert

[aartikel]386762156X[/aartikel]

Peter Jackson ruft die Tolkien-Woche aus

Peter Jack­son und sei­ne Fiir­ma WETA haben die­se Woche zur Tol­ki­en-Woche ernannt. In deren Rah­men soll es neben einem neu­en HOB­BIT-Trai­ler auch noch wei­te­re Über­ra­schun­gen geben. Grund dafür ist der 75. Jah­res­tag des Erschei­nens von THE HOBBIT sowie der Geburts­tag von Bil­bo und Fro­do am 22. Sep­tem­ber.

Im fol­gen­den Video kann man sehen, was Jack­son selbst dazu zu sagen hat:

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Kommt WONDER WOMAN doch noch ins Fernsehen?

Der letz­te Ver­such war der von David E. Kel­ley, in der Adri­an­ne Pali­cki die Rol­le der Ama­zo­nen­prin­zes­sin aus DCs Comics über­neh­men soll­te. Wie bekannt, hat sich NBC nach der Betrach­tung des pro­du­zier­ten Pilot­films aller­dings ent­schlos­sen, kei­ne Serie in Auf­trag zu geben. Spe­ku­la­tio­nen über die Qua­li­tät des Pilo­ten gab es zuhauf …

Jetzt sieht es so aus, als kön­ne WONDER WOMAN – die ers­te und alt­ge­dien­tes­te DC-Super­hel­din – doch noch ihren Weg auf die Fern­seh­schir­me fin­den; das neue Pro­jekt weder mit Kel­ley noch mit NBC zu tun, der Sen­der im Gespräch ist The CW, dort kennt man sich mit DC-Super­hel­den aus. Zum einen lief dort jah­re­lang SMALLVILLE und in Kür­ze sen­det man neue Aben­teu­er von GREEN ARROW ali­as Oli­ver Queen.

CW, War­ner Bros. TV und DC Comics haben sich offen­bar zusam­men getan, um eine Ori­gin-Sto­ry, also qua­si eine »Ent­ste­hungs­ge­schich­te«, des Cha­rak­ters zu rea­li­sie­ren, der Arbeits­ti­tel lau­tet AMAZON. Man will sich auf eine jun­ge Hel­din kon­zen­trie­ren, statt wie in bis­he­ri­gen Fern­seh­in­kar­na­tio­nen die älte­re, voll aus­ge­bil­de­te (no pun inten­ded) WONDER WOMAN zu zei­gen. Das erin­nert kon­zep­tio­nell natür­lich an SMALLVILLE und des­sen »no tights, no flight«-Credo.

Man muss aller­dings an die­ser Stel­le ein­deu­tig dar­auf hin­wei­sen, dass im Moment erst ein­mal nur ein Dreh­buch ver­fasst wird, ob man grü­nes Licht für die Pro­duk­ti­on eines Pilot­films gibt steht der­zeit noch in den Ster­nen. Ver­fas­ser des Skripts ist Allan Hein­berg, der ist für CW offen­sicht­lich die rich­ti­ge Wahl, denn er schrieb bereits Epi­so­den im Soap-Ope­ra-Stil, der bei CW so bliebt ist. Zudem ver­fass­te er im Jahr 2005 die Sto­ries zu eini­gen YOUNG AVENGERS-Comics.

Bild: WONDER WOMAN Cos­play auf der Japan Expo 2010, von Oma­ru­kai, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Cameron: BATTLE ANGEL nach AVATAR

Schon seit Ende der Neun­zi­ger hat­te es immer wie­der Mel­dun­gen gege­ben, dass James Came­ron die klas­si­schen Ani­més und Man­gas BATTLE ANGEL ALITA ver­fil­men will. Das Groß­pro­jekt AVATAR hat die­se Plä­ne zwar ver­scho­ben, das Pro­jekt steht aber nach wie vor auf der Agen­da des Regis­seurs.

Erst ein­mal hat­te es eini­ge Unstim­mig­kei­ten über die Anzahl der geplan­ten AVA­TAR-Fil­me gege­ben. Sigour­ney Wea­ver sprach neu­lich von ins­ge­samt vier Tei­len, das wur­de dann aus dem Dunst­kreis Came­rons erst ein­mal demen­tiert, es soll­te tat­säch­lich nur drei geben, die letz­ten bei­den soll­ten am Stück pro­du­ziert wer­den. Nun ist die neu­es­te Infor­ma­ti­on, dass es doch noch einen vier­ten Able­ger geben wird, dabei han­delt es sich um ein Pre­quel, das beleuch­tet, wie die Men­schen auf Pan­do­ra ankom­men und wel­che Miss­ver­ständ­nis­se zu den Umstän­den zu Beginn des ers­ten Teil geführt haben.

Das wird natür­lich alles etwas dau­ern, des­we­gen ist BATTLE ANGEL ALITA Zukunfts­mu­sik. Pro­du­zent Jon Land­au sag­te aller­dings in einem Inter­view ein­deu­tig, dass der Fokus zwar im Moment auf AVATAR liegt, man aber ALITA defi­ni­tiv in der Pla­nung  hat. Ange­peil­ter Kino­start könn­te im Jahr 2017 sein.

In der Wiki­pe­dia fin­det man zum Hin­ter­grund des Kampf­en­gels:

Aus einem teil­wei­se ver­schrot­te­ten Kopf eines weib­li­chen Cyborgs baut der Mecha­ni­ker Ido mit ande­ren Schrott­tei­len einen neu­en künst­li­chen Orga­nis­mus. Er nennt sie Ali­ta. Ohne Erin­ne­rung an ihr frü­he­res Leben assis­tiert sie Ido in Schrott­stadt. Eines Tages fin­det sie her­aus, dass sie bis­her unge­ahn­te Fähig­kei­ten im Kampf hat. Sie beschließt Kopf­geld­jä­ge­rin, ein soge­nann­ter »Hun­ter War­ri­or«, zu wer­den. Auf­grund von ver­lust­rei­chen Kämp­fen erhält sie von Ido dafür einen neu­en nahe­zu unbe­sieg­ba­ren Kör­per, den er Ber­ser­ker nennt und der angeb­lich aus dem Welt­raum stammt. Mit ihren Kampf­küns­ten und den Fähig­kei­ten ihres Kör­pers bringt sie auch Kri­mi­nel­le zur Stre­cke, vor denen ande­re Kopf­geld­jä­ger zurück­schre­cken.

Die Man­ga-Serie BATTLE ANGEL ALITA bringt es auf meh­re­re Buch­aus­ga­ben die auch inter­na­tio­nal ver­öf­fent­licht wur­den, zudem exis­tiert eine zwei­tei­li­ge OVA. Die deut­sche Aus­ga­be der Man­gas erschien bei Carlsen. Die OVA gibt es hier­zu­lan­de lei­der nur stark gekürzt auf VHS, wer eine DVD möch­te muss in den USA bestel­len.

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Cover BATTLE ANGEL ALITA (VHS) Copy­right Universal/​Polygram

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Heute neu bei Piper: IMMORALITY ENGINE

Heu­te erscheint bei Piper die deut­sche Fas­sung des Steam­punk-Romans IMMORALITY ENGINE von Geor­ge A. Mann. Was sofort auf­fällt ist wie­der ein­mal die ein­falls­lo­se Gestal­tung des Titel­bilds (Haupt­sa­che Zahn­rä­der …), war­um man sich nicht am gran­dio­sen Retro-Design des Ori­gi­nals ori­en­tiert, will sich mir wahr­lich nicht erschlie­ßen.

IMMORALITY ENGINE ist der krö­nen­de Abschluss der »New­bury & Hobbes«-Trilogie (wobei man aus dem Inhalt ent­neh­men könn­te, dass es mög­li­cher­wei­se doch noch wei­te­re Roma­ne geben wird).

Bereits im letz­ten Dezem­ber habe ich die Ori­gi­nal­fas­sung des Romans rezen­siert und ich kann mich nur wie­der­ho­len, dass der an Steam­punk Inter­es­sier­te hier unbe­dingt zugrei­fen muss, denn es han­delt sich um einen Gen­re-Roman reins­ten Was­sers, der nicht nur alle Ver­satz­stü­cke mit­bringt, son­dern auch noch äußerst kurz­wei­lig ist.

Es steht aller­ding wie­der ein­mal zu befürch­ten, dass im Zuge einer deut­schen Über­set­zung viel des Kolo­rits des Ori­gi­nals auf der Stre­cke bleibt. Wer der eng­li­schen Spra­che mäch­tig ist, soll­te lie­ber zur Fas­sung von Snow­books grei­fen. Die ist zudem deut­lich preis­güns­ti­ger.

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Cover IMMORALITY ENGINE Copy­right 2012 Piper

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Teaser: MÉTAL HURLANT – HEAVY METAL

Vor eini­ger Zeit hat­te ich dar­über berich­tet, dass es Bestre­bun­gen gibt, zum fran­zö­si­schen Comic-Maga­zin MÉTAL HURLANT – bei uns bekannt unter dem Titel HEAVY METAL oder SCHWERMETALL – eine Fern­seh­se­rie zu rea­li­sie­ren. Dar­aus wur­de tat­säch­lich was, es gibt sogar einen ers­ten Teaser. Die Aus­saarhlung star­tet in Frank­reich im Novem­ber; hof­fen wir, dass es bald dar­auf eine Über­set­zung in ver­ständ­li­che Spra­chen gibt. ;o)

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Dank an Flo­ri­an Schlei­cher für den Hin­weis!

Offizieller Trailer: CLOUD ATLAS

Es gibt mal wie­der einen neu­en Trai­ler zu CLOUD ATLAS von Lana und Andy Wachow­ski (THE MATRIX, V FOR VENDETTA) und Tom Tykwer. Die Geschich­te spielt in sechs Abschnit­ten über einen Zeit­raum von tau­send Jah­ren. Der jeweils nächs­te Prot­ago­nist erfährt jeweils von den Aben­teu­ern des vor­her­ge­hen­den aus Büchern, Bio­gra­fien oder Emails. Die Plots wer­den jeweils abge­bro­chen und im zwei­ten Teil des Film geht es wie­der rück­wärts und die Gescheh­nis­se wer­den auf­ge­löst.

Klingt kom­pli­ziert? Ist es auch. Der 2004 erschie­ne­ne Roman CLOUD ATLAS vom bri­ti­schen Autor David Mit­chell gilt als unver­film­bar. Min­des­tens ein span­nen­des Expe­ri­ment ist das also alle­mal. US-Start der Lein­wand­fas­sung ist am 26. Okto­ber 2012, hier­zu­lan­de kommt der Film am 15. Novem­ber 2012 in die Licht­spiel­häu­ser.

Die Rie­ge der Schau­spie­ler ist beein­dru­ckend, es spie­len unter ande­rem:

  • Tom Hanks als Dr. Hen­ry Goo­se /​ Isaac Sachs /​ Der­mot »Dus­ter« Hog­gins /​ »Timo­thy Caven­dish« /​ Zach­ry Bai­ley
  • Hal­le Ber­ry als Lui­sa Rey /​ Jocas­ta Ayrs /​ Mero­nym /​ unge­nann­ter PAr­ty­gast
  • Jim Broad­bent als Vyvyan Ayrs /​ Timo­thy Caven­dish
  • Hugo Wea­ving als Bill Smo­ke /​ Nur­se Noa­kes /​ Old Geor­gie /​ korea­ni­scher Cha­rak­ter /​ ?
  • Sus­an Saran­don als Ursu­la
  • Hugh Grant als Alber­to Gri­mal­di /​ Can­ni­bal
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Amazons eReader-Offensive: Das Tablet Kindle Fire HD und neuer preiswerter Kindle

Wer aktu­ell die Sei­te von Ama​zon​.de auf­ruft, bekommt sofort ein­deu­tig prä­sen­tiert, wor­um es dem Inter­net­ver­sen­der der­zeit am meis­ten geht: statt per­so­na­li­sier­ter Ange­bo­te wer­den dem Besu­cher die neu­en Ver­sio­nen des Tablets Kind­le Fire prä­sen­tiert. Aber auch die bis­he­ri­ge Vari­an­te, die schon als aus­ver­kauft gemel­det wur­de, ist wei­ter­hin erhält­lich, aller­dings zu einem redu­zier­ten Preis.

Das neue Kind­le Fire HD kommt in zwei Vari­an­ten mit 16 oder 32 Giga­byte Spei­cher daher, die kos­ten 199,00 bezie­hungs­wei­se 249 Euro, was für ein Tablet die­ser Leis­tungs­klas­se durch­aus preis­wert ist und sich im Bereich des Goog­le Nexus 7 bewegt. Das Gerät ist mit einem angeb­lich blick­win­kel­sta­bi­len Dis­play mit einer Auf­lö­sung von 1280 x 800 Pixeln aus­ge­stat­tet, im WLAN-Bereich bie­tet es Dual­band und es ver­fügt über zwei Laut­spre­cher für Ste­reo­wie­der­ga­be. Im Gerät wer­kelt ein 1,2 GHz Dual-Core-Pro­zes­sor mit Ima­gi­na­ti­on Power­VR-Gra­fik­kern.

Ob das Gerät wirk­lich was kann, wer­den Tests zei­gen.

Fast noch bemer­kens­wer­ter (wenn auch nicht wirk­lich uner­war­tet) fin­de ich aller­dings, dass Ama­zon auf die stel­len­wei­se recht nied­ri­gen Prei­se der Kon­kur­renz in Sachen eInk-Rea­der seit der IFA reagiert: das neue »kleins­te« Kind­le-Modell erscheint am 12. Sep­tem­ber, hat einen sechs Zoll-Bild­schirm und soll gera­de mal 79 Euro kos­ten. Das wäre im Ver­gleich mit ande­ren aktu­el­len Rea­dern jetzt noch kein Knül­ler, aller­dings ver­fügt das Ama­zon-Gerät im Gegen­satz zu den Mit­be­wer­bern in die­sem Preis­seg­ment über WLAN!

Nach wie vor fin­de ich es pro­ble­ma­tisch, dass man sich mit Kind­le-Gerä­ten an einen Anbie­ter bin­det, aber die Preis­ge­stal­tung Ama­zons dürf­te der teils eher behä­bi­gen Kon­kur­renz (und auch den Dino­sau­rie­ren der deut­schen Buch­bran­che all­ge­mein) erneut Schweiß­per­len auf die Stirn trei­ben. Der Vor­teil für den Kun­den: die Prei­se für eRea­der ande­rer Her­stel­ler wer­den dadurch mit Sicher­heit wei­ter fal­len.

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Pres­se­fo­tos Kind­le Fire HD und Kind­le Copy­right Ama­zon

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