Im Januar erschein mit DIE CYBER-BRUTZELLEN bereits der 120. »Silberband«, also ein Hardcover mit überarbeiteten Heftromanen aus der PERRY RHODAN-Reihe. Es handelt sich um den zweiten Band mit Inhalten aus dem Zyklus DIE KOSMISCHE HANSE, Perry Rhodan und seine Gefährten erhalten darin weitere Informationen über die kosmischen Zusammenhänge, über Superintelligenzen und die drei Ultimaten Fragen.
Die Inhalte der zugrunde liegenden Romane wurden vom Autor Hubert Haensel sorgfältig bearbeitet und gestrafft, wobei auch gelegentliche Widersprüche ausgeräumt wurden. Dennoch bemüht man sich, den Charme der Originalromane beizubehalten. Damit dürften auch die zuweilen etwas nörgeligen Altleser mit der Neuveröffentlichung zufrieden sein.
In DIE CYBER-BRUTZELLEN finden sich die Romane: Todesfahrt nach Felloy (Band 1005) von Kurt Mahr, Die Falle von Cratcan (Band 1006) und Zwischenspiel auf Karselpun (Band 1016) von Clark Darlton, Der Computermensch (Band 1010) und Angriff der Brutzellen (Band 1011) von Peter Griese, Der programmierte Mann (Band 1012) und Der unsichtbare Gegner (Band 1021) von H. G. Francis, Die Spoodie-Seuche (Band 1013) und Alles für die SOL (Band 1014) von H. G. Ewers, Das Schiff der Ahnen (Band 1015) von Marianne Sydow sowie Das Viren-Experiment (Band 1020) von William Voltz.
Band 120 mit einer Stärke von ca. 400 Seiten wird zum Preis von 17,95 Euro bei den einschlägigen Händlern zur Verfügung stehen. Erfreulich niedrig ist im Vergleich dazu der eBook-Preis mit nur 9,99 Euro.
Bis zum Start der dritten Staffel zur Zombie-Serie THE WALKING DEAD nach Rick Kirkman ist nocht etwas hin, denn die startet erst am 14. Oktober. Um die Zeit zu überbrücken gibt es eine Ableger-Webserie mit dem Titel COLD STORAGE, deren erste Episode HIDE AND SEEK ab sofort im Netz steht.
COLD STORAGE erzählt die Geschichte eine jungen Mannes namens Chase (gespielt von Josh Steward), der zur Beginn der Zombie-Apokalypse verzweifelt versucht, zu seiner Schwester zu kommen. Er findet eine Unterkunft in einem Lagerhaus, das vom ehemaligen Angestellten B. J. geleitet wird. Doch da ist offenbar nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint …
Die erste Episode kann man sich auf der Webseite zur Webserie ansehen – zumindest wenn man weiß, wie man das Aussperren europäischer Nutzer umgehen kann. Die Folgen sind jeweils fünf Minuten lang und es wird insgesamt vier davon geben.
Nachdem THE AMAZING SPIDER-MAN an den Kinokassen ungefähr 750 Millionen Dollar eingenommen hat, verwundert es nicht im Geringsten, dass es einen zweiten Teil geben wird. Doug Belgrad, der Präsident von Sony/Columbia Pictures, hat soeben bestätigt, dass Andrew Garfield die Rolle des freundlichen Netzschwingers erneut besetzen und Marc Webb als Regisseur zurück kehren wird.
Die Dreharbeiten sollen früh im nächsten Jahr beginnen, das Drehbuch wird von den Namen kommen, die man derzeit in Zusammenhang mit gefühlt jeder Hollywood-Produktion zu lesen bekommt: Alex Kurtzman und Roberto Orci. Ein weiterer Autor wird Jeff Pinkner sein, den kennen wir beispielsweise durch Skripte für die Fernsehserie FRINGE.
Kinostarttermin in den USA soll der 2. Mai 2014 sein. Es sieht so aus, als würde die Reihe von Superhelden-Filmen noch lange nicht abreissen …
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Promofoto THE AMAZING SPIDER-MAN Copyright Sony/Columbia Pictures
Es ist der erste Oktober. Und was gibt es für den Phantastik-Fan an jedem Ersten? Korrekt: neuen Lesestoff in Form des Magazins FANDOM OBSERVER. Der neue trägt die Nummer 280. Chefredakteur Martin Kempf präsentiert auf 24 Seiten die folgenden Themen:
- Vom Elfenbeinturm hinab in die Ackerfurche – Hermann Ritter ärgert sich über das neue Inklings-Jahrbuch
– SHADOWRUN ONLINE: Colin Wagenmann interviewte Jan Wagner von Cliffhanger Productions
– Kein Volldampf, aber beeindruckende Marschgeschwindigkeit: Merlin Thomas hat Die Steampunk-Chroniken – ÆTHERGARN gelesen
– Der Chefredakteur wundert sich: über eine neue Merchandising-Masche und über den Kinofilm PROMETHEUS
Weiterhin findet man im FO 280:
Dennis Bruk bespricht den Film LOCKOUT, Peter Herfurth-Jesse las das Buch VORTEX von Robert Charles Wilson, Karl E. Aulbach empfiehlt wärmstens das Buch WO NIE EIN KIND ZUVOR GEWESEN IST… von Bartholomäus Figatowski, Rüdiger Schäfer hat ein dickes Nachrichtenpaket über Neues aus Film und Fernsehen geschnürt und bespricht die Streifen OSOMBIE, PROMETHEUS, TOTAL RECALL, THE CABIN IN THE WOODS, PIRANHA 3DD und noch einige mehr. Dazu gibt´s Neues aus der Szene.
Heute bekommt man für Amazons Kindle gleich zwei Bände der Anthologie TANZ DES LEBENS ohne einen müden Cent dafür ausgeben zu müssen. Der Titel von Band eins lautet TAGWÄRTS, Nummer zwei ist konsequenterweise NACHTWÄRTS betitelt.
Klappentext:
Zehn Geschichten – eine phantastischer als die andere. Obwohl sie unterschiedlicher kaum sein können, verbindet sie ein gemeinsames Thema: der geheimnisvolle, beeindruckende, außergewöhnliche Tanz des Lebens.
TAGWÄRTS hat einen Umfang von ca. 119 Seiten, NACHTWÄRTS ist ca. 101 Seiten stark (nicht vergessen, das sind die Amazon-Schätzungen, die von der Realität abweichen können, meist wären Papierbücher dicker). Normalerweise kosten die beiden eBooks jeweils 3,99 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Verlags Æternica. Aktuell liegen die beiden eBooks nur für Kindle vor, andere Formate sollen folgen, eventuell gibt es später auch noch eine Printausgabe.
Nach längerer Zeit möchte ich an dieser Stelle mal wieder eine Software vorstellen, die kein Spiel ist. Für die Vorstellung hole ich mal etwas aus: auch wenn der Begriff Hypertext aus dem Web heutzutage durchaus kein Fremdwort mehr ist, so hat das Setzen von Links und damit das Verzweigen von Geschichten in der Prosa nach wie vor kaum Bedeutung. Auch mit der flächendeckenden Einführung von eBooks, Smartphones und Tablets liest man Bücher und Stories noch wie vor hundert Jahren: linear. Wir hatten schon zu Print-Zeiten etwas ähnliches, vor etlichen Jahren gab es mal Rollenspielbücher, wie beispielsweise die Reihe EINSAMER WOLF. Darin konnte man sich an neuralgischen Punkten entscheiden, wie es mit der Geschichte weiter gehen sollte. Dazu wählte man seine Option und las dann auf der entsprechenden Seite weiter.
Obwohl heutzutage die entsprechenden Techniken im Netz längst nicht mehr besonders beachteter Standard sind, haben sie ins schriftliche Geschichten erzählen nach wie vor quasi keinen Eingang gefunden. Was ich persönlich ehrlich gesagt ziemlich seltsam finde, allerdings kann ich nachvollziehen, dass eine solche verzweigte Story einen deutlichen Mehraufwand im Schaffensprozess bedeutet.
Und genau hier kommt TWINE ins Spiel. TWINE ist eine Software, die es ermöglicht, interaktive Geschichten in Textform – genauer: HTML – und mit Verzweigungspunkten in Form von Hyperlinks auf einfache und übersichtliche Art und Weise zu erstellen. Durch den grafischen Ansatz hat man die Struktur seiner Geschichte ständig im Blick und kann zudem einzelne Elemente beliebig verschieben und auch neu verknüpfen.
Wer also mal mit Hypertexten und Geschichten, experimentieren möchte, die Alternativen statt eines linearen Ablaufs beinhalten, der sollte dringend einen Blick auf TWINE werfen. Die Geschichten können dank der Umsetzung als single-file-HTML einfachst publiziert oder an Dritte weiter gegeben werden; dank des verwendeten Formats kann man die erstellten Dateien auf einer riesigen Menge von Geräten betrachten, vom Computer über den eReader (wenn er das Verfolgen von Links beherrscht) bis hin zum Smartphone – oder sogar exotischere, wie Spielekonsolen mit Browser. Das Beste daran: es handelt sich um eine Open Source-Software unter der GNU Public License. Mehr zum Programm auf der Webseite des Projekts. Twine gibt es in Versionen für Windows und Mac OS X. Das Ganze läuft für Hardcore-Nutzer unter dem Namen Twee auch via Python von der Kommandozeile aus.
Das folgende Video zeigt eine kleine Einführung:
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DreamWorks ist einen Schritt weiter bei seinem Projekt, Steven Spielbergs Film ROBOPOCALYPSE auf die Schiene zu bringen. Aktuell wurde der ehemalige Fox-Chef Tim Rothman als Produzent gewonnen werden. Der hat nämlich bereits unterschrieben, um den zum Zeitpunkt des Rechteerwerbs im Jahr 2009 noch unveröffentlichten Roman von Daniel H. Wilson umzusetzen.
Die Hauptrolle wurde besetzt mit Chris Hemsworth, der aktuell in einer Menge Produktionen mit phantastischem Bezug auftaucht, darunter sicherlich weit vorne seine Darstellung des Marvel-Helden THOR im gleichnamigen Film und bei THE AVENGERS.
Der Hollywood Reporter meldet jetzt, dass man im Gespäch mit Anne Hathaway ist, diese soll eventuell die weibliche Hauptrolle in ROPOPOCALYPSE übernehmen. Na, das wäre ja mal ein Hit: THOR und CATWOMAN in einem Film. ;o) Allerdings sollte man dabei bedenken, dass die Gespräche sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden.
Der Film handelt vom »Schicksal der Menschheit nach einem Aufstand der Roboter«. Das Drehbuch schreibt gerade Drew Goddard (CLOVERFIELD), die Dreharbeiten starten im Frühjahr 2013, ins US-Kino soll die Roboter-Apokalypse am 25. April 2014 kommen.
Wer den Roman schon einmal lesen möchte: den gibt es seit September 2011 auch in deutscher Sprache. Ich wollte es nur mal erwähnt haben, man muss Science Fiction inzwischen bei den hiesigen Publikumsverlagen ja leider mit der Lupe suchen …
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Cover des Romans ROBOPOCALYPSE Copyright 2011 Doubleday
Hereinspaziert und Manège frei! Gaukler, Narren und Komödianten aus Fantasy und SF treiben ihr Unwesen in der Ausgabe 103, 10/2012, des monatlichen Fantasy-Magazins NAUTILUS Abenteuer & Phantastik. Angesichts der im Heft präsentierten Sach-Infos zu Masken, Fratzen und teuflischen Clowns kann einem aber das Lachen gefrieren.
»Ha, ha«, sagt der Clown. Und wenn es von einer Grinsefratze wie etwa dem bösen Clown Pennywise aus Stephen Kings Horror-Klassiker ES stammt, dann ist das als Drohung aufzufassen. Warum nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begründete Angst vor breitgeschminkten Mündern, roten Pappnasen und verzerrten Gesichtern haben dürfen und was das mit göttlichen Trickstern, Wahnsinn und Zähnefletschen, Narrenfreiheit und rebellischen Kaspern bis hin zu unmoralischen Harlekinen und sadistischen Clownskillern zu tun hat, erklärt das Magazin NAUTILUS in der aktuell erschienenen Oktober-Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt »Fantastischer Zirkus«. Entsprechend gibt es begleitend zum Hintergrundartikel noch Übersichten zu phantastischen Filmen und Romanen sowie Interviews zum Thema verrückter Zirkus, sonderbaren Schelmen und Reichen, in den Lachen und Musik verboten sind und nur der Zirkus Hoffnung und Rettung bringen kann.
Zweiter Themenschwerpunkt der Ausgabe ist die kreative Macht des Geschichtenerfinders, der mit seinen Erzählungen neue Personen erschaffen kann. Doch was geschieht, wenn die ausgedachte Romanfigur tatsächlich unverhofft lebendig wird wie im kommenden romantischen Fantasyfilm Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin? Dort wird nicht nur die vom Schriftsteller erfundene Person leibhaftig real, sondern der Autor kann ihr Verhalten sogar mittels seiner auf der Schreibmaschine getippten Worte weiterhin steuern. Die NAUTILUS unterhält sich zum Thema »virtuelle Figuren werden real« nicht nur mit dem Ruby Sparks-Regie-Duo Valerie Faris und Jonathan Dayton, sondern auch mit den Fantasy-Schriftstellern Nina Blazon, Susanne Gerdom, Michelle Raven, Gesa Schwartz, Sabrina Qunaj, Monika Felten, Bernd Perplies, Thomas Finn, Christoph Hardebusch und Thomas Plischke über den sogenannten Pygmalion-Effekt, benannt nach dem Werk des griechischen Dichters Ovid. Dazu gibt es eine Filmgalerie der wichtigsten Phantastik-Filme von 1950–2012, in denen unwirkliche Figuren, Romangestalten und ausgedachte Freunde plötzlich lebendig werden.
Im Kino-Teil des Heftes kommen dann Cast und Crew von Regisseur Timur Bekmambetovs Action-Film Abraham Lincoln Vampirjäger zu Wort, in dem sich der historische US-Präsident ganz handfest mit einer versilberten Axt mit Blutsaugern aus dem Lager der amerikanischen Südstaaten herumschlagen muß. Im Animationsfilm Hotel Transsilvanien stolpert ein Mensch in das Urlaubsdomizil gestresster Gruselmonster, und im SF-Film Looper mit Bruce Willis und Joseph Gordin-Levitt in einer Doppelrolle geht es per Zeitreise zur eigenen Ermordung: Opfer und Täter sind hier die selbe Person, die sich durch einen Zeitsprung begegnet. Die Idee des Motivs »Figuren werden real« bekommt hier einen besonders makaberen Twist.
Abgerundet wird die Ausgabe durch eine Leseprobe aus Bernd Perplies neuen dystopischen Roman Flammen über Arcadion, Werkstattberichten der Autorin Rae Carson zu Der Feuerstein und der Produktmanagerin Verena Roelvink zu John Sinclair: Dark Symphonies, einem Studiobesuch bei der Spieleschmiede von Astragon zum kommenden Adventure-Game Jack Keane und das Auge des Schicksals sowie weiteren Film‑, DVD‑, Roman, Hörbuch- und Games-Vorstellungen und Neuheiten-Vorschauen. A propos Vorschau: Die gesamte Ausgabe läßt sich bereits seit Anfang September auf www.fantasymagazin.de komplett online durchblättern. Und dort gibt es auch einen Ausblick auf die November-Ausgabe NAUTILUS 104, in der anläßlich des Filmstarts von Biss zum Abendrot – Teil 2 nicht nur das große Twilight-Finale beschworen wird, sondern internationale Mystery-Autoren und Lektoren unter dem Schlagwort »totgebissen« auch über das Genre-Aus der schmusigen Vampire, Kuschel-Werwölfe und Bettkanten-Engel der schwindenden Romantasy-Welle diskutieren.
Ja, ich weiß, ich bin ein paar Minuten später als andere. Ist halt so. :o) Hier der für heute angekündigte Trailer zum ersten Teil der Peter Jackson-Verfilmung von J. R. R. TolkiensHOBBIT.
Nicht nur im Film sind die B‑, C- und Z‑Klasse interessanter als Mainstream und Cineasten-Unfug. EVOLVER BOOKS, der österreichische »Fachverlag für Pulp-Thriller, Horror & Science Fiction«, beweist mit seinen Büchern und Schundheften, daß auch die Literatur den Zombies, Macho-Astronauten und knallharten, drogenverliebten Geheimagentinnen gehört.
Von 20. bis 30. September findet in Wien das mittlerweile 3. /slashfilmfestival statt, bei dem Horror-Fans garantiert auf ihre Kosten kommen werden. Und zwar nicht nur, was Filme betrifft: Am 25. 9. darf im Rahmen des Festivals auch EVOLVER BOOKS sein literarisches Programm vorstellen – im finkh (1060 wien, Esterhazygasse 12), ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei!
Die Verlagsgründer Robert Draxler und Peter Hiess, Untoten-Herausgeber Thomas Fröhlich und »unser Mann im All« Andreas Winterer präsentieren eine unterhaltsame Leseshow – mit Auszügen aus den neuen Double-Noir-Novellen von Guido Rohm, dem Science-Fiction-Spaß Scott Bradley. Blondinen, Blobs & Blaster-Schüsse, dem trashigen Thriller THE NAZI ISLAND MYSTERY, der Anthologie DAS BUCH DER LEBENDEN TOTEN und natürlich den SUPER PULP-»Heftln«.
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