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txtr Beagle – Volksreader oder Mogelpackung?

Zur Buch­mes­se kün­digt die Ber­li­ner Fir­ma txtr (wir erin­nern uns: das waren die mit der Vapor­wa­re txtr eRea­der) den eRea­der Bea­gle an – zu einem fan­tas­tisch anmu­ten­den Preis: nur zehn Euro soll das Ding mit Viz­plex eInk-Dis­play kos­ten. Das wäre mal eine Ansa­ge, wür­den nicht ein paar Details das Bild stö­ren.

Gut, dass bei einem Gerät mit die­sem Preis nicht die neu­es­te Dis­play­tech­no­lo­gie ver­baut ist, kann man sich schon den­ken, die Viz­plex-Anzei­ge ist etwas älte­ren Datums und des­we­gen nicht so kon­trast­stark wie die der neu­en Gerä­te. Das ist aber ange­sichts des Prei­ses mei­ner Ansicht nach tat­säch­lich zu ver­nach­läs­si­gen, ich selbst habe noch einen Han­von N 516, den ich im Jahr 2009 erwor­ben habe, und so schlecht ist die Anzei­ge nun wahr­lich nicht, kann aber selbst­ver­ständ­lich weder beim Kon­trast noch in Sachen Bild­auf­bau mit aktu­el­len Rea­dern mit­hal­ten.

Was viel mehr ver­blüfft sind die Anga­ben zur Kapa­zi­tät. Zum einen wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass das Gerät über einen 4 GB gro­ßen inter­nen Flash­spei­cher ver­fügt, der soll­te für meh­re­re tau­send eBooks im For­mat ePub aus­rei­chen. Den­noch gibt txtr die Men­ge an auf den Bea­gle zu laden­den Bücher mit gera­de mal vier bis fünf an. Der Grund hier­für ist mög­li­cher­wei­se dar­in zu suchen, dass die eBooks in ein Raw-For­mat umge­wan­delt wer­den, bevor sie via Blue­tooth aufs Gerät kom­men. Das wären dann wahr­schein­lich Bild­da­tei­en statt Text, mit denen der Bea­gle mög­li­cher­wei­se deut­lich bes­ser zurecht kommt, denn sein Pro­zes­sor ist äußerst schwach auf der Brust. Han­delt es sich tat­säch­lich wie allent­hal­ben ange­nom­men um Gra­fik­da­tei­en, bleibt auch der Text­zoom auf der Stre­cke, mei­ner Ansicht nach ist aber gera­de der ein unschlag­ba­res Argu­ment für eRea­der, denn damit kann man sich unter­wegs an wech­seln­de Licht­ver­hält­nis­se anpas­sen – wird es dunk­ler mache ich die Schrift ein­fach grö­ßer.

Die Daten kom­men – wie oben bereits erwähnt – via Blue­tooth auf den Bea­gle, Anschlüs­se für Kabel gibt es nicht. Der wird kon­se­quen­ter­wei­se dann auch als Zube­hör fürs Smart­phone bewor­ben. Der Desk­top-PC dürf­te nur in den sel­tens­ten Fäl­len über Blue­tooth ver­fü­gen, eine wei­te­re Mög­lich­keit der Befül­lung wären somit viel­leicht noch Note­books. Und selbst dann: wenn in einen vier Giga­byte-Spei­cher nur ca. vier bis fünf Bücher pas­sen, dann dürf­te die Über­tra­gungs­zeit für die kon­ver­tier­ten Datei­en immens sein.

Ener­gie bekommt das Ding von zwei AAA-Zel­len (ali­as Micro­zel­len), die angeb­lich ein Jahr hal­ten sol­len, das wur­de aller­dings durch die Anga­be »bei 12 bis 15 Büchern im Jahr« ein­ge­schränkt – was bei Buchaf­fi­nen sehr tief gesta­pelt sein dürf­te. Geht aber mei­ner Ansicht nach trotz­dem noch in Ord­nung, zudem kann man statt Bat­te­rien auch auf Akkus zurück grei­fen. Den­noch ist die Anga­be zur Lauf­zeit eher merk­wür­dig, Mit­be­wer­ber infor­mie­ren über die mög­li­che Lese­zeit oder Umblät­ter­vor­gän­ge statt auf die höchst unge­naue Buch­men­ge hin­zu­wei­sen.

Wie sich der eRea­der tat­säch­lich schlägt, muss man abwar­ten, bis man einen in Hän­den hält. Der (ver­mut­lich quer­sub­ven­tio­nier­te) Preis ist natür­lich unschlag­bar, bleibt die Fra­ge ob die­ser ins­be­son­de­re den Nach­teil mit den wahr­schein­lich kon­ver­tier­ten Gigant-Datei­en wett machen kann.

Ich hat­te vor eini­gen Tagen bei txtr um ein Test­ge­rät gebe­ten, alter­na­tiv dar­um, mir eine Bezugs­quel­le zu nen­nen, damit ich einen Bea­gle erwer­ben kann. Die Reak­ti­on: kei­ne. Kei­ne Absa­ge, kei­ne Zusa­ge, nichts. Das bestä­tigt mei­ne Zwei­fel bezüg­lich des Geräts; auch wenn auf der Buch­mes­se offen­bar funk­ti­ons­fä­hi­ge Mus­ter gezeigt wer­den, es ist also abzu­war­ten, ob das Gerät tat­säch­lich in den Han­del kommt oder genau­so Vapor­wa­re bleibt wie der txtr Rea­der.

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Pres­se­fo­tos txtr Bea­gle Copy­right txtr

Fernsehtrailer: CLOUD ATLAS

Zum mit Span­nung erwar­te­ten Film CLOUD ATLAS nach dem gleich­na­mi­gen Roman gibt es einen neu­en Fern­seh­spot, der ande­re Sze­nen zeigt, als die bis­he­ri­gen Trai­ler. Regie führ­te Tom Tykwer zusa­men mit Lana und Andy Wachow­ski. Es spie­len unter ande­rem Tom Hanks, Hal­le Ber­ry, Jim Broad­bent, Hugo Wea­ving, Su­san Sa­ran­don und Hugh Grant.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​r​W​v​D​8​m​B​n​984

Die PEANUTS kommen ins Kino

Sie gehö­ren nach wie vor zu den belieb­tes­ten Comic­fi­gu­ren über­haupt: Charles M. Schulz´ PEANUTS. Char­lie Brown, Lucy, Snoo­py, Wood­stock und der Rest der Gang sol­len nun als Ani­ma­ti­ons­film auf die gro­ße Lein­wand gebracht wer­den. Auf Anhieb wür­de man die Stirn run­zeln und die Hän­de über dem Kopf zusam­men schla­gen, doch bevor das gro­ße Genör­gel anhebt sei noch auf eins hin­ge­wie­sen: das Dreh­buch wird Charles Schulz´ Sohn Craig ver­fas­sen, eben­falls im Autoren­team ist sein Enkel Bryan. Damit soll­te man anneh­men, dass eine Ver­fil­mung im Sin­ne des Schöp­fers gesche­hen wird.

Hin­ter dem Pro­jekt ste­hen Twen­tieth Cen­tu­ry Fox Ani­ma­ti­on, die die Rech­te für einen Kino­film des Stof­fes offen­bar soeben erwor­ben haben, und Ani­ma­ti­ons­spe­zia­list Blue Sky Stu­di­os. Regie wird Ste­ve Mar­ti­no füh­ren, den kennt man bei­spiels­wei­se von ICE AGE 3 – CONTINENTAL DRIFT und der Dr. Seuss-Ver­fil­mung HORTON HEARS A WHO.

Über die Hand­lung ist selbst­ver­ständ­lich noch nichts bekannt, aller­dings gibt es bereits einen Ter­min für den US-Kino­start: der soll am 25. Novem­ber 2015 sein. Das ist gera­de noch recht­zei­tig um 65 Jah­re Pea­nuts eben­so zu fei­ern wie das 50-jäh­ri­ge Jubi­lä­um des TV-Spe­cials A CHARLIE BROWN CHRISTMAS. Neue Comic­strips mit den PEANUTS gibt es seit dem Tod des Zeich­ners im Jahr 2000 nicht mehr, denn der hat­te eben­so wie bei­spiels­wei­se TIM UND STRUP­PIs Her­gé ver­fügt, dass die Serie dann ein­ge­stellt wird. Der letz­te Auf­tritt der PEANUTS im Fern­se­hen war im Jahr 2011 mit Hap­pi­ness Is a Warm Blan­ket, Char­lie Brown.

Wol­len wir hof­fen, dass die Tran­si­ti­on von 2D zu 3D gelingt …

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Bild: Charles M. Schulz 1956, copy­right­frei, aus der Wiki­pe­dia

eReader Sony PRS-T2 für 99 Euro

Seit kur­zem heisst libri​.de wie gemel­det ebook​.de und dort gibt es anläss­lich der Eröff­nung des Shops ein eRea­der-Ange­bot (und: nein, ich bekom­me kei­ne Ver­kaufs­be­tei­li­gung, wenn ich dar­auf hin­wei­se). Der Sony PRS-T2 ist mit einem unver­bind­li­chen Ver­kaufs­preis von 139 Euro ange­ge­ben, der Stra­ßen­preis liegt der­zeit ca. zehn Euro dar­un­ter. Bei ebook​.de erhält man das Gerät der­zeit inklu­si­ve drei­er elek­tro­ni­scher Bücher und Ver­sand­kos­ten für 99 Euro.

Das ist ein guter Preis, auch wenn der eRea­der kei­ne Audio­da­tei­en wie­der­ge­ben kann und laut Stim­men im Web man­ches in Sachen Bedie­nung über­ar­bei­tungs­wür­dig ist. Dafür bekommt man aber ein Gerät mit sechs-Zoll-Touch­screen und halb­wegs aktu­el­lem Pearl eInk-Dis­play, das über einen bes­se­ren Kon­trast als die älte­ren Viz­plex-Anzei­gen ver­fü­gen soll. Die Auf­lö­sung ist mit 600 x 800 Pixeln Stan­dard, eben­so wie die 16 Grau­stu­fen. Wei­ter­hin ver­fügt der PRS-T2 über WLAN und auch über einen Brow­ser, wobei ich per­sön­lich mit einem schwarz-weiß-Gerät mit ver­gleichs­wei­se trä­ger Anzei­ge wahr­lich nicht län­ger im Netz sur­fen möch­te – aber zum Ansteu­ern eines eBook-Shops oder der Wiki­pe­dia soll­te es rei­chen.

Der Rea­der beherrscht die übli­chen For­ma­te PDF und ePub mit und ohne Ado­be DRM, der inter­ne Spei­cher von 2GB kann mit Micro-SD-Kar­ten erwei­tert wer­den.

Für Hacker ist noch inter­es­sant, dass es der­zeit kei­ne Mög­lich­keit gibt, das Gerät zu roo­ten, wer das möch­te muss nach wie vor auf den PRS-T1 zurück grei­fen.

Ergän­zung (14:15 Uhr): drei wei­te­re eBooks sind auf dem Gerät vor­in­stal­liert.

Update (11.10.12, 12:00 Uhr): Jailb­reak klappt inzwi­schen (Mel­dung von heu­te) damit ist es mög­lich Android-Apps auf dem eRea­der zu instal­lie­ren, auch die Kind­le App.

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Pres­se­fo­to PRS-T2 Copy­right Sony

Das neue Humble Bunde: Phantastik-eBooks statt Spiele

Seit Jah­ren erhält man im Rah­men des HUMBLE INDIE BUNDLE immer wie­der Inde­pen­dent-Spie­le für ver­schie­de­ne Platt­for­men (Win­dows, Mac OS, Linux und Android), für die man ein­fach bezah­len, kann, was man möch­te. Jetzt gibt es zum ers­ten Mal ein Hum­ble Bund­le mit eBooks.

Und die Wer­ke des Bund­le kön­nen sich sehen las­sen, zum einen han­delt es sich fast durch­weg um eBooks aus dem Bereich Phan­tas­ik, also SF, Fan­ta­sy und ver­wand­te The­men, zum ande­ren konn­te man nam­haf­te Autoren wie Cory Doc­to­row, Neil Gai­man oder Pao­lo Baci­g­alu­pi für die ers­te Aus­ga­be des HUMBLE EBOOK BUNDLE gewin­nen. Die ent­hal­te­nen eng­lisch­spra­chi­gen eBooks sind:

Wer mehr zahlt, als den durch­schnitt­lich ent­rich­te­ten Obo­lus (aktu­ell ca. 12 Dol­lar), der erhält noch dazu:

Die acht eBooks sind selbst­ver­ständ­lich frei von DRM und lie­gen in den For­ma­ten PDF, ePub und mobi vor, damit wird jedes nicht zu exo­ti­sche Lese­ge­rät bedient. Wie üblich gehen Tei­le der Ein­nah­men an die Autoren, an Hum­ble Bund­le, sowie Spen­den an die Elec­tro­nic Fron­tier Foun­da­ti­on (EFF) und die Child’s Play Cha­ri­ty.

Es ist also wie­der mal Zeit für mich, Geld aus­zu­ge­ben. Im Video zum Bund­le spricht Cory Doc­to­row per­sön­lich ein paar Wor­te:

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Logo HUMBLE EBOOK BUNDLE Copy­right Hum­ble Bund­le, Inc.

Ab morgen erhältlich: das neue YPS

Mor­gen erscheint beim Eha­pa-Ver­lag die bereits ange­kün­dig­te Neu­auf­la­ge des fast schon legen­dä­ren Kin­der- und Jugend­ma­ga­zins YPS. YPS war erst­mals in den 1970ern erschie­nen, erreich­te zeit­wei­lig Absät­ze von 400000 Exem­pla­ren, und wur­de ins­be­son­de­re durch die Bei­la­ge, das soge­nann­te »Gim­mick«, bekannt. Es basier­te auf dem fran­zö­si­schen Maga­zin PIF. Die Urfas­sung lief im Jahr 2000 auf­grund man­geln­den Kun­den­in­ter­es­ses aus, ein Wie­der­be­le­bungs­ver­such im Jahr 2005 war nicht erfolg­reich.

Jetzt will man das Maga­zin mit einem ganz ande­ren Kon­zept unters Volk brin­gen: Ziel­grup­pe sind nicht wei­ter­hin Kin­der, son­dern Erwach­se­ne. Offen­bar setzt man hier auf einen gewis­sen Nost­al­gie­fak­tor. Neben dem Gim­mick soll es des­we­gen für die Ziel­grup­pe ange­pass­te Arti­kel geben, im mor­gen erschei­nen­den Heft bei­spiels­wei­se wird die Fra­ge geklärt, ob man mit 35 noch Agent wer­den kann. Ja, ernst­haft. Wei­te­re The­men kom­men laut Eha­pa »aus den Berei­chen Mode, Auto­mo­bil und Tech­nik, alle mit einem Bezug zu Karos, Kän­gu­rus oder Kohl.«

Natür­lich wird es neben den Arti­keln auch wie­der Comics geben, hier inter­es­san­ter­wei­se auch wie­der wel­che mit dem Kän­gu­ru YPS und sei­nen Kum­pels Kas­par, Patsch und Wil­ly. Für Erwach­se­ne? Im Ernst? Wei­te­re ent­hal­te­ne Comics sind bei­spiels­wei­se die aus den alten Aus­ga­ben bekann­ten HOMBRE und YINNI UND YAN.

Als Gim­mick lie­gen der Neu­fas­sung Urzeit­kreb­se (eigent­lich: Sali­nen­kreb­se, älte­ren Heft­ro­man­le­sern auch als »Sea Mon­keys« bekannt) bei. Das ver­wun­dert nicht, waren die doch das bei Wei­tem belieb­tes­te Gim­mick aller Zei­ten, sie lagen dem alten YPS in 21 unter­schied­li­chen Aus­ga­ben bei. Und wahr­schein­lich wer­den sie auch dies­mal wie­der die Tier­schüt­zer auf den Plan rufen, aller­dings könn­te man die Krebschen auch im ein­schlä­gi­gen Fach­han­del ein­fach als Zier­fisch­fut­ter erwer­ben, wenn man kei­nen Wert aufs Heft legt …

Die ers­te Aus­ga­be der Reinkar­na­ti­on als Erwach­se­nen­ma­ga­zin erscheint mor­gen, wei­te­re sol­len halb­jähr­lich fol­gen. Erhält­lich ist YPS über­all im Zeit­schrif­ten­han­del zum Preis von 5,90 Euro.

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Cover YPS Copy­right Egmont Eha­pa Ver­lag

Cover: HELIOSPHERE 2265 Ausgabe eins

Neu­lich hat­te ich über die neue SF-Serie HELIOSPHERE 2265 erzählt. Nun gibt es ein Cover zum ers­ten von Andre­as Sucha­nek ver­fass­ten Roman, der den Titel DAS DUNKLE FRAGMENT trägt. Die Zeich­nung wur­de von Arndt Drechs­ler gestal­tet und sieht mei­ner Mei­nung nach groß­ar­tig aus! Ich bin sehr gespannt, wie die Serie sich anlässt.

Cover HELIOSPHERE 2265 Copy­right Arndt Drechlser

libri​.de wird zu ebook​.de

Der Online­shop des Buch­groß­händ­lers Libri war nun seit etli­chen Jah­ren im Web prä­sent. Man prä­sen­tier­te sich, um gegen den Bran­chen­pri­mus Ama­zon anstin­ken zu kön­nen, bei­spiels­wei­se mit Aktio­nen wie der, dass man sei Buch online kauft und dann bei einem Buch­händ­ler vor Ort abholt. Was sich erst ein­mal wie gute Idee anhör­te (ich hät­te gern loka­le Buch­händ­ler auf die­se Wesie unter­stützt) stell­te sich nach mei­nen Erfah­run­gen lei­der all­zu oft als Null­num­mer her­aus. Bei­spiels­wei­se wenn der Buch­händ­ler beim Abho­len dann von mir mehr Geld haben möch­te, als beim Online-Kauf ange­zeigt wur­de. Nach deut­schem Recht nicht zuläs­sig und den­noch muss­te ich das mit Geschäft­füh­rern aus­dis­ku­tie­ren.
Auch die Prä­sen­ta­ti­on bei libri​.de war lei­der nicht son­der­lich ergo­no­misch und die Such­funk­ti­on sub­op­ti­mal. Von mei­nen nicht erfolg­rei­chen Aben­teu­ern mit Libri im Zusam­men­hang damit, dass ich Affi­lia­te-Deeplinks auf Arti­kel in deren Shop set­zen woll­te, mal gar nicht zu reden. Offen­bar hat man es nicht nötig, Blog­gern tech­nisch brauch­ba­re Lösun­gen anzu­bie­ten, wie Ama­zon das ohne Pro­ble­me kann.

Der alte Shop wird am 10. Okto­ber durch den neu­en unter der Adres­se eBook​.de ersetzt. Einer der Hin­ter­grün­de ist laut Libri-Aus­sa­ge, dass man über die bis­he­ri­ge Web­sei­te bereits heu­te mehr eBooks absetzt, als gedruck­te Bücher. Wie das mit dem Bran­chen­la­men­to dar­über zusam­men­passt, dass so weni­ge eBooks ver­kauft wer­dent? Kei­ne Ahnung.

Den Aus­sa­gen des Unter­neh­mens zufol­ge will man zu »Deutsch­lands ers­ter Adres­se für E‑Books und E‑Book-Rea­der« wer­den. Da wird sich aller­dings an der Preis­ge­stal­tung für inter­na­tio­na­le Titel noch eini­ges tun müs­sen. Um nur mal ein Bei­spiel zu nen­nen: THE HUNGER GAMES (deutsch: Die Tri­bu­te von Panem) kos­tet aktu­ell bei libri​.de 6,99 Euro, bei Ama­zon nur 5,65 Euro. Sol­che ekla­tan­ten Preis­un­ter­schie­de wer­den die Kun­den nicht eben in Scha­ren zu ebook​.de spü­len … Per­sön­lich wür­de ich es schät­zen, gäbe es eine brauch­ba­re Alter­na­ti­ve zu Ama­zon, die auf ePub statt mobi setzt. Die­se Prei­se las­sen mich aller­dings nicht dar­an glau­ben, dass ebook​.de eine sol­che sein wird, aber ich las­se mich mal über­ra­schen, wenn der Shop online geht.

Dem Namen der neu­en Domain zum Trotz sol­len aller­dings auch auf ebook​.de wei­ter­hin gedruck­te Bücher feil gebo­ten wer­den.

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Screen­shot ebook​.de Copy­right Libri

Der Phantastische Bücherbrief 586

Erik Schrei­ber hat im Sep­tem­ber wie­der viel gele­sen und des­we­gen hat der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 586 den Umfang von sagen­haf­ten 44 Sei­ten. Erik erin­nert dar­in an den schwei­zer SF-Autor Her­bert Rosen­dor­fer, der am 20. Sep­tem­ber ver­starb und stellt des­sen 1983 erst­mals erschie­ne­nen Roman BRIEFE IN DIE CHINESISCHE VERGANGENHEIT vor, der gera­de bei der Bücher­gil­de neu auf­ge­legt wur­de.

Wei­ter­hin fin­den sich wie immer zahl­lo­se Rezen­sio­nen zu Wer­ken aus allen Spiel­ar­ten der Phan­tas­tik, die­se kom­men in Form ver­schie­dens­ter Medi­en daher: sowohl selbst­ver­ständ­lich Bücher, aber auch Heft­ro­ma­ne, Fan­zines, Comics und Hör­bü­cher oder Höspie­le gehö­ren zum Spek­trum der im Bücher­brief bespro­che­nen Phan­tas­tik.

Erik weist noch dar­auf hin, dass man ihn auch in die­sem Jahr auf der Buch­mes­se, aber auch auf dem tra­di­tio­nel­len Buch­mes­se-Con tref­fen kann.

Der Der Phan­tas­ti­sche Bücher­brief 586 liegt als PDF-Datei vor und hat eine Grö­ße von ca. 750 Kilo­byte.

Heute und morgen kostenlos bei Beam-eBooks: SURVIVOR 1

Heu­te und Mor­gen ist das eBook SURVIVOR 1 kos­ten­los auf der eBook-Platt­form Beam-eBooks erhält­lich. Bei SURVIVOR han­delt es sich um eine auf 12 Fol­gen aus­ge­leg­te SF-Serie, im ers­ten Band fin­den sich die Epi­so­den eins bis vier. Das Gan­ze wird ver­fasst von Peter Ander­son, die Illus­tra­tio­nen stam­men von Arnd Drechs­ler.

Ein Raum­schiff auf einem unbe­kann­ten Pla­ne­ten. Drei der fünf Besat­zungs­mit­glie­der kön­nen sich nicht erin­nern, wie sie an Bord gekom­men sind. Die Mann­schaft muss das Schiff ver­las­sen – und fin­det sich in einer rie­si­gen unter­ir­di­schen Fabrik­an­la­ge wie­der. In die­sem gewal­ti­gen Kom­plex, von Rost und Ver­fall bedroht, arbei­ten Wesen, die Men­schen glei­chen. Men­schen mit asia­ti­schen Gesichts­zü­gen, die Chi­ne­sisch spre­chen. Sie wer­den beherrscht von der Kas­te der Wäch­ter, die halb Mensch und halb Maschi­ne sind.
Was ist gesche­hen? Sind die Bewoh­ner der unter­ir­di­schen Stadt Freun­de oder Fein­de? Und wer­den Com­man­der Ryan Nash und sei­ne Crew den Rück­weg zur Erde fin­den – wenn es die Erde über­haupt noch gibt? – Der über­ra­schen­de Auf­takt der ers­ten Staf­fel

Wie bereits geschrie­ben: heu­te und mor­gen für lau, danach kos­tet das bei Bas­tei Lüb­be erschie­ne­ne eBook 2,99 Euro. Auch wei­te­re Fol­gen sind bereits erhält­lich.

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Cover SURVIVOR 1 Copy­right Bas­tei Lüb­be

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