Buch

ARROW bekommt vollständige Staffel

Offen­sicht­lich ist man bei The CW mit den Ein­schalt­quo­ten zur neu­en Super­hel­den-Serie ARROW zufrie­den, denn wie bekannt wur­de, hat man eine voll­stän­di­ge Staf­fel geneh­migt. Haupt­dar­stel­ler Ste­phen Amell twit­ter­te:

»Best way to start a Mon­day? Get­ting picked up for your back nine epi­so­des. Thwick«

In der wich­ti­gen demo­gra­fi­schen Grup­pe 18 ‑49 erreich­te die ARROW-Pre­miè­re ein Rating von 1.3 und ins­ge­samt 4.14 Mil­lio­nen Zuschau­er. Das ist der bes­te Seri­en­start für den Sen­der seit THE VAMPIRE DIARIES und die meist­ge­se­he­ne Sen­dung der letz­ten drei Jah­re.

Pro­du­ziert wird ARROW, der auf der lang­le­bi­gen DC-Comic­se­rie GREEN ARROW basiert, von Greg Ber­lan­ti, Marc Gug­gen­heim und Andrew Kreis­berg. Es wur­de bereits ange­kün­digt, dass auch ande­re DC-Hel­den dar­in zu sehen sein sol­len.

[cc]

Pro­mo­fo­to ARROW Copy­right The CW

»Ihre digitalen Inhalte werden durch den Anbieter von Inhalten lizenziert, nicht aber verkauft«

Der Text im Titel steht in den Nut­zungs­be­din­gun­gen von Ama­zons Kind­le Store. Was das bedeu­tet ist klar: man erwirbt kei­ne Eigen­tums­rech­te an gekauf­ten Inhal­ten (vul­go: eBooks) son­dern nur Nut­zungs­rech­te – und die­se kön­nen im Prin­zip auch jeder­zeit wie­der ent­zo­gen wer­den.

Wohin das kon­kret füh­ren kann, muss­te gera­de eine Ama­zon-Nut­ze­rin aus Nor­we­gen fest­stel­len, der ihr Kon­to wegen angeb­li­chen Ver­sto­ßes gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen gesperrt wur­de und die dadurch kei­nen Zugriff mehr auf ihre gekauf­ten eBooks hat­te, dar­über berich­tet heu­te der Hei­se-Ticker. Das Pro­blem wur­de inzwi­schen zwar sei­tens Ama­zon gelöst, aller­dings erst, nach­dem eine Wel­le der Empö­rung durchs Web zog. Ama­zon behaup­tet zwar, dass der Zugriff auf die eige­ne Kind­le-Biblio­thek nicht vom Sta­tus des Kon­tos abhän­gig sei, doch dem war offen­sicht­lich nicht so. Anfra­gen an den Sup­port wur­den von die­sem igno­riert.

Hier zeigt sich wie­der ein­mal, wie der Kun­de durch DRM und ähn­li­che Maß­nah­men sowie durch die Nut­zungs­be­din­gun­gen um sein Geld gebracht wer­den soll. Zum einen schreibt der Anbie­ter vor, auf wel­chen Gerä­ten das eBook genutzt wer­den darf – das ist aller­dings bei ande­ren Anbie­tern, die bei­spiels­wei­se Ado­be-DRM nut­zen nicht anders. Wenn man nur Nut­zungs­rech­te erwirbt, aber kei­ne Besitz­rech­te, und die­se auch noch jeder­zeit ent­zo­gen wer­den kön­nen, ist über­haupt nicht mehr zu akzep­tie­ren, dass eBooks der­art teu­er sind. Ange­sichts der Gefahr, sei­ne gesam­te Biblio­thek zu ver­lie­ren, nur weil der Anbie­ter das so will, oder weil er einen Feh­ler macht, sind die ange­sag­ten eBook-Prei­se nah am Print­buch nicht akzep­ta­bel, das wären sie nur dann, wenn man sie unein­ge­schränkt nut­zen kann. Denn man erhält ein kas­trier­tes Pro­dukt, das sich jeder­zeit in Luft auf­lö­sen kann.

Ich hof­fe, dass die Ver­brau­cher­schüt­zer schnell auf das The­ma auf­merk­sam wer­den, sich im Sin­ne des Kun­den ein­set­zen und auch mal Ama­zon wegen kun­den­feind­li­cher Pas­si in den Nut­zungs­be­din­gun­gen abmah­nen.

Und genau das ist auch der Grund, war­um ich nur in beson­de­ren Aus­nah­me­fäl­len eBooks bei Ama­zon kau­fe, mein gera­de ange­schaff­ter neu­er eRea­der ist ein Sony PRS-T2, mit dem bin­de ich mich nicht an einen ein­zel­nen Anbie­ter. Und soll es doch aus­nahms­wei­se mal ein Kind­le-eBook sein: auf dem Sony läuft eine Android-Vari­an­te, die ist bereits geja­ilb­rea­k­ed und ich könn­te die Kind­le-App dar­auf instal­lie­ren. Alle­mal der bes­se­re Weg, als sich allein an einen Anbie­ter fes­seln zu las­sen.

Glück­li­cher­wei­se ver­zich­ten immer mehr Anbie­ter auf har­te DRM-Maß­nah­men – und genau die­se soll­te man unter­stüt­zen und den Rest boy­kot­tie­ren.

[cc]

Foto Ama­zon-Kar­tons von mir, CC BY-NC-SA

Trailer: IRON MAN 3

Wer ist der cools­te der Aven­gers? Da gibt es gar kei­ne Fra­ge: Tony Stark ali­as IRON MAN. Und zu des­sen drit­tem Film­aben­teu­er gibt es nun end­lich einen ers­ten Trai­ler. Selbst­ver­ständ­lich spielt auch in die­ser Mar­vel-Ver­fli­mung wie­der Robert Dow­ney jr. den Eiser­nen.

Der Trai­ler ist … gran­di­os! :O

IRON MAN 3 star­tet im Mai 2013.

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Morgen erscheint PERRY RHODAN Extra 15: DAS PLEJADEN-SPIEL

In der Rei­he der halb­jähr­lich erschei­nen­den Heft­ro­ma­ne PERRY RHODAN EXTRA erscheint mor­gen, also am Frei­tag, den 19.10.2012, Hubert Haen­sels Roman DAS PLEJADEN-SPIEL. Wei­ter­hin ist eine exklu­si­ve Audio-CD mit der PERRY RHO­DAN-Novel­le ZEITSPIEL von Chris­ti­an Mon­til­lon bei­gefügt. Die Hand­lung dreht sich um Roh­stof­fe und inter­stel­la­re Han­dels­be­zie­hun­gen:

In DAS PLEJADEN-SPIEL ste­hen wert­vol­le Roh­stof­fe im Mit­tel­punkt der Hand­lung. Wer deren Lager­stät­ten aus­beu­ten kann, gehört zu den wirt­schaft­li­chen Gewin­nern der neu­en Zeit. Zwi­schen den Ster­nen des Ple­ja­den-Nebels, rund 500 Licht­jah­re von der Erde ent­fernt, kommt es zu wach­sen­den Kon­flik­ten und einer Rei­he von Mor­den. Wer steckt dahin­ter, wer zieht sei­ne Fäden?

Das wegen der CD in einer dün­nen Kunst­stoff­hül­le aus­ge­lie­fer­te PERRY RHODAN EXTRA 15 ist ab mor­gen bei den Zeit­schrif­ten­händ­lern zum Preis von 3,95 Euro ver­füg­bar. Auch eine eBook-Fas­sung gibt es, die kann man bei Ama­zon oder Beam-eBooks erwer­ben, natür­lich ohne CD – dafür kos­ten die elek­tro­ni­schen Fas­sun­gen nur 1,49 Euro.

[cc]

Cover DAS PLEJADEN-SPIEL Copy­right VPM

[aartikel]B009NDDXPE[/aartikel]

Das Humble eBook Bundle: fünf weitere Bücher

Kürz­lich wur­de das ers­te Hum­ble eBook-Bund­le gestar­tet, ich hat­te dar­über berich­tet: Kurz­fas­sung: ähn­li­che wie bei den Spie­le­bund­les des Anbie­ters erhält man eini­ge eBooks und kann dafür bezah­len, was man möch­te.

Wie auch schon bei den Spie­len, kamen nun zu den bis­he­ri­gen Büchern fünf wei­te­re hin­zu. Wer bereits bezahlt hat, fin­det die­se auto­ma­tisch in sei­nem Down­load­be­reich. Es han­delt sich um zwei Wer­ke vom Web­co­mic Pen­ny Arca­de, näm­lich ATTACK OF THE ROBOT BACON und MAGIC SWORD KINGS, zwei eBooks von Satur­day Mor­ning Break­fast Cere­al (eben­falls ein Web­co­mic): SAVE YOURSELF MAMMAL! und THE MOST DANGEROUS GAME, sowie XKCD: VOLUME 0 von xkcd (ihr wisst schon, was das ist …).

Wer das Bund­le noch nicht gekauft hat, kann die zusätz­li­chen eBooks bekom­men, wenn er mehr als den durch­schnitt­lich bezahl­ten Betrag aus­gibt. Auch die neu­en eBooks sind selbst­ver­ständ­lich DRM-frei, da es sich um Comics han­delt, lie­gen sie im PDF-For­mat vor.

In der Regel kommt bei den Hum­ble Bund­le-Aktio­nen mäch­tig Geld für die teil­neh­men­den Autoren und Ent­wick­ler ‘rum. Eines der Bücher des ursprüng­li­chen Bund­les, Cory Doc­to­rows PIRATE CINEMA, war erst kurz vor der Akti­on erschie­nen, es han­delt sich also kei­nes­falls um »alten Kram«. Bei uns wäre eine sol­che »zahl was Du willst«-Aktion dank der Buch­preis­bin­dung wohl nicht mög­lich. Scha­de, denn dadurch ent­geht Autoren eine Mög­lich­keit nicht nur Wer­bung für ihre Bücher zu machen, son­dern dabei sogar Geld zu ver­die­nen.

Damit es nicht bei »wohl nicht mög­lich« blei­ben muss, habe ich eine Anfra­ge beim Jus­ti­zi­ar des Bör­sen­ver­eins gestellt, ob eine sol­che Akti­on bei uns durch­führ­bar wäre, oder ob sie sei­ner Ansicht nach – wie ich oben ver­mu­te – gegen die Buch­preis­bin­dung ver­stößt.

[cc]

Logo Hum­ble eBook Bund­le Copy­right Hum­ble Bund­le Inc.

 

Teaser zum CARRIE-Remake

In die Rei­he der Hol­ly­wood-Remakes reiht sich bekann­ter­ma­ßen auch die Ver­fil­mung des Ste­phen King-Romans CARRIE aus dem Jahr 1976 ein. in der neu­en Fas­sung spielt Chloë Grace Moretz (HUGO CABRET) die Titel­rol­le, wei­ter­hin sind unter ande­rem zu sehen: Juli­an­ne Moo­re, Judy Gre­er, Por­tia Dou­ble­day, Alex Rus­sell, Gabri­el­la Wil­de und Ansel Elg­ort. Regie führt Kim­ber­ley Peirce (THE L‑WORD), das Dreh­buch ver­fass­te Rober­to Aguir­re-Saca­sa (der Pro­du­zent von GLEE). Auf der Comic­Con in New York gab man angeb­lich damit an, wel­che schie­ren Men­gen an Kunst­blut man bei dem Film ver­braucht hat.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​3​K​G​_​8​E​4​u​hZA

Kommentar: Das FAZ-Feuilleton und der vermoderte Elfenbeinturm

Wer heu­te die Web­sei­te der FAZ auf­sucht, der konn­te dort einen Feuil­le­ton-Arti­kel mit dem Titel »Fehlt nur noch eine Hüpf­burg« fin­den, der von pseu­do-intel­lek­tu­el­ler Arro­ganz nur so strotzt. Schon der Teaser haut dem Leser die Mei­nung des Ver­fas­sers in deut­li­chen Wor­ten um die Ohren:

Die Buch­mes­se wird lang­sam, aber sicher zur Spiel­zeug­mes­se: In Frank­furt sah man ein Fanal des­sen, was pas­siert, wenn eine markt­hö­ri­ge Bran­che ihren Kern ver­leug­net und sich infan­ti­li­siert.

»Infan­ti­li­siert« – ah ja … In die­sem Tenor geht es wei­ter, wenn sich der Autor des Arti­kels über jün­ge­re Fans und bunt­haa­ri­ge Cos­play­er aus­lässt, als sei­en die der Unter­gang des lite­ra­ri­schen Abend­lan­des. Wem das noch nicht genug ist, der kann im wei­te­ren Ver­lauf des Trak­tats in her­ab­las­send wir­ken­den Wor­ten erfah­ren, dass es auch eine Neu­auf­la­ge zum HOBBIT gibt, um des­sen Prä­sen­ta­ti­on sich die oben genann­ten Bunt­haa­ri­gen und zudem Kin­der mit Zau­ber­um­hän­gen sam­meln. Sho­cking! »Es fehlt nur noch eine Hüpf­burg« lau­tet eine Quint­essenz Ralf Jan Wie­les, bevor er dann beginnt, sich in Vor­ur­tei­len über Self­pu­blisher und deren vor­geb­li­che Ama­teur­haf­tig­keit zu erge­hen, am Ran­de wer­den fast ver­steckt eRea­der als »Spiel­kon­so­len« abge­kan­zelt.

Die­se Erden­men­schen las­sen sich den letz­ten Mist andre­hen

Der gesam­te Arti­kel atmet einen ange­staub­ten Kul­tur­chau­vi­nis­mus und eine Arro­ganz von ver­meint­li­chen und vor allem selbst­er­nann­ten Kul­tur­wäch­tern in den Feuil­le­tons und ähn­li­chen Ghet­tos, beschwört den Irr­glau­ben, dass Lite­ra­tur gefäl­ligst eine eli­tä­re Beschäf­ti­gung für stu­dier­te Ahnung­ha­ber zu blei­ben hat, statt sich einem jun­gen Publi­kum zu öff­nen und auch Pop­kul­tur nicht nur zuzu­las­sen, son­dern sich ihr mit offe­nen Armen zu nähern, um nicht in einer ver­las­se­nen, längst ver­ges­se­nen Ecke still­schwei­gend und unbe­ach­tet zu ver­schei­den. Dabei wird der Bran­che in pam­pi­gem Ton vor­ge­hal­ten, dass sie sich an popu­lä­re Medi­en hängt, gar Cross­me­dia­les zulässt, statt sich, wie es sich laut der Mei­nung des Ver­fas­sers offen­bar gehört, auf das Ver­le­gen von unto­tem Holz mit toten Wör­tern zu beschrän­ken. Und da selbst­ver­ständ­lich nur lite­ra­risch vor­geb­lich »Hoch­wer­ti­ges« und Anspruchs­vol­les, wie den fünf­hun­derts­ten Roman über irgend­ei­nen poli­ti­schen moti­vier­ten Exodus oder eine Abhand­lung über die Ver­fol­gung les­bi­scher usbe­ki­scher Non­nen. Ohne geis­ti­ge Hüpf­bur­gen.

Von Sach­kennt­nis ist der Arti­kel übri­gens nicht wirk­lich getrübt, weder kennt sich der Autor mit grund­le­gen­den Fak­ten zum HOBBIT oder dem HERR DER RINGE aus, noch weiß er, dass Droe­mer – und damit neo­books, das nennt er fälsch­lich »Neo Book« – wie ePu­b­li zur Holtz­brinck-Grup­pe gehört. @cynx und @nothorse schrei­ben dazu auf Twit­ter:

https://​twit​ter​.com/​n​o​t​h​o​r​s​e​/​s​t​a​t​u​s​/​2​5​7​7​7​5​6​2​4​5​5​3​3​8​1​888

Muss man die­se ver­zwei­felt intel­lek­tu­ell wir­ken­de Welt­fern­heit in ihrer uner­träg­li­chen Arro­ganz eigent­lich ernst neh­men? Wohl kaum. Las­sen wir die Feuil­le­to­nis­ten in ihren Elfen­bein­tür­men mit den lite­ra­ri­schen Spinn­we­ben und dem Anspruchs­schim­mel kämp­fen, wäh­rend sie von da oben einen ein­sa­men Blick auf das bun­te Trei­ben zu Füßen ihres mod­ri­gen Habi­tats wer­fen. Und freu­en wir uns dar­über, dass man sich als moder­ner, viel­fäl­tig inter­es­sier­ter Mensch von sol­chen Eng­stir­nig­kei­ten nicht beein­flus­sen las­sen muss – und es in den Wei­ten des Webs deut­lich inter­es­san­te­re, bun­te­re und pro­gres­si­ve­re Orte gibt, als die ver­dorr­ten und wei­test­ge­hend ver­wais­ten Reser­va­te der Feuil­le­tons. Wer­fen wir ihnen hin und wie­der ein wenig Pop­kul­tur-Fut­ter hoch, in das sie sich ver­bei­ßen kön­nen, damit wir ansons­ten Ruhe vor den Anspruchs-Feti­schis­ten haben.

Und wenn sie sich der­einst gelang­weilt oder ver­einsamt aus ihren Elfen­bein­tür­men stür­zen, zie­hen wir die Hüpf­burg weg, okay? :o)

[cc]

Bild »Hüpf­burg« von Peter Guge­rell, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

Verliehen: der Deutsche Phantastik-Preis 2012

Ges­tern wur­den im Rah­men des Buch­mes­se-Cons die Gewin­ner des dies­jäh­ri­gen Deut­schen Phan­tas­tik-Prei­ses bekannt gege­ben. Bei der aus­zeich­nung für den bes­ten deutsch­spra­chi­gen Roman kei­ne Über­ra­schung, der ging an Mar­kus Heitz für DIE LEGENDEN DER ALBAE: VERNICHTENDER HASS. Als bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­but wur­de Kers­tin Pflie­ger für ALCHEMIE DER UNSTERBLICHKEIT mit dem DPP ver­se­hen.

Bes­te Serie wur­de erneut und eben­falls nicht uner­war­tet PERRY RHODAN, der hat offen­sicht­lich ein unkünd­ba­res Abo auf den Preis … ;o)

Zwei Din­ge fin­de ich am DPP merk­wür­dig: zum einen die Tat­sa­che, dass man bei den Druck­wer­ken Self­pu­bli­shing offen­bar kom­plett igno­riert und sich fast aus­schließ­lich um die ohne­hin breit bewor­be­nen Pro­duk­te der Publi­kums­ver­la­ge küm­mert. »Fast aus­schließ­lich« bezieht sich dar­auf, dass glück­li­cher­wei­se wenigs­tens Klein­ver­la­ge ver­tre­ten sind. Aller­dings ist der Bereich Self­pu­bli­shing noch recht neu, und ver­mut­lich bei vie­len noch nicht auf dem Schirm, viel­leicht kommt das in Zukunft.

Wirk­lich unver­ständ­lich fin­de ich aller­dings, dass bei den Web­sei­ten pri­va­te Pro­jek­te, also Fan-Sei­ten, in einen Topf mit Auf­trit­ten gewor­fen wer­den, hin­ter denen Fir­men und hand­fes­te finan­zi­el­le Inter­es­sen ste­hen. Gewon­nen hat eine Pro­fi-Sei­te, näm­lich phan​tas​tik​-couch​.de. Sol­che kom­mer­zi­el­len Sei­ten haben selbst­ver­ständ­lich ganz ande­re Poten­tia­le in Sachen Res­sour­cen und Finan­zen und auch mit Sicher­heit durch ihre Anbin­dung an die gro­ßen Ver­la­ge eine viel grö­ße­re Kli­en­tel. Es wäre gegen­über den ambi­tio­nier­ten Hob­by­pro­jek­ten sicher­lich deut­lich fai­rer, wenn die­se in einer eige­nen Liga spie­len wür­den, statt gegen gewerb­lich agie­ren­de Web­sei­ten mit ihren Mög­lich­kei­ten antre­ten zu müs­sen.

Mich wür­de zudem wirk­lich mal inter­es­sie­ren, wie­vie­le Stim­men ins­ge­samt ein­ge­gan­gen sind, also wie­vie­le Per­so­nen sich an der Abstim­mung betei­ligt haben.

Buchmesse: Kobo, Nook und txtr Beagle in der Videovorstellung

Auch Ger­hard Schrö­der von Pad­Li­ve besucht selbst­ver­ständ­lich die Buch­mes­se, und nimmt in einem aktu­el­len Video neue eRea­der in Augen­schein. Dar­un­ter auch den txtr Bea­gle, der nun nicht mehr als eRea­der son­dern als »Com­pa­n­ion Dis­play«, also qua­si als Zusatz­bild­schirm fürs Smart­phone bewor­ben wird (der Bericht zum Bea­gle star­tet bei ca. 2:33 Minu­ten). Per­sön­lich fra­ge ich mich aller­dings, war­um man dann nicht gleich auf dem Smart­phone liest, son­dern noch ein wei­te­res Gerät mit sich her­um­schlep­pen soll­te? Ob allein die bes­se­re Lese-Ergo­no­mie des eInk-Dis­plays ein wei­te­res Gerät in der Tasche recht­fer­tigt?

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst. Damit gelten die Datenschutzerklärungen der externen Abieter.

Kostenlos eBooks ausleihen für Amazon Prime-Mitglieder

Ama­zon Prime ist ein Ser­vice des Onlin­ever­sen­ders. Gegen die Zah­lung eines Obo­lus in Höhe von 29 Euro erhält man alle Bestel­lun­gen, auch sol­che unter 20 Euro, ohne Ver­sand­kos­ten und bereits am nächs­ten Tag. Letz­te­res nach mei­nen Erfah­run­gen zumin­dest meis­tens.

Jetzt eröff­net Ama­zon für Prime-Kun­den eine Leih­bü­che­rei in deren Rah­men man in jedem Monat eins von ca. 200000 eBooks unter ande­rem auch aus Kind­le Direct Publi­shing in ver­schie­de­nen Spra­chen kos­ten­frei aus­lei­hen kann. In deut­scher Spra­che sind ca. 8500 Wer­ke vor­han­den. Die­se Aus­lei­he ist aller­ding nicht auf die KDP-übli­chen Self­pu­bli­shing-eBooks beschränkt, man erhält über das Leih­pro­gramm auch bekann­te Bücher wie bei­spiels­wei­se HARRY POTTER. Die­se Aus­lei­he ist unbe­fris­tet, es gibt also kei­nen vor­ge­ge­be­nen Zeit­rah­men, inner­halb des­sen man das Buch gele­sen haben muss. Die Urhe­ber erhal­ten eine Ver­gü­tung, wenn ihr Werk ver­lie­hen wird.

Ama­zon Chef Jeff Bezos sieht nach eige­nen Aus­sa­gen die deut­sche Buch­preis­bin­dung nicht als Hin­der­nis für das Ver­leih­pro­gramm. Das wird der Bör­sen­ver­ein mög­li­cher­wei­se anders bewer­ten, ich bin gespannt auf des­sen Reak­ti­on. Die wird aller­dings mög­li­cher­wei­se ein wenig auf sich war­ten las­sen, da die Bran­che der­zeit auf der Buch­mes­se Frank­furt mit inten­si­ver Selbst­be­weih­räu­che­rung beschäf­tigt ist.

Anlass für die Eröff­nung der elek­tro­ni­schen Leih­bü­che­rei ist, dass die neu­en Kind­les mit Paper­white-Dis­play ab sofort auch in Deutsch­land erhält­lich sind. Die­se zeich­nen sich durch beson­ders kon­trast­rei­che sechs-Zoll-Dis­plays mit einer Auf­lö­sung von 212 ppi sowie eine Beleuch­tung aus. Kind­le-Bücher kann man über Lese­apps aber auch auf dem Com­pu­ter, sowie auf Android- und iOS-Gerä­ten lesen.

[cc]

Ama­zon-Logo Copy­right Ama­zon

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen