Auch Angelina Jolies Rolle – Eva – musste neu besetzt werden, hier gibt es noch keine Informationen, wer die Figur übernehmen wird.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic von Frank Miller, der im Jahr 1993 bei Dark Horse Comics erschienen ist.
Viel Zeit hat Regisseur Robert Rodriguez nicht, denn bereits in weniger als einem Jahr, am 4. Oktober 2013, soll A DAME TO KILL FOR in die US-Kinmos kommen. Das wird aber klappen, denn Rodriguez ist dafür bekannt, schnell zu arbeiten, er hatte gerade erst die Arbeiten an MACHETE KILLS abgeschlossen. Das Drehbuch stammt von ihm, Frank Miller und William Monahan.
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Kinoplakat SIN CITY: A DAME TO KILL FOR Copyright Dimension Films
Neulich war hier auf PhantaNews Thema, dass man an eBooks keine Besitzrechte erwirbt, sondern nur Nutzungslizenzen. Beispiel war Amazons Kindle-Shop, in dessen Nutzungsbedingungen das auch so eindeutig zu lesen ist. Dadurch stellte sich für mich die Frage, ob das die Buchpreisbindung auf eBooks nicht in Frage stellt, denn tatsächlich entsteht dadurch ja eine deutliche Unterscheidung zum Printbuch. Denn daran erwirbt man definitiv ein dauerhaftes, nicht zeitlich beschränktes Besitzrecht – wenn auch nicht am urheberrechtlich geschützten Text darin, aber wenigstens am physikalischen Objekt Printbuch. Ist klar: Wenn Amazon oder ein Verlag das Nutzungsrecht an einem Buch zurück ziehen wollten, müssten sie in meine Wohnung eindringen und es physikalisch aus dem Regal nehmen – das ist dann doch höchst unwahrscheinlich.
Es war also wieder einmal an der Zeit, die Rechtsabteilung des Börsenvereins des deutschen Buchhandels nach einer Einschätzung zu diesem Thema zu fragen. Die Antwort fiel für mich nicht unerwartet aus …
Haben sich die Schmuse-Vampire, Kuschel-Werwölfe und Bettkanten-Engel gegenseitig totgebissen? In der Ausgabe 104, 11/2012, des monatlichen Fantasy-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik diskutieren Mystery-Autoren und Verlagslektoren über das Ende der Romantasy-Welle.
Mit BREAKING DAWN: BISS ZUM ENDE DER NACHT – Teil 2 kommt im November das große Finale der TWILIGHT-Saga in unsere Kinos: Vampire und Werwölfe liefern sich eine epische Schlacht um die Liebe zwischen Menschen, Vampiren und wölfischen Gestaltwandlern. Für das soeben vom Publikum mit dem »Deutschen Phantastik Preis 2012« als »Bestes Sekundärwerk« prämierte Fantasy-Magazin ist dies der Anlaß, die aktuelle Situation der Romantasy-Geschöpfe ausführlich zu beleuchten und ihre Zukunft zu hinterfragen. Dazu liefert die aktuelle November-Ausgabe im Kinoteil neben einer Vorstellung des kommenden letzten Films der BISS-Saga eine Übersicht zu den vorhergehenden vier TWILIGHT-Filmen sowie eine Bilder-Galerie zu allen Figuren der fünf Filme. Im Literatur-Block finden sich Romanempfehlungen zu Vampiren und Werwölfen sowie ein Making Of-Besuch im Hörbuch-Studio zur Produktion von Maggie Stiefvaters romantischer MERCY FALLS-Werwolf-Trilogie, die u.a von den bekannten TWILIGHT-Synchronsprechern von Bella, Edward und Jacob eingelesen wurde. Und im Sachteil des Heftes gibt es nicht nur Fakten und Mythen, Interviews und Rezensionen rund um den mehrfach verfilmten und in Romanen umgesetzten historischen Werwolfsfall der »Bestie vom Gévaudan«, sondern auch eine abschließende Untersuchung über die tiefgreifende Wandlung des modernen Vampirbildes vom ursprünglich tödlichen Monster aus der Gruft zum nackenbeißenden Schmacht-Idol der Popkultur.
Themen-Kernpunkt des Heftes ist eine Diskussionsrunde unter bekannten Genre-Kennern: Internationale Mystery-Autoren wie Nancy A. Collins, Lynn Raven, Tanya Carpenter, Jeanine Krock, Ulrike Schweikert, Bianka Minte-König, Franka Rubus, Markus Heitz, Kim Newman und Marcus Sedgwick sowie Lektoren der deutschen Genre-Verlage Heyne, Piper, Knaur, Lyx, Sieben und Ubooks sprechen darüber, ob die Romantasy durch den Hype um TWILIGHT und Co. letztlich totgeschrieben wurde. Die Experten sind sich weitgehend einig: Die erotisch-glitzernden Blutsauger und ihre wölfischen Vettern werden derzeit massiv aus den Betten ihrer Romantasy-Fans geschubst. Die Welle der Kuschel-Romantasy mit Vampiren und Werwölfen hat ein Ende erreicht. Kommende Nachtgeschöpfe werden wieder zu den gruseligen, finsteren und morbiden Ungeheuern, die sie einmal waren – aber aussterben werden sie auf keinen Fall.
Einen ähnlichen Absturz aus dem Himmel der Romantasy werden vielleicht bald auch die sexy Bettkanten-Engel erleben. Obwohl sie derzeit noch tapfer flattern, müssen auch sie Federn lassen, wie eine Roman-Übersicht zu aktuellen und kommenden Fantasy-Romanen um die geflügelten Gotesboten zeigt. Und im Interview mit dem Mystery-Autor Roran Drvenkar erweist sich, dass in seinem epischen, in diversen Epochen angesiedelten Roman buchstäblich DER LETZTE ENGEL um sein Schicksal kämpfen muß.
Über mehrere Epochen entwickelt sich auch die verschlungene Handlung des als unverfilmbar geltenden Phantastik-Romans WOLKENATLAS vom britischen Autor David Mitchell, dessen Filmumsetzung nun im November unter dem Original-Titel CLOUD ATLAS in die Kinos kommt. Der NAUTILUS erzählt der deutsche Regisseur Tom Tykwer, wie er das Projekt, das sechs Geschichten vom 19. Jahrundert bis in eine postapokalyptische Zukunft miteinander verwebt, zusammen mit den MATRIX-Filmemachern, den Geschwistern Wachowski, und Darstellern wie Tom Hanks, Hugo Weaving und Halle Berry in diversen Rollen verwirklicht hat.
Weitere Inhalte der November-Ausgabe sind eine Leseprobe zu Damian Dibbens historischer Zeitreise-Geschichte JAKE JONES UND DIE HÜTER DER ZEIT, eine Vorstellung des kommenden anrührenden Fantasyfilms DAS WUNDERSAME LEBEN VON TIMOTHY GREEN um einen Wechselbalg der besonderen Art, der SF-Actionfilm DREDD sowie ein Werkstattbericht von Thomas und Stephan Orgel zum Fantasy-Roman ORKS VS. ZWERGE.
Die Gebrüder Orgel leiten quasi thematisch über zur im November erscheinenden nächsten Ausgabe NAUTILUS 105, die ganz im Zeichen von Mittelerde, Halblingen, Elfen, Zwergen, Trollen, Drachen und Zauberern steht, denn der Eine Ring und die Verfilmung von J.R.R. Tolkiens DER HOBBIT durch Regisseur Peter Jackson wirft seinen Schatten voraus: Interviews mit Darstellern des Films, eine Reise zu den Schauplätzen von DER HOBBIT TEIL 1: EINE UNERWARTETE REISE, Sachartikel zur Evolution des Halblings in der Fantasy, eine Bestenliste zu empfehlenswerten Drachen-Romanen sowie Gespräche und Diskussionsrunden mit zahlreichen Fantasy-Autoren über die Wesen Mittelerdes bestimmen diese Ausgabe. Auf www.fantasymagazin.de gibt es einen Trailer zu den Inhalten der Ausgabe. Dort läßt sich die aktuelle November-Ausgabe natürlich bereits seit Anfang Oktober komplett und kostenlos online durchblättern. Und anläßlich der Prämierung mit dem »Deutschen Phantastik Preis« gibt es besondere Prämien für Besteller des Printmagazins wie z.B. Frei-Abos. Oder wer auf der Plattform www.pressekatalog.de ein Abo der Print-Ausgabe abschließt, bekommt die erste Ausgabe als digitales ePaper gratis dazu. Und nicht zuletzt bekommt die NAUTILUS sogar eine eigene App fürs iPhone und den iPad spendiert.
Das Magazin NAUTILUS erscheint im Abenteuer Medien-Verlag, man kann es überall im Zeitschriftenhandel erwerben. Wie oben bereits angedeutet erhält man es auch bei Amazon (dort allerdings nur im Abo) und beim Pressekatalog.
Heute wurde hier auf PhantaNews über James Bond berichtet: Alex schrieb über zwei bei Cross Cult neu erschienene Fleming-Romane. Danach wies ich auf das JERRY COTTON-Reboot hin. Beim Titelbild von COTTON RELOADED beschlich mich bereits ein eigenartiges Gefühl, ich konnte den Finger aber nicht so recht darauf legen, was mich störte. Als mein Blick dann nochmal über die Bond-Cover schweifte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Da will man offenbar von der Popularität des britischen Agenten ebenso profitieren, wie von der Tatsache, dass SKYFALL im Kino startet. Meine persönliche Meinung ist: selbst wenn Luebbe das Bild lizensiert haben sollte, halte ich ein derart plumpes Plagiat, ein so primitives Nachäffen eines großen Vorbilds, für äußerst peinlich. Wobei man natürlich weiß, dass solcherlei bei Bastei Luebbe langjährige Tradition hat. Das macht es aber nicht besser, warum erschafft man nicht eine neue ikonische Darstellung, ein Alleinstellungsmerkmal? Weil das teurer ist, als Daniel Craig in schwarzweiß 1:1 nachzuzeichnen. Möglicherweise. Dass Covergestaltung bei manch einem deutschen Verlag eher stiefmütterlich behandelt wird, ist leider nichts Neues. Dass (Bastei-)Luebbe seine Kopienummer auch heute noch durchzieht ist aber … schräg.
Update: wie Alex soeben anderswo korrekt anmerkte, ist das Traurige daran, dass JERRY COTTON selbst schon lange eine Ikone ist und Unterstützung durch einen Briten gar nicht benötigt.
Im Kino würde man so etwas einen »Reboot« nennen und vielleicht hat Luebbe sich bei seinem Neustart der JERRY COTTON-Reihe auch ein wenig vom Erfolg der Konkurrenz mit dem Start von PERRY RHODAN NEO »inspirieren lassen«. Über JERRY COTTON muss man vermutlich nicht viele Worte verlieren, es handelt sich hierbei um eine langlebige Krimireihe um den FBI-Mann gleichen Namen – die vermutlich kommerziell erfolgreichste Krimiserie im deutschsprachigen Raum überhaupt. Ersonnen wurde die Reihe von Delfried Kaufmann, der erste Roman erschien bei Bastei im Jahr 1954.
Jetzt gibt es einen Neustart als COTTON RELOADED, der Titel des ersten Bandes lautet DER BEGINN; die Handlung wird ins Heute verlegt und beginnt neu, Jeremiah ist also noch nicht der ausgebuffte FBI-Agent, als den man ihn kennt, zudem – Schock, und für Altleser vermutlich ein Sakrileg! – ist Phil Decker jetzt eine Frau namens Philippa. Die neue Serie erscheint ab dem 13. Oktober in monatlichem Abstand. Besonders erstaunlich daran ist, dass sie in ausschließlich digitaler Form vorliegt, also als eBook. Entgegen den Gepflogenheiten früherer Zeiten nennt man nun offenbar sogar den Namen der Romanautoren, im Fall von DER BEGINN lautet dieser Mario Giordano – und der ist kein Sammelpseudonym.
New York City, 2012. Der brutale Mord an einer Chinesin lässt Jeremiah Cotton, einem jungen Cop beim NYPD, keine Ruhe. Er vermutet, dass die Frau das Opfer eines Serientäters ist, der seit langem sein Unwesen treibt. Doch niemand glaubt ihm; er wird von dem Fall abgezogen. Als Cotton eigenmächtig Nachforschungen anstellt, stößt er auf eine Abteilung des FBI, von deren Existenz niemand weiß: das »G‑Team«. Stur und hartnäckig stellt Cotton unbequeme Fragen über die mysteriöse Einheit – und bringt Special Agent Philippa »Phil« Decker gegen sich auf. Als er nur knapp einem Mordanschlag entgeht, versteht Cotton, dass er keinen gewöhnlichen Serienkiller jagt. Denn das G‑Team scheint in den Fall verstrickt zu sein …
Die eBook-Fassung ist erhältlich via Google Play sowie Apples iBookstore und kostet EUR 1,99. Zusätzlich gibt es eine »Read & Listen«-Version, diese jedoch nur bei Apple. Und schließlich als Hörbuch im MP3-Format für 1,99 Euro, auch die erhält man nur via iTunes.
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Cover COTTON RELOADED – DER BEGINN Copyright Luebbe
An dieser Stelle könnte ich natürlich wieder einmal vom Leder ziehen und pointiert zum Ausdruck bringen, was ich von derlei engstirnigen Sprüchen halte. Kurzfassung: pseudo-intellektuelles Gewäsch. Muss ich aber gar nicht, denn Jugendbuchautorin Jutta Wilke hat in einem offenen Brief im Großen und Ganzen bereits zum Ausdruck gebracht, was auch ich in ähnlicher Form sagen würde.
Eins noch zum unterschiedlichen Leseverhalten von Kindern und Erwachsenen:
Kinder lesen Bücher, weil sie von ihnen gefesselt werden. Nicht weil sie auf Bestsellerlisten stehen oder irgendwo nominiert worden sind.
Ich möchte allerdings noch Folgendes ergänzen: es sind die Kinder- und Jugendbücher, die aus jungen Menschen überhaupt erst einmal Leser machen. Die dann später in ihrem Leben vielleicht auch mal zu etwas Anspruchsvollerem greifen. Oder auch nicht, aber das ist zweitrangig: ohne lesbare Kinder- und Jugendliteratur keine erwachsenen Leser. Deshalb finde ich es umso unverständlicher, wie diese Literaturform so unüberlegt herunter gemacht wird.
Und dem muss man keinesfalls »Einhalt gebieten«, wie es der Autor gerne hätte, zumindest lässt sich das seinem Artikel entnehmen, sondern im Gegenteil muss man gute Kinder- und Jugendliteratur sogar dringend fördern, statt sie in der vorliegenden Form als nervend oder qualitativ minderwertig zu deklarieren.
Oder räumen wir solchen Dünnbrettbohrereien mit unserem Kommentaren zuviel Gewicht ein und sollten sie eigentlich besser ignorieren?
Heute und die nächsten beiden Tage ist die Novelle FLUCHT VON FANFASL aus der Meisterdetektive-Reihe mit den Protagonisten Sunny und Polli bei Amazon kostenlos als eBook herunter zu laden. Anlass dafür ist eben das Erscheinen des von Joachim Sohn verfassten Werkes in elektronischer Form.
Die Kater Sunnie und Polli flüchten vor den schwer bewaffneten Häschern des Kochs Philipp, dem sie als Küchensklaven dienen sollten. Angefangen hat jedoch alles mit dem Auftrag eines mysteriösen, dreidimensionalen Schattens, dem der Koch angeblich seine Tomatenkernölpresse gestohlen hat. Der Schatten bringt die Meisterdetektive in seinem fliegenden Hausboot zur Insel Fanfasl, die der Koch aus Küchenresten hat aufschütten lassen. Doch dort erleben sie eine Überraschung.
FLUCHT VON FANFASL ist eine abgeschlossene Kurzgeschichte innerhalb des in Entstehung befindlichen Romans: SUNNIE UND POLLI – BEI DEN MONATEN.
Der Roman beginnt mit dem Absturz der Kater in ihrem fliegenden Hausboot im Land der Monate. Die Kater erwarten, dass die Monate jeden Moment an ihre Tür klopfen. Aus Furcht davor gefragt zu werden, wie sie zu diesem wunderschönen Fluggerät gekommen sind, denken sie sich FLUCHT VON FANFASL aus.
Joachim Sohn wurde 1968 in Wiesbaden geboren. Er studierte in Mainz, Konstanz und Berlin Vergleichende Sprachwissenschaften, Romanistik und Theater‑, Film und Fernsehwissenschaft. In Hamburg qualifizierte er sich an der animation-school zum Animationsdesigner und arbeitete mehrere Jahre freiberuflich bei deutschen Trickfilmproduktionen mit. Seit 2004 ist er Flash-Designer und Animation-Director in einer Internet-Werbeagentur in Düsseldorf. Mehr über den Autor und seine Kreationen findet man auf walkingmills.de
FLUCHT VON FANFASL
Joachim Sohn
phantastische Geschichte
eBook, ca. 191 kB
normalerweise 0,89 Cent ASIN: B009VI9ECW
Pink-Pawnee Editions
Coverabbildung Copyright Joachim Sohn / Pink-Pawnee Editions
Bei Emmerich Books & Media ist das zweite Taschenbuch erschienen, das via CreateSpace produziert wird und über Amazon bestellt werden kann. Der Titel des von Michael Sullivan verfassten Romans lautet INDIANERSOMMER. Illustrationen steuerte Sylvia Koch bei, das Cover stammt von Beate Rocholz.
Klappentext:
Michael ist ein 15-jähriger Junge und besucht die Mittelstufe seines heimatlichen Jungengymnasiums. Von Statur aus eher ein Hänfling, hat er es schwer gegen die Raufbolde der ‘Milchgeldbande’, die ihm immer wieder auflauern, um ihm sein Pausengeld abzunehmen. Michael ist nun mal ein Träumer, eine Leseratte und ein Hobbyfilmer. Seine Darsteller sind Plastik-Spielfiguren, von denen er eine ganze Kiste voll besitzt: Cowboys, Indianer, Ritter und einige Soldaten. Mit ihnen erlebt er die Abenteuer, die ihm im realen Leben versagt bleiben.
Auf der Suche nach weiteren Figuren erwirbt er auf einem Flohmarkt etwas ganz anderes: einen angeblichen Medizinbeutel mit den Überresten des Herzens eines gewaltigen Kriegers. Als er dann abends bei schummrigem Licht wieder mit seinen Figuren spielen will und dabei beim Auswechseln einer Glühlampe einen elektrischen Schlag erhält, passiert es! Der Medizinbeutel platzt, ein seltsamer Staub quillt heraus, und Michael findet sich im Körper seines Helden wieder: Indigo, ein muskulöser Indianer, in welchen Michael all das hineinprojiziert hat, was er gerne wäre.
Das Abenteuer beginnt. Er muss einen Weg zurück in seinen Körper finden und dabei gegen alle anderen Spielfiguren kämpfen, die nichts unversucht lassen, ihm den Lebensfunken auszublasen …
Das Taschenbuch mit 162 Seiten Umfang und im Format 20,3 x 12,7 x 1 cm kostet 7,51 Euro und ist in Amazons Onlineshop erhältlich.
INDIANERSOMMER
Michael Sullivan
phantastischer Roman
Taschenbuch, 162 Seiten
EUR 7,51
ISBN-10: 147829552X
ISBN-13: 978–1478295525
Emmerich Books & Media
Das ist aber auch ein Gebundle im Moment … (zumindest in den USA, bei uns ja leider nicht). Auch bei StoryBundle erhält man derzeit (und noch 15 Tage lang) einen Satz von eBooks mit phantastischen Themen. Anlässlich des bevorstehenden Halloween hat man dort ein passendes Bündel geschnürt und bietet sechs Romane aus den Bereichen Horror und Dark Fantasy – und auch hier natürlich wieder unter der Voraussetzung »zahl was Du willst«. Berappt man mehr als neun Dollar kommen noch zwei Bonus-eBooks hinzu.
Bei den Büchern handelt es sich um
* RIVERWATCH von Joseph Nassise
* TAKING ON THE DEAD von Annie Walls
* A LATENT DARK von Martin Kee
* THE DROUGHT von Patricia Fulton
* BLAZE OF GLORY von Weston Ochse
* CICARIOUS von Jon F. Merz
die beiden Bonus-eBooks sind
* COMING OF AGE: 3 von Douglas Clegg, sowie
* RESURRECTION INC. von Kevin J. Anderson
Auch hier sind die eBooks explizit nicht DRM-verseucht, auch hier geht ein Teil der Einnahmen an wohltätige Zwecke (diese Option kann man allerdings deaktivieren) und selbstverständlich erhält auch StoryBundle einen Obolus, den man allerdings frei bestimmen kann. Zahlen kann man via PayPal, über Google Wallet (soviel ich weiß allerdings nicht in Deutschland) und mittels Amazon Payments.
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Logo Halloween Horror Bundle und Screenshot von der Webseite Copyright StoryBundle Inc.
Gestern hatte ich mich in einem Artikel der Tatsache gewidmet, dass eine Aktion wie das Humble eBook Bundle in Deutschland aufgrund der weder zeitgemäßen noch sinnvollen Anwendung des Buchpreisbindungsgesetzes nicht möglich wäre. Dazu heute die Meldung, dass das Humble eBook Bundle innerhalb von gerade mal zwei Wochen mehr als 1.1 Millionen Dollar eingenommen hat – das ist laut Angaben der Anbieter weit jenseits aller Erwartungen.
Hätte man die Bücher im Bundle einzeln gekauft, wäre ein Preis von ca. 157 Dollar zu berappen gewesen, der durchschnittliche gezahlte Obolus lag bei »nur« 14,18 $, wer mehr auf den virtuellen Ladentisch legte, erhielt Bonus-eBooks dazu.
Die Autoren sehen das Experiment hauptsächlich als Werbemaßnahme, aber auch um einmal festzustellen, was die Leser bereit sind, im Rahmen einer »zahl’ was Du willst«-Aktion zu zahlen. Davon abgesehen, dürften aber auch die nicht unerheblichen Einnahmen innerhalb von zwei Wochen nicht ungelegen kommen …
Es war herausragend, wie dieses eBook-Bundle angenommen wurde und wir sind ziemlich begeistert. Der durchschnittliche Preis, der von Kunden gezahlt wurde lag bei über 14 Dollar, das ist bei weitem der höchste Durchschnittspreis den wir bislang für »pay what you want«-Promotionen hatten; und wir glauben das ist ein positives Vorzeichen für die Zukunft der eBooks und der Humble Bundles.
Autor John Scalzi wies darauf hin, dass allein die Verkaufszahlen genügen sollten, alle enthaltenen Bücher auf die Bestsellerliste der New York Times zu hieven.
Schade insbesondere für deutsche Autoren, aber auch für die Verlage, dass solche Möglichkeiten, wie in meinem gestrigen Artikel beleuchtet, hierzulande leider nicht gegeben sind. Willkommen im Tal der Ahnungslosen.
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