Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Mini-Rant: Was läuft eigentlich in diesem deutschen SF-Fandom falsch?

Jeder, der sich intensiver mit Science Fiction beschäftigt, weiß was Fanzines sind. Fanzines sind von Fans herausgegebene Magazine, die sich mit Aspekten der SF und verwandten Gebieten beschäftigen. Die gibt es seit vielen, vielen Jahren, seit man als Sterblicher abseits von Verlagen halbwegs brauchbaren Zugriff auf Vervielfältigungsmethoden für Totholz bekam. Ich kann mich noch an Fanzines erinnern, die vor dem großflächigen Entstehen von Copyshops mit Spiritus-Umdruck entstanden sind. Mit Stückzahlen, die man an vier Händen abzählen konnte. Oder drei. Oder 20. Es gab Fanzines mit den verschiedensten Inhalten, manche befassten sich sekundärliterarisch mit dem Gerne, andere brachten selbstverfasste Stories, wieder andere waren reine Egozines, die vermutlich meisten ein Mix aus all dem. Fanzines waren ein Aspekt des Genres und des Hobbies, das nicht wegzudenken war – und streng genommen bis heute ist.

Aber wenn wir das mal mit etwas Abstand und objektiv betrachten, dann waren das Publikationsformen für jedermann, lange bevor so etwas wie das Internet oder Selfpublishing allgemein verfügbar waren. Magazine, die in ebenfalls einer Art von Selfpublishing erschienen sind.

Und da kommen wir zum Punkt: Angesichts dieser jahrzehntelangen Historie des Selfpublishings im deutschen SF-Fandom kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum etliche Protagonisten dieses Gerontenstadls dieser Gruppierung heutzutage via Selfpublishing veröffentlichte Werke oder Kurzgeschichtensammlungen pauschal als “Mist” ablehnen, ohne auch nur mal ein Blick hinein geworfen zu haben? Warum finden Selfpublishing-Werke keinerlei Berücksichtigung, wenn es um Preise aus dem Dunstkreis “deutsches SF-Fandom” geht, Veröffentlichungen in Fanzines – die heute bisweilen noch wie mit Spiritusumdruck hergestellt wirken, selbst wenn sie eine Webpräsenz sind – aber schon? Wird da mit zweierlei Maß gemessen? Weil “wir das noch nie so gemacht haben”? Warum? Ich kann es einfach nicht nachvollziehen, denn es gibt fraglos im Bereich SF via Selfpublishing haufenweise bemerkenswerte Veröffentlichungen, sogar welche, die anderswo Preise einheimsen können. Warum werden die nicht zur Kenntnis genommen? Weil gerade die Juroren für SF-Preise eine neue Technologie wie eBooks und eBook-Reader als neumodisches Teufelswerk ablehnen und lieber verzückt an Druckerschwärze und Buchrückenklebstoff von bedrucktem Totholz schnüffeln? Und weil sie nicht erkennen, dass Selfpublishing so weit vom Fandom-Klassiker Fanzine nicht entfernt ist? Oder sind sie vergrätzt, dass wir heute in der Lage sind, Storysammlungen via Amazon großflächig unters Volks zu bringen, statt nur zwei Handvoll handgeklammerter nach Sprit riechender Umdruck-Hefte verteilen oder per Post verschicken zu können? Warum lehnen Urgesteine, die uns früher mit mehr oder weniger schlecht kopierten Fanzines zweifelhaften Inhalts gequält haben (die aber dennoch als Fan-Arbeit selbstverständlich liebens- und bemerkenswert waren), heute andere Fans ab, die eigentlich genau dasselbe tun?

Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es wirklich nicht.

p.s.: Nein, es geht diesmal nicht um den DPP, selbst wenn der sich auch jahrelang mit Händen und Füßen gegen Selfpublishing gewehrt hat.

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VG Wort-Rückzahlungen: Karen Köhler versteht unser Rechtssystem nicht

VG Wort-Rückzahlungen: Karen Köhler versteht unser Rechtssystem nicht

eBook-Paragraph

In einem Kommentar auf der Webseite der Zeit wirft Autorin Karen Köhler Martin Vogel ernsthaft vor, dass er durch seinen Rechtsstreit Verlage zerstören wird. Ich muss es ganz offen sagen: Bei so einem Rechtsverständnis wird mir schlecht. Vogel hat einen Rechtsverstoß gesehen, von dem er persönlich betroffen ist, und hat den korrekten Weg gewählt: Den durch die Instanzen der Gerichte. Und die haben Recht gesprochen, und höchstrichterlich festgestellt, dass die Praxis der VG Wort-Ausschüttung an Verlage rechtswidrig ist.

Rechtswidrig. Höchstrichterlich.

Das sind Vokabeln, die einem zu denken geben sollten, bevor man sich als Autorin vor den Karren von Börsenverein und Co. spannen lässt und einen Kommentar veröffentlicht, der inhaltlich dermaßen daneben ist und das Opfer zum Täter machen soll.

Grund für den Artikel dürfte sein, dass die VG Wort jetzt Rückzahlungen der rechtswidrig ausgeschütteten Beträge einfordert. Und das tun sie in kompromissloser Weise, die für mich absolut nicht nachvollziehbar ist. Selbst kleinste Verlage sollen sofort den gesamten, über Jahre aufgelaufenen, Betrag überweisen.

Man muss sich hier mehrere Fragen stellen:

An erster Stelle natürlich, warum sich die Verwertungsgesellschaft so vehement weigert, Stundungs- oder Ratenzahlungsvereinbarungen anzubieten (Update: siehe unten – verantwortlich ist die Autorenversammlung, bitte den Rest des Artikels unter dieser für mich neuen Voraussetzung sehen). Man könnte fast den Eindruck gewinnen, als wolle man in voller Absicht ein paar kleine Verlage über die Klinge springen lassen, um zu zeigen: “seht ihr, wir haben es doch gesagt!”. Die Gerichtsurteile geben in letzter Konsequenz nicht her, dass es keine Flexibilität bei der Rückzahlung geben könnte, es wurde allein die Auszahlungspraxis für rechtswidrig erklärt. Deswegen wiederhole ich meine Frage: Warum zeigt die VG Wort keinerlei Entgegenkommen bei den Rückforderungen? Warum gibt es keine Härtefallregelungen? Weil es ihnen zuviel Arbeit ist? Weil sie konkrete Ziele mit der starren Haltung verfolgen (siehe oben)? Meiner Ansicht nach könnte man das Verhalten der VG Wort beinahe als mafiös bezeichnen.

Eine weitere Frage ist: Warum hat man seitens des Börsenvereins und der VG Wort jahrelang so getan, als sei das alles überhaupt kein Problem und werde am Ende irgendwie weggehen, statt sich und die Verlage auf den absehbar kommenden Ernstfall vorzubereiten? Es hätte konkrete Warnungen geben müssen, sich durch Rücklagen auf Rückzahlungen einzustellen, das hätte über all die Jahre, die das Verfahren läuft, bereits geschehen können. Stattdessen hat man medienwirksam und propagandaartig die ganze Zeit kolportiert, dass Vogel am Ende eh verlieren wird. Das war hoch gepokert und der Bluff ist am Ende geplatzt. Hätten VG Wort und Börsenverein statt “Hurra-Wir-Gewinnen!”-Tamtam nicht die Aufgabe gehabt, die Verlage realistisch auf das vorzubereiten, was kommt? Warum ist das weitestgehend unterblieben? Was ist von einem Verein zu halten, der seine Mitglieder derart falsch berät?

Nein, Martin Vogel hat hier nicht mal einen Ansatz von Schuld, denn der hat das Rechtssystem genutzt, und dieses hat ihm durch alle Instanzen das ihm zustehende Recht auch zugebilligt. Wenn Verlagen und auch manchen Autoren das nicht passt, kann ich das nachvollziehen, aber auch Verlage stehen nicht außerhalb des Rechtssystems. Sie haben die Möglichkeit, auf den Gesetzgeber Einfluss zu nehmen, oder es zumindest zu versuchen, um Änderungen herbeizuführen. Wenn Autoren weiter wollen, dass Verlage mehr Geld bekommen, steht es ihnen sogar ohne Gesetzesänderungen frei, entsprechende Verträge mit ihren Verlagen abzuschließen.

An der nun konkret entstandenen Misere vieler Kleinverlage hat in erster Linie die VG Wort Schuld, indem sie keine Möglichkeit zur Stundung oder Ratenzahlung einräumt – aus Gründen, die nur die Verantwortlichen bei der Verwertungsgesellschaft kennen. Die verständliche Wut sollte sich gegen den diejenigen richten, die die Zahlungen nun kompromisslos einfordern, und die sitzen bei der VG Wort. Und man könnte auch einen Groll gegen den Börsenverein hegen, der wider besseren Wissens jahrelang behauptet hat, dass Vogel niemals erfolgreich sein wird.

Aber bitte versucht nicht, mit Propagandamaßnahmen das Opfer zum Täter zu machen.

Ich habe großes Verständnis für die zum Teil prekäre Situation der Klein- und Kleinstverlage. Und bin dafür, dass die Verantwortlichen für diese Situation deutlich benannt werden: diese sitzen in meinen Augen im Vorstand der VG Wort und verweigern ohne Ansehen von Härtefällen jegliche Stundungen und Ratenzahlungen. Das ist der eigentliche Skandal. Wenn jemand gegen irgendwas protestieren möchte, dann sollte er überlegen, ob dieser Protest bei der VG Wort nicht erheblich besser aufgehoben ist, als gegen Martin Vogel.

[Update:] Holger Kliemannel kommentiert auf Facebook:

Zu Deiner Frage: “An ers­ter Stel­le na­tür­li­ch, war­um sich die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft so ve­he­ment wei­gert, Stun­dungs- oder Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen an­zu­bie­ten.” Das hatten sie gemacht, wurde jedoch auf der Hauptversammlung von den anwesenden Autoren blockiert (müsste jetzt mal die Unterlagen durchforsten, irgendwo im Brief der VG Wort steht “Stundungsmöglichkeiten, die die Leitung der VG Wort vorgeschlagen hat, wurden abgelehnt.”). Vogel hatte ja dazu aufgerufen, dass Autoren Mitglied werden um bei der Versammlung diese Pläne zu verhindern.

Ich korrigiere mich demnach insofern, dass nicht der Vorstand der VG Wort verantwortlich ist, sondern die Autorenversammlung der VG Wort.

Die neue Fassung des Buchpreisbindungsgesetzes – ein Kommentar

Die neue Fassung des Buchpreisbindungsgesetzes – ein Kommentar

eBook-ParagraphBeim Börsenverein und dessen Mitgliedern herrschte zuerst einmal große Freude, wie man den verschiedenen Publikationen online leicht entnehmen konnte. Hatte man es durch intensive Lobbyarbeit doch durchgesetzt, dass eBooks explizit ins Buchpreisbindungsgesetz aufgenommen wurden. Und das, obwohl man seit Jahren behauptete, dass dieses ohnehin auch für elektronische Bücher gelte. Und man hatte auch eindeutig mit Abmahnungen gedroht, sollte ein Häretiker das anders sehen und von der wahren Lehre abweichen. Doch so sicher scheint man sich dann selbst doch nicht gewesen sein, wenn man es dennoch für notwendig hielt, diese Gesetzesänderung herbeizuführen, die in der letzten Woche verabschiedet wurde und am 1. September 2016 in Kraft tritt.

Aber wie es scheint, hat sich irgendjemand beim Diktieren der Änderungen aufs Gröbste vertan. Oder vielleicht hat ein Selfpublisher an den Formulierungen mitgearbeitet. Denn, oh Wunder, eBooks von Selfpublishern sind ausdrücklich vom neuen Gesetz ausgenommen. Das kann nicht im Sinne des Börsenvereins und seiner Mitglieder gewesen sein, denn diese Ausnahme verschafft Selfpublishern deutliche Wettbewerbsvorteile.

Man ist als Selbstverleger nicht mehr gezwungen, darauf zu achten, dass seine Bücher auf allen Plattformen gleich viel kosten. Ab dem Datum des Inkrafttretens sind auch “zahl´ was Du willst”-Angebote oder -Bundles möglich, ebenso wie “zahl´ mit einem Tweet” oder ähnliche Modelle. Und das sowohl für eBooks wie für Printbücher. Das ist aus Sicht der Selfpublisher natürlich überaus erfreulich – und ich kann mir vorstellen, dass das bei den Mitgliedern des Börsenvereins eher für Heulen und Zähneklappern sorgen dürfte. Man muss sich fragen, wie es sein konnte, dass das so durchrutschte? Hat man da bei der Lobby tief und fest gepennt, dass das während der Entwicklung der Gesetzesänderung nicht auffiel? Hatte man gehofft, die Politik werde das schon richtig machen? Dabei weiß man doch, wie handwerklich schlecht etliche Gesetze der letzten Jahre sind.

Wie handwerklich schlecht die Gesetzesänderungen auch in anderer Hinsicht sind, zeigt der neue Absatz über den “Letztabnehmer in Deutschland”, der dazu führen soll, dass ausländische Verkäufer das BuchPrG nicht umgehen können (wie das bisher beispielsweise gewisse britische Anbieter taten). Nach Kommentaren von Juristen, die ich las, ist durch die Formulierung hier nicht der Wohnsitz ausschlaggebend, sondern wo sich dieser Letztabnehmer zum Zeitpunkt des Kaufs befindet. Sprich: Bin ich im Urlaub, beispielsweise in den Niederlanden, kann ich preisgebundene Bücher möglicherweise günstiger bekommen. Man muss sich fragen, wie das durchgesetzt werden soll? Mittels Geolocation? Das wäre prima, ich bin Nutzer eines VPN-Dienstes, mit dem ich scheinbar aus einer Menge von Ländern im Internet unterwegs sein kann … Und bevor jetzt wieder irgendein Schlaumeier lamentiert: Nein, die Nutzung von VPNs ist nicht nur völlig legal, sondern auch für manche Anwendungen technisch unabdingbar notwendig.

Damit könnte ich preisgebundene Bücher günstiger erwerben, weil ich den Anschein erwecke, kein Käufer aus Deutschland zu sein.

Und selbst wenn die Interpretation falsch wäre, und doch der Wohnort des Kunden gilt: Wer will mich denn daran hindern, eine Auslandsadresse als Hauptanschrift beim Onlineshop zu hinterlegen, und dann an eine abweichende Zweitadresse in Deutschland liefern zu lassen? Wieder einmal – und wie so oft – hat der Gesetzgeber die Möglichkeiten des #neulands völlig übersehen. Alte Männer mit Kugelschreibern und Faxgeräten …

Abschließend ist die Zementierung des fossilen Buchpreisbindungsgesetzes in meinen Augen der falsche Weg, weil hier eine kartellartige Struktur gesetzlich unterstützt wird. Die Argumentation, dass die Buchpreisbindung auch Nischenprodukte ermögliche, ist ohnehin eine Lächerliche, wenn man sich ansieht, was die Publikumsverlage so an billigem und mies lektoriertem Massenmüll auf den Markt pumpen. Auch der Hinweis auf kulturelle Vielfalt zieht meiner Ansicht nach nicht im Geringsten. Wenn dem so wäre, müsste es auch Preisbindungsgesetze für Musik, Filme oder Computerspiele geben. Die gibt es aber nicht und man kann nicht sagen, dass es bei diesen Medien keine Vielfalt gäbe – sogar ganz im Gegenteil.

So werden wir aber weiter mit diesem unzeitgemäßen Gesetz leben müssen. Dass die Selfpublisher davon ausgenommen wurden, erfreut mich dann aber doch – das kann man fast progressiv nennen, auch wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit nur ein Versehen war.

Korrektur: Nur eBooks von Selfpublishern fallen offenbar nicht unter die Buchpreisbindung, für Printbücher gilt sie. Mein Fehler. Und natürlich völlig daneben, warum diese Unterscheidung? Der entsprechende Passus steht nicht im Gesetz selbst, sondern in der Begründung zum Gesetz, die Gerichte ebenfalls zur Interpretation heranziehen.

Grafik von mir, CC BY-NC-SA

Kommentar: CBS und die übernächste Generation von STAR TREK

Kommentar: CBS und die übernächste Generation von STAR TREK

neuestartrekserie

Kürzlich ging ein Rauschen durch den virtuellen Blätterwald. Nach langer Abstinenz (2005 endete ENTERPRISE) soll es endlich wieder eine neue STAR TREK-Fernsehserie geben, kurz nach dem 50. Jubiläum des Franchise. Das führte allenthalben zu Freude, auch wenn noch völlig unklar ist, wie diese Serie aussehen wird, ob sie beispielsweise in der Prime-Zeitlinie spielt (für Unwissende: Das ist die der Fernsehshows im Gegensatz zum J.J. Abrams-Reboot im Kino, die in einer parallelen Realität stattfindet). Die Chance darauf, ins Universum der bisherigen STAR TREK-Serien zurückzukehren, steht nicht schlecht, da CBS nur die Rechte an Fernsehserien hat, nicht aber die an Kinofilmen. Diese merkwürdige Gemengelage entstand durch die Trennung von CBS und Paramount in unterschiedliche Firmen.

Auf der offiziellen Seite startrek.com hieß es allerdings eindeutig:

The new television series is not related to the upcoming feature film Star Trek Beyond which is scheduled to be distributed by Paramount Pictures in summer 2016.

Das könnte bedeuten, dass die neue Serie nicht im Reboot-Universum spielt.

Eigentlich möchte ich allerdings auf etwas ganz anderes hinaus. CBS will die erste Folge ganz normal im US-Fernsehen zeigen, um anzufixen. Die folgenden Episoden sollen allerdings ausschließlich auf dem hauseigenen Streamingdienst CBS All Access gezeigt werden. Dabei fragt man sich allerdings, was die bei CBS für Drogen nehmen, denn man bezahlt dort monatliche Kosten und bekommt trotzdem auch noch Werbung nicht nur zwischen den Sendungen, sondern auch noch mitten drin. Man muss sich fragen, ob die Amerikaner gewillt sind, dafür Geld auszugeben, zumal konkurrierende Anbieter das nicht so machen.

Und: Für die internationalen Fans ist das eine eher schlechte Nachricht, denn CBS All Access gibt es nur in den USA – und es ist nicht zu erwarten, dass der Dienst auf andere Länder ausgeweitet werden wird. Stehen die internationalen Fans damit im Regen?

In der offiziellen Ankündigung kann man lesen:

“Every day, an episode of the Star Trek franchise is seen in almost every country in the world,” said Armando Nuñez, President and CEO, CBS Global Distribution Group. “We can’t wait to introduce Star Trek’s next voyage on television to its vast global fan base.”

Das könnte allerdings darauf hindeuten, dass man die Show auch gleich international vermarkten möchte. Denkbar wären hier Netflix oder Amazon. Bei letzterem kann man ja jetzt schon diverse US-Serien sofort nach der Ausstrahlung jenseits des großen Teichs auch in Deutschland ansehen, beispielsweise FLASH oder GRIMM.

CBS sollte sich über eins im Klaren sein: Tun sie das nicht, und lassen die Show tatsächlich nur auf All Acess laufen, oder lizensieren sie erst deutlich verspätet international, dürften die illegalen Downloads die Rekorde von GAME OF THRONES brechen.

Promografik Copyright startrek.com

Kommentar: Das Adobe-DRM-Debakel

Kommentar: Das Adobe-DRM-Debakel

Logo Readers Against DRMDass harte DRM-Maßnahmen Mist sind und ausschließlich ehrliche Kunden bestrafen, hat die Musikindustrie bereits vor Jahren auf die harte Tour erfahren müssen. Diese gab dann irgendwann ihre Evolutionsresistenz auf und verzichtete darauf. Seitdem brummen digitale Musikverkäufe. Weniger gesunden Menschenverstand zeigt die konservative Buchbranche, in der viel zuviele Verlage Kopierschutzmaßnahmen immer noch für das Ei des Kolumbus halten, und eine meiner Ansicht nach völlig überzogene Paranoia gegenüber irgendwelchen “Buchpiraten” pflegen.

Nun ist es also passiert: Adobe bringt eine neue Version von Digital Editions heraus und das führt erwartungsgemäß zu Problemen. eReader für die es keine Firmware-Updates mehr geben wird, sind raus, man wird sie zum Lesen von eBooks, die mit ADE3 geschützt sind nicht mehr nutzen können. Aktuelle Lesegeräte benötigen möglicherweise Firmwareupdates, von denen man nicht weiß, wie schnell sie kommen werden. Oder ob diese jemals erscheinen.

Pikant in diesem Zusammenhang auch: Kürzlich erst wurden Adobe haufenweise Datensätze entwendet, man spricht von bis zu 150 Millionen Kundendaten, die aufgrund möglicherweise schlecht gesicherter Server des Anbieters Kriminellen in die Hände fielen. Darunter eben auch die Daten von Kunden, die man nur deswegen genötigt hat, ein Adobe-Konto einzurichten, damit diese eBooks lesen können, die mit dem DRM der Firma geschützt sind. Unfassbar. Auch hier sollte die Buchbranche dringend mal in sich gehen und darüber nachdenken, wieviel Verantwortung sie in dieser Causa mitzutragen hat.

Was mich daran am meisten belustigt: Seit Monaten, wenn nicht Jahren, schießt die Branche mit zahllosen mehr oder weniger haltlosen Argumenten gegen den Antichristen Amazon. Statt nun aber dafür zu sorgen, dass man kundenfreundlicher und bequemer wird als der Onlineriese, treibt man den eBook-Leser mit untauglichen, durch Update defekte und vermutlich ohnehin demnächst obsoleten DRM-Maßnahmen (“unknackbar” – daran glaube ich nicht) geradezu ins Kindle-Ökosystem, wo zwar ebenfalls ein Kopierschutz vorhanden sein kann, der Kunde aber in der Nutzung nichts davon bemerkt.

Wenn es die Buchbranche ernst damit meint, (nicht nur) in Sachen eBooks eine ernstzunehmende Alternative zu Amazon werden zu wollen, dann sollte sie die lächerlichen, kundenfeindlichen DRM-Spielchen sofort einstellen. Unter anderem. Aber die zahllosen anderen Defizite sind hier nicht das Thema.

Creative Commons License

Gra­fik von Re­a­ders Bill of Rights, CC BY SA

Vom Taschenbuch zum Paperback – Evolution oder Abzocke?

Vom Taschenbuch zum Paperback – Evolution oder Abzocke?

Bücher

(Sechste Un­ter­bre­chung der Som­mer­pause, Anm. d. Red.)

In den letzten Tagen wird in einschlägigen Medien, die sich mit dem Buchmarkt befassen gemeldet, dass die Produktion von Taschenbüchern der Publikumsverlage deutlich zurück geht. Genannt werden beispielsweise Zahlen von nicht unerheblichen 18% unter Vorjahresniveau. Auf den ersten Blick scheint das nicht verwunderlich, denn das eBook knabbert selbstverständlich insbesondere am Taschenbuchmarkt. Dennoch: angesichts der kolportierten Absatzzahlen in Sachen eBook kann dieses nicht der maßgebliche Grund für den gedrosselten Output der Verlage sein.

Aber auch die Lösung wird gleich mitgeliefert: die Verlage steigen um auf sogenannte “Paperbacks”, das sind im Prinzip nur etwas größere und minimal aufweniger gestaltete Taschenbücher (im Englischen ist Paperback einfach nur das Wort für Taschenbuch). Und die verkauft man deutlich teurer, weil sie ja vermeintlich “wertiger” sind, obwohl auch nix anderes drin steht, als in den Taschenbuch-Cousins.

Das ist ein Klassiker im neuen Gewand: auch früher schon hat man durch größere Schriftarten oder mehr Durchschuss Platz geschunden, um aus eigentlich mickrigen Heftchen beeindruckende Wälzer zu machen, die man dann zum doppelten Preis verkaufen konnte. Oder hat englische Romane so aufgeblasen, dass man aus einem Band zwei machen konnte – und daran gleich doppelt verdiente. Prominentestes Beispiel ist hier GAME OF THRONES, eine meiner früheren Begegnungen damit war die deutsche Fassung der DRAGONLANCE-Romane weiland bei Goldmann. Die Ausflüchte und Erklärungsversuche  der Verlage sind vielfältig: aufgrund der Übersetzung würden die Texte länger und die Bücher wären dann nicht mehr ergonomisch ist die meist genutzte Ausrede. Das könnte man durch Anpassungen im Satz leicht umgehen und wenn ich mir so manchen Ziegelstein ansehe, scheint das auch nur manchmal zu stören.

Jetzt steigt man also gleich auf ein neues Buchformat um und serviert den gleichen, alten Textwein in vermeintlich neuen Paperback-Schläuchen, die eben nur deutlich teurer sind.

Eigentlich könnte es einem Recht sein. Warum? Weil das meiner Ansicht nach dem eBook als Taschenbuch-Alternative weiteren Vorschub leisten wird. Wobei man sich natürlich darüber im Klaren sein muss, dass damit auch die eBook-Fassungen teurer werden, denn deren Preise legen die Verlage ja meist nach den Verkaufspreisen der Printausgaben unverschämt hoch fest. Letztendlich darf man aber davon ausgehen, dass der Leser die Zeche zahlt und Mehreinnahmen durch die höheren Preise noch nicht einmal bei den Autoren ankommen, denn die Verlage dürften mit höheren Herstellungskosten für die Paperbacks argumentieren. Verlierer sind neben den Verlagen somit mal wieder alle.

Als Quintessenz bleibt eine Binsenweisheit: es geht weder um die Leser, noch um die Stoffe, noch die Autoren, sondern einzig darum, Kohle zu machen. Man könnte aber wenigstens versuchen, uns nicht derart offensichtlich abzuseihen, oder?

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Bild: Bücher von Nordic Co-operation website (norden.org), aus der Wikipedia, CC BY

Bandits Kommentar: Ein guter Tag zum Ärgern

Erst war es ein verbarrikadiertes Hochhaus. Es folgte der in sich geschlossene Kosmos eines Flughafens. Dann kam der verdammte Steven Seagal, der auf diesen Zug aufsprang und einen Terroristen abschlachtenden Einzelkämpfer auf einem von der Außenwelt abgeschnitten Schiff gab. Eine Idee, an der die DIE-HARD-Produzenten als zweite Fortsetzung arbeiteten, und dann in die Tonne treten konnten. Schmarotzer Seagal roch den Braten und sprang erneut auf den Zug auf, um in einem fahrenden Zug Terroristen zu töten. Die DIE-HARD-Produzenten warfen ein neues Konzept ins Spiel, in dem man den abgehalfterten Cop John McClane auf terroristische Schnitzeljagd durch den Großstadtdschungel jagt. Im fünften Teil ist es jetzt Moskau, und es macht den Film auch nicht besser.

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Die Zeit: “Raubkopien machen CLOUD ATLAS kaputt”

In der Zeit schwadroniert eine Redakteurin in einem länglichen Artikel mit dem Titel “Filmpiraten: Aufnahme läuft!” darüber, dass der Film CLOUD ATLAS durch Raubkopien kaputt gemacht wurde und nutzt dabei eine weltferne und/oder fragwürdige Argumentation, die einem die Schuhe auszieht. Sie lässt zahllose Fakten komplett außer Acht und führt den Flop auf Piraterie zurück … und das obwohl die ersten Rips erst auftauchten, nachdem der Film auf allen relevanten Märkten bereits gestartet war. Und obwohl andere Filme trotz vorhandener Rips im Netz hohe dreistellige Millionenumsätze einfahren …

Ich muss gar keinen ausführlichen Kommentar dazu schreiben, denn das hat Thorsten Dewi auf wortvogel.de bereits getan:

So, wie ich das sehe, bastelt Produzent Stefan Arndt an seiner eigenen Legende, um das Versagen von CLOUD ATLAS zu rechtfertigen – und eine Journalistin hat sich für den intimen Einblick in die Szene genau diese Narrative füttern lassen, ohne sie je zu hinterfragen. Handwerklich sauber geschrieben, exzellent recherchiert, aber absolut unseriös und fragwürdig in den Schlussfolgerungen.

Es wird nicht einmal die Frage gestellt, ob der Film einfach sein Publikum verfehlt hat, ob das Markting falsch war, ob nicht alle Beteiligten zu besoffen von ihrer eigenen Brillanz waren. Nein, es waren die Raubkopien. Die sind schuld.

Den kompletten Artikel findet der geneigte Leser auf wortvogel.de und man sollte ihn gelesen haben, um zu verstehen, mit welchen in meinen Augen haltlosen Behauptungen die Zeit argumentiert.

Wer sich wundert, warum hier ein Link zum Zeit-Artikel fehlt: Leistungsschutzrecht.

Update: auch Jens Scholz beschäftigt sich mit dem Thema.

Update (08.03.2013): Die Zeit musste den Artikel aufgrund einer gerichtlichen Anordnung löschen. Eine zitierte Wissenschaftlerin hat sich erfolgreich gegen falsche Unterstellungen gewehrt. Weitere Details finden sich bei Stefan Niggemeyer:

Es ist eine kal­ku­lierte Ruf­schä­di­gung, die die »Zeit« hier vor­nimmt. Sie unter­stellt, dass Google Ein­fluss hat auf die For­schung des Humboldt-Institutes — obwohl die Kon­struk­tion der Finan­zie­rung des­sen Unab­hän­gig­keit sicher­stel­len soll. Sie unter­stellt, dass die renom­mierte Wis­sen­schaft­le­rin Hof­mann sich von Google hat kau­fen las­sen und bestellte wis­sen­schaft­li­che Ergeb­nisse lie­fert.

Creative Commons License

Postermotiv CLOUD ATLAS Copyright Warner Bros. & Focus Features

Rantiger Kommentar: Möge die Macht mit ihm sein!

Jeder und sein Wookiee reden im Moment über die Tatsache, dass J. J. Abrams nun doch die Regie bei der nächsten STAR WARS-Episode übernimmt. Und getreu dem Motto “es wurde alles bereits gesagt, nur noch nicht von jedem” reihe ich mich bei denen ein, die eine Meinung dazu haben.

Eins sollte völlig klar sein:

Keiner ist gut genug für den Job.

Egal, wen LucasFilm ausgewählt hätte, die üblichen Verdächtigen hätten gemault. Denn selbstverständlich kann man es den religiösen Eiferern gar nicht wirklich recht machen. Niemand wird vor deren gestrengen Augen bestehen. Und selbst wenn der Film ein weltweiter Erfolg werden wird, das Gemaule Einzelner wird weitergehen. Bereitet euch währenddessen schon mal darauf vor, dass das Spielchen genau so erneut abgehen wird, wenn nach Regisseuren für die Episoden VIII und IX gesucht wird. Die selbsternannten Produzenten und STAR WARS-Spezialisten werden es besser wissen und jedes einzelne Mal das Ende von STAR WARS prophezeihen. Alles Bullshit. Wenn der Film ins Kino kommt, können wir bewerten, nicht vorher.

Ist J. J. Abrams der richtige für eine Weiterführung des STAR WARS-Universums? Na sicher ist er das! STAR TREK war ein grandioser Reboot des angestaubten Universums, und ein klasse Film mit kleineren Schwächen, auch wenn manche das nicht hören wollen. Abrams kennt sich durch die von ihm mitgestalteten Fernsehserien mit Kontinuität aus (ich will jetzt nichts über LOST hören, da stammt das Konzept von ihm und die späten Versaubeutelungen gehen auf das Konto der Showrunner). Abrams Geschichten konzentrieren sich trotz der vordergründigen Effekte immer auf die Charaktere und die Interaktion zwischen diesen. Siehe FRINGE. Ich habe mir am Wochenende viel zu spät SUPER 8 angesehen. Eine ganz grandiose Hommage an Spielberg-Filme der 1980er (und zufällig von Spielberg produziert). In dem Horrorstreifen mit und für Kinder beweist er, dass er in der Lage ist, einen Film für jüngere Zuschauer zu machen, der auch Erwachsene anspricht, weil er eben NICHT kindisch daher kommt. Und genau das braucht eine weitere STAR WARS-Episode.

Abrams ist ein Nerd, ein Geek, ein Fan seit frühester Jugend. Der macht solche Filme vor allem auch, weil er genau darauf Bock hat, weil das seine Themen sind. Sicher ist nicht alles, was er anfasst, ein Erfolg, aber bei wem ist das schon so? Abrams macht den Film nicht alleine, da wuseln haufenweise Leute um ihn rum, die seit Jahrzehnten bei Franchise sind und die für die nächste Episode wieder stramm stehen. Die werden ihm die Lensflares schon austreiben, wenn sie überhand nehmen, ebenso wie abgehobene Ideen, die sich zu weit vom Vorgesehen entfernen. Und dennoch wird er sich als intensiv für den Job hofierter Star-Regisseur an den richtigen Stellen durchsetzen, so dass der Film kein Plagiat der anderen Episoden werden wird (obwohl: jeder STAR WARS-Content muss das Franchise plagiieren, um erfolgreich sein zu können).

Also lasst mich mit eurem Geheule und den Lens-Flare-Witzen in Ruhe, Fanbois und Hardcore-Fans. Wartet´s doch erstmal ab. Ich habe wirklich keine Lust, mir zweieinhalb Jahre lang eure kassandrischen Ergüsse über das vorgebliche Ableben von STAR WARS anzuhören. Ich glaube der kriegt das hin, und 2015 (oder auch später, er hat sich auch bei STAR TREK 2 nicht drängeln lassen) wissen wir mehr. Vorabgemaule ohne auch nur einen Schnipsel gesehen zu haben ist nur eins: dumm und arrogant. Und wenn ich Unrecht habe? Dann wird eben Episode VIII besser. Disney lässt sich die Lizenz zum Geld drucken nämlich nicht mehr abnehmen – und insbesondere die Profinörgler werden sowieso immer als erste ins Kino rennen.

“I’ve got a good feeling about this.”

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Bild J J. Abrams von Da­vid Shank­bone, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY

Die “Verkindlichung” der Literatur …

In der Zeit hat sich mal wieder einer der Anspruchsfanatiker aus dem Fenster gelehnt. Ulrich Greiner moniert, dass es derart viele “Kinderbücher” in den Bestsellerlisten gibt – und ob das denn sein muss.

An dieser Stelle könnte ich natürlich wieder einmal vom Leder ziehen und pointiert zum Ausdruck bringen, was ich von derlei engstirnigen Sprüchen halte. Kurzfassung: pseudo-intellektuelles Gewäsch. Muss ich aber gar nicht, denn Jugendbuchautorin Jutta Wilke hat in einem offenen Brief im Großen und Ganzen bereits zum Ausdruck gebracht, was auch ich in ähnlicher Form sagen würde.

Eins noch zum unterschiedlichen Leseverhalten von Kindern und Erwachsenen:
Kinder lesen Bücher, weil sie von ihnen gefesselt werden. Nicht weil sie auf Bestsellerlisten stehen oder irgendwo nominiert worden sind.

Ich möchte allerdings noch Folgendes ergänzen: es sind die Kinder- und Jugendbücher, die aus jungen Menschen überhaupt erst einmal Leser machen. Die dann später in ihrem Leben vielleicht auch mal zu etwas Anspruchsvollerem greifen. Oder auch nicht, aber das ist zweitrangig: ohne lesbare Kinder- und Jugendliteratur keine erwachsenen Leser. Deshalb finde ich es umso unverständlicher, wie diese Literaturform so unüberlegt herunter gemacht wird.

Und dem muss man keinesfalls “Einhalt gebieten”, wie es der Autor gerne hätte, zumindest lässt sich das seinem Artikel entnehmen, sondern im Gegenteil muss man gute Kinder- und Jugendliteratur sogar dringend fördern, statt sie in der vorliegenden Form als nervend oder qualitativ minderwertig zu deklarieren.

Oder räumen wir solchen Dünnbrettbohrereien mit unserem Kommentaren zuviel Gewicht ein und sollten sie eigentlich besser ignorieren?

Dank an Alex Jahnke und Tom Orgel für den Hinweis auf den offenen Brief

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Bild “blättern” von Nevit Dilmen, aus der Wikipedia, GFDL

eBooks und das Jammertal der Buchbranche

Wolfgang Tischer, der Herausgeber von literaturcafe.de, äußert sich in diesem Video über die aktuelle Situation des eBooks in Deutschland und über das Dauergejammer der Branche. Im Prinzip ein sehenswerter Beitrag, mich befremdet allerdings der Seitenhieb auf soziale Netzwerke, der mir einen eher überheblichen Eindruck macht. Verständlicherweise mögen es “Profis” natürlich nicht, dass sich nun auf einmal jeder im Web zu Wort melden kann – und möglicherweise dabei auch schlaue Dinge sagt. Ich bin allerdings der Ansicht, dass jene Profis die Wahrheit nicht für sich gepachtet haben und ich lese immer wieder Kommentare zu Büchern oder zum Thema eBooks auf Blogs und in sozialen Netzwerken, die weitaus mehr Inhalt oder Nutzen haben, als die abgehobenen Schwadronierereien eben jener “Profis”. Und so lässt er sich darüber aus, dass die Branche den Fortschritt verpennt, übersieht jedoch, dass seine als Komik verbrämte Kritik an modernen Kommunikations- und Publikationsformen (und den darauf schreibenden Konkurrenten) auch nicht eben progressiv ist …

Übrigens könnte man ein solches Video auch mit einem Ton versehen, der nicht übersteuert ist … :o)

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