NAUTILUS 131: Die Kino-Jahresvorschau

NAUTILUS 131: Die Kino-Jahresvorschau

Cover Nautilus 131Alle kom­men­den phan­tas­ti­schen Fil­me des Jah­res 2015 im kom­plet­ten Über­blick sowie eine Vor­schau auf die sehens­wer­tes­ten Phan­tas­tik-Seri­en­starts lie­fert die Febru­ar-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Ansons­ten steht das Heft unter dem Ein­fluß von Mär­chen­fie­ber.

Erkran­kun­gen wie der Cin­de­rel­la-Kom­plex oder das Dorn­rös­chen-Syn­drom sind kei­ne Mär­chen, auch wenn sie mehr als selt­sam klin­gen: In der NAU­TI­LUS-Aus­ga­be 131, 02/2015, wer­den Krank­hei­ten, Sym­pto­me, gene­ti­sche Stö­run­gen und Ver­gif­tun­gen vor­ge­stellt und erklärt, die nach klas­si­schen Mär­chen­fi­gu­ren oder Gestal­ten aus Roma­nen benannt sind. Ob Othel­lo-Syn­drom, Peter Pan-Syn­drom oder Mow­g­li-Syn­drom – es han­delt sich trotz der skur­ri­len Namen stets um ech­te medi­zi­ni­sche Bezeich­nun­gen. Und war­um nicht nur der ver­rück­te Hut­ma­cher aus ALICE IM WUNDERLAND unter dem Mad Hat­ter-Syn­drom lei­det, son­dern in der vik­to­ria­ni­schen Epo­che vie­le sei­nes Berufs­stan­des, ist auf­grund der gelie­fer­ten Fak­ten dann gar nicht mehr so über­ra­schend.

Anlaß für den Mär­chen­fie­ber-Schwer­punkt des Hef­tes sind die Kino­starts von gleich drei Phan­tas­tik-Fil­men mit Mär­chen­the­ma­tik: Zur Dis­ney-Real­ver­fil­mung CINDERELLA berich­tet im Inter­view der Regis­seur Ken­neth Bra­nagh von den Dreh­ar­bei­ten. Beglei­tend dazu bie­tet die Aus­ga­be einen Über­blick über die sehens­wer­tes­ten Aschen­put­tel-Ver­fil­mun­gen von 1922 bis heu­te und lie­fert Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über die iko­ni­sche Figur der Paten­fee, die als eben­so gute wie böse Fai­ry God­mo­ther sowohl im klas­si­schen Mär­chen wie auch in der moder­nen Fan­ta­sy auf­tritt. Dar­über spre­chen in Inter­views in die­ser Aus­ga­be auch MALEFICENT: DIE DUNKLE FEE-Pro­du­zent Don Hahn und TIN­KER­BELL-Regis­seu­rin Peg­gy Hol­mes. Gleich um das Schick­sal meh­re­rer Mär­chen­fi­gu­ren wie Rapun­zel, Rot­käpp­chen, Aschen­put­tel & Co. geht es im Musi­cal-Film INTO THE WOODS als Ver­fil­mung des gleich­na­mi­gen Broad­way-Musi­cals von Ste­phen Sond­heim, und für einen Dis­ney-Film ist die Hand­lung trotz lus­ti­gem Gesang genau wie in der Büh­nen­vor­la­ge über­ra­schend schwarz­hu­mo­rig düs­ter und mor­bid – für vie­le der Mär­chen­ge­stal­ten geht die Geschich­te gar nicht gut aus. Und auch im SF-Film JUPITER ASCENDING der Wachow­ski-Geschwis­ter, den Schöp­fern der MATRIX-Tri­lo­gie, in dem es u.a. um Mensch-Tier-Hybri­den, Geno­zid und die skru­pel­lo­se Aus­beu­tung von bio­lo­gi­schen Res­sour­cen in einem galak­ti­schen Zukunfts­reich geht, tau­chen diver­se Mär­chen­mo­ti­ve von Beau­ty and the Beast bis Cin­de­rel­la auf – wobei ein Cameo-Auf­tritt von BROTHERS GRIMM-Regis­seur Ter­ry Gil­liam im Bra­zil-Stil die viel­leicht bes­te Sze­ne des Films lie­fert.

Der wich­tigs­te Inhalts­block im Flm­teil ist die stets in der Febru­ar-Aus­ga­be erschei­nen­de Kino-Jah­res­vor­schau. Hier wer­den alle kom­men­den Phan­tas­tik-Fil­me des Jah­res mit Start­da­tum genannt und die 31 wich­tigs­ten aus­führ­lich vor­ge­stellt. Und das Film­jahr 2015 ver­spricht mit STAR WARS EPISODE VII, THE MARTIAN, PROJEKT NEULAND, JURASSIC WORLD, TERMINATOR: GENISYS, MAD MAX: FURY ROAD, FRANKENSTEIN und PAN wahr­haft phan­tas­ti­sche Kino­aben­teu­er. Dazu kommt ein Aus­blick auf das nicht min­der span­nen­de Kino­jahr 2016 sowie tur­nus­mä­ßig die Gale­rie der sehens­wer­tes­ten, dem­nächst neu star­ten­den TV-Seri­en in den Gen­res SF, Mys­te­ry, Fan­ta­sy und Aben­teu­er.

Zudem im Heft sind Inter­views mit der Mys­te­ry-Autorin Dia­na Men­schig zu ihrem Hän­sel-und-Gre­tel-Thril­ler SO FINSTER, SO KALT, ein Werk­statt­be­richt von Eliza­beth May zu ihrem Fan­ta­sy-Roman DIE FEENJÄGERIN und ein Gespräch mit dem Fan­ta­sy-Autor Robert Cor­vus zu sei­ner SCHAT­TEN­HER­REN-Tri­lo­gie. Über THE FIRST AVENGER spre­chen anläß­lich der Blu-ray im Inter­view die Dreh­buch­au­toren Ste­hen McFee­ly und Chris­to­pher Mar­kus, es gibt Fea­tures zu den Film­starts von DIE FRAU IN SCHWARZ 2: ENGEL DES TODES und FOXCATCHER, die Film- und Buch-Monats­vor­schau, das Kino-Tele­gramm mit News aus Hol­ly­wood sowie DVD-Vor­stel­lun­gen, Roman-Bespre­chun­gen und Video­ga­me-Rezen­sio­nen.

Das Heft gibt es als Print-Maga­zin im Han­del sowie als ePa­per für PC und App für iOS, Andro­id und Ama­zon Kind­le. Zudem läßt sich die Aus­ga­be schon seit Anfang Janu­ar kom­plett kos­ten­los auf der Maga­zin-Home­page www.fantasymagazin.de online durch­blät­tern. Dort gibt es auch diie Vor­schau auf die kom­men­de März-Aus­ga­be NAUTILUS 132. Dar­in geht es um den Mythos um den sieb­ten Sohn eines sieb­ten Soh­nes, die Magie der Zahl Sie­ben, um Zau­ber­lehr­lin­ge und Jung­he­xen sowie um die wah­re Geschich­te der Jagd des Wal­fang­schiffs Essex auf Moby Dick.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag, die Papier­fas­sung kann im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del oder bei Ama­zon bezo­gen wer­den, dort aller­dings nur im Abo.

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NAUTILUS 128: Per Wurmloch zu den Sternen

NAUTILUS 128: Per Wurmloch zu den Sternen

Cover Nautilus 128Laby­rin­the, Wurm­lö­cher, teuf­li­sche Pudel und lie­bens­wer­te Schach­tel­trol­le sind die The­men der Novem­ber-Aus­ga­be des monat­lich erschei­nen­den Fan­ta­sy­film-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Im Kino fei­ert Regis­seur Chris­to­pher Nolans SF-Dra­ma INTERSTELLAR Pre­miè­re, und es geht um Schwer­kraft, Wurm­lö­cher, Zeit­di­la­ta­ti­on und die Suche nach einer neu­en Hei­mat für die Mensch­heit. Anläß­lich des The­ma schaut die NAUTILUS hin­ter die Hol­ly­wood-Tricks und lie­fert wis­sen­schaft­li­che Fak­ten zu den popu­lä­ren Mythen um schwar­ze Löcher, Quan­ten­me­cha­nik, alles ver­schlin­gen­de Schwer­kraft­fal­len und die Vor­stel­lung von Wurm­lö­chern als Tun­nel zu den Ster­nen und das Rei­sen per Warp-Speed durch den inter­stel­la­ren Sub­raum. Dass Fil­me­ma­cher das The­ma lie­ben, zeigt zudem eine Vor­stel­lung von 25 sehens­wer­ten Fil­men und TV-Seri­en rund um Wurm­lö­cher. Und eine Werk­schau der Fil­me des Chris­to­pher Nolan gibt Ein­blick, was den Regis­seur antreibt und wel­che Geschich­ten er erzählt.

In Tun­neln unter der Stadt leben die von den Men­schen gefürch­te­ten Box­trolls aus dem Roman DIE MONSTER VON RATTINGEN von Alan Snow. Dass die Schach­tel­trol­le eigent­lich lie­bens­wer­te Gesel­len sind, zeigt die Ver­fil­mung der Lai­ka-Stu­di­os als Stop Moti­on-Pup­pen­film mit vik­to­ria­ni­schem Set­ting und Steam­punk-Ele­men­ten. In Inter­views am Set berich­ten die Fil­me­ma­cher und Ani­ma­to­ren über die Ent­ste­hung des Films, der wie eine Mischung aus Charles Dickens OLIVER TWIST mit DIE BORRIBLES, einer Pri­se DIE FRAGGLES etwas DR. JEKYLL & MR. HYDE und men­gen­wei­se absur­den Humor daher­kommt. Um zu zei­gen, wie die Tech­nik der Stop Moti­on ent­stan­den ist und sich bis heu­te wei­ter­ent­wi­ckelt, folgt die Aus­ga­be frü­hen Fil­me­ma­chern wie Ead­weard Muy­bridge, Wil­lis O’Brian und Ray Har­ry­hau­sen, erklärt die grund­le­gen­den Ani­ma­ti­ons-Prin­zi­pi­en und lie­fert eine Gale­rie der sehens­wer­tes­ten Pup­pen- und Knet­gum­mi-Ani­ma­ti­ons­fil­me von 1925 bis heu­te inklu­si­ve Aus­blick auf kom­men­de Pro­jek­te wie Guil­ler­mo des Toros PINOCCHIO, Tim Bur­tons ADDAMS FAMILY, Hen­ry Selicks SHADOW KING oder SHAUN DAS SCHAF.

Wie Test­rat­ten sind fünf­zig Jugend­li­che in MAZE RUNNER: DIE AUSERWÄHLTEN IM LABYRINTH in einem kolos­sa­len Irr­gar­ten ein­ge­schlos­sen und müs­sen dort gegen bio­me­cha­ni­sche Unge­heu­er kämp­fen. Das Team um Regis­seur Wes Ball hat bei der Ver­fil­mung des ers­ten Romans von James Dash­ner SF-Best­sel­l­er­tri­lo­gie alles rich­tig gemacht, von den Kri­ti­kern bemän­gel­te inhalt­li­che Unge­reimt­hei­ten der Roman­vor­la­ge ver­bes­sert und so eine sehens­wer­te Lite­ra­tur­ver­fil­mung geschaf­fen. Der Regis­seur und sei­ne vier jugend­li­chen Haupt­dar­stel­ler berich­ten im Heft in exklu­si­ven Inter­views von den Dreh­ar­bei­ten des Films, der inhalt­lich mit Ele­men­ten aus THE CUBE, DIE INSEL, DER HERR DER FLIEGEN, DIE TRIBUTE VON PANEM und der TV-Serie LOST spielt. Dazu gibt es beglei­tend eine Ana­ly­se des Laby­rinth-Motivs mit sei­nen Ele­men­ten des ver­wir­ren­den Irr­gar­tens, ver­schieb­ba­ren Wän­den und ver­schach­tel­ten Räu­men sowie eine Gale­rie der wich­tigs­ten phan­tas­ti­schen Fil­me, in denen Laby­rin­the eine Rol­le spie­len.

In die laby­rin­ti­sche Unter­welt führt auch der Roman SCHWARZE TRÄNEN von Fan­ta­sy-Autor Tho­mas Finn. Im Inter­view berich­tet er, wie sich ein heu­ti­ger Nach­fah­re von Dr. Faus­tus mit dem leib­haf­ti­gen Mephi­s­to­feles in Pudel­ge­stalt aus­ein­an­der­set­zen muß. Zudem im Heft sind Inter­views zum Mys­te­ry-Thril­ler GONE GIRL mit Regis­seur David Fin­cher und Haupt­dar­stel­le­rin Rosa­mund Pike, mit dem Desi­gner des fil­mi­schen Hor­ror-Video­ga­mes ALIEN: ISOLATION, ein Fea­ture mit Figu­ren­ga­le­rie zu DIE TRIBUTE VON PANEM – MOKINGJAY TEIL 1, in dem Kat­niss und die Distrikt 13-Rebel­len gegen das dys­to­pi­sche Kapi­tol kämp­fen, ein Werk­statt­be­richt von SF-Autor Andy Weir zu DER MARSIANER sowie eine Lese­pro­be zu Neil Gai­m­ans Mys­te­ry-Roman DER OZEAN AM ENDE DER STRASSE.

Bereits seit Anfang Okto­ber läßt sich die Aus­ga­be 128, 11/2014, auf www.fantasymagazin.de online durch­blät­tern. Die digi­ta­le Aus­ga­be und die Apps für alle Platt­for­men gibt es seit Mit­te Okto­ber, und seit Ende des Monats ist nun auch die Print-Aus­ga­be erhält­lich. Auf der Home­page gibt es zudem schon die Vor­schau auf die Dezem­ber-Aus­ga­be, in der hin­ter die Kulis­sen von Der Hob­bit: Die Schlacht der fünf Hee­re geblickt wird, es um den Wel­ten­wech­sel in phan­tas­ti­sche Wel­ten geht, neu­es aus dem Wun­der­land von Ali­ce hin­ter den Spie­geln berich­tet wird und Fil­me­ma­cher wie Ter­ry Gil­liam und Fan­ta­sy-Autoren wie Neil Gai­man zu Wort kom­men.

NAUTILUS erscheint monat­lich im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag und kann im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del, als ePa­per und via Ama­zon bezo­gen wer­den, dort aller­dings nur im Abon­ne­ment.

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NAUTILUS 123: Zeitschleifen und Doppelgänger

NAUTILUS 123: Zeitschleifen und Doppelgänger

Cover Nautilus 123Time Loops im Stil des ewi­gen Mur­mel­tier­tags, das mor­bi­de Spiel mit Dop­pel­gän­gern im phan­tas­ti­schen Film und das Geheim­nis der psy­cho­lo­gi­schen Thril­ler von Patri­cia Highsmith sind die The­men der Juni-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Falls man in die Ver­gan­gen­heit zurück rei­sen könn­te, wür­de man damit die eige­ne Zukunft ver­än­dern? Könn­te man sich sel­ber oder den eige­nen Groß­el­tern begeg­nen? Und wür­de die Ermor­dung des Groß­va­ters in der Ver­gan­gen­heit die eige­ne Exis­tenz in der Zukuft aus­lö­schen, so dass es einen nie­mals gege­ben hat und man folg­lich auch gar nicht in die Ver­gan­gen­heit rei­sen wür­de? Die­se und wei­te­re Para­do­xe zur Idee von Zeit­rei­sen und Zeit­schlei­fen in Wis­sen­schaft und Phan­tas­tik hin­ter­fragt die Aus­ga­be 123, 06/2014, der NAUTILUS anläß­lich der aktu­el­len Kino­starts von gleich zwei ent­spre­chen­den SF-Fil­men: Haupt­dar­stel­le­rin Emi­ly Blunt berich­tet im Inter­view zum neu­en Ali­en-SF- und Time Loop-Refe­renz­thril­ler Edge of Tomor­row aus­führ­lich über die Dreh­ar­bei­ten, und zu X-Men: Zukunft ist Ver­gan­gen­heit gibt es einen Bericht vom Set mit Regis­seur Bryan Sin­ger sowie ein Gespräch mit Publi­kums­lieb­ling Peter Din­kla­ge, der hier den fie­sen und Mutan­ten-has­sen­den Robo­ter-Erfin­der Boli­var Trask ver­kör­pert, des­sen töd­li­che Erfin­dung mit­tels Zeit­rei­se in die Ver­gan­gen­heit ver­hin­dert wer­den soll. Beglei­tend zu den Film­fea­tures gibt es einen Sach­ar­ti­kel über die ver­zwick­te Logik der Zeit­pa­ra­do­xe und eine Gale­rie der sehens­wer­tes­ten phan­tas­ti­schen Fil­me mit Zeit­schlei­fen.

Um die befremd­li­che Begeg­nung mit einem Dop­pel­gän­ger geht es im ver­stö­ren­den und töd­lich enden­den Psy­cho-Thril­ler Ene­my von Regis­seur Denis Ville­neuve mit Haupt­dar­stel­ler Jake Gyl­len­haal in einer Dop­pel­rol­le voll­kom­men gleich aus­se­hen­der Per­so­nen, die per Zufall auf­ein­an­der tref­fen. Ein beglei­ten­der Sach­ar­ti­kel beleuch­tet die grund­le­gen­den Struk­tu­ren und Mus­ter des Dop­pel­gän­ger-Motivs im Gen­re des phan­tas­ti­schen Films mit­tels zum Ver­wech­seln gleich aus­se­hen­der Per­so­nen, böser Zwil­lin­ge, Klo­ne, fie­ser Kör­per­fres­ser und mör­de­ri­scher Iden­ti­täts­die­be. Der Iden­ti­täts­dieb und char­man­te Psy­cho­path Tom Ripley war auch die erfolg­reichs­te und gleich mehr­fach ver­film­te Erfin­dung der Thril­ler-Autorin Patri­cia Highsmith, die mit ihren psy­cho­lo­gi­schen Kri­mis das Sub­gen­re des Whydu­nit erschuf. Zur aktu­el­len Insze­nie­rung ihres Psy­cho-Thril­lers Die zwei Gesich­ter des Janu­ars berich­ten im Heft der Haupt­dar­stel­ler Viggo Mor­ten­sen und der Regis­seur und Dreh­buch-Autor Hos­sein Ami­ni, der mit die­ser sehens­wer­ten Ver­fil­mung sein Regie-Debüt gibt. Das Geheim­nis der Kri­mi-Plots von Patri­cia Highsmith, die in ihrem Werk stets die dunk­le­ren Aspek­te der han­deln­den Per­so­nen zwi­schen psy­cho­lo­gi­schem Schre­cken und maka­be­ren Mor­den aus­lo­tet, erforscht in Roman und Film ein aus­führ­li­cher Begleit­ar­ti­kel.

Wei­ter­hin im Heft ist eine Werk­schau der Super­hel­den des Mar­vel-Uni­ver­sums seit der Fir­men­grün­dung als Comic-Ver­lag und eine Über­sicht aller bis­he­ri­gen und kom­men­den Ver­fil­mun­gen bis zum Jahr 2016, die Vor­schau auf die phan­tas­ti­schen Film­starts im Juni, aktu­el­le DVD- und Blu-ray-Bespre­chun­gen, die Über­sicht zu kom­men­den F&SF-Romanen mit Autoren-Kurz­in­ter­views und im Games-Teil Ent­wick­ler-Gesprä­che zu den Fan­ta­sy-Games Bound by Fla­me und Dark Souls II sowie eine Über­sicht zu neu­en und emp­feh­lens­wer­ten Games klei­ner und unab­hän­gi­ger Spie­le-Labels, die mit fri­schen Ide­en und jeder Men­ge Spiel­spaß glän­zen.

Die Juni-Aus­ga­be kann bereits seit Anfang Mai kos­ten­los auf der Maga­zin-Home­page www.fantasymagazin.de online durch­ge­blät­tert wer­den, und neben der nun erschie­ne­nen Print-Aus­ga­be im Zeit­schrif­ten­han­del gibt es das Heft auch als ePa­per für PC, als App für Apple iOS, für Andro­id im Goog­le Play Store und bei Ama­zon für den Kind­le Fire. Zudem kann man das Maga­zin auf Ama­zon im Abon­ne­ment bezie­hen.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag.

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NAUTILUS 122: Biestige Märchen

NAUTILUS 122: Biestige Märchen

Cover Nautilus 122In der Mai-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik tum­meln sich ero­ti­sche Tier­bräu­te, schla­fen­de Mär­chen­schön­hei­ten und dunk­le Feen mit ver­wan­del­ten Unge­heu­ern und grimm­schen Mons­ter­jä­gern.

Düs­te­re Mär­chen, schau­ri­ge Gothic Tales und düs­te­re Gas­licht-Thril­ler sind der­zeit voll im Trend: Die NAUTILUS bie­tet daher in sei­ner aktu­ell erschie­ne­nen Aus­ga­be 122, 05/2014, einen The­men-Schwer­punkt zu »Bies­ti­gen Mär­chen« mit Fea­tures, Inter­views, Über­sich­ten und Hin­ter­grund­ar­ti­kel zu ange­kün­dig­ten und zu aktu­el­len Mär­chen­ver­fil­mun­gen im Gothic Tale-Stil: Zum Film­start von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST lie­fert die Aus­ga­be neben aus­führ­li­chen Hin­ter­grund-Infos zum Mär­chen­stoff und den bis­he­ri­gen Ver­fil­mun­gen Inter­views mit Regis­seur Chris­to­phe Gans und den Haupt­dar­stel­lern Léa Sey­doux und Vin­cent Cas­sel. Zur Fai­ry Tale-Ver­fil­mung MALEFICENT mit Ange­li­na Jolie als die dunk­le Fee aus dem Dorn­rös­chen-Mär­chen gibt es eben­falls Sach­in­for­ma­tio­nen zum Mär­chen­my­thos um Feen­fluch, Spin­del­stich und Dorn­ro­sen­he­cke. Dazu gibt es per Sach­ar­ti­kel eine Defi­ni­ti­on der Stil­mit­tel des Gothic Fic­tion-Gen­res, eine Über­sicht zu den 30 sehens­wer­ter­tes­ten Fil­men im Gothic Tales-Stil sowie ein Fea­ture mit Figu­ren­ga­le­rie zur TV-Serie GRIMM, in der es um Mor­de durch Mär­chen­we­sen geht, mit Inter­views mit dem Dar­stel­ler Silas Weir Mit­chell und dem Roman­au­tor John Shir­ley. Und über ihren his­to­ri­schen Kri­mi DIE TOTE IM NEBEL, in dem der Mär­chen­for­scher Wil­helm Grimm als Ermitt­ler tätig wird, berich­tet die Autorin Hei­ke Wolf.

Am Ende des Mär­chens von der Schö­nen und dem Unge­heu­er ver­wan­delt sich das Biest bekannt­lich in einen char­man­ten Prin­zen. Manch­mal geschieht es in den Mär­chen und Mythen aber auch genau anders her­um: Über eben­so ero­ti­sche wie mör­de­ri­sche Tier­wand­ler und Tier­bräu­te wie Sire­nen, Nym­phen, Drya­den und See­jung­frau­en sowie töd­li­che Was­ser­pfer­de, lis­ti­ge Fuchs­mäd­chen und wöl­fi­sche Haut­wechs­ler berich­tet ein ent­spre­chen­der Sach­ar­ti­kel. Beglei­tend dazu gibt es Inter­views mit den Fan­ta­sy-Autoren Mag­gie Stief­va­ter, Brit­ta Strauß und Sal­ly Green zu magi­schen Anders­wel­ten, ver­wan­del­ten See­hunds­frau­en und ein von wei­ßen Hexen regier­tes Alter­na­tiv-Eng­land sowie Werk­statt­be­rich­te von Bran­don San­der­son, Utz Anhalt und Ulri­ke Blie­fert zur Magie der Wor­te, der gemein­sa­men Geschich­te von Wolf und Mensch sowie zum gefähr­li­chen Musen-Kuss der grü­nen Fee.

Im Film­teil der Aus­ga­be berich­tet der Regis­seur Gareth Edward über sein Remake des Rie­sen­mons­ter-Films GODZILLA, und anläß­lich des Starts der Mup­pets-Tour durch Euro­pa in MUPPETS MOST WANTED erzählt Regis­seur James Bobin von den Dreh­ar­bei­ten mit Frosch Ker­mit, Miss Pig­gy und Co. Dazu gibt es die monat­li­che Film­vor­schau auf die phan­tas­ti­schen Film­starts im Mai, das Kino-Tele­gramm mit Film-News aus Hol­ly­wood zu kom­men­den Mär­chen­ver­fil­mun­gen der nächs­ten Jah­re sowie Bespre­chun­gen von aktu­el­len DVDs und Blu-rays im Gen­re Fan­ta­sy & SF, Mys­te­ry und Thril­ler.

Bereits seit Anfang April läßt sich die neue Aus­ga­be der NAUTILUS auf der Maga­zin-Home­page www.fantasymagazin.de kom­plett online durch­blät­tern, seit Mit­te des Monats gibt es das Heft als ePa­per für PC und die App für iOS und Andro­id, und nun ist auch die 60-sei­ti­ge Print-Aus­ga­be erschie­nen. Die Papier­aus­ga­be des Maga­zins kann man im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del käuf­lich erwer­ben, auch bei Ama­zon kann man es bekom­men, dort aller­dings nur im Abon­ne­ment.

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NAUTILUS 121: Dystopie und Maschinen-Intelligenz

NAUTILUS 121: Dystopie und Maschinen-Intelligenz

Cover Nautilus 121Vom Über­le­ben in dys­to­pi­schen Gesell­schaf­ten und vom Traum und Alp­traum der Künst­li­chen Intel­li­genz in Wis­sen­schaft und Sci­ence Fic­tion berich­tet die April-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Im Jahr 1950 hat­te der bri­ti­sche Com­pu­ter-Pio­nier Alan Turing vor­aus­ge­sagt, dass es ab dem Jahr 2000 wahr­haft intel­li­gen­te Maschi­nen geben wür­de, deren Intel­lekt von dem von Men­schen nicht mehr zu unter­schei­den sei. Turing war sei­ner Zeit weit vor­aus, doch er ahn­te nichts von Micro­chips, mobi­len Tablet-Com­pu­tern, Smart­pho­nes oder einer glo­ba­len Ver­net­zung durch das Inter­net. Er muß­te sich also fast zwangs­läu­fig irren. Heu­te hat der Begriff der Künst­li­chen Intel­li­genz eine ganz ande­re Bedeu­tung als zu Turings Zei­ten. Das Team des Maga­zins NAUTILUS, selbst mit zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Prei­sen für die Ent­wick­lung von spre­chen­den Künst­li­chen Intel­li­gen­zen aus­ge­zeich­net, wirft in der Aus­ga­be 121, 04/2014, einen span­nen­den Blick hin­ter die Kulis­sen der Suche nach der Maschi­nen-Intel­li­genz sowohl in der For­schung wie in der Phan­tas­tik und berich­tet per Über­sich­ten, Inter­views und Fea­tures zu sehens­wer­ten Fil­men und phan­tas­ti­schen Roma­nen zum The­ma der Künst­li­chen Intel­li­genz.

Anlaß der Bericht­erstat­tung ist der Film­start des anrüh­ren­den und mit dem Oscar für das bes­te Dreh­buch aus­ge­zeich­ne­ten Films HER von Autor und Regis­seur Spike Jon­ze, in dem sich ein Schrift­stel­ler in die weib­li­che Stim­me eines neu­en und evo­lu­tio­nä­ren Com­pu­ter-Sys­tems ver­liebt – und sie in ihn. Die selt­sa­me Sitia­ti­on wird von den bei­den Dar­stel­lern Scar­lett Johans­son und Joa­quin Phoe­nix ein­dring­lich dar­ge­stellt. Im aktu­ell star­ten­den SF-Film TRANSCENDENCE wird dage­gen das Bewußt­sein von John­ny Depp als bril­lan­tem K.I.-Wissenschaftler nach einem Mord­an­schlag kom­plett in eine Com­pu­ter über­tra­gen – er kann nur noch als tech­ni­sche Sin­gu­la­ri­tät über­le­ben. Anders ergeht es dem jugend­li­chen Prot­ago­nist im Roman MEHR ALS DAS von Patrick Ness: Nach einem geschei­ter­ten Selbst­mord­ver­such lan­det er in einer Matrix-Welt – oder fällt aus ihr her­aus. Eine Lese­pro­be im Heft und ein Inter­view mit dem Autor ver­ra­ten, was tat­säch­lich geschieht. Über einen Maschi­nen­mensch auf der unter­ge­hen­den Tita­nic berich­tet im Inter­view der Autor Wolf­gang Hohl­bein anläß­lich sei­nes Gas­licht-Thril­lers IRONDEAD – DER ZEHNTE KREIS, und die US-Autorin Maris­sa Mey­er spricht über ihre drei­bän­di­gen LUNA-CHRONIKEN, die ein Cin­de­rel­la-Mär­chen in einer Cyborg- und Androi­den-Welt der Zukunft erzäh­len.

Um eine Wun­der­ma­schi­ne geht es auch im dys­to­pi­schen SF-Film SNOWPIERCER vom süd­ko­rea­ni­schen Regis­seur Bong Joon-Ho, der auf der Gra­phic Novel SCHNEEKREUZER beruht: In Inter­views berich­ten der korea­ni­sche Film­dar­stel­ler Song Kang-Ho und der fran­szö­si­sche Comic-Zeich­ner Jean-Marc Rochet­te über das Set­ting der Geschich­te, in der sich die letz­ten Über­le­ben­den der Mensch­heit nach einer glo­ba­len Kli­ma­ka­ta­stro­phe in einen High­Tech-Zug geret­tet haben, dort aber in eine stren­ge Zwei­klas­sen-Gesell­schaft der Schö­nen und Rei­chen in den Luxus-Abtei­len und den Armen in licht­lo­sen Güter­wag­gons am Ende des Zuges auf­ge­teilt sind. Die Unge­rech­tig­keit führt zur Revo­lu­ti­on, wobei das Schick­sal des gesam­ten Zuges auf dem Spiel steht. Zwi­schen ein Leben in fried­vol­ler Aske­se oder bru­ta­ler Gewalt müs­sen sich auch die Jugend­li­chen in DIE BESTIMMUNG – DIVERGENT ent­schei­den: Anläß­lich des Film­starts der Ver­fil­mung des ers­ten Romans der Dys­to­pie-Tri­lo­gie, die in einem post­apo­ka­lyp­ti­schen Chi­ca­go der Zukunft ange­sie­delt ist, sprach die NAUTILUS mit der Autorin Vero­ni­ca Roth: Die als Unbe­stimm­te zu kei­ner Kas­te zuge­hö­ri­ge sechs­zehn­jä­hi­ge Bea­tri­ce muß sich ent­schei­den, ob ihre Gesell­schafts­form unter­ge­hen soll. Als eine Flucht vor einer dys­to­pi­schen Zivi­li­sa­ti­on und einer aus­ge­beu­te­ten Welt mit­tels der Arche Noah inter­pre­tiert schließ­lich Regis­seur und Autor Arren Aron­of­sky per Comic und bild­ge­wal­ti­ger Ver­fil­mung die bibli­sche Sint­flut in sei­nem His­to­ri­en-Dra­ma Noah.

Zudem im Heft befin­den sich Berich­te zu den Film­starts von THE RETURN OF THE LAST AVENGER, in dem Cap­tain Ame­ri­ca und Black Widow gegen den Win­ter Sol­dier kämp­fen müs­sen, sowie zu THE AMAZING SPIDER-MAN 2: RISE OF ELECTRO, wo es Peter Par­ker als Spin­nen­held mit dem elek­trisch-scho­cken­den Elec­tro auf­neh­men muß. Dazu gibt es Vor­schau­en auf wei­te­re kom­men­de Phan­tas­tik-Fil­me und neue -Roma­ne, sowie DVD- und Buch-Tipps, Werk­statt­be­rich­te und Desi­gner-Inter­views.

Die aktu­ell als Print-Maga­zin, als ePa­per sowie als App für iOS und Andro­id erschie­ne­ne Aus­ga­be läßt sich bereits seit Anfang März gra­tis auf der Maga­zin-Home­page www.fantasymagazin.de online durch­blät­tern. Und wer mit einer preis­ge­krön­ten Künst­li­chen Intel­li­genz chat­ten will, darf sich unter dem  Link www.fantasymagazin.de/jabberwock dem vir­tu­ell leben­dig gewor­de­nen Unge­heu­er aus den ALICE IM WUN­DER­LAND-Geschich­ten zum Fraß vor­wer­fen. Doch Vor­sicht: Vor­pal Swords hel­fen nicht beim Rede-Duell, beim Ping-pong-Wett­kampf oder beim Gefecht um das selt­sams­te Wort oder den schrägs­ten Witz. Wie der Jabber­wock das Spre­chen gelernt hat, wird dort natür­lich auch in einem Down­load-Paper erklärt. Das passt dann auch inhalt­lich zur Vor­schau auf die kom­men­de Mai-Aus­ga­be der NAUTILUS, denn dort geht es um düs­te­re Schau­er­ge­schich­ten, mor­bi­de Gas­licht-Thril­ler und bies­ti­ge Mär­chen mit bösen Feen, schla­fen­den Schö­nen, ver­wan­del­ten Unge­heu­ern und ero­ti­schen Mythos-Wesen zwi­schen Tier und Mensch.

NAUTILUS erscheint monat­lich im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag und kann im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del oder via Ama­zon bezo­gen wer­den, dort aller­digs nur im Abon­ne­ment.

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NAUTILUS 120: Tränen, Blut und Asche

NAUTILUS 120: Tränen, Blut und Asche

Cover Nautilus 120Bit­te­re Trä­nen um ein zau­ber­haf­tes Kin­der­mäd­chen, rasan­te Vam­pir-Action um Blut­schwes­tern, heroi­sches Blut­ver­gie­ßen beim Kampf der Grie­chen gegen Per­ser­kö­nig Xer­xes und men­gen­wei­se Lava und Asche beim Aus­bruch des Vesuvs prä­gen die März-Aus­ga­be des monat­li­chen F&SF-Magazin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

In der Dis­ney-Ver­fil­mung SAVING MR. BANKS wird vor­der­grün­dig im Stil eines Bio­pics erzählt, wie 1964 die Ver­fil­mung der MARY POP­PINS-Roma­ne durch Walt Dis­ney ent­stand. Tat­säch­lich erfährt der Kino­zu­schau­er, war­um die berühm­te Roman-Autorin Pame­la Lyn­don Tra­vers sich wie eine Tige­rin dage­gen wehrt, dass ihre Erzäh­lung um ein zau­bern­des Kin­der­mäd­chen als fröh­li­ches Musi­cal mit Tanz und Gesang insze­niert wird, war­um sie den Anblick von butro­ter Far­be nicht ertra­gen kann und in Wahr­heit gar nicht P.L. Tra­vers heißt. Das auf­ge­deck­te Dra­ma rührt zu Trä­nen. Die Aus­ga­be 120, 03/2014, der NAUTILUS lie­fert zwar kein Taschen­tuch zum Film­fea­ture, klärt jedoch das Geheim­nis um das Kunst­wort »Super­ka­lif­ra­gi­lis­tisch­ex­pia­li­ge­tisch« aus dem Musi­cal, zeigt eine Über­sicht der bes­ten Musi­cal-Fil­me mit phan­tas­ti­schen Inhal­ten von 1939 bis heu­te, prä­sen­ti­iert eine Gale­rie sehens­wer­ter Bio­pics um Künst­ler, Fil­me­ma­cher und Autoren wie Aga­tha Chris­tie, Jane Aus­ten, Osa­car Wil­de und James Mat­thew Bar­rie sowie ent­hält eine umfas­sen­de Werk­schau zu Walt Dis­ney als Trick­film­pio­nier und Medi­en­mo­gul.

Action­reich und rotz­frech geht es dage­gen in VAMPIRE ACA­DE­MY­zu. Das Maga­zin befragt die Autorin Richel­le Mead zur Ver­fil­mung des ers­ten Ban­des BLUTSCHWESTERN ihrer sechs­bän­di­gen Rei­he, die als rasan­te Mix­tur zwi­schen High­school-Komö­die und Vam­pir-Saga daher­kommt, in denen die Blut­sauger gar nicht glit­zern, Roman­zen eben­so sexy wie bis­sig sind und Kämp­fe blu­tig enden. Ein schau­rig-schö­nes Blut­ge­mäl­de zeich­net 300: RISE OF AN EMPIRE. Basie­rend auf Moti­ven der Gra­phic Novel XERXES« von Frank Mil­ler und den his­to­ri­schen Ereig­nis­sen der See­schlacht von Artemi­si­on berich­tet das Sequel zu Zack Sny­ders Block­bus­ter 300 in eben­so gran­dio­sen wie blu­ti­gen Bil­dern, wie sich 300 Schif­fe der Grie­chen ver­zwei­felt der schier über­mäch­ti­gen Angriffs­flot­te des Per­ser­kö­nigs Xer­xes ent­ge­gen­wer­fen. Die Hand­lung läuft dabei qua­si par­al­lel zu den Ereig­nis­sen bei den Ter­mo­py­len ab, wo König Leo­ni­das mit 300 Spar­ta­nern ver­sucht, das Pers­er­heer auf­zu­hal­ten, um den Grie­chen Zeit zu ver­schaf­fen. Die Zeit end­gül­tig abge­lau­fen ist dage­gen für die Stadt Pom­peii, als im Jahr 79 n. Chr. der Vesuv aus­bricht und das eben­so deka­den­te wie las­ter­haf­te Las Vegas des römi­schen Impe­ri­ums in Lava und Asche ver­sinkt. Die bom­bas­ti­sche Insze­nie­rung der Vul­ka­nerup­ti­on als heroi­sches His­to­ri­en-Spek­ta­kel durch Action-Regis­seur Paul W.S. Ander­son ist zwar letzt­lich nur ein Kan­di­dat für die Gol­de­ne Him­bee­re gewor­den. Die NAUTILUS war jedoch vor Ort am Set und sprach mit dem Regis­seur und den Haupt­dar­stel­le­rin­nen Emi­ly Brow­ning und Car­rie-Ann Moss.
Eben­falls am Set war das Maga­zin bei den Dreh­ar­bei­ten zum Ani­ma­ti­ons­film TARZAN, der die bekann­te Geschich­te von Edgar Rice Bur­roughs um den Herrn des Dschun­gels als moder­nen Moti­on Cap­tu­re-Film erzählt. Neben Inter­views mit Cast & Crew gibt es im Heft dazu eine Über­sicht zu den bis­he­ri­gen TAR­ZAN-Ver­fil­mun­gen von 1912 bis heu­te. Abge­schlos­sen wird der Film­teil die­ser Aus­ga­be mit einem Inter­view mit dem deut­schen Inde­pen­dent-Fil­me­ma­cher Huan Vu, der im März eine Crowd­fun­ding-Akti­on star­tet, um damit die Finan­zie­rung sei­ner geplan­ten THE DREAM­LANDS-Ver­fil­mung der Traum­lan­de-Erzäh­lun­gen von Autor H.P. Love­craft vor­an­zu­trei­ben. Bereits für sei­ne Cthul­hu-Ver­fil­mung DIE FARBE hat der Regis­seur und Dreh­buch­au­tor auf Film­fes­ti­vals viel Lob erhal­ten, und die Erwar­tun­gen an das neue Pro­jekt sind daher ent­spre­chend.

Die NAUTILUS 120 ist im Febru­ar als Print-Maga­zin, als ePa­per sowie als App für iOS und Andro­id erschie­nen. Die gesam­te Aus­ga­be mit Gim­micks wie zwei Lese­pro­ben in der Heft­mit­te, Vor­schau­en auf kom­men­de Film­starts und Roman-Neu­erschei­nun­gen mit Kom­men­ta­ren der Autoren, Werk­statt­be­rich­ten und Inter­views mit Spie­le­de­si­gnern läßt sich zudem gra­tis auf der Maga­zin-Home­page www.fantasymagazin.de online durch­blät­tern. Dort gibt es auch eine Vor­schau auf die April-Aus­ga­be, in der es dann um dys­to­pi­sche Macht­kämp­fe, das Über­le­ben in einem Wun­der­zug nach einer Eis­zeit-Kata­stro­phe, die Lie­be zu einer Com­pu­ter-Stim­me, die Über­tra­gung eines Men­schen in ein Com­pu­ter-Sys­tem sowie den grund­le­gen­den Traum und Alp­traum von der Maschi­nen-Intel­li­genz in Phan­tas­tik und Wis­sen­schaft geht.

NAUTIUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag und kann im gut­sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del bezo­gen wer­den. Bei Ama­zon erhält man das Maga­zin eben­falls, dort aller­dings nur im Abon­ne­ment.

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NAUTILUS 108: Die Hexen kommen

Die Hexen sind los. Die Hexen­jä­ger aber auch. Die gesam­te Aus­ga­be 108 des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik steht nach­hal­tig unter dem Bann von Zau­ber­mär­chen.

Von wegen »Es war ein­mal …« Das Früh­jahr des Jah­res 2013 ist ein­deu­tig Mär­chen- und Hexen­zeit, zumin­dest im Kino und Fan­ta­sy-Roman. Die aktu­ell erschie­ne­ne März-Aus­ga­be der NAUTILUS berich­tet daher per Fea­tures und Inter­views mit Fil­me­ma­chern und Autoren über die kom­men­de mul­ti­me­dia­le Mär­chen­wel­le, die da aktu­ell auf uns zurollt.

Den Anfang macht Regis­seur Sam Rai­mis Vor­ge­schich­te zu DER ZAUBERER VON OZ: Unter dem Titel DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ berich­tet er, wie ein ver­krach­ter Büh­nen­ma­gi­er aus unse­rer Welt in das Zau­ber­reich ver­schla­gen wird und in Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit den dort herr­schen­den Hexen zum iko­nen­haf­ten gro­ßen Zau­be­rer aus den berühm­ten OZ-Roma­nen von Frank L. Baum wird. In der NAUTILUS berich­ten der oscar-prä­mier­te Pro­duc­tion Desi­gner Robert Strom­berg und der deutsch­stäm­mi­ge Cha­rac­ter- und Kos­tüm Desi­gner Micha­el Kut­sche dar­über, wie die kun­ter­bun­te Film­welt von Oz rea­li­siert wur­de. In BEAUTIFUL CREATURES muß sich eine Teen­age­rin ent­schei­den, ob sie an ihrem 16. Geburts­tag eine gute oder eine böse Hexe wird. Im Inter­view berich­ten die US-Roman­au­torin­nen Kami Gar­cia und Mar­ga­ret Stohl über die Ver­fil­mung ihrer vier­bän­di­gen roman­ti­schen Süd­staa­ten-Hexen­ro­man­se­rie, deren ers­ter Roman in Deutsch­land unter dem Titel SIXTEEN MOONS erschien.
Roman­tisch wie action­reich geht es in der Mär­chen­ver­fil­mung JACK AND THE GIANTS zu, die Moti­ve aus HANS UND DIE BOHNENRANKE auf die Film­lein­wand bringt: Im Maga­zin wer­den die ori­gi­na­le Mär­chen­vor­la­ge und die Film­um­set­zung vor­ge­stellt, in der ein armer Bau­ern­sohn per Zau­ber­boh­nen­ranke ein Tor in das Reich der Rie­sen öff­net und dort das Herz einer ent­führ­ten Prin­zes­sin gewinnt. Ganz am Ende des Films gibt es einen net­ten Twist, der vom Mär­chen­reich in die rea­le Welt führt.
Und durch­aus blu­tig geht es schließ­lich in HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER zu. Wie der nor­we­gi­sche Regis­seur Tom­my Wir­ko­la im Inter­view augen­zwin­kernd ver­rät, sind die Knus­per­häus­chen­ge­schwis­ter aus dem Grimm­schen Mär­chen hier als Erwach­se­ne zu taf­fen Mons­ter­jä­gern gewor­den, die allen bösen Hexen den Kampf ange­sagt haben. Aber wie sie anläß­lich eines fie­sen Hexen­sab­bats unter dem Blut­mond erfah­ren, gibt es auch gute Hexen, freund­li­che Trol­le und nerdi­ge Fans, die ihnen bei­ste­hen, um von den Hexen ent­führ­te Kin­der zu befrei­en.

Ob es sich bei den Hexen der Alt­vor­de­ren und in den Mythen und Sagen tat­säch­lich um die gebrand­mark­ten Kin­der­fres­se­rin­nen mit dem sprich­wört­li­chen Bösen Blick oder aber um ver­kann­te Kräu­ter­weib­lein und wei­se Frau­en han­del­te, die sich mit Geburts­hil­fe und der Natur aus­kann­ten, erfor­schen beglei­ten­de Sach­ar­ti­kel im Heft. Zudem wird anhand aktu­el­ler Ver­öf­fent­li­chun­gen unter­sucht, wie popu­lär die Mär­chen­stof­fe der­zeit tat­säch­lich im Umfeld von Film und Fern­se­hen, Roman und Comic sind.

Und wenn sie nicht gestor­ben sind … Nicht die gesam­te Aus­ga­be die­ser NAUTILUS dreht sich um Mär­chen. Im Film­teil die­ser Aus­ga­be geht es u.a. auch um ein ein mys­te­riö­ses Zeit­rei­se-Gen und eine ent­führ­te Zeit­ma­schi­ne in der Ver­fil­mung von RUBINROT. Die Haupt­dar­stel­le­rin, die Dreh­buch­au­torin und der Pro­du­zent berich­ten von den Dreh­ar­bei­ten zum Auf­takt­ro­man der roman­ti­schen Fan­ta­sy-Tri­lo­gie von Kers­tin Gier. Eine Teen­age­rin wird hier will­kür­lich durch die Epo­chen geschleu­dert und muß ler­nen, sowohl mit ihrer selt­sa­men Zeit­sprung-Bega­bung umzu­ge­hen wie sich mit Fami­li­en­in­tri­gen unter Zeit­rei­sen­den aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und dann sind da noch schwär­me­ri­sche Gefüh­le …

Die gesam­te Aus­ga­be inklu­si­ve wei­te­ren Inter­views und Werk­statt­be­rich­ten, Lese­pro­ben, Film­vor­schau­en, DVD-Bespre­chun­gen, Über­sich­ten zu kom­men­den phan­tas­ti­schen Roma­nen, Hör­bü­chern, Hör­spie­len sowie Rezen­sio­nen zu Adven­ture-Games läßt sich bereits seit Anfang Febru­ar auf www.fantasymagazin.de kos­ten­frei und unver­bind­lich online durch­blät­tern. Eine digi­ta­le Aus­ga­be gibt es bereits seit Mit­te Febru­ar für den PC, Andro­id und per eige­ner App auch für das Apple iPho­ne und iPad. Die gedruck­te Aus­ga­be fin­det man aktu­ell beim Zeit­schrif­ten­händ­ler sei­nes Ver­trau­ens. Und in Kür­ze gibt es auf der NAU­TI­LUS-Home­page auch die Vor­schau auf die April-Aus­ga­be, in der es ganz ohne Scherz um ein Han­dy im Kopf, hel­den­haf­te Wel­ten­ret­ter, eine spie­le­ri­sche Göt­ter­däm­me­rung, gespens­ti­sche Mut­ter­lie­be, ein­ge­fro­re­nes Leben per Kryo­sta­se sowie um Erin­ne­run­gen an eine im Ali­en­kampf zer­stör­te Erde geht.

NAU­TI­LUS er­hält man im Zeit­schrif­ten­han­del, als ePa­per bei Pressekatalog.de, so­wie im Abo bei Ama­zon. Das Ma­ga­zin er­scheint im Aben­teuer Me­dien Ver­lag.

Co­ver NAU­TI­LUS 107 Co­py­right Aben­teuer Me­dien Ver­lag

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NAUTILUS 107: Die Kino-Jahresvorschau 2013

Alle phan­tas­ti­schen Film des Jah­res 2013 im Kom­plett-Über­blick sowie eine Vor­schau auf kom­men­de F&SF- und Mys­te­ry-Fern­seh­se­ri­en bie­tet die Aus­ga­be 107 des monat­li­chen Phan­tas­tik-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Wenn Dar­stel­ler sich die See­le aus dem Leib sin­gen, sich Zom­bies ver­lie­ben oder Hob­bits auf Rei­sen gehen – die Febru­ar-Aus­ga­be der NAUTILUS blickt hin­ter die Kulis­sen des Fil­me­ma­chens, Spie­leer­fin­dens und Roman­schrei­bens und vor­aus auf das kom­men­de Jahr, das wahr­haft aben­teu­er­lich und phan­tas­tisch zu wer­den ver­spricht. Der Fokus der Aus­ga­be liegt dabei auf der Kino-Jah­res­vor­schau, die für das Jahr 2013 mehr als 60 Film­starts in den Gen­res Fan­ta­sy, Sci­ence Fic­tion, Mys­te­ry und Action in Text und Bild prä­sen­tiert – dar­un­ter men­gen­wei­se poten­ti­el­le Gen­re-High­lights wie ENDER’S GAME, CHRONIKEN DER UNTERWELT und THE LONE RANGER sowie garan­tier­te Block­bus­ter-Kan­di­da­ten wie STAR TREK INTO DARKNESS, MAN OF STEEL, DER HOBBIT: DIE EINÖDE VON SMAUG oder DIE TRIBUTE VON PANEM: CATCHING FIRE. Dazu kommt die Vor­stel­lun­gen von 14 neu­en TV-Seri­en aus dem Gen­re der Phan­tas­tik, auf die sich der deut­sche Fern­seh­zu­schau­er in Zukunft freu­en darf. Und dann es geht auch schon wei­ter mit Set­be­su­chen, Werk­statt­be­rich­ten und Inter­views.
Regis­seur und Dreh­buch-Autor Peter Jack­son berich­tet aus­führ­lich, war­um phan­tas­tisch nicht unrea­lis­tisch bedeu­tet und er auf­grund die­ser Prä­mis­se aus Tol­ki­ens schma­lem, rasant erzähl­tem Kin­der­buch DER HOBBIT eine Lein­wand-Tri­lo­gie gemacht hat. Als eine der auf­wän­digs­ten Pro­duk­tio­nen der deut­schen Film­ge­schich­te gilt schon jetzt die UFA-Ver­fil­mung des His­to­ri­en-Best­sel­lers DER MEDICUS von Autor Noah Jor­don, die am 25. Dezem­ber in die deut­schen Kinos kom­men wird. Die NAUTILUS war am Film­set und sprach dort mit Cast und Crew. Die deut­sche Inde­pen­dent-Pro­duk­ti­on ROBIN HOOD: GHOSTS OF SHERWOOD erzählt von Unto­ten unter den Geäch­te­ten, und Regis­seur Oli­ver Krekel berich­tet im Inter­view von den Her­aus­for­de­run­gen der Dreh­ar­bei­ten mit 3D-Kame­ras. Wie die ani­mier­ten Figu­ren in MERIDA: LEGENDE DER HIGHLANDS ent­stan­den, erklärt der zustän­di­ge Cha­rac­ter Modell­er der Pixar-Stu­di­os. Und die GAME OF THRO­NES-Dar­stel­ler Ian Glen, Joe Demp­sie und Finn Jones geben einen Ein­blick in die Drehs zur drit­ten TV-Staf­fel. Dazu gibt es Fea­tures zur Romeo und Julia Zom­bie-Roman­ze WARM BODIES, zur lei­den­schaft­li­chen Musi­cal-Ver­fil­mung LES MISÉRABLES, in der Schau­spie­ler wie Anne Hat­ha­way, Hugh Jack­man und Rus­sel Cro­we auf zutiefst anrüh­ren­de Wei­se durch ihren Gesang über­zeu­gen, und zum mör­de­ri­schen Psy­cho-Thril­ler HOUSE AT THE END OF THE STREET.
Im Spie­le­teil geht es um die Schwarm­fi­nan­zie­rung von Adven­ture-Games per Crowd­fun­ding, und Desi­gner wie Jane Jen­sen, Mitch Gitel­man und Jus­tin Ma zei­gen auf, wel­che Vor­tei­le und Nach­tei­le die auf Fan-Unter­stüt­zung basier­te Ent­wick­lung von Spie­len hat. Ein klas­si­sches, koope­ra­ti­ves Fan­ta­sy-Aben­teu­er­spiel ist DIE LEGENDEN VON ANDOR des Gra­phi­kers und Spie­le­au­tors Micha­el Men­zel, der per Inter­view Ein­blick in den Ent­ste­hungs­pro­zess des Brett­spiels gibt. Und im Lite­ra­tur­teil gibt es u.a. einen Werk­statt­be­richt von Andre­as Brand­horst zu sei­nem Roman SEELENFÄNGER und ein Gespräch mit dem Phan­tas­tik-Thril­ler-Autor Olaf Krae­mer zur ABA­TON-Tri­lo­gie.

Bereits seit Anfang Janu­ar läßt sich die gesam­te Aus­ga­be kos­ten­los auf www.fantasymagazin.de online durch­blät­tern. Seit die­ser Zeit gibt es auch eine neue Gra­tis-App für das iPho­ne und das iPad, nach­dem die ers­te Ver­si­on lei­der feh­ler­be­haf­tet war. Die Maga­zin-Home­page lie­fert zudem eine Vor­schau auf die kom­men­de März-Aus­ga­be, die ganz im Zei­chen von Fan­ta­sy-Hexen und Mär­chen-Adap­tio­nen per Film, Roman und Comic steht und dazu Making-Ofs und Inter­views lie­fert zu Sam Rai­mis Vor­ge­schich­te zur Figur des Zau­be­rers von Oz in DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, der Süd­staa­ten-Hexen­roman­ze BEAUTIFUL CREATURES, dem rasan­ten Action-Mär­chen HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER und der Zeit­rei­se-Roman­ver­fil­mung RUBINROT inkl. diver­ser Hin­ter­grund­ar­ti­kel zu Hexen und Mär­chen. Und ein Tipp für unent­schlos­se­ne Abon­nen­ten: Wer auf der Platt­form Pressekatalog.de ein Abo der Print-Aus­ga­be abschließt, bekommt das ePa­per der ers­ten Abo-Aus­ga­be kos­ten­los dazu.

NAUTILUS erhält man im Zeit­schrif­ten­han­del, als ePa­per bei Pressekatalog.de, sowie im Abo bei Ama­zon. Das Maga­zin erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag.

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NAUTILUS 106: Steampunk und Frankensteins Erben

Anmer­kung des Her­aus­ge­bers: per­sön­lich freue ich mich ganz beson­ders dar­über, dass dem gran­dio­sen deut­schen Steam­punk-Pro­jekt AIRLORDS OF AIRIA in die­ser Aus­ga­be ein mehr­sei­ti­ger Bericht gewid­met wird.

Es dampft, zuckt und blitzt in der Aus­ga­be 106 des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Die pünkt­lich am Tag des Welt­un­ter­gangs erschie­ne­ne Aus­ga­be erzählt von Pulp, Steam­punk, Strah­len­waf­fen, Mar­sia­nern, Ten­ta­kel­mons­tern und Fran­ken­stein-Geschöp­fen.

Die Janu­ar-Aus­ga­be der NAUTILUS kommt zum Jah­res­wech­sel nost­al­gisch daher und beschwört die Zei­ten alter Stumm­fil­me und Pulp-Heft­chen her­auf sowie das Flair von Gas­licht, Dampf und Æther, Luft­schif­fen, Blitz­ma­schi­nen und Strah­len­ka­no­nen, Homun­ku­lis und Chi­mä­ren. Kon­se­quent etwa hat Regis­seur Tim Bur­ton sei­nen skur­ri­len Stop Moti­on-Pup­pen­film FRANKENWEENIE in schwarz-weiß gedreht als Hom­mage an klas­si­sche Fran­ken­stein-Mythen: Der jun­ge Vik­tor reani­miert dar­in sei­nen gelieb­ten toten Hund per Blitzap­pa­ra­tur. Wie der Dreh am Set funk­tio­nier­te, erklärt im Heft der Kame­ra­mann Peter Sorg. Ein Begleit­ar­ti­kel erzählt vom ori­gi­na­len Fran­ken­stein-Roman von Mary Shel­ley und was die Hol­ly­wood-Film­ma­schi­ne­rie dar­aus erschaf­fen hat. Und pas­send zum The­ma gibt es Sach­ar­ti­kel und Film­über­sich­ten zu gezüch­te­ten Chi­mä­ren als Misch­we­sen zwi­schen Tier und Mensch sowie zu den Kin­dern des Golems: künst­li­che Men­schen, Repli­kan­ten, Androi­den und Cyborgs in Phan­tas­tik und Wis­sen­schaft.
Wei­ter geht es zu Jules Ver­nes Tauch­boot, der Nau­ti­lus von Kapi­tän Nemo, und der Fra­ge, was Tin­ten­fi­sche und Kra­ken mit Pulp und Steam­punk zu tun haben. Im Inter­view berich­tet der Film-Desi­gner Greg Broad­mo­re ent­spre­chend über sein Pulp-Uni­ver­sum des Dr. Grord­bort, in dem mit Strah­len­ka­no­nen bewaff­ne­te vik­to­ria­ni­sche Gen­tle­men auf der Venus auf Groß­wild­jagd auf eben sol­che Ten­ta­kel­mons­ter gehen.
Der deut­sche Pro­du­zent und Regis­seur Dirk Mül­ler berich­tet über sein Steam­punk-Film­pro­jekt AIRLORDS OF AIRIA mit gepan­zer­ten Luft­schif­fen, und SFX-Zau­be­rer Samu­li Tors­so­nen gewährt einen Blick auf die dunk­le Sei­te des Mon­des zur Ent­ste­hung des pul­pi­gen SF-Films IRON SKY – WIR KOMMEN IN FRIEDEN.

Zudem im Heft sind Inter­views und Berich­te zu den Clock­work Punk-Roma­nen DIE MECHANIK DES HERZEN und DIE ZERBROCHENE PUPPE, zum STEAMPUNK HOL­MES-Uni­ver­sum sowie zu Jeff Way­nes Büh­nen­show des WAR OF THE WORLDS-Musi­cal, das ab Janu­ar mit Orches­ter, rie­si­gen Mar­sia­nern, Laser­bea­mern und Dar­stel­ler Liam Nee­son als Voll­kör­per-Holo­gramm auch durch Deutsch­land tou­ren wird. Die Pro­du­zen­tin Gabrie­le Walt­her berich­tet schließ­lich über Blech­do­sen­rit­ter und genie­te­te Feu­er­dra­chen in RITTER ROST, die Spie­le­de­si­gner von Daeda­lic erzäh­len von der Ent­wick­lung der Games-Tri­lo­gie zum retro­fu­tu­ris­ti­schen Schrott­pla­ne­ten DEPONIA, und im Steam­punk-Adven­ture DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS treibt Wal­öl statt Dampf­kraft die wun­der­li­chen Maschi­nen an.
A pro­pos Wal­fisch: Wer es sowohl besinn­lich wie aben­teu­er­lich mag, wird an LIFE OF PI Gefal­len fin­den, der Ver­fil­mung des Aben­teu­er­ro­mans SCHIFFBRUCH MIT TIGER, über die Regis­seur Ang Lee und Pro­du­zen­tin Eliza­beth Gab­ler im Heft berich­ten. Der Film zeigt nicht nur ein sin­ken­des Schiff, son­dern auch einen leuch­ten­den Wal, flie­gen­de Fische, eine von Zwerg­man­gus­ten bevöl­ker­te schwim­men­de, fleisch­fres­sen­de Insel und wie ein jun­ger Inder zusam­men mit einem hung­ri­gen Tiger meh­re­re Wochen an Bord eines Ret­tungs­boo­tes auf hoher See über­lebt. Am Ende des Films muß jeder Zuschau­er für sich selbst ent­schei­den, ob es sich bei der Geschich­te um ein spi­ri­tis­ti­sches Wun­der des Über­le­bens oder um ein Lügen­mär­chen han­delt.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag und kann im gut sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del. sowie via Ama­zon (dort nur im Abo) und über den Pres­se­ka­ta­log als ePa­per bezo­gen wer­den. Neu­er­dings exis­tiert auch eine App für iOS-Gerä­te.

Cover NAUTILUS Copy­right Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag

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NAUTILUS 105: Im Zeichen des Halblings

Schon in den Jah­ren 2002–2004 war das Fan­ta­sy-Maga­zin NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik das aus­ge­wähl­te Gefähr­ten-Maga­zin zu Der Herr der Rin­ge und lie­fer­te mehr als 1.000 Sei­ten an Hin­ter­grund­ma­te­ri­al zu Tol­ki­ens Mit­tel­er­de und zur Film­tri­lo­gie. Zum Film­start von DER HOBBIT – TEIL 1: EINE UNERWARTETE REISE als Vor­ge­schich­te zu DER HERR DER RINGE kehrt die NAUTILUS nun zurück nach Mit­tel­er­de.

Anläß­lich der kom­men­den drei­tei­li­gen HOB­BIT-Ver­fil­mung durch Regis­seur Peter Jack­son steht das monat­lich erschei­nen­de Fan­ta­sy-Maga­zin in sei­ner aktu­ell erschie­ne­nen Aus­ga­be 105, 12/2012, ganz im Zei­chen des Halb­lings: Bei erwei­ter­tem Sei­ten­um­fang lie­fert die NAUTILUS einen bebil­der­ten Pro­duk­ti­ons­be­richt zu den Dreh­ar­bei­ten des ers­ten Films und  Inter­views mit Dar­stel­lern. Dazu gibt es ein Lexi­kon der Schau­plät­ze der ers­ten Film­rei­se vom Auen­land zum Schick­sal­berg mit einer Vor­stel­lung der wich­tigs­ten Figu­ren und Wesen, die dem Hob­bit Bil­bo, dem Zau­be­rer Gan­dalf und den drei­zehn Zwer­gen begeg­nen.
Neben beglei­ten­den Sach­ar­ti­keln zu den mit­te­lir­di­schen Völ­kern der Hob­bits, Elben und Zwer­ge wer­den aktu­el­le Völ­ker-Roma­ne vor­ge­stellt und Gesprä­che mit Autoren wie Bern­hard Hen­nen, Mar­kus Heitz, Alfred Bek­ker, Jonas Wolf und Tho­mas und Ste­phan Orgel dar­über geführt, ob und wel­che Ver­bin­dun­gen ihre Geschich­ten mit Mit­tel­er­de auf­wei­sen. Und der Bas­tei Lüb­be-Lek­tor und -Her­aus­ge­ber Rug­ge­ro Leò prä­sen­tiert einen kurz­wei­li­gen Werk­statt­be­richt zur Ent­e­hung sei­ner Hob­bit-Antho­lo­gie GROSSE GESCHICHTEN VOM KLEINEN VOLK, die Halb­lings-Sto­ries von deut­schen Autoren wie Wolf­gang Hohl­bein, Tho­mas Finn, Micha­el Pein­ko­fer, Gesa Schwartz u.a. ver­sam­melt.

Auf den gro­ßen Dra­chen Smaug und sei­nen geraub­ten Schatz wer­den die Gefähr­ten zwar erst im zwei­ten Film tref­fen, aber schon jetzt prä­sen­tiert die NAUTILUS eine Über­sicht der bes­ten Fan­ta­sy-Roma­ne mit Dra­chen. Pas­send dazu ist eine Lese­pro­be und ein Inter­view mit der US-Autorin Rachel Hart­man zu ihrem Roman SERAFINA – DAS KÖNIGREICH DER DRACHEN im Heft. Die­ser spielt in einer Welt, die von Dra­chen und Men­schen gemein­sam regiert wird – bis ein Mord geschieht, der auf Dra­chen­art ver­übt wird.

Kern­punkt des kom­men­den HOB­BIT-Films wie auch die­ser Aus­ga­be ist aber natür­lich der Halb­ling Bil­bo Beut­lin. Was aber genau ist ein Halb­ling: Per Quel­len­for­schung in alten Mythen, der Zeit­ge­schich­te, dem Leben Tol­ki­ens und im Fan­ta­sy-Gen­re spürt das Maga­zin der Evo­lu­ti­on des Halb­lings nach: Etap­pen der Ent­wick­lung zum iko­nen­haf­ten Bild des halb­ho­hen Hel­den der Fan­ta­sy sind laut der NAUTILUS die typisch länd­li­chen Klein­bür­ger der eng­li­schen Pro­vinz, die feen­haf­ten Rät­sel­meis­ter aus dem spitz­oh­ri­gen Klei­nen Volk unter den Hügeln, die Bor­ri­ble-arti­gen Nach­kom­men halb­wüch­si­ger Hel­den wie Oli­ver Twist und Peter Pan und nicht zuletzt die flink­fü­ßi­gen, klein­ge­wach­se­nen Ring­die­be und Lang­fin­ger der moder­nen Phan­tas­tik. Über die ent­spre­chen­de Zukunft der Figur des Halb­lings in der Fan­ta­sy argu­men­tie­ren im Heft dazu die zwölf Tol­ki­en-Exper­ten und Fan­ta­sy-Autoren Fried­helm Schnei­de­wind, Bern­hard Hen­nen, Chris­toph Mar­zi, Boris Koch, Chris­toph Har­de­busch, Karl-Heinz Witz­ko, Lena Fal­ken­ha­gen, Moni­ka Fel­ten, Kath­le­en Wei­se, Kai Mey­er, Frank Wein­reich und Anton Wes­te.

Neben Mit­tel­er­de stellt die NAUTILUS noch wei­te­re Wel­ten vor: Regis­seur Benh Zeit­lin erzählt im Inter­view die mär­chen­haf­te Geschich­te sei­nes Inde­pen­dent-Films BEASTS OF THE SOUTHERN WILD, in der eine dro­hen­de apo­ka­lyp­ti­sche Tsu­na­mi-Flut­ka­ta­stro­phe in den Bajous des Mis­sis­sip­pi aus kind­li­cher Per­spek­ti­ve gese­hen wird, die nicht zwi­schen Phan­ta­sie und Wirk­lich­keit unter­schei­det. Hel­den der Kind­heit wie Weih­nachts­mann, Oster­ha­se, Sand­mann und Zahn­fee kämp­fen im Trick­film DIE HÜTER DES LICHTS gegen das Böse, und die NAUTILUS zeigt im beglei­ten­den Sach­ar­ti­kel, wel­che alten myti­schen Mäch­te es noch aus Kin­der­sicht gibt. Und der Fan­ta­sy-Autor Bernd Per­plies spricht über sei­nen dys­to­pi­schen End­zeit-Roman FLAMMEN ÜBER ARCADION, der vor dem Hin­ter­grund reli­giö­sen Fana­tis­mus in einem tota­li­tä­ren Kir­chen­staat nach dem Zusam­men­bruch der uns bekann­ten Welt spielt. Und wie immer gibt es Vor­schau­en auf die phan­tas­ti­schen Fil­me und Roma­ne des kom­men­den Monats sowie aktu­el­le DVD/Blu-ray und Buch-Bespre­chun­gen.

Bereits seit Anfang Novem­ber kann die gesam­te Aus­ga­be gra­tis auf www.fantasymagazin.de online durch­ge­blät­tert wer­den. Und per Trai­ler gibt es dort eine Vor­schau auf die kurz vor Weih­nach­ten erschei­nen­de Janu­ar-Aus­ga­be, in der es im Zei­chen von Pulp, Steam­punk und Fran­ken­stein-Mythen um Kunst­men­schen als die Kin­der des Golems, einen per Blitz wie­der­be­leb­ten Hund, gezüch­te­te Chi­mä­ren, Ten­ta­kel­mons­ter, mecha­ni­sche Her­zen, Blech­do­sen­rit­ter, Mar­sia­ner, Groß­wild­jag­den per Strah­len­ge­wehr auf der Venus, Luft­schiff-Schlach­ten, Schrott­pla­ne­ten und SFX-Tricks von der dunk­len Sei­te des Mon­des geht und zahl­rei­che Fil­me­ma­cher, Desi­gner, Spie­le-Autoren, Musi­ker und Schrift­stel­ler ihre Pro­jek­te vor­stel­len.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag, kos­tet 4,50 Euro und kann im Zeit­schrif­ten­han­del bezo­gen wer­den. Abon­nie­ren ist auch über Ama­zon mög­lich, zudem gibt es eine elek­tro­ni­sche Vari­an­te auf pressekatalog.de.

Cover NAUTILUS 105 Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

NAUTILUS 104: Das Ende der Romantasy

Haben sich die Schmu­se-Vam­pi­re, Kuschel-Wer­wöl­fe und Bett­kan­ten-Engel gegen­sei­tig tot­ge­bis­sen? In der Aus­ga­be 104, 11/2012, des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik dis­ku­tie­ren Mys­te­ry-Autoren und Ver­lags­lek­to­ren über das Ende der Roman­ta­sy-Wel­le.

Mit BREAKING DAWN: BISS ZUM ENDE DER NACHT – Teil 2 kommt im Novem­ber das gro­ße Fina­le der TWI­LIGHT-Saga in unse­re Kinos: Vam­pi­re und Wer­wöl­fe lie­fern sich eine epi­sche Schlacht um die Lie­be zwi­schen Men­schen, Vam­pi­ren und wöl­fi­schen Gestalt­wand­lern. Für das soeben vom Publi­kum mit dem »Deut­schen Phan­tas­tik Preis 2012« als »Bes­tes Sekun­där­werk« prä­mier­te Fan­ta­sy-Maga­zin ist dies der Anlaß, die aktu­el­le Situa­ti­on der Roman­ta­sy-Geschöp­fe aus­führ­lich zu beleuch­ten und ihre Zukunft zu hin­ter­fra­gen. Dazu lie­fert die aktu­el­le Novem­ber-Aus­ga­be im Kinoteil neben einer Vor­stel­lung des kom­men­den letz­ten Films der BISS-Saga eine Über­sicht zu den vor­her­ge­hen­den vier TWI­LIGHT-Fil­men sowie eine Bil­der-Gale­rie zu allen Figu­ren der fünf Fil­me. Im Lite­ra­tur-Block fin­den sich Roman­emp­feh­lun­gen zu Vam­pi­ren und Wer­wöl­fen sowie ein Making Of-Besuch im Hör­buch-Stu­dio zur Pro­duk­ti­on von Mag­gie Stief­va­ters roman­ti­scher MERCY FALLS-Wer­wolf-Tri­lo­gie, die u.a von den bekann­ten TWI­LIGHT-Syn­chron­spre­chern von Bel­la, Edward und Jacob ein­ge­le­sen wur­de. Und im Sach­teil des Hef­tes gibt es nicht nur Fak­ten und Mythen, Inter­views und Rezen­sio­nen rund um den mehr­fach ver­film­ten und in Roma­nen umge­setz­ten his­to­ri­schen Wer­wolfs­fall der »Bes­tie vom Gév­au­dan«, son­dern auch eine abschlie­ßen­de Unter­su­chung über die tief­grei­fen­de Wand­lung des moder­nen Vam­pir­bil­des vom ursprüng­lich töd­li­chen Mons­ter aus der Gruft zum nacken­bei­ßen­den Schmacht-Idol der Pop­kul­tur.
The­men-Kern­punkt des Hef­tes ist eine Dis­kus­si­ons­run­de unter bekann­ten Gen­re-Ken­nern: Inter­na­tio­na­le Mys­te­ry-Autoren wie Nan­cy A. Col­lins, Lynn Raven, Tanya Car­pen­ter, Jea­ni­ne Krock, Ulri­ke Schwei­kert, Bian­ka Min­te-König, Fran­ka Rubus, Mar­kus Heitz, Kim New­man und Mar­cus Sedgwick sowie Lek­to­ren der deut­schen Gen­re-Ver­la­ge Hey­ne, Piper, Knaur, Lyx, Sie­ben und Ubooks spre­chen dar­über, ob die Roman­ta­sy durch den Hype um TWILIGHT und Co. letzt­lich tot­ge­schrie­ben wur­de. Die Exper­ten sind sich weit­ge­hend einig: Die ero­tisch-glit­zern­den Blut­sauger und ihre wöl­fi­schen Vet­tern wer­den der­zeit mas­siv aus den Bet­ten ihrer Roman­ta­sy-Fans geschubst. Die Wel­le der Kuschel-Roman­ta­sy mit Vam­pi­ren und Wer­wöl­fen hat ein Ende erreicht. Kom­men­de Nacht­ge­schöp­fe wer­den wie­der zu den gru­se­li­gen, fins­te­ren und mor­bi­den Unge­heu­ern, die sie ein­mal waren – aber aus­ster­ben wer­den sie auf kei­nen Fall.
Einen ähn­li­chen Absturz aus dem Him­mel der Roman­ta­sy wer­den viel­leicht bald auch die sexy Bett­kan­ten-Engel erle­ben. Obwohl sie der­zeit noch tap­fer flat­tern, müs­sen auch sie Federn las­sen, wie eine Roman-Über­sicht zu aktu­el­len und kom­men­den Fan­ta­sy-Roma­nen um die geflü­gel­ten Gotes­bo­ten zeigt. Und im Inter­view mit dem Mys­te­ry-Autor Ror­an Drven­kar erweist sich, dass in sei­nem epi­schen, in diver­sen Epo­chen ange­sie­del­ten Roman buch­stäb­lich DER LETZTE ENGEL um sein Schick­sal kämp­fen muß.

Über meh­re­re Epo­chen ent­wi­ckelt sich auch die ver­schlun­ge­ne Hand­lung des als unver­film­bar gel­ten­den Phan­tas­tik-Romans WOLKENATLAS vom bri­ti­schen Autor David Mit­chell, des­sen Film­um­set­zung nun im Novem­ber unter dem Ori­gi­nal-Titel CLOUD ATLAS in die Kinos kommt. Der NAUTILUS erzählt der deut­sche Regis­seur Tom Tykwer, wie er das Pro­jekt, das sechs Geschich­ten vom 19. Jahrund­ert bis in eine post­apo­ka­lyp­ti­sche Zukunft mit­ein­an­der ver­webt, zusam­men mit den MATRIX-Fil­me­ma­chern, den Geschwis­tern Wachow­ski, und Dar­stel­lern wie Tom Hanks, Hugo Wea­ving und Hal­le Ber­ry in diver­sen Rol­len ver­wirk­licht hat.
Wei­te­re Inhal­te der Novem­ber-Aus­ga­be sind eine Lese­pro­be zu Dami­an Dib­bens his­to­ri­scher Zeit­rei­se-Geschich­te JAKE JONES UND DIE HÜTER DER ZEIT, eine Vor­stel­lung des kom­men­den anrüh­ren­den Fan­ta­sy­films DAS WUNDERSAME LEBEN VON TIMOTHY GREEN um einen Wech­sel­balg der beson­de­ren Art, der SF-Action­film DREDD sowie ein Werk­statt­be­richt von Tho­mas und Ste­phan Orgel zum Fan­ta­sy-Roman ORKS VS. ZWERGE.

Die Gebrü­der Orgel lei­ten qua­si the­ma­tisch über zur im Novem­ber erschei­nen­den nächs­ten Aus­ga­be NAUTILUS 105, die ganz im Zei­chen von Mit­tel­er­de, Halb­lin­gen, Elfen, Zwer­gen, Trol­len, Dra­chen und Zau­be­rern steht, denn der Eine Ring und die Ver­fil­mung von J.R.R. Tol­ki­ens DER HOBBIT durch Regis­seur Peter Jack­son wirft sei­nen Schat­ten vor­aus: Inter­views mit Dar­stel­lern des Films, eine Rei­se zu den Schau­plät­zen von DER HOBBIT TEIL 1: EINE UNERWARTETE REISE, Sach­ar­ti­kel zur Evo­lu­ti­on des Halb­lings in der Fan­ta­sy, eine Bes­ten­lis­te zu emp­feh­lens­wer­ten Dra­chen-Roma­nen sowie Gesprä­che und Dis­kus­si­ons­run­den mit zahl­rei­chen Fan­ta­sy-Autoren über die Wesen Mit­tel­er­des bestim­men die­se Aus­ga­be. Auf www.fantasymagazin.de gibt es einen Trai­ler zu den Inhal­ten der Aus­ga­be. Dort läßt sich die aktu­el­le Novem­ber-Aus­ga­be natür­lich bereits seit Anfang Okto­ber kom­plett und kos­ten­los online durch­blät­tern. Und anläß­lich der Prä­mie­rung mit dem »Deut­schen Phan­tas­tik Preis« gibt es beson­de­re Prä­mi­en für Bestel­ler des Print­ma­ga­zins wie z.B. Frei-Abos. Oder wer auf der Platt­form www.pressekatalog.de ein Abo der Print-Aus­ga­be abschließt, bekommt die ers­te Aus­ga­be als digi­ta­les ePa­per gra­tis dazu. Und nicht zuletzt bekommt die NAUTILUS sogar eine eige­ne App fürs iPho­ne und den iPad spen­diert.

Das Maga­zin NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag, man kann es über­all im Zeit­schrif­ten­han­del erwer­ben. Wie oben bereits ange­deu­tet erhält man es auch bei Ama­zon (dort aller­dings nur im Abo) und beim Pres­se­ka­ta­log.

Cover NAUTLIUS 104 Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

im Oktober: NAUTILUS 103 – Phantastischer Zirkus

Her­ein­spa­ziert und Manège frei! Gauk­ler, Nar­ren und Komö­di­an­ten aus Fan­ta­sy und SF trei­ben ihr Unwe­sen in der Aus­ga­be 103, 10/2012, des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Ange­sichts der im Heft prä­sen­tier­ten Sach-Infos zu Mas­ken, Frat­zen und teuf­li­schen Clowns kann einem aber das Lachen gefrie­ren.

»Ha, ha«, sagt der Clown. Und wenn es von einer Grin­se­frat­ze wie etwa dem bösen Clown Pen­ny­wi­se aus Ste­phen Kings Hor­ror-Klas­si­ker ES stammt, dann ist das als Dro­hung auf­zu­fas­sen. War­um nicht nur Kin­der, son­dern auch Erwach­se­ne begrün­de­te Angst vor breit­ge­schmink­ten Mün­dern, roten Papp­na­sen und ver­zerr­ten Gesich­tern haben dür­fen und was das mit gött­li­chen Tricks­tern, Wahn­sinn und Zäh­ne­flet­schen, Nar­ren­frei­heit und rebel­li­schen Kas­pern bis hin zu unmo­ra­li­schen Har­le­ki­nen und sadis­ti­schen Clowns­kil­lern zu tun hat, erklärt das Maga­zin NAUTILUS in der aktu­ell erschie­ne­nen Okto­ber-Aus­ga­be mit dem The­men­schwer­punkt »Fan­tas­ti­scher Zir­kus«. Ent­spre­chend gibt es beglei­tend zum Hin­ter­grund­ar­ti­kel noch Über­sich­ten zu phan­tas­ti­schen Fil­men und Roma­nen sowie Inter­views zum The­ma ver­rück­ter Zir­kus, son­der­ba­ren Schel­men und Rei­chen, in den Lachen und Musik ver­bo­ten sind und nur der Zir­kus Hoff­nung und Ret­tung brin­gen kann.

Zwei­ter The­men­schwer­punkt der Aus­ga­be ist die krea­ti­ve Macht des Geschich­ten­er­fin­ders, der mit sei­nen Erzäh­lun­gen neue Per­so­nen erschaf­fen kann. Doch was geschieht, wenn die aus­ge­dach­te Roman­fi­gur tat­säch­lich unver­hofft leben­dig wird wie im kom­men­den roman­ti­schen Fan­ta­sy­film Ruby Sparks – Mei­ne fabel­haf­te Freun­din? Dort wird nicht nur die vom Schrift­stel­ler erfun­de­ne Per­son leib­haf­tig real, son­dern der Autor kann ihr Ver­hal­ten sogar mit­tels sei­ner auf der Schreib­ma­schi­ne getipp­ten Wor­te wei­ter­hin steu­ern. Die NAUTILUS unter­hält sich zum The­ma »vir­tu­el­le Figu­ren wer­den real« nicht nur mit dem Ruby Sparks-Regie-Duo Vale­rie Faris und Jona­than Day­ton, son­dern auch mit den Fan­ta­sy-Schrift­stel­lern Nina Bla­zon, Susan­ne Ger­dom, Michel­le Raven, Gesa Schwartz, Sabri­na Qun­aj, Moni­ka Fel­ten, Bernd Per­plies, Tho­mas Finn, Chris­toph Har­de­busch und Tho­mas Plisch­ke über den soge­nann­ten Pyg­ma­li­on-Effekt, benannt nach dem Werk des grie­chi­schen Dich­ters Ovid. Dazu gibt es eine Film­ga­le­rie der wich­tigs­ten Phan­tas­tik-Fil­me von 1950–2012, in denen unwirk­li­che Figu­ren, Roman­ge­stal­ten und aus­ge­dach­te Freun­de plötz­lich leben­dig wer­den.

Im Kino-Teil des Hef­tes kom­men dann Cast und Crew von Regis­seur Timur Bek­mam­be­tovs Action-Film Abra­ham Lin­coln Vam­pir­jä­ger zu Wort, in dem sich der his­to­ri­sche US-Prä­si­dent ganz hand­fest mit einer ver­sil­ber­ten Axt mit Blut­saugern aus dem Lager der ame­ri­ka­ni­schen Süd­staa­ten her­um­schla­gen muß. Im Ani­ma­ti­ons­film Hotel Trans­sil­va­ni­en stol­pert ein Mensch in das Urlaubs­do­mi­zil gestress­ter Gru­sel­mons­ter, und im SF-Film Looper mit Bruce Wil­lis und Joseph Gor­din-Levitt in einer Dop­pel­rol­le geht es per Zeit­rei­se zur eige­nen Ermor­dung: Opfer und Täter sind hier die sel­be Per­son, die sich durch einen Zeit­sprung begeg­net. Die Idee des Motivs »Figu­ren wer­den real« bekommt hier einen beson­ders maka­be­ren Twist.

Abge­run­det wird die Aus­ga­be durch eine Lese­pro­be aus Bernd Per­plies neu­en dys­to­pi­schen Roman Flam­men über Arca­di­on, Werk­statt­be­rich­ten der Autorin Rae Car­son zu Der Feu­er­stein und der Pro­dukt­ma­na­ge­rin Vere­na Roel­vink zu John Sin­c­lair: Dark Sym­pho­nies, einem Stu­dio­be­such bei der Spie­le­schmie­de von Astra­gon zum kom­men­den Adven­ture-Game Jack Kea­ne und das Auge des Schick­sals sowie wei­te­ren Film-, DVD-, Roman, Hör­buch- und Games-Vor­stel­lun­gen und Neu­hei­ten-Vor­schau­en. A pro­pos Vor­schau: Die gesam­te Aus­ga­be läßt sich bereits seit Anfang Sep­tem­ber auf www.fantasymagazin.de kom­plett online durch­blät­tern. Und dort gibt es auch einen Aus­blick auf die Novem­ber-Aus­ga­be NAUTILUS 104, in der anläß­lich des Film­starts von Biss zum Abend­rot – Teil 2 nicht nur das gro­ße Twi­light-Fina­le beschwo­ren wird, son­dern inter­na­tio­na­le Mys­te­ry-Autoren und Lek­to­ren unter dem Schlag­wort »tot­ge­bis­sen« auch über das Gen­re-Aus der schmu­si­gen Vam­pi­re, Kuschel-Wer­wöl­fe und Bett­kan­ten-Engel der schwin­den­den Roman­ta­sy-Wel­le dis­ku­tie­ren.

Nau­ti­lus erscheint im Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag und kann sowohl im Zeit­schrif­ten­han­del wie auch über Ama­zon (dort jedoch nur als Abon­ne­ment) und beim Pres­se­ka­ta­log als ePa­per erwor­ben wer­den.

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