Buchmesse: Kobo, Nook und txtr Beagle in der Videovorstellung

Auch Ger­hard Schrö­der von Pad­Li­ve besucht selbst­ver­ständ­lich die Buch­mes­se, und nimmt in einem aktu­el­len Video neue eRe­ader in Augen­schein. Dar­un­ter auch den txtr Bea­gle, der nun nicht mehr als eRe­ader son­dern als »Com­pa­n­ion Dis­play«, also qua­si als Zusatz­bild­schirm fürs Smart­pho­ne bewor­ben wird (der Bericht zum Bea­gle star­tet bei ca. 2:33 Minu­ten). Per­sön­lich fra­ge ich mich aller­dings, war­um man dann nicht gleich auf dem Smart­pho­ne liest, son­dern noch ein wei­te­res Gerät mit sich her­um­schlep­pen soll­te? Ob allein die bes­se­re Lese-Ergo­no­mie des eInk-Dis­plays ein wei­te­res Gerät in der Tasche recht­fer­tigt?

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Der preiswerte neue »Nook«?

Es ver­dich­ten sich Gerüch­te, dass Bar­nes & Noble ab Mit­te der Woche eine Vari­an­te sei­nes eBook-Readers Nook (ich berich­te­te) anbie­ten wird, der mit einem geplan­ten Ver­kaufs­preis von 149,- US-Dol­lar deut­lich preis­wer­ter sein wird, als die bis­her ange­bo­te­ne Vari­an­te. Im Unter­schied zur bis­lang erhält­li­chen Ver­si­on ver­fügt der neue Nook nicht über WLAN.

Mög­li­cher­wei­se wird auch das bis­he­ri­ge Modell im Preis gesenkt wer­den.

Die Infor­ma­tio­nen stam­men von Eng­ad­get, die einen Screen­shot zuge­spielt bekom­men haben und auch über Goog­le wei­te­re Hin­wei­se auf das neue Modell und eine even­tu­el­le Preis­sen­kung fan­den.

Nach wie vor sind so gut wie alle auf dem Markt erhält­li­chen eBook-Reader mit brauch­ba­rem Dis­play für den Mas­sen­markt zu teu­er, der neue Nook wäre da wie­der ein­mal ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung.

Update: Inzwi­schen wird die Mel­dung auch anders­wo bestä­tigt.

Creative Commons License

Bild: Pres­se­fo­to Nook, Copy­right 2009 Bar­nes & Noble

Barnes & Noble stellt eBook-Reader »Nook« vor

Barnes & Noble NookGerüch­te und Ankün­di­gun­gen gab es schon län­ger, jetzt wur­de der eBook-Reader des wahr­schein­lich größ­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Buch­händ­lers Bar­nes & Noble offi­zi­ell vor­ge­stellt: Mit inno­va­ti­ven Fea­tures und einem Kampf­preis soll der »Nook«, so der Name, das noch neue Mas­sen­ge­schäft mit den elek­tro­ni­schen Lese­ge­rä­ten auf­mi­schen.

Das Fea­ture wel­ches den Nook von ande­ren Readern abhebt, ist sicher­lich das zwei­te, mul­ti­touch-fähi­ge Dis­play unter­halb der eigent­li­chen 6‑Zoll eInk-Anzei­ge; hier kön­nen Buch­co­ver ein­ge­blen­det wer­den, es kann aber auch eine Tas­ta­tur dar­stel­len und wei­te­re Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten sind selbst­ver­ständ­lich denk­bar. Das Betriebs­sys­tem des eRe­aders basiert auf dem von der Open Hand­set Alli­an­ce für mobi­le Gerä­te ent­wi­ckel­ten Andro­id, von dem der größ­te Teil quell­of­fen vor­liegt.

Nook ver­fügt über WiFi (WLAN) und UMTS, soll alle wich­ti­gen eBook-Stan­dards unter­stüt­zen (die offi­zi­el­le Sei­te hält sich da etwas bedeckt) und einen MP3-Play­er mit­brin­gen.

Der Preis liegt bei 259,00 US-Dol­lar, damit genau­so hoch wie der des direk­ten Kon­kur­ren­ten Kind­le 2, der in Kür­ze von Ama­zon aus­ge­lie­fert wer­den soll. B&N plat­ziert sich damit gut im der­zeit heiß umkämpf­ten eRe­ader-Geschäft, denn im Gegen­satz zu Ama­zon ver­fügt man über ech­te Buch­lä­den, in denen der Kun­de das Gerät aus­pro­bie­ren kann und es wur­de vor Kur­zem ein Deal mit Goog­le abge­schlos­sen, der Such­ma­schi­nen­pri­mus soll digi­ta­li­sier­te Bücher lie­fern.

Update – Eini­ge tech­ni­sche Daten: Nook misst etwa 20 mal 12 cm und hat eine Dicke von knapp über einem cm, sein Gewicht liegt bei ca. 320 Gramm. Zwei GB inter­ner Spei­cher rei­chen für rund 1.500 Bücher, erwei­tert wer­den kann die­ser über einen Steck­platz für MicroSD, der Kar­ten bis zu einer Grö­ße von 16 GB ver­ar­bei­ten kann – Platz für mehr als 17000 lite­ra­ri­sche Ergüs­se. An For­ma­ten ver­steht der Nook nur eRe­ader, des­sen Her­stel­ler Fic­tion­wi­se die Buch­han­dels­ket­te Anfang des Jah­res gekauft hat­te, sowie ePub und PDF – etwas wenig.
Außer zum Lesen kann man den Nook auch als MP3-Play­er ver­wen­den, dazu bringt er einen 3,5mm-Klinkenausgang für Kopf­hö­rer und einen Laut­spre­cher mit. Wei­ter­hin stellt er Bil­der in den For­ma­ten bmp, gif, jpg, png dar.
Mul­ti­me­dia- und PDF-Datei­en kann man nicht draht­los, son­dern nur über die Spei­cher­kar­te oder per USB vom Com­pu­ter aus auf den Reader über­tra­gen.

Update: Hier ein Wer­be­vi­deo:

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies und externe Javascripte, indem du sie im Popup am unteren Bildrand oder durch Klick auf dieses Banner akzeptierst.

Bild: Pres­se­fo­to Nook, Copy­right 2009 Bar­nes & Noble