Trotz des eher ungleichmäßig laufenden und gemischt aufgenommenen STAR TREK DISCOVERY und den erneuten Querelen um die zweite Staffel, hat CBS offenbar mehr mit den Fernsehrechten von STAR TREK vor.
Laut Variety ist zum einen eine Animationsserie in dem langlebigen SF-Universum in Arbeit. Zum anderen, und das ist wohl der eigentliche Knüller, soll es nach Informationen des Hollywood Reporter offenbar eine Fernsehserie um Jean Luc Picard geben, bei der Patrick Stewart involviert ist. Und zum dritten plant man angeblich eine Show um die Akademie der Sternenflotte.
Details zu all dem sind äußerst spärlich, aber zu der Picard-Serie weiß man immerhin, dass Alex Kurtzman und Akiva Goldsman als Showrunner beteiligt sind, und dass noch nichts in trockenen Tüchern ist. Ähnliches gilt für die Starfleet Academy-Serie, bei der Stephanie Savage und Josh Schwartz die Showrunner sein sollen.
Man kann sich nur schwer vorstellen, dass Sir Patrick Stewart nochmal den Strampelanzug anzieht, aber möglicherweise hängen diese Gerüchte mit der Animationsserie zusammen und er sowie andere Schauspieler aus TNG kommen als Sprecher zurück.
Mich wundern die hektischen Aktivitäten von CBS nicht, vermutlich schielen die neidisch auf den Erfolg von STAR WARS bei Disney. Und möglicherweise will man Fakten schaffen, um eine Übernahme durch Viacom zu erschweren. Die würde allerdings dazu führen, dass die Fernseh- und Filmrechte von STAR TREK wieder unter einem Dach wären, was ich als Fan begrüßen würde.
Vielleicht weiß es die ein oder andere gar nicht: Die Rechtelage bei STAR TREK ist ziemlich kompliziert. Denn die Filmrechte gehören der Viacom-Tochter Paramount, dazu gehörte auch CBS (die die Fernsehrechte halten), die haben sich aber 2006 getrennt. Deswegen gibt es einen Haufen Regeln darüber, wer genau welche Rechte hat und wer was genau damit tun darf. Das ist natürlich grundsätzlich schon mal Gift für kreative Prozesse und man muss sich wundern, dass das Abramsverse und DISCOVERY unter diesen Umständen überhaupt zustande kommen konnten.
Aber es kommt noch schlimmer. Nicholas Meyer (THE WRATH OF KHAN) hatte erklärt, dass er für CBS eine Fernsehfilm-Trilogie im STAR TREK-Umfeld machen solle, die dann offenbar auf dem Streamingdienst All Access gezeigt werden sollten. Doch nach seinen Aussagen ist dieses Projekt vorerst gestoppt, obwohl es bereits in Arbeit war.
Denn CBS hat gerade eine Klage gegen seine Muttercompany National Amusements und deren Haupt-Anteilseigner, die Redstone-Familie, angestrengt, weil der Sender verhindern will, durch einen Verkauf oder eine Fusion ebenfalls ein Teil von Viacom zu werden. Was aus Sich der Fans vermutlich alle Probleme lösen würde.
Meyer sagte dazu kürzlich auf einem Panel:
… they’re in a power struggle which turned really nasty this past week … So I don’t think my project is going anywhere in a hurry, because everything is on hold while they sort out this merger business.
… sie befinden sich in einem Machtkampf der in der letzten Woche ziemlich böse wurde … Deswegen denke ich nicht, dass mein Projekt in nächster Zeit irgendwo hin führen wird, weil es auf Eis liegt, während sie diese Fusion ausdiskutieren.
Wie geschrieben: Es wäre für das Franchise meiner Ansicht nach das Beste, wenn wieder alles unter einem Dach wäre, aber CBS wird sich nicht einfach schlucken lassen wollen. Und solch ein Rechtsstreit kann Jahre dauern, Jahre, in denen dann neue STAR TREK-Projekte von CBS vermutlich nicht zu erwarten sind. Und auch eine dritte Staffel von DISCOVERY könnte dem zum Opfer fallen.
Autor, Produzent und Regisseur Nicholas Meyer, der soeben an der neuen STAR TREK-Serie DISCOVERY mitarbeitet, hatte bereits angedeutet, dass er mit einem weiteren Projekt um das Franchise befasst ist, zu dem am damaligen Zeitpunkt noch nichts sagen durfte. Jetzt kommt langsam Licht in die Sache.
Offenbar arbeitet Meyer an einer Miniserie, die das Schicksal von Khan Noonien Singh und seiner Crew beleuchtet, nachdem diese von Kirk auf Ceti Alpha V ausgesetzt wurden. Möglicherweise sieht man auch Rückblicke auf Khans Zeit während der Eugenischen Kriege. Dass man Meyer mit der Konzeption und Realisierung einer solchen Serie betraut ergibt insbesondere deswegen viel Sinn, weil er Regie bei einem der besten STAR TREK-Filme überhaupt geführt hat: STAR TREK II – THE WRATH OF KHAN (1979).
Genauere Details fehlen natürlich noch, laut Geek Exchange ist das Ganze aber kein Gerücht, sondern Tatsache. Weiterhin arbeitet man im Zuge von STAR TREK DISCOVERY möglicherweise an weiteren STAR TREK-Projekten.
Die Informationen dazu sind äußerst spärlich, da er wie üblich keine Details enthüllen kann, er sagte aber unerwartet:
One thing that has nothing to do with Discovery is that I am working on another Star Trek project, but I can’t discuss that either.
Eine Sache die nichts mit DISCOVERY zu tun hat ist, dass ich an einem weiteren STAR TREK-Projekt arbeite, aber ich darf darüber leider ebenfalls nicht reden.
Auf die Nachfrage, man könnte annehmen, dass es sich um einen Kinofilm dreht antwortete er, dass man das annehmen könne.
Nichts Genaues weiß man nicht, ein »STAR TREK-Projekt« könnte ja alles mögliche sein. Angesichts der Vorgeschichte Meyers liegt ein Film tatsächlich nahe. Dem Vernehmen nach hat Paramount allerdings alle Filmpläne nach STAR TREK BEYOND auf Eis gelegt. Der war zwar kein wirklicher Blockbuster, aber trotzdem der Film, der dem Studio im vergangenen Jahr die meisten Einnahmen beschert hatte.
Möglich wäre ein weiterer Kinofilm in der Prime-Zeitlinie, oder aber bei Erfolg von DISCOVERY ein Kinofilm um diese Charaktere. Oder etwas völlig anderes. Mehr dazu, wenn ich es erfahre.
Bild Nicholas Meyer (2008) von Senior Airman Ashley Moreno, aus der Wikipedia, Public Domain
Genau heute vor fünfzig Jahren lief die erste Folge der von Gene Roddenberry ersonnenen SF-Serie STAR TREK im kanadischen Fernsehen. In den USA wurde die erste Folge THE MAN TRAP erst zwei Tage später ausgestrahlt. Es handelte sich um die fünfte produzierte Folge, die erste mit dem Titel WHERE NO MAN HAS GONE BEFORE, die sich damit befasste, was mit Menschen passiert, die gottesgleiche Kräfte bekommen, war dem Sender offenbar als Start zu komplex, so verlegte man sich auf eine »Monster der Woche«-Episode. THE MAN TRAP wurde erst im Jahr 1987 erstmalig im deutschen Fernsehen ausgestrahlt, denn das ZDF hatte ursprünglich nicht alle Folgen übernommen und manche, wie beispielsweise AMOK TIME, bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Zwar wurde die Show nach drei Staffeln wegen der angeblich schlechten Zuschauerzahlen eingestellt, es gab die berühmte Briefaktion, die den Sender zu einer Fortführung animieren sollte, die jedoch nie kam. Es gab allerdings eine Zeichentrickserie, man plante eine zweite Serie, die aber nie zustande kam, und ab 1979 eine Reihe von Kinofilmen, wobei die Realisierung des ersten mit hoher Wahrscheinlichkeit nur auf den massiven Erfolg von STAR WARS zurückzuführen sein dürfte. Ab 1988 startete dann mit STAR TREK – THE NEXT GENERATION die erste einer Reihe von Nachfolgeserien, es folgten DEEP SPACE NINE, VOYAGER und ENTERPRISE. Von 1987 bis 2005 lief kontinuierlich eine aktuelle TREK-Serie im Fernsehen, das änderte sich mit dem Ende von ENTERPRISE für lange Zeit, da bei den Verantwortlichen SF-Hasser regierten. Erst Anfang 2017 wird es eine neue Show mit dem Titel STAR TREK DISCOVERY geben, unter der Ägide von Bryan Fuller.
Die neue Filmreihe unter der Kontrolle von J.J. Abrams wurde und wird unter Fans kontrovers diskutiert. Viele kamen nicht damit zurecht, dass das Franchise für die moderne Zeit und ein neues Publikum adaptieret wurde. Die übersehen dabei, dass sich die Zeiten ändern, und man nicht einfach mit dem alten Kram weitermachen konnte, auch weil das die Kreativteams erheblich eingeschränkt hätte, da die sich an irgendwelche Canons hätten halten müssen. Die Idee einer alternativen Zeitlinie ist brilliant, denn dadurch bleiben die alte Zeitlinie und dessen Universum erhalten, und man kann immer noch Geschichten darin erzählen, wie es jetzt auch mit DISCOVERY geschieht, denn die handelt ungefähr zehn Jahre vor den Abenteuern von Captain Kirk und seiner Crew. Wer weiß, vielleicht begegnen uns darin ja auch bekannte Charaktere?
Weniger schön ist das Verhalten der Rechteinhaber gegenüber den Fans neuerdings. Fanfilme haben in der STAR TREK-losen Zeit die Fans erfreut und bei der Stange gehalten. Früher hieß es, dass man Fanproduktionen machen darf, solange man kein Geld damit verdient. Nachdem ein Crowdfunding für STAR TREK AXANAR erheblich erfolgreich war, hetzten die Rechteinhaber Anwälte auf die Macher. Das führte zudem zu einer Reihe völlig inakzeptabler und fandomfeindlicher »Regeln« für Fanfilme. Erschwert wird das Ganze zusätzlich durch die Tatsache, dass die Rechte an Fernseh- und Filmumsetzungen inzwischen durch verschiedenen Verkäufe bei unterscheidlichen Firmen liegen, denn CBS und Paramount gehören nich demselben Konzern an. Was das für eine rechtliche Gemengelage ergibt, kann man sich leicht vostellen.
Trotz aller Kritik: STAR TREK hat mich fast mein ganzes Leben begleitet und ich werde mir Serien und Filme sicher auch weiterhin ansehen, denn ich denke nicht, dass man die Kreativteams, in denen echte Fans des Franchises arbeiten, für die Verfehlungen der alten, weißen Männer an der Spitze von CBS und Paramount verantwortlich machen sollte. Ich würde mir allerdings wünschen, dass diese Macher ihre Popularität nutzen, um mehr Einfluss auf ihre Chefs zu nehmen und ihnen die Rechteflausen auszutreiben. Wir leben im Internetzeitalter und Fanproduktionen werden nicht einfach weggehen.
STAR TREK hat insbesondere in seinen Serieninkarnationen bei allen Konflikten immer das Bild einer lebenswerten Zukunft dargestellt, die sich durch Forscherdrang, Toleranz, Freundschaft, Respekt und dem Wunsch nach friedlichem Miteinander, ohne fremden Kulturen die eigene Denkweise aufzuzwingen, auszeichnete. Ich denke, dass wir solche positiven Utopien gerade heutzutage angesichts von dumpfem Rassismus und wachsender Intoleranz dringender brauchen, als je zuvor.
IDIC: Infinite Diversity in Infinite Combinations (Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination)
LIVE LONG AND PROSPER!
Bild: NCC-1701 (and no bloody »A«, »B«, »C« or »D«) von mir, CC BY-NC
Die diesem Roman zugrunde liegende Idee erscheint dem Fan auf Anhieb attraktiv: Da es eine achte Staffel der Serie im TV nicht gab und 1998 nach sieben Seasons Schluss war mit den Abenteuern der Raumstationbesatzung bei Bajor, lässt man Romane verfassen, deren Handlung drei Monate nach den Geschehnissen der letzten Episode beginnt.
So weit die Idee.
S. D. Perry hatte also die Aufgabe, dem Leser eine neu zusammengestellte und in den Positionen veränderte Crew vorzusetzen und einen Einstieg in einen neuen, unterhaltsamen Handlungsstrang zu schaffen. Gelungen ist ihm das nur bedingt.
Anmerkung: ursprünglich hatte ich die englische Fassung des Romans bereits im November 2009 besprochen, anlässlich der deutschen Fassung bei Cross Cult gibt es diese Neuauflage der Rezension.
Es gibt einen Teaser zur zweiten Staffel der STAR TREK-Serie STRANGE NEW WORLDS. Deren erste Staffel war erfolgreich und auch tatsächlich ziemlich sehenswert, da man sich nach einigen Versuchen, das Franchise mit dem Holzhammer zu modernisieren, die aufgrund einiger dummer Patzer der Verantwortlichen insbesondere bei langjährigen Fans schlecht ankamen, wieder darauf besann, was STAR TREK ausmacht. Dazu gehört unter anderem auf die Crewmitglieder und deren Hintergrund eingehen, eine positive Grundstimmung und selbstverständlich auch Humor. Und erfreulicherweise gehörten dazu auch Episoden mit einer gewissen Cheesyness (durchaus positiv gemeint), wie man sie bei STAR TREK einfach erwarten kann.
Dem Teaser nach zu urteilen geht das in Staffel zwei so weiter. Insbesondere ist positiv zu bemerken, dass sie sich von dem neuen Klingonendesign offenbar komplett verabschiedet haben, was ich äußerst positiv finde, denn das war eine der dümmsten Entscheidungen bei STAR TREK DISCOVERY.
In den USA startet STAR TREK: STRANGE NEW WORLDS am 15 Juni 2023.
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Knapp eine halbe Stunde lang ist der via Crowdfunding finanzierte Horror-Kurzfilm KISS THE DEVIL IN THE DARK. Bemerkenswert ist insbesondere, dass mit Doug Jones (Saru in STAR TREK DISCOVERY, THE SHAPE OF WATER) ein hochkarätiger Schauspieler mitspielt.
Kurzbeschreibung:
Marcus, a powerful sorcerer desperate to save his dying wife, makes a deal with the demon Dagon to save her soul. Dagon, however, has more in mind for Marcus than just a simple exchanging of souls. With seemingly no other choice, Marcus accepts, thus catapulting him into a series of events that will reveal to all involved the very meaning of betrayal.
Première war bereits auf dem Screamfest 2016, ab sofort kann man sich den Film auch auf Youtube ansehen.
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Und schon wieder eine Postapokalypse. Dabei leben wir doch schon in einer Präapokalypse … Aber das hier könnte ganz lustig werden, die im Oktober auf Netflix startende Serie DAYBREAK sieht aus wie Ferris Bueller trifft Mad Max. Folgerichtig spielt auch Matthew Broderick mit.
Die Zusammenfassung klingt wie folgt:
DAYBREAK finds 17-year-old high school outcast Josh searching for his missing girlfriend Sam in post-apocalyptic Glendale, California. Joined by a ragtag group of misfits including a pyromaniac 12-year-old Angelica and Josh’s former high school bully Wesley, now turned pacifist samurai, Josh tries to stay alive amongst the horde of Mad Max-style gangs (evil jocks, cheerleaders turned Amazon warriors), zombie-like creatures called Ghoulies, and everything else this brave new world throws at him.
Am vergangenen Wochenende wurden im Avalon Theater in Hollywood die 45. Saturn Awards vergeben. Die zeichnen besondere Film‑, Fernseh- und Streamingproduktionen aus den Bereichen Science Fiction, Fantasy und Horror aus. Durch die Show führte die US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin Aisha Tyler.
Großer Abräumer der Verleihung war AVENGERS: ENDGAME, der insgesamt sechs Preise erhielt, darunter den an Robert Downey jr. als bester Hauptdarsteller. Bei den Fernsehproduktionen fiel mehrfach der Name GAME OF THRONES, zudem bekam Doug Jones einen Preis als bester Nebendarsteller für seine Darstellung von Saru in STAR TREK DISCOVERY. Und das finde ich absolut gerechtfertigt.
Im Folgenden die komplette Liste der Nominierten und Gewinner, Preisträger sind fett gekennzeichnet.
FILM
Best Comic-to-Motion-Picture Release
Aquaman Avengers: Endgame Avengers: Infinity War Captain Marvel Shazam! Spider-Man: Far From Home Spider-Man: Into the Spider-Verse
Best Science Fiction Film Release
Alita: Battle Angel Bumblebee Jurassic Park: Fallen Kingdom Ready Player One Solo: A Star Wars Story Sorry to Bother You Upgrade
Best Fantasy Film Release
Aladdin Dumbo Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald Godzilla, King of the Monsters Mary Poppins Returns Toy Story 4 Yesterday
Best Horror Film Release
The Dead Don’t Die Halloween Hereditary Overlord Pet Sematary A Quiet Place Us
Bad Samaritan Bad Times at The El Royale Destroyer Dragged Across Concrete Greta Ma Searching
Best Animated Film Release
The Grinch How to Train Your Dragon 3: The Hidden World The Incredibles 2 Ralph Breaks the Internet Spider-Man: Into the Spider-Verse Toy Story 4
Best Independent Film Release
American Animals Anna and the Apocalypse The Man Who Killed Hitler and then The Bigfoot Mandy Ophelia Summer of 84 Tomorrow Man
Best International Film Release
Aniara Border Burning Ghost Stories The Guilty Shadow
Best Actor in a Film
Jeff Bridges, Bad Times at The El Royale
Nicolas Cage, Mandy
Tom Cruise, Mission: Impossible – Fallout
Chris Evans, Avengers: Endgame Robert Downey Jr., Avengers: Endgame
Mel Gibson, Dragged Across Concrete
Keanu Reeves, John Wick: Chapter 3 – Parabellum
Best Actress in a Film
Emily Blunt, Mary Poppins Returns
Toni Collette, Hereditary Jamie Lee Curtis, Halloween
Nicole Kidman, Destroyer
Brie Larson, Captain Marvel
Lupita Nyong’o, Us
Octavia Spencer, Ma
Best Supporting Actor in a Film
Josh Brolin, Avengers: Infinity War
John Lithgow, Pet Sematary
Lin-Manuel Miranda, Mary Poppins Returns
Lewis Pullman, Bad Times at The El Royale
Jeremy Renner, Avengers: Endgame
Will Smith, Aladdin
Steven Yeun, Burning
Best Supporting Actress in a Film
Cynthia Erivo, Bad Times at The El Royale
Karen Gillan, Avengers: Endgame
Amber Heard, Aquaman
Scarlett Johansson, Avengers: Endgame
Naomi Scott, Aladdin
Hailee Steinfeld, Bumblebee Zendaya, Spider-Man: Far From Home
Best Performance by a Younger Actor
Evan Alex, Us
Asher Angel, Shazam!
Millie Bobby Brown, Godzilla: King of the Monsters
Jack Dylan Grazer, Shazam! Tom Holland, Spider-Man: Far From Home
Shahadi Wright Joseph, Us
Millicent Simmonds, A Quiet Place
Best Film Director
Anna Boden, Ryan Fleck, Captain Marvel
Karyn Kusama, Destroyer Jordan Peele, Us
Guy Ritchie, Aladdin
Anthony Russo & Joe Russo, Avengers: Endgame
Steven Spielberg, Ready Player One
James Wan, Aquaman
Zhang Yimou, Shadow
Best Film Screenplay
Drew Goddard, Bad Times at the El Royale
Christopher Markus and Stephen McFeely, Avengers: Endgame
Christopher McQuarrie, Mission: Impossible – Fallout
Oh Jung-mi and Lee Chang-Dong, Burning
Jordan Peele, Us Bryan Woods, Scott Beck, and John Krasinski, A Quiet Place
Craig Zahler, Dragged Across Concrete
Best Film Production Design
Bill Brzeski, Aquaman
Ruth De Jong, Us
Rick Heinrichs, Dumbo
Gemma Jackson, Aladdin
Horace Ma Gwong-Wing, Shadow
John Myhre, Mary Poppins Returns Charles Wood, Avengers: Endgame
Best Film Music
Danny Elfman, Dumbo
Bear McCreary, Godzilla, King of the Monsters
Alan Menken, Aladdin Marc Shaiman, Mary Poppins Returns
Alan Silvestri, Avengers: Endgame
Alan Silvestri, Ready Player One
John Blake, Brian Sipe, Avengers: Endgame
Judy Chin, Mike Marino, The Dead Don’t Die
Bill Corso, Destroyer
Lisa Love and Tate Steinsiek, Drafggd Across Concrete
Tristan Versluis, Naomi Dunne, and Duncan Jarman, Overlord
Annick Chartier and Adrien Morot, Pet Sematary
Mark Coulier and Fernanda Perez, Suspiria
Best Film Special/Visual Effects
A Quiet Place Aladdin Avengers: Endgame Godzilla: King of the Monsters Mission: Impossible – Fallout Ready Player One Spider-Man: Far From Home
Fernsehen und Stream
Best Superhero TV Series
Arrow Black Lightning Marvel’s Cloak and Dagger DC’s Legends of Tomorrow The Flash Gotham Supergirl
Best Science Fiction TV Series
The 100 Counterpart Doctor Who Krypton Manifest The Orville Roswell, New Mexico Westworld
Best Fantasy Television Series
American Gods Charmed Game of Thrones The Good Place The Good Witch The Magicians Outlander The Outpost
Best Horror Television Series
NOS4A2 American Horror Story: Apocalypse A Discovery of Witches Fear the Walking Dead Preacher Supernatural The Walking Dead What We Do in the Shadows
Best Action/Thriller Television Series
Better Call Saul Killing Eve The Last Ship Mr. Mercedes The Purge Riverdale The Sinner
Best Animated Television Series
Archer Duck Tales Family Guy The Simpsons Star Wars Resistance
Best Actor on a Television Series
Grant Gustin, The Flash
Kit Harington, Game of Thrones Sam Heughan, Outlander
Andrew Lincoln, The Walking Dead
Seth MacFarlane, The Orville
Bill Pullman, The Sinner
Jeffrey Wright, Westworld
Best Actress in a Television Series
Caitriona Balfe, Outlander
Melissa Benoist, Supergirl Emilia Clarke, Game of Thrones
Sandra Oh, Killing Eve
Adrianne Palicki, The Orville
Candice Patton, The Flash
Jodie Whittaker, Doctor Who
Best Supporting Actor on a Television Series
Jonathan Banks, Better Call Saul
Nikolaj Coster-Waldau, Game of Thrones Peter Dinklage, Game of Thrones
David Harewood, Supergirl
Ed Harris, Westworld
Lennie James, Fear the Walking Dead
Khary Payton, The Walking Dead
Best Supporting Actress on a Television Series
Gwendoline Christie, Game of Thrones Danai Gurira, The Walking Dead
Lena Headey, Game of Thrones
Melissa McBride, The Walking Dead
Rhea Seehorn, Better Call Saul
Sophie Skelton, Outlander
Sophie Turner, Game of Thrones
Best Performance by a Younger Actor on a Television Series
KJ Apa, Riverdale
Tosin Cole, Doctor Who
Cameron Cuffe, Krypton
Benjamin Wadsworth, Deadly Class
David Mazouz, Gotham
Cole Sprouse, Riverdale Maisie Williams, Game of Thrones
Best Guest-Starring Performance on a Television Series
Rainer Bock, Better Call Saul
Jon Cryer, Supergirl
Sydney Lemmon, Fear the Walking Dead Jeffrey Dean Morgan, The Walking Dead
Tonya Pinkins, Fear the Walking Dead
Ed Speleers, Outlander
Best Streaming Superhero Television Series
DC’s Doom Patrol DC’s Swamp Thing Marvel’s Daredevil Marvel’s Jessica Jones Marvel’s The Punisher Marvel’s Runaways The Umbrella Academy
Best Streaming Fantasy, Sci-Fi, or Action/Thriller Television Series
Black Mirror The Expanse Lost in Space Good Omens Russian Doll Star Trek: Discovery Tom Clancy’s Jack Ryan
Best Streaming Horror and Thriller Series
Castle Rock Chilling Adventures of Sabrina The Handmaid’s Tale Stranger Things The Haunting of Hill House The Twilight Zone You
Best Actor in Streaming Presentation
Penn Badgley, You
Jon Bernthal, Marvel’s The Punisher
Charlie Cox, Marvel’s Daredevil
John Krasinski, Tom Clancy’s Jack Ryan
Zac Efron, Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile
David Tennant, Good Omens Henry Thomas, The Haunting of Hill House
Best Actress in a Streaming Presentation
Carla Gugino, The Haunting of Hill House Sonequa Martin-Green, Star Trek: Discovery
Elizabeth Lail, You
Natasha Lyonne, Russian Doll
Molly Parker, Lost in Space
Krysten Ritter, Marvel’s Jessica Jones
Kiernan Shipka, Chilling Adventures of Sabrina
Best Supporting Actor in a Streaming Presentation
Wilson Cruz, Star Trek: Discovery
Michiel Huisman, The Haunting of Hill House
Timothy Hutton, The Haunting of Hill House Doug Jones, Star Trek: Discovery
Ethan Peck, Star Trek: Discovery
Maxwell Jenkins, Lost in Space
Michael Sheen, Good Omens
Bet Supporting Actress in a Streaming Series
Maya Hawke, Stranger Things
Ellen Page, The Umbrella Academy
Parker Posey, Lost in Space
Victoria Pedretti, The Haunting of Hill House
Taylor Russell, Lost in Space
Sissy Spacek, Castle Rock
Deborah Ann Woll, Marvel’s Daredevil
Prmomo-Poster ENDGAME Copyright Marvel und Disney
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