STAR TREK: Es bleibt schwierig …

STAR TREK: Es bleibt schwierig …

Viel­leicht weiß es die ein oder ande­re gar nicht: Die Rech­tela­ge bei STAR TREK ist ziem­lich kom­pli­ziert. Denn die Film­rech­te gehö­ren der Via­com-Toch­ter Para­mount, dazu gehör­te auch CBS (die die Fern­seh­rech­te hal­ten), die haben sich aber 2006 getrennt. Des­we­gen gibt es einen Hau­fen Regeln dar­über, wer genau wel­che Rech­te hat und wer was genau damit tun darf. Das ist natür­lich grund­sätz­lich schon mal Gift für krea­ti­ve Pro­zes­se und man muss sich wun­dern, dass das Abrams­ver­se und DISCOVERY unter die­sen Umstän­den über­haupt zustan­de kom­men konn­ten.

Aber es kommt noch schlim­mer. Nicho­las Mey­er (THE WRATH OF KHAN) hat­te erklärt, dass er für CBS eine Fern­seh­film-Tri­lo­gie im STAR TREK-Umfeld machen sol­le, die dann offen­bar auf dem Strea­ming­dienst All Access gezeigt wer­den soll­ten. Doch nach sei­nen Aus­sa­gen ist die­ses Pro­jekt vor­erst gestoppt, obwohl es bereits in Arbeit war.

Denn CBS hat gera­de eine Kla­ge gegen sei­ne Mut­ter­com­pa­ny Natio­nal Amu­se­ments und deren Haupt-Anteils­eig­ner, die Red­stone-Fami­lie, ange­strengt, weil der Sen­der ver­hin­dern will, durch einen Ver­kauf oder eine Fusi­on eben­falls ein Teil von Via­com zu wer­den. Was aus Sich der Fans ver­mut­lich alle Pro­ble­me lösen wür­de.

Mey­er sag­te dazu kürz­lich auf einem Panel:

… they’re in a power strugg­le which tur­ned real­ly nas­ty this past week … So I don’t think my pro­ject is going any­whe­re in a hur­ry, becau­se ever­ything is on hold while they sort out this mer­ger busi­ness.

… sie befin­den sich in einem Macht­kampf der in der letz­ten Woche ziem­lich böse wur­de … Des­we­gen den­ke ich nicht, dass mein Pro­jekt in nächs­ter Zeit irgend­wo hin füh­ren wird, weil es auf Eis liegt, wäh­rend sie die­se Fusi­on aus­dis­ku­tie­ren.

Wie geschrie­ben: Es wäre für das Fran­chise mei­ner Ansicht nach das Bes­te, wenn wie­der alles unter einem Dach wäre, aber CBS wird sich nicht ein­fach schlu­cken las­sen wol­len. Und solch ein Rechts­streit kann Jah­re dau­ern, Jah­re, in denen dann neue STAR TREK-Pro­jek­te von CBS ver­mut­lich nicht zu erwar­ten sind. Und auch eine drit­te Staf­fel von DISCOVERY könn­te dem zum Opfer fal­len.

Logo STAR TREK Copy­right CBS

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Leipziger Buchmesse 2018, Cosplayer, Rechte – und Toleranz

Ich hat­te in die­sem Jahr gar nicht dar­über berich­tet, dass schon wie­der mal anläss­lich der Leip­zi­ger Buch­mes­se die Cos­play­er-Sau durchs vir­tu­el­le Dorf getrie­ben wur­de. Mal wie­der hat­te irgend­ein Honk pos­tu­liert, dass die Cos­play­er auf der seriö­sen Mes­se nichts zu suchen hät­ten. Und über­haupt! Ich hat­te dies­mal des­we­gen nicht berich­tet, weil ich das Gan­ze inzwi­schen für einen müden PR-Stunt hal­te, um ins Gespräch zu kom­men.

Doch jetzt bleibt mir doch mal wie­der die Spu­cke weg. Auf der einen Sei­te schwa­dro­nie­ren die Mes­se­ver­an­stal­ter dar­über, dass sie selbst­ver­ständ­lich wegen der Mei­nungs­frei­heit (!!!einself!1!) auch rech­te Ver­la­ge auf der Leip­zi­ger Mes­se zulas­sen müs­sen. Dar­über kann man jetzt treff­lich dis­ku­tie­ren, letzt­lich kann man davon aus­ge­hen, dass man auf die Ein­nah­me der hor­ren­den Stand­ge­büh­ren auch von den Rech­ten ein­fach nicht ver­zich­ten möch­te. Mei­nungs­frei­heit ist aber natür­lich ein viel posi­ti­ver wir­ken­der Grund, als »wir wol­len Koh­le gene­rie­ren«. Wie gesagt: Dar­über kann man dis­ku­tie­ren, es gibt eine Men­ge Für und Wider, und Mei­nungs­frei­heit ist tat­säch­lich ein hohes Gut.

Wäh­rend man mit den Rech­ten also offen­bar kein Pro­blem hat, hält es der Mes­se­ver­an­stal­ter und hal­ten es des­sen Erfül­lungs­ge­hil­fen aller­dings offen­bar für not­wen­dig und völ­lig nor­mal, Cos­play­er auf unfass­bar dum­me und unver­schäm­te Art zu drang­sa­lie­ren. Klar: die Wahr­schein­lich­keit dass die sich weh­ren ist natür­lich erheb­lich gerin­ger als bei rech­ten Prot­ago­nis­ten, da weiß man nicht zuletzt seit der Buch­mes­se Frank­furt, dass die auch gern mal die Fäus­te spre­chen las­sen. Viel­leicht hat der ein­ge­setz­te Sicher­heits­dienst davor Angst und schi­ka­niert statt­des­sen lie­ber völ­lig harm­lo­se Cos­play­er?

Wor­über ich hier rede? Über einen Erfah­rungs­be­richt von Julia Ohse auf Teilzeithelden.de, der mich fas­sungs­los gemacht hat, und den man sich drin­gend mal durch­le­sen soll­te.

Wenn schon Tole­ranz, dann bit­te auch gegen­über den Fans. Ange­sichts sol­cher Über­grif­fe, Will­kür und sexis­ti­scher Sprü­che wären Maß­nah­men der Mes­se­lei­tung gegen den Sicher­heits­dienst drin­gend ange­ra­ten. Aber ich wage mal einen Blick in die Kris­tall­ku­gel: Es wird nichts gesche­hen und im nächs­ten Jahr dann das­sel­be.

Mer­ke: Rech­te wer­den tole­riert, Cos­play­er nicht.

Logo Leip­zi­ger Buch­mes­se Copy­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Netflix kauft Rechte an neuem Daniel Suarez-Roman CHANGE AGENT

Netflix kauft Rechte an neuem Daniel Suarez-Roman CHANGE AGENT

Am 18. April erscheint der neue Roman CHANGE AGENT des SF-Autors Dani­el Sua­rez (DAEMON) bei Ran­dom House. Die Rech­te an dem Stoff hat sich bereits vor­her Net­flix gesi­chert, um sie ver­mut­lich ent­we­der als Film oder Serie für sei­nen Strea­ming­dienst umzu­set­zen, das berich­tet der Hol­ly­wood Repor­ter.

CHANGE AGENT dreht sich um den Inter­pol-Agen­ten Ken­neth Durand, der lei­tet eine Ein­satz­trup­pe, wel­che ille­ga­le Labo­re aus­hebt, die »Eitel­keits-Ein­grif­fe« an Embryo­nen vor­neh­men und sich dabei Men­schen­han­dels bedie­nen. Doch sei­ne Geg­ner inji­zie­ren ihn mit einem neu­ar­ti­gen Mit­tel, das sei­ne Gene ver­än­dert und mit einem Mal trägt er das Gesicht eines gefähr­li­chen Gangs­ters, den er eigent­lich ver­haf­ten soll­te, und wird selbst zum Gejag­ten.

Es pro­du­ziert Josh Brat­man (FRIGHT NIGHT 2011) für Immer­si­ve Pic­tures.

Da Net­flix die Rech­te gera­de erst gekauft hat, gibt es der­zeit noch kei­ne wei­te­ren Infor­ma­tio­nen. Die fol­gen, sobald ich sie weiß.

Dank an Kris Köhn­topp fürs Fin­den.

Cover­ab­bil­dung CHANGE AGENT Copy­right Dut­ton

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Legendary Pictures kauft DUNE-Rechte

Legendary Pictures kauft DUNE-Rechte

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Seit der ers­ten Ver­fil­mung in den 1980ern gab es immer wie­der mal Bestre­bun­gen, Frank Her­berts DUNE ali­as DER WÜSTENPLANET erneut auf die gro­ße Lein­wand zu bekom­men. Zuletzt mel­de­te Peter Berg, dass er an einer Umset­zung arbei­ten wür­de und die Pro­duk­ti­on bald begin­nen sol­le – das war 2007. 2009 hieß es dann er sei raus, und Para­mount suche nach einem ande­ren Regis­seur.

Jetzt mel­den Legen­da­ry Pic­tures in einer Pres­se­mel­dung, dass sie die Film- und Fern­seh­rech­te an DUNE erwor­ben haben. Geplant sind offen­bar gleich meh­re­re Pro­jek­te. Es pro­du­zie­ren Tho­mas Tull, Mary Parent und Cale Boy­ter, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Bri­an Her­bert (Sohn des DUNE-Autors), Byron Mer­ritt und Kim Her­bert (Frank Her­berts Toch­ter).

In einer fer­nen Zukunft ist Spi­ce die Sub­stanz, die über­licht­schnel­le Raum­fahrt über­haupt erst ermög­licht. Sie wird aus­schließ­lich auf dem Wüs­ten­pla­ne­ten Arra­kis abge­baut, um den strei­ten sich die adli­gen Fami­li­en des mensch­li­chen Impe­ri­ums. Der »Aus­er­wähl­te« Paul Atrei­des, des­sen Fami­lie um die Macht auf Dune, wie die Welt auch genannt wird, betro­gen wur­de, führt eine Rebel­li­on an, um die Kon­trol­le zurück­zu­er­lan­gen.

David Lynch adap­tier­te DUNE 1984 in einen Kino­film, der ordent­lich flopp­te, aber spä­ter zum Kult wur­de.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu fol­gen, wenn ich mehr erfah­re.

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SyFy will Rechte an WATERWORLD kaufen

Der ein oder ande­re kann sich viel­leicht an das Jahr 1995 erin­nern, in die­sem gab es einen post­apo­ka­lyp­ti­schen Film namens WATERWORLD. Der »Mari­ner« Kevin Cost­ner kämpf­te auf einer über­flu­te­ten Erde gegen einen ket­ten­rau­chen­den Gegen­spie­ler, dar­ge­stellt von Den­nis Hop­per. Der Film war an den Kino­kas­sen ein Flop, ich fand ihn ganz okay – kein High­light, aber auch nicht so schlecht, wie immer wie­der mal gesagt wird.

Syfy möch­te nun offen­bar noch ein paar Dol­lars mit dem Kon­zept ver­die­nen und befin­det sich gera­de in Gesprä­chen mit Uni­ver­sal Stu­di­os, um die Rech­te zu kau­fen. Sie wol­len dar­aus offen­bar ent­we­der einen Film oder eine Fern­seh­se­rie machen. Mit ein wenig Glück (oder Pech, je nach Stand­punkt – manch eine SyFy-Pro­duk­ti­on ver­dient ja noch nicht ein­mal die Bezeich­nung »B-Movie«) könn­te man in Zukunft also wie­der ein­mal etwas von der Was­ser­welt Erde und deren letz­ten Über­le­ben­den sehen.

Einer der Grün­de für das Inter­es­se könn­te sein, dass Post­apo­ka­lyp­sen im US-Fern­se­hen der­zeit ganz gut funk­tio­nie­ren, sie­he WALKING DEAD, FALLING SKIES oder aktu­ell J. J. Abrams´ REVOLUTION.

Creative Commons License

DVD-Cover WATERWORLD Copy­right Uni­ver­sal

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Tolkien Estate verklagt Warner wegen Online-Inhalten

Ande­res als im obi­gen Screen­shot dräu­en düs­te­re Wol­ken über der vir­tu­el­len Mit­tel­er­de:

Eine Gemein­schaft aus dem Tol­ki­en-Esta­te (Nach­lass- und Rech­te­ver­wal­ter des Pro­fes­sors), sowie wei­te­ren Teil­neh­mern, hat War­ner Bros. und den Lizenz­in­ha­ber The Saul Zaentz Com­pa­ny ver­klagt, die Kla­ge­schrift wur­de beim Hol­ly­wood-Repor­ter ver­öf­fent­licht. Saul Zaentz hal­ten bereits seit 1969 bzw. 1975 Lizenz­rech­te an dem Mar­ken LORD OF THE RINGS und HOBBIT. Zen­tra­ler Punkt der Kla­ge ist, dass die Rech­te­inha­ber ihr Lizenz­recht uner­laubt auf nicht­phy­si­sche Pro­duk­te aus­ge­wei­tet zu haben sol­len. Damit sind ins­be­son­de­re »Glücks­spie­le« (bit­te?), aber auch »her­un­ter­lad­ba­re Spie­le« und Online-Games gemeint. Pri­mä­res Ziel ist hier offen­bar HERR DER RINGE ONLINE, es geht aber auch um Off­line-Spie­le, für die Down­load-Con­tent zur Ver­fü­gung gestellt wur­de.

Das Pikan­te dar­an: es wird nicht nur Scha­dens­er­satz in Höhe von 80 Mil­lio­nen Dol­lar gefor­dert, zusätz­lich ist eine For­de­rung ein Teil der Kla­ge, sämt­li­che »nicht­phy­si­schen« Pro­duk­te sofort ein­zu­stel­len und vom Markt zu neh­men.

Ein Aus­zug aus der Kla­ge­schrift:

Howe­ver, in recent years, and par­ti­cu­lar­ly in the after­math of the unpre­ce­den­ted finan­ci­al and cri­ti­cal suc­cess of the Films, defen­dants have, with increa­sing bold­ness, enga­ged in a con­ti­nuing and esca­la­ting pat­tern of usur­ping rights to which they are not ent­it­led — rights which belong exclu­si­ve­ly to plain­tiffs.

For examp­le, alt­hough their limi­ted mer­chan­di­sing licen­se only gives them the right to sell tan­gi­ble mer­chan­di­se, defen­dants have deve­lo­ped, licen­sed and/or sold (and con­ti­nue to deve­lop, licen­se and/or sell) down­load­a­ble video games based on The Lord of the Rings and The Hob­bit, avail­ab­le only by down­loa­ding and/or access via the Inter­net, via mobi­le apps, tablet apps or other simi­lar digi­tal dis­tri­bu­ti­on chan­nels, or through other online inter­con­nec­tivi­ty such as Face­book.  The­re is no phy­si­cal or tan­gi­ble item of mer­chan­di­se sold to the con­su­mer with the­se games.

Defen­dants also have asser­ted and con­ti­nue to assert that they have rights rela­ting to a wide varie­ty of goods and ser­vices bey­ond »arti­cles of tan­gi­ble per­so­nal pro­per­ty« and have regis­te­red trade­marks and/or filed »intent to use« app­li­ca­ti­ons in tho­se same cate­go­ries, inclu­ding wit­hout limi­ta­ti­on hotels, restau­rants, tra­vel agen­ci­es, ring­to­nes, online/downloadable games and housing deve­lop­ments — cate­go­ries of rights which plain­ly have not been gran­ted to them.

War­ner hat ver­ständ­li­cher­wei­se bis­lang nicht zu den Vor­wür­fen Stel­lung genom­men. Soll­te die Kla­ge Erfolg haben, wür­de das das Ende von LOTRO bedeu­ten, aller­dings ist davon aus­zu­ge­hen, dass der Kon­zern sei­ne gesam­te Rechts­ab­tei­lung akti­viert – und der Aus­gang sol­cher Kla­gen ist in den USA dank des ver­schwur­bel­ten Rechts­sys­tems alles ande­re als gewiss.

Ich wür­de mal ver­mu­ten, dass dem Tol­ki­en Esta­te inzwi­schen geschwant hat, dass sie schlecht ver­han­delt haben und Ver­brei­tungs­rech­te über das Inter­net nicht früh­zei­tig genug in die Ver­trä­ge ein­gin­gen. Jetzt möch­te man das nach­ho­len und kas­sie­ren – es ist wahr­schein­lich, dass sich Darth War­ner wie üblich hier­bei nicht son­der­lich frei­gie­big zei­gen woll­te. Ich gehe nicht davon aus, dass die Ver­ant­wort­li­chen der­art naiv sind zu glau­ben, wirk­lich eine Abschal­tung des Online­spiels errei­chen zu kön­nen. Mal ganz davon abge­se­hen soll­te ihnen klar sein, dass die Fan­ge­mein­de von HDRO ins­be­son­de­re seit­dem das Spiel zu free-2-play wur­de groß ist und die­se in hohem Maße erbost dar­über sein wür­de, wenn das erfolg­rei­che MMO auf­grund der Kla­ge so ein­fach abge­schal­tet wer­den müss­te – den Klä­gern dürf­te dann ein Shit­s­torm epi­schen Aus­ma­ßes ins Haus ste­hen. Ich den­ke, aller­dings, dass das Gan­ze auf einen Ver­gleich hin­aus­lau­fen wird, bei dem War­ner (zäh­ne­knir­schend) einen Betrag bezahlt und dafür die Online-Inhal­te bestehen blei­ben.

Inter­es­sant wird aller­dings sein zu sehen, ob die For­de­run­gen der Tol­ki­en-Erben gund­sätz­lich von Gerich­ten als vali­de ange­se­hen wer­den. Soll­te dem so sein, dürf­te das mög­li­cher­wei­se auch Aus­wir­kun­gen auf zahl­lo­se ande­re »Intel­lec­tu­al Pro­per­ties« haben.

Creative Commons License

Screen­shot LOTRO Copy­right Tur­bi­ne und War­ner Bros.

FOX nicht raus aus STAR WARS

Eine der größ­ten Fra­gen um den Dis­ney-STAR WARS-Deal ist beant­wor­tet, zumin­dest sagt das der Hol­ly­wood Repor­ter. Die Fox hält die welt­wei­ten Ver­leih­rech­te an den Epi­so­den I bis III und V bis VI bis zum Jahr 2020, die Rech­te an A NEW HOPE, also Epi­so­de IV, sogar zeit­lich unbe­grenzt. Letz­te­res offen­bar ein Deal, den Lucas in den 1970ern mit Fox ein­ge­hen muss­te, um den Film über­haupt auf die Lein­wand zu bekom­men.

Damit fal­len fünf der sechs Fil­me im Mai 2020 an Lucas­Film zurück – und dam­ti jetzt an Dis­ney. Die wer­den sich auf irgend­ei­ne Art von Deal mit Fox ein­las­sen müs­sen, wol­len sie auch die Rech­te an der Epi­so­de IV zu ihrem Port­fo­lio hin­zu­fü­gen – und das wer­den sie wol­len, alles ande­re macht kei­nen Sinn, denn die »alten« Fil­me sind schlicht­weg essen­ti­ell für den Erfolg einer neu­en Rei­he – und die star­tet bekann­ter­ma­ßen bereits 2015.

Fox will wäh­rend­des­sen damit fort­fah­ren, die »ver­bes­ser­ten« 3D-Ver­sio­nen von ATTACK OF THE CLONES und REVENGE OF THE SITH im Herbst 2013 in die US-Kinos (und wahr­schein­lich auch die Licht­spiel­häu­ser des Rests der Welt) brin­gen. Die 3D-Neu­ver­öf­fent­li­chung von A PHANTOM MENACE in die­sem Jahr spiel­te immer­hin 102,8 Mil­lio­nen Dol­lar in die Kas­sen.

Laut Insi­dern ist auf­grund der kom­pli­zier­ten Rech­tela­ge die Chan­ce dar­auf, in nächs­ter Zeit eine Ur-Fas­sung der ori­gi­na­len Tri­lo­gie auf irgend­ei­ner Art von Sil­ber­schei­ben-Kon­ser­ve zu bekom­men, lei­der ver­schwin­dend gering. Gnarf.

Creative Commons License

Logo 20th Cen­tu­ry Fox Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

Oliver Scholl kauft Filmrechte an Kai Meyers STURMKÖNIGE

STURMKÖNIGE ist eine Roman­rei­he des deut­schen Phan­tas­tik-Autors Kai Mey­er. Dar­in geht es in einem 1001-Nacht-Sze­na­rio um riva­li­sie­ren­de Brü­der, die eine geheim­nis­vol­le Schön­heit von Samar­kand nach Bag­dad esko­rie­ren sol­len. Auf ihren flie­gen­den Tep­pi­chen durch­que­ren sie men­schein­feind­li­che Wüs­ten einer Welt, in der die Magie und ihre Krea­tu­ren aus­ßer Kon­trol­le gera­ten sind.

Die Rech­te an die­sem Stoff erwarb nun der in Hol­ly­wood täti­ge deut­sche Desi­gner Oli­ver Scholl, den ins­be­son­de­re die PERRY RHO­DAN-Leser auch durch sei­ne Arbei­ten in Sachen Riss­zeich­nung oder Cover für den Erben des Uni­ver­sums ken­nen soll­ten. Zudem arbei­te­te er aber auch mit Roland Emme­rich zusam­men und wirk­te an Fil­men wie bei­spiels­wei­se INDEPENDENCE DAY, GODZILLA und STARGATE mit.

Kai Mey­er, der völ­lig kor­rekt der Ansicht ist, dass eine Ver­fli­mung in Deutsch­land nicht finan­zier­bar wäre, freut sich dar­über, mit Scholl einen Part­ner gefun­den zu haben, der erst­klas­si­ge Kon­tak­te in Hol­ly­wood besitzt.

Inter­es­san­te Neu­ig­kei­ten, nun wird es span­nend wer­den zu sehen, ob dar­aus tat­säch­lich eine Film­pro­duk­ti­on wer­den wird.

Creative Commons License

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung, Pro­mo-Bild STORMKINGS Coyp­right Oli­ver Scholl Design Inc.

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TERMINATOR-Rechte verkauft

Poster TERMINATOR SALVATIONSeit eini­ger Zeit boten ver­schie­de­ne Inter­es­sen­ten für die Rech­te am TERMINATOR Fran­chise, nach­dem der bsi­he­ri­ge Rech­te­inha­ber Hal­cyon auf­grund finan­zi­el­ler Pro­ble­me lei­der in die Insol­venz tau­mel­te. Lions­ga­te war mit ganz weit vor­ne was die Gebo­te anging und in der letz­ten Woche – am Don­ners­tag – wur­de das Getu­schel deut­lich lau­ter, als Sony Pic­tures mit in die Auk­ti­on ein­stieg. Es hieß dann auch, dass Lions­ga­te und Sony sich zusam­men tun woll­ten.

Gekauft hat es nun jemand ganz ande­rer, näm­lich der Hedge-Fonds Paci­fi­cor, der für die Plei­te von Hal­cyon Pic­tures eigent­lich ver­ant­wort­lich war (und des­we­gen von Hal­cyon wegen Epres­sung, Bestechung und Betrugs ver­klagt wur­de), ein sehr gutes Ange­bot mach­te (man mun­kelt über 30 Mil­lio­nen Dol­lar) und damit die Auk­ti­on für sich ver­bu­chen konn­te.

Honi soit qui mal y pen­se, möch­te man da sagen, könn­te man doch auf den Gedan­ken ver­fal­len, dass Paci­fi­cor Hal­cyon gezielt vor die Wand lau­fen ließ, um selbst an die Rech­te des doch eigent­lich sehr lukra­ti­ven TER­MI­NA­TOR-Fran­chise zu kom­men. Selt­sam auch, dass Hal­cyon trotz lau­fen­dem Ver­fah­ren Paci­fi­cor den Zuschlag erteil­te…

Wei­te­re Details fin­det man auf Dead­line Hol­ly­wood.

(Über­aus pas­sen­des) Kino­pla­kat TERMINATOR SALVATION Copy­right 2009 Hal­cyon & Sony

TERMINATOR zu verkaufen

Poster TERMINATOR SALVATIONDarf’s ´ne Schrau­be mehr sein? Nach der Plei­te der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Hal­cyon trotz des erfolg­rei­chen TERMINATOR: SALVATION hängt die Fort­füh­rung der zwei­ten Tri­lo­gie um kyber­ne­ti­sche Tyran­nen und mensch­li­che Rebel­len in der Luft.
Laut Finan­ci­al Times gibt es aber bereits diver­se Inter­es­sier­te an den Rech­ten: Sony Pic­tures will kei­nen Kom­men­tar abge­ben, gehört aber zu den Bie­tern, eben­so wie Sum­mit Enter­tain­ment (TWILIGHT Serie) und Media Rights Capi­tal (BRÜNO).

Bei dem Deal geht es aus­schließ­lich um die neue Tri­lo­gie, die Rech­te an den alten Fil­men sind nicht mit im Korb. TERMINATOR: SALVATION spiel­te bis­lang welt­weit 380 Mil­lio­nen Dol­lar ein, die Kauf­wil­li­gen wür­den einen sicher­lich lukra­ti­ven Fang machen.

Teaser-Pos­ter TERMINATOR: SALVATION, Copy­right 2009 Hal­cyon

wei­ter­le­sen →