Noch mehr STAR TREK bei CBS

Noch mehr STAR TREK bei CBS

Gera­de erst habe ich über drei Fern­seh­se­ri­en berich­tet, die sich bei CBS in irgend­wel­chen mehr oder weni­ger kon­kre­ten Pla­nungs­sta­di­en befin­den (ani­miert, Star­fleet Aca­de­my und Picard).

Jetzt folgt die Nach­richt, dass offen­bar auch noch zwei »limi­tier­te« Shows in Arbeit sind. Ich hät­te Mini­se­ri­en geschrie­ben, aber das trifft es offen­bar nicht ganz. »Limi­tier­te Serie« bedeu­tet wohl, dass es eine fini­te Men­ge an Epi­so­den gibt, in denen ein Hand­lungs­strang voll­stän­dig abge­ar­bei­tet wird.

Zu einer der bei­den Seri­en gibt es noch gar kei­ne Infor­ma­tio­nen die ande­re soll sich um die Sto­ry­line um Khan dre­hen. Wir erin­nern uns: Khan Noo­ni­en Singh war ein gene­tisch ver­bes­ser­ter Des­pot aus den euge­ni­schen Krie­gen in den 1990er Jah­ren des Seri­en­uni­ver­sums. Der wur­de mit einer Grup­pe sei­ner Anhän­ger im Tief­schlaf ins All geschos­sen, weil man ihn auf der Erde nicht mehr haben woll­te. Das führ­te zur TOS-Epi­so­de SPACE SEED, in der die Crew der Enter­pri­se 2267 auf die Bota­ny Bay mit den Schlä­fern trifft, und zum Kino­film THE WRATH OF KHAN (und in der Kel­vin-Zeit­li­nie auch zu INTO DARKNESS). In der Serie und im ers­ten Film wur­de Khan von Ricar­do Mon­tal­ban dar­ge­stellt.

Es könn­te sich bei die­ser limi­tier­ten Serie um das Pro­jekt han­deln, über das Nicho­las Mey­er bereits berich­te­te und über das er nicht mehr sagen durf­te. Der war immer­hin Regis­seur bei THE WRATH OF KHAN.

Was Inhalt der Serie sein könn­te ist völ­lig offen. Ver­mut­lich eher nicht die euge­ni­schen Krie­ge in den 90er Jah­ren auf der Erde …

Pro­mo­fo­to Khan Copy­right Para­mount Pic­tures

STAR TREK: Es bleibt schwierig …

STAR TREK: Es bleibt schwierig …

Viel­leicht weiß es die ein oder ande­re gar nicht: Die Rech­tela­ge bei STAR TREK ist ziem­lich kom­pli­ziert. Denn die Film­rech­te gehö­ren der Via­com-Toch­ter Para­mount, dazu gehör­te auch CBS (die die Fern­seh­rech­te hal­ten), die haben sich aber 2006 getrennt. Des­we­gen gibt es einen Hau­fen Regeln dar­über, wer genau wel­che Rech­te hat und wer was genau damit tun darf. Das ist natür­lich grund­sätz­lich schon mal Gift für krea­ti­ve Pro­zes­se und man muss sich wun­dern, dass das Abrams­ver­se und DISCOVERY unter die­sen Umstän­den über­haupt zustan­de kom­men konn­ten.

Aber es kommt noch schlim­mer. Nicho­las Mey­er (THE WRATH OF KHAN) hat­te erklärt, dass er für CBS eine Fern­seh­film-Tri­lo­gie im STAR TREK-Umfeld machen sol­le, die dann offen­bar auf dem Strea­ming­dienst All Access gezeigt wer­den soll­ten. Doch nach sei­nen Aus­sa­gen ist die­ses Pro­jekt vor­erst gestoppt, obwohl es bereits in Arbeit war.

Denn CBS hat gera­de eine Kla­ge gegen sei­ne Mut­ter­com­pa­ny Natio­nal Amu­se­ments und deren Haupt-Anteils­eig­ner, die Red­stone-Fami­lie, ange­strengt, weil der Sen­der ver­hin­dern will, durch einen Ver­kauf oder eine Fusi­on eben­falls ein Teil von Via­com zu wer­den. Was aus Sich der Fans ver­mut­lich alle Pro­ble­me lösen wür­de.

Mey­er sag­te dazu kürz­lich auf einem Panel:

… they’re in a power strugg­le which tur­ned real­ly nas­ty this past week … So I don’t think my pro­ject is going any­whe­re in a hur­ry, becau­se ever­ything is on hold while they sort out this mer­ger busi­ness.

… sie befin­den sich in einem Macht­kampf der in der letz­ten Woche ziem­lich böse wur­de … Des­we­gen den­ke ich nicht, dass mein Pro­jekt in nächs­ter Zeit irgend­wo hin füh­ren wird, weil es auf Eis liegt, wäh­rend sie die­se Fusi­on aus­dis­ku­tie­ren.

Wie geschrie­ben: Es wäre für das Fran­chise mei­ner Ansicht nach das Bes­te, wenn wie­der alles unter einem Dach wäre, aber CBS wird sich nicht ein­fach schlu­cken las­sen wol­len. Und solch ein Rechts­streit kann Jah­re dau­ern, Jah­re, in denen dann neue STAR TREK-Pro­jek­te von CBS ver­mut­lich nicht zu erwar­ten sind. Und auch eine drit­te Staf­fel von DISCOVERY könn­te dem zum Opfer fal­len.

Logo STAR TREK Copy­right CBS

STAR TREK: Nicholas Meyer arbeitet an Khan-Miniserie

STAR TREK: Nicholas Meyer arbeitet an Khan-Miniserie

Autor, Pro­du­zent und Regis­seur Nicho­las Mey­er, der soeben an der neu­en STAR TREK-Serie DISCOVERY mit­ar­bei­tet, hat­te bereits ange­deu­tet, dass er mit einem wei­te­ren Pro­jekt um das Fran­chise befasst ist, zu dem am dama­li­gen Zeit­punkt noch nichts sagen durf­te. Jetzt kommt lang­sam Licht in die Sache.

Offen­bar arbei­tet Mey­er an einer Mini­se­rie, die das Schick­sal von Khan Noo­ni­en Singh und sei­ner Crew beleuch­tet, nach­dem die­se von Kirk auf Ceti Alpha V aus­ge­setzt wur­den. Mög­li­cher­wei­se sieht man auch Rück­bli­cke auf Khans Zeit wäh­rend der Euge­ni­schen Krie­ge. Dass man Mey­er mit der Kon­zep­ti­on und Rea­li­sie­rung einer sol­chen Serie betraut ergibt ins­be­son­de­re des­we­gen viel Sinn, weil er Regie bei einem der bes­ten STAR TREK-Fil­me über­haupt geführt hat: STAR TREK II – THE WRATH OF KHAN (1979).

Genaue­re Details feh­len natür­lich noch, laut Geek Exchan­ge ist das Gan­ze aber kein Gerücht, son­dern Tat­sa­che. Wei­ter­hin arbei­tet man im Zuge von STAR TREK DISCOVERY mög­li­cher­wei­se an wei­te­ren STAR TREK-Pro­jek­ten.

Die Rol­le des Khan wur­de in der Ori­gi­nal­se­rie und im Kino­film von Ricar­do Mon­tal­ban gespielt, in einer spä­te­ren Inkar­na­ti­on der Kel­vin-Zeit­li­ne über­nahm den Cha­rak­ter Bene­dict Cum­ber­batch.

Pro­mo­fo­to DER ZORN DES KHAN Copy­right Para­mount (Uni­ver­sal Pic­tures)

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Nicholas Meyer deutet weiteres STAR TREK-Projekt an

Nicholas Meyer deutet weiteres STAR TREK-Projekt an

In einem Gespräch mit trekmovie.com deu­te­te Regis­seur und Pro­du­zent Nicho­las Mey­er an, dass er neben STAR TREK DISCOVERY noch an einem wei­te­ren Pro­jekt um das Fran­chise arbei­tet.

Die Infor­ma­tio­nen dazu sind äußerst spär­lich, da er wie üblich kei­ne Details ent­hül­len kann, er sag­te aber uner­war­tet:

One thing that has not­hing to do with Dis­co­very is that I am working on ano­t­her Star Trek pro­ject, but I can’t dis­cuss that eit­her.

Eine Sache die nichts mit DISCOVERY zu tun hat ist, dass ich an einem wei­te­ren STAR TREK-Pro­jekt arbei­te, aber ich darf dar­über lei­der eben­falls nicht reden.

Auf die Nach­fra­ge, man könn­te anneh­men, dass es sich um einen Kino­film dreht ant­wor­te­te er, dass man das anneh­men kön­ne.

Nichts Genau­es weiß man nicht, ein »STAR TREK-Pro­jekt« könn­te ja alles mög­li­che sein. Ange­sichts der Vor­ge­schich­te Mey­ers liegt ein Film tat­säch­lich nahe. Dem Ver­neh­men nach hat Para­mount aller­dings alle Film­plä­ne nach STAR TREK BEYOND auf Eis gelegt. Der war zwar kein wirk­li­cher Block­bus­ter, aber trotz­dem der Film, der dem Stu­dio im ver­gan­ge­nen Jahr die meis­ten Ein­nah­men beschert hat­te.

Mög­lich wäre ein wei­te­rer Kino­film in der Prime-Zeit­li­nie, oder aber bei Erfolg von DISCOVERY ein Kino­film um die­se Cha­rak­te­re. Oder etwas völ­lig ande­res. Mehr dazu, wenn ich es erfah­re.

Bild Nicho­las Mey­er (2008) von Seni­or Air­man Ash­ley More­no, aus der Wiki­pe­dia, Public Domain

Nicholas Meyer und Rod Roddenberry bei neuer STAR TREK-Serie

Nicholas Meyer und Rod Roddenberry bei neuer STAR TREK-Serie

Star Trek LogoWenn­gleich CBS in Sachen Fan­fil­me gera­de in jedes erreich­ba­re Fett­näp­chen tritt (und im Fall AXANAR vor US-Gerich­ten eine ers­te, wenn auch klei­ne, Nie­der­la­ge hin­neh­men muss­te), was die Beset­zung der Macher für ihre neue STAR TREK-Fern­seh­se­rie angeht, machen sie eine Men­ge rich­tig.

Vor ein paar Tagen wur­de bekannt, dass sie den Vete­ra­nen Nicho­las Mey­er ange­heu­ert haben, um Dreh­bü­cher für die Show zu schrei­ben. Mey­er arbei­te­te nicht nur an den Skrip­ten von THE WRATH OF KHAN, THE VOYAGE HOME und THE UNDISCOVERED COUNTRY mit, er führ­te bei II und VI auch Regie.

Ges­tern wur­de bekannt, dass man nun auch Gene Rod­den­ber­rys Sohn Rod Rod­den­ber­ry mit an Bord geholt hat. Er wird die Auf­ga­be eines aus­füh­ren­den Pro­du­zen­ten über­neh­men und soll dar­auf ach­ten, dass die neue Serie im geist sei­nes Vaters gestal­tet wird. Na, da bin ich aber mal gespannt, ob das klappt.

Wei­ter­hin mach­te gera­de CBS-CEO Les Moon­ves auf ganz dicke Hose, als er zu Pro­to­koll gab, dass Strea­ming­diens­te wie Ama­zon, Hulu und Net­flix gera­de­zu dar­um bet­teln wür­den, und grö­ße­re Men­gen Geld gebo­ten hät­ten, die neue Show zei­gen zu dür­fen. In schwer nach­voll­zieh­ba­rer arro­ganz ver­wies man aber auf den eige­nen Strea­ming­dies­nt, auf die Serie lau­fen soll. Solan­ge der nicht auch in ande­ren Län­dern star­tet (was er nicht wird), nutzt das aller­dings den Fans im Rest der Welt überhaup0t nichts. Wenn CBS hier nicht klug agiert, wird die STAR TREK-Serie mit gro­ßer Sicher­heit File­sha­ring-Rekor­de bre­chen.

Logo STAR TREK Copy­right CBS & Para­mount

 

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody 2011Der Film­star Adri­en Bro­dy ist im Busi­ness kein Unbe­kann­ter, er erhielt bereits einen Oscar für THE PIANIST, hat aber auch in Pop­corn-Kino wie PREDATORS mit­ge­spielt. Jetzt wech­selt er das Medi­um vom Film zum Fern­se­hen, denn er wird ein einer Mini­se­rie des Histo­ry-Chan­nel den legen­dä­ren Magi­er und Ent­fess­lungs­künst­ler Har­ry Hou­di­ni dar­stel­len.

Die Serie wird sich um Hou­di­nis Leben dre­hen, ins­be­son­de­re um sei­ne Ent­wick­lung her­aus aus der Armut zu einem der berühm­tes­ten Men­schen sei­ner Zeit, und sie wird natür­lich die Höhe­punk­te sei­ner Kar­rie­re the­ma­ti­sie­ren. Neben Bro­dy in der Rol­le Hou­di­nis spielt Kris­ten Conol­ly (THE CABIN IN THE WOODS) sei­ne Frau Bess. Regie führt der Deut­sche Uli Edel (DER BAADER-MEINHOF-KOMPLEX), das Dreh­buch stammt von Nicho­las Mey­er (STAR TREK II, IV und VI).

Bro­dy sag­te zu die­ser Rol­le:

Seit mei­ner Kind­heit habe ich davon geträumt, ein gro­ßer Magi­er zu sein, Har­ry Hou­di­ni war einer mei­ner Hel­den. Sein Mut und sei­ne gera­de­zu beses­se­nen Ent­schlos­sen­heit fas­zi­nie­ren mich noch immer. Hou­di­ni hat die Kunst des Ent­kom­mens gemeis­tert – nicht nur von phy­si­schen Ket­ten, son­dern von Art­mut und den sozia­len Beein­träch­ti­gun­gen sei­ner Her­kunft als Ein­wan­de­rer. Sei­ne Lebens­ge­schich­te spricht das uni­ver­sa­le Bedürf­nis akzep­tiert zu wer­den an, damit kön­nen wir uns iden­ti­fi­zie­ren. Ihn dar­stel­len zu dür­fen ist eine gro­ße Ehre.

Die Mini­se­rie wird ins­ge­samt vier Stun­den lang sein, wann sie gesen­det wer­den wird, konn­te ich bis­lang nicht her­aus­fin­den. Ob wir sie in Deutsch­land je außer­halb von Pay-TV zu sehen bekom­men wer­den, steht ohne­hin in den Ster­nen.

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Bild: Adri­en Bro­dy 2011, von David Shank­bone, aus der Wiki­pe­dia, CC BY