STAR TREK: Nicholas Meyer arbeitet an Khan-Miniserie

STAR TREK: Nicholas Meyer arbeitet an Khan-Miniserie

Au­tor, Pro­du­zent und Re­gis­seur Ni­cho­las Mey­er, der so­eben an der neu­en STAR TREK-Se­rie DIS­CO­VERY mit­ar­bei­tet, hat­te be­reits an­ge­deu­tet, dass er mit ei­nem wei­te­ren Pro­jekt um das Fran­chise be­fasst ist, zu dem am da­ma­li­gen Zeit­punkt noch nichts sa­gen durf­te. Jetzt kommt lang­sam Licht in die Sa­che.

Of­fen­bar ar­bei­tet Mey­er an ei­ner Mi­ni­se­rie, die das Schick­sal von Khan Noo­ni­en Singh und sei­ner Crew be­leuch­tet, nach­dem die­se von Kirk auf Ceti Al­pha V aus­ge­setzt wur­den. Mög­li­cher­wei­se sieht man auch Rück­blicke auf Khans Zeit wäh­rend der Eu­ge­ni­schen Krie­ge. Dass man Mey­er mit der Kon­zep­ti­on und Rea­li­sie­rung ei­ner sol­chen Se­rie be­traut er­gibt ins­be­son­de­re des­we­gen viel Sinn, weil er Re­gie bei ei­nem der be­sten STAR TREK-Fil­me über­haupt ge­führt hat: STAR TREK II – THE WRATH OF KHAN (1979).

Ge­naue­re De­tails feh­len na­tür­lich noch, laut Geek Ex­chan­ge ist das Gan­ze aber kein Ge­rücht, son­dern Tat­sa­che. Wei­ter­hin ar­bei­tet man im Zuge von STAR TREK DIS­CO­VERY mög­li­cher­wei­se an wei­te­ren STAR TREK-Pro­jek­ten.

Die Rol­le des Khan wur­de in der Ori­gi­nal­se­rie und im Ki­no­film von Ri­car­do Mon­tal­ban ge­spielt, in ei­ner spä­te­ren In­kar­na­ti­on der Kel­vin-Zeit­li­ne über­nahm den Cha­rak­ter Be­ne­dict Cum­ber­batch.

Pro­mo­fo­to DER ZORN DES KHAN Co­py­right Pa­ra­mount (Uni­ver­sal Pic­tures)

Nicholas Meyer deutet weiteres STAR TREK-Projekt an

Nicholas Meyer deutet weiteres STAR TREK-Projekt an

In ei­nem Ge­spräch mit trekmovie.com deu­te­te Re­gis­seur und Pro­du­zent Ni­cho­las Mey­er an, dass er ne­ben STAR TREK DIS­CO­VERY noch an ei­nem wei­te­ren Pro­jekt um das Fran­chise ar­bei­tet.

Die In­for­ma­tio­nen dazu sind äu­ßerst spär­lich, da er wie üb­lich kei­ne De­tails ent­hül­len kann, er sag­te aber un­er­war­tet:

One thing that has not­hing to do with Dis­co­very is that I am working on ano­t­her Star Trek pro­ject, but I can’t dis­cuss that eit­her.

Eine Sa­che die nichts mit DIS­CO­VERY zu tun hat ist, dass ich an ei­nem wei­te­ren STAR TREK-Pro­jekt ar­bei­te, aber ich darf dar­über lei­der eben­falls nicht re­den.

Auf die Nach­fra­ge, man könn­te an­neh­men, dass es sich um ei­nen Ki­no­film dreht ant­wor­te­te er, dass man das an­neh­men kön­ne.

Nichts Ge­nau­es weiß man nicht, ein »STAR TREK-Pro­jekt« könn­te ja al­les mög­li­che sein. An­ge­sichts der Vor­ge­schich­te Mey­ers liegt ein Film tat­säch­lich nahe. Dem Ver­neh­men nach hat Pa­ra­mount al­ler­dings alle Film­plä­ne nach STAR TREK BEYOND auf Eis ge­legt. Der war zwar kein wirk­li­cher Block­bu­ster, aber trotz­dem der Film, der dem Stu­dio im ver­gan­ge­nen Jahr die mei­sten Ein­nah­men be­schert hat­te.

Mög­lich wäre ein wei­te­rer Ki­no­film in der Prime-Zeit­li­nie, oder aber bei Er­folg von DIS­CO­VERY ein Ki­no­film um die­se Cha­rak­te­re. Oder et­was völ­lig an­de­res. Mehr dazu, wenn ich es er­fah­re.

Bild Ni­cho­las Mey­er (2008) von Se­ni­or Air­man Ash­ley Mo­re­no, aus der Wi­ki­pe­dia, Pu­blic Do­main

Nicholas Meyer und Rod Roddenberry bei neuer STAR TREK-Serie

Nicholas Meyer und Rod Roddenberry bei neuer STAR TREK-Serie

Star Trek LogoWenn­gleich CBS in Sa­chen Fan­fil­me ge­ra­de in je­des er­reich­ba­re Fett­näp­chen tritt (und im Fall AXA­NAR vor US-Ge­rich­ten eine er­ste, wenn auch klei­ne, Nie­der­la­ge hin­neh­men muss­te), was die Be­set­zung der Ma­cher für ihre neue STAR TREK-Fern­seh­se­rie an­geht, ma­chen sie eine Men­ge rich­tig.

Vor ein paar Ta­gen wur­de be­kannt, dass sie den Ve­te­ra­nen Ni­cho­las Mey­er an­ge­heu­ert ha­ben, um Dreh­bü­cher für die Show zu schrei­ben. Mey­er ar­bei­te­te nicht nur an den Skrip­ten von THE WRATH OF KHAN, THE VOYA­GE HOME und THE UN­DIS­CO­VE­R­ED COUN­TRY mit, er führ­te bei II und VI auch Re­gie.

Ge­stern wur­de be­kannt, dass man nun auch Gene Rod­den­ber­rys Sohn Rod Rod­den­ber­ry mit an Bord ge­holt hat. Er wird die Auf­ga­be ei­nes aus­füh­ren­den Pro­du­zen­ten über­neh­men und soll dar­auf ach­ten, dass die neue Se­rie im geist sei­nes Va­ters ge­stal­tet wird. Na, da bin ich aber mal ge­spannt, ob das klappt.

Wei­ter­hin mach­te ge­ra­de CBS-CEO Les Moon­ves auf ganz dicke Hose, als er zu Pro­to­koll gab, dass Strea­ming­dien­ste wie Ama­zon, Hulu und Net­flix ge­ra­de­zu dar­um bet­teln wür­den, und grö­ße­re Men­gen Geld ge­bo­ten hät­ten, die neue Show zei­gen zu dür­fen. In schwer nach­voll­zieh­ba­rer ar­ro­ganz ver­wies man aber auf den ei­ge­nen Strea­ming­diesnt, auf die Se­rie lau­fen soll. So­lan­ge der nicht auch in an­de­ren Län­dern star­tet (was er nicht wird), nutzt das al­ler­dings den Fans im Rest der Welt über­haup0t nichts. Wenn CBS hier nicht klug agiert, wird die STAR TREK-Se­rie mit gro­ßer Si­cher­heit File­sha­ring-Re­kor­de bre­chen.

Logo STAR TREK Co­py­right CBS & Pa­ra­mount

 

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody spielt Harry Houdini

Adrien Brody 2011Der Film­star Adri­en Bro­dy ist im Busi­ness kein Un­be­kann­ter, er er­hielt be­reits ei­nen Os­car für THE PIA­NIST, hat aber auch in Pop­corn-Kino wie PRE­DA­TORS mit­ge­spielt. Jetzt wech­selt er das Me­di­um vom Film zum Fern­se­hen, denn er wird ein ei­ner Mi­ni­se­rie des Hi­sto­ry-Chan­nel den le­gen­dä­ren Ma­gi­er und Ent­fess­lungs­künst­ler Har­ry Hou­di­ni dar­stel­len.

Die Se­rie wird sich um Hou­di­nis Le­ben dre­hen, ins­be­son­de­re um sei­ne Ent­wick­lung her­aus aus der Ar­mut zu ei­nem der be­rühm­te­sten Men­schen sei­ner Zeit, und sie wird na­tür­lich die Hö­he­punk­te sei­ner Kar­rie­re the­ma­ti­sie­ren. Ne­ben Bro­dy in der Rol­le Hou­di­nis spielt Kri­sten Co­nol­ly (THE CA­BIN IN THE WOODS) sei­ne Frau Bess. Re­gie führt der Deut­sche Uli Edel (DER BAA­DER-MEIN­HOF-KOM­PLEX), das Dreh­buch stammt von Ni­cho­las Mey­er (STAR TREK II, IV und VI).

Bro­dy sag­te zu die­ser Rol­le:

Seit mei­ner Kind­heit habe ich da­von ge­träumt, ein gro­ßer Ma­gi­er zu sein, Har­ry Hou­di­ni war ei­ner mei­ner Hel­den. Sein Mut und sei­ne ge­ra­de­zu be­ses­se­nen Ent­schlos­sen­heit fas­zi­nie­ren mich noch im­mer. Hou­di­ni hat die Kunst des Ent­kom­mens ge­mei­stert – nicht nur von phy­si­schen Ket­ten, son­dern von Art­mut und den so­zia­len Be­ein­träch­ti­gun­gen sei­ner Her­kunft als Ein­wan­de­rer. Sei­ne Le­bens­ge­schich­te spricht das uni­ver­sa­le Be­dürf­nis ak­zep­tiert zu wer­den an, da­mit kön­nen wir uns iden­ti­fi­zie­ren. Ihn dar­stel­len zu dür­fen ist eine gro­ße Ehre.

Die Mi­ni­se­rie wird ins­ge­samt vier Stun­den lang sein, wann sie ge­sen­det wer­den wird, konn­te ich bis­lang nicht her­aus­fin­den. Ob wir sie in Deutsch­land je au­ßer­halb von Pay-TV zu se­hen be­kom­men wer­den, steht oh­ne­hin in den Ster­nen.

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Bild: Adri­en Bro­dy 2011, von Da­vid Shank­bone, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY