Werden wir das WORLD OF DARKNESS-MMO jemals zu Gesicht bekommen?

CCP hat sich in letz­ter Zeit des Öfte­ren nicht eben mit Ruhm bekle­ckert und muss­te fest­stel­len, dass ein­sa­me und vor allem schwer nach­voll­zieh­ba­re Ent­schei­dun­gen von den Spie­lern nicht eben gnä­dig auf­ge­nom­men wer­den. Von Spie­ler­schwund im Flagg­schiff EVE ONLINE offen­sicht­lich über­rascht, ent­zog man dem sich der­zeit in Ent­wick­lung befind­li­chen MMO WORLD OF DARKNESS – nach dem White Wolf-Rol­len­spiel – maß­geb­li­che Res­sour­cen, schoss es aller­dings noch nicht voll­stän­dig ab.

Erneut muss man nun ver­neh­men, dass CCP sich ab sofort vor allem auf ein neu­es Spiel kon­zen­trie­ren will: den MMO-First Per­son-Shoo­ter DUST 514 im EVE-Uni­ver­sum.

Des­we­gen wer­den die Bemü­hun­gen in Sachen WOD noch wei­ter zurück gefah­ren, man beeilt sich aber zugleich fest­zu­stel­len, dass das Spiel defi­ni­tiv wei­ter ent­wi­ckelt wird. Chris McDo­nough, Seni­or Pro­du­zent des WORLD OF DARK­NESS-MMOs äußert sich dazu in einem offe­nen Brief an die Fan­ge­mein­de. Gleich­zei­tig zum Zurück­fah­ren der Ent­wick­lung von WOD trennt man sich vom Fan­club »Mind’s Eye Socie­ty«. Auch eine »Gro­ße Mas­ke­ra­de«, das WOD-Fan­event, wird es in die­sem Jahr nicht geben – wohl zu teu­er – statt­des­sen möch­te man die auf­ge­brach­te Fan­see­le mit einem ver­gleichs­wei­se pop­li­gen LARP im Herbst besänf­ti­gen.

Das liest sich alles nicht gut, CCP muss sich offen­bar mit Gewalt gesund­schrump­fen. Wei­ter­hin hal­te ich es für eine grund­sätz­li­che Fehl­ent­schei­dung, den Shoo­ter DUST 514, der immer­hin nicht nur im EVE-Uni­ver­sum ange­sie­delt ist, son­dern durch sei­ne Pla­ne­ten­kämp­fe auch Ein­fluss auf die­ses neh­men soll, nur auf einer Platt­form (der Play­sta­ti­on 3) anzu­bie­ten und die treu­en EVE-Spie­ler ohne PS3 damit expli­zit außen vor zu las­sen. In mei­nen Augen völ­lig idio­tisch.

Mehr Details und viel Kotau im oben ver­link­ten offe­nen Brief.

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Pro­mo­gra­fik WORLD OF DARKNESS Copy­right CCP

Auch Samuel L. Jackson bei ROBOCOP

Offen­sicht­lich meint man es ernst mit dem ROBOCOP-Reboot, denn an nam­haf­ten Schau­spie­lern man­gelt es bei dem Pro­jekt nicht mehr. Neu­lich ging die Mel­dung her­um, dass man Gary Old­man als den Wis­sen­schaft­ler ver­pflich­tet hat­te, der den Cyborg-Poli­zis­ten erschafft.

Nun macht die Neu­ig­keit die Run­de, dass auch Samu­el L. Jack­son eine Rol­le in der Neu­fas­sung über­neh­men wird: er soll den cha­ris­ma­ti­schen Medi­en­mo­gul und Draht­zie­her Pat Novak spie­len.

Damit gesellt er sich neben Old­man auch zu Joel Kin­na­man, der die Titel­rol­le als Murphy/​RoboCop spie­len wird. Regie führt José Padil­ha, die Stu­di­os hin­ter dem Remake sind MGM und Sony, es pro­du­zie­ren Marc Abra­ham und Eric New­man von Strike Enter­tain­ment. Die Dreh­ar­bei­ten sol­len im Sep­tem­ber in Toron­to star­ten, als US-Kino­start ist der Som­mer 2013 ange­peilt.

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Bild Samu­el L. Jack­son von pin­gu­i­no k auf flickr, aus der Wiki­pe­dia, CC-BY

Heute noch kostenlos als eBook bei Amazon: LAFERUS

Der Ulrich Bur­ger Ver­lag stellt ges­tern und heu­te das eBook LAFERUS – ZWEI HUFE FÜR EINE MAHLZEIT von Ste­phan Russ­bült kos­ten­los in Ama­zons Kind­le-Store als eBook zur Ver­fü­gung.

Es war leicht ein Held zu sein, wenn man von den Göt­tern geliebt wur­de, und selbst denen, die sich ihren Zorn zuge­zo­gen hat­ten, stand ein fol­gen­rei­ches Schick­sal bevor. Doch die, deren sie sich schäm­ten, waren dazu ver­dammt, ein Leben im Schat­ten aller ande­rer zu fris­ten – es sei denn, die Lie­be zu einem Talent war stär­ker als die Gunst der Göt­ter. Laf­erus war ein Koch im Tal der unge­lieb­ten Kin­der. Her­vor­ge­gan­gen aus der unsäg­li­chen Bezie­hung zwi­schen Satyr und Gigant besaß er nicht mehr, als die Lie­be zum Kochen. Ange­wi­dert von der Bedeu­tungs­lo­sig­keit sei­nes Lebens und dem faden Geschmack sei­ner Koch­küns­te, stellt er sich gegen den Wil­len der Göt­ter und brach aus sei­nem Gefäng­nis aus. Auf der Suche nach neu­en Zuta­ten und Rezep­ten stol­per­te er in ein Aben­teu­er, dass nicht nur Wür­ze in das Essen son­dern auch in sein Leben brin­gen soll­te. Um ein Held zu sein, sich gegen Zen­tau­ren, Har­py­ien und Dra­chen zu behaup­ten, genügt nicht immer nur ein Schwert. Manch­mal muss man ein­fach die Kel­le krei­sen las­sen

LAFERUS kos­tet nor­ma­ler­wei­se 6,50 Euro, der­zeit sind die Aben­teu­er des Rie­sen-Satyrs, der statt des Schwer­tes einen Koch­löf­fel schwingt, also ein ech­tes Schnäpp­chen. Für Papier­an­hän­ger exis­tiert auch eine Taschen­buch­fas­sung, für die­se sind 11 Sil­ber­lin­ge zu berap­pen.

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Cover LAFERUS Copy­right Ulrich Bur­ger Ver­lag

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Trailer: WRECK-IT RALPH

Schon vor eini­ger Zeit hat­te ich auf den Video­spiel-Ani­ma­ti­ons­film WRECK-IT RALPH hin­ge­wie­sen, der sich um die Aben­teu­er eines Böse­wichts aus einem Arca­de­au­to­ma­ten der 8‑Bit-Ära dreht. Ralph hat nach Jahr­zehn­ten in der Rol­le des Ober­schur­ken die Nase voll und möch­te der Held eines Ego­shoo­ters wer­den. Für mich als Com­pu­ter­spie­le­fand und ins­be­son­de­re als Retro-Anhän­ger mit zahl­lo­sen Emu­la­to­ren auf dem Rech­ner natür­lich ein gefun­de­nes Fres­sen. Und nun gibt es einen Trai­ler, der mehr zeigt, als nur Mini­schnip­sel.

Ich fin­de das sieht groß­ar­tig aus und WRECK-IT RALPH dürf­te ein Pflicht­pro­gramm für Spie­le­fans wer­den – vor allem für sol­che, die wie ich bereits in den 1980ern Mark um Mark in die Auto­ma­ten ver­senkt haben.

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Logo WRECK-IT RALPH Copy­right Dis­ney

E3 2012: Ingame-Szenen aus STAR WARS 1313 – Wow!

[E3 2012] Kürz­lich hat­te ich über das neu ange­kün­dig­te STAR WARS-Spiel »für Erwach­se­ne« berich­tet, in dem man in der düs­te­ren Unter­welt von Coru­scant als mensch­li­cher Kopf­geld­jä­ger Ban­di­ten jagt. Ganz frisch von der E3 gibt es nun ingame-Sze­nen. Man kann abge­sichts des Gezeig­ten und ins­be­son­de­re der Gra­fik dazu eigent­lich nur sagen:

Wow!

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​U​0​8​Q​N​P​k​0​ZNE#!

E3 2012: Teaser zu THE ELDER SCROLLS ONLINE

[E3 2012] Zur E3 lässt Zen­iMax einen Ren­der-Teaser zu sei­nem kom­men­den MMO THE ELDER SCROLLS ONLINE von der Ket­te. Wie bei Teasern üblich, zeigt er eher nichts. Auf der Mes­se ver­öf­fent­lich­te Zen­iMax-Chef Matt Firor wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Spiel. Dass es bereits 2013 erschei­nen soll war bereits bekannt, zudem wur­de dar­über infor­miert, dass das Kampf­sys­tem action­las­ti­ger sein soll, als bei­spiels­wei­se bei WOW, wei­ter­hin legt man viel Wert auf »sozia­le Inter­ak­ti­on«.

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Ray Bradbury (1920 – 2012)

Heu­te Mor­gen (Orts­zeit) ver­starb in Los Ange­les mit Ray Brad­bu­ry eine der größ­ten Iko­nen der Sci­ence Fic­tion. Sei­ne Wer­ke auf­zu­zäh­len ist fast müßig, eines sei­ner bekann­tes­ten Wer­ke dürf­te die Dys­to­pie FAHRENHEIT 451 sein, wei­te­re nam­haf­te Roma­ne sind THE MARTIAN CHRONICLES (DIE MARS-CHRONIKEN, 1950) oder DANDELION WINE (LÖWENZAHNWEIN, 1957). Neben den Roma­nen ver­öf­fent­lich­te er zudem Unmen­gen von Kurz­ge­schich­ten und Sto­ry­samm­lun­gen.

Etli­che sei­ner Wer­ke sind in Fil­me, Fern­seh­se­ri­en oder Comics adap­tiert wor­den, bei­spiels­wei­se die Kurz­ge­schich­te THE METEOR in den Strei­fen IT CAME FROM OUTER SPACE (GEFAHR AUS DEM WELTALL, 1953), FAHRENHEIT 451 (1966) oder RAY BRADBURY’S CRYSALIS (2008).

Ray Brad­bu­ry wur­de im Jahr 1920 in Wau­ke­gan, Illi­nois, als Sohn der schwe­di­schen Emi­gran­tin Ester Moberg und Leo­nard Spaul­ding Brad­bu­ry gebo­ren. Bereits früh erwach­te sein Inter­es­se am Lesen und an Lite­ra­tur und eige­nen Anga­ben zufol­ge wur­de er unter ande­rem von H. G. Wells, Edgar Allen Poe und Jules Ver­ne beein­flusst, sein Lieb­lings­au­tor war Edgar Rice Bur­roughs. Er war der­art ver­narrt in A WARLORD OF MARS, dass er im Alter von 12 Jah­ren sei­ne eige­ne Fort­set­zung dazu ver­fass­te. Inspi­riert von BUCK ROGERS und FLASH GORDON begann er im Jahr 1938 Sto­ris in Fan­zines zu ver­öf­fent­li­chen und brach­te ab dem­sel­ben Jahr auch sein eige­nes Zine namens IMAGINATION! her­aus.

Sei­ne ers­te bezahl­te Kurz­ge­schich­te war PENDULUM, die­se erschien im Novem­ber 1941 in SUPER SCIENCE STORIES und brach­te ihm 15 Dol­lar ein. Bereits 1942 wur­de er Voll­zeit­au­tor und kurz dar­auf ver­leg­te August Der­leths Ark­ham House sei­ne ers­te Kurz­ge­schich­ten­samm­lung unter dem Titel DARK CARNIVAL.

Für sei­ne Wer­ke erhielt er zahl­lo­se Aus­zeich­nun­gen.

Ad astra, Ray!

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Bild Ray Brad­bu­ry (2009) von Caleb Sco­no­sci­uto auf flickr, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

George Lucas geht in Rente

Ich bin ehr­lich unsi­cher, ob ich mich freu­en oder »scha­de« sagen soll. Geor­ge Lucas gab gegen­über Empire zu Pro­to­koll, dass er sich aufs Alten­teil zurück zie­hen möch­te (Über­set­zung von mir):

I’m moving away from the com­pa­ny, I’m moving away from all my busi­nesses, I’m finis­hing all my obli­ga­ti­ons and I’m going to reti­re to my gara­ge with my saw and ham­mer and build hob­by movies. I’ve always wan­ted to make movies that were more expe­ri­men­tal in natu­re, and not have to worry about them show­ing in movie thea­tres.

Ich gehe von der Fir­ma weg, ich gehe von all mei­nen Geschäf­ten weg, ich been­de alle mei­ne Ver­pflich­tun­gen und wer­de mich als Pen­sio­när mit mei­ner Säge und mei­nem Ham­mer in mei­ne Gara­ge zurück zie­hen, um Hob­by­fil­me zu bas­teln. Ich habe schon immer Fil­me machen wol­len, die mehr expe­ri­men­tel­ler Natur sind und bei denen ich mir kei­ne Sor­gen dar­über machen muss, ob sie in Kinos gezeigt wer­den kön­nen.

Wahr­schein­lich nicht die schlech­tes­te Idee irgend­wann ein­fach einen Schluss­strich zu zie­hen, auf die­se Art und Wei­se blei­ben uns wei­te­re »Ver­bes­se­run­gen« an immer wie­der neu­en Ver­sio­nen sei­ner Fil­me hof­fent­lich erspart. Den­noch ist es völ­lig unbe­strit­ten, dass Lucas einer der ein­fluss­reichs­ten und maß­geb­lichs­ten Film­schaf­fen­den der letz­ten 40 Jah­re war und zusam­men mit Ste­ven Spiel­berg ins­be­son­de­re den Bereich des Gen­re-Kinos seit den 1970ern maß­geb­lich geprägt hat.

Den­noch waren eini­ge der letz­ten Wer­ke, die unter sei­ner Ägi­ge ent­stan­den, von Ideen­lo­sig­keit und Rou­ti­ne gekenn­zeich­net und die zahl­lo­sen über­flüs­si­gen Ände­run­gen an STAR WARS (»Han shot first« und Darth Vaders »Noooo!«) hat­te ich oben bereits ange­spro­chen.

Letzt­end­lich wird Lucas aber wahr­schein­lich als der Visio­när in Erin­ne­rung blei­ben, der er ein­mal war – und als Erschaf­fer eines der größ­ten Pop­kul­tur-Phä­no­me­ne unse­rer Zeit. Des­we­gen trotz allem: zur Ver­ren­tung ein Dan­ke für STAR WARS!

… und wer weiß, ob er sich nicht noch ein­mal anders über­legt …

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Foto Geor­ge Lucas von nico­las gen­in, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

DAWN OF THE PLANET OF THE APES

… ist angeb­lich der offi­zi­el­le Titel der Fort­set­zung von RISE OF THE PLANET OF THE APES ali­as PREVOLUTION. Wie kürz­lich bekannt wur­de, wird defi­ni­tiv nicht nur ein Sequel pro­du­ziert wer­den, es gibt sogar bereits einen Start­ter­min: am 23. Mai 2014 soll der nächs­te Teil des Affen­sa­ga-Reboots in die US-Kinos kom­men.

PREVOLUTION hat inter­na­tio­nal fast 500 Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­spielt, da wun­dert es nicht, das Fox gern mehr davon hät­te. DAWN soll die Geschich­te naht­los fort­set­zen, die Regis­seur Rupert Wyatt für den ers­ten Teil um den Schim­pan­sen Cae­sar gespon­nen hat­te. Im zwei­ten Teil könn­te es recht apo­ka­lyp­tisch wer­den auf der Erde, denn es ist davon aus­zu­ge­hen, dass sich end­gül­tig intel­li­gent gewor­de­ne Affen erhe­ben und die Mensch­heit mög­li­cher­wei­se wei­test­ge­hend aus­ge­löscht wird. Ob dann irgend­wann ein Charl­ton Hes­ton lan­det und die zer­stör­te Lady Liber­ty fin­det, wird man abwar­ten müs­sen … Oder anders aus­ge­drückt: wie lan­ge wird Fox die­se Kuh mel­ken wol­len?

Andy Ser­kis wird erneut den Moti­on-Cap­tu­re-Anzug über­zie­hen, ob er damit Cae­sar oder einem ande­ren com­pu­ter­ge­nerier­ten Affen Bewe­gungs­fä­hig­keit ver­leiht ist aber noch offen. Eben­so ist unbe­kannt, ob mensch­li­che Cha­rak­te­re aus dem ers­ten Teil zurück keh­ren wer­den.

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Pro­mo­fo­to RISE OF THE PLANET OF THE APES Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

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