Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Storyausschreibung zum Marburg-Award 2018

Die Aus­rich­ter des Mar­burg-Awards schrei­ben auf Face­book Fol­gen­des:

Das The­ma des Mar­burg-Award 2018 lau­tet:

Ein fata­ler Feh­ler!

Die Auf­ga­be:
Bei der Erstel­lung des Son­der­ban­des beim letz­ten Mar­burg-Award sind uns bedau­er­li­cher­wei­se Feh­ler pas­siert, die in zwei Fäl­len so fatal waren, dass der jewei­li­gen Geschich­te gan­ze Text­ab­schnit­te bzw. gar das Ende fehl­ten. Wir haben aus der Not eine Tugend gemacht und aus die­sem Umstand gleich das The­ma des aktu­el­len Mar­burg-Award gemacht. Es soll also ein fata­ler Feh­ler bzw. des­sen Fol­gen the­ma­ti­siert wer­den.
Wie immer beim Mar­burg-Award ist grund­sätz­lich eine phan­tas­ti­sche Geschich­te zum genann­ten The­ma zu ver­fas­sen. Die Wahl des Fan­tas­tik-Sub­gen­res (Fan­ta­sy, Sci­ence Fic­tion, Dunk­le Phantastik/“Horror“ mit ihren jewei­li­gen Unter­gen­res und ent­spre­chen­de Misch­for­men) ist unein­ge­schränkt und bleibt gänz­lich euch über­las­sen.
Ob also zum Bei­spiel der Zau­ber­lehr­ling bei der Vor­be­rei­tung schlampt und so den Dämon frei­setzt, ob der Jüng­ling der Ver­lo­ckung zar­ter Schön­heit nicht wider­ste­hen kann und den Elfen­hü­gel betritt, oder das Raum­schiff wider bes­se­res Wis­sen einem Not­ruf folgt… in wel­chem Set­ting auch immer den Prot­ago­nis­ten die Fol­gen sei­nes Feh­lers erei­len, da habt ihr freie Hand. Ein­schrän­kung: es muss Phan­tas­tik sein.

Die for­mel­len Bedin­gun­gen:

Jeder Teil­neh­mer kann nur eine Sto­ry ein­rei­chen. Die Geschich­te soll­te spe­zi­ell für die­sen Wett­be­werb unter ver­lags­üb­li­chen Bedin­gun­gen geschrie­ben sein und darf weder bereits ver­öf­fent­licht wor­den sein, noch zu einer Ver­öf­fent­li­chung anste­hen.
Die Ein­sen­dung kann aus­schließ­lich per Datei (als Anhang einer E-Mail oder auf Daten­trä­ger gespei­chert) erfol­gen. Als Datei­for­mat ist RTF (Rich-Text-For­mat) zuläs­sig.
Das Manu­skript ist anonym ein­zu­rei­chen, um eine Beein­flus­sung der Juro­ren zu ver­hin­dern. Fol­gen­de Daten müs­sen als geson­der­te Text­da­tei oder bei Ein­sen­dung per E-Mail inner­halb die­ser ver­merkt sein: Name des Teil­neh­mers, Titel der Geschich­te, Adres­se, Geburts­da­tum, Telefon/ E-Mail (um den Gewin­ner für die Preis­ver­ga­be ein­zu­la­den).
Die Sto­ry darf maxi­mal aus bis zu 27.000 Zei­chen (inklu­si­ve Leer­zei­chen) bestehen.

Ein­sen­de­schluss ist der 18.02.2018.

Die Geschich­ten sind ein­zu­rei­chen an:
MVP – Mar­bur­ger Ver­ein für Phan­tas­tik, c/o Michae­la Mis­of, Post­stra­ße 22, 60329 Frankfurt/Main, E-Mail: award@marburg-con.de.

Die Jury besteht in der Regel aus Autoren, Ver­le­gern, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lern und Fans, die nach vor­ge­ge­be­nen Kri­te­ri­en bewer­ten. Eine spä­te­re Ver­öf­fent­li­chung durch einen Ver­lag (im Rah­men eines oder meh­re­rer mög­li­cher „Best of Marburg-Award“-Ausgaben) behal­ten wir uns vor. In jedem Fal­le stimmt der Teil­neh­mer einer Publi­ka­ti­on in einem Son­der­band (und/oder dem Mar­bur­ger Maga­zin für Phan­tas­tik – in der Regel aber nur noch die Sie­ger­ge­schich­te) zu, der alle Wett­be­werbs­ge­schich­ten, bzw. bei ent­spre­chend hoher Anzahl von Ein­sen­dung die jeweils best­plat­zier­ten bis die Publi­ka­ti­on gefüllt ist, ent­hält und vor­aus­sicht­lich spä­tes­tens zum Mar­burg-Con des dar­auf­fol­gen­den Jah­res erscheint. Unab­hän­gig davon ver­blei­ben die Rech­te an den Geschich­ten bei den jewei­li­gen Autoren, jedoch dür­fen die Geschich­ten nicht vor Bekannt­ga­be der Award-Plat­zie­run­gen auf dem Mar­burg-Con ander­wei­tig publi­ziert wer­den.

Die Aus­schrei­bung läuft schon seit Okto­ber (das ist mir ent­gan­gen, weil ich da in Urlaub war).

Quel­le: Face­book-Sei­te des Mar­burg Award, Logo Copy­right MVP – Mar­bur­ger Ver­ein für Phan­tas­tik

Ach ja: Steam hat zurückerstattet

Ach ja: Steam hat zurückerstattet

Steam LogoNeu­lich berich­te­te ich ja über Steam und die Tat­sa­che, dass man mir dort für das Pro­dukt »Table­top Simu­la­tor« mehr als den dop­pel­ten Preis abge­nom­men hat, als der Publisher selbst auf sei­ner Web­sei­te für einen Steam-Key ansag­te. Und beschwer­te mich dar­über, weil ich das für Abzo­cke hielt. Ins­be­son­de­re weil es sich dabei um ein Spiel han­delt, das man wegen Clou­dan­bin­dung aus­schließ­lich über Val­ves Platt­form betrei­ben kann.

Dar­auf­hin kamen kamen über ver­schie­de­ne Platt­for­men eini­ge ulki­ge Kom­men­ta­re der selbst­er­nann­ten »PC Mas­ter Race« namens »Gamer«: »Lies doch die AGB, Du Honk, selbst schuld!!!einself!1!« war, neben wei­te­ren Trol­lerei­en, der Tenor eini­ger Rück­mel­dun­gen.

Tja, was soll ich sagen? Steam hat den Betrag gut­ge­schrie­ben, nach­dem ich ticket­mä­ßig dran­ge­blie­ben bin (typi­sches Ver­hal­ten von Fir­men: erst­mal mit Text­bau­stei­nen abzu­wim­meln ver­su­chen, erst wenn der Kun­de hart­nä­ckig bleibt, dann doch mal in des­sen Sinn reagie­ren). Da muss ich die »Abzo­cke« dann wohl zurück­neh­men. Übri­gens schrieb mir der Ent­wick­ler, dass ihnen das leid tue, sie aber an den auf Steam ange­sag­ten Prei­sen nicht immer etwas ändern kön­nen. Die haben mir dann als klei­ne Ent­schä­di­gung zwei DLC-Codes geschickt.

Jetzt kann man mal ein paar Sekun­den dar­über nach­den­ken, wer tat­säch­lich der Voll­honk ist: Ich, oder die Profi-»Gamer«, die das Ver­hal­ten Steams ein­fach mal so hin­ge­nom­men und damit Geld ver­lo­ren hät­ten.

Steam Logo Copy­right Val­ve

Abzocke bei Steam

Abzocke bei Steam

Logo SteamEigent­lich war ich bis­her mit der Platt­form Steam zufrie­den. Ein­fa­che Abwick­lung. Nie Pro­ble­me. Letz­te­res hat sich ges­tern geän­dert. Da ich mit vir­tu­el­len Brett- und Kar­ten­spie­len expe­ri­men­tie­ren woll­te und man mit TABLETOP SIMULATOR emp­foh­len hat­te, kauf­te ich die­sen über die Steam-Platt­form für 19,99 Euro, instal­lier­te und star­te­te. Da ich neben­bei noch ande­re Din­ge tun muss­te, war das Pro­gramm rela­tiv lan­ge im Hin­ter­grund offen, ohne dass ich mich aktiv dar­um küm­mer­te.

Nach einem ver­geb­li­chen Ver­such eige­ne Assets zu impor­tie­ren, such­te ich nach wei­te­ren Infor­ma­tio­nen dazu und stieß auf die Sei­te der Ent­wick­ler Berzerk Games. Und da fie­len mir bei­na­he die Augen aus dem Kopf, denn dort wären für den Steam-Key nur 9,99 Dol­lar fäl­lig gewe­sen, also weni­ger als die Hälf­te des bei der Val­ve-Toch­ter bezahl­ten Prei­ses. Das konn­te ich nicht so rich­tig ein­se­hen und schrieb dem Sup­port. Der ant­wor­te­te, ich sol­le eine Gut­schrift bean­tra­gen. Dafür ist dann offen­bar eine ande­re Abtei­lung ver­ant­wort­lich, die lehn­ten eine Gut­schrift mit dem Hin­weis ab, das Spiel sei bereits über zwei Stun­den genutzt wor­den. Dass ich nur eine Teil­gut­schrift woll­te, igno­rier­te die offen­sicht­lich aus Text­bau­stei­nen zusam­men­ge­klick­te Ant­wort völ­lig. Aller­dings ist die­se Anga­be auch im Sys­tem der untaug­li­chen Mul­ti­ple Choice-Klick­mög­lich­kei­ten gar nicht mög­lich. Eine zwei­te Anfra­ge wur­de mit exakt den­sel­ben Text­bau­stei­en abge­bü­gelt wie die ers­te – ich gehe an der Stel­le mal davon aus, dass das auto­ma­ti­siert abge­wim­melt wird und kein Mensch sei­ne Fin­ger da drin hat. Wei­te­re Sup­port­an­fra­gen blie­ben kom­plett unbe­ant­wor­tet.

Ich hal­te das für üble Abzo­cke und Preis­wu­cher, Steam. Ver­ar­schen kann ich mich auch allei­ne.

In Zukunft wer­de ich bei Steam-Keys erst­mal grund­sätz­lich anders­wo schau­en, wenn Val­ve mich der­art absei­hen möch­te. Ich wür­de das jedem ande­ren Nut­zer auch drin­gend emp­feh­len.

Nach­trag: Ja, ich ken­ne diver­se Preis­ver­gleichs­por­ta­le, ich ken­ne GoG und ich ken­ne auch diver­se Key-Händ­ler. »Selbst schuld Du Honk!!!einsölf!!«-Anmerkungen sor­tie­re ich aller­dings nicht als »sach­li­chen Bei­trag« son­dern unter Getrol­le ein und ent­spre­chen­de Kom­men­ta­re gehen auch direkt in den Twit­fil­ter.

Nach­trag 2: Es »tut nicht weh«. Aber ich fin­de es doch arg bedenk­lich, wenn eine Soft­ware, die man aus­schließ­lich über Steam kau­fen und betrei­ben kann, und die ohne Steam nicht funk­tio­niert, bei Steam mehr als das Dop­pel­te kos­tet, als zeit­gleich beim Deve­lo­per. Von der Mei­nung wei­che ich auch nicht ab. Das ist pure Abzo­cke und ich füh­le mich ver­arscht, ins­be­son­de­re dadurch, dass der Sup­port nicht im Gerings­ten dar­auf ein­geht, son­dern ver­sucht, den Kun­den mit Text­bau­stei­nen abzu­spei­sen. Wenn es die Soft­ware noch bei ande­ren Anbie­tern bzw. ande­ren Platt­for­men oder unab­hän­gig von Steam gäbe, wür­de ich das »dumm gelau­fen« akzep­tie­ren, da hät­te ich ja mal ein wenig den Preis recher­chie­ren kön­nen. Aber bei der Kon­stel­la­ti­on nicht.

Nach­trag 3: Steam hat gut­ge­schrie­ben

Logo Steam Copy­right Val­ve

Börsenverein verleiht Preis an Internet-Pionier, der kein Internet-Pionier ist …

Jaron LanierDer Bör­sen­ver­ein des Deut­schen Buch­han­dels ver­leiht einen Preis an Jaron Lanier, einen Inter­net-Pio­nier, der gar kein Inter­net-Pio­nier ist (ich ver­mu­te aber, das hängt damit zusam­men, dass beim Bör­sen­ver­ein eh kei­ner so recht weiß, was die­ses Inter­net eigent­lich ist). FAZ quas­selt das ein­fach mal nach, ohne zu recher­chie­ren.

Eine pein­li­che Mischung aus #neu­land und Recher­che­ar­mut?

Wie ich dar­auf jetzt kom­me? Lest ein­fach den Arti­kel »Vir­tu­el­le Rea­li­tät. Der Frie­dens­preis für Jaron Lanier – und die Miss­ver­ständ­nis­se, auf denen er beruht« von Flo­ri­an Cra­mer.

via Kris­ti­an Köhn­topp

Bild: Jaron Lanier, von vanz, aus der Wiki­pe­dia, CC BY

Phantastische Akademie gibt Longlist des SERAPH 2014 bekannt

Phantastische Akademie gibt Longlist des SERAPH 2014 bekannt

Seraph 2014Nun­mehr im drit­ten Jahr ver­gibt die Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e. V. in Koope­ra­ti­on mit den Stadt­wer­ken Leip­zig und der Leip­zi­ger Buch­mes­se den För­der­preis für Phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur – SERAPH.
Für die bevor­ste­hen­de Preis­ver­lei­hung zur Leip­zi­ger Buch­mes­se haben über 40 Ver­la­ge aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz ihre Titel ein­ge­sen­det. In der Kate­go­rie »Bes­tes Buch« haben es in die­sem Jahr zwölf Titel und in der Kate­go­rie »Bes­tes Debüt« sie­ben Titel auf die Lon­g­list geschafft.
Bis Mit­te Febru­ar wird nun eine 14-köp­fi­ge Exper­ten­ju­ry die Short­lists aus bei­den erar­bei­ten. Aus die­sen erge­ben sich schließ­lich die Sie­ger in bei­den Kate­go­ri­en, die am 13.03.2014 im Rah­men der Leip­zi­ger Buch­mes­se gekürt wer­den.

Lon­g­list des SERAPH 2014

»Bes­tes Debüt«

  • Calie, Edie: 3 a.m. (Edi­ti­on Roter Dra­che)
  • Eliott, Dana S.: Taber­na Libra­ria – Die magi­sche Schrift­rol­le (Droemer­Knaur)
  • Hart­well, Katha­ri­na: Das Frem­de Meer (Ber­lin Ver­lag)
  • Meis­ter, Tara C.: Siran – Die Königs­kin­der (BVK Buch Ver­lag)
  • Röder, Alex­an­der: Der Mönch in Wei­mar (Feder&Schwert)
  • Springo­rum, Björn: Herbst­brin­ger (Baum­haus)
  • van Org, Luci: Frau Höl­le – Ragnar­ök‘ Dei­ne Mud­da! (Ubooks)

»Bes­tes Buch«

  • Cor­vus, Robert: Feind – Die Schat­ten­her­ren Bd. 1 (Piper)
  • Fink, Tors­ten: Der Prinz der Skor­pio­ne – Der Schat­ten­prinz Bd. 3 (Blan­va­let)
  • Glä­ser, Mecht­hild: Nacht aus Rauch und Nebel (Loewe)
  • Honisch, Ju: Schwin­gen aus Stein (Feder&Schwert)
  • Jeltsch, Christian/Kraemer, Olaf: Aba­ton 3 – Im Bann der Frei­heit (mixtvi­si­on Ver­lag)
  • Mar­zi, Chris­toph: Die wun­der­sa­me Geschich­te der Faye Archer (Hey­ne)
  • Meiß­ner, Tobi­as O.: Klin­gen­fie­ber (Piper)
  • Plasch­ka, Oli­ver: Das Licht hin­ter den Wol­ken (Klett-Cot­ta)
  • Simon, Cor­du­la: Ost­rov Mogi­la (Picus Ver­lag)
  • Simon, Ste­fa­nie: Feu­er der Göt­ter (Droemer­Knaur)
  • Win­ter, Maja: Die Säu­len der Macht (Blan­va­let)
  • Win­ter­feld, Danie­la: Der gehei­me Name (Droemer­Knaur)

Ab sofort kann das Ergeb­nis auch unter www.phantastische-akademie.de ein­ge­se­hen wer­den.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung der »Phan­tas­ti­schen Aka­de­mie«

Das GYGAX MAGAZINE: Europa vergessen …

Was hat­te ich mich gefreut, als es hieß, die Fir­ma TSR, deren Rech­te aus­ge­lau­fen waren, wür­de von einer Grup­pe zurück­ge­kauft, zu der auch Söh­ne von D&D-Erfinder Gary Gygax gehör­ten – und es soll­te ein Rol­len­spiel-Maga­zin mit dem viel­ver­spre­chen­den Namen GYGAX-Maga­zi­ne ver­öf­fent­licht wer­den. Ganz klas­sisch, im Print­for­mat. Und so gehör­te auch ich zu den Vor­be­stel­lern. Doch die Ent­täu­schung ist groß.

Die Ver­sand­kos­ten nach Euro­pa waren astro­no­misch hoch, so hoch, dass sich eine Bestel­lung von Deutsch­land aus nicht lohn­te. Hoff­nun­gen keim­ten auf, da man anbot, sich über einen Opti­ons­kauf erst ein­mal im Shop ein Exem­plar zu sichern, man wür­de an der Ver­sand­kos­ten­pro­ble­ma­tik arbei­ten und infor­mie­ren, wenn es wei­te­re Mög­lich­kei­ten gäbe. Eine sol­che infor­ma­ti­on kam nicht, dafür nerv­te der Online­shop mit hau­fen­wei­se über­flüs­si­gen Mails.
Das Gan­ze ist für mich nach wie vor unver­ständ­lich, denn ich habe bereits mehr­fach Print­pu­bli­ka­tio­nen (und ande­res) in den USA bezo­gen und die Por­to­kos­ten waren deut­lich gerin­ger, als die von den Her­aus­ge­bern für das Maga­zin ange­sag­ten.

Kürz­lich frag­te ich dann nach, was dar­aus gewor­den sei. Durch die Ant­wor­ten erfuhr ich eher zufäl­lig, dass es inzwi­schen auch eine preis­wer­te­re Opti­on gibt, dar­über soll­te ich als Vor­be­stel­ler eigent­lich infor­miert wer­den – was nicht pas­siert war. Man kann nun also auch für acht Dol­lar ordern – immer noch teu­er genug, ange­sichts des Prei­ses von 8,95 Dol­lar für das Maga­zin. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu, bei­spiels­wei­se wie lan­ge der Ver­sand dau­ern wird, feh­len voll­stän­dig, man weiß also nicht, ob man einen Monat oder ein hal­bes Jahr auf sei­ne Aus­ga­be wird war­ten müs­sen. Die gesam­te Her­an­ge­hens­wei­se erweckt bei mir nicht das Ver­trau­en, die 17 Dol­lar für eine Ware zu inves­tie­ren, die dann viel­leicht nie bei mir ankommt – oder erst, wenn die Höl­le ein­friert.
Auch der Hin­weis auf eine PDF-Ver­si­on bei Dri­veThruR­PG geht fehl, denn ich hat­te ja aus­drück­lich eine Print­fas­sung vor­be­stellt und kei­ne Datei. Zudem war das Maga­zin expli­zit als Print­ma­ga­zin bewor­ben, das Her­aus­ge­ben eines Print­ma­ga­zins in digi­ta­len Zei­ten war aus­drück­lich her­aus gestellt wor­den.

Man ent­schul­dig­te sich zwar via Twit­ter ober­fläch­lich (na gut, das geht auf Twit­ter kaum anders), und wies auch dar­auf hin, dass man nur eine klei­ne Fir­ma sei. Das mag sein und grund­sätz­lich hät­te gera­de eine sol­che klei­ne Fir­ma auch bei mir einen Sym­pa­thie­bo­nus. Aller­dings bin ich der Ansicht, dass das offen­bar voll­stän­di­ge Ver­ges­sen der euro­päi­schen Fans unent­schuld­bar ist. Nicht nur in den USA wur­den D&D und Nach­fol­ger gespielt, die Fan­ba­se hier der­art zu igno­rie­ren kann man eigent­lich nur mit typisch US-ame­ri­ka­ni­schem Chau­vi­nis­mus erklä­ren und zeugt mei­ner Ansicht nach von schwer nach­voll­zieh­ba­rer Arro­ganz. Dass als Sah­ne­häub­chen dann aber auch noch ver­ges­sen wird, den Vor­be­stel­lern die neu hin­zu­ge­kom­me­ne Por­to­op­ti­on mit­zu­tei­len, kommt erschwe­rend hin­zu; es müs­sen offen­bar bei TSR noch vie­le Haus­auf­ga­ben gemacht wer­den.

Für zukünf­ti­ge Aus­ga­ben will man sich mit irgend­wel­chen Dis­tri­bu­to­ren zusam­men tun, die dann dafür sor­gen, dass die fol­gen­den Num­mern auch in Euro­pa erhält­lich sein wer­den. Immer­hin etwas, aller­dings habe ich ehr­lich gesagt nach dem Erleb­ten eigent­lich kein Inter­es­se mehr dar­an. Zudem: auch das Ver­spre­chen, mich zu infor­mie­ren, wenn es in Sachen Ver­sand­kos­ten Neu­es gibt, wur­de nicht ein­ge­hal­ten – des­we­gen bin ich nicht geneigt, den Aus­sa­gen der Her­aus­ge­ber hin­sicht­lich der zukünf­ti­gen Dis­tri­bu­ti­on noch Glau­ben zu schen­ken.

Ich fin­de das alles sehr scha­de, denn mei­ne Sym­pa­thi­en als lang­jäh­ri­ger Spie­ler lagen durch­aus beim »reinkar­nier­ten« TSR und deren GYGAX MAGAZINE; die­se wur­den aller­dings leicht­fer­tig ver­spielt.

Logo Gygax Maga­zi­ne Copy­right TSR, Inc.

Der »Neue Buchpreis«? Oder nur Werbung für ePubli?

Tages­spie­gel, Zeit Online, die »Stif­tung Lesen« und ePu­bli haben einen Buch­preis für Selbst­ver­le­ger aus­ge­lobt, zu dem man ab heu­te Wer­ke ein­rei­chen kann. Der Preis ist mit ins­ge­samt 20000 Euro dotiert, Details fin­det man auf der zuge­hö­ri­gen Web­adres­se derneuebuchpreis.de (die auf eine ePu­bli-Sei­te umlei­tet).

Geför­dert wer­den sol­len Selbst­ver­le­ger, in ver­schie­de­nen Kate­go­ri­en (Bel­le­tris­tik, Sach­buch, Wis­sen­schaft, Kunst und Foto­gra­fie sowie Kin­der- und Jugend­buch) kön­nen Bücher ein­ge­reicht wer­den, die dann zuerst duch die Leser und danach von einer Jury aus Jour­na­lis­ten, Lite­ra­tur­ex­per­ten und Wis­sen­schaft­lern gesich­tet und bewer­tet wer­den.

Ziel ist laut Web­sei­te die »Wür­di­gung der bes­ten Self­pu­bli­shing-Autoren«.

Ich hal­te das ehr­lich gesagt efür in wenig eigen­ar­tig, denn die Teil­nah­me ist aus­schließ­lich mit Wer­ken mög­lich, die bei ePu­bli zur Ver­öf­fent­li­chung ein­ge­reicht wer­den. Wenn es hier tat­säch­lich um Self­pu­bli­shing und des­sen Ver­brei­tung geht, soll­ten Bücher über alle Ver­triebs­mög­lich­kei­ten in die Bewer­tung mit ein­ge­hen und nicht nur sol­che, die über die Holtz­brinck-Toch­ter ePu­bli ver­öf­fent­licht wer­den. Um teil­neh­men zu kön­nen, muss man zudem einen Autoren­ver­trag mit ePu­bli abschlie­ßen, das bedeu­tet: wer das frag­li­che Werk bereits bei Ama­zon (oder einer der ande­ren Platt­for­men, die ePu­bli beschickt) ver­öf­fent­licht hat, ist raus.

Man möge mir ver­ge­ben, aber das Gan­ze erscheint mir eher wie eine groß ange­leg­te Wer­be­ak­ti­on für die Platt­form ePu­bli, deren Prei­se im Bereich Print ange­sichts Crea­teSpace inzwi­schen deut­lich über­höht erschei­nen (ins­be­son­de­re ange­sichts der ange­bo­te­nen Tan­tie­men). Was wir brau­chen ist ein Platt­form-unab­hän­gi­ger Preis für Selbst­ver­le­ger, um das Kon­zept und auch Autoren beim Publi­kum bekann­ter zu machen.

Für sol­che Autoren, die noch ein unver­öf­fent­lich­tes Werk in der vir­tu­el­len Schub­la­de haben, ist die Akti­on aber mög­li­cher­wei­se inter­es­sant.

[Update 06.07.2012:] Um das noch­mal klar zu stel­len, da es Fra­gen und Hin­wei­se gab: man kann selbst­ver­ständ­lich auch teil­neh­men, indem man ein Buch ein­reicht, das aus­schließ­lich im ePu­bli-Store zum Ver­kauf ange­bo­ten wird. Dann kann man auch mit Wer­ken teil­neh­men, die bereits via Ama­zon oder ande­ren Platt­for­men im Han­del sind. Nach wie vor bin ich aller­dings der Ansicht, dass ein Autoren­ver­trag mit ePu­bli grund­le­gend dem Prin­zip »Self­pu­bli­shing« wider­spricht, ins­be­son­de­re zumal die Tan­tie­men über die Holtz­brinck-Toch­ter gerin­ger sein dürf­ten, als wenn man das Buch selbst ver­treibt.

Creative Commons License

Logo DNBP Copy­right ePubli.de, aus dem Pres­se­ma­te­ri­al­ar­chiv von ePu­bli

Amazon petzt: Preis und Verkaufsstart für Nintendos Wii U

Nin­ten­do selbst hat noch kein offi­zi­el­les State­ment abge­ge­ben, da über­rascht Amazon.de bereits mit einem Ver­kaufs­preis und einem Releaseter­min für die neue Kon­so­le Wii U.

Erschei­nungs­ter­min in Deutsch­land ist damit laut dem Online­händ­ler der 21.12.2012, also gera­de noch recht­zei­tig für´s Weih­nachts­ge­schäft und wahr­schein­lich kurz genug, um ein paar Spon­tan­käu­fe zu initi­ie­ren. Der Preis wird mit hap­pi­gen 399 Euro genannt, das war aber abzu­se­hen, denn der Con­trol­ler mit Zusatz­bild­schirm dürf­te nicht ganz preis­wert zu pro­du­zie­ren sein. Für die bis­he­ri­ge Nin­ten­do-Ziel­grup­pe »Gele­gen­heits­spie­ler« aber wohl zu hoch, es bleibt abzu­war­ten, ob es gelingt, Hard­core-Zocker durch ent­spre­chen­de Games anzu­spre­chen. Das dürf­te aber nicht ganz ein­fach wer­den, aus­schlag­ge­bend dürf­te sein, ob das neue inno­va­ti­ve Bedien­kon­zept ankommt.

Für die Spie­le wer­den hap­pi­ge 69,99 ange­sagt, das ist mei­ner Ansicht nach jen­seits von Gut und Böse – soll hei­ßen: viel zu teu­er.

Creative Commons License

Pro­mo­gra­fik Copy­right Nin­ten­do

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LOTRO: was kostet Isengard?

Wer die Inhal­te der nächs­te Erwei­te­rung zum MMO LORD OF THE RINGS ONLINE mit dem Titel RISE OF ISENGARD spie­len möch­te, der muss – wie bei sol­chen Addons üblich – die Brief­ta­sche zücken. Die Stan­dard­edi­ti­on ohne Zusatz­gim­micks kos­tet hier­zu­lan­de 25 Euro­nen.

Man kann sie aller­dings auch über Tur­bi­ne-Points erwer­ben, also die Wäh­rung, die man gegen ech­tes Geld kau­fen kann, um Ingame-Gegen­stän­de anzu­schaf­fen:

  • 3250 TP kos­tet die eigent­li­che Erwei­te­rung ROI inklu­si­ve aller Gegen­den, Ques­ten und Deeds
  • 1250 TP für die Raid »Draigloch’s Lair«
  • 1495 Punk­te für die Instan­zen, die mit der nächs­ten Erwei­te­rung her­aus kom­men

Das macht zusam­men 5995 TP, umge­rech­net ca. 33,88 Euro, also deut­lich teu­rer. Aller­dings soll­te man berück­sich­ti­gen, dass die VIP-Spie­ler, also sol­che mit einem Abon­ne­ment, jeden Monat 500 Punk­te erhal­ten. Wenn die nicht mit dem Zeug um sich gewor­fen haben, kann es also sein, dass von ihnen wel­che deut­lich preis­wer­ter oder kos­ten­los an die Erwei­te­rung kom­men. Zudem kann man auch als Pre­mi­um- oder F2P-Spie­ler Tur­bi­ne-Punk­te durch Spie­len erhal­ten. Von daher ist das wohl eher als Beloh­nung für treue Spie­ler gedacht – und um Tur­bi­ne Points aus dem Spiel zu zie­hen…

Creative Commons License

Bild: Pro­mo-Gra­fik zu RISE OF ISENGARD Copy­right Tur­bi­ne Inc.