Kommt das MMO BLACK DESERT nach Nordamerika und Europa?

Kommt das MMO BLACK DESERT nach Nordamerika und Europa?

[E3 2014] Ange­blich befind­et sich der kore­anis­che Entwick­ler Pearl Abyss in der abschließen­den Phase von Ver­hand­lun­gen mit einem »bekan­nten Pub­lish­er«,  um das MMO BLACK DESERT auch in Nor­dameri­ka und Europa anbi­eten zu kön­nen. BLACK DESERT spielt in einem Fan­ta­sy-Set­ting und soll wohl eben­so wie ARCHEAGE eine deut­liche Sand­box-Kom­po­nente besitzen. Dem Vernehmen nach wurde das auf der E3 auch von einem Pearl Abyss-Repräsen­tan­ten bestätigt, der wollte allerd­ings keine Details zum Gesprächspart­ner preis geben.

Wer bish­er noch nichts von BLACK DESERT gehört oder gese­hen hat, der sollte einen Blick auf die bei­den ange­hängten Videos wer­fen, sie zeigen Szene­r­ien aus dem Spiel, im ersten Clip aus der Wild­nis, im zweit­en in ein­er Stadt (beson­ders witzig finde ich das Fas­saden­klet­tern). Eins muss man den Kore­an­ern lassen: Atem­ber­aubende Grafik kön­nen sie.

https://www.youtube.com/watch?v=ra_gznSpDAg https://www.youtube.com/watch?v=kN_-Mb9IsGQ

Netflix startet noch in diesem Jahr in Deutschland

Netflix startet noch in diesem Jahr in Deutschland

Logo Netflix

Jet­zt ist es offiziell: der US-amerikanis­che Video-Stream­ing­di­enst Net­flix wird noch in diesem Jahr auch in ver­schiede­nen europäis­chen Län­dern an den Start gehen, darunter auch Deutsch­land, das ließ man heute in ein­er Pressemit­teilung ver­laut­en. Bevor man sich jet­zt aber freut: Infor­ma­tio­nen zufolge soll der Start wohl eher Ende des Jahres 2014 erfol­gen, also ver­mut­lich irgend­wann im let­zten Quar­tal. Hin­ter­grund kön­nte sein, dass man zum einen Infra­struk­tur schaf­fen muss und zum anderen ver­mut­lich noch rechtliche und tech­nis­che Hin­dernisse beste­hen.

Span­nend wird, welche Inhalte ange­boten wer­den. Sollte es die gesamte Band­bre­ite des Pro­gramms sein, dann wäre das allerd­ings eine Sen­sa­tion. ich ver­mute jedoch dass dem aus lizen­zrechtlichen Grün­den lei­der nicht so sein wird.

Den­noch: Ich halte das für eine sehr gute Nachricht, denn die bere­its existieren­den Angebite in Deutsch­land wer­den sich warm anziehen und ihr Ange­bot deut­lich verbessern müssen. Es darf angenom­men wer­den, dass Net­flix nicht kleck­ert son­dern klotzt, wie das schon in anderen Län­dern gemacht haben. Einen genauen Abo-Preis nan­nte man seit­ens des Unternehmens nicht, außer dass er »niedrig« sein werde. Es wird sich aber aller Wahrschein­lichkeit auch bei uns um ein Fla­trate-Mod­ell han­deln, bei dem man einen monatlichen Obo­lus entrichtet, um dann alle Inhalte nutzen zu kön­nen.

Net­flix ist jet­zt bere­its in Großbri­tan­nien, Irland, Nor­we­gen, Finn­land, Schwe­den, Däne­mark und den Nieder­lan­den vertreten. Hinzu kom­men nun Deutsch­land, Öster­re­ich, Schweiz, Lux­em­burg, Frankre­ich und Bel­gien. Im Zuge der Expan­sion wird der europäis­che Fir­men­sitz aus Lux­em­burg in die Nieder­lande ver­legt.

Neben dem Stream­ing der Inhalte ander­er Anbi­eter pro­duziert Net­flix seit einiger Zeit auch eigene For­mate, beispiel­sweise die preis­gekrönte Serie HOUSE OF CARDS.

Wer Inter­esse hat, kann sich schon jet­zt auf www.netflix.com reg­istri­eren und dann weit­ere Infor­ma­tio­nen erhal­ten, wann es im eige­nen Land los­ge­ht.

Wichtig für einen Erfolg wird sein, dass der Con­tent stimmt. Anbi­eter mit ural­ten Serien und Fil­men, zum großen Teil ohne Orig­inal­ton haben wir schon genug.

Logo Copy­right Net­flix

Das GYGAX MAGAZINE: Europa vergessen …

Was hat­te ich mich gefreut, als es hieß, die Fir­ma TSR, deren Rechte aus­ge­laufen waren, würde von ein­er Gruppe zurück­gekauft, zu der auch Söhne von D&D-Erfinder Gary Gygax gehörten – und es sollte ein Rol­len­spiel-Mag­a­zin mit dem vielver­sprechen­den Namen GYGAX-Mag­a­zine veröf­fentlicht wer­den. Ganz klas­sisch, im Print­for­mat. Und so gehörte auch ich zu den Vorbestellern. Doch die Ent­täuschung ist groß.

Die Ver­sand­kosten nach Europa waren astronomisch hoch, so hoch, dass sich eine Bestel­lung von Deutsch­land aus nicht lohnte. Hoff­nun­gen keimten auf, da man anbot, sich über einen Option­skauf erst ein­mal im Shop ein Exem­plar zu sich­ern, man würde an der Ver­sand­kosten­prob­lematik arbeit­en und informieren, wenn es weit­ere Möglichkeit­en gäbe. Eine solche infor­ma­tion kam nicht, dafür nervte der Onli­neshop mit haufen­weise über­flüs­si­gen Mails.
Das Ganze ist für mich nach wie vor unver­ständlich, denn ich habe bere­its mehrfach Print­pub­lika­tio­nen (und anderes) in den USA bezo­gen und die Por­tokosten waren deut­lich geringer, als die von den Her­aus­ge­bern für das Mag­a­zin ange­sagten.

Kür­zlich fragte ich dann nach, was daraus gewor­den sei. Durch die Antworten erfuhr ich eher zufäl­lig, dass es inzwis­chen auch eine preiswert­ere Option gibt, darüber sollte ich als Vorbesteller eigentlich informiert wer­den – was nicht passiert war. Man kann nun also auch für acht Dol­lar ordern – immer noch teuer genug, angesichts des Preis­es von 8,95 Dol­lar für das Mag­a­zin. Weit­ere Infor­ma­tio­nen dazu, beispiel­sweise wie lange der Ver­sand dauern wird, fehlen voll­ständig, man weiß also nicht, ob man einen Monat oder ein halbes Jahr auf seine Aus­gabe wird warten müssen. Die gesamte Herange­hensweise erweckt bei mir nicht das Ver­trauen, die 17 Dol­lar für eine Ware zu investieren, die dann vielle­icht nie bei mir ankommt – oder erst, wenn die Hölle ein­friert.
Auch der Hin­weis auf eine PDF-Ver­sion bei Dri­veThruRPG geht fehl, denn ich hat­te ja aus­drück­lich eine Print­fas­sung vorbestellt und keine Datei. Zudem war das Mag­a­zin expliz­it als Print­magazin bewor­ben, das Her­aus­geben eines Print­magazins in dig­i­tal­en Zeit­en war aus­drück­lich her­aus gestellt wor­den.

Man entschuldigte sich zwar via Twit­ter ober­fläch­lich (na gut, das geht auf Twit­ter kaum anders), und wies auch darauf hin, dass man nur eine kleine Fir­ma sei. Das mag sein und grund­sät­zlich hätte ger­ade eine solche kleine Fir­ma auch bei mir einen Sym­pa­thiebonus. Allerd­ings bin ich der Ansicht, dass das offen­bar voll­ständi­ge Vergessen der europäis­chen Fans unentschuld­bar ist. Nicht nur in den USA wur­den D&D und Nach­fol­ger gespielt, die Fan­base hier der­art zu ignori­eren kann man eigentlich nur mit typ­isch US-amerikanis­chem Chau­vin­is­mus erk­lären und zeugt mein­er Ansicht nach von schw­er nachvol­lziehbar­er Arro­ganz. Dass als Sah­ne­häubchen dann aber auch noch vergessen wird, den Vorbestellern die neu hinzugekommene Por­toop­tion mitzuteilen, kommt erschw­erend hinzu; es müssen offen­bar bei TSR noch viele Hausauf­gaben gemacht wer­den.

Für zukün­ftige Aus­gaben will man sich mit irgendwelchen Dis­trib­u­toren zusam­men tun, die dann dafür sor­gen, dass die fol­gen­den Num­mern auch in Europa erhältlich sein wer­den. Immer­hin etwas, allerd­ings habe ich ehrlich gesagt nach dem Erlebten eigentlich kein Inter­esse mehr daran. Zudem: auch das Ver­sprechen, mich zu informieren, wenn es in Sachen Ver­sand­kosten Neues gibt, wurde nicht einge­hal­ten – deswe­gen bin ich nicht geneigt, den Aus­sagen der Her­aus­ge­ber hin­sichtlich der zukün­fti­gen Dis­tri­b­u­tion noch Glauben zu schenken.

Ich finde das alles sehr schade, denn meine Sym­pa­thien als langjähriger Spiel­er lagen dur­chaus beim »reinkarnierten« TSR und deren GYGAX MAGAZINE; diese wur­den allerd­ings leicht­fer­tig ver­spielt.

Logo Gygax Mag­a­zine Copy­right TSR, Inc.

Trion Worlds bringt ARCHEAGE in den »Westen«

Ich hat­te hier schon ein paar Mal über ARCHEAGE berichtet, ein MMO vom kore­anis­chen Anbi­eter XLGames (gegrün­det vom ehe­ma­li­gen NCSoft-Mitar­beit­er Jake Song), das einige bish­er nicht gese­hene Fea­tures zu bieten hat­te und ein »Sandpark«-Spiel ist, also Aspek­te aus Sand­box und The­mepark in sich vere­int. Einige der Fea­tures waren ela­bori­ertes Craft­ing, die Möglichkeit, aus gesam­melten Ressourcen Häuser zu bauen und nicht zulet­zt, dass man Schiffe kon­stru­ieren kann, diese dann mit mehreren Spiel­ern als Crew beman­nt und Seeschlacht­en gegen ander Gamer aus­fecht­en kann. Alles in allem hörte sich das äußerst inter­es­sant an und auch die aktuellen Bilder aus der in Süd­ko­rea bere­its ange­laufe­nen Beta sahen sehr vielver­sprechend aus. Lei­der war es bis­lang völ­lig unklar, ob das Spiel bei uns über­haupt erscheint – das erschien bish­er sog­ar eher unwahrschein­lich.

Das hat sich jet­zt geän­dert. Laut ein­er gemein­samen Pressemel­dung von XLGames mit Tri­on Worlds wird der RIFT-Pub­lish­er den Ver­trieb in »west­lichen« Län­dern übernehmen, das sind Nor­dameri­ka, Türkei, Austal­ien, Neusee­land und nicht zulet­zt auch Europa. Es gibt noch keine Angaben zu einem Release oder ob und wann es geschlossene und offene Betas geben wird, aber die Mel­dung an sich sich schon­mal ein Knüller. Unklar ist auch, ob es bei Asia-Spie­len meist nötige Anpas­sun­gen für den west­lichen Geschmack und Markt geben wird.

ARCHEAGE CINEMATIC Trail­er:

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Damit ist Tri­on erneut dick im Geschäft, RIFT läuft halb­wegs erfol­gre­ich, DEFIANCE wird ein über­aus span­nen­des Cross­me­dia-Exper­i­ment aus MMOTPS (für Uneingewei­hte: TPS = Third Per­son Shoot­er) und Fernsehserie und auch das dem­nächst erscheinende END OF NATIONS dürfte ver­mut­lich kein Flop wer­den. Als ehe­ma­liger RIFT-Spiel­er kann ich zumin­d­est ver­melden, dass Tri­on da fast alles richtig gemacht hat­te, schon die Beta sorgte für Spaß und funk­tion­ierte bess­er als bei anderen Games der Pro­duk­tiv­be­trieb.

Har­i­ha­ran-Start­ge­bi­et:

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Ich finde, dass das eine sehr gute und erfreuliche Nachricht ist, ARCHEAGE ist ein Spiel, das ich auf­grund sein­er zahlre­ichen inno­v­a­tiv­en Fea­tures und des Sand­box-Ansatzes defin­i­tiv testen werde.

Die kom­plette Pressemel­dung:

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PERRY RHODAN: die Rückkehr der klassischen Europa-Hörspiele

Altge­di­ente PERRY RHODAN-Fans wer­den sie noch ken­nen, die klas­sis­chen Hör­spiele um den Risikopi­loten, die vor lan­gen Jahren noch im let­zten Jahrtausend bei Europa erschienen sind. Man erin­nert sich an Titel aus den 1970ern wie INVASION DER PUPPEN, AUFRUHR IN TERRANIA oder PLANET DES TODES.

Europa will die alten Hör­spiele nun im MP3-For­mat neu aufle­gen. Den Start macht eben INVASION DER PUPPEN; das Hör­spiel mit ein­er Laufzeit von knapp 40 Minuten ist ab sofort via hoerspiel24.de zum Preis von 4,99 erhältlich – das erscheint mir per­sön­lich allerd­ings für das Gebotene zu teuer. Auf der anderen Seite sollte der nos­tal­gis­che Fan froh sein, dass er über­haupt nochmal an das Zeug her­an kommt.

Welche Hör­spiele nun genau neu aufgelegt wer­den (alle aus den 1970ern? Die aus den 1980ern?), das war der knap­pen Mit­teilung auf der Europa-Face­book-Seite nicht zu ent­nehmen, auf der Ver­lagss­seite sucht man auch eine Pressemit­teilung zum The­ma verge­blich. Gute Infor­ma­tion­sar­beit sieht anders aus.

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Cov­er INVASION DER PUPPEN copy­right Europa

Ab Ende Oktober: der Kickstarter für Europa

Bish­er war die Crowd­fund­ing-Plat­tform Kick­starter beim Ein­re­ichen von Pro­jek­ten solchen Per­so­n­en voren­thal­ten, die entwed­er US-Amerikan­er sind, oder aber zumin­d­est über ein dor­tiges Kon­to ver­fügten. Das wird sich schon sehr bald ändern, denn die Plat­tform hat angekündigt, bere­its am 31. Okto­ber 2012 eine europäis­che depen­dance zu eröff­nen. Die Euro-Vari­ante des Kick­starters wird ihren Sitz in Großbri­tan­nien haben.

Die Zahlungsab­wick­lung soll in Europa allerd­ings nicht über Ama­zon Pay­ments son­dern einen anderen ähn­lichen Dien­stleis­ter erfol­gen (ich hoffe inständig, es ist nicht Pay­Pal).

Auch auf der Euro-Seite wer­den die US-Pro­jek­te angezeigt, allerd­ings wer­den die Preise auch in britis­chen Pfund dargestellt. Warum Kick­starter nicht gle­ich auch Euro anzeigt und auf die Einzel­währung Pfund abhebt, statt der viel sin­nvolleren europäis­chen Währung, wis­sen wohl nur die Chefs (man kön­nte jet­zt spekulieren, dass das entwed­er steuer­liche Gründe hat, oder man dem Euro nicht traut).

Kick­starter finanziert sich über Gebühren. Für jede Spende unter 10 Pfund wan­dern fünf Prozent an die Plat­tform, für Spenden darüber sind es 3%.

Offen ist noch, ob man für die Nutzung als Pro­jek­tan­bi­eter ein Kon­to in Großbri­tan­nien besitzen muss, oder ob man die Euro-Vari­ante auch aus anderen Län­dern prob­lem­los nutzen kann.

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Kick­starter-Logo Copy­right Kick­starter

Amazons print-on-demand-Dienst CreateSpace jetzt auch in Deutschland

Das dürfte den hiesi­gen Ver­legern neue Schweißperlen auf die Stirn treiben: Ama­zons print-on-demand-Dienst Cre­ate­Space wird laut ein­er Pressemit­teilung ab sofort in Europa, also auch Deutsch­land, ange­boten. Cre­ate­Space ermöglicht es Self­pub­lish­ern, ihre Büch­er nicht nur wie bish­er als eBooks für den Kin­dle unter die Leser zu brin­gen, son­dern auch in klas­sis­ch­er, gedruck­ter Form in Form von Büch­ern. Diese Büch­er kön­nen dann über die Ama­zon-Web­seit­en in Deutsch­land, Großbri­tan­nien, Spanien, Frankre­ich und Ital­ien erwor­ben wer­den.

Ama­zons Tochterun­ternehmen Cre­ate­Space hat bei print-on-demand keine Lager­hal­tungskosten, da die Büch­er erst gedruckt wer­den, wenn sie auch tat­säch­lich jemand bestellt, den­noch sollen sie noch am Tag der Bestel­lung ver­sandt wer­den, wenn die Order früh genug einge­ht. Nach Aus­sagen des Konz­erns behal­ten die Autoren die Rechte an ihren Büch­ern und erhal­ten Tantiemen, die weit über die Ange­bote der restlichen Branche hin­aus gehen. Auch wenn daran natür­lich viel PR-Geklap­per ist, weiß man bere­its aus dem eBook-Bere­ich, dass Ama­zon hier nicht übertreiben dürfte.

Noch nicht her­aus­find­en kon­nte ich, ob die die in den USA für kleines Geld, näm­lich 25 Dol­lar, zubuch­bare Option gibt, die Büch­er mit ein­er ISBN zu verse­hen, wodurch die PoD-Pro­duk­te auch im Buch­han­del zu erwer­ben wären. Zusät­zlich zum Druck und dem Verkauf über Ama­zon gibt es für Autoren die Möglichkeit, deut­lich preiswert­ere Exem­plare für den Eigenbe­darf zu erwer­ben.

Ama­zon posi­tion­iert sich hier erneut gegen die restliche Branche und dieser Coup dürfte deut­lich schw­er­er wiegen, als das Self­pub­lish­ing-Pro­gramm für eBooks, denn diese sind bei den Nutzern hierzu­lande lei­der nach wie vor noch nicht so recht angekom­men – Büch­er aber schon. Wenn die Self­pub­lish­er nun auch noch die Möglichkeit haben, Print­büch­er anzu­bi­eten, wird das manch einem in der Branche schlaflose Nächte ver­schaf­fen … wie es auf den ersten Blick aussieht, dürfte Cre­ate­Space mit seinen Preisen und der unkom­plizierten Hand­habung aber auch hiesige Anbi­eter in Sachen PoD unter Druck set­zen, so dass mit Preis­senkun­gen zu rech­nen ist.

Die Cre­ate­Space-Seite liegt derzeit nur in englis­ch­er Sprache vor, es ist aber davon auszuge­hen, dass in Kürze lokalisierte Ver­sio­nen ange­boten wer­den.

Span­nend! Ich werde mich weit­er informieren – und vielle­icht gibt es die Steam­punk-Chroniken ja dem­nächst auch als Print­ver­sion via Ama­zon …

[Update 18:10:] auf Face­book wurde kom­men­tiert »PoD war, was Phan­tanews wohl irgend­wie nicht mit­bekom­men hat, auch bish­er schon sehr gut in D möglich, ohne den Ver­legern Schweißperlen abzurin­gen. Da wird Cre­ate­Space nur einen Preiskampf brin­gen.«

Mein Kom­men­tar dazu: dass es PoD in Deutsch­land bere­its gibt, habe ich oben expliz­it erwäh­nt. Gestestet habe ich PoD-Anbi­eter eben­falls bere­its und mich vor allem mit deren Bedin­gun­gen auseinan­der geset­zt. Die eine Möglichkeit ist, ein Buch für rel­a­tiv kleines Geld auf den Markt zu brin­gen, dabei räu­men sich die Anbi­eter aber weitre­ichende Rechte an den Inhal­ten ein – manche sog­ar bis hin zur Auf­führung und Sendung, das halte ich nicht für akzept­abel. Cre­ate­Space tut das nicht und die Rechte verbleiben beim Autor.
Die Alter­na­tive ist, die Rechte zu behal­ten, dann aber in Sachen Druck finanziell nicht uner­he­blich in Vor­leis­tung treten zu müssen. Soweit ich das bis­lang überblick­en kon­nte, fällt das bei der Ama­zon-Vari­ante eben­falls weg. Ich werde mich ein­le­sen und bericht­en.

Aber diese deut­lichen Unter­schiede mag der Kom­men­tierende möglicher­weise irgend­wie nicht mit­bekom­men haben … ;o)

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Cre­ate­Space-Logo Copy­right Cre­ate­Space und Amazon.com

Crowdfunding – europäische Kickstarter-Alternative »Gambitious« in Planung

Crowd­fund­ing ist in aller Munde. Ger­ade aktuell kon­nten sich diverse ambi­tion­ierte Pro­jek­te im Com­put­er­spiele-Bere­ich über die Plat­tform Kick­starter finanzieren – abseits der Finanzierungsmechaniken der etablierten Branchengi­gan­ten – sowie deren bisweilen abson­der­lichen und unkreativ­en Vorstel­lun­gen, was pro­duziert wird und was nicht.
Und auch wenn Ahnungslose und Pop­ulis­ten immer wieder über die »Kosten­loskul­tur« im Netz schwadronieren oder voll­mundig (und falsch) behaupten, dass die Nutzer im Netz »doch sowieso für nichts bezahlen wollen«, ver­schließen sie absichtlich oder aus Igno­ranz die Augen vor Pro­jek­ten, die via Kick­starter inner­halb von kürzester Zeit beachtliche Sum­men ein­spie­len (oder vor Games wie LEGEND OF GRIMROCK, das seine Pro­duk­tion­skosten inner­halb weniger Tage wieder rein­holte – aber das war abseits von Crowd­fund­ing und ist damit eigentlich ein anderes The­ma).

Die derzeit wahrschein­lich bekan­nteste Plat­tform Kick­starter kann man als Pro­jek­tan­bi­eter lei­der nur nutzen, wenn man US-Bürg­er ist. Damit die Spiel­e­branche in Europa angesichts dessen nicht ins Hin­tertr­e­f­fen gerät, ist nun eine hiesige Alter­na­tive in Sachen Crowd­fund­ing geplant.

Das nieder­ländis­che Unternehmen Gam­bi­tious möchte im Juni ein speziell auf Com­put­er­spiele abges­timmtes Crowd­fund­ing-Por­tal an den Start brin­gen, das expliz­it auf Europa aus­gelegt ist, aber auch von Län­dern außer­halb dieses Gebi­ets genutzt wer­den soll. Derzeit ist man dabei, die rechtlichen Grund­la­gen für Let­zteren Ansatz zu sicht­en und will dann entsprechend agieren, so meldet zumin­d­est Gam­bi­tious-Chef Kors­ti­aan Zand­vlie.

Feine Sache.

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Gam­bi­tious-Logo Copy­right 2012 Gam­bi­tious

Warum ACTA gefährlich und bürgerfeindlich ist

Deutsch syn­chro­nisierte Fas­sung.

Es kann nicht ange­hen, dass weltweite Proteste es schaf­fen, SOPA und PIPA in den USA zu stop­pen, aber ACTA von bürg­er­fer­nen und demokratisch nicht kon­trol­lierten Lob­by­huren in Brüs­sel durchgewunken wer­den kann.

Edit: sog­ar Spiegel Online ste­ht ACTA äußerst kri­tisch gegenüber.

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Hier der Text:

Schon der Name führt in die Irre. Die eigentliche Inten­tion von ACTA ist es, Imma­te­ri­al­güter­rechte zu beschützen. Als Han­delsabkom­men wurde es dazu entwick­elt, Pro­dukt- und Marken­pira­terie sowie gefälschte Kopi­en von hochw­er­ti­gen Gütern zu ver­hin­dern. Eben­so soll es den Miss­brauch oder die Umdeu­tung von bekan­nten Marken auss­chließen. Es soll die Investi­tio­nen, die in die Entwick­lung von Pro­duk­ten gesteckt wur­den, durch Patente auf Medi­zin, medi­zinis­che Pro­duk­te aber auch Nahrungsmit­tel und Saatgut schützen. Kün­stler, Kreative und Jour­nal­is­ten sollen durch ACTA eine sichere Grund­lage erhal­ten, um die Qual­ität ihrer Veröf­fentlichun­gen zu verbessern und um das inter­na­tionale Urhe­ber­recht zu har­mon­isieren. ACTA baut auf TRIPS auf.

Wikipedia definiert Fälschung als: »die bewusste Nachah­mung eines Objek­tes oder ein­er Infor­ma­tion zur Täuschung Drit­ter«.

Wenn man jedoch ein File im Inter­net kopiert, bleibt es genau das gle­iche File, es han­delt sich hier­bei um keine Nachah­mung. Es wurde auch nicht gestohlen, denn das Orig­i­nal ist noch immer da, wo es ursprünglich war. Die Infor­ma­tion wurde ohne ein Ent­gelt für den Schöpfer geteilt. Der Begriff Fälschung (Coun­ter­feit) ist deswe­gen irreführend.

Geistiges Eigen­tum oder auch Imma­te­ri­al­rechte wur­den nie in ACTA definiert. Somit schützt ACTA nicht nur Han­dels­marken, es kann auch zum urhe­ber­rechtlichen Schutz jed­er Idee, Infor­ma­tion oder sog­ar von Begrif­f­en einge­set­zt wer­den, damit dessen unl­izen­siert­er Gebrauch dann krim­i­nal­isiert und ver­fol­gt wer­den kann.
Der Ein­fluss durch dieses Abkom­men auf das Inter­net würde die Grund­la­gen der freien, auf Teil­habe und Par­tizipa­tion bauen­den Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft aushe­beln.

Der tat­säch­liche ACTA-Text deckt eine bre­ite Palette von Feldern ab, ist extrem kom­plex und schw­er zu fassen. Ana­log zum Inter­net würde ein hypo­thetis­ches Beispiel fol­gen­der­maßen ausse­hen:
Du lernst in einem bezahlten Kochkurs ein tolles Gericht ken­nen und möcht­est es Deinen Fre­un­den vorstellen. Diese Weit­er­gabe stellt mit ACTA ein krim­inelles Verge­hen dar.

Im Inter­net würde ACTA diese Ver­stöße des Urhe­ber­rechts durch eine eng­maschige Kon­trolle aller Daten­ströme kon­trol­lieren und pro­tokol­lieren. Über ACTA wür­den die Ver­w­ert­er und Ver­lage, welche die jew­eili­gen Rechte innehal­ten und die ver­let­zt wur­den, unmit­tel­bar informiert. Sie kön­nten den Rechtev­er­stoß direkt ahn­den, die Dat­en und Links zum Con­tent wer­den ohne Ver­hand­lung ges­per­rt.

ACTA ver­langt von den ISPs eine Über­prü­fung der von den Usern dort hin­ter­legten Dat­en nach urhe­ber­rechtlichen Ver­let­zun­gen.

ACTA möchte dies für Musik, Filme, Bilder, jour­nal­is­tis­che Beiträge, Trade­marks und Patente durch­set­zen. Damit wür­den Por­tale wie Youtube, Twit­ter, Tum­blr und viele andere unmit­tel­bar krim­i­nal­isiert und zen­siert.
ACTA wurde hin­ter ver­schlosse­nen Türen geheim aus­ge­han­delt und ist als undemokratisch legit­imiertes Instru­ment ver­fas­sungsrechtlich beden­klich.

Es betreibt den Rück­bau von Par­tizipa­tion in der Infor­ma­tion­s­ge­sellschaft und fußt auf einem total­itären Zen­suranspruch. ACTA öffnet Tür und Tor für die gren­zen­lose Überwachung des Bürg­ers durch die Indus­trie.

DRAGONBOUND – DIE PROPHEZEIHUNG

DRAGONBOUND ist eine Fan­ta­sy-Hör­spielserie aus dem Hause Europa (Sony), der achte Teil unter dem Titel DIE SCHLACHT UM LILUELL ist ab sofort erhältlich:

Die Schlacht um Liluell – Achter Teil der DRAG­ONBOUND-Saga um eine junge Frau, die in der Par­al­lel­welt Che­landra stran­det und einen Rück­weg nach Hause sucht.

Inhalt Episode 8: Die Kon­fronta­tion mit den Var­gonen ist unauswe­ich­lich! Telon und Rodge ziehen zusam­men mit den Sol­dat­en des Liluell-Heeres in die Schlacht. Doch schnell zeigt sich, dass der Feind hoff­nungs­los über­legen ist. Nur noch die Drachen kön­nten die Men­schen jet­zt vor dem Unter­gang bewahren, aber alles deutet darauf hin, dass sie nicht in den Kon­flikt ein­greifen wer­den. Deshalb trifft Lea eine Entschei­dung, die sie in aller­größte Gefahr bringt…

Die erste Episode der DRAG­ONBOUND-Saga kann man kosten­los auf Face­book herunter laden.

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Anmerkung: über Shareify­oulike gespon­sortes Video

STAR WARS – THE OLD REPUBLIC: Europa-Beta verschoben

Bere­its zum let­zten Woch­enende soll­ten euch europäis­che Spiel­er zum Betat­est von STAR WARS – THE OLD REPUBLIC freigeschal­tet wer­den. Daraus wurde jedoch nichts. Warum das so war, erfährt man nun von BioWare, die damit eine deut­lich bessere Infor­ma­tion­spoli­tik fahren, als beispiel­sweise Fun­com.

Offen­bar ist man beim Entwick­ler kurz davor, eine neue Ver­sion des Clients zur Ver­fü­gung zu stellen (das soll noch im Laufe dieser Woche geschehen), die dazu führt, dass man diesen kom­plett neu instal­lieren muss. Der alte wie der neue Client kom­men mit sat­ten 27 Giga­byte Down­load daher und man sah keinen Sinn darin, dass die Betat­ester diese inner­halb kürzester Zeit zweimal herunter laden müssen. In meinen Augen eine nachvol­lziehbare Entschei­dung. Nicht nachvol­lziehbar ist allerd­ings in meinen Augen, dass man keinen neuen Ter­min nen­nt.

Zum ersten Mal sollen mit dem neuen Build auch lokalisierte Clients in Deutsch und Franzö­sisch bere­it gestellt wer­den, das dürfte eben­falls ein wichtiger Grund für die Verzögerung gewe­sen sein, auch hier ist nachvol­lziehbar, dass man lieber diese Ver­sio­nen testen möchte und deswe­gen wartet bis sie fer­tig sind.

Die voll­ständi­ge Mit­teilung aus den offiziellen Foren hin­ter »weit­er lesen«.

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Frogster wird Europa-Publisher von TERA

Ger­ade wurde angekündigt, dass Frog­ster Inter­ac­tive für Europa als Pub­lish­er des MMOs TERA auftreten wird. Damit küm­mert sich die Fir­ma hin­ter RUNES OF MAGIC unter anderem um den Auf­bau ein­er Serv­er-Infra­struk­tur und des Kun­den­sup­ports.

Die Reak­tio­nen europäis­ch­er Spiel­er im offiziellen Forum sind zwiespältig bis ablehnend, offen­bar haben etliche mit dem bish­eri­gen Ver­hal­ten von Frog­ster ihre Prob­leme. Moniert wird beispiel­sweise, dass kri­tis­che Beiträge in Frog­ster-Foren zen­siert wer­den, oder der offen­bar man­gel­hafte Kun­den­di­enst. Eine zen­trale und oft geäußerte Furcht ist, dass das eher auf ein erwach­senes Pub­likum aus­gerichtete TERA für Deutsch­land zen­siert wer­den kön­nte, um es auch der Ziel­gruppe 12+ verkaufen zu kön­nen.

Frog­ster Prod­uct Man­age­ment Direc­tor Daniel Ull­rich hat zwar zu eini­gen der Sor­gen Stel­lung genom­men, kon­nte aber die Bedenken der Spiel­erge­meinde nicht aus­räu­men. Das ist auch ver­ständlich, liest man State­ments wie (Her­vorhe­bun­gen von mir):

2. Ques­tions about pos­si­ble cen­sor­ship / PEGI +13 / USK 12+
It’s not our goal to cut or reduce the TERA expe­ri­ence in Ger­many or any oth­er coun­try where Frog­ster holds the rights to pub­lish TERA. We won’t cen­sor some­thing if we are allowed to keep it in. We love TERA just the way it is, just like you do. We don’t want to change a sin­gle pix­el of this great game. But I am sure you can under­stand that we have to stick to the exist­ing law in Ger­many and oth­er Euro­pean coun­tries like any oth­er pub­lish­er. We will keep you updat­ed on this top­ic, but so far we believe that noth­ing has to be changed for Europe.

Nach allem, was ich bish­er von dem Spiel gese­hen habe, gibt es keinen nachvol­lziehbaren Grund, TERA auf­grund irgendwelch­er ange­blichen Geset­ze­sprob­leme in Deutsch­land zu beschnei­den. Das trotz­dem schon­mal vor­ab sicher­heit­shal­ber als Grund vorzuschieben hin­ter­lässt einen schalen Nachgeschmack.

Das gesamte State­ment liest sich ohne­hin wie von der Mar­ket­ing-Abteilung dik­tiert…

Es bleibt abzuwarten, welche Verträge die TERA-Her­steller mit Frog­ster abschließen, um sich­er zu stellen, dass ein Pre­mi­um-pay-to-play-Spiel wie dieses auch eine angemessene Europa-Unter­stützung erhält. Betra­chtet man neben den oben beschriebe­nen Prob­le­men das Schick­sal von CHRONICLES OF SPELLBORN, das von Frog­ster nach nicht ein­mal einem Jahr aufgegeben wurde (obwohl es zuvor als Retail-Box verkauft wor­den ist), kann man die Bedenken manch­er poten­tieller Kun­den gut nachvol­lziehen.

Etliche Spiel­er haben bere­its angekündigt, das Spiel nicht zu kaufen, sollte Frog­ster der Europa-Dis­trib­u­tor wer­den, die Frage, ob man von Europa aus auch auf den US-Servern spie­len kön­nen wird, oder ob das eine IP-Sperre ver­hin­dert, wurde bis­lang nicht beant­wortet.

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