Nachdem ich neulich den ersten Band von Simon R. Greens Urban Fantasy-Reihe um Edwin Drood alias Shaman Bond besprochen hatte (THE MAN WITH THE GOLDEN TORC), musste ich natürlich auch die Fortsetzung lesen. Die trägt den Titel DAEMONS ARE FOREVER und führt die Abenteuer der Protagonisten und der Familie Drood, die die Menschheit von Alters her vor allerlei paranormalem Kroppzeug beschützt weiter.
Wer anhand der Titel eine James Bond-Parodie mit Phantastik-Anreicherungen erwartet, liegt im zweiten Band eher falsch.
THE ROOK tells the story of Myfanwy Thomas, a woman who wakes up in London with no memory of who she is and no explanation for the circle of dead bodies around her. When Myfanwy discovers she’s a high ranking official in Britain’s secret service for people with paranormal abilities, she’ll have to navigate the dangerous and complex world of the agency to uncover who wiped her memory and why.
THE ROOK erzählt die Geschichte von Myfanwy Thomas, einer Frau, die in London aufwacht, ohne Erinnerung daran, wer sie ist und ohne Erklärung für die Leichen um sie herum. Als Myfanwy entdeckt, dass sie eine hochrangige Beamtin im britischen Geheimdienst für Menschen mit paranormalen Fähigkeiten ist, muss sie durch die gefährliche und komplexe Welt der Agency navigieren, um herauszufinden, wer ihre Erinnerung gelöscht hat – und warum.
Ich hatte den ersten Roman vor einiger Zeit gelesen und er war ganz witzig, ich bin gespannt, wie Starz das fürs Pantoffelkino adaptiert hat.
Es war die Serie die für The CW das überaus erfolgreiche DC-Fernsehspektakel Arrowverse (THE FLASH, LEGENDS OF TOMORROW, SUPERGIRL) gestartet hat: ARROW.
Wie Hauptdarsteller Stephen Amell jetzt sagte, ist das Ende der Show beschlossen: Nach der aktuellen Season wird die Show noch einmal im Herbst 2019 für zehn Folgen zurück kehren. Es ist erfreulich zusehen, dass manche sender inzwischen offenbar dazu übergehen, abgesetzten Shows zumindest noch mal eine verkürzte Staffel zu genehmigen, um die Sache sauber und für die Fans zufriedenstellend abzuschließen.
Ersetzt werden wird ARROW vermutlich durch BATWOMAN, nach dem was man im letzten Crossover sehen konnte, könnte deren Stimmung ähnlich sein – also düster.
Was mit dem Charakter Oliver Queen passieren wird ist derzeit offen, aber es gibt da noch lose Enden aus dem Crossover CRISIS ON INFINITE EARTHS … Es ist in meinen Augen ebenso möglich, dass er sich in irgendeiner Form opfert (die letzte der zehn Folgen dürfte sich mit dem nächsten Crossover überschneiden), als auch zukünftige Gastauftritte in anderen Arrowverse-Serien.
Bemerkenswert vorweg: Beim Marvel-Intro vor deren Filmen sieht man üblicherweise Szenen und Figuren aus vergangenen Produktionen, durch die »geblättert wird« und daraus entsteht das Logo. Das Blättern wird auch hier natürlich wieder verwendet, alle Szenen sind allerdings Stan Lee-Cameos, dem der Film auch gewidmet wurde. Da kann man schon mal ein Tränchen verdrücken.
Nach AVENGERS: INFINITY WAR fragte man sich: Was würde Marvel tun, um da noch einen draufzusetzen? Die Antwort ist so einfach wie unerwartet: Sie tun es nicht. CAPTAIN MARVEL nimmt sich in Sachen Bombast und Epik im Vergleich mit INFINITY WAR ganz erheblich zurück – und das hat dem Film sehr gut getan.
Noch dazu ist es der erste Streifen des Marvel Cinematic Universe mit einer Heldin als Hauptrolle – viele hatten gesagt, das sei längst überfällig, und das sicher vollkommen zu recht. Und wie fast schon zu erwarten liefert Marvel nicht nur, sie tun das auch noch in einer erfreulich unaufgeregten, undogmatischen und unterhaltsamen Weise.
Seth MacFarlane kennen wir als den kreativen Kopf hinter der SF-Serie THE ORVILLE (sowie als Captain des gleichnamigen Schiffes), die nicht nur wenige Anleihen bei STAR TREK nimmt und offensichtlich eine Hommage ist. Dass MacFarlane ein Fan des Vorbilds ist, ist auch nichts Neues.
Hier ein grandioses Video, das ihn als Teenager in einem STAR TREK-Fanfilm zeigt. Ich würde wirklich gern wissen, wie das weiter geht …
Dank an Michael Keukert fürs Finden.
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Nintendo hat sich bisher aus dem Virtual Reality Geschäft ferngehalten – »Hype« kann man das nun wahrlich nicht nennen, weil es noch keine Killerapplikation gibt und die Brillen nach wie vor zu teuer und zu klobig sind. Was wir also brauchen sind Geräte und Anwendungen, die die Akzeptanz des grandiosen Mediums erhöhen. Bisher war so ziemlich jeder, dem ich die Technik demonstriert habe, von den Möglichkeiten begeistert.
Nintendo will jetzt eine Labo-Variante herausbringen, die die Switch zur Hilfs-VR-Brille macht. Man bekommt einen Pappkarton mit Linsen, in die man die Switch vorne einklemmt. Das funktioniert ähnlich wie die diversen Smartphone-Lösungen
Und es ist eine große Schnapsidee, denn die Auflösung von Nintendos Konsole ist viel zu gering für ein auch nur halbwegs brauchbares VR-Erlebnis, zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass das Headtracking auch nur annähernd sinnvoll funktioniert, somit ist Simulator Sickness vorprogrammiert. Wenn ihr an Virtual Reality interessiert seid, dann haltet euch davon fern und besucht lieber eine Demo einer echten Lösung (HTV Vive, Oculus Rift, Oculus Go oder Playstation VR), oder eins der Holocafés, beispielsweise in Düsseldorf. Dort kann man ausprobieren, wie VR wirklich geht, statt solch eine halbgare Lösung zu kaufen, die aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten eher abschrecken als begeistern wird.
Den Kit mit den Linsen bekommt man ab Mitte April für ca. 40 Euro. Lasst die Finger davon.
Es gibt mal wieder einen Trailer zur Amazon-BBC-Coproduktion GOOD OMENS nach dem Roman von Terry Pratchett und Neil Gaiman. Und im Vergleich zu früheren Vorguckern bekommt man diesmal tatsächlich was zu sehen.
Und aus dem was man da sehen kann erwächst bei mir doch Vorfreude, denn das Spiel zwischen Crowley (David Tennant) und Aziraphale (Michael Sheen) ist klasse, die Chemie großartig.
Aber auch ansonsten sieht das aus, als würde es ein ganz großer Spaß werden!
GOOD OMENS wird ab dem 31. Mai 2019 bei Amazon Prime Video zu sehen sein.
Eigentlich hätte der dritte Teil der Sherlock Holmes-Filme mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle und Jude Law als Doktor Watson im Dezember 2020 in die Lichtspielhäuser kommen sollen, das hat Warner jetzt um ein volles Jahr verschoben.
Bisher wurde kein Regisseur für Teil drei gefunden, Guy Ritchie hat zu viele andere Projekte und deswegen keine Zeit. Downey hat vermutlich demnächst mit dem Marvel Cinematic Universe nicht mehr viel zu tun, dafür ist Law frisch als Mar-Vell eingestiegen, auch da könnte es möglicherweise Terminprobleme geben.
Immerhin gibt es bereits ein Drehbuch, das wurde von Chris Brancato (NARCOS, HANNIBAL TV) verfasst.
Teil eins und zwei haben zusammen über eine Milliarde Dollar eingespielt, deswegen dürfte Warner einiges Interesse daran haben, eine Fortsetzung auch tatsächlich zu realisieren. Bei dem Releasetermin kommt Teil drei sagenhafte zehn Jahre nach A GAME OF SHADOWS (ja, so lang ist das schon her).
Der Start der endgültig letzten Staffel der Erfolgs-Fantasyserie GAME OF THRONES nach den Romanen von George R. R. Martin steht an. Und selbstverständlich gibt es dazu auch einen Trailer.
Die erste Episode der achten Season läuft bei HBO am 14. April 2019, in Deutschland vermutlich einen Tag später.
Doch die Fans müssen sich nicht allzu sehr grämen: Weitere Serien stehen ins Haus, auch wenn die nicht auf Romanen von Martin direkt basieren und der Autor auch nur am Rande beteiligt ist.
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DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 665 ist da, mit Besprechungen von Medien, die Erik Schreiber im Februar 2019 gelesen hat. Diesmal hat der Bücherbrief einen kleinen Schwerpunkt auf Comics, beispielsweise DR: STRANGE, DIE FLÜSSE VON LONDON 2 oder DOCTOR WHO.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 665 kann hier wie immer als PDF herunter geladen werden.
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