TATORTREINIGER wird eingestellt

TATORTREINIGER wird eingestellt

Nein, es hat wirk­lich nichts mit Phan­tastik zu tun, aber es geht um eine der ganz weni­gen wirk­lich sehenswerten Serien im #neu­land-Fernse­hen. Wie der NDR meldet, ist mit den Aben­teuern des TATORTREINIGERS Schot­ty Schluss. Es sind noch vier Fol­gen pro­duziert wor­den, die wer­den in Kürze gesendet, danach ist endgültig Feier­abend.

Grund ist offen­bar dass die Autorin Mizzi Mey­er (alias Ingrid Lausund) aufhört, weil ihr nach eigen­er Aus­sage »nichts mehr ein­fällt«. Autorin und Team hin­ter der Serie möchte Wieder­hol­un­gen ver­mei­den. Bjarne Mädel, Schaus­piel­er des Schot­ty, sagte gegenüber dem NDR:

Sie will immer wieder über­raschen, immer wieder etwas Neues find­en. Sie hat gemerkt, dass sie immer mehr Zeit braucht, um für sich gültige Geschicht­en zu erfind­en, dass irgend­wann der Zeitaufwand nicht mehr in Rela­tion ste­ht zu dem, was dabei her­auskommt.

Man hat im gesamten Team Angst davor, sich irgend­wann nur noch zu wieder­holen, fügt er hinzu.

Auf der einen Seite heiße ich gut, dass man ein The­ma nicht totre­it­en will, bis es nie­mand mehr sehen kann. Auf der anderen Seite denke ich, dass man die Serie vielle­icht auch für neue Autoren und Autorin­nen hätte öff­nen kön­nen.

Bjarne Mädel sagte, dass er gern weit­er gemacht hätte. Schade, denn das deutsche Lang­weil­er­fernse­hen aus Tatort und Rosamunde Pilch­er ist nicht nur arm an anse­hbaren Serien, sie sind nahezu nonex­is­tent.

Pro­mo­grafik TATORTREINIGER Copy­right NDR

Telltale Games wird schließen

Telltale Games wird schließen

Offen­bar wird der Spieleen­twick­ler Tell­tale Games, bekan­nt durch Lizen­zum­set­zun­gen divers­er IPs wie BATMAN oder THE WALKING DEAD, schließen. Darüber gab es zuerst Ver­mu­tun­gen bei Gama­su­tra, kurz darauf wurde das Gerücht  gestern auf dem Twit­ter-Account des Entwick­lers bestätigt.

Es wur­den bere­its alle Mitar­beit­er bis auf 25 freigestellt, die sollen offen­bar noch ein laufend­es Pro­jekt fer­tig stellen, es wird gemut­maßt, dass es sich dabei um THE WALKING DEAD Staffel vier han­delt. Die Arbeit an allen anderen sich noch in Entwick­lung befind­lichen Games wurde gestoppt, darunter THE WOLF AMONG US und STRANGER THINGS.

Ende ver­gan­genen Jahres hat­te man bere­its 25% seines Per­son­als ent­lassen.

Laut dem veröf­fentlicht­en State­ment haben die Spiele zwar gute Kri­tiken bekom­men, aber nicht genug Umsatz gener­iert, um weit­ere veröf­fentlichen zu kön­nen. Ein grund dafür dürfte mein­er Mei­n­ung nach sein, dass die Lizen­zkosten für pop­uläre Fran­chis­es wie GUATDIANS OF THE GALAXY oder eben THE WALKING DEAD immens gewe­sen sein dürften. Die müssen erst­mal wieder reinkom­men.

Logo Tell­tale Games Copy­right Tell­tale Games

FRINGE: Teaser zu den finalen drei Episoden

Die Mys­tery und/oder SF-Serie FRINGE nähert sich unaufhalt­sam ihrem Ende. Das Finale wird die näch­sten drei Episo­den umfassen und man darf gepan­nt sein, wie und ob man sich der Herrschaft durch die Observ­er in der Zukun­ft entledi­gen wird. Ich hoffe, sie geben nochmal alles! Ich werde Anna Torv, Joshua Jack­son und Jasi­ka Nicole ver­mis­sen, beson­ders wird mir aber der von John Noble dargestellte knor­rige Dr. Wal­ter Bish­op fehlen.

Zum bevorste­hen­den Finale gibt es einen Vorguck­er.

http://www.youtube.com/watch?v=dAOcg_24dnc

BLACK PROPHECY wird abgeschaltet

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Wie soeben auf der Face­book-Seite des MMOs gemeldet wird, wer­den die Serv­er des vom Entwick­ler Reakk­tor Media aus Han­nover stam­mende free2play Wel­traum-Shoot­er-MMOs BLACK PROPHECY am 26. Sep­tem­ber abgeschal­tet und das Spiel damit been­det. Offen­sichtlich wieder ein­mal ein vielver­sprechen­des Game, das seine Spiel­er­schaft nicht find­en kon­nte. Spiel­er, die gegen Echt­geld ingame-Währung gekauft haben, erhal­ten einen Gutschein, der bei einem anderen Gami­go-Spiel ein­gelöst wer­den kann. Nur gibt es dum­mer­weise keinen auch nur ansatzweise ver­gle­ich­baren Titel in deren Port­fo­lio – man wirbt mit BLACK PROPHECY TACTICS, aber das ist kein Shoot­er, son­dern ein Echtzeit­strate­gie-Titel.

BLACK PROPHECY lief damit ger­ade mal anderthalb Jahre. Ich hat­te während der Beta einen Blick gewor­fen und auch nach dem Launch mal reinge­se­hen, das Spiel an sich war hüb­sch, es hat­te spielerisch Ansätze von anderen Wel­traum-Kampf­schiff­sim­u­la­toren und die Grafik war sehr ansehn­lich. Auch die Aufrüstop­tio­nen für die Kampfjäger waren ganz ansprechend gemacht. Warum ich damals nicht weit­er gespielt habe? Gute Frage, ich gehe ein­fach mal davon aus, dass ich zu dem Zeit­punkt ger­ade andere Spiele abon­niert hat­te und deswe­gen keine Zeit für BLACK PROPHECY blieb.

Die Abschal­tung zeigt aber erneut, dass man sich bei free2­play-Spie­len gut über­legen sollte, wo man sein Geld seine Zeit investiert, denn son­st lösen sich diese Investi­tio­nen ein­fach in Luft auf, wenn der Betreiber das Game wegaxt. Wahrschein­lich lassen es die Rechte nicht zu, aber eine denkbare Möglichkeit wäre natür­lich, den Code freizugeben und die Fange­meinde ihre eige­nen Serv­er auf­set­zen und das Spiel weit­er entwick­eln zu lassen.

Bis zum endgülti­gen Finale wird es laut Angaben der Betreiber noch ein paar »Ende des Universums«-Events geben. Immer­hin.

Rest In Peace.

Weils so schön war (ins­beson­dere die Musik), hier nochmal ein­er der Trail­er zum Spiel:

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LEGO UNIVERSE wird abgeschaltet

Nur 16 Monate nach dem Start wer­den die Serv­er des Online­spiels LEGO UNIVERSE nach Aus­sagen des Betreibers (eben LEGO und Warn­er Bros. Inter­ac­tive) am 31. Jan­u­ar 2012 abgeschal­tet. Zulet­zt hat­te man noch das Geschäftsmod­ell von Abo auf free2play geän­dert, das hat jedoch offen­sichtlich trotz guter Spiel­erzahlen nicht geholfen, genü­gend Ein­nah­men zu gener­ieren, um den wirtschaftlichen Betrieb des Spiels sich­er­stellen zu kön­nen.

Auf der einen Seite kommt das nicht ganz über­raschend, denn die Ziel­gruppe von LEGO UNIVERSE waren von Anfang an Kinder. Den Eltern (wahrschein­lich allzu oft MMO-Anal­pha­beten) dürfte es nur schw­er zu erläutern sein, dass sie ihren Sprösslin­gen zuerst in jedem Monat das Abo und später dann Gegen­stände aus dem Itemshop zahlen soll­ten. So weit sind wir ein­fach noch nicht – und ich habe das angesichts der Ziel­gruppe von Anfang an für eine Schnap­sidee gehal­ten.

Ander­er­seits ist das schade, denn wer mal einen Blick in das Spiel gewor­fen hat, der kon­nte fest­stellen, dass es abseits der kindgerecht­en Grafik und Inhalte tech­nisch und spielerisch dur­chaus zu überzeu­gen wusste.

Für die Spiel­er ist das wie auch bei anderen Anbi­etern, die Spiele ver­gle­ich­sweise kurz nach dem Start schließen (siehe aktuell auch Frogster/Gameforge), natür­lich in hohem Maße unschön. Mein­er Ansicht nach soll­ten sich die Betreiber angesichts ständi­ger Spiele­in­stel­lun­gen nicht wun­dern, wenn die Res­o­nanz bis auf Aus­nah­men mäßig bleibt. Denn: wenn ich einen Haufen Geld in ein Spiel investiere (sei es nun im Abo oder im Itemshop), dann kann ich das kom­plett abschreiben, wenn die Serv­er abgeschal­tet und der Spiel­be­trieb eingestellt wer­den. Dass das für Unmut sorgt, sollte nie­man­den wun­dern. In let­zter Zeit geschieht dies immer öfter und so muss man sich nicht wun­dern, wenn die Kun­den vor­sichtiger wer­den, wem sie ihre Kohle anver­trauen. Let­z­tendlich schadet solch­es Ver­hal­ten der Pub­lish­er dem gesamten MMO-Seg­ment. Ins­beson­dere bei Games die man zuerst voll­preisig kaufen muss, die dann inner­halb kürzester Zeit auf f2p umgestellt wer­den (Käufer ver­grätzt) und dann den­noch schnell abgeschal­tet wer­den (Käufer erneut ver­grätzt, neue Spiel­er dann gle­ich auch noch) ist diese Vorge­hensweise qua­si ein Garant für schlechte Stim­mung bei den Kun­den.

Lei­der beste­ht bei solchen Lizen­zen wie LEGO (oder STAR WARS GALAXIES) ja nicht die Möglichkeit, das Spiel als Open Source freizugeben – bei SPELLBORN wäre diese Option aber beispiel­sweise dur­chaus denkbar gewe­sen.

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Logo LEGO UNIVERSE Copy­right LEGO & Warn­er Bros. Inter­ac­tive

STAR WARS GALAXIES wird abgeschaltet

Mor­gen wird das STAR WARS-MMO GALAXIES seinen acht­en Geburt­stag feiern. Sony hat aber nun angekündigt, dass es sich dabei um den let­zten han­deln wird, denn am 15. Dezem­ber 2011 wer­den die Serv­er des Spiels abgeschal­tet.

Bis zu diesem Zeit­punkt soll es noch Updates geben und auch der geplante »Galac­tic Civ­il War« soll noch stat­tfind­en.

Man darf davon aus­ge­hen, dass die noch verbliebe­nen Spiel­erzahlen ver­schwindend ger­ing sind und man bei Sony zusät­zlich davon aus­ge­ht, dass auch diese Unen­twegten zum Launch von STAR WARS – THE OLD REPUBLIC zum neuen Spiel von BioWare und LucasArts abwan­dern wer­den. Da LucasArts selb­stver­ständlich auch an SWG beteiligt war, ist es zudem nicht abwegig anzunehmen, dass Sony von dieser Seite zu dem Schritt gedrängt wurde.

STAR WARS GALAXIES hat­te einen starken Start, litt aber dann unter ekla­tan­ten Fehlentschei­dun­gen des Betreibers und der Entwick­ler, es wurde »kaputt gepacht­ed« – die Spiel­er wan­derten zuhauf ab. Auch die Tat­sache, dass es nie grafis­che Updates gab, die es auf einen wirk­lich aktuellen Stan­dard gehoben hät­ten, sorgte nicht dafür, dass es für die MMO-Gemeinde attrak­tiv­er wurde.

Man würde sich wün­schen, dass SWG als Open Source freigegeben wer­den kön­nte, um es zum einen den Hard­core-Fans zu ermöglichen, weit­er zu spie­len, zum anderen kön­nte das MMO auf diese Weise sog­ar noch Verbesserun­gen erfahren und eventuell eine Renais­sance erleben. Auf­grund der zu erwartenden Lizen­zprob­leme ist damit allerd­ings nicht zu rech­nen. Eine weit­ere Möglichkeit wären Serv­er-Emu­la­toren wie beispiel­sweise SWGE­mu

Creative Commons License

Logo STAR WARS GALAXIES Copy­right Sony Online Enter­tain­ment

Das Aus für THE CAPE?

Es sieht immer mehr so aus, als seien die Tage der Super­helden-Serie THE CAPE gezählt, denn bere­its jet­zt wurde die Anzahl der Episo­den, die für die erste Staffel pro­duziert wer­den sollen, von zwölf auf neun ver­ringert. Grund für diesen Schritt sind die Zuschauerzahlen, die offen­bar katas­trophal sein müssen, son­st hätte NBC sich sich­er nicht zu diesem drastis­chen Schnitt entschlossen. Damit würde ich das Ende der Serie als sich­er anse­hen wollen.

Pech ist das lei­der wieder ein­mal für Sum­mer Glau, die damit nach FIREFLY, SARAH CONNOR CHRONICLES und DOLLHOUSE erneut mit ein­er Genre-Serie kein Glück hat.

Ver­wun­der­lich finde ich per­sön­lich die schwachen Zuschauerzahlen nicht, denn trotz des inter­es­san­ten Konzepts und einiger erstk­las­siger Neben­fig­uren (eben Sum­mer Glau und der »Car­ni­val Of Crime«, bei let­zterem ganz beson­ders her­vorzuheben Kei­th David als Max Mali­ni) kön­nen die Sto­ries der Episo­den nicht überzeu­gen, allzu halt­los und unin­spiri­ert düm­pelt die Serie vor sich hin. Erschw­erend kommt hinzu, dass Haupt­darsteller David Lyons sich darin ein­deutig über­fordert zeigt, einen sym­pa­this­chen Helden darzustellen – man schafft es ein­fach wed­er ihn zu mögen, noch mit ihm mitzu­fiebern.

Das Haupt­prob­lem liegt aber ganz klar bei den Drehbuchau­toren und Showrun­nern, die wed­er inter­es­sante Inhalte liefern kon­nten, noch in der Lage waren, die Charak­tere her­auszuar­beit­en und ihnen Gele­gen­heit zur Weit­er­en­twick­lung zu geben. Sehr, sehr schade um das Konzept ein­er mod­er­nen Super­helden-Serie im Pulp-Stil.

Pro­mo­fo­to: David Lyons als THE CAPE, Copy­right 2010 NBC