Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.
Die Ausgabe 676 des von Erik Schreiber verfassten PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEFs kam bereits im alten Jahr, wird hier allerdings aufgrund meines Urlaubs erst heute bereit gestellt. Wie immer enthält er Besprechungen von Büchern und Medien aus dem Bereich Phantastik und anderen.
Diesmal mit den Themen: Deutsche und internationale Phantastik, Hörbücher/Hörspiele, Krimis & Thriller sowie Comics.
DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt als PDF-Datei vor und kann kostenlos herunter geladen werden.
Ich melde mich kurz aus der Feiertags-Diaspora, um einen Trailer für einen Film zu zeigen, der völlig an mir vorüber gegangen ist – und ich weiß ehrlich nicht warum. ABIGAIL – so der englische Titel – sieht aus wie eine Mischung aus Steampunk und Magier(Innen), der deutsche Titel lautet REBELLION DER MAGIER (reichte denen der Name der Protagonistin nicht?).
Der Trailer zeigt grandiose Bilder, ich finde das sehr vielversprechend. Und endlich mal wieder ein Film der kein Remake und kein Sequel ist.
In Russland lief er bereits im August 2019, bei uns wird er leider nicht in die Kinos kommen (was ich überaus schade finde), die BlueRay erscheint am 31. Januar 2020.
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Santa musste endlich mal auf moderne Technik setzen, um sein Arbeitspensum zu schaffen. Rudolf das Rentier ist jetzt Steuermann.
Wie immer zu dieser Zeit im Jahr wünsche ich den Lesern von PhantaNews schöne Feiertage und einen guten Rutsch nach 2020. Weihnachtsgeschenke um die Tage zu überstehen haben uns die einschlägigen Streamingdienste ja beispielsweise mit EXPANSE Staffel 4 oder dem Start von THE WITCHER reichlich gemacht (wobei die Heißdüsen – also zum Beispiel ich – vermutlich damit schon vor Heiligabend fertig sind). Mein schönstes Weihnachtsgeschenk habe ich bereits: Die nicht verbockte Episode IX der STAR WARS-Saga, die mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Vermutlich werden auch wieder reichlich Computerspiele oder Bücher unter dem Baum liegen, mit denen ihr euch die Tage vertreiben könnt. Viel Spaß dabei.
Es wird in den nächsten Tagen ebenfalls wie immer etwas ruhiger auf PhantaNews werden, wenn es etwas Außergewöhnliches oder Bemerkenswertes zu melden gibt, werde ich das selbstverständlich dennoch posten.
Wir lesen uns in 2020. Es kommt einiges auf uns zu.
p.s.: Falls vom Weihnachtsgeld Bücher gekauft werden sollen: Kauft die bitte direkt bei den Kleinverlagen, denn bei libri sind sie eh ausgelistet und deswegen im Buchhandel nicht lieferbar – und selbst falls nicht: Tut den Kleinverlagen was Gutes – die meisten liefern schnell und etliche ohne Versandkosten.
ARROW, die Auslöserserie für Superheldenshows auf CW, endet mit dieser Staffel, nicht nur deswegen ist man beim Sender auf der Suche nach weiteren SuperheldInnen, mit denen man das DC-Comics-Serienuniversum am Laufen halten kann. Letzte Neuerung war BATWOMAN, die konnte mich in Sachen Handlung und Charaktere bisher nicht so recht überzeugen.
Im Frühjahr 2020 startet bei CW in den USA die neue Show STARGIRL. Mit der Figur hatten wir es bereits bei LEGENDS OF TOMORROW zu tun bekommen (allerdings dargestellt von einer anderen Schauspielerin, nämlich Sarah Grey). Teenagerin Courtney Whitmore wird in den Vorlagen als Nachfolgering von Starman ein Mitglied der Justice Society of America. Mal sehen, wie sie das in der Serie umsetzen. STARGIRL wird gespielt von Brec Bassinger.
Über das Kostüm sollten sie bei CW und den Produzenten vielleicht nochmal nachdenken …
Wie man dem Promofoto oben entnehmen kann sieht es so aus, als sei die Serie ursprünglich für den Streamingdienst DC Universe gedacht gewesen. Da aber Greg Berlanti sowohl dort als auch bei CW für die Serien verantwortlich ist, kommt der Wechsel nicht sehr überraschend.
Spekulieren werden die Fans selbstverständlich über das grüne Leuchten, das im Vorgucker zu sehen ist …
DAYBREAK war eine angenehme Überraschung, nachdem ich nicht viel erwartet hatte: Eine postapokalyptische Teenie-Komödie mit schrägen Charakteren, einer Menge nicht weniger schräger Gags und letztendlich auch verblüffend viel Tiefgang, wenn man zwischen die Witze schaute. Mich hatte das Spektakel, eine Art Ferris Bueller mit Zombies, ausgesprochen gut unterhalten.
Angesichts des Cliffhangers am Ende und auch aufgrund der Tatsache, dass Netflix einen Podcast um die Serie gestartet hatte, war ich ziemlich sicher davon ausgegangen, dass die Fortsetzung sicher ist. So kann man sich täuschen, offenbar war DAYBREAK den Mächtigen bei Netflix nicht erfolgreich genug, denn soeben kam die Meldung, dass es keine weitere Staffel geben wird. Dabei waren die Planungen bereits weit gediehen, Showrunner Aron Eli Coleite sagt, dass die Sichtweise in Season zwei von Josh weg zu Sam hätte wechseln sollen. Coleite veröffentlichte ein Statement auf Twitter:
Die Journalisten der BBC haben sich mit dem derzeit wohl berühmtesten und kontroversesten Spiel in Entwicklung überhaupt beschäftigt: STAR CITIZEN. Das sammelte auf Kickstarter eine Rekordsumme an Geld ein, um einen WING COMMANDER-Nachfolger (namens SQUADRON 42) zu liefern und leidet seitdem an massivem Feature Creep. Aus der ursprünglich geplanten Weltraumkampfsim wurde ein Konglomerat aus mehreren Spielen: MMO in einem persistenten Universum, First Person Shooter und auch immer noch Weltraumsim.
Die BBC-Dokumentation beleuchtet das Ganze von diversen Seiten.
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1997 erschien ein Point&Click-Adventure basierend auf dem SF-Kultklassiker BLADE RUNNER. Es fiel damals durch ungeheuer dichte Atmosphäre und zahllosen Verneigungen vor dem Film auf, wurde allerdings kein riesiger Erfolg. Danach verschwand das Game völlig zu unrecht in der Versenkung und es war auch quasi nicht legal heranzukommen, unter anderem deswegen, weil dem Developer Westwood (COMMAND & CONQUER) der Quellcode während eines Umzugs »verloren ging«. Lost like tears in rain.
GOOD OLD GAMES ändern das jetzt, indem sie es wieder anbieten, das Ganze basiert offenbar nicht zuletzt auf semilegalen Umsetzungen des Spieles für ScummVM. Laut GOG arbeiteten Programmierer acht Jahre daran, BLADE RUNNER aufgrund der damals verkaufen Diskettenversion zu rekonstruieren, das unter Zusammenarbeit mit den Rechteinhabern Alcon Interactive Group. Und deswegen kann man BLADE RUNNER 22 Jahre nun nach dem Erscheinen des Originals erneut spielen, wie immer bei GOG ohne DRM.
Das Game dreht sich nicht um Rick Deckart, sondern um einen anderen Blade Runner des LAPD mit dem Namen Ray McCoy, aber auch hier geht es um einen Kriminalfall mit Replikanten.
Zu den Features schreibt man bei GOG:
Tauche ein in das dunkle, erbarmungslose Los Angeles von 2019 und werde sowohl zum Jäger als auch zum Gejagten.
Erkunde über 100 interaktive Umgebungen, darunter auch bekannte Schauplätze aus Ridley Scotts Film aus dem Jahr 1982.
Werde zum Protagonisten einer nicht-linearen Story, die jeden Durchgang zu einem einzigartigen Erlebnis macht!
Interagiere mit über 70 Motion-Capturing-Charakteren, alle ausgestattet mit eigener KI und eigener Agenda.
Bewundere die atmosphärische Grafik im Film-Noir-Stil, eingehüllt in Rauch und Regen.
Lausche den Stimmen der Hollywood-Besetzung des Originalfilms, darunter Sean Young, James Hong, Joe Turkel, Brion James und William Sanderson.
Hör dir die Multi-Track-Ambient-Klanglandschaften an und lass dich von der Musik begeistern, die eigens neu arrangierte Cuts des OST von Blade Runner enthält.
Schlüpf in die Rolle von Detective Ray McCoy und verwende die Blade-Runner-Gadgets, die du aus dem Film kennst. Setze das ESPER-Fotoanalyse-Gerät ein, um Replikanten von Menschen zu unterscheiden, und analysiere alle Hinweise mit dem »Knowledge Integration Assistant«.
Bei CBS scheint mal vom Erfolg der neuen, im Januar startenden, STAR TREK-Serie um Jean Luc PICARD äußerst überzeugt zu sein, denn bereits jetzt wurde der Show eine zweite Staffel genehmigt.
Das kommt ein wenig überraschend, denn allgemein war man von einem One-Shot ausgegangen, insbesondere da der Schauspieler der titelgebenden Figur, Patrick Stewart, ausgesagt hatte, dass er eigentlich nicht mitmachen wollte und nur wegen des überzeugenden Konzepts und der Tatsache mitreden zu dürfen dabei war. Deswegen hatte nicht nur ich angenommen, dass eine Geschichte in einer Art Miniserie erzählt werden würde und dann Schluss sei. Das war offenbar eine irrige Annahme.
Bald kommt das vorgezogene Weihnachtsgeschenk, das Netflix Fantasy-Fans macht: Die Streamingversion von Sapkowsiks Romanen um Geralt of Rivia alias THE WITCHER, dargestellt von Ex-Superman Henry Cavill.
Und Netflix haut schnell vorher nochmal einen Trailer raus, der diesmal eindeutig zeigt, dass man hier offensichtlich von GAME OF THRONES inspiriert wurde, auch wenn solche Vergleiche natürlich eigentlich unfair sind. Aber Farbgebung und Stimmungen lassen durchaus Parallelen erkennen. Davon abgesehen ist das meiner Ansicht nach der erste wirklich gelungene Trailer für die neue Serie.
Man kann sich THE WITCHER ab dem 20. Dezember 2019 auf Netflix ansehen und dann selbst ein Bild machen.
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Wenn sich jemand mit Storytelling, das ist Neudeutsch für »Geschichten erzählen«, auskennt, dann vermutlich Pixar, die Macher hinter diversen überaus erfolgreichen Animationsfilmen.
Und die lassen uns normale Sterbliche jetzt an ihrer Weisheit teilhaben, denn es gibt ein ziemlich umfangreiches Webinar mit dem Titel THE ART OF STORYTELLING, das man sich völlig kostenlos ansehen kann.
Wer trockene Theorie erwartet liegt übrigens völlig falsch, das Ganze ist wie man es von Pixar erwarten kann ziemlich kurzweilig aufbereitet. Der nachvollziehbarerweise in Richtung Film gehende Kurs gliedert sich in verschiedene Unterthemen: Einführung, Charaktere, Storystruktur, Visuelle Sprache, Grammatik eines Films, Vorzeigen und Feedback. Allerdings kann man auch für andere Medien Erkenntnisse daraus gewinnen.
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