»Retired. Extremely Dangerous« ist die Langform des Titels R.E.D., ein Film, der auf einem DC-Comic beruht und über pensionierte CIA-Agenten erzählt, die kaltgestellt werden sollen, sich aber wehren und erfolgreich beweisen, dass man auch vermeintliche Rentner nicht unterschätzen sollte. Der komödiantische Action-Streifen mit Bruce Willis, Helen Mirren, Morgan Freeman und John Malkovich war offensichtlich so erfolgreich, dass es einen zweiten Teil geben wird, der in den US-Kinos bereits am 2. August 2013 anläuft.
Hier der Trailer:
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Auch Trion Worlds bietet nun für sein Fantasy-MMO RIFT einen Testzugang an. In dessen Rahmen kann man bis zum Level 20 ohne Abogebühren spielen. Ich gehe davon aus, dass man bei Trion die Konkurrenz GUILD WARS 2 zu spüren bekommt, der Wechsel von SWTOR zum (angeblichen) free-2-play-Modell könnte ebenfalls ein Grund sein, denn dort sind die Anfangsgebiete wieder verblüffend voll – und das trotz der Einschränkungen für f2p-Spieler, die das Game eigentlich unspielbar machen.
Einschränkungen ist ein gutes Stichwort: auch bei »RIFT Lite«, wie die Testversion von Trion bezeichnet wird, stehen nicht alle Features zur Verfügung. Man kann bis zu einem maximalen Level von 20 spielen, die Menge an Währung (Geld, Planarite und Favor), die man besitzen kann ist eingeschränkt. Per Post darf man zwar Gegenstände empfangen, aber keine verschicken, auchim Auktionshaus darf man kaufen, aber nicht verkaufen. Einen Handel mit anderen Spielern kann man nicht einleiten, selbst aber angehandelt werden. Es können keine Gegenstände oberhalb der Stufe »rare« angelegt werden, Skills sind auf maximal 75 beschränkt, weiterhin stehen dem Spieler nur sechs der Zonen des Games zur Verfügung (daran spielt man allerdngs schon einige Zeit, da die Gegenden riesig sind). Den globalen Chat kann man nicht nutzen und Gildenleiter kann man ebenfalls nicht werden. Etliche dieser Einschränkungen sind wohl auch gerade als Schutz gegenüber Spammern und professionellen Gold- sowie Itemverkäufern zu sehen. Mehr Informationen gibt es auf einer Webseite zum Thema.
Diese Einschränkungen sind aber im Vergleich zu denen beispielsweise bei SWTOR durchaus fair und schränken einen am Spiel Interessierten nicht wirklich ein. Auch wer schon einmal gespielt hat und jetzt nochmal testen möchte, kann das mit RIFT Lite tun. Aus eigener Erfahrung: das Spiel ist durchaus einen Blick wert und macht trotz seines eher klassisch zu nennenden Ansatzes eine Menge Spaß, insbesondere auch durch die immer wieder auftretenden dynamischen Events. Die Möglichkeiten der Charakterspezialisierung sind durch ein elaboriertes Skillbaumsystem mit vielen Optionen deutlich spannender als das inzwischen stark minimalisierte System bei WORLD OF WARCRAFT. Als ich spielte zeigte sich leider, dass das dritte Defiant-Gebiet den Spaß der vorhergehenden nicht halten konnte und ich hörte auf. Aber einen Blick werde ich definitiv nochmal werfen.
Für mich nicht ganz unerwartet kommt von Hollywood Reporter die Nachricht, dass der Sender SyFy die Serie ALPHAS nicht für eine dritte Staffel erneuert.
Die von Zak Penn und Michael Karnow ersonnene Show um ganz normale Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, die für die US-amerikanische Regierung arbeiten und dabei ständig in Gefahr schweben, selbst als Bedrohung interniert oder neutralisiert zu werden, hatte in der zweiten season nicht so recht ihren Rhythmus finden können und eierte zwischen Einzelepisoden und übergreifendem Handlungsbogen daher. Das führte offenbar dazu, dass die Serie im zweiten Jahr über die Hälfte ihrer Zuschauer verlor, nachdem die erste Staffel nach anfänglichen Schwierigkeiten gut angefangen hatte.
Wie bereits geschrieben: mich wundert das nicht. Wurden in zwei Dritteln der ersten Season noch interessante Geschichten um Charaktere erzählt, die jede Menge Ecken und Kanten hatten und nicht immer gut mit ihren Fähigkeiten zurecht kamen, musste man inzwischen den Eindruck gewinnen, dass die Showrunner nicht mehr so recht wussten, was sie mit dem Setting anfangen wollten.
Eigentlich schade, mit etwas mehr Konzept, Kreativität und Innovation, einem Hauch Humor, sowie besseren Drehbüchern, hätte das eine sehr schöne Serie werden können, die Schauspieler und ihre facettenreichen Rollen hätten das problemlos hergegeben, wie große Teile der ersten Staffel zeigten.
Damit verliert SyFy eine weitere Show, die man als SF bezeichnen könnte. Nachfolger soll wohl Ron Moores HELIX werden, das ohne erst einen Test in Form eines Piloten zu produzieren angekauft wurde. Und dann ist da ab April natürlich DEFIANCE.
HOUSE AT THE END OF THE STREET – Bundesstart 17.01.2013
Der Horror-Nerd wird sicher nicht so viele Schwierigkeiten haben, gewisse Passagen bei HOUSE AT THE OF THE STREET vorherzusehen. Dennoch ist Mark Tonderai ein akzeptabler Gruselthriller gelungen, der nach fast neun Jahren beinahe in der Schublade vermodert wäre. Jennifer Lawrence, die sich offensichtlich in jedem Genre wohlfühlt, spielt die im steten Clinch mit ihrer Mutter Sarah liegende Elissa. Die beiden Frauen sind neu in das idyllisch im Wald gelegene Haus gezogen und werden auch umgehend über die tragischen Vorfälle im etwas entfernteren Nachbarhaus informiert. Im Haus am Ende der Straße hat die junge Carrie Anne ihre Eltern erschlagen und soll anschließend bei einem Unfall selbst ums Leben gekommen sein. Vier Jahre sind seither vergangen, und als Elissa und Sarah ihr neues Heim beziehen, wohnt Carrie Annes Bruder Ryan allein in dem von der Gemeinde geächteten Haus am Ende der Straße.
Hatte ich es mir doch gedacht: Vulture hatte aufgrund von Aussagen eines »vertrauenswürdigen Insiders« gemeldet, dass Regisseur Zack Snyder in Gesprächen mit LucasFilm sei, um eine Art Jedi-Version der SEVEN SAMURAI im STAR WARS-Universum zu realisieren (ich hatte vorgestern berichtet). Wie ich schon schrieb, sollte man das mit gehöriger Vorsicht genießen. Und ich hatte recht: ein Sprecher Snyders dementierte das Gerücht gegenüber dem Hollywood Reporter:
Er fühlt sich zwar überaus geschmeichelt, weil er ein großer Fan ist, aber Zack ist in keinerlei Art und Weise bei dem neuen STAR WARS involviert. Seine aktuellen Projekte sind MAN OF STEEL und 300: BATTLE OF ARTEMISIA.
Tja, schade eigentlich. Bleibt die spannende Frage, ob an dem Film an sich etwas dran ist, oder ob es sich auch dabei um Dampfblasen handelt. Bei dem angekündigten Ausstoß an STAR WARS-Filmen ist es aber zwingend, dass es Produktionen abseits der »numerierten« Episoden geben muss. Ich gehe davon aus, dass LucasFilm und Disney hier möglicherweise etwas Ähnliches vor haben, wie bei den AVENGERS und den zuvor produzierten lose zusammenhängenden Marvel-Superheldenfilmen um IRON MAN, THOR und CAPTAIN AMERICA.
[cc]
Bild: Zack Snyder 2011 bei der SUCKER PUNCH-Première, von Elen Nivrae auf flickr, aus der Wikipedia, CC BY
Es war als Feature schon lange angekündigt, aber bisher nicht vorhanden: mit dem nächsten »großen« Patch am 28. Januar 2013 wird das sogenannte »Guesting« bei ArenaNetsMMOGUILD WARS 2 möglich sein. Das bedeutet: wenn man selbst auf dem einen Server spielt, Freunde aber auf einem anderen, kann man sie zeitweilig dort besuchen, ohne den eigenen Home-Shard aufzugeben. Im Rahmen dieser Stippvisite kann man so ziemlich alle Spielaktivitäten mit den dort ansässigen Spielen zusammen durchführen außer World versus World. Im Login-Bildschirm wird es eine neue »Gast«-Option geben, die es erlaubt, den Server zu wechseln. Guesting ist leider beschränkt auf die Weltregion, in der man spielt, es ist also nicht möglich, beispielsweise US-Freunde virtuell zu besuchen. Die Anzahl von Server, auf denen man Gast sein kann ist beschränkt, zudem ist man für 24 Stunden an den gastgebenden Shard gebunden.
Zusammen mit dem »Guesting« werden die dauerhaften Servertransfers eingeschränkt. Ab dem nächsten großen Patch wird man für Serverwechel mit Edelsteinen bezahlen müssen. Wieviel, darüber schweigt ArenaNet sich noch aus. Auch hier gibt es Einschränkungen: ein Transfer ist nur alle sieben Tage möglich (damit will man vermeiden, dass größere Spielermengen auf andere Server wechseln, um das World vs. World zu manipulieren), auf Server die als »voll« gekennzeichnet sind, kann man nicht wechseln. Die Kosten für den Servertransfer sind nicht einheitlich, es wird teurer sein, auf Shards mit hoher Population zu migrieren.
Zu Bryan Singers Neuinterpretation von HANS UND DIE BOHNENRANKE gibt es einen zweiten offiziellen Trailer.
JACK THE GIANT SLAYER erzählt »die Geschichte eines uralten Kriegs, der wieder aufflammt, als ein junger Erntehelfer versehentlich ein Portal zwischen unserer Welt und einer anderen öffnet, die von einer fürchterlichen Rasse von Riesen bewohnt wird. Zum ersten Mal seit Jahrhunderten auf die Erde losgelassen, wollen die Riesen das Land zurück haben, das sie einst verloren. Der junge Mann mit dem Namen Jack wird um sie zu stoppen in den Kampf seines Lebens gedrängt. Er kämpft für ein Königreich, die Menschen die darin leben und um die Liebe einer mutigen Prinzessin, muss sich den unbesiegbaren Kriegern stellen, von denen er dachte, dass sie nur Legenden seien – und hat dabei die Chance, selbst zu einer Legende zu werden.«
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IBM baut nicht nur Computer sondern betreibt auch Zukunftsforschung. Dafür werden unter anderem öffentlich zugängliche Daten aus dem Internet extrahiert und interpretiert (»über eine halbe Million öffentliche Beiträge in Foren, Blogs, sozialen Medien und Nachrichtenquellen«). Mit Hilfe dieser virtuellen Kristallkugel hat man die Erkenntnis gewonnen, dass Steampunk DER Trend der Jahre 2013 bis 2015 werden wird. Das teilt man sogar in einer Pressemeldung mit (Auszug, Übersetzung von mir):
IBM predicts that »steampunk«, a sub-genre inspired by the clothing, technology and social mores of Victorian society, will be a major trend to bubble up, and take hold, of the retail industry. Major fashion labels, accessories providers and jewelry makers are expected to integrate a steampunk aesthetic into their designs in the coming year.
IBM sagt voher, dass »Steampunk«, ein von der Mode, der Technologie und den sozialen Gepflogenheiten der viktorianischen Gesellschaft inspiriertes Subgenre, ein bedeutender Trend sein wird, der im Einzelhandel heftige Wellen schlagen und sich etablieren wird. Es wird erwartet, dass große Modelabels, Anbieter von Accessoires und Schmuck die Steampunk-Ästhetik im kommenden Jahr in ihre Designs integrieren werden.
Tja, das war´s dann wohl für unser kleines, gemütliches Subgenre, demnächst hängt sich also alles ans Thema und bemüht sich, Kohle daraus zu machen. Wir sind verloren. Sollten die IBM-Auguren Recht haben, bleibt uns wohl nur entweder der Satz »ich habs doch schon immer gesagt« oder abfällige Blicke angesichts der mit Massenware behängten Kretins. ;)
Die Publikumsverlage sind dafür bekannt, sich bei der Übersetzung englischsprachiger Bücher Zeit zu lassen. Manchmal Jahre. Bei einem Erfolgsgaranten wie Dan Brown möchte man allerdings von Anfang an mitmischen (lies: mitverdienen), ich nehme an, dass man vermeiden will, dass die Fans den Roman in Ermangelung einer übersetzten Ausgabe in Englisch lesen (dass das inzwischen nicht mehr nur eine entfernte Möglichkeit ist, zeigte Harry Potter) und deswegen auf eine schnelle Veröffentlichung aus ist.
Wie schon die Vorgängerromane erscheint INFERNO bei Bastei Lübbe (aufgrund der geplanten Fusion zwischen Random House und Penguin hätte es auch sein können, dass INFERNO von einem der eigenen Verlage herausgegeben wird), die nach eigenen Aussagen bis zum Erscheinungstermin noch eine Menge Arbeit vor sich haben; die wird zudem als »sportlich« bezeichnet, da die Übersetzer erst ab Mitte Februar mit ihrer Arbeit werden anfangen können. Leider wird man angesichts des Zeitdrucks und der Aufteilung auf mehrere Übersetzer (mit unterschiedlichen Stilen) wahrscheinlich damit rechnen müssen, dass die Übersetzung qualitativ nicht optimal sein wird.
Das Original erscheint beim Random House-Ableger Doubleday. Erneut dreht sich das Buch um den »Symbolologen« Robert Langdon, den wir bereits aus früheren Romanen Browns kennen. Der bekommt es mit Dantes INFERO zu tun.
Ich lese den dann lieber mal im Original (allerdings lasse ich mir dafür Zeit, denn auch die Preise der englischen Ausgaben sind gepfeffert).
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Promobild INFERNO Copyright Random House / Doubleday
Der Projektinitiator Justin Barwick möchte es besser machen, als die Entwickler anderer alternativer Spiele-Handhelds wie Dingoo, Caanoo oder Gemei (die er selbst vertrieben hat), da seiner Ansicht nach dort die Community-Wünsche nicht genügend Beachtung finden. Deswegen hob er das GCW Zero aus der Taufe, ein Linux-basiertes Gerät speziell für Retro-Gaming, Emulatoren und Homebrew.
Als Prozessor dient eine 1‑GHz-MIPS-CPU vom Typ Ingenic JZ4770, für die Grafik ist eine OpenGL-ES‑2.0‑kompatible Grafikeinheit zuständig. Das Display hat eine Größe von 3,5 Zoll und nur 320 x 240 Pixel im Format 4:3. Das mutet wenig an, ist aber für den angestrebten Zweck, klassische Konsolenspiele wiederzugeben, ausreichend. Die Rechenpower soll auch für betagte Computerspiele reichen, hierfür wird man allerdings um Peripherie wie eine Tastatur nicht herum kommen.
Weitere technische Eckdaten sind: Betriebssystem Linux 3.x, genauer gesagt OpenDingux, 512 MByte DDR2-SDRAM, 16 GByte interner Flash-Speicher (auf einer austauschbaren MicroSD-Karte), bis zu 64 GByte externer Flash-Speicher (ebenfalls auf SDHC/SDHX), einen Mini USB-Anschluss, Mini-HDMI‑1.3‑Ausgang, ein Anschluss für ein analoges Videosignal‑, Kopfhörerausgang und Mikrofon. Ebenfalls verbaut sind Stereolautsprecher, das GCW Zero verfügt zudem über WLAN (IEEE 802.11 b/g/n im 2,4 GHz-Bereich), über eine Vibrationsfunktion und einen Beschleunigungssensor. Das GCW Zero ist 143 * 70 * 18 mm groß, wiegt 225 Gramm, der Akku hat eine Kapazität von 2800 mAh, das soll für sieben bis zehn Stunden Daddeln reichen.
Gesteuert wird über vier Buttons, ein digitales Steuerkreuz, einen Analogstick, Start- und Select-Knöpfe, sowie zwei Schultertasten.
Kosten soll das Gerät 115 Dollar zuzüglich 15 Dollar Versand nach Europa. Die ersten Geräte könnten bereits im März 2013 zur Verfügung stehen, im Moment werkelt man noch an der Software. Alle weiteren details zu diesem für mich als Retro-Fan sehr interessanten Projekt finden sich auf der Kickstarter-Seite des Projekts sowie auf der Webseite des Anbieters.
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