Computerspiel

Für lau im Humble Shop: HOMEFRONT

Noch knapp über einen Tag lang erhält man im Shop von Hum­ble Bund­le das Spiel HOMEFRONT für lau. Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung: Man benö­tigt ein Kon­to dort.

HOMEFRONT ist ein Ego-Shoo­ter, der von Kaos Stu­di­os ent­wi­ckelt wur­de und von THQ her­aus­ge­bracht wur­de. Es spielt in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten des Jah­res 2027. Ein unter Füh­rung des Nor­dens ver­ei­nig­tes Korea schwingt sich zu einer Hege­mo­ni­al­macht in Asi­en auf und atta­ckiert die wirt­schaft­lich her­un­ter gekom­me­nen USA. Dabei setzt das Game eher auf Emo­tio­nen, Sto­ry und Atmo­sphä­re als auf gro­ßes Gebal­ler.

Man bekommt HOMEFRONT kos­ten­los über die Web­sei­te von Hum­ble Bund­le Inc.

Pro­mo­gra­fik HOMEFRONT Copy­right THQ

Deutscher Entwicklerpreis 2017: Die Gewinner

Der Deut­sche Ent­wick­ler­preis 2017 wur­de ges­tern Abend in Köln ver­lie­hen. Wer hier eine Aus­zeich­nung mit nach Hau­se nimmt, der ist auch für den Deut­schen Spie­le­preis ganz gut gesetzt.

Gro­ßer Gewin­ner ist das Stu­dio Deck 13, die gleich drei der Aus­zeich­nun­gen ent­ge­gen neh­men konn­ten, dar­un­ter das bes­te deut­sche Spiel für THE SURGE, das auch noch zwei wei­te­re Prei­se ein­heim­sen konn­te (bes­te Gra­fik und bes­tes PC/​Konsolenspiel).

Daeda­lic ging erstaun­li­cher­wei­se trotz hau­fen­wei­se Nomi­nie­rung für THE LONG JOURNEY HOME ohne Preis für die­ses Game aus, dafür erhiel­ten sie einen für DIE SÄULEN DER ERDE.

Wer noch nach Weih­nachts­ge­schen­ken im Bereich Com­pu­ter­spie­le sucht, soll­te sich die Gewin­ner und Nomi­nier­ten mal genau­er anse­hen, auch wenn THE SURGE ver­mut­lich eher kei­ne weih­nacht­li­che Stim­mung ver­brei­ten dürf­te … ;)

Alle Gewin­ner und Nomi­nier­ten wie folgt:

Bestes deutsches Spiel:

The Surge (Deck 13)

Nomi­niert:
ELEX (Piran­ha Bytes)
Orwell (Osmo­tic Stu­di­os)
The Inner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)
The Long Jour­ney Home (Daeda­lic Enter­tain­ment)

Beste Grafik: 

The Surge (Deck 13)

Nomi­niert:
Dre­ad­nought (Yager)
Die Säu­len der Erde (Daeda­lic Enter­tain­ment)
Robin­son: The Jour­ney (Crytek)
Witch It (Bar­rel Roll Games)

Bestes PC-/Konsolenspiel:

The Surge (Deck 13)

Nomi­niert:
Dre­ad­nought (Yager)
ELEX (Piran­ha Bytes), Ever­space (Rock­fi­sh Games)
The Long Jour­ney Home (Daeda­lic Enter­tain­ment)

Bestes Game Design:

Card Thief (Tinytouchtales)

Nomi­niert:
Angry Birds Evo­lu­ti­on (Chi­me­ra Enter­tain­ment)
ELEX (Piran­ha Bytes)
Orwell (Osmo­tic Stu­di­os)
The Sur­ge (Deck 13)

Beste technische Leistung:

Dreadnought (Yager)

Nomi­niert:
Albi­on Online (Sand­box Inter­ac­ti­ve)
Robin­son: The Jour­ney (Crytek)
The Sur­ge (Deck 13)

Beste Story:

Orwell (Osmotic Studios)

Nomi­niert:
Code 7 – Epi­so­de 1: Thre­a­ding (Good­wolf Stu­dio)
Pho­ning Home (ION Lands)
The Inner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)
The Sur­ge (Deck 13)

Bester Sound:

Die Säulen der Erde (Daedalic Entertainment)

Nomi­niert:
The Sur­ge (Deck 13)
The Long Jour­ney Home (Daeda­lic Enter­tain­ment)

Bestes Mobile Game:

Angry Birds Evolution (Chimera Entertainment)

Nomi­niert:
Glitch­s­kier (Shel­ly Alon)
Idle Miner Tycoon (Fluffy Fairy Games)
Nel­ly Coo­t­a­lot: The Fowl Fleet
The Inner World: Der letz­te Wind­mönch (Stu­dio Fiz­bin)

Bestes VR-Game:

Late for Work (Salmi Games)

Nomi­niert:
Batt­le Pla­net (THREAKS)
Cha­os Com­man­do (Holo­ca­fé)
HUXLEY (EXIT Adven­tures)
Viking Rage (N‑Gon Enter­tain­ment)

Bestes Indie Game:

The Inner World: Der letzte Windmönch (Studio Fizbin)

Nomi­niert:
Ben and Ed: Blood Par­ty (Slug­ger­fly)
Orwell (Osmo­tic Stu­di­os)
Pho­ning Home (ION Lands)
The Long Jour­ney Home (Daeda­lic Enter­tain­ment)

Innovationspreis:

Orwell (Osmotic Studios)

Nomi­niert:
Robin­son: The Jour­ney (Crytek)
The Long Jour­ney Home (Daeda­lic Enter­tain­ment)
Voca­biCar (Quant­um­frog)

Bester Publisher:

Headup Games

Nomi­niert:
Aero­soft
Astra­gon Enter­tain­ment
FDG Enter­tain­ment
THQ Nor­dic

Bestes Studio:

King Art Games

Nomi­niert:
Gam­ing Minds Stu­di­os
Mega­gon Indus­tries
Threaks
Fluffy Fairy Games

Most Wanted:

Witch It (Barrel Roll Games)

Nomi­niert:
Black Mir­ror (King Art Games)
Harold Hali­but: A Hand­ma­de Adven­ture Game (Slow Bros.)
Rise of Legi­ons (Bro­ken Games)
Spell­force 3 (Grim­lo­re Games)

Ubisoft Blue Byte Newcomer Award (Studierende):

Realm of the Machines – Enigma Workshops (Mediadesign Hochschule München)

Nomi­niert:
Creeps – Uni­corn Games (S4G School for Games)
Kyklos Code – Cube Fac­to­ry (Colo­gne Game­lab)

Ubisoft Blue Byte Newcomer Award (Gründer):

Viking Rage – N‑Gon Entertainment (SAE Institute Cologne)

Nomi­niert:
The Par­al­lax – Den­nis Nico­las Perzl (Uni­ver­si­tät Regens­burg)
Vir­tu­al Space Sta­ti­on ViSP (Vis­per Games/​HTW Ber­lin)

Sonderpreis für soziales Engagement:

Outreach (Electronic Arts)

Nomi­niert:
Die Blunies (Hoch­schu­le Trier)
Tim Plö­ger

Hall of Fame:

Linda Breitlauch, Stefan Marcinek, Tom Putzki

Beste Marketing-Aktion:

Pizza Conncection 3 /​ Pizza Creator Gewinnspiel – Gentlymad /​ Assemble Entertainment

Nomi­niert:
Ubi­s­oft Bal­ler­mann (Ubi­s­oft)
Harold Hali­but Kick­star­ter-Kam­pa­gne (Slow Bros.)
King of the Pit (Pixel Maniacs)

Händler des Jahres:

Alpha Tonträger Vertriebs GmbH

Pro­mo­gra­fik THE SURGE Copy­right Deck 13

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DESTINY 2 mit Amazon Echo steuern

In Acti­vi­si­ons neu­em Com­pu­ter­spiel DESTINY 2 hat der Spie­ler eine Droh­ne nah­mens »Ghost« an sei­ner Sei­te. Wie der Publisher und Ama­zon ankün­di­gen, kann man die­se nach dem Instal­lie­ren eines ent­spre­chen­den Skills über den per­sön­li­chen Assis­ten­ten Echo (ali­as Ale­xa) steu­ern.

Ähn­li­ches gab es bereits als selbst­ge­strick­te Lösun­gen von Fans, bei­spiels­wei­se zeig­te ein ELITE: DAN­GE­ROUS-Spie­ler, wie er auf die­sem Wege sei­nem Raum­schiff Befeh­le wie »Schil­de hoch« oder »beschleu­ni­gen« gab.

Der Skill für DESTINY 2 ist aller­dings mei­nes Wis­sens die ers­te offi­zi­el­le Sprach­steue­rungs­er­gän­zung via Echo für ein nen­nens­wer­tes Game. Zusätz­lich kann man ab Mit­te Dezem­ber für 90 Dol­lar einen Laut­spre­cher im Ghost-Design erwer­ben, der auf Spie­ler­an­fra­gen ant­wor­tet. Auch der funk­tio­niert aller­dings nur dann, wenn man irgend­ein Echo-Gerät im Haus­halt hat.

Ers­te Tests erga­ben aller­dings ernüch­tern­de Ergeb­nis­se, offen­bar sind die Mög­lich­kei­ten der Sprach­steue­rung eng begrenzt. Wei­ter­hin soll es Pres­se­mit­tei­lun­gen zufol­ge den Skill nur in den USA und Eng­land geben. Das hal­te ich für falsch, denn wenn man Ama­zon Echo auf eng­lisch umstellt, kann man sehr wohl Skills aus dem eng­lisch­spra­chi­gen Shop nut­zen.

Pro­mo­fo­to Ghost-Laut­spre­cher Copy­right Acti­vi­si­on

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Für lau: THE BUREAU – XCOM DECLASSIFIED bei Humble Bundle

Bei Hum­ble Bund­le kann man mal wie­der ein Spiel für lau abgrei­fen. Dies­mal dreht es sich um THE BUREAU – XCOM DECLASSIFIED, ein Spiel aus der X‑COM-Rei­he, das von 2K Marin ent­wi­ckelt und von 2K Games 2013 ver­öf­fent­licht wur­de. Das Game war seit 2006 bei ver­schie­de­nen Stu­di­os in Ent­wick­lung gewe­sen.

Der Spie­ler steu­ert Agent Car­ter sowie zwei wei­te­re Agen­ten. Es spielt in den frü­hen 1960ern wäh­rend des kal­ten Kriegs zwi­schen den USA und der Soviet­uni­on. John F. Ken­ne­dy auto­ri­sier­te die Grün­dung des Bureau of Stra­te­gic Emer­gen­cy Com­mand, das US-Streit­kräf­te im Fal­le einer rus­si­schen Inva­si­on koor­di­nie­ren soll­te. Doch der Chef der orga­ni­sa­ti­on hat ein ande­res Ziel: Schutz gegen Angrif­fe von soge­nann­ten »Out­si­dern«: Ali­ens.

THE BUREAU ist ein 3rd-Per­son-Shoo­ter mit Schwer­punkt auf Squad-basier­te Tak­ti­ken.

Auf der Web­sei­te der Hum­ble Bund­les kann man es noch knapp zwei Tage umsonst bekom­men, wenn man über ein Kon­to dort ver­fügt.

Pro­mo­gra­fik THE BUREAU Copy­right 2KL Games

Crowdfunding: TRÜBERBROOK – A Nerd Saves The World

Ich weiß, ich bin spät dran, dar­auf hin­zu­wei­sen, aber ich tue es trotz­dem. Auf Kick­star­ter läuft der­zeit ein Crowd­fun­ding für ein Point&Click-Adventure mit dem zuge­ge­ben etwas merk­wür­di­gen Namen TRÜBERBROOK. Und weil ich spät dran bin, ist das Fun­ding­ziel auch bereits erreicht – aber es sind noch ein paar coo­le Stretch­goals zu kna­cken.

TRÜBERBROOK erzählt eine Mys­tery-Geschich­te in einem alter­na­ti­ven Deutsch­land des Kal­ten Kriegs der 1960er Jah­re, in der ein jun­ger ame­ri­ka­ni­scher Wis­sen­schaft­ler namens Hans Tann­hau­ser den abge­le­ge­nen Ort Trü­ber­brook besucht und dort mit merk­wür­di­gen Vor­komm­nis­sen kon­fron­tiert wird. Wird er am Ende gar die Welt ret­ten müs­sen?

Noch ein wei­te­res Point&Click? Höre ich den geneig­ten Leser fra­gen. Ja, aber allein die Tat­sa­che, dass die Sze­na­ri­en nicht am Com­pu­ter erstellt wer­den, son­dern alle in Hand­ar­beit als Minia­tu­ren ent­ste­hen fin­de ich ganz groß­ar­tig und das erin­nert an Stop-Moti­on-Pro­duk­tio­nen von Aard­man Ani­ma­ti­ons (WALLACE & GROMIT, SHAUN THE SHEEP).

TRÜBERBROOK wird zudem für vie­le Platt­for­men erschei­nen, geplant sind Win­dows, Mac, Linux, Xbox One, PlayStation4 und Nin­ten­do Switch.

Auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter gibt es jede Men­ge Illus­tra­tio­nen, die zei­gen, wie das aus­se­hen soll.

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Pro­mo­gra­fik TRÜBERBROOK Copy­right btf

NEVERWINTER NIGHTS – ENHANCED EDITION

Das 2002 bei Ata­ri erschie­ne­ne NEVERWINTER NIGHTS aus dem Hau­se Bio­Wa­re ist frag­los bis heu­te eins der bes­ten Com­pu­ter­spie­le im DUNGEONS & DRA­GONS-Set­ting. Es ermög­lich­te nicht nur, Aben­teu­er in den For­got­ten Realms zu erle­ben, son­dern bot inno­va­ti­ve Mul­ti­play­er Coop-Mög­lich­kei­ten, inklu­si­ve Sze­na­ri­en-Edi­tor für Game­mas­ter, das gab es bis dahin so nicht.

Beam­dog ist ein Ent­wick­ler­stu­dio, das vom Bio­Wa­re Chef­pro­gram­mie­rer Came­ron Tofer gegrün­det wur­de. Und die brin­gen eine »Enhan­ced Edi­ti­on« her­aus. Die soll Auf­lö­sun­gen bis 4K bie­ten, wei­ter­hin ver­bes­ser­te Shader und Post-Pro­ces­sinf-Effek­te. Und auch diver­se Bugs der damals ver­wen­de­ten Engi­ne sol­len aus­ge­bü­gelt wer­den.

Die Enhan­ced Edi­ti­on umfasst nicht nur NEVERWINTER NIGHTS, son­dern auch die Erwei­te­run­gen Hor­des Of The Under­d­ark und Shadows Of Und­rent­i­de. Einen genau­en Release­ter­min gibt es noch nicht, die PC-Ver­si­on soll aber offen­bar irgend­wann in 2018 für gera­de mal 20 Dol­lar erschei­nen. Unklar ist der­zeit noch, ob die zahl­lo­sen Sze­na­ri­en und Mods, die die Com­mu­ni­ty über die Jah­re erstellt hat, ver­wen­det wer­den kön­nen.

Shut up and take my money!

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BBC: THE INSPECTION CHAMBER – interaktives SF-Hörspiel mit Amazon Echo

Die BBC beschrei­tet ja immer wie­der mal neue Wege in Sachen digi­ta­le Medi­en. Der neu­es­te Clou ist ein inter­ak­ti­ves Sci­ence Fic­tion-Hör­spiel mit Hil­fe von Ama­zons Echo (ali­as Ale­xa).

THE INSPECTION CHAMBER erzählt im bes­ten Dou­glas Adams-Stil die Geschich­te eines Ali­ens, das auf der Erde gestran­det ist und von einem Team aus halb­ga­ren Wis­sen­schaft­lern sowie einer ver­bugg­ten künst­li­chen Intel­li­genz namens Davee befragt wird.

Wo das Ama­zons Echo ins Spiel kommt? Das ist der inter­es­san­te Punkt, denn tat­säch­lich spielt der Zuhö­rer die Rol­le des Außer­ir­di­schen und beant­wor­tet selbst die gestell­ten Fra­gen. Anhand der Ant­wor­ten, die Echo ent­ge­gen nimmt und ver­ar­bei­tet, ent­wi­ckelt sich die Geschich­te wei­ter, und man erfährt mehr über das Schick­sal des Ali­ens (also sein eige­nes).

Das Gan­ze ist noch rela­tiv kurz und nach ca. 20 Minu­ten vor­bei, aber das ist mei­ner Ansicht nach auch für ein Spiel auf und mit dem Echo genau die rich­ti­ge Län­ge. Es zeigt aber auf ein­drucks­vol­le Wei­se, was in Zukunft mit Sprach­as­sis­ten­ten und ande­ren ähn­li­chen Lösun­gen an inno­va­ti­ven, inter­ak­ti­ven For­ma­ten mög­lich sein könn­te. THE INSPECTION CHAMBER ent­stand mit Hil­fe der Fir­ma Rosi­na Sound, aber die Tech­ni­ker bei der BBC haben auf­grund der Erkennt­nis­se dar­aus bereits eine neue »Sto­ry Engi­ne« ent­wi­ckelt, um wei­te­re sol­che inter­ak­ti­ven Hör­spie­le zu rea­li­sie­ren.

Man kann THE INSPECTION CHAMBER aus dem Ale­xa Skill Store bekom­men, aller­dings nicht in Deutsch­land. Ich wer­de bei Gele­gen­heit mal tes­ten ob das klappt, wenn ich Echo auf Eng­lisch umstel­le.

Pro­mo­gra­fik THE INSPECTION CHAMBER Copy­right BBC

BRÜTAL LEGEND für lau bei Humble Bundle

Bei Hum­ble Bund­le bekommt man für noch knapp 48 Stun­den Tim Scha­fers Rock’n’Roll-Computerspiel BRÜTAL LEGEND umsonst. Man benö­tigt nur ein Kon­to beim Anbie­ter.

BRÜTAL LEGEND von Dou­ble Fine Pro­duc­tions ist so etwas wie ein Rock­oper-Action­spiel in einer Open World-Umge­bung, in der man es klop­pend und fah­rend mit Cover­bands, Dämo­nen und Hea­vy Metal zu tun bekommt. Prot­ago­nist Eddie wird gespro­chen von Jack Black, jede Men­ge wei­te­re Metal-Stars haben eben­falls ihre Stim­men gelie­hen, Ozzy Osbor­ne tritt sogar per­sön­lich in Erschei­nung. Auf Meta­cri­tic kommt BRÜTAL LEGEND auf ziem­lich gute 80%.

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STAR WARS BATTLEFRONT II-Shitstorm zwingt EA in die Knie

Publisher Elec­tro­nic Arts hat es nicht leicht. Immer wie­der mal fie­len die unan­ge­nehm dadurch auf, dass sie teu­re Voll­preis­spie­le unvoll­stän­dig ver­kauf­ten und man an das kom­plet­te Game nur her­an kam, wenn man zusätz­lich noch­mal teu­ren Down­load­con­tent erwarb.

Bei STAR WARS BATTLEFRONT II trie­ben sie es nun der­ma­ßen auf die Spit­ze, dass ein Shit­s­torm in einem Aus­maß über den Gier­lap­pen aus­ge­schüt­tet wur­de, wie bis­her  noch nie zuvor. Sie­he:

EA Pos­ted a com­ment over at /​r/​StarWarsBattlefront that is now the most down­vo­ted com­ment in red­dit histo­ry with over 250,000 down­vo­tes. you can find it here

(Mehr dazu auf red­dit)

Hin­ter­grund in Kür­ze: Man kauft das Spiel für 60 bis 70 Euro und muss dann völ­lig über­zo­gen etli­che Stun­den lang dumm vor sich hin grin­den, um wei­te­re Inhal­te frei­zu­schal­ten, bei­spiels­wei­se einen spiel­ba­ren Darth Vader. Oder man inves­tiert zusätz­lich zum ohne­hin hohen Kauf­preis nicht gerin­ge Sum­men an zusätz­li­chem Geld, um das­sel­be schnell zu bekom­men.

Das flog EA und DICE so gran­di­os um die Ohren, dass sie ges­tern Nacht kurz vor dem Release zumin­dest teil­wei­se zurück­ru­der­ten:

Die Ein­sicht kommt aller­dings spät, denn die Men­ge an stor­nier­ten Vor­be­stel­lun­gen ist offen­bar gigan­tisch. Auch ich hat­te mei­ne PC-Ver­si­on am ver­gan­ge­nen Mon­tag stor­niert, da ich solch ein gie­ri­ges Ver­hal­ten eines Publishers auf kei­nen Fall unter­stüt­zen woll­te.

Das Trau­er­spiel zeigt aber ein wei­te­res Mal, dass sich auch Elec­tro­nic Arts heut­zu­ta­ge nicht mehr alles erlau­ben kann, und dass die Nut­zer durch die über das Inter­net her­ge­stell­te Öffent­lich­keit und dadurch ent­stan­de­ne nega­tiv-PR über Mög­lich­kei­ten ver­fü­gen, sich gegen gro­ße Publisher durch­zu­set­zen. Beim nächs­ten Mal darf es gern Ubi­s­oft tref­fen.

Pro­mo-Gra­fik BATTLEFRONT II Copy­right Elec­tro­nic Arts

Dokumentation DIE AMIGA STORY kostenlos bei Archi​ve​.org

Der Ami­ga war frag­los einer der wich­tigs­ten Com­pu­ter über­haupt und setz­te ab sei­ner Ein­füh­rung Mit­te der 1980er, sei­ne ver­schie­de­nen Inkar­na­tio­nen wur­den allein in Deutsch­land bis ins Jahr 1993 über 1.5 Mil­lio­nen mal ver­kauft.

Wie es zum legen­dä­ren Com­pu­ter kam, erläu­tert die Doku­men­ta­ti­on DIE AMIGA-STORY von Antho­ny und Nico­la Caul­field. Die kann man sich in der deutsch über­setz­ten ZDF-Fas­sung jetzt im Inter­net Archi­ve anse­hen (alter­na­tiv fin­det man sie auch noch in der ZDF-Media­thek, aber da weiß man halt nie, wie schnell »depu­bli­ziert« wird).

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