NAUTILUS 108: Die Hexen kommen

Die Hexen sind los. Die Hexen­jä­ger aber auch. Die gesam­te Aus­ga­be 108 des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik steht nach­hal­tig unter dem Bann von Zau­ber­mär­chen.

Von wegen »Es war ein­mal …« Das Früh­jahr des Jah­res 2013 ist ein­deu­tig Mär­chen- und Hexen­zeit, zumin­dest im Kino und Fan­ta­sy-Roman. Die aktu­ell erschie­ne­ne März-Aus­ga­be der NAUTILUS berich­tet daher per Fea­tures und Inter­views mit Fil­me­ma­chern und Autoren über die kom­men­de mul­ti­me­dia­le Mär­chen­wel­le, die da aktu­ell auf uns zurollt.

Den Anfang macht Regis­seur Sam Rai­mis Vor­ge­schich­te zu DER ZAUBERER VON OZ: Unter dem Titel DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ berich­tet er, wie ein ver­krach­ter Büh­nen­ma­gi­er aus unse­rer Welt in das Zau­ber­reich ver­schla­gen wird und in Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit den dort herr­schen­den Hexen zum iko­nen­haf­ten gro­ßen Zau­be­rer aus den berühm­ten OZ-Roma­nen von Frank L. Baum wird. In der NAUTILUS berich­ten der oscar-prä­mier­te Pro­duc­tion Desi­gner Robert Strom­berg und der deutsch­stäm­mi­ge Cha­rac­ter- und Kos­tüm Desi­gner Micha­el Kut­sche dar­über, wie die kun­ter­bun­te Film­welt von Oz rea­li­siert wur­de. In BEAUTIFUL CREATURES muß sich eine Teen­age­rin ent­schei­den, ob sie an ihrem 16. Geburts­tag eine gute oder eine böse Hexe wird. Im Inter­view berich­ten die US-Roman­au­torin­nen Kami Gar­cia und Mar­ga­ret Stohl über die Ver­fil­mung ihrer vier­bän­di­gen roman­ti­schen Süd­staa­ten-Hexen­ro­man­se­rie, deren ers­ter Roman in Deutsch­land unter dem Titel SIXTEEN MOONS erschien.
Roman­tisch wie action­reich geht es in der Mär­chen­ver­fil­mung JACK AND THE GIANTS zu, die Moti­ve aus HANS UND DIE BOHNENRANKE auf die Film­lein­wand bringt: Im Maga­zin wer­den die ori­gi­na­le Mär­chen­vor­la­ge und die Fil­mum­set­zung vor­ge­stellt, in der ein armer Bau­ern­sohn per Zau­ber­boh­nen­ran­ke ein Tor in das Reich der Rie­sen öff­net und dort das Herz einer ent­führ­ten Prin­zes­sin gewinnt. Ganz am Ende des Films gibt es einen net­ten Twist, der vom Mär­chen­reich in die rea­le Welt führt.
Und durch­aus blu­tig geht es schließ­lich in HÄNSEL UND GRETEL: HEXENJÄGER zu. Wie der nor­we­gi­sche Regis­seur Tom­my Wir­ko­la im Inter­view augen­zwin­kernd ver­rät, sind die Knus­per­häus­chen­ge­schwis­ter aus dem Grimm­schen Mär­chen hier als Erwach­se­ne zu taf­fen Mons­ter­jä­gern gewor­den, die allen bösen Hexen den Kampf ange­sagt haben. Aber wie sie anläß­lich eines fie­sen Hexen­sab­bats unter dem Blut­mond erfah­ren, gibt es auch gute Hexen, freund­li­che Trol­le und nerdi­ge Fans, die ihnen bei­ste­hen, um von den Hexen ent­führ­te Kin­der zu befrei­en.

Ob es sich bei den Hexen der Alt­vor­de­ren und in den Mythen und Sagen tat­säch­lich um die gebrand­mark­ten Kin­der­fres­se­rin­nen mit dem sprich­wört­li­chen Bösen Blick oder aber um ver­kann­te Kräu­ter­weib­lein und wei­se Frau­en han­del­te, die sich mit Geburts­hil­fe und der Natur aus­kann­ten, erfor­schen beglei­ten­de Sach­ar­ti­kel im Heft. Zudem wird anhand aktu­el­ler Ver­öf­fent­li­chun­gen unter­sucht, wie popu­lär die Mär­chen­stof­fe der­zeit tat­säch­lich im Umfeld von Film und Fern­se­hen, Roman und Comic sind.

Und wenn sie nicht gestor­ben sind … Nicht die gesam­te Aus­ga­be die­ser NAUTILUS dreht sich um Mär­chen. Im Film­teil die­ser Aus­ga­be geht es u.a. auch um ein ein mys­te­riö­ses Zeit­rei­se-Gen und eine ent­führ­te Zeit­ma­schi­ne in der Ver­fil­mung von RUBINROT. Die Haupt­dar­stel­le­rin, die Dreh­buch­au­to­rin und der Pro­du­zent berich­ten von den Dreh­ar­bei­ten zum Auf­takt­ro­man der roman­ti­schen Fan­ta­sy-Tri­lo­gie von Kers­tin Gier. Eine Teen­age­rin wird hier will­kür­lich durch die Epo­chen geschleu­dert und muß ler­nen, sowohl mit ihrer selt­sa­men Zeit­sprung-Bega­bung umzu­ge­hen wie sich mit Fami­li­en­in­tri­gen unter Zeit­rei­sen­den aus­ein­an­der­zu­set­zen. Und dann sind da noch schwär­me­ri­sche Gefüh­le …

Die gesam­te Aus­ga­be inklu­si­ve wei­te­ren Inter­views und Werk­statt­be­rich­ten, Lese­pro­ben, Film­vor­schau­en, DVD-Bespre­chun­gen, Über­sich­ten zu kom­men­den phan­tas­ti­schen Roma­nen, Hör­bü­chern, Hör­spie­len sowie Rezen­sio­nen zu Adven­ture-Games läßt sich bereits seit Anfang Febru­ar auf www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de kos­ten­frei und unver­bind­lich online durch­blät­tern. Eine digi­ta­le Aus­ga­be gibt es bereits seit Mit­te Febru­ar für den PC, Android und per eige­ner App auch für das Apple iPho­ne und iPad. Die gedruck­te Aus­ga­be fin­det man aktu­ell beim Zeit­schrif­ten­händ­ler sei­nes Ver­trau­ens. Und in Kür­ze gibt es auf der NAU­TI­LUS-Home­page auch die Vor­schau auf die April-Aus­ga­be, in der es ganz ohne Scherz um ein Han­dy im Kopf, hel­den­haf­te Wel­ten­ret­ter, eine spie­le­ri­sche Göt­ter­däm­me­rung, gespens­ti­sche Mut­ter­lie­be, ein­ge­fro­re­nes Leben per Kryo­sta­se sowie um Erin­ne­run­gen an eine im Ali­en­kampf zer­stör­te Erde geht.

NAU­TI­LUS er­hält man im Zeit­schrif­ten­han­del, als ePa­per bei Pres​se​ka​ta​log​.de, so­wie im Abo bei Ama­zon. Das Ma­ga­zin er­scheint im Aben­teuer Me­dien Ver­lag.

Co­ver NAU­TI­LUS 107 Co­py­right Aben­teuer Me­dien Ver­lag

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Die Razzie-Awards 2013

Lei­der über­sieht man sie immer wie­der jedes Jahr. Die Raz­zie-Awards (oder genau­er: The Gol­den Raspber­ry Awards, bei uns nicht ganz kor­rekt als »Gol­de­ne Him­bee­re« über­setzt, Anm. d. Red.), die 1980 als not­wen­di­ger Gegen­pol zu den unüber­schau­ba­ren Preis­ver­lei­hun­gen aus der Tau­fe geho­ben wur­den. Nicht in irgend­ei­nem hoch­tra­ben­den Ball­saal, son­dern im Con­ti­nen­tal Break­fast Room des Holi­day Inn wur­den sie nun im Schat­ten der Oscars erneut ver­lie­hen.

Die 657 Stimm­be­rech­tig­ten aus 47 U.S. Staa­ten und 19 ande­ren Län­dern schei­nen kei­ne Sym­pa­thie für den abschlie­ßen­den Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nomi­nie­run­gen konn­te BREAKING DAWN immer­hin sie­ben Prei­se holen. Das liegt nur knapp hin­ter Adam Sand­lers JILL & JACK, der im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in allen Kate­go­rien gewon­nen hat. Dafür hat Adam Sand­ler im zwei­ten Jahr in Fol­ge den schlech­tes­ten Haupt­dar­stel­ler bekom­men.

Beson­ders wit­zig sind die Raz­zi­es immer dann, wenn sie Nomi­nie­run­gen oder Gewin­ner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs lau­fen, was die­ses Jahr lei­der aus­blieb. Beson­de­re Vor­fäl­le gab es kei­ne. Zuletzt hat­te 2009 San­dra Bul­lock ihre Aus­zeich­nung als schlech­tes­te Haupt­dar­stel­le­rin für ALL ABOUT STEVE per­sön­lich ent­ge­gen­ge­nom­men. Ein atem­be­rau­ben­der Auf­tritt.

Nach­fol­gend alle »Aus­ge­zeich­ne­ten«, die »Gewin­ner« sind fett gekenn­zeich­net.

Matthew Vaughn macht FANTASTIC FOUR

Mar­vels Fan­tas­ti­sche Vier hat­ten im Kino bis­lang lei­der wenig Glück. Das soll sich jetzt ändern, denn im Zuge der Erfolgs­wel­le an Super­hel­den-Fil­men mit Figu­ren aus dem Comic­ver­lag geht man auch die­ses The­ma noch ein­mal an. Dies­mal könn­te etwas dar­aus wer­den, denn als Pro­du­zent wur­de Matthew Vaughn aus­er­ko­ren.

Bekannt ist er nicht nur als Regis­seur für Fil­me wie STARDUST oder KICK-ASS, son­dern ins­be­son­de­re für sei­ne Inter­pre­ta­ti­on der X‑MEN in FIRST CLASS. Bei der For­set­zung, da führt Bryan Sin­ger Regie, wird er pro­du­zie­ren.

Ver­mut­lich auf­grund der Rech­te­la­ge wird es sich nicht um einen Dis­ney-Film han­deln, das Stu­dio hin­ter FANTASTIC FOUR ist Fox. Der­zeit ist nur die Rede davon, dass er pro­du­zierrt, es ist aller­dings nicht aus­ge­schlos­sen, dass er even­tu­ell auch den Regie­job über­neh­men könn­te.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen wie Start­ter­min und ähn­li­ches gibt es auf­grund der frü­hen Pha­se des Pro­jekts noch nicht.

Bild: Matthew Vaughn mit sei­ner Frau Clau­dia Schif­fer 2010 (manch­mal bekommt der bebrill­te Nerd offen­bar doch die Cheer­lea­de­rin), von Xuka, aus der Wiki­pe­dia, [sb name=»cc-by-nc-sa-de«]

War da nicht was? Ach ja: die Oscars 2013!

In der letz­ten Nacht ver­gab man in Hol­ly­wood wie­der die gül­de­nen Strah­le­män­ner. Dass es sich dabei um eine gigan­ti­sche Selbst­be­weih­räu­che­run­ge der Film­in­dus­trie und ihrer Erfül­lungs­ge­hil­fen han­delt, hat inzwi­schen hof­fent­lich auch der letz­te begrif­fen, dass das Spek­ta­kel nichts­des­to­we­ni­ger unter­halt­sam ist, eben­falls.

Wirk­li­che Über­ra­schun­gen gab es in der von Seth McFar­la­ne mode­rier­ten Ver­an­stal­tung nicht. Erwar­tungs­ge­mäß gewann Dani­el Day Lewis für die Dar­stel­lung des US-Prä­si­den­ten im Spiel­berg-Film LINCOLN sei­nen inzwi­schen drit­ten Oscar, laut Medi­en­be­rich­ten ein Rekord. Ben Afflecks Polit-Dra­ma ARGO gewann, eben­falls erwar­tet, die Aus­zeich­nung für den bes­ten Film. Chris­toph Waltz erhielt den Award für die bes­te Neben­rol­le für sei­ne Dar­stel­lung eines Kopf­geld­jä­gers in DJANGO UNCHAINED; damit sei­ne zwei­te Aus­zeich­nung, die rst erhielt er für INGLORIOUS BASTERDS, eben­falls ein Taran­ti­no-Strei­fen. Bei den Damen gin­gen die Figu­ren an Jen­ni­fer Jaw­rence als bes­te Schau­spie­le­rin für die Dar­stel­lung einer Nym­pho­ma­nin in SILVER LININGS PLAYBOOK und die bes­te Neben­dar­stel­le­rin an Anne Hat­ha­way für LES MISÉRABLES.

Einen »gro­ßen« Gewin­ner­film gab es eigent­lich nicht, aller­dings wur­de LIFE OF PI gleich vier mal mit einem Preis bedacht. Regis­seur Ang Lee konn­te den Oscar für die bes­te Regie mit nach Hau­se neh­men, zudem sack­te der Film Aus­zeich­nun­gen für die Film­mu­sik, Kame­ra und Spe­zi­al­ef­fek­te ein.

Zum Gen­re brau­chen wir nicht viel zu sagen, BRAVE als bes­ter ani­mier­ter Film, wenn man den als Phan­tas­tik ein­stu­fen möch­te. Der HOBBIT fand trotz sei­ner gran­dio­sen 3D-Cine­ma­to­gra­fie nur am Ran­de statt. Was rau­chen die in Hol­ly­wood eigent­lich? Ansons­ten ist viel­leicht noch erwäh­nens­wert, dass Ade­le für ihren BOND-Song SKYFALL eins der gül­de­nen Männ­chen erhielt – auch nicht über­ra­schend.

Inter­es­sant ist in die­sem Zusam­men­hang noch, zu erwäh­nen, dass sich auf­grund der Ver­lei­hung des Oscar für die bes­ten Spe­zi­al­ef­fek­te an LIFE OF PI Wider­stand bei den SFX-Künst­lern Hol­ly­woods regt, die erbost dar­über sind, dass die Arbeits­be­din­gun­gen bei der Pro­duk­ti­on der SFX für den Film unschön gewe­sen sind, das Bud­get unzu­rei­chend war, dass der Regis­seur dar­über klag­te, »die Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen für Effek­te sei­nen so teu­er« und er die­se gern bil­li­ger hät­te. Die Fir­ma »Rhythm & Hues Stu­dio«, ver­ant­wort­lich für die Spe­zi­al­ef­fek­te in SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN sowie LIFE OF PI muss­te auf­grund der schlech­ten Bezah­lung gera­de Bank­rott anmel­den. Dadurch füh­len sich die Spe­zi­al­ef­fekt-Künst­ler her­ab­ge­setzt – und das mei­ner Ansicht nach zu Recht. Einen offe­nen Brief von Phil­ip Ray Bros­te an Ang Lee zu die­sem The­ma fin­det sich im Blog VFX Sol­dier . Mehr Details dazu auch auf der Face­book-Sei­te »VFX Soli­da­ri­ty Inter­na­tio­nal«.

Interview mit Steven Moffat zur Zukunft von DOCTOR WHO

Für die jähr­li­che DR. WHO-Con­ven­ti­on »Gal­li­frey One« wur­de ein Inter­view mit Ste­ven Moffat auf­ge­nom­men, in dem er über das Jubi­lä­ums­jahr der Serie, die 2013 50 Jah­re fei­ert, eben­so spricht, wie über die wei­te­ren Plä­ne mit dem Timelord. Es wird dem­nach nicht nur ein sech­zig­mi­nü­ti­ges Spe­cial geben, son­dern meh­re­re. Außer­dem gibt er an, bereits damit begon­nen zu haben, an Staf­fel acht zu arbei­ten.

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WARM BODIES eher lauwarm

Auch wenn nur zwei der elf Pro­du­zen­ten tat­säch­lich mit der TWILIGHT-SAGA zu tun hat­ten, hält die Wer­bung mit »von den Machern von …« was sie ver­spricht. Kame­ra­mann Javier Aguir­re­s­a­ro­be und Cut­te­rin Nan­cy Richard­son waren auch noch bei TWILIGHT beschäf­tigt, das ver­spricht dann auch erhoff­ten Ton und Tem­po einer erprob­ten fünf­tei­li­gen Vam­pir­ge­schich­te mit Herz. Jetzt sind es Zom­bies, und die Idee dahin­ter scheint gar nicht so ver­kehrt. Denn was könn­te man anstel­len mit einer Geschich­te, in der sich ein Unto­ter und eine Leben­de inein­an­der ver­gu­cken? Aber was hat Jona­than Levi­ne dar­aus gemacht? Selbst die Haupt­dar­stel­ler Pal­mer und Hoult sind erwünsch­te Dupli­ka­te der TWI­LIGHT-Prot­ago­nis­ten. In vie­len Ein­stel­lun­gen von Tere­sa Pal­mer kann man glau­ben Kris­ten Ste­wart zu erken­nen, und mit den hohen Wan­gen­kno­chen und tief­lie­gen­den Augen ist Nicho­las Hoult ganz der Robert-Pat­ti­son-Typ. Isaac Mari­on hat eine Geschich­te geschrie­ben, die sehr lose an Romeo und Julia ange­lehnt ist, dem­entspre­chend hat Regis­seur und Dreh­buch­au­tor in Per­so­nal­uni­on Jona­than Levi­ne WARM BODIES auch gemacht. So ist die­ser Film für Splat­ter-Freaks genau­so inter­es­sant gera­ten, wie TWILIGHT für Lieb­ha­ber des Hor­ror­films.

Phantastik-eZine für Independent-Autoren – XTME:PHANTASTIK

Die SF-Autorin Myra Çakan hebt ein Phan­tas­tik-eZi­ne mit dem Titel XTME:PHANTASTIK aus der Tau­fe. Das Beson­de­re dar­an: die Inhal­te beschäf­ti­gen sich mit Wer­ken, die via Self­pu­bli­shing erschie­nen sind und es soll ein Über­blick über lesens­wer­te Per­len in den zahl­lo­sen selbst­pu­bli­zier­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen gebo­ten wer­den.
Das Maga­zin wid­met sich im Wech­sel den The­men­ge­bie­ten Sci­ence Fic­tion und Fan­ta­sy, wobei die Gren­zen schwim­mend sind, in den Fan­ta­sy-Aus­ga­ben kann bei­spiels­wei­se auch Mys­tery bespro­chen wer­den. Inhalt­lich wer­den neben Kurz­ge­schich­ten, Novel­len und Sach­tex­ten zudem die Autoren und ihre Wer­ke vor­ge­stellt. In der Rubrik »Neu­ent­de­ckung« wer­den phan­tas­ti­ke Nach­wuchs­au­to­ren prä­sen­tiert, die bis­lang noch eher unbe­kannt sind.

Die Aus­ga­be eins von XTME:PHANTASTIK soll um Ostern erschei­nen, es han­delt sich beim Inhalt um Sci­ence Fic­tion. Das Titel­bild stammt von Lothar Bau­er, inhalt­lich wird es unter ande­rem Kurz­ge­schich­ten von Klaus Sei­bel, Frank W. Hau­bold und Tho­mas Knip geben. In der dar­auf fol­gen­den Fan­ta­sy-Aus­ga­be wird sich eine län­ge­re Sto­ry von Uwe Post fin­den.

Die redak­tio­nel­le Zusam­men­stel­lung über­nimmt Myra Çakan, Gun­del Lim­berg macht das Lek­to­rat und Kor­rek­to­rat. Ver­trie­ben und ver­mark­tet wird das eZi­ne über das Web­por­tal »xtme: gute eBooks«, der Betrei­ber des Por­tals, Johan­nes zum Win­kel hat­te die Idee, eZi­nes in eBook-Form für die Prä­sen­ta­ti­on von Indie-Autoren zu nut­zen. Das Maga­zin wird aus­schließ­lich über Ama­zon ver­kauft und auch im Rah­men von Sel­ect-Wer­be­ak­tio­nen zeit­wei­lig kos­ten­los abge­ge­ben wer­den, was im Zusam­men­spiel mit der Agen­tur­wer­bung zu einer hohen Sicht­bar­keit füh­ren soll­te, die ein­zel­ne und/​oder unbe­kann­te Autoren so nicht errei­chen kön­nen.
Selbst­ver­ständ­lich kann und soll man als Self­pu­blisher mit­ma­chen, am Wochen­en­de wer­den auf Myras Blog wei­te­re Details dazu ver­öf­fent­licht, dar­un­ter auch eine Kon­takt-Email­adres­se. Grund­vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass die Qua­li­tät stimmt, die Wer­ke der Bewer­ber soll­ten also gut geschrie­ben und ori­gi­nell sein.

Ich fin­de, das ist eine groß­ar­ti­ge Sache, denn selbst ich kom­me inzwi­schen – ent­ge­gen mei­nen frü­he­ren Über­zeu­gun­gen –  nicht mehr umhin fest­zu­stel­len: die Tat­sa­che, dass via Kind­le Direct Publi­shing und Crea­teSpace heut­zu­ta­ge jeder Analpha­bet und sein Hund ihre Ergüs­se bei Ama­zon ein­stel­len, bedeu­tet doch ein Pro­blem. Das führt dazu, dass die Platt­form von qua­li­ta­tiv äußerst min­der­wer­ti­gem Kram über­flu­tet wird – und die lesens­wer­ten Wer­ke dabei unter­ge­hen. XTME:PHANTASTIK wird hof­fent­lich eine Schnei­se zu den Per­len in die­ses Dickicht schla­gen und das kön­nen wir drin­gend brau­chen!

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Cover Copy­right Lothar Bau­er & Myra Çakan

Robbie Amell in TOMORROW PEOPLE

Der Sen­der The CW ist für Gen­re-Seri­en bekannt. Aktu­ell läuft dort bei­spiels­wei­se die eher lah­me Neu­auf­la­ge von BEAUTY AND THE BEAST, die VAMPIRE DIARIES, natür­lich ARROW und neu­er­dings auch die Mys­tery-Serie CULT. ARROW ist ein gutes Stich­wort, der Haupt­dar­stel­ler dort ist Ste­phen Amell. Sein Cou­sin heißt Rob­bie Amell und auch der wird nun zu einem Haupt­dar­stel­ler zum Pilo­ten einer mög­li­chen SF-Serie des Sen­ders namens TOMORROW PEOPLE.

Bei der Show han­delt es sich offen­bar um eine Varia­ti­on des The­mas, das wir bereits aus X‑MEN, HEROES oder SyFys ALPHAS ken­nen: Die Serie ver­folgt die Aben­teu­er einer Grup­pe jun­ger Leu­te rund um die Welt, die »die nächs­te Stu­fe der mensch­li­chen Evo­lu­ti­on dar­stel­len« und die sich zusam­men tun, um »das Böse»tm zu bekämp­fen. Amell spielt Ste­phen, einen »gequäl­ten jun­gen Mann, der nor­mal sein möch­te und der erleich­tert fest­stellt, dass er nicht ver­rückt ist, son­dern viel­mehr ein Teil einer gene­tisch über­le­ge­nen Grup­pe«, genannt die TOMORROW PEOPLE.

Als ein wei­te­rer Schau­spie­ler wur­de der aus­tra­li­sche Mime Luke Mit­chell genannt, der dort in Soaps mit­spielt.

Erst­mal wird ein Pilot gedreht, auf Basis des­sen die Mäch­ti­gen bei CW dann ent­schei­den, ob es eine Serie geben wird.

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Logo The CW Copy­right The CW, Quel­le: Dead­line

LES MISÉRABLES dreamed a dream

Wenn man sich fra­gen soll­te, wen man mit einer unend­lich wie­der­hol­ten Ver­fil­mung von Vic­tor Hugos Stoff jetzt eigent­lich noch in den Kino­ses­sel locken will, dann genü­gen die ers­ten Minu­ten von Tom Hoo­pers Insze­nie­rung. Ganz offen­sicht­lich woll­te der KINGS SPEECH-Regis­seur ein­mal von den lei­sen, aber gro­ßen Fil­men Abstand gewin­nen. Her­aus­ge­kom­men ist ein nur gro­ßer Film, ein sehr gro­ßer, der Kino­fans und Musi­cal-Lieb­ha­ber glei­cher­ma­ßen in den Kino­ses­sel zu locken ver­steht. Wenn der laxe Ver­gleich vom »ganz gro­ßen Kino« ein­mal unbe­streit­bar zutrifft, dann bei die­ser x‑ten Ver­fil­mung von Vic­tor Hugos LES MISÉRABLES, das sich als Musi­cal zu den drei meist gespiel­ten und popu­lärs­ten Büh­nen­shows der Welt zäh­len darf.

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