Die Razzie-Awards 2013

Lei­der über­sieht man sie immer wie­der jedes Jahr. Die Raz­zie-Awards (oder genau­er: The Gol­den Raspber­ry Awards, bei uns nicht ganz kor­rekt als »Gol­de­ne Him­bee­re« über­setzt, Anm. d. Red.), die 1980 als not­wen­di­ger Gegen­pol zu den unüber­schau­ba­ren Preis­ver­lei­hun­gen aus der Tau­fe geho­ben wur­den. Nicht in irgend­ei­nem hoch­tra­ben­den Ball­saal, son­dern im Con­ti­nen­tal Bre­ak­fast Room des Holi­day Inn wur­den sie nun im Schat­ten der Oscars erneut ver­lie­hen.

Die 657 Stimm­be­rech­tig­ten aus 47 U.S. Staa­ten und 19 ande­ren Län­dern schei­nen kei­ne Sym­pa­thie für den abschlie­ßen­den Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nomi­nie­run­gen konn­te BREAKING DAWN #2 immer­hin sie­ben Prei­se holen. Das liegt nur knapp hin­ter Adam Sand­lers JILL & JACK, der im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in allen Kate­go­ri­en gewon­nen hat. Dafür hat Adam Sand­ler im zwei­ten Jahr in Fol­ge den schlech­tes­ten Haupt­dar­stel­ler bekom­men.

Beson­ders wit­zig sind die Raz­zi­es immer dann, wenn sie Nomi­nie­run­gen oder Gewin­ner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs lau­fen, was die­ses Jahr lei­der aus­blieb. Beson­de­re Vor­fäl­le gab es kei­ne. Zuletzt hat­te 2009 San­dra Bullock ihre Aus­zeich­nung als schlech­tes­te Haupt­dar­stel­le­rin für ALL ABOUT STEVE per­sön­lich ent­ge­gen­ge­nom­men. Ein atem­be­rau­ben­der Auf­tritt.

Nach­fol­gend alle »Aus­ge­zeich­ne­ten«, die »Gewin­ner« sind fett gekenn­zeich­net.

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Zwei Featuretten mit Kitsch: BATTLESHIP und JOHN CARTER

Da in bei­den Fil­men Tay­lor Kitsch eine maß­geb­li­che Rol­le spielt, fas­se ich die bei­den neu­en Fea­turet­ten mal in einer News zusam­men. Zum einen geht’s um die SCHIFFE VERSENKEN-Ver­fil­mung, von der abzu­war­ten bleibt, ob man sie selbst betrun­ken im Krei­se von Freun­den ertra­gen kann und zum ande­ren star­tet in den USA in drei Wochen die Bur­roughs-Adap­ti­on JOHN CARTER (dem das OF MARS gestoh­len wur­de).

http://www.youtube.com/watch?v=rTLWQ6B6cP4
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BATTLESHIP – zweiter offizieller Trailer

Ich konn­te mich gera­de noch beherr­schen und nicht das SEO-unfreund­li­che SCHIFFE VERSENKEN in den Titel die­ses Arti­kels zu schrei­ben, son­dern den wirk­li­chen Namen BATTLESHIP. Den­noch basiert der Film ver­blüf­fen­der­wei­se auf Has­bros Brett­spiel-Klas­si­ker (den wir in Zei­ten vor Plas­tik aller­dings auch schon auf karier­tem Papier gespielt haben). Ich muss aber zuge­ben, dass ich im Spiel noch nie Ali­ens ent­deckt habe.

Es spie­len Tay­lor Kitsch, Brook­lyn Decker, Alex­an­der Skars­gard, Rihan­na, Asa­no Tad­ano­bu and Liam Nee­son. Das Dreh­buch steu­er­ten Jon Hoeber, Erich Hoeber, Bri­an Kop­pel­man und David Levi­en bei, Regie führ­te Peter Berg. Man kann jeden­falls nicht sagen, dass nicht die Post abgeht …

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A4 – B4 – versenkt! Trailer zu SCHIFFE VERSENKEN

Äh, halt! Nein, der Film heisst selbst­ver­ständ­lich BATTLESHIP, basiert aber tat­säch­lich auf der Mil­ton Brad­ley-Ver­si­on von SCHIFFE VERSENKEN namens … BATTLESHIP. Nach ers­ten Berich­ten hielt ich es für eine Schnaps­idee, dar­aus einen Film zu machen, nach die­sem Trai­ler … immer noch. :o)

Aber mal im Ernst: könn­te zumin­dest mit ein paar Kum­pels und einer Kis­te Bier ganz lus­tig wer­den…

Regie: Peter Berg, es spie­len unter ande­rem: Liam Nee­son, Rihan­na, Alex­an­der Skars­gård und Tay­lor Kitsch.

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Rihanna in BATTLESHIP

Sän­ge­rin Rihan­na hat ihren ers­ten Auf­tritt in einem Fea­ture-Film (hät­te sich aber viel­leicht etwas Anspruchs­vol­le­res aus­su­chen sol­len): sie wird offen­bar die weib­li­che Haupt­rol­le in BATTLESHIP über­neh­men, Uni­ver­sals Kino­va­ri­an­te von »Schif­fe ver­sen­ken«…

Sie stößt damit bei­spiels­wei­se zu Tay­lor Kitsch und Alex­an­der Skars­gård, ers­te­rer spielt einen Schlacht­schiff-Kom­man­deur, letz­te­rer des­sen Bru­der. Regie führt Peter Berg.

Im Film nach dem Spiele­klas­si­ker – in Plas­tik­form her­aus­ge­bracht von Has­bro, auf der Vari­an­te basiert auch der Strei­fen – wird ein außer­ir­di­scher Angriff mit See­schif­fen bekämpft (ich hat­te bereits berich­tet). Sounds chee­sy.

Bild: Rihan­na 2008 in Bris­bane, aus der Wiki­pe­dia

Taylor Kitsch in BATTLESHIP

Taylor KitschWas man so alles ver­fil­men kann… Dies­mal geht’s um Has­bros Ver­ti­kal-Brett­spiel BATTLESHIP, eigent­lich nichts ande­res als eine ein wenig auf­ge­motz­te Plas­tik-Vari­an­te des Papier- und Blei­stift-Klas­si­kers »Schif­fe ver­sen­ken«. Was kommt als nächs­tes? »Mensch ärge­re dich nicht« mit Vin Die­sel, der mit einer über­di­men­sio­nier­ten Knar­re Spie­ler »raus­wirft«? :o)

Tay­lor Kitsch (WOLVERINE) ist der­zeit aus­gie­big im SF-Bereich unter­wegs, denn zum einen spielt er – wie ich bereits berich­te­te – in der Bur­roughs-Ver­fil­mung JOHN CARTER OF MARS die Titel­rol­le und zum ande­ren wird er jetzt eben am BATT­LE­SHIP-Pro­jekt teil­neh­men. Urprüng­lich war hier Jere­my Ren­ner (THE HURT LOCKER) für die Haupt­rol­le vor­ge­se­hen, der hat­te aber Ter­min­pro­ble­me.

Peter Berg soll bei BATTLESHIP für Uni­ver­sal Regie füh­ren, Jon und Erich Hoeber schrei­ben das Dreh­buch.

Inter­es­san­ter­wei­se wird sich der Plot nicht auf die doch eher boden­stän­di­gen mari­nen Inhal­te des Spiel beschrän­ken, es wird um außer­ir­di­sche Inva­so­ren gehen, die mit­tels einer Flot­te nicht etwa von Raum- son­dern See­schif­fen abge­wehrt wer­den sol­len. US-Kino­start des Spek­ta­kels wird am 25. Mai 2012 sein.

Bild: Tay­lor Kitsch 2009, aus der Wiki­pe­dia

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