Die Razzie-Awards 2013

Lei­der über­sieht man sie immer wie­der jedes Jahr. Die Raz­zie-Awards (oder genau­er: The Gol­den Raspber­ry Awards, bei uns nicht ganz kor­rekt als »Gol­de­ne Him­bee­re« über­setzt, Anm. d. Red.), die 1980 als not­wen­di­ger Gegen­pol zu den unüber­schau­ba­ren Preis­ver­lei­hun­gen aus der Tau­fe geho­ben wur­den. Nicht in irgend­ei­nem hoch­tra­ben­den Ball­saal, son­dern im Con­ti­nen­tal Bre­ak­fast Room des Holi­day Inn wur­den sie nun im Schat­ten der Oscars erneut ver­lie­hen.

Die 657 Stimm­be­rech­tig­ten aus 47 U.S. Staa­ten und 19 ande­ren Län­dern schei­nen kei­ne Sym­pa­thie für den abschlie­ßen­den Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nomi­nie­run­gen konn­te BREAKING DAWN #2 immer­hin sie­ben Prei­se holen. Das liegt nur knapp hin­ter Adam Sand­lers JILL & JACK, der im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in allen Kate­go­ri­en gewon­nen hat. Dafür hat Adam Sand­ler im zwei­ten Jahr in Fol­ge den schlech­tes­ten Haupt­dar­stel­ler bekom­men.

Beson­ders wit­zig sind die Raz­zi­es immer dann, wenn sie Nomi­nie­run­gen oder Gewin­ner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs lau­fen, was die­ses Jahr lei­der aus­blieb. Beson­de­re Vor­fäl­le gab es kei­ne. Zuletzt hat­te 2009 San­dra Bullock ihre Aus­zeich­nung als schlech­tes­te Haupt­dar­stel­le­rin für ALL ABOUT STEVE per­sön­lich ent­ge­gen­ge­nom­men. Ein atem­be­rau­ben­der Auf­tritt.

Nach­fol­gend alle »Aus­ge­zeich­ne­ten«, die »Gewin­ner« sind fett gekenn­zeich­net.

wei­ter­le­sen →

Die Razzie-Nominierungen 2012

Kurz vor den Oscars wur­den sie wie ange­kün­digt gemel­det, die Nomi­nie­run­gen für die dies­jäh­ri­ge Ver­lei­hung der »Gol­de­nen Him­bee­re« ali­as Raspber­ry-Awards oder auch kurz und lie­be­voll »Raz­zi­es«.

Gro­ßer »Gewin­ner« und neu­er Rekord­hal­ter ist Adam Sand­ler mit gleich elf Nomi­nie­run­gen, damit stößt er den bis­he­ri­gen Spit­zen­rei­ter Eddie Mur­phy vom Thron. Sei­ne Komö­die JACK AND JILL wur­de ins­ge­samt 14 Mal benannt. Eben­falls gut ver­tre­ten ist der Bereich Phan­tas­tik, haupt­säch­lich durch den drit­ten Teil der TWI­LIGHT-Saga BREAKING DAWN und TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON. Bei­de brach­ten es auf sechs Nomi­nie­run­gen, dar­un­ter »Schlech­tes­tes Paar«, »Schlech­tes­tes Ensen­ble« und »Schlech­tes­tes Dreh­buch«.

Wie bereits berich­tet fin­det die Bekannt­ga­be der »Gewin­ner« am ers­ten April statt. Hier die voll­stän­di­ge Lis­te der Nomi­nier­ten:

wei­ter­le­sen →

Wo bleiben eigentlich die Razzie-Nominierungen?

Tra­di­tio­nell wer­den kurz vor den Oscars die Gol­den Raspber­ry Awards für die schlech­tes­ten Fil­me des ver­gan­ge­nen Jah­res ver­ge­ben. Doch in die­sem Jahr war­tet man ver­geb­lich auf die Nomi­nier­ten­lis­te. War­um ist das so?

Die Ver­an­stal­ter der Ver­lei­hung »Raz­zie Awards« wol­len dies­mal – es ist übri­gens die 27. Ver­an­stal­tung – etwas anders vor­ge­hen als in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. Auf einer Ver­an­stal­tung am 25. Febru­ar um 16:00 Uhr Orts­zeit San­ta Moni­ca, also kurz vor der Ver­lei­hung des Gold­kerl­chens Oscar, sol­len die Nomi­nier­ten für die Gol­de­ne Him­bee­re ver­kün­det wer­den. Die eigent­lich Ver­lei­hung wird dann am 1. April statt­fin­den. Die Ver­ant­wort­li­chen wei­sen dar­auf hin, dass sie den komö­di­an­ti­schen Aspekt der Ver­an­stal­tung mehr in den Vor­der­grund rücken wol­len und des­we­gen den April­scherz-Tag gewählt haben. Zudem möch­ten sie den Mit­glie­dern der Jury und den Publi­kums-Votern mehr Zeit geben, »sich den nomi­nier­ten Dreck auch anse­hen zu kön­nen«, bevor die­se ihre Stim­me abge­ben müs­sen. :o)

Wer mit abstim­men möch­te, darf das tun, muss aller­dings einen Mit­glieds­bei­trag (ab 40 Dol­lar) berap­pen – für den erhält man dann aber auch eine Ein­la­dung für zwei zur Ver­lei­hung in Hol­ly­wood.

Die Nomi­nie­run­gen wer­de ich dann nach dem Wochen­en­de kund tun, wahr­schein­lich zeit­nah zur Bekannt­ga­be der Gewin­ner der gül­de­nen Männ­chen.

Creative Commons License

Logo »Raz­zie Awards« Copy­right Gol­den Raspber­ry Award® Foun­da­ti­on

THE LAST AIRBENDER räumt bei den Razzies ab

Neben den gül­de­nen Strah­le­män­nern wur­den an die­sem Wochen­en­de (eine Nacht zuvor) auch die Raz­zi­es – deutsch: »Gol­de­nen Him­bee­ren« – an Fil­me und Schau­spie­ler ver­ge­ben, die nach Mei­nung der Ver­lei­her des Prei­ses zum Mie­ses­ten gehö­ren, was man 2010 so zu sehen bekam; ich hat­te über die Nomi­nie­run­gen berich­tet.

Gro­ßer »Gewin­ner« ist M. Night Shya­malans THE LAST AIRBENDER (dt. DIE LEGENDE VON AANG) nach der Nickel­ode­on-Pseu­do-Ani­mé-Serie AVATAR – THE LAST AIRBENDER; der Strei­fen erhielt die Aus­zeich­nun­gen »Schlimms­ter Film«, »Schlimms­tes Dreh­buch« und Shya­malan bekam zudem noch »Schlimms­ter Regis­seur« ver­passt. Spe­zi­ell in die­sem Jahr wur­de noch der Preis »schlimms­ter augen­zer­fet­zen­der Miss­brauch von 3D« als Spe­cial aus der Tau­fe geho­ben, auch den erhielt AIRBENDER.

Den schlech­tes­ten Schau­spie­ler griff Ash­ton Kut­cher für Kil­lers and Valentine’s Day ab, den Preis für die mie­ses­te Schau­spie­le­rin ver­gab man gleich vier Mal und zwar an die Damen­rie­ge von SEX AND THE CITY 2: Sarah Jes­si­ca Par­ker, Kim Cat­trall, Kris­tin Davis und Cyn­thia Nixon.

Die kom­plet­te Lis­te im voll­stän­di­gen Arti­kel

Creative Commons License

Raz­zie-Logo © 2011 John Wil­son and The Gol­den Raspber­ry Award Foun­da­ti­on

wei­ter­le­sen →

Die Razzie-Nominierungen

Wenn es auf den Oscar zugeht, dann wer­den unge­fähr zeit­gleich auch immer die Nomi­nier­ten der Raz­zie-Awards ange­kün­digt. Die Raz­zi­es, eigent­lich »Gol­den Raspber­ry Awards«, bei uns auch als »Gol­de­ne Him­bee­re« bekannt wer­den in die­sem Jahr auch schon zum 31. Mal ver­lie­hen. Nicht immer zur Freu­de der »Geehr­ten«.

Ganz dick dabei ist dies­mal nicht nur M. Night Shya­malans »visio­nä­re Neu­erschaf­fung« der nicht-ganz-Ani­mé-Serie THE LAST AIRBENDER, auch THE TWILIGHT SAGA: ECLIPSE hat sagen­haf­te neun Nomi­nie­run­gen erhal­ten. :)

Die voll­stän­di­ge Lis­te der Nomi­nier­ten after the break.

Raz­zie-Logo © 2011 John Wil­son and The Gol­den Raspber­ry Award Foun­da­ti­on

wei­ter­le­sen →