Schon vor einiger Zeit hatte ich auf den Videospiel-Animationsfilm WRECK-IT RALPH hingewiesen, der sich um die Abenteuer eines Bösewichts aus einem Arcadeautomaten der 8‑Bit-Ära dreht. Ralph hat nach Jahrzehnten in der Rolle des Oberschurken die Nase voll und möchte der Held eines Egoshooters werden. Für mich als Computerspielefand und insbesondere als Retro-Anhänger mit zahllosen Emulatoren auf dem Rechner natürlich ein gefundenes Fressen. Und nun gibt es einen Trailer, der mehr zeigt, als nur Minischnipsel.
Ich finde das sieht großartig aus und WRECK-IT RALPH dürfte ein Pflichtprogramm für Spielefans werden – vor allem für solche, die wie ich bereits in den 1980ern Mark um Mark in die Automaten versenkt haben.
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Ich bin ehrlich unsicher, ob ich mich freuen oder »schade« sagen soll. George Lucas gab gegenüber Empire zu Protokoll, dass er sich aufs Altenteil zurück ziehen möchte (Übersetzung von mir):
I’m moving away from the company, I’m moving away from all my businesses, I’m finishing all my obligations and I’m going to retire to my garage with my saw and hammer and build hobby movies. I’ve always wanted to make movies that were more experimental in nature, and not have to worry about them showing in movie theatres.
Ich gehe von der Firma weg, ich gehe von all meinen Geschäften weg, ich beende alle meine Verpflichtungen und werde mich als Pensionär mit meiner Säge und meinem Hammer in meine Garage zurück ziehen, um Hobbyfilme zu basteln. Ich habe schon immer Filme machen wollen, die mehr experimenteller Natur sind und bei denen ich mir keine Sorgen darüber machen muss, ob sie in Kinos gezeigt werden können.
Wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee irgendwann einfach einen Schlussstrich zu ziehen, auf diese Art und Weise bleiben uns weitere »Verbesserungen« an immer wieder neuen Versionen seiner Filme hoffentlich erspart. Dennoch ist es völlig unbestritten, dass Lucas einer der einflussreichsten und maßgeblichsten Filmschaffenden der letzten 40 Jahre war und zusammen mit Steven Spielberg insbesondere den Bereich des Genre-Kinos seit den 1970ern maßgeblich geprägt hat.
Dennoch waren einige der letzten Werke, die unter seiner Ägige entstanden, von Ideenlosigkeit und Routine gekennzeichnet und die zahllosen überflüssigen Änderungen an STAR WARS (»Han shot first« und Darth Vaders »Noooo!«) hatte ich oben bereits angesprochen.
Letztendlich wird Lucas aber wahrscheinlich als der Visionär in Erinnerung bleiben, der er einmal war – und als Erschaffer eines der größten Popkultur-Phänomene unserer Zeit. Deswegen trotz allem: zur Verrentung ein Danke für STAR WARS!
… und wer weiß, ob er sich nicht noch einmal anders überlegt …
… ist angeblich der offizielle Titel der Fortsetzung von RISE OF THE PLANET OF THE APES alias PREVOLUTION. Wie kürzlich bekannt wurde, wird definitiv nicht nur ein Sequel produziert werden, es gibt sogar bereits einen Starttermin: am 23. Mai 2014 soll der nächste Teil des Affensaga-Reboots in die US-Kinos kommen.
PREVOLUTION hat international fast 500 Millionen Dollar eingespielt, da wundert es nicht, das Fox gern mehr davon hätte. DAWN soll die Geschichte nahtlos fortsetzen, die Regisseur Rupert Wyatt für den ersten Teil um den Schimpansen Caesar gesponnen hatte. Im zweiten Teil könnte es recht apokalyptisch werden auf der Erde, denn es ist davon auszugehen, dass sich endgültig intelligent gewordene Affen erheben und die Menschheit möglicherweise weitestgehend ausgelöscht wird. Ob dann irgendwann ein Charlton Heston landet und die zerstörte Lady Liberty findet, wird man abwarten müssen … Oder anders ausgedrückt: wie lange wird Fox diese Kuh melken wollen?
Andy Serkis wird erneut den Motion-Capture-Anzug überziehen, ob er damit Caesar oder einem anderen computergenerierten Affen Bewegungsfähigkeit verleiht ist aber noch offen. Ebenso ist unbekannt, ob menschliche Charaktere aus dem ersten Teil zurück kehren werden.
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Promofoto RISE OF THE PLANET OF THE APES Copyright 20th Century Fox
[E3 2012] Der neue Trailer zu Trion Worlds Spiel DEFIANCE, das gleichzeitig eine Fernsehserie auf SyFy werden wird, zeigt Coop-Gameplay. Es geht um Geschehnisse namens »Arkfalls«, die offenbar auch in der TV-Show wichtige Elemente der Handlung sein sollen.
Während des ComicCon in Phoenix setzte sich Michael Dorn – in der Rolle des Klingonen Worf aus TNG und DS9 der Schauspieler, den in mehr Star Trek-TV-Episoden als jeder andere Mime mitgespielt hat – mit TrekMovie für ein Interview zusammen und erläuterte, dass er Pläne für einen Film mit Worf in der Hauptrolle hat.
Der wird als Low Budget-Produktion bezeichnet, was aber nur bedeutet, dass es sich nicht um einen »großen« Kinofilm handeln soll, sondern um eine Produktion fürs Fensehen oder als direct-to-DVD-Fassung. Grober Inhalt soll sein: Worf als Captain eines Sternenflottenschiffs am Rande des Föderationsgebietes auf der Jagd nach Terroristen, das Setting düsterer als sonst. Es soll hauptsächlich neue Charaktere zu sehen gaben, aber vielleicht auch den ein oder anderen bekannten. Das Drehbuch will er selbst verfassen.
Er will noch mit ein paar Leuten reden, bevor er sich mit seinem Pitch an den Rechteinhaber CBS wendet, beispielsweise an den Showrunner vergangener Serien, Rick Berman, seinem Agenten und »Leute bei SyFy, die er kennt«. Da er in diesem Jahr viel zu tun hat, wird das alles aber eher im nächsten Jahr etwas werden.
Angesichts der derzeitigen CBS-Politik, die sich auf die Abrams-Filme konzentriert und daneben nichts zulässt würde es mich allerdings sehr wundern, wenn daraus etwas werden sollte. Die Rechteinhaber haben schon ganz andere Pitches weggeboxt, darunter sogar einen von Jonathan Frakes.
Die letzte Information zu Benedict Cumberbatchs Rolle im nächsten STAR TREK-Film war, dass es sich um Khan handeln soll. Das verbreitete sich schnell und auch hier auf PhantaNews gab es das zu lesen. Stimmt das aber möglicherweise gar nicht und handelt es sich dabei um eine groß angelegte Täuschungsaktion oder schlicht um eine Fehlinformation? Im Filmbereich wäre eine Ente nichts Neues, ähnliche falsche Köder wurden insbesondere bei Blockbustern immer wieder mal ausgelegt. Die Zweifel schürt der britische Komiker Simon Pegg (SHAWN OF THE DEAD, PAUL), der die Rolle von Scotty spielt. Der sagte nämlich gegenüber dem Telegraph:
Es ist nicht Khan. Das ist nur ein Mythos. Jeder behauptet es, aber es stimmt nicht. Ich glaube, es will einfach nur jeder eine Exklusivmeldung haben. Das ärgert mich – es ist einfach übertrieben, ständig irgendwelche Spoiler aufspüren zu wollen umd dann zu versuchen, der erste zu sein, der sie verbreitet.
It’s not Khan. That’s a myth. Everyone’s saying it is, but it’s not. I think people just want to have a scoop. It annoys me — it’s beyond the point to just ferret around for spoilers all the time to try to be the first to break them.
Auf der anderen Seite ist Pegg für seine Späßchen bekannt. Benedict Cumberbatch (SHERLOCK), äußert sich in einem Interview auf TrekMovie erst gar nicht zur Rolle:
[STAR TREK war] großartig. Das gehörte zu den besten vier Jahre meines Lebens. Es war einfach solider, außerordentlicher Spaß von Anfang bis zum Ende. J. J. Abrams ist ein Gott. Und der Rest der Besetzung und was wir im Film tun sollten ist einfach nur brilliant. Es war ein Abenteuer wie eine Achterbahn und ich kann gar nicht darauf warten, dass die Welt den Film zu sehen bekommt. Ich kann euch nichts darüber erzählen, noch nicht einmal, welche Rolle ich gespielt habe. Es gibt jede Menge Spekulationen über diverse Charaktere. Es wäre den Spaß für alle verderben, wenn ich irgend etwas darüber veröffentlichen würde. Deswegen verlasse ich euch jetzt mit einem Lächeln im Gesicht.
[STAR TREK was] amazing. One of the best four months of my life. It was just solid extraordinary fun from beginning to end. JJ Abrams is a god. And the rest of the cast and what we were asked to do in the film is blindingly brilliant. I adore them all. It was a huge roller-coaster adventure and I can’t wait for the world to see the film. I can’t tell you anything about it, even what part I am playing. There is all sorts of speculation about all sorts of characters. It would be kind of spoiling it for everyone if I clarified anything. So I am going to leave it with a smile.
Was wird es sein? Khan oder nicht Khan – das ist hier die Frage!
Regisseur Ridley Scott (ALIEN, PROMETHEUS) hätte gerne den Schauspieler Harrison Ford in seiner Fortsetzung des SF-Klassikers BLADE RUNNER. Das sagte er gegenüber dem UK INDEPENDENT, er weist aber auch sofort darauf hin:
Natürlich wird er nicht die Hauptrolle spielen, aber ich muss ihn einfach mit dabei haben. Das wäre amüsant.
Ford, inzwischen 69 Jahre alt, spielte die Hauptrolle des Replikantenjägers Rick Deckard im Originalfilm aus dem Jahr 1982. Bisher gab es aus Fords Richtung allerdings keinerlei Rückmeldung darüber, was er von Scotts Ansinnen hält.
Scott weist erneut darauf hin, dass es sich nicht nicht um ein Remake handeln wird:
Es handelt sich zweifellos um einen der großartigsten Science Fiction-Filme die je produziert wurden und wir machen definitiv kein Remake. Es wird eine Vorgeschichte oder eine Fortsetzung.
Alcon Entertainment produziert zusammen mit Scott Free Productions, Bud Yorkin und Cynthia Sikes Yorkin, als Drehbuchautor ist Hampton Fancher im Gespräch, der zusammen mit David Peoples auch das Skript zu BLADE RUNNER verfasst hat. Der Film basiert auf Philip K. Dicks TRÄUMEN ANDROIDEN VON ELEKTRISCHEN SCHAFEN? (DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP?).
Den von Florianfilm unter Mitwirkung von WDR und Arte produzierten und von Wim Vandemaan alias Dr. Hartmut Kasper mitgestalteten, leicht schrägen, PERRY RHODAN-Dokumentarfilm dürfte jeder Fan der langlebigsten Science Fiction-Serie wohl inzwischen kennen. Auf der Homepage der Serie wird dieser Streifen nun auf Silberscheibe (DVD) verlost.
»Unser Mann im All« lässt die aktuellen Verfasser der Serie zu Wort kommen, dazu Menschen aus dem großen und beeindruckend bunten Drumherum der Serie: den Chefautor Uwe Anton, Titelbild- und Risszeichner, Literaturwissenschaftler, Kritiker und Astrophysiker und natürlich diejenigen, die PERRY RHODAN zu seinem langen Leben auf dem Markt der Populärkultur verholfen haben: die Leser.
Dazu kommen weitere Extras, wie beispielsweise ein Interview mit der Physik-Superintelligenz im Hintergrund der Serie, Rainer Castor.
Wer eine der fünf verlosten DVDs gewinnen möchte, wirft einen Blick auf die Gewinnspiel-Seite auf perry-rhodan.net, die alle Details bereit hält – es reicht, eine Email zu schicken. Zeit hat man dafür bis zum 08. Juni 2012.
Der australische Trailer zum SPIDER-MAN-Reboot mit Andrew Garfield in der Titelrolle des Netzschwingers zeigt bislang ungesehene Szenen. Vielleicht muss man sich das ja doch ansehen … Die Arena für Superheldenfilme ist durch den gandiosen Erfolg der Avengers jedenfalls vorbereitet.
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Die zweite Staffel der HBO-Serie GAME OF THRONES nach George R. R. Martin war noch erfolgreicher als die erste. Das dürfte jeder bereits wissen, der sich mit dem Genre beschäftigt.
Diese zweite Season nähert sich nun dem Ende und wird die Fans mit großer Wahrscheinlichkeit bis zum nächsten Frühjahr nägelkauend hinterlassen. Doch HBO hat sich zum Finale ein besonderes Schmankerl einfallen lassen: die letzte Folge ist fast zehn Minuten länger als die anderen. Normalerweise ist eine Episode 55 Minuten lang, VALAR MORGHULIS wird offiziell mit einer Laufzeit von 64 Minuten angegeben.
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