Plot: Ein Autor von Romanen die auf wahren Begebenheiten basieren ist nicht nur auf der Suche nach einer neuen großen Story, sondern zieht zudem mit seiner Familie in ein Haus, in dem zahllose Gräueltaten verübt wurden. Nachdem er eine Kiste mit Videocassetten findet, muss er feststellen, dass es möglicherweise übernatürliche Hintergründe gibt – und dass er seine Familie in Gefahr gebracht hat …
Ganz taufrisch ist die steirische Eiche nicht mehr, das hindert Arnold Schwarzenegger aber nicht daran, nach seinem Gastspiel als Gouvernator, die Lederjacke des Skynet-Killers aus den TERMINATOR-Filmen noch einmal überzustreifen. Man fragt sich in diesem Zusammenhang unwillkürlich, ob Roboter rentenbezugsberechtigt sind … ;o)
Aber mal im Ernst: nachdem McGs letzte TERMINATOR-Inszenierung SALVATION nicht so recht ankommen wollte, nimmt Arnie die Sache nun nach eigenen Aussagen wieder selbst in die Hand. Gegenüber Action Effects gab er zu Protokoll (Übersetzung von mir):
Ich kann im Moment noch nicht viel dazu sagen, weil sie es geheim halten wollen, Sie wissen was ich meine, aber ich kann Ihnen schon sicher sagen, dass ich im nächsten Jahr mit dem Drehen beginnen werde – und es wird für mich einer der härtesten Filme werden, die ich je gemacht habe. Allein für die Dreharbeiten wurden sechs Monate angesetzt und ich werde in Kürze mit dem Trainieren beginnen, um mich in bestmögliche Form zu bringen, bevor es los geht. Der Film setzt SALVATION fort, obwohl die Produzenten nicht allzu glücklich mit dem waren, was McG gemacht hat, aber sie sind der Ansicht, dass es zumindest gut genug war, um weiter zu machen und mit einem fünften und sechsten Film das Franchise abzuschließen.
Daraus könnte man entnehmen, dass Arnold für die Teile fünf und sechs gebucht wurde. Ob er tatsächlich erneut die Rolle eines Endoskelett-Roboters spielen wird bleibt offen, allerdings müsste er sich für andere Charaktere wahrscheinlich nicht wie oben beschrieben in Form bringen, oder? Als Regisseur war lange Justin Lin im Gespräch, der ist aber derart mit neuen FAST-Filmen befasst (pun intended), dass es fraglich sein dürfte, ob er tatsächlich bei T5 das Ruder übernehmen wird.
Aktuell bereitet sich Schwarzenegger auf die Dreharbeiten zu UNKNOWN SOLDIER vor, die im August beginnen, es handelt sich um einen SF-Film in der er die Rolle eines Killers spielt. Danach steht das Filmprojekt TEN an, in dem es um korrupte Cops geht.
Die Popularität der RESIDENT EVIL-Filmreihe nach den gleichnamigen Capcom-Videospielen ist ungebrochen, das führt natürlich zu immer neuen Fortsetzungen und weiteren Abenteuern um Alice und die Umbrella Corporation. Der nächste Teil trägt den Titel RETRIBUTION, darin wird die Protagonistin von der Corporation entführt und erfährt mehr über ihre Herkunft. Zwischendurch wird es für Milla Jovovich sicherlich reichlich Gelegenheit geben, Kreaturen mit großkalibrigen Waffen zu durchlöchern und das ein oder andere effektvoll in die Luft zu jagen. Regie führt Paul W.S. Anderson, deutscher Kinostart von RESIDENT EVIL: RETRIBUTION ist am 20. September 2012, der Verleiher ist Constantin Film.
Offensichtlich meint man es ernst mit dem ROBOCOP-Reboot, denn an namhaften Schauspielern mangelt es bei dem Projekt nicht mehr. Neulich ging die Meldung herum, dass man Gary Oldman als den Wissenschaftler verpflichtet hatte, der den Cyborg-Polizisten erschafft.
Nun macht die Neuigkeit die Runde, dass auch Samuel L. Jackson eine Rolle in der Neufassung übernehmen wird: er soll den charismatischen Medienmogul und Drahtzieher Pat Novak spielen.
Damit gesellt er sich neben Oldman auch zu Joel Kinnaman, der die Titelrolle als Murphy/RoboCop spielen wird. Regie führt José Padilha, die Studios hinter dem Remake sind MGM und Sony, es produzieren Marc Abraham und Eric Newman von Strike Entertainment. Die Dreharbeiten sollen im September in Toronto starten, als US-Kinostart ist der Sommer 2013 angepeilt.
Nach dem Teaser neulich stellt The CW jetzt einen echten Trailer für seine im Herbst startende Superhelden-Serie ARROW zur Verfügung. Und was da in dreieinhalb Minuten gezeigt wird, sieht wirklich gar nicht schlecht aus!
Schon vor einiger Zeit hatte ich auf den Videospiel-Animationsfilm WRECK-IT RALPH hingewiesen, der sich um die Abenteuer eines Bösewichts aus einem Arcadeautomaten der 8‑Bit-Ära dreht. Ralph hat nach Jahrzehnten in der Rolle des Oberschurken die Nase voll und möchte der Held eines Egoshooters werden. Für mich als Computerspielefand und insbesondere als Retro-Anhänger mit zahllosen Emulatoren auf dem Rechner natürlich ein gefundenes Fressen. Und nun gibt es einen Trailer, der mehr zeigt, als nur Minischnipsel.
Ich finde das sieht großartig aus und WRECK-IT RALPH dürfte ein Pflichtprogramm für Spielefans werden – vor allem für solche, die wie ich bereits in den 1980ern Mark um Mark in die Automaten versenkt haben.
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Ich bin ehrlich unsicher, ob ich mich freuen oder »schade« sagen soll. George Lucas gab gegenüber Empire zu Protokoll, dass er sich aufs Altenteil zurück ziehen möchte (Übersetzung von mir):
I’m moving away from the company, I’m moving away from all my businesses, I’m finishing all my obligations and I’m going to retire to my garage with my saw and hammer and build hobby movies. I’ve always wanted to make movies that were more experimental in nature, and not have to worry about them showing in movie theatres.
Ich gehe von der Firma weg, ich gehe von all meinen Geschäften weg, ich beende alle meine Verpflichtungen und werde mich als Pensionär mit meiner Säge und meinem Hammer in meine Garage zurück ziehen, um Hobbyfilme zu basteln. Ich habe schon immer Filme machen wollen, die mehr experimenteller Natur sind und bei denen ich mir keine Sorgen darüber machen muss, ob sie in Kinos gezeigt werden können.
Wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee irgendwann einfach einen Schlussstrich zu ziehen, auf diese Art und Weise bleiben uns weitere »Verbesserungen« an immer wieder neuen Versionen seiner Filme hoffentlich erspart. Dennoch ist es völlig unbestritten, dass Lucas einer der einflussreichsten und maßgeblichsten Filmschaffenden der letzten 40 Jahre war und zusammen mit Steven Spielberg insbesondere den Bereich des Genre-Kinos seit den 1970ern maßgeblich geprägt hat.
Dennoch waren einige der letzten Werke, die unter seiner Ägige entstanden, von Ideenlosigkeit und Routine gekennzeichnet und die zahllosen überflüssigen Änderungen an STAR WARS (»Han shot first« und Darth Vaders »Noooo!«) hatte ich oben bereits angesprochen.
Letztendlich wird Lucas aber wahrscheinlich als der Visionär in Erinnerung bleiben, der er einmal war – und als Erschaffer eines der größten Popkultur-Phänomene unserer Zeit. Deswegen trotz allem: zur Verrentung ein Danke für STAR WARS!
… und wer weiß, ob er sich nicht noch einmal anders überlegt …
… ist angeblich der offizielle Titel der Fortsetzung von RISE OF THE PLANET OF THE APES alias PREVOLUTION. Wie kürzlich bekannt wurde, wird definitiv nicht nur ein Sequel produziert werden, es gibt sogar bereits einen Starttermin: am 23. Mai 2014 soll der nächste Teil des Affensaga-Reboots in die US-Kinos kommen.
PREVOLUTION hat international fast 500 Millionen Dollar eingespielt, da wundert es nicht, das Fox gern mehr davon hätte. DAWN soll die Geschichte nahtlos fortsetzen, die Regisseur Rupert Wyatt für den ersten Teil um den Schimpansen Caesar gesponnen hatte. Im zweiten Teil könnte es recht apokalyptisch werden auf der Erde, denn es ist davon auszugehen, dass sich endgültig intelligent gewordene Affen erheben und die Menschheit möglicherweise weitestgehend ausgelöscht wird. Ob dann irgendwann ein Charlton Heston landet und die zerstörte Lady Liberty findet, wird man abwarten müssen … Oder anders ausgedrückt: wie lange wird Fox diese Kuh melken wollen?
Andy Serkis wird erneut den Motion-Capture-Anzug überziehen, ob er damit Caesar oder einem anderen computergenerierten Affen Bewegungsfähigkeit verleiht ist aber noch offen. Ebenso ist unbekannt, ob menschliche Charaktere aus dem ersten Teil zurück kehren werden.
[cc]
Promofoto RISE OF THE PLANET OF THE APES Copyright 20th Century Fox
[E3 2012] Der neue Trailer zu Trion Worlds Spiel DEFIANCE, das gleichzeitig eine Fernsehserie auf SyFy werden wird, zeigt Coop-Gameplay. Es geht um Geschehnisse namens »Arkfalls«, die offenbar auch in der TV-Show wichtige Elemente der Handlung sein sollen.
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