Film, TV & Stream

Universal arbeitet an DOOM-Film

Ich habe ja neu­lich schon gesagt, dass Fil­me nach Com­pu­ter­spie­len im Moment in Hol­ly­wood groß ange­sagt zu sein schei­nen. Uni­ver­sal will offen­bar auch noch einen machen: DOOM.

Das sagt zumin­dest die Schau­spie­le­rin Nina Berg­man (Ass­as­sin X) in einem Tweet:

Wie gele­sen wird in Bul­ga­ri­en gedreht. Varie­ty hat inzwi­schen bestä­tigt, dass das Pro­jekt durch Uni­ver­sals 1440 Enter­tain­ment rea­li­siert wer­den wird. Das deu­tet stark dar­auf hin, dass es sich um eine Direct-to-DVD oder Direct-to-Stream-Pro­duk­ti­on han­delt. Wei­te­re Details zu Dreh­be­ginn, Kino­start oder einem Regis­seur gibt es aktu­ell noch nicht.

Na, da darf man aber mal gespannt sein. DOOM? Als Film? Direct-to-DVD? Könn­te das ein R‑Rating bedeu­ten? Auf jeden Fall bedeu­tet es, dass Uni­ver­sal für den Stoff im Kino kei­ne Chan­ce sieht.

DOOM-Pro­mo­gra­fik Copy­right id Soft­ware

Alden Ehrenreich macht mehr STAR WARS

Im Mai steht der nächs­te STAR WARS Film an. In SOLO über­nimmt bekann­ter­ma­ßen Alden Ehren­reich die Rol­le des Schmugg­lers, mit der Har­ri­son Ford welt­be­rühmt wur­de. Jetzt hät­te man anneh­men kön­nen, dass SOLO – A STAR WARS STORY ein One-shot wie ROGUE ONE hät­te wer­den kön­nen, aber das scheint nicht zu stim­men. Denn was ist die typi­sche Dar­rei­chung­form von STAR WARS-Fil­men? Rich­tig: Die Tri­lo­gie.

Alden Ehren­reich sag­te in einem Inter­view gegen­über Esqui­re, dass sein Ver­trag mit Lucas­Film und Dis­ney nicht nur einen, son­dern drei Fil­me umfasst.

Das dürf­te bedeu­ten, dass wir wei­te­re Aben­teu­er des jun­gen Han Solo zu sehen bekom­men dürf­ten, sei es in Fil­men, in denen er im Mit­tel­punkt steht (das hal­te ich für wahr­schein­li­cher) oder ein wel­chen, in denen er nur eine Figur unter vie­len ist.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sei­tens Dis­ney oder Lucas­Film gibt es bis­her dazu nicht, aber man darf davon aus­ge­hen, dass sich das nach dem 24. bzw. 25. Mai ändern wird, denn an die­sen Ter­mi­nen star­tet SOLO in Deutsch­land bzw. den USA.

Pro­mo­fo­to Alden Ehren­reich als Han Solo Copy­right Lucas­Film und Walt Dis­ney Cor­po­ra­ti­on

Offizieller Trailer: VENOM

Es gab bereits diver­se Teaser und Vor­gu­cker, jetzt ist der soge­nann­te »offi­zi­el­le Trai­ler« zu VENOM da, einer wei­te­ren Ver­fil­mung eines Cha­rak­ters aus dem Mar­vel-Port­fo­lio.

Wie bereits bekannt wird Tom Har­dy die Rol­le des Anti­hel­den Eddie Brock spie­len, der durch einen Ali­en-Sym­bi­on­ten zu VENOM wird. Die Figur ist ein Spin­off der SPI­DER-MAN-Comics. In wei­te­ren Rol­len: Michel­le Wil­liamsJen­ny Sla­teWoo­dy Har­rel­sonRiz Ahmed und Mar­cel­la Bra­gio. Und Gerüch­ten zufol­ge soll auch Tom Hol­land ali­as SPIDER-MAN im Film in Erschei­nung tre­ten.

Regie führt Ruben Flei­scher (ZOMBIELAND) nach einem Dreh­buch von Kel­ly Mar­celWill BeallScott Rosen­berg und Jeff Pin­k­ner.

Deut­scher Kino­start ist 4. Okto­ber 2018.

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Stephen Kings THE TOMMYKNOCKERS kommt ins Kino

Offen­bar ist ein wei­te­res Ding in Hol­ly­wood gera­de die Umset­zung von Ste­phen King-Büchern in Kino­fil­me. Uni­ver­sal hat gera­de einen Bie­ter­krieg um TOMMYKNOCKERS gegen Sony und Net­flix gewon­nen, mit dem Plan, den Stoff auf die gro­ße Lein­wand zu brin­gen.

Der Roman erschien bereits im Jahr 1987 und dreht sich um merk­wür­di­ge Gescheh­nis­se in Haven im US-Bun­des­staat Maine. Auch die Fern­seh­se­rie HAVEN basiert locker auf dem Stoff, genau­er auf dem Nach­fol­ge­ro­man COLORADO KID.

Für die Kino­um­set­zung sind bis­her James Wan (SAW), Roy Lee (ES) und Lar­ry Sanit­sky (TOMMYKNOCKERS 1993) als Pro­du­zen­ten gesetzt, wei­te­re Details zu Regis­seur oder Dreh­buch gibt es der­zeit noch nicht, dafür muss die Pro­duk­ti­on erst Fahrt auf­neh­men.

TOMMYKNOCKERS war bis­her noch nicht im Kino zu sehen, es gab aller­dings 1993 eine Mini­se­rie im Fern­se­hen.

Bild Ste­phen King (2011) von Ste­pha­nie Law­ton, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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THE DIVISION wird zum Kinofilm

Video­spiel-Umset­zun­gen sind der­zeit offen­bar mal wie­der das gro­ße Ding in Hol­ly­wood. Der neu­es­te Aspi­rant für eine Adap­ti­on auf die gro­ße Lein­wand ist Ubi­s­ofts THE DIVISION, basie­rend auf Roma­nen von Tom Clan­cy.

Im Spiel erkran­ken etli­che Ein­woh­ner New Yorks schwer an einem künst­li­chen Virus und ster­ben. Nach fünf Tagen ist das Leben in der Stadt wei­test­ge­hend zum Erlie­gen gekom­men und die Infra­struk­tur zusam­men­ge­bro­chen. Die Ver­sor­gung der Über­le­ben­den ist nicht gesi­chert und Cha­os herrscht. Des­we­gen ent­schließt sich die US-Regie­rung die Spe­zi­al­ein­heit »The Divi­si­on« ein­zu­set­zen, um die Ord­nung wie­der­her­zu­stel­len und Plün­dern­de und Ver­bre­cher zu bekämp­fen, um die ord­nung wie­der­her­zu­stel­len.

Als Regis­seur für die Kino­fas­sung ist jetzt David Leitch gesetzt. Der hat nicht nur Regie bei DEADPOOL 2 geführt, son­dern das auch bei ATOMIC BLONDE getan und JOHN WICK mit­pro­du­ziert. Die Haupt­rol­len sol­len Jes­si­ca Chas­tain (INTERSTELLAR) und Jake Gyl­len­haal (SOURCE CODE) spie­len. Bis die Pro­duk­ti­on star­tet könn­te noch eini­ge Zeit ver­ge­hen, denn der nächs­te Film auf Leitchs Agen­da ist ein FAST AND FURIOUS-Spin­off mit Dway­ne John­son und Jason Stat­ham.

Pro­mo­gra­fik THE DIVISION Copy­right Ubi­s­oft

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Mehr Vampire für Ian Somerhalder: V‑WARS

Vam­pi­re schei­nen als The­ma immer noch nicht aus­ge­dient zu haben: Ian Som­erhal­der, der in acht Staf­fel der VAMPIRE DIARIES auf CW einen Blut­sauger gespielt hat, wech­selt auf Net­flix die Sei­ten:

In der Serie V‑WARS spielt Som­erhal­der laut Dead­line Dr. Luther Swann, des­sen bes­ter Freund Micha­el Fay­ne durch ein mys­te­riö­ses Unglück in ein mör­de­ri­sches Mons­ter ver­wan­delt wird, das sich von mensch­li­chem Blut ernährt. Swann ist nicht lan­ge allein, denn wäh­rend immer mehr Men­schen in Blut­sauger ver­wan­delt wer­den, teilt sich die Welt in zwei Frak­tio­nen: Men­schen gegen Vam­pi­re. Wäh­rend Swann ver­sucht zu ver­ste­hen was gesche­hen ist, wird Fay­ne der Anfüh­rer der Vam­pi­re.

Das Gan­ze wird für Net­flix pro­du­ziert, die Serie soll zehn ein­stün­di­ge Epi­so­den umfas­sen. Ver­mut­lich mit der Opti­on auf mehr, denn die zugrund­lie­gen­de gleich­na­mi­ge Comic-Rei­he von Jona­than Maber­ry, die bei IDW erschie­nen ist (ers­ter Band 2012), umfasst meh­re­re Tei­le.

Brad Tur­ner(24, HOMELAND)  wird bei der Pilo­t­epi­so­de Regie füh­ren, Wil­liam Lau­rin (PINKERTONS) und Glenn Davis (PINKERTONS) agie­ren als Show­run­ner. Einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Bild Ian Som­erhal­der von Gab­boT, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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[aar­ti­kel titel=»V‑Wars 1, eng­lisch« medium=»Comic«]1631400630[/aartikel]

Jason Momoa in JUST CAUSE

Jasom Mom­oa hat aktu­ell eine Men­ge zu tun, bei­spiels­wei­se arbei­tet der Mime an AQUAMAN und dem Remake von THE CROW. Des­we­gen wird es noch ein wenig dau­ern, bis er sich einem wei­te­ren Pro­jekt zuwen­den kann: Der Kino­ad­ap­ti­on der Com­pu­ter­spiel­rei­he JUST CAUSE. Video­spiel­ad­ap­tio­nen sind aktu­ell ja mal wie­der ange­sagt, bei­spiels­wei­se TOMB RAIDER oder RAMPAGE.

JUST CAUSE ist ein 2006 für Win­dows, Xbox und PS2 erschie­ne­ner Third Per­son Shoo­ter vom Ent­wick­ler Ava­lan­che Stu­di­os, ver­trie­ben von Eidos. Das Spiel dreht sich um den ame­ri­ka­ni­schen Geheim­agen­ten Rico Rodri­guez, der auf die Insel San Espe­ri­to ent­standt wird, um dort einen Regie­rungs­wech­sel her­bei­zu­füh­ren. Im Game ist die unge­fähr 1000 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße Insel dabei frei erkund­bar. Die Ent­wick­ler sagen zum Hel­den Rodri­guez:

He is the child of one thousand comic books and action movies. He is James Bond, Mad Max, El Mariachi, Wol­veri­ne, Punis­her, Ram­bo, Tony Mon­ta­na, Jack Bau­er, Han Solo and Vin­cent Vega all rol­led into one. With a touch of Enri­que Igle­si­as to top it all off!

Und genau die­se Rol­le wird nun Jason Mom­oa in der fil­mi­schen Umset­zung über­neh­men. Regie führt Brad Pey­ton (RAMPAGE), der hat­te mit Mom­oa bereits für die Net­flix-Serie FRONTIER zusam­men­ge­ar­bei­tet. Der­zeit wer­keln die bei­den gemein­sam an einem Dreh­buch, Pey­ton sag­te, dass man auf der einen Sei­te die Erwar­tun­gen der Fans des Spiel beach­ten, aber gleich­zei­tig auch neue, eigen­stän­di­ge Akzen­te set­zen müs­se, was nicht ganz ein­fach sei.

Ach was … Ja, Com­pu­ter­spiel­ad­ap­tio­nen haben es in Hol­ly­wood nicht gera­de leicht …

Pro­mo­gra­fik JUST CAUSE 3 Copy­right Eidos Inter­ac­ti­ve. Bild Jason Mom­oa 2017 von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

PICNIC AT HANGING ROCK ist ein Roman von der aus­tra­li­schen Autorin Joan Lind­say aus dem Jahr 1969, der im Jahr 1975 von Peter Weit in einen gleich­na­mi­gen Film adap­tiert wur­de. Deut­schen ist bei­des ver­mut­lich eher unter dem hie­si­gen Titel bekannt: PICKNICK AM VALENTINSTAG.

Ama­zon hat dar­aus eine Mini­se­rie gemacht.

Am Valen­tins­tag des Jah­res 1900 bre­chen drei Stu­den­tin­nen und eine Leh­re­rin zum Han­ging Rock auf, einer geo­lo­gi­schen For­ma­ti­on im aus­tra­li­schen Bun­des­staat Vic­to­ria. Als sie ver­schwin­den kommt es zu einer groß ange­leg­ten Suche und es stel­len sich Fra­gen danach, ob ein Ver­bre­chen vor­liegt, oder sogar über­na­tür­li­che Umstän­de eine Rol­le spie­len.

Nata­lie Dor­mer (GAME OF THRONES) spielt die Leh­re­rin Mrs. Apple­ga­te, in wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Lola Bes­sisLily Sul­li­vanInez Cur­rõHar­ri­son Gil­bert­son und Emi­ly Gruhl. Zwei Epi­so­den wur­den von Ali­ce Addi­son geschrie­ben, vier von Bea­trix Chris­ti­an. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jo Por­terAntho­ny Ellis und Pen­ny Win.

In den USA star­tet die sechs­tei­li­ge Serie auf Ama­zon Video am 25. Mai 2018 star­ten, ob und wann sie bei uns zu sehen sein wird konn­te ich bis­her nicht her­aus­fin­den.

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Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

DOC SAVAGE ali­as Clark Sava­ge Jr. oder auch »der Mann aus Bron­ze«, ist eine Art Über­held (ich ver­mei­de das Wort »Super­held«) aus Pulp-Maga­zi­nen der 1930er und 1940er Jah­re.  Stan Lee nennt ihn als eines der gro­ßen Vor­bil­der für Super­hel­den. Sava­ge ver­füg­te nicht über Super­fä­hig­kei­ten, aber einen bril­li­an­ten Intel­lekt, den Kör­per eines Ath­le­ten und ein foto­gra­fi­sches Gedächt­nis.

Es gab zwar immer wie­der neue Aben­teu­er in Form von Roma­nen und Comics, doch nach einem übel geflopp­ten Film aus dem Jahr 1975 mit Ron Ely (TARZAN) in der Haupt­rol­le ver­lie­fen alle Ver­su­che, den Stoff ins Kino oder auf den Fern­se­her zu bekom­men, im San­de.

Das letz­te Lebens­zei­chen einer schon län­ger geplan­ten Kino­fas­sung stammt aus dem Jahr 2016, als es hieß, Dway­ne »The Rock« John­son sol­le die Titel­rol­le über­neh­men, vor­her war Chris Hems­worth (THOR) im Gespräch. seit­dem wur­de es wie­der still um das Pro­jekt, bei dem Shane Black (IRON MAN 3) Regie füh­ren soll, und das die Sony Stu­di­os pro­du­zie­ren wol­len.

John­son äußer­te sich jetzt in einem Inter­view gegen­über Col­l­i­der zu dem The­ma und sag­te, dass das Pro­jekt nach wie vor ver­folgt wer­den wür­de und er sich auch bereits mehr­fach mit dem Regis­seur des­we­gen getrof­fen habe. Er und Black wür­den das Pro­jekt gern umset­zen, aber es gäbe gewis­se Pro­ble­me. Die sei­en aller­dings nicht krea­ti­ver son­dern finan­zi­el­ler Natur, zudem ist die Rech­te­la­ge bei dem alten Stoff wohl nicht ganz klar.

Die gute Nach­richt ist also, dass der Plan einen DOC SAVA­GE-Film zu machen nicht auf­ge­ge­ben wur­de. Die schlech­te ist aller­dings, dass man mei­ner Ansicht nach nicht zu schnell damit rech­nen soll­te. Unter ande­rem eben auch des­we­gen, weil Black und John­son diver­se ande­re Pro­jek­te vor der Hel­den­brust haben.

Bild Dway­ne John­son 2014 von Eva Rinal­di, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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