Jason Momoa in JUST CAUSE

Jason Momoa in JUST CAUSE

Ja­som Mom­oa hat ak­tu­ell eine Men­ge zu tun, bei­spiels­wei­se ar­bei­tet der Mime an AQUA­MAN und dem Re­make von THE CROW. Des­we­gen wird es noch ein we­nig dau­ern, bis er sich ei­nem wei­te­ren Pro­jekt zu­wen­den kann: Der Ki­noad­ap­ti­on der Com­pu­ter­spiel­rei­he JUST CAU­SE. Vi­deo­spiel­ad­ap­tio­nen sind ak­tu­ell ja mal wie­der an­ge­sagt, bei­spiels­wei­se TOMB RAI­DER oder RAM­PA­GE.

JUST CAU­SE ist ein 2006 für Win­dows, Xbox und PS2 er­schie­ne­ner Third Per­son Shoo­ter vom Ent­wick­ler Avalan­che Stu­di­os, ver­trie­ben von Ei­dos. Das Spiel dreht sich um den ame­ri­ka­ni­schen Ge­heim­agen­ten Rico Ro­d­ri­guez, der auf die In­sel San Es­pe­ri­to ent­standt wird, um dort ei­nen Re­gie­rungs­wech­sel her­bei­zu­füh­ren. Im Game ist die un­ge­fähr 1000 Qua­drat­ki­lo­me­ter gro­ße In­sel da­bei frei er­kund­bar. Die Ent­wick­ler sa­gen zum Hel­den Ro­d­ri­guez:

He is the child of one thousand co­mic books and ac­tion mo­vies. He is Ja­mes Bond, Mad Max, El Ma­ria­chi, Wol­veri­ne, Pu­nis­her, Ram­bo, Tony Mon­ta­na, Jack Bau­er, Han Solo and Vin­cent Vega all rol­led into one. With a touch of En­ri­que Igle­si­as to top it all off!

Und ge­nau die­se Rol­le wird nun Ja­son Mom­oa in der fil­mi­schen Um­set­zung über­neh­men. Re­gie führt Brad Pey­ton (RAM­PA­GE), der hat­te mit Mom­oa be­reits für die Net­flix-Se­rie FRON­TIER zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Der­zeit wer­keln die bei­den ge­mein­sam an ei­nem Dreh­buch, Pey­ton sag­te, dass man auf der ei­nen Sei­te die Er­war­tun­gen der Fans des Spiel be­ach­ten, aber gleich­zei­tig auch neue, ei­gen­stän­di­ge Ak­zen­te set­zen müs­se, was nicht ganz ein­fach sei.

Ach was … Ja, Com­pu­ter­spiel­ad­ap­tio­nen ha­ben es in Hol­ly­wood nicht ge­ra­de leicht …

Pro­mo­gra­fik JUST CAU­SE 3 Co­py­right Ei­dos In­ter­ac­tive. Bild Ja­son Mom­oa 2017 von Gage Skid­mo­re, aus der Wi­ki­pe­dia, CC BY-SA

RAMPAGE: Dreharbeiten haben begonnen

RAMPAGE: Dreharbeiten haben begonnen

An­fang De­zem­ber 2016 hat­te ich dar­über be­rich­tet, dass aus dem Vi­deo­spiel­au­to­ma­ten-Klas­si­ker RAM­PA­GE ein Ki­no­film wer­den soll­te. Da der Plot des Spiels pa­pier­dünn ist (ver­schie­de­ne Mon­stren zer­klop­pen vom Spie­ler ge­steu­ert Ge­bäu­de), dürf­te es span­nend wer­den, wie viel Hand­lung man der fil­mi­schen Um­set­zung gönnt.

Ei­ner der Haupt­dar­stel­ler ist Dway­ne »The Rock« John­son, der ist im Prin­zip di­rekt vom Set des fer­tig­ge­stell­ten JU­MAN­JI-Re­makes zu den Dreh­ar­bei­ten von RAM­PA­GE ge­eilt. Ne­ben John­son spie­len Nao­mie Har­ris, Ma­lin Aker­man, Matt Ge­rald, Jake Lacy, Joe Man­ga­ni­el­lo, Jef­frey Dean Mor­gan, Jack Quaid, Mar­ley Shel­ton, P.J. Byr­ne und Bre­an­ne Hill. Die Re­gie führt Brad Pey­ton (SAN AN­DRE­AS). Das ur­sprüng­li­che Dreh­buch schrieb Ryan Eng­le, es gab da­nach Über­ar­bei­tun­gen durch Ryan Con­dal und Carl­ton Cuse.

Um noch­mal auf den Plot zu kom­men, es gibt jetzt auch eine of­fi­zi­el­le Zu­sam­men­fas­sung des In­halts (Über­set­zung von mir):

Pri­ma­to­lo­gist Da­vis Okoye (John­son), a man who keeps peop­le at a di­stan­ce, sha­res an unsha­ka­ble bond with Ge­or­ge, the ex­tra­or­di­na­ri­ly in­tel­li­gent, sil­ver­back go­ril­la who has been in his care sin­ce birth. But a ro­gue ge­ne­tic ex­pe­ri­ment gone awry trans­forms this gent­le ape into a ra­ging mon­ster. To make mat­ters worse, it’s soon dis­co­ve­r­ed the­re are other si­mi­lar­ly al­te­red al­pha pre­da­tors. As the­se new­ly crea­ted mon­sters tear across North Ame­ri­ca, de­stroy­ing ever­y­thing in their path, Okoye teams with a dis­credi­ted ge­ne­tic en­gi­neer to se­cu­re an an­ti­do­te, figh­ting his way through an ever-chan­ging battle­field, not only to halt a glo­bal ca­ta­stro­phe but to save the fe­ar­so­me crea­tu­re that was once his friend.

Pri­ma­to­lo­ge Da­vis Okoye (John­son) ist je­mand, der Men­schen auf Di­stanz hält, aber eine un­er­schüt­ter­li­che Freund­schaft mit Ge­or­ge pflegt, ei­nem Go­ril­la-Sil­ber­rücken, der sich seit des­sen Ge­burt in sei­ner Ob­hut be­fin­det. Doch dann ver­wan­delt ein skru­pel­lo­ses ge­ne­ti­sches Ex­pe­ri­ment, das übel da­ne­ben geht, den sanf­ten Af­fen in ein ra­sen­des Mon­ster. Um al­les noch mehr zu ver­kom­pli­zie­ren fin­det man schnell her­aus, dass es noch an­de­re ähn­lich ver­än­der­te Al­pha-Raub­tie­re gibt. Wäh­rend sich die Mon­ster durch Nord­ame­ri­ka wü­ten, und al­les in ih­rem Weg zer­stö­ren, tut sich Okoye mit ei­nem dis­kre­di­tier­ten Gen­tech­ni­ker zu­sam­men, um ein Ge­gen­mit­tel zu ent­wickeln. Er kämpft da­bei nicht nur dar­um, eine glo­ba­le Ka­ta­stro­phe zu ver­hin­dern, son­dern auch um die Schrecken­skrea­tur zu ret­ten, die einst sein Freund war.

US-Ki­no­start von RAM­PA­GE ist im April 2018.

Screen­shot RAM­PA­GE Co­py­right Bal­ly Mid­way (gibts nicht mehr), heu­te mög­li­cher­wei­se War­ner

Videospiel-Verfilmung: RAMPAGE

Videospiel-Verfilmung: RAMPAGE

Screenshot Rampage

Man muss schon ein ge­wis­ses Al­ter er­reicht ha­ben, oder ein Re­tro-Fan sein, um sich an Bal­ly Mid­ways Vi­deo­spiel RAM­PA­GE zu er­in­nern, bei dem der Spie­ler mit­tels wild­ge­wor­de­ner Vie­cher eine Stadt ver­wü­stet ha­ben. Das wa­ren ur­sprüng­lich Men­schen, näm­lich Ge­or­ge, Liz­zie und Ralph, die durch Ex­pe­ri­men­te zum Go­ril­la, Dino und Wer­wolf wur­den.

Das wird ver­filmt. Ei­ner der Haupt­dar­stel­ler soll Dway­ne »The Rock« John­son sein, Re­gis­seur ist Brad Pey­ton, die bei­den ha­ben be­reits Jour­ney 2: The My­ste­rious Is­land und San An­dre­as zu­sam­men ge­macht.

Al­ler­dings muss man sich über die Wor­te des Re­gis­seurs schon ein we­nig wun­dern:

It’s go­ing to be a lot more emo­tio­nal, a lot sca­ri­er and a lot more real than you’d ex­pect”, he said. “So you look at that ori­gi­nal con­cept about a lab that af­fects the­se ani­mals and makes them ram­pa­ge, and that’s the nug­get. If they cal­led me to­mor­row to do Call Of Duty, I wouldn’t want to play any of the Call Of Duty ga­mes. I’d have to come up with so­m­e­thing that de­ser­ves to be its own thing. That’s whe­re a lot of the­se mo­vies can go wrong.

Es wird deut­lich emo­tio­na­ler, er­heb­lich furcht­ein­flö­ßen­der und rea­ler wer­den, als man er­war­ten könn­te. Das Coo­le ist ja das ur­sprüng­li­che Kon­zept über ein La­bor, das die­se Tie­re ver­än­dert und sie ran­da­lie­ren lässt. Wenn man mich mor­gen an­ru­fen wür­de, um CALL OF DUTY zu ver­fil­men, wür­de ich keins der CALL OF DUTY-Ga­mes spie­len. Ich wür­de mit et­was kom­men, das ein ganz ei­ge­nes Ding ist. Das ist die Stel­le an der eine Men­ge die­ser Fil­me schief ge­hen.

Ob es wirk­lich eine gute Her­an­ge­hens­wei­se für eine Vi­deo­spiel­ver­fil­mung ist, das Quell­ma­te­ri­al wei­test­ge­hend zu igno­rie­ren, wage ich per­sön­lich zu be­zwei­feln. Das kann zwar gut wer­den, aber letzt­lich wer­den die Fans der Vor­la­ge sich in so ei­nem Fall eher be­tro­gen füh­len, weil der Film au­ßer dem Ti­tel nichts mehr mit ihr zu tun hat. Und dann ist das Ge­heu­le im Netz wie­der groß …

Die Pro­duk­ti­on be­ginnt März 2017, US-Ki­no­start wird im April 2018 sein.

Screen­shot RAM­PA­GE Co­py­right Bal­ly Mid­way (gibts nicht mehr), heu­te mög­li­cher­wei­se War­ner