Film, TV & Stream

Trailer: Amazon-Miniserie PICKNICK AM VALENTINSTAG

PICNIC AT HANGING ROCK ist ein Roman von der aus­tra­li­schen Autorin Joan Lind­say aus dem Jahr 1969, der im Jahr 1975 von Peter Weit in einen gleich­na­mi­gen Film adap­tiert wur­de. Deut­schen ist bei­des ver­mut­lich eher unter dem hie­si­gen Titel bekannt: PICKNICK AM VALENTINSTAG.

Ama­zon hat dar­aus eine Mini­se­rie gemacht.

Am Valen­tins­tag des Jah­res 1900 bre­chen drei Stu­den­tin­nen und eine Leh­re­rin zum Han­ging Rock auf, einer geo­lo­gi­schen For­ma­ti­on im aus­tra­li­schen Bun­des­staat Vic­to­ria. Als sie ver­schwin­den kommt es zu einer groß ange­leg­ten Suche und es stel­len sich Fra­gen danach, ob ein Ver­bre­chen vor­liegt, oder sogar über­na­tür­li­che Umstän­de eine Rol­le spie­len.

Nata­lie Dor­mer (GAME OF THRONES) spielt die Leh­re­rin Mrs. Apple­ga­te, in wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Lola Bes­sisLily Sul­li­vanInez Cur­rõHar­ri­son Gil­bert­son und Emi­ly Gruhl. Zwei Epi­so­den wur­den von Ali­ce Addi­son geschrie­ben, vier von Bea­trix Chris­ti­an. Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Jo Por­terAntho­ny Ellis und Pen­ny Win.

In den USA star­tet die sechs­tei­li­ge Serie auf Ama­zon Video am 25. Mai 2018 star­ten, ob und wann sie bei uns zu sehen sein wird konn­te ich bis­her nicht her­aus­fin­den.

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Kleines Update zum DOC SAVAGE-Film

DOC SAVAGE ali­as Clark Sava­ge Jr. oder auch »der Mann aus Bron­ze«, ist eine Art Über­held (ich ver­mei­de das Wort »Super­held«) aus Pulp-Maga­zi­nen der 1930er und 1940er Jah­re.  Stan Lee nennt ihn als eines der gro­ßen Vor­bil­der für Super­hel­den. Sava­ge ver­füg­te nicht über Super­fä­hig­kei­ten, aber einen bril­li­an­ten Intel­lekt, den Kör­per eines Ath­le­ten und ein foto­gra­fi­sches Gedächt­nis.

Es gab zwar immer wie­der neue Aben­teu­er in Form von Roma­nen und Comics, doch nach einem übel geflopp­ten Film aus dem Jahr 1975 mit Ron Ely (TARZAN) in der Haupt­rol­le ver­lie­fen alle Ver­su­che, den Stoff ins Kino oder auf den Fern­se­her zu bekom­men, im San­de.

Das letz­te Lebens­zei­chen einer schon län­ger geplan­ten Kino­fas­sung stammt aus dem Jahr 2016, als es hieß, Dway­ne »The Rock« John­son sol­le die Titel­rol­le über­neh­men, vor­her war Chris Hems­worth (THOR) im Gespräch. seit­dem wur­de es wie­der still um das Pro­jekt, bei dem Shane Black (IRON MAN 3) Regie füh­ren soll, und das die Sony Stu­di­os pro­du­zie­ren wol­len.

John­son äußer­te sich jetzt in einem Inter­view gegen­über Col­l­i­der zu dem The­ma und sag­te, dass das Pro­jekt nach wie vor ver­folgt wer­den wür­de und er sich auch bereits mehr­fach mit dem Regis­seur des­we­gen getrof­fen habe. Er und Black wür­den das Pro­jekt gern umset­zen, aber es gäbe gewis­se Pro­ble­me. Die sei­en aller­dings nicht krea­ti­ver son­dern finan­zi­el­ler Natur, zudem ist die Rech­te­la­ge bei dem alten Stoff wohl nicht ganz klar.

Die gute Nach­richt ist also, dass der Plan einen DOC SAVA­GE-Film zu machen nicht auf­ge­ge­ben wur­de. Die schlech­te ist aller­dings, dass man mei­ner Ansicht nach nicht zu schnell damit rech­nen soll­te. Unter ande­rem eben auch des­we­gen, weil Black und John­son diver­se ande­re Pro­jek­te vor der Hel­den­brust haben.

Bild Dway­ne John­son 2014 von Eva Rinal­di, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Virtual Reality-Serie bei NBC: REVERIE

Am 30. Mai star­tet beim US-Sen­der NBC eine neue Serie, die sich mit vir­tu­el­ler Rea­li­tät beschäf­tigt, sie trägt den Titel REVERIE.

Die Prä­mis­se:

Sarah Shahi spielt Mara Kint eine ehe­ma­li­ge Unter­händ­le­rin bei Gei­sel­nah­men und Spe­zia­lis­tin für mensch­li­ches Ver­hal­ten. Sie wur­de zur Col­lege-Pro­fes­so­rin und wird von ihrem frü­he­ren Chef für einen neu­en Job ange­heu­ert: Sie soll Per­so­nen ret­ten, die in einer Art »elek­tro­ni­schem Koma« gefan­gen sind, nach­dem sie sich in einer hoch­ent­wi­ckel­ten vir­tu­el­len Rea­li­tät ver­lo­ren haben.

In wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Den­nis Haysbert (24), Kath­ryn Mor­ris (Mino­ri­ty Report), Send­hil Rama­mur­thy (Heroes) und Jes­si­ca Lu (Ame­ri­can Hor­ror Sto­ry).

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Show­run­ner Mickey Fisher, den kennt man von Seri­en wie EXTANT oder der Vam­pir­show THE STRAIN, sowie Jus­tin Fal­veyDar­ryl Frank und Brook­lyn Wea­ver. Die Pro­duk­ti­ons­fir­men hin­ter der Serie sind Uni­ver­sal Tele­vi­si­on und Amblin Tele­vi­si­on.

REVERIE star­tet in den USA am 30. Mai 2018 bei NBC. Bei uns greift hof­fent­lich ein Strea­ming­dienst zu. Man darf gespannt sein, wie das The­ma VR kon­kret umge­setzt wer­den wird.

Pro­mo­fo­to REVERIE Copy­right NBC

Trailer: Jason Statham in THE MEG

Jason Stat­ham legt sich im Tier­hor­ror­film THE MEG mit einem Urhai an, einem Mega­l­o­don – also qua­si DER WEISSE HAI in groß …

Ein Tief­see­la­bor wird von einer rie­si­gen Krea­tur ange­grif­fen, die man zuerst nicht zuord­nen kann, und liegt defekt am Grund eines der tiefs­ten Grä­ben des Pazi­fiks – mit der Crew dar­in gefan­gen. Tief­see-Ret­tungs­tau­cher Jonas Tay­lor (Stat­ham) wird ange­heu­ert, um einen Weg zu fin­den, die Besat­zung zu ret­ten.

Neben Stat­ham spie­len Bing­bing Li (TRAMSFORMERS: AGE OF EXTINCTION), Ruby RoseRainn Wil­son und Robert Tay­lor. Regie führt Jon Tur­tel­taub (SORCERER’S APPRENTICE) nach einem Dreh­buch von James Van­der­bilt, das auf einem Roman von Ste­ve Alten basiert.

THE MEG kommt am 30. August 2018 in die deut­schen Kinos.

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STAR TREK DISCOVERY: Wer ist Christopher Pike?

Wenn der Name »Chris­to­pher Pike« fällt, weiß der STAR TREK-Fan natür­lich sofort, wer gemeint ist: Der Cap­tain der USS Enter­pri­se vor Kirk. Der erschien erst­ma­lig im ver­wor­fe­nen ers­ten Pilo­ten THE CAGE und wur­de dort von Jef­frey Hun­ter gespielt. Eine wei­te­re Inkar­na­ti­on gab es in TOS mit Sean Ken­ney, in den Epi­so­den THE MENAGERIE I & II, die Tei­le von THE CAGE neu ver­wen­de­ten. Zuletzt sahen wir in den JJ Abrams-Kino­fil­men Bruce Green­wood in der Rol­le.

Wie CBS jetzt mit­teilt, wird Anson Mount die Rol­le in DISCOVERY über­neh­men, den kennt man bei­spiels­wei­se aus HELL ON WHEELS oder als Black Bolt in der glück­lo­sen Mar­vel-Serie INHUMANS.

Offen ist nach wie vor, ob man in der zwei­ten Staf­fel von STAR TREK DISCOVERY ande­re Cha­rak­te­re aus TOS sehen wird.

Quel­le: Enter­tain­ment Weekly, Bild Anson Mount 2011 von Fran­to­gi­an, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

BBC adaptiert WAR OF THE WORLDS fürs Fernsehen

H. G. Wells’ klas­si­scher Sci­ence Fic­tion-Roman WAR OF THE WORLDS (1901, deutsch: KRIEG DER WELTEN) ist zwar schon mehr­fach als Bewegt­bild adap­tiert wor­den, aber inter­es­san­ter­wei­se noch nie werk­ge­treu im edwar­dia­ni­schen Eng­land spie­lend. Das wird die BBC jetzt ändern, denn die pro­du­zie­ren eine TV-Serie die sich enger an die Vor­la­ge hal­ten soll, als ande­re Umset­zun­gen.

»Enger« heißt aller­dings auch dies­mal nicht, dass der Roman eins zu eins umge­setzt wer­den wird, denn die Haupt­fi­gu­ren der Serie sind Amy (Ele­a­n­or Tom­lin­son, Pold­ark) und Geor­ge (Rafe Spall, The Life Of Pi), die sich mit den Gescheh­nis­sen um eine Inva­si­on vom Mars aus­ein­an­der­set­zen müs­sen und um ihr Leben kämp­fen. In wei­te­ren Rol­len sind Robert Car­lyle (ONCE UPON A TIME) und Rupert Gra­ves (Sher­lock) zu sehen. Trotz der Abwei­chung von der Hand­lung in Wells’ Roman freue ich mich auf eine Adap­ti­on der BBC, denn die sind übli­cher­wei­se von hoher Qua­li­tät.

Aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Andy Cochran und Jeff Davis, die Dreh­ar­bei­ten sind bereits im Gan­ge, die Show wird irgend­wann in 2018 bei der BBC anlau­fen (und ich gehe mal davon aus, dass ent­we­der Net­flix oder Ama­zon Video den Rest der Welt ver­sor­gen).

Sze­nen­fo­to Copy­right BBC

Knüller: Neuer Trailer zu SOLO – A STAR WARS STORY

Es ist nicht mehr lan­ge hin bis zum 25. Mai, an dem SOLO – A STAR WARS STORY in die Kinos kom­men wird. Und des­we­gen gibt es von Dis­ney und Lucas­Film noch­mal einen neu­en Trai­ler.

Und was soll ich sagen? Alter Schwe­de!

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THE LAST STARFIGHTER: Reboot konkretisiert sich

THE LAST STARFIGHTER war in den 1980ern einer der ers­ten Kino­fil­me, der mas­siv auf den Ein­satz von Com­pu­ter­gra­fik setz­te. Er mag kein Block­bus­ter wie bei­spiels­wei­se STAR WARS oder BACK TO THE FUTURE gewe­sen sein, wur­de aber zum Kult­film und hat bis heu­te eine treue Fan­ba­sis (mich zum Bei­spiel).

Es gab immer wie­der mal Gerüch­te über ein Reboot (bei­spiels­wei­se 2008) oder eine VR-Fern­seh­se­rie (2015), aus letz­te­rer ist dann offen­bar irgend­wie nichts gewor­den.

Der Film zeigt die Sto­ry von Alex Rogan, einem Teen­ager, der in einem ver­lot­ter­ten Trai­ler­park ein mie­ses Leben fris­tet und von Grö­ße­rem träumt. Die Träu­me plat­zen aller­dings, als eine Absa­ge von der Uni kommt. An der Knei­pe des Parks steht der Video­spiel­au­to­mat STARFIGHT und in die­sem Game ist Alex der abso­lu­te Crack. Doch in der Nacht nach­dem er einen Rekord bricht, wird er vom Außer­ir­di­schen Cen­tau­ri ein­ge­sam­melt, denn der Auto­mat war dafür gedacht, Rekru­ten für die Star­figh­ter-Liga zu fin­den, die die Gren­ze gegen Xur und die Ko-Dan-Arma­da ver­tei­di­gen sol­len. Und kurz dar­auf sitzt er auch schon mit dem rep­ti­lo­iden Inge­nieur Grig in einem Raum­jä­ger.

Nach eige­ner Aus­sa­ge auf Twit­ter arbei­tet Dreh­buch­au­tor Gary Whit­ta (ROGUE ONE) zusam­men mit dem Erfin­der des Stof­fes Jona­than R. Betuel an einer Neu­auf­la­ge. Und zeig­te auch gleich Kon­zept­gra­fi­ken.

https://​twit​ter​.com/​g​a​r​y​w​h​i​t​t​a​/​s​t​a​t​u​s​/​9​8​1​5​8​1​5​1​7​5​8​2​3​5​2​384

Ob tat­säch­lich etwas dar­aus wird, wer­den wir abwar­ten müs­sen. Whit­ta hat das Pro­jekt offen­bar an Uni­ver­sal her­an­ge­tra­gen, da ist aller­dings wie wir ges­tern lern­ten, auch eine Umset­zung von Ernie Cli­nes ARMADA in Arbeit – und das The­ma ist dann doch STARFIGHTER sehr ähn­lich. Whit­ta gab aller­dings zu Pro­to­koll, dass das ein Her­zens­pro­jekt ist und er alles dar­an set­zen wird, dass es Rea­li­tät wer­den wird.

Pro­mo­gra­fi­ken Copy­right Matt All­s­op und Gary Whit­ta

In Planung: GORMENGHAST-Fernsehserie, Gaiman & Goldsman produzieren

Im Jahr 2000 gab es schon eine Mini­se­rie von der BBC, die auf Mer­vyn Pea­k­es Fan­ta­sy­rei­he GORMENGHAST beruh­te (und die völ­lig an mir vor­bei gegan­gen ist). Die gera­de in Phan­tas­tik-Pro­duk­tio­nen höchst akti­ve Fir­ma Free­man­tle­Me­dia (AMERICAN GODS und die ange­kün­dig­te ASTRO CITY-Serie) will dar­aus nun erneut eine Fern­seh­se­rie machen.

GORMENGHAST dreht sich um einen uralten Stadt­staat. Titus Gro­an soll der neue Earl of Gro­an wer­den, und damit der 77. Trä­ger die­ses Titels sein. Schloss Gor­meng­hast ist ein sta­gnie­ren­der und ritua­lis­ti­scher Ort, und nie­mand erin­nert sich mehr an die Grün­de für die Tra­di­tio­nen und Zere­mo­nien. Ein jun­ger Koch namens Steer­pi­ke ent­kommt den stren­gen Regu­la­ri­en und freun­det sich mit Titus’ älte­rer Schwes­ter Fuch­sia an, denn er will auf­stei­gen und selbst an Macht kom­men. Und Titus wünscht sich nichts sehn­li­cher, als der erdrü­cken­den Welt des König­reichs sei­ner Fami­lie zu ent­rin­nen.

Als Pro­du­zen­ten sind unter ande­rem Neil Gai­man (AMERICAN GODS) und Aki­va Golds­man (STAR TREK DISCOVERY) gesetzt, aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten sind Bar­ry Spikings (LONE SURVIVOR) und David A. Stern (Howards End).

Ernie Clines Roman ARMADA wird auch zum Film

Es war zu erwar­ten: Nach­dem abzu­se­hen ist, dass die Ver­fil­mung von Ernest Cli­nes Roman READY PLAYER ONE ein Erfolg wird (54 Mil­lio­nen Dol­lar Ein­spiel­ergeb­nis in den USA am ers­ten Wochen­en­de), soll auch der Nach­fol­ge­ro­man ARMADA adap­tiert wer­den.

ARMADA traf aller­dings eher auf gemisch­te Reak­tio­nen, mög­li­cher­wei­se weil die Sto­ry dann doch zu dicht an LAST STARFIGHTER ange­sie­delt ist: Zack Light­man ist der Star der ARMA­DA-Com­mu­ni­ty, eines online-Luft­kampf-Simu­la­tor-Games. Als es zu einer Ali­en-Inva­si­on kommt, stellt sich her­aus, dass ARMADA Teil eines gehei­men mili­tä­ri­schen Pro­jekts war, mit dem man Pilo­ten­as­se fin­den woll­te, um die Ali­ens zu bekämp­fen.

Uni­ver­sal hat jetzt Dan Mazeau (FLASH, WRATH OF THE TITANS) ange­heu­ert, um den Roman in ein Dreh­buch zu ver­wan­deln. Cli­ne hat­te das Kon­zept bereits bevor das Buch fer­tig war über ein 20-sei­ti­ges Expo­sé an Uni­ver­sal ver­tickt.

Ob tat­säch­lich etwas dar­aus wer­den wird, zeigt die Zukunft.

Bild Ernest Cli­ne 2017 von Gage Skid­mo­re, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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