Buch

Erschienen: GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN

Im Sam­mel­band GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN fin­den sich alle vier bis­her ver­öf­fent­lich­ten Bän­de aus Myra Çakans Rei­he RETRO-SF inklu­si­ve der Pulp-Cover. Man erhält das eBook drei Mona­te lang exklu­siv bei Ama­zon, ab Janu­ar wird zudem eine Taschen­buch­aus­ga­be erhält­lich sein.

Die GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN sind eine Hom­mage an das Gol­den Age der Sci­ence Fic­tion. Einer Ära in der noch alles mög­lich schien und eine ver­hei­ßungs­vol­le Zukunft auf die Men­schen war­te­te. Beschrie­ben wur­den die­se Zukunfts­wel­ten in Heft­ro­ma­nen, den Pulps, die durch ihre wun­der­bar prall­bun­ten Cover auf­fie­len.

Die­ser Sam­mel­band von Retro-SF (Teil 1 – 4) ver­eint zwölf tur­bu­len­te und humor­vol­le Kurz­ge­schich­ten und eine Novel­le. Es geht um unbe­re­chen­ba­re Maschi­nen, selt­sa­me Besu­cher von frem­den Wel­ten, wage­mu­ti­ge Erd­be­woh­ner, ver­rück­te Wis­sen­schaf­ten, Zeit­rei­sen­de und vie­les mehr.

Man bekommt das eBook mit einem Umfang von 180 Norm­sei­ten zum Preis von 4,99 Euro bei Ama­zon.

GESCHICHTEN AUS DER ZUKUNFT VON GESTERN
RETRO-SF-Sam­mel­band
Myra Çakan
eBook (Kind­le), Dezem­ber 2012
ca. 180 Norm­sei­ten, €4,99
ISBN: 978–3‑943957–14‑3
ASIN: B00APJ5X7G
edi­ti­on darda­riee

Cover­ab­bil­dung Copy­right Myra Çakan

[aartikel]B00APJ5X7G[/aartikel]

NAUTILUS 106: Steampunk und Frankensteins Erben

Anmer­kung des Her­aus­ge­bers: per­sön­lich freue ich mich ganz beson­ders dar­über, dass dem gran­dio­sen deut­schen Steam­punk-Pro­jekt AIRLORDS OF AIRIA in die­ser Aus­ga­be ein mehr­sei­ti­ger Bericht gewid­met wird.

Es dampft, zuckt und blitzt in der Aus­ga­be 106 des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Die pünkt­lich am Tag des Welt­un­ter­gangs erschie­ne­ne Aus­ga­be erzählt von Pulp, Steam­punk, Strah­len­waf­fen, Mar­sia­nern, Ten­ta­kel­mons­tern und Fran­ken­stein-Geschöp­fen.

Die Janu­ar-Aus­ga­be der NAUTILUS kommt zum Jah­res­wech­sel nost­al­gisch daher und beschwört die Zei­ten alter Stumm­fil­me und Pulp-Heft­chen her­auf sowie das Flair von Gas­licht, Dampf und Æther, Luft­schif­fen, Blitz­ma­schi­nen und Strah­len­ka­no­nen, Homun­ku­lis und Chi­mä­ren. Kon­se­quent etwa hat Regis­seur Tim Bur­ton sei­nen skur­ri­len Stop Moti­on-Pup­pen­film FRANKENWEENIE in schwarz-weiß gedreht als Hom­mage an klas­si­sche Fran­ken­stein-Mythen: Der jun­ge Vik­tor reani­miert dar­in sei­nen gelieb­ten toten Hund per Blitz­ap­pa­ra­tur. Wie der Dreh am Set funk­tio­nier­te, erklärt im Heft der Kame­ra­mann Peter Sorg. Ein Begleit­ar­ti­kel erzählt vom ori­gi­na­len Fran­ken­stein-Roman von Mary Shel­ley und was die Hol­ly­wood-Film­ma­schi­ne­rie dar­aus erschaf­fen hat. Und pas­send zum The­ma gibt es Sach­ar­ti­kel und Film­über­sich­ten zu gezüch­te­ten Chi­mä­ren als Misch­we­sen zwi­schen Tier und Mensch sowie zu den Kin­dern des Golems: künst­li­che Men­schen, Repli­kan­ten, Andro­iden und Cyborgs in Phan­tas­tik und Wis­sen­schaft.
Wei­ter geht es zu Jules Ver­nes Tauch­boot, der Nau­ti­lus von Kapi­tän Nemo, und der Fra­ge, was Tin­ten­fi­sche und Kra­ken mit Pulp und Steam­punk zu tun haben. Im Inter­view berich­tet der Film-Desi­gner Greg Broad­mo­re ent­spre­chend über sein Pulp-Uni­ver­sum des Dr. Grord­b­ort, in dem mit Strah­len­ka­no­nen bewaff­ne­te vik­to­ria­ni­sche Gen­tle­men auf der Venus auf Groß­wild­jagd auf eben sol­che Ten­ta­kel­mons­ter gehen.
Der deut­sche Pro­du­zent und Regis­seur Dirk Mül­ler berich­tet über sein Steam­punk-Film­pro­jekt AIRLORDS OF AIRIA mit gepan­zer­ten Luft­schif­fen, und SFX-Zau­be­rer Samu­li Tors­so­nen gewährt einen Blick auf die dunk­le Sei­te des Mon­des zur Ent­ste­hung des pul­pi­gen SF-Films IRON SKY – WIR KOMMEN IN FRIEDEN.

Zudem im Heft sind Inter­views und Berich­te zu den Clock­work Punk-Roma­nen DIE MECHANIK DES HERZEN und DIE ZERBROCHENE PUPPE, zum STEAMPUNK HOL­MES-Uni­ver­sum sowie zu Jeff Way­nes Büh­nen­show des WAR OF THE WORLDS-Musi­cal, das ab Janu­ar mit Orches­ter, rie­si­gen Mar­sia­nern, Laser­bea­mern und Dar­stel­ler Liam Nee­son als Voll­kör­per-Holo­gramm auch durch Deutsch­land tou­ren wird. Die Pro­du­zen­tin Gabrie­le Walt­her berich­tet schließ­lich über Blech­do­sen­rit­ter und genie­te­te Feu­er­dra­chen in RITTER ROST, die Spie­le­de­si­gner von Daeda­lic erzäh­len von der Ent­wick­lung der Games-Tri­lo­gie zum retro­fu­tu­ris­ti­schen Schrott­pla­ne­ten DEPONIA, und im Steam­punk-Adven­ture DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS treibt Wal­öl statt Dampf­kraft die wun­der­li­chen Maschi­nen an.
A pro­pos Wal­fisch: Wer es sowohl besinn­lich wie aben­teu­er­lich mag, wird an LIFE OF PI Gefal­len fin­den, der Ver­fil­mung des Aben­teu­er­ro­mans SCHIFFBRUCH MIT TIGER, über die Regis­seur Ang Lee und Pro­du­zen­tin Eliza­beth Gab­ler im Heft berich­ten. Der Film zeigt nicht nur ein sin­ken­des Schiff, son­dern auch einen leuch­ten­den Wal, flie­gen­de Fische, eine von Zwerg­man­gus­ten bevöl­ker­te schwim­men­de, fleisch­fres­sen­de Insel und wie ein jun­ger Inder zusam­men mit einem hung­ri­gen Tiger meh­re­re Wochen an Bord eines Ret­tungs­boo­tes auf hoher See über­lebt. Am Ende des Films muß jeder Zuschau­er für sich selbst ent­schei­den, ob es sich bei der Geschich­te um ein spi­ri­tis­ti­sches Wun­der des Über­le­bens oder um ein Lügen­mär­chen han­delt.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag und kann im gut sor­tier­ten Zeit­schrif­ten­han­del. sowie via Ama­zon (dort nur im Abo) und über den Pres­se­ka­ta­log als ePa­per bezo­gen wer­den. Neu­er­dings exis­tiert auch eine App für iOS-Gerä­te.

Cover NAUTILUS Copy­right Aben­teu­er Medi­en-Ver­lag

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Miriam Pharo schreibt für PERRY RHODANs STELLARIS

Seit ein paar Jah­ren erschei­nen immer wie­der im Mit­tel­teil des PERRY RHODAN-Heft­ro­mans neben dem Jour­nal oder den Riss­zeich­nun­gen Sto­ries um das Raum­schiff »Stel­la­ris«, die schlag­licht­ar­tig die Aben­teu­er des Raum­ers und der Besat­zung beleuch­ten. Betreut wird die Kurz­ge­schich­ten-Serie von Dr. Hart­mut Kas­per ali­as Win Van­de­ma­an.

Die Fol­ge 34 der STEL­LA­RIS-Geschich­ten wird von Miri­am Pha­ro ver­fasst. Der regel­mä­ßi­ge Phan­ta­News-Leser kennt die Autorin selbst­ver­ständ­lich, denn ihre Roma­ne aus der HAN­SEA­PO­LIS-Rei­he wur­den hier bespro­chen. Im Aca­bus-Ver­lag erschie­nen bis­lang SCHATTENSPIELE, SCHLANGENFUTTER und kürz­lich PRÄLUDIUM. Aus dem sel­ben Uni­ver­sum sind wei­ter­hin Kurz­ge­schich­ten in eBook- und Hör­buch-Form unter dem Titel ISAR 2066 erhält­lich.

Die STEL­LA­RIS-Sto­ry mit dem Titel EIN MISSETÄTER DER ÜBELSTEN SORTE wird im PERRY RHO­DAN-Roman 2686 ent­hal­ten sein, der erscheint am 8. Febru­ar 2013. Falls nicht vor­her die Welt unter­geht, weil die Ter­mi­na­le Kolon­ne angreift. Wer die Geschich­te lesen möch­te, muss aller­dings zum Heft­ro­man grei­fen, im eBook sind die Bei­la­gen der Heft­mit­te ja lei­der nach wie vor nicht ent­hal­ten.

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Bild Miri­am Pha­ro Copy­right Miri­am Pha­ro

Morgen neu: Carsten Steenbergens TEUFELSACKER

In der ori­gin-Rei­he des Ver­lags Feder und Schwert erschei­nen aus­ge­zeich­ne­te Roma­ne jen­seits des Main­streams. Und das nicht nur inhalt­lich, sie wer­den auch regel­mä­ßig mit Prei­sen geehrt, bei­spiels­wei­se Fair­wa­ter oder Die Spie­gel des Herrn Bar­tho­lo­mew von Oli­ver Plasch­ka oder OBSIDIANHERZ von Ju Honisch. Mor­gen erscheint in die­ser Rei­he Cars­ten Steen­ber­gens TEUFELSACKER.

In TEUFELSACKER, einem Roman um mit­tel­al­ter­li­chen Spuk fin­det Hein­rich, zukünf­ti­ger Graf von Kes­sel, im Jahr 1256 auf den Fel­dern die bes­tia­lisch zuge­rich­te­ten Lei­chen zwei­er Fuhr­leu­te. Der ein­zi­ge Über­le­ben­de, der Onkel sei­ner heim­li­chen Lie­be Katha­ri­na, berich­tet angst­er­füllt von einem Teu­fel, einem dämo­ni­schen Korn­geist – ein Geg­ner, dem nicht mit nor­ma­len Mit­teln bei­zu­kom­men ist.
Die Bit­te um Unter­stüt­zung ver­hallt in der nahen Abtei nahe­zu unge­hört, denn Abt Theo­de­rich wid­met sei­ne Auf­merk­sam­keit aus­schließ­lich dem Umbau der Basi­li­ka durch den berühm­ten Köl­ner Dom­bau­meis­ter Ger­hard.
Als See­le und Leben Katha­ri­nas in Gefahr gera­ten, nimmt Hein­rich den ver­zwei­fel­ten Kampf gegen den über­mäch­ti­gen Dämon auf. Doch was er bekämpft, geht weit über eine mör­de­ri­sche Erschei­nung hin­aus. Ein über drei­hun­dert Jah­re gehü­te­tes Geheim­nis um Rache, Hab­gier und Teu­fels­pak­te, in das sogar die Grün­der­vä­ter der Abtei ver­strickt sind, erhebt sich aus den tie­fen Schat­ten der Höl­le.

Cars­ten Steen­ber­gen kennt der auf­merk­sa­me Leser bei­spiels­wei­se von sei­nem Pro­jekt STEAMTOWN (Zusam­men mit Tom und Ste­phan Orgel), zudem war er so freund­lich für DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN: ÆTHERGARN das Vor­wort zu ver­fas­sen. TEUFELSACKER erscheint mor­gen als Taschen­buch mit einer Stär­ke von 392 Sei­ten. Der Preis beträgt 12,99 Euro. Wer den Ver­lag unter­stüt­zen möch­te, bestellt das Buch direkt dort.

TEUFELSACKER
Cars­ten Steen­ber­gen
his­to­ri­scher Phan­tas­tik-Roman
Taschen­buch, 392 Sei­ten
12,99 Euro
ISBN-10: 3867621063
ISBN-13: 978–3867621069
Ver­lag Feder & Schwert

Cover TEUFELSACKER Copy­right Feder & Schwert

[aartikel]3867621063[/aartikel]

Heute kostenlos für Kindle – IRON SKY: VORSEHUNG

Für Fans des tra­shi­gen fin­ni­schen Kino­films IRON SKY um Nazis auf dem Mond und deren Inva­si­on der Erde gibt es heu­te kos­ten­los ein beson­de­res eBook-Schman­kerl als Kind­le-eBook auf Ama­zon: IRON SKY: VORSEHNUNG.

Wir schrei­ben das Jahr 1945. Der selbst ent­fes­sel­te zwei­te Welt­krieg ist für das Drit­te Reich ver­lo­ren. Wäh­rend die Hei­mat in Euro­pa zer­stört in Trüm­mern liegt und der Dik­ta­tor Hit­ler sich in den Selbst­mord geflüch­tet hat, machen sich ein paar unver­bes­ser­li­che Nazis in Form von Sol­da­ten, Wis­sen­schaft­lern und Zivi­lis­ten von einer gehei­men Sta­ti­on in der Ant­ark­tis (Neu­schwa­ben­land) auf dem Weg zum Mond. Zum Mond? Ja, zum Mond. Mit der unter strengs­ter Geheim­hal­tung ent­wi­ckel­ten Reichs­flug­schei­be hofft der ver­blen­de­te küm­mer­li­che Rest einer einst­mals stol­zen Trup­pe auf eine Zukunft im Welt­all, um das vier­te Reich eines Tages auf der Erde wie­der errich­ten zu kön­nen.

Ilsa von Braun­fels (im Ernst?) heisst die Autorin der Sto­ry aus dem IRON SKY-Uni­ver­sum, die sich mit der Vor­ge­schich­te des Film befasst und erzählt, wie die Mond-Nazis auf den Erd­tra­ban­ten gekom­men sind.

[Update 12:30:] wer lie­ber ein ePub möch­te, bekommt das bei Beam-eBooks. Natür­lich eben­falls kos­ten­los. Dank an Patric Muel­ler für den Hin­weis! Und Dank an Kyr für »Vor­seh­nung« …

IRON SKY: VORSEHNUNG
Ilsa von Brauns­fels
eBook
ASIN: B00AMQIHOI
MFM Enter­tain­ment

Cover Copy­right MFM Enter­tain­ment

[aartikel]B00AMQIHOI[/aartikel][aartikel]B009ZIFVZ2[/aartikel]

WOLVERINE in X‑MEN: DAYS OF FUTURE PAST

Es war bis­her mehr oder weni­ger ein gerücht, jetzt ist es offi­zi­ell bestä­tigt: Regis­seur Bryan Sin­ger twit­ter­te, dass Hugh Jack­man sei­ne Rol­le als WOLVERINE in X‑MEN: DAYS OF FUTURE PAST wie­der auf­neh­men wird. Dabei han­delt es zwar mög­li­cher­wei­se nur um einen Cameo-Auf­tritt, aber immer­hin.

Sin­ger twit­ter­te:

I would offi­ci­al­ly like to wel­co­me @RealHughJackman to the cast of Days of Future Past. Very exci­ted! More to come…

Jack­man gesellt sich damit zu Schau­spie­lern wie Patrick Ste­wart und Ian McKel­len, bei­de wer­den wahr­schein­lich eben­falls nur Gast­auf­trit­te haben, wei­ter­hin spie­len James McA­voy, Micha­el Fass­ben­der, Jen­ni­fer Law­rence und Nicho­las Hoult, die ihre Rol­len als  Pro­fes­sor X, Magne­to, Mys­tique und Beast wie­der auf­neh­men. Die Pro­duk­ti­on soll früh im Jahr 2012 begin­nen. Das Dreh­buch stammt von Simon Kin­berg und Matthew Vaughn.

X‑MEN: DAYS OF FUTURE PAST basiert auf dem gleich­na­mi­gen Comic-Best­sel­ler. In der Zukunft jagen rie­si­ge Robo­ter namens Sen­ti­nels alle Mutan­ten um sie zu töten. Einer die­ser Mutan­ten reist zurück in der Zeit, um die Ereig­nis­se, die zur Akti­vie­rung der Sen­ti­nels geführt haben, zu ver­hin­dern.

Man darf davon aus­ge­hen, dass die älte­ren Mutan­ten (zu denen noch mehr Schau­spie­ler aus den ers­ten Fil­men kom­men könn­ten) in die­ser düs­te­ren Zukunft zu sehen sein wer­den.

US-Start des Film soll im Juli 2014 sein. Wer so lan­ge nicht war­ten möch­te, darf sich auf THE WOLVERINE freu­en (natür­lich eben­falls mit Hugh Jack­man), der läuft bereits im Juli 2013 an. Zumin­dest in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, bei uns aber garan­tiert auch nicht viel spä­ter.

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Bild: Hugh Jack­man, von Paul Cush, aus der Wiki­pe­dia, [sb name=»cc-by-sa-de«]

Games Workshop lässt Buch aufgrund des Begriffs »Space Marine« von Amazon entfernen

Dass Games Work­shop nicht zu den Guten gehört wis­sen wir schon lan­ge, mal abge­se­hen davon, dass sie Spiel­fi­gu­ren über­teu­ert ver­kau­fen und Figu­ren ande­rer Her­stel­ler für ihre Spie­le nicht zulas­sen wol­len, sind sie vor einem Jahr auch gegen jeman­den vor­ge­gan­gen, der via 3D-Dru­cker pro­du­zier­te Plas­tik­pan­zer auf Thin­gie­ver­se ver­kauft hat, weil die angeb­lich ihren zu ähn­lich sehen.

Die US-Autorin M.C.A. Hogarth ver­treibt über Ama­zon eine Rei­he von Büchern namens SPOTS THE SPACE MARINE zu einer gleich­na­mi­gen Webse­rie. Webse­rie meint in die­sem Fall aller­dings kei­ne Ver­fil­mung, son­dern Sto­ries. Aus den Geschich­ten wur­de ein Buch gemacht, das man über den Online-Shop erwer­ben kann. Oder bes­ser gesagt: konn­te. Auf­grund einer Inter­ven­ti­on von Games Work­shop wur­de die Kind­le-Ver­si­on (die Crea­tespace-Fas­sung ist inter­es­san­ter­wei­se wei­ter erhält­lich) von Ama­zon ent­fernt, die Fir­ma behaup­tet, dass ein Urhe­ber­rechts­ver­stoß vor­liegt, weil sie die Rech­te am Begriff »Space Mari­ne« hält.

Das ist eine muti­ge Behaup­tung. Wie io9 kor­rekt berich­tet, tauch­te der Begriff bereits in den 1930er Jah­ren erst­mals in einer SF-Sto­ry auf, auch beim Alt­meis­ter E. E. »Doc« Smith oder bei Robert A. Hein­lein kann man ihn fin­den – und all das lan­ge bevor Games Work­shop begon­nen hat, teu­re Plas­tik­fi­gu­ren zu ver­kau­fen.

Die Autorin schreibt in ihrem Blog:

If you go to the Trade­marks Data­ba­se and look up the word »space mari­ne« you’ll find the Games Work­shop owns a trade­mark on the term »space mari­ne«, but it only covers the fol­low goods and ser­vices: IC 028. US 022. G & S: board games, par­lor games, war games, hob­by games, toy models and minia­tures of buil­dings, sce­n­ery, figu­res, auto­mo­bi­les, vehic­les, pla­nes, trains and card games and paint, sold the­re­wi­th.

Fic­tion isn’t included in that list, which means Games Work­shop has no grounds on which to accu­se me of trade­mark inf­rin­ge­ment.
I didn’t get my use of that term from Games Work­shop. I got it from Robert Hein­lein. Appar­ent­ly the first use of the term was in 1932. E.E. Smith used it, among others. Also the­re are other novels on Ama­zon being sold that have »space mari­ne« in the title. I don’t know why Games Work­shop deci­ded to com­plain about Spots in par­ti­cu­lar, but my guess is becau­se the Kick­star­ter made it a litt­le hig­her-pro­fi­le than the avera­ge indie offe­ring.

Allein die Tat­sa­che, dass jemand ein Trade­mark auf den Begriff bekom­men hat, ist schon lächer­lich genug. Dass GW in die­ser Form gegen einen Indie-Titel vor­geht, obwohl der Begriff allent­hal­ben genutzt wird, auch in ande­ren Büchern, zeigt das Absur­de am Urhe­ber­rechts­an­spruch der Fir­ma deut­lich auf.

Ich gehe davon aus, dass sich Inde­pen­dent-Autoren in Zukunft des Öfte­ren mit sol­chen Behaup­tun­gen wer­den aus­ein­an­der set­zen müs­sen, denn ange­sichts der Tat­sa­che, dass Self­pu­bli­shing zu einem Fak­tor wird, und das sogar bereits in Deutsch­land, wer­den ver­mut­lich ins­be­son­de­re Ver­la­ge ver­su­chen, ihre Pfrün­de zu sichern, indem sie ähn­li­che Behaup­tun­gen auf­stel­len, ob die­se nun stim­men, oder nicht. Auf der ande­ren Sei­te wird man aber auch damit rech­nen müs­sen, dass die Anzahl der Pla­gi­ats­fäl­le stei­gen wird, bei denen ein­fach aus ande­ren Büchern abge­schrie­ben wird. Auch in die­ser Hin­sicht gab es in letz­ter Zeit ja auch hier­zu­lan­de bereits Bei­spie­le.

Davon abge­se­hen ist das Vor­ge­hen von Games Work­shop unver­schämt und ich wün­sche der Autorin alles Gute dabei, gegen die­se dreis­te Urhe­ber­rechts­be­haup­tung vor­zu­ge­hen. Und wahr­schein­lich ist das gute Wer­bung für ihr Buch. Für GW jedoch nicht.

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Cover SPOTS THE SPACE MARINE Copy­right M.C.A. Hogarth.

[aartikel]1470131056[/aartikel]

Sony eröffnet eBook-Store – Buchhandel lamentiert

Aus einem Arti­kel auf Buch​re​port​.de:

Erst Libri/ebook.de, dann MVB/​Netto und jetzt Sony – eine neue Empö­rungs­wel­le im Buch­han­del dürf­te per­fekt sein

Ja, es ist schon ein har­tes Los für die Elfen­bein­turm­ho­cker in den Tem­peln des preis­ge­bun­de­nen »Point Of Sale«, dass der Buch­han­del auf ein­mal abseits von Didd­le-Mäu­sen und Duft­ker­zen mit einem Markt kon­fron­tiert wird, auf dem doch tat­säch­lich kei­ne Buch­preis­bin­dung gilt. Man fürch­tet sich ja fast davor, ihnen eröff­nen zu müs­sen, dass es außer beim Buch­ver­kauf in Deutsch­land fast nir­gend­wo eine sol­che Kar­tell­re­ge­lung gibt. Dass jeder Din­ge ver­kau­fen darf, der meint, etwas ver­die­nen zu kön­nen, und dass die Prei­se nicht durch irgend­wel­che Geset­ze geschützt sind, die aus grau­er Vor­zeit und guter Lob­by­ar­beit stam­men. Zum Bei­spiel eRea­der.

Ges­tern hat Sony den deut­schen Able­ger sei­nes eBook-Shops eröff­net. Natür­lich hat Sony das getan, das war bereits des Län­ge­rem ange­kün­digt und wenn man einen Blick auf die eRea­der PRS-T1 und PRS-T2 warf, dann gab es dort  den dazu pas­sen­den Link schon auf deren »Desk­top«. Der funk­tio­nier­te nur (noch) nicht.
Lie­be Buch­händ­ler, habt ihr euch die Gerä­te eigent­lich mal ange­se­hen, oder wart ihr aus­schließ­lich damit befasst, dar­über zu lamen­tie­ren, dass Libri es doch tat­säch­lich gewagt hat, auf ebook​.de den PRS-T2 40 Euro bil­li­ger anzu­bie­ten, als ihr? Oder dar­über, dass Net­to eBooks ver­kau­fen woll­te, noch dazu unter­stützt von einer Bör­sen­ver­eins-Toch­ter? Habt ihr euch die Gerä­te ange­se­hen, die ihr ver­tickt (das könn­te ja durch­aus dabei hel­fen, die Kun­den zu bera­ten, wenn sie danach fra­gen), oder habt ihr sie unge­öff­net über die Laden­the­ke gescho­ben, froh dar­über, dass der dum­me Käu­fer nichts vom Preis bei eBook​.de wuss­te?

Man bekommt den Ein­druck, dass jedes­mal ein Auf­heu­len durch die Buch­hö­ke­rer-Bran­che geht, wenn ein neu­er eBook-Shop eröff­net. Nein, falsch, ich for­mu­lie­re neu: jedes­mal, wenn ein neu­er eBook-Shop eröff­net, geht ein Auf­heu­len durch die Buch­ver­hö­ke­rer-Bran­che. Kommt damit zurecht: ent­we­der ihr fin­det einen Weg, euch dar­an sinn­voll zu betei­li­gen, oder ihr teilt das Schick­sal von Kut­schern, Gas­lam­pen­an­zün­dern, Dampf­ma­schi­nen-Ölern und Schrift­set­zern. Schrift­set­zer … Kennt ihr Letz­te­re noch? Von den Schrift­set­zern haben man­che gelernt, einen Com­pu­ter zu bedie­nen, um wei­ter exis­tie­ren zu kön­nen. Soll­tet ihr nicht auch viel­leicht end­lich mal damit anfan­gen, neue tech­ni­ken ein­zu­set­zen?

Es soll­te jedem Buch­händ­ler klar sein: es gibt glück­li­cher­wei­se kei­ne Geset­ze gegen Platt­for­men, die eBooks ver­kau­fen. Es gibt Anbie­ter. Die ver­kau­fen Kun­den das, was die wol­len. Wer über­le­ben will, muss fle­xi­bel sein und erken­nen, dass wir nicht ges­tern, son­dern heu­te leben – und den Kun­den an ers­ter Stel­le ein­fach ver­kau­fen, was sie wol­len, das ist doch so ein­fach. Und wenn das jeder ein­zel­ne »klei­ne Buch­händ­ler« nicht kann: mei­ne Güte, ihr habt doch die­sen Debat­tier­club und schwer­ge­wich­ti­gen Preis­bin­dungs­rit­ter Bör­sen­ver­ein. Kann über die Schie­ne nicht schnell was instal­liert wer­den, was auch den viel­be­schwo­re­nen »klei­nen Buch­händ­ler« dazu befä­higt, an die­sem Markt teil haben zu kön­nen? Nicht? Dann geht ster­ben! Was? Ama­zon-Mono­pol? Von mir aus. Wenn Ama­zon mir so rich­tig auf die Ner­ven geht, lese ich halt nur noch Inde­pen­dent-Kram, für den braucht man Ama­zon auch nicht wirk­lich.

Es könn­te so ein­fach sein. Wenn Sony (Ama­zon, Apple, Goog­le, you name it) den Kun­den etwas ver­kauft, was die haben wol­len, dann macht Sony nichts falsch. Wenn ihr das nicht tut … den Rest des Sat­zes über­las­se ich der Phan­ta­sie des Lesers. Wir sind hier ja schließ­lich auf Phan­ta­News.

p.s.: Wer Sati­re fin­det, darf sie behal­ten. Ich habe mich frü­her stun­den­lang in Buch­hand­lun­gen her­um getrie­ben und mäch­tig Geld dort gelas­sen. Bis sie nicht mehr das hat­ten, was ich woll­te – und noch nicht ein­mal Wil­lens waren, mir das in ange­mes­se­ner Zeit und zu einem ange­mes­se­nen Preis (eng­li­sche Bücher) zu beschaf­fen. Das war das Ende einer lan­gen Freund­schaft. Das könn­te sich wie­der ändern. Wenn ihr mich als Kun­den erneut ernst nehmt.

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Logo Rea­der Store Copy­right Sony

Neu auf die Ohren: MARK BRANDIS und JACK SLAUGHTER

Bekann­ter­ma­ßen bringt Fol­gen­reich in schö­ner Regel­mä­ßig­keit neue Fol­gen sei­ner Hör­spiel­se­ri­en her­aus. Aktu­ell han­delt es sich um Epi­so­den der Sci­ence Fic­tion-Serie MARK BRANDIS und der Hor­ror-Come­dy JACK SLAUGHTER.

MARK BRANDIS Fol­ge 23: TRITON-PASSAGE

Mark Bran­dis ist seit 240 Tagen als Gast­pi­lot auf einem neu­en Schiff unter dem Kom­man­do von Cmdr. Elmar Busch. Statt eines Test­flu­ges ver­harrt die EXPLORATOR jedoch regungs­los im Welt­raum, um den mög­li­cher­wei­se bevor­ste­hen­den Aus­bruch des Sterns Eta Cari­nae in eine Hyper­no­va zu beob­ach­ten. Eine ereig­nis­lo­se Schicht löst die ande­re ab. Als Mark Bran­dis durch VEGA-Direk­tor John Har­ris von einem gestran­de­ten Repu­bli­ken­schiff im Orbit des Pla­ne­ten Nep­tun erfährt, gerät er in ein mora­li­sches Dilem­ma – denn der offi­zi­el­le Befehl ist unmiss­ver­ständ­lich: Um kei­nen Preis darf das Schiff die Beob­ach­tungs­po­si­ti­on ver­las­sen! […]

TRITON-PASSAGE erscheint am 11.01.2013 unter der Art.-Nr. 0602537169382 zum Preis von EUR 7,99

JACK SLAUGHTER Fol­ge 18: DAS SCHEUSAL AUS DEM MEER

Bei JACK SLAUGHTER wird – wie immer – eini­ges für unse­re Bil­dung getan:

Zunächst ein­mal ler­nen wir, dass Haie die Müll­män­ner der Mee­re sind und eigent­lich nur sur­fen­de oder ins Was­ser pie­seln­de Umwelt­sün­der ver­put­zen! So erwischt es auch den eit­len Sur­fer Rick Sil­ver, der aber in letz­ter Sekun­de mit Lucy Luci­fer einen Deal ein­geht und dar­auf­hin in ein ent­setz­lich stin­ken­des Mons­ter ver­wan­delt wird: Sil­ver­fi­sh – Mit­glied in spe in der Liga der Super­schur­ken! Sei­ne umwer­fen­de Waf­fe: der super­schlech­te Atem des Todes!

Sei­ne Ess­ge­wohn­hei­ten sind so unap­pe­tit­lich, dass sich der ansons­ten hart­ge­sot­te­ne Erzäh­ler mit Zun­gen­bre­chern aus DER Bibel der Sprech­erzie­hung, dem Klei­nen Hey (sic!), ablenkt. Sil­ver­fi­sh, der sich mit Pro­fes­sor Doom ver­bün­det, kann nur mit den eige­nen Waf­fen besiegt wer­den. So kochen Jack, Tony und Küchen­chef Ming ein übel­rie­chen­des Süpp­chen, das sie sich in auf­op­fe­rungs­vol­ler Wei­se ein­ver­lei­ben, um Sil­ver­fi­sh das sei­ni­ge zu ver­sal­zen…

DAS SCHEUSAL AUS DEM MEER erscheint am 25.01.2013 unter der Art.-Nr. 0602537051137 zum Preis von 7,99 Euro.

Bei­de Hör­spie­le sind wie immer bei den ein­schlä­gi­gen Ver­kaufs­stel­len sowie Online­händ­lern erhält­lich. Bei Ama­zon kön­nen sie bereits vor­be­stellt wer­den.

Cover Copy­right Fol­gen­reich

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MAN OF STEEL – offizieller Trailer 2

Alter Schwe­de … Jetzt bin ich beein­druckt.

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