Frank Spotnitz entwickelt WARHAMMER 40000-Fernsehserie

Frank Spotnitz entwickelt WARHAMMER 40000-Fernsehserie

Frank Spot­nitz kennt man ins­be­son­de­re durch sei­ne Art­beit an der Kult­se­rie X‑FILES, er pro­du­zier­te aber auch THE MAN IN THE HIGH CASTLE. Laut Varie­ty arbei­tet der an einer Live-Action-Fern­seh­se­rie aus Games Work­shops WARHAMMER 40000 Fran­chise.

Die trägt mög­li­cher­wei­se den Titel WARHAMMER 40000: EISENHORN und soll sich um den Cha­rak­ter Gre­gor Eisen­horn, einen Inqui­si­tor, der mit einer Grup­pe von … äh … »Ermitt­lern« gegen Ali­ens und Häre­ti­ker vor­geht.

Spot­nitz erklär­te dazu:

WARHAMMER 40000 is stee­ped in rich and com­plex lore, with a myri­ad of tra­di­ti­ons and sto­ries that have accu­mu­la­ted over time in this thril­ling and com­plex world, making it one of the most exci­ting pro­per­ties to adapt for tele­vi­si­on audi­en­ces and the franchise’s loy­al glo­bal fan base. The­re is not­hing else like it on tele­vi­si­on.

WARHAMMER 40000 ist reich an umfang­rei­chen und kom­ple­xen Legen­den, mit einer Viel­zahl von Tra­di­tio­nen und Geschich­ten, die sich im Lau­fe der Zeit in die­ser auf­re­gen­den und kom­ple­xen Welt ange­sam­melt haben, was es zu einer der auf­re­gends­ten Vor­la­gen macht, die für das Fern­seh­pu­bli­kum und die treue glo­ba­le Fan­ba­sis der Fran­chise umge­setzt wer­den kön­nen. Es gibt nichts Ver­gleich­ba­res im Fern­se­hen.

Die Serie basiert auf einem Table­top-Game und einem Rol­len­spiel von Games Work­shop, das Fran­chise ist aller­dings äußerst umfang­reich und hat zahl­lo­se Roma­ne, Comics oder Com­pu­ter­spie­le her­vor­ge­bracht. Auf­grund des ziem­lich düs­te­ren Hin­ter­grunds dürf­te das eher kei­ne Serie für Kin­der wer­den … ;)

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es der­zeit weder Aus­sa­gen zu einem Start­ter­min noch zu einem Strea­ming­dienst oder sen­der, der das aus­strah­len wird. Ich gehe aber mal davon aus, dass die übli­chen Ver­däch­ti­gen das ob der Repu­ta­ti­on Spot­nitz´ und der Beliebt­heit des The­mas das mit Kuss­hand neh­men wer­den.

Logos WARHAMMER 40000 Copy­right Games Work­shop

GamesCom – TOTAL WAR: WARHAMMER – neues Ingame-Video

GamesCom – TOTAL WAR: WARHAMMER – neues Ingame-Video

[Games­Com] Nach­dem im April zum ers­ten Mal die Kol­la­bo­ra­ti­on von Table­top-Mogul Games Work­shop und den Exper­ten für vir­tu­el­le Mas­sen­schlach­ten von Crea­ti­ve Assem­bly unter dem Titel TOTAL WAR: WARHAMMER bekannt wur­de (Phan­ta­News berich­te­te), gibt es nun auf der Games­Com beweg­te pre-Alpha Bil­der einer gescrip­te­ten Schlacht zwi­schem dem Impe­ri­um der Men­schen und einer Armee der Grün­häu­te zu bewun­dern.

Auf den ers­ten Blick wirkt die Armee der Men­schen wie eine typi­sche, his­to­ri­sche Total War-Armee. Jedoch wird sie durch Magi­er, Grei­fen­rei­ter und Dampf­pan­zer unter­stützt. Auf der ande­ren Sei­te des Schlacht­felds betritt die Serie dann aber ein­deu­tig Neu­land. Gehör­ten bis­her Han­ni­bals Kriegs­e­le­fan­ten zu den exo­tischs­ten Ein­hei­ten auf dem Feld, tum­meln sich in der Ork- und Gob­lin-Armee neben den Namens­ge­bern auch noch Rie­sen, Trol­le, Lind­wür­mer und Rie­sen­spin­nen.
Auch beim Schlacht­feld selbst haben die Desi­gner in die­sem fan­tas­ti­schen Set­ting deut­lich mehr Mög­lich­kei­ten. Stei­le Klip­pen an denen die Lava her­un­ter­fließt bie­ten einen gera­de­zu epi­schen Hin­ter­grund für das Gemet­zel.
Im Video ver­wen­den die Magi­er und Scha­ma­nen bei­der Sei­ten mäch­ti­ge Zau­ber­sprü­che um die geg­ne­ri­schen Ein­hei­ten zu dezi­mie­ren. Da die­se mit­un­ter über­aus stark wir­ken, wur­de dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es sich dabei defi­ni­tiv um End­ga­me-Zau­ber han­delt.

Für den recht frü­hen Sta­tus wir­ken die Bil­der bereits über­aus beein­dru­ckend und die Damen und Her­ren von Crea­ti­ve Assem­bly pro­fi­tie­ren sicher­lich von ihrer Erfah­rung im Gen­re. Wei­ter­hin gespannt sein darf man auf die Kam­pa­gnen­kar­te und wel­che der etli­chen War­ham­mer-Ras­sen im Spiel ent­hal­ten sein wer­den (und wel­che erst per DLC dazu gekauft wer­den müs­sen).

Im Anschluss der Demo wur­de mit einem kur­zen Teaser noch die nächs­te spiel­ba­re Ras­se ange­kün­digt: Zwer­ge.

Hier das Deve­lo­per-Video in vol­ler Län­ge:

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=ZKPw86ivR7A[/ytv]

 

Games Workshop lässt Buch aufgrund des Begriffs »Space Marine« von Amazon entfernen

Dass Games Work­shop nicht zu den Guten gehört wis­sen wir schon lan­ge, mal abge­se­hen davon, dass sie Spiel­fi­gu­ren über­teu­ert ver­kau­fen und Figu­ren ande­rer Her­stel­ler für ihre Spie­le nicht zulas­sen wol­len, sind sie vor einem Jahr auch gegen jeman­den vor­ge­gan­gen, der via 3D-Dru­cker pro­du­zier­te Plas­tik­pan­zer auf Thin­gie­ver­se ver­kauft hat, weil die angeb­lich ihren zu ähn­lich sehen.

Die US-Autorin M.C.A. Hogarth ver­treibt über Ama­zon eine Rei­he von Büchern namens SPOTS THE SPACE MARINE zu einer gleich­na­mi­gen Web­se­rie. Web­se­rie meint in die­sem Fall aller­dings kei­ne Ver­fil­mung, son­dern Sto­ries. Aus den Geschich­ten wur­de ein Buch gemacht, das man über den Online-Shop erwer­ben kann. Oder bes­ser gesagt: konn­te. Auf­grund einer Inter­ven­ti­on von Games Work­shop wur­de die Kind­le-Ver­si­on (die Crea­tespace-Fas­sung ist inter­es­san­ter­wei­se wei­ter erhält­lich) von Ama­zon ent­fernt, die Fir­ma behaup­tet, dass ein Urhe­ber­rechts­ver­stoß vor­liegt, weil sie die Rech­te am Begriff »Space Mari­ne« hält.

Das ist eine muti­ge Behaup­tung. Wie io9 kor­rekt berich­tet, tauch­te der Begriff bereits in den 1930er Jah­ren erst­mals in einer SF-Sto­ry auf, auch beim Alt­meis­ter E. E. »Doc« Smith oder bei Robert A. Hein­lein kann man ihn fin­den – und all das lan­ge bevor Games Work­shop begon­nen hat, teu­re Plas­tik­fi­gu­ren zu ver­kau­fen.

Die Autorin schreibt in ihrem Blog:

If you go to the Trade­marks Data­ba­se and look up the word »space mari­ne« you’ll find the Games Work­shop owns a trade­mark on the term »space mari­ne«, but it only covers the fol­low goods and ser­vices: IC 028. US 022. G & S: board games, par­lor games, war games, hob­by games, toy models and minia­tures of buil­dings, sce­ne­ry, figu­res, auto­mo­bi­les, vehi­cles, pla­nes, trains and card games and paint, sold the­re­with.

Fic­tion isn’t inclu­ded in that list, which means Games Work­shop has no grounds on which to accu­se me of trade­mark infrin­ge­ment.
I didn’t get my use of that term from Games Work­shop. I got it from Robert Hein­lein. Appar­ent­ly the first use of the term was in 1932. E.E. Smith used it, among others. Also the­re are other novels on Ama­zon being sold that have »space mari­ne« in the tit­le. I don’t know why Games Work­shop deci­ded to com­p­lain about Spots in par­ti­cu­lar, but my guess is becau­se the Kick­star­ter made it a litt­le hig­her-pro­fi­le than the average indie offe­ring.

Allein die Tat­sa­che, dass jemand ein Trade­mark auf den Begriff bekom­men hat, ist schon lächer­lich genug. Dass GW in die­ser Form gegen einen Indie-Titel vor­geht, obwohl der Begriff allent­hal­ben genutzt wird, auch in ande­ren Büchern, zeigt das Absur­de am Urhe­ber­rechts­an­spruch der Fir­ma deut­lich auf.

Ich gehe davon aus, dass sich Inde­pen­dent-Autoren in Zukunft des Öfte­ren mit sol­chen Behaup­tun­gen wer­den aus­ein­an­der set­zen müs­sen, denn ange­sichts der Tat­sa­che, dass Self­pu­bli­shing zu einem Fak­tor wird, und das sogar bereits in Deutsch­land, wer­den ver­mut­lich ins­be­son­de­re Ver­la­ge ver­su­chen, ihre Pfrün­de zu sichern, indem sie ähn­li­che Behaup­tun­gen auf­stel­len, ob die­se nun stim­men, oder nicht. Auf der ande­ren Sei­te wird man aber auch damit rech­nen müs­sen, dass die Anzahl der Pla­gi­ats­fäl­le stei­gen wird, bei denen ein­fach aus ande­ren Büchern abge­schrie­ben wird. Auch in die­ser Hin­sicht gab es in letz­ter Zeit ja auch hier­zu­lan­de bereits Bei­spie­le.

Davon abge­se­hen ist das Vor­ge­hen von Games Work­shop unver­schämt und ich wün­sche der Autorin alles Gute dabei, gegen die­se dreis­te Urhe­ber­rechts­be­haup­tung vor­zu­ge­hen. Und wahr­schein­lich ist das gute Wer­bung für ihr Buch. Für GW jedoch nicht.

Creative Commons License

Cover SPOTS THE SPACE MARINE Copy­right M.C.A. Hogarth.

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