Computerspiel

STAR CITIZEN: Arena Commander Launch Trailer

Es war eine lan­ge War­te­zeit für die­je­ni­gen, die für Chris Roberts´ (WING COMMANDER) Welt­raum­shoo­ter und Han­dels­si­mu­la­ti­on STAR CITIZEN auf Kick­star­ter via Crowd­fun­ding gezahlt hat­ten. Der ers­te Launch des Dog­fight-Moduls war für Ende Dezem­ber 2013 ange­kün­digt wor­den. Den Ter­min hielt man aber eben­so wenig ein, wie die »Mit­te Janu­ar«, »kurz nach der E3« oder »am 30. Mai«. Bei die­sem letz­ten abge­sag­ten Launch argu­men­tier­te man mit Feh­lern, die so schwer waren, dass die Alpha nicht spiel­bar sei, kün­dig­te aber einen kurz­fris­ti­gen Start an.

Und jetzt ist er da. Crowd­fun­ding-Back­er des Spiels, oder sol­che, die einen Are­n­apass gekauft haben, bekom­men Zugriff auf die Modi »Van­duul Swarm« und »Free Flight« mit den Schiffs­ty­pen Auro­ra, 300i und Hor­net. Eben­falls ent­hal­ten ist ein Mul­ti­play­er-Modus mit den Spiel­va­ri­an­ten »Batt­le Roy­al« (ich neh­me an, das ist ein »free for all death­match«) und »Team«. Das wird aller­dings erst ein­mal nur für eine gerin­ge Spie­ler­zahl frei­ge­schal­tet, um die Ser­ver zu tes­ten. Nach und nach sol­len mehr zuge­las­sen wer­den. Alle Details, auch ein Hin­weis dar­auf, dass man sei­nen USER-Ord­ner sichern soll­te, wenn man even­tu­ell gemach­te Screen­shots behal­ten will, fin­den sich in der Mel­dung auf der offi­zi­el­len Web­sei­te.

Ich spie­le seit Frei­tag die Clo­sed Beta von ELITE: DANGEROUS. Bin mal auf den direk­ten Ver­gleich gespannt …

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Weggeaxt: STAR WARS ATTACK SQUADRONS

Star Wars Attack Squadrons

Seit der Über­nah­me der STAR WARS-Rech­te durch Dis­ney sieht es für Com­pu­ter­spie­le im Uni­ver­sum von Han Solo und Darth Vader nicht gut aus. Zuerst kam das Aus für den ami­n­i­tio­nier­ten Shoo­ter STAR WARS 1313, der Erwach­se­ne als Ziel­grup­pe hat­te und damit mög­li­cher­wei­se nicht ins Port­fo­lio des Micky Maus-Kon­zerns pass­te.

Jetzt hat es den Mul­ti­play­er-PvP-Shoo­ter STAR WARS ATTACK SQUADRONS erwischt. Vor erst weni­gen Mona­ten war das brow­ser­ba­sier­te Game ange­kün­digt wor­den, bei dem man in den aus der ers­te Tri­lo­gie bekann­ten X‑Wings oder TIE-Figh­tern gegen­ein­an­der hät­te antre­ten sol­len.

Bereits vor dem Ende der Beta-Pha­se wur­de nun die Pro­duk­ti­on ein­ge­stellt. Das dürf­te dar­an lie­gen, dass aus Krei­sen der Beta­tes­ter zu hören war, das Spiel sei schlecht. Zu deut­lich auf Casu­al Gamer aus­ge­legt und offen­bar durch die brow­ser­ba­sie­rung qua­li­ta­tiv min­der­wer­tig. Man darf davon aus­ge­hen, dass der Stöp­sel gezo­gen wur­de, weil man aus Image­grün­den kein schlech­tes Spiel auf die Fans los­las­sen woll­te.

Damit ist die Chan­ce auf einen coo­len Space-Shoo­ter im STAR WARS-Uni­ver­sum im Stil der damals bahn­bre­chen­den X‑WING, TIE-FIGHTER oder X‑WING: ALLIANCE mal wie­der auf Null gesun­ken. Naja, was solls, wenn STAR CITIZEN und ELITE: DANGEROUS erfolg­reich sein wer­den, wird ver­mut­lich auch bei Lucas­Film und dem Maus-Haus wie­der der Wunsch ent­ste­hen, bei Space-Shoo­tern mit­ver­die­nen zu wol­len.

Pro­mo­fo­to Copy­right The Walt Dis­ney Con­pa­ny und Lucas­Film

Legal für lau: LOST VIKINGS

Titelbild Lost Vikings

Ich weiß, es ging bereits durch den vir­tu­el­len Blät­ter­wald, aber viel­leicht hat es noch nicht jeder mit­be­kom­men. Lan­ge bevor Bliz­zard mit der Hil­fe eines gewis­sen MMOs mit dem Namen WORLD OF WARCRAFT reich und berühmt wur­de, haben sie schon Spie­le gemacht (wenn auch nicht unter die­sem Namen, son­dern als Sili­con & Syn­ap­se). Bereits zu seli­gen Ami­ga- und DOS-Zei­ten brach­ten sie wit­zi­ge Games her­aus. Eines davon erschien vor ca. 22 Jah­ren und trägt den Namen LOST VIKINGS. Dar­in wer­den drei Wikin­ger mit unter­schied­li­chen Fähig­kei­ten vom bösen Außer­ir­di­schen Toma­tor ent­führt und müs­sen ver­su­chen, einen Weg aus sei­nem Raum­schiff zu fin­den.

Es han­delt sich um einen jump&run-Plattformer, den man nur bezwin­gen kann, wenn man die Fähig­kei­ten von Erik, Olaf und Baleog gezielt und gekonnt ein­setzt. Bei­spiels­wei­se kann einer gut sprin­gen, der ande­re mit Pfeil und Bogen ent­fern­te Schal­ter betä­ti­gen und der drit­te die bei­den ande­ren durch den Ein­satz sei­nes Schilds schüt­zen. Das war damals recht inno­va­tiv, das Spiel­prin­zip funk­tio­niert bis heu­te und das Game ist trotz der natür­lich in die Jah­re gekom­me­nen Gra­fik erstaun­lich gut geal­tert. Retro-Fans sind ohne­hin begeis­tert.

Die Rät­sel sind stel­len­wei­se recht kna­ckig, aller­dings gibt es im Netz zahl­lo­se Hil­fen, um es den­noch über kniff­li­ge Stel­len zu schaf­fen. Man kann LOST VIKINGS kos­ten­los auf batt​le​.net her­un­ter­la­den, es wur­de mit einer Art DOS­Box kom­bi­niert, so dass es auch auf moder­nen Rech­nern pro­blem­los lau­fen soll­te. Auch einen ande­ren Klas­si­ker wird in ähn­li­cher Form vor­ge­hal­ten: ROCK’N ROLL RACING.

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Start­bild­schirm LOST VIKINGS Copy­right Bliz­zard Enter­tain­ment

SF-Animations-Kurzfilm JOHNNY EXPRESS

Ganz gro­ßes Kino. Wit­zi­ge Ani­ma­ti­ons­fil­me gehen auch abseits gro­ßer Stu­di­os! Von Alfre­dI­mage­works aus Korea (so klein kön­nen die aber ehr­lich gesagt dann doch gar nicht sein, wenn sie für NEXON arbei­ten).

The­re are all sorts of Ali­ens living throug­hout space. John­ny is a Space Deli­very Man who tra­vels to dif­fe­rent pla­nets to deli­ver packa­ges. John­ny is lazy and his only desi­re is to sleep in his auto­pi­lot space­ship. When the space­ship arri­ves at the desti­na­ti­on, all he has to do is sim­ply deli­ver the box. Howe­ver, it never goes as plan­ned. John­ny encoun­ters stran­ge and bizar­re pla­nets and always seems to cau­se trou­ble on his deli­very rou­te.

Will he be able to finish his mis­si­on wit­hout trou­ble?

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CCP Stoppt das WORLD OF DARKNESS-MMO

World Of Darkness

Der islän­di­sche Ent­wick­ler CCP Games ist haupt­säch­lich bekannt durch das Mul­ti­play-Online-Sci­ence Fic­tion-Spiel EVE ONLINE. Im Jahr 2006 kauf­ten die erstaun­li­cher­wei­se White Wolf, jene Fir­ma die hin­ter VAMPIRE – THE MASQUERADE und auch der WOLRD OF DARKNESS stand. Ein expli­zit ange­sag­tes Ziel des Kaufs war es, ein MMO in der World Of Dark­ness zu rea­li­sie­ren, also in der klas­si­schen Ver­si­on des Pen & Paper-Rol­len­spiels, das bis heu­te zahl­rei­che Anhän­ger in der gan­zen Welt hat. Nicht nur des­we­gen war das grund­sätz­lich eine gute Idee, auch der Vam­pir­boom der ver­gan­ge­nen Jah­re hät­te ver­mut­lich für fri­sche Kli­en­tel gesorgt, auch wenn die Vam­pi­re der Mas­ke­ra­de defi­ni­tiv nicht blin­kern.

Ges­tern mel­de­te CCP in einer Pres­se­mit­tei­lung, dass die Ent­wick­lung des WORLD OF DARK­NESS-MMOs ein­ge­stellt wur­de. Das kommt nur halb­wegs über­ra­schend, betrach­tet man die Tat­sa­che, dass es bereits seit Mona­ten kei­ner­lei Infor­ma­tio­nen mehr über das Pro­jekt gab, des­sen Ent­wick­lung bereits 2009 gestar­tet hat­te.

CCP CEO Hil­mar Vei­gar Péturs­son schreibt auf der offi­zi­el­len Web­sei­te das übli­che PR-Bla­bla, das mit sol­chen Ent­schei­dun­gen ein­her geht:

The decis­i­on to end the World of Dark­ness MMO pro­ject is one of the har­dest I’ve ever had to make. I have always loved and valued the idea of a sand­box expe­ri­ence set in that uni­ver­se, and over the years I’ve wat­ched the team pas­sio­na­te­ly stri­ve to make that pos­si­ble.
I would like to give spe­cial thanks to ever­yo­ne who work­ed so hard to make the World of Dark­ness MMO a rea­li­ty, espe­ci­al­ly the team mem­bers affec­ted by this decis­i­on. Their con­sidera­ble con­tri­bu­ti­on to CCP will not be for­got­ten, and we wish them well.
To our cur­rent and for­mer employees and fans of World of Dark­ness, I am tru­ly sor­ry that we could not deli­ver the expe­ri­ence that we aspi­red to make. We drea­med of a game that would trans­port you com­ple­te­ly into the swee­ping fan­ta­sy of World of Dark­ness, but had to admit that our efforts were fal­ling reg­retful­ly short. One day I hope we will make it up to you.
Alt­hough this was a tough decis­i­on that affects our fri­ends and fami­ly, uniting the com­pa­ny behind the EVE Uni­ver­se will put us in a stron­ger posi­ti­on moving for­ward, and we are more com­mit­ted than ever to soli­di­fy EVE as the big­gest gam­ing uni­ver­se in the world.

CCP möch­te sich damit offen­bar auf das EVE-Uni­ver­sum beschrän­ken und sich auf die Spie­le EVE ONLINE, den damit ver­ban­del­ten Shoo­ter DUST 514 und das ver­mut­lich Ende des Jah­res star­ten­de Space-Dog­fight-Game EVE VALKYRIE für die Ocu­lus Rift kon­zen­trie­ren.

Eine Techdemo sah recht vielversprechend aus
Eine Tech­de­mo sah recht viel­ver­spre­chend aus

Und offen­bar war die Ent­wick­lung eines Open World-Sand­box-MMOs in die­sem Hin­ter­grund deut­lich auf­wen­di­ger, als man sich das gedacht hat­te. Die von WORLD OF WARCRAFT aus­ge­lös­te Gold­grä­ber­stim­mung bei den MMOs ist längst vor­bei, ambi­tio­nier­te aber schnell auf den Markt gedrück­te Pro­jek­te (die Lis­te ist lang) waren unaus­ge­reift und muss­ten schnell von einem Abo­mo­dell auf free-to-play umstel­len, selbst wenn sie über eine nam­haf­te Lizenz ver­füg­ten, wie bei­spiels­wei­se STAR WARS – THE OLD REPUBLIC. Heut­zu­ta­ge kom­men neue Ver­tre­ter oft gleich als f2p-Game auf den umkämpf­ten Markt und wer­den in Erman­ge­lung von Spie­lern nicht sel­ten schnell wie­der ein­ge­stellt. Für die Spie­ler sol­cher Rohr­kre­pie­rer ist die inves­tier­te Zeit für die Katz und alles, was sie im Spiel erspielt oder erwor­ben haben weg. Das dürf­te dazu füh­ren, dass sich vie­le vor einer Inves­ti­ti­on in ein MMO genau über­le­gen, ob es das über­haupt auf lan­ge Sicht wert ist. Mal ganz davon abge­se­hen, dass Inno­va­ti­on im Gen­re Man­gel­wa­re ist und die­ses nach wie vor haupt­säch­lich aus WOW-Klo­nen besteht, was Game­play und Spiel­me­cha­ni­ken angeht.

Ähn­li­che Gedan­ken dürf­te man sich auch bei CCP gemacht habe – und ich wür­de davon aus­ge­hen, dass selbst nach fünf Jah­ren Ent­wick­lung dabei bis­lang nichts Vor­zeig­ba­res her­aus gekom­men ist – sonst hät­ten sie WORLD OF DARKNESS schon lan­ge mal ange­teasert. Irgend­wann muss man sich dann als Fir­ma natür­lich Gedan­ken dar­über machen, ob man solch einem Pro­jekt noch wei­te­res Geld hin­ter­her­wer­fen möch­te. Auf der ande­ren Sei­te hat­te ich immer den Ein­druck, dass CCP das Pro­jekt WOD stief­müt­ter­lich behan­del­te und sei­ne ande­ren Games höhe­re Prio­ri­tät hat­ten. Wäre dem nicht so, hät­te man längst viel mehr vom MMO sehen müs­sen. Ich gehe des­we­gen davon aus, dass die Pro­ble­me mit der Umset­zung auch haus­ge­macht waren – 56 Ent­wick­ler sind für einen AA-Titel eher ein Scherz, dass das nichts wer­den konn­te, weiß jeder, der über die Jah­re ande­re, ähn­li­che Pro­jek­te beob­ach­tet hat.

So long, WORLD OF DARKNESS, ich hät­te allein schon aus Nost­al­gie mal rein­ge­schaut. Denn Dein Pen&Paper-Reboot kann ich mir nicht geben.

Pro­mo­gra­fik WORLD OF DARKNESS Copy­right CCP

ARCHEAGE: Trion-Pressedemo von der GDC

ARCHEAGE ist ein MMO vom süd­ko­rea­ni­schen Anbie­ter XLGa­mes, das von Tri­on (RIFT, DEFIANCE) für den west­li­chen Markt ange­passt wird. Anläss­lich der ver­gan­ge­nen Game Deve­lo­pers Con­fe­rence hielt Tri­on eine Pres­se­de­mo ab, in deren Rah­men drei Ent­wick­ler ein wenig was aus dem Spiel zeig­ten. Die­se Pres­se­de­mo wur­de nun auf You­tube bereit gestellt und ist fast 30 Minu­ten lang (lei­der ist die Qua­li­tät eher durch­wach­sen, da es sich ursprüng­lich um einen Twitch.tv-Stream han­del­te). Wer die Ent­wick­lung der korea­ni­schen Ver­si­on ver­folgt hat, wird Vie­les schon ken­nen, aber den­noch gibt es auch neue Infor­ma­tio­nen.

Äußerst ver­blüf­fend und attrak­tiv fin­de ich die schie­re Band­brei­te, mit der die­ses Sand­box-Spiel auf­zu­war­ten scheint, denn es gibt zahl­lo­se Mög­lich­kei­ten, sich zu betä­ti­gen, die über das aus ande­ren MMOs bekann­te Abar­bei­ten von Ques­ten hin­aus gehen. Man kann Bau­er sein, Pirat, Dun­ge­on­krabb­ler auf der Suche nach Schät­zen, Tisch­ler, Häus­le­bau­er, Innen­aus­stat­ter, Krie­ger, Hand­wer­ker, Söld­ner, Aben­teu­rer, Händ­ler, Tief­see­tau­cher und vie­les wei­te­re mehr.

Im Moment gibt es lei­der kei­ne Infor­ma­tio­nen dazu, wann die Beta star­tet, ich kann es aber kaum erwar­ten, das mal aus­zu­pro­bie­ren und zu sehen, ob es wirk­lich so inno­va­tiv ist, wie es scheint.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​7​m​b​U​d​r​j​P​Ul4

Kommentar: Oculus VR verkauft sich an Facebook

Oculus Rift DevKit 2

Das Crowd­fun­ding für die Vir­tu­al Rea­li­ty Bril­le Ocu­lus Rift auf Kick­star­ter war eines der erfolg­reichs­ten in der Geschich­te der Platt­form. Die Aus­sicht auf ein tat­säch­lich funk­tio­nie­ren­des Gerät traf den Nerv der Nerds und Erfin­der Pal­mer Luckey prä­sen­tier­te sich mit sei­nen Mit­tä­tern von Ocu­lus VR als sym­pa­thi­scher Frick­ler.

Ges­tern Abend dann die Mel­dung: Face­book kauft Ocu­lus VR für zwei Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Auch wenn die in ihrem Blog von einer »Part­ner­schaft« spre­chen, sieht Zucker­berg das anders. FB sagt ein­deu­tig: »Wir haben die gekauft«.

Die Reak­tio­nen der Com­mu­ni­ty sind zum weit­aus größ­ten Teil nega­tiv, das kann man den Kom­men­ta­ren zum Blog und den Bei­trä­gen im Ent­wick­ler-Forum ent­neh­men. Vie­le der­je­ni­gen, die auf Kick­star­ter unter­stützt hat­ten, um einer klei­nen Fir­ma eine Chan­ce zu geben, füh­len sich betro­gen und sor­gen sich um das, was Face­book mit dem Pro­jekt anstel­len wird. Etli­che äußer­ten, dass sie nie­mals Geld für den »Traum« Ocu­lus Rift inves­tiert hät­ten, wenn sie das vor­her gewusst hät­ten. Es bleibt abzu­war­ten, ob sich der Deal für Ocu­lus VR tat­säch­lich auf lan­ge Sicht als posi­tiv erweist.

Auch ansons­ten gab es nega­ti­ve Reak­tio­nen. Mar­kus Pers­son, ali­as Notch, Erfin­der von MINECRAFT twit­ter­te, dass man die Ent­wick­lung einer Ver­si­on des Sand­box-Spie­les für die OR ein­stel­len wer­de und den ent­spre­chen­den Deal gekün­digt habe.

In einem Stel­lung­nah­me ela­bo­riert er das wei­ter, viel­leicht soll­te man bes­ser sagen, er betreibt ein wenig Scha­dens­be­gren­zung für sei­nen Tweet. Sei­ne Mei­nung drückt der aber deut­lich aus. Man wird sehen, wie ande­re Ent­wick­ler reagie­ren, ich gehe davon aus, dass die Indies eher nega­tiv bewer­ten wer­den und die Big Play­er jauch­zen.

Mei­ner Ansicht nach wird dem Pro­dukt der Deal ver­mut­lich gut tun und den End­kun­den wird kaum inter­es­sie­ren, wer hin­ter der VR-Bril­le steht, solan­ge Face­book kei­ne sehr dum­men Feh­ler macht. Per­sön­lich hal­te ich den Schritt aller­dings für pro­ble­ma­tisch und dumm, denn es ist offen­sicht­lich, dass die Com­mu­ni­ty, die das Pro­jekt aus vol­lem Her­zen unter­stützt hat, sich nun – und ich sage es deut­lich – ver­arscht fühlt. Soll­te das dazu füh­ren, dass die Unter­stüt­zung gera­de durch Indie-Ent­wick­ler weg­bricht, hat Ocu­lus VR und hat auch Ocu­lus Rift ein Pro­blem.

Klar: wenn mir jemand zwei Mil­li­ar­den Dol­lar zuwirft (wobei es sich tat­säch­lich um 400 Mil­lio­nen Dol­lar han­delt, der Rest sind Face­book-Antei­le), wür­de ich ver­mut­lich auch nicht lan­ge über­le­gen. Jeder ist käuf­lich. Auf der ande­ren sei­te war davon aus­zu­ge­hen, dass Ocu­lus VR selbst ein Major Play­er hät­te wer­den kön­nen, wenn das Pro­dukt erst­mal am Markt gewe­sen wäre.

Es bleibt wohl nur abzu­war­ten, was wei­ter geschieht, in wel­che Rich­tung das Gan­ze nun geht, wie sehr sich Face­book ein­mischt. Und ob die Ableh­nung der Com­mu­ni­ty zu grö­ße­ren Pro­ble­men führt. Ich war kurz davor, mir ein Dev­kit 2 zu bestel­len. Davon sehe ich jetzt erst ein­mal ab und war­te ab. Mei­ne Chan­cen, das Dev­kit 1 auf  Ebay für einen ange­mes­se­nen Preis zu ver­kau­fen, dürf­ten durch die­sen Schritt aller­dings ins Boden­lo­se sin­ken.

Per­sön­lich fin­de ich die Tat­sa­che, dass Pal­mer an Zucker­berg und sei­ne Scher­gen ver­kauft hat sch…lecht. Es wäre wirk­lich scha­de um das äußerst viel­ver­spre­chen­de Pro­dukt. Was jetzt schnell kom­men muss, ist ein offi­zi­el­les State­ment von Pal­mer und Co., wie es kon­kret wei­ter geht und wie viel Ein­fluss Face­book auf die Fort­füh­rung neh­men wird.

Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift Dev­Kit 2 Copy­right Ocu­lus VR

Angekündigt und vorbestellbar: Oculus Rift Development Kit 2

Oculus Rift DevKit 2

Es gab seit Mona­ten Gerüch­te um eine zwei­te Ver­si­on des Ocu­lus Rift Deve­lo­p­ment Kits, die Ent­wick­ler haben nun die Kat­ze aus dem vir­tu­el­len Sack gelas­sen: ab sofort kann man das DK2, wie es kurz bezeich­net wird, auf der OR-Web­sei­te zum Preis von 300 Dol­lar vor­be­stel­len, gelie­fert wird ab Juli 2014. Vor ziem­lich genau einem Jahr wur­de das ers­te Dev­kit zum ers­ten Mal ver­schickt.

Zur Auf­lö­sung des Dis­plays schweigt man sich in der Mit­tei­lung lei­der aus (The Ver­ge spricht von 1080p OLED), aller­dings ist sicher, dass das neue Ent­wick­ler­kit zusätz­li­ches Posi­ti­ons­track­ing besitzt, das über ein­ge­bau­te IR-Dioden und eine Kame­ra rea­li­siert wird, wie man es bereits aus den Vor­stel­lun­gen des »Crys­tal Cove«-Prototypen von diver­sen Mes­sen und aus Pres­se­be­rich­ten kann­te. Damit sol­len Laten­zen erheb­lich ver­rin­gert wer­den und damit soll auch die Simu­la­tor Sick­ness der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Zudem sind mit dem Posi­ti­ons­track­ing Bewe­gun­gen wie bei­spiels­wei­se »um die Ecke schau­en« mög­lich.

Wei­ter­hin gehört die exter­ne Kon­troll­box mit dem DK2 der Ver­gan­gen­heit an, zudem ver­fügt es über einen USB-Port, um Zube­hör anschlie­ßen zu kön­nen. Die Unter­stüt­zung der Unity- und Unre­al-Engi­nes wur­de wei­ter aus­ge­baut.

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Pro­mo­fo­to Ocu­lus Rift DK 2 Copy­right Ocu­lus VR

GAUNTLET-Remake

Wenn den gro­ßen Namen in der  Spie­le­indus­trie nichts mehr ein­fällt (also meis­tens), grei­fen sie gern mal auf Klas­si­ker zurück, mot­zen sie auf und hof­fen, dass die Nost­al­gie die Zocker dazu bringt, zu kau­fen. Und die »neue Gene­ra­ti­on von Spie­lern« sol­len eine neue Ziel­grup­pe sein, die eben­falls zah­len darf. So auch im Fall von GAUNTLET, ursprüng­lich ein Arca­de­game, danach auch für Home­com­pu­ter wie den Ami­ga erschie­nen (ja, so hie­ßen die damals).

Jetzt brin­gen War­ner Inter­ac­ti­ve und Arrowhead Games eine moder­ni­sier­te Neu­auf­la­ge. Sieht für mich abge­se­hen von der eye­can­dy-Gra­fik ein wenig unin­spi­riert aus und ori­en­tiert sich deut­lich an Hack&Slay-Titeln wie DIABLO. Macht mich trotz »4‑Spieler online co-op« über­haupt nicht an.

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Betatest: 20000 LEAGUES ABOVE THE CLOUDS

20000 Leagues Above The Clouds

20000 LEAGUES ABOVE THE CLOUDS ist ein Steam­punk-Sin­gle­play­er-Spiel, das vom Stu­dio Ghi­b­li-Fil­men inspi­riert wur­de und bei dem man sich ab sofort für den Beta­test anmel­den kann.

Man steu­ert dabei ein Luft­schiff durch die sie­ben Him­mel. Die Steue­rung besteht aus point&click und es kommt zu Kämp­fen, die an Sid Mey­ers PIRATES! erin­nern. Das Gan­ze fin­det in einer äußerst hüb­schen Umge­bung aus flie­gen­den Inseln statt.

Im Lau­fe des Spiel kann man selbst­ver­ständ­lich sein Schiff erwei­tern und aus­bau­en, auch kann man neue Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de erhal­ten; all das erlaubt es, wei­ter in die Sie­ben Him­mel vor­zu­drin­gen. Auch Cha­rak­ter­ent­wick­lung soll statt­fin­den, man kann die Luft durch Furch oder mit Charme beherr­schen.

20000 LEAGUES ABOVE THE CLOUDS wird ent­wi­ckelt vom klei­nen Indie-Team »That Brain«. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​u​s​T​f​x​6​e​c​zIU

Pro­mo­fo­to Copy­right That Brain

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