Wenn den großen Namen in der Spieleindustrie nichts mehr einfällt (also meistens), greifen sie gern mal auf Klassiker zurück, motzen sie auf und hoffen, dass die Nostalgie die Zocker dazu bringt, zu kaufen. Und die »neue Generation von Spielern« sollen eine neue Zielgruppe sein, die ebenfalls zahlen darf. So auch im Fall von GAUNTLET, ursprünglich ein Arcadegame, danach auch für Homecomputer wie den Amiga erschienen (ja, so hießen die damals).
Jetzt bringen Warner Interactive und Arrowhead Games eine modernisierte Neuauflage. Sieht für mich abgesehen von der eyecandy-Grafik ein wenig uninspiriert aus und orientiert sich deutlich an Hack&Slay-Titeln wie DIABLO. Macht mich trotz »4‑Spieler online co-op« überhaupt nicht an.
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20000 LEAGUES ABOVE THE CLOUDS ist ein Steampunk-Singleplayer-Spiel, das vom Studio Ghibli-Filmen inspiriert wurde und bei dem man sich ab sofort für den Betatest anmelden kann.
Man steuert dabei ein Luftschiff durch die sieben Himmel. Die Steuerung besteht aus point&click und es kommt zu Kämpfen, die an Sid Meyers PIRATES! erinnern. Das Ganze findet in einer äußerst hübschen Umgebung aus fliegenden Inseln statt.
Im Laufe des Spiel kann man selbstverständlich sein Schiff erweitern und ausbauen, auch kann man neue Ausrüstungsgegenstände erhalten; all das erlaubt es, weiter in die Sieben Himmel vorzudringen. Auch Charakterentwicklung soll stattfinden, man kann die Luft durch Furch oder mit Charme beherrschen.
20000 LEAGUES ABOVE THE CLOUDS wird entwickelt vom kleinen Indie-Team »That Brain«. Weitere Informationen auf der Webseite.
Normalerweise erwartet man heutzutage nicht mehr, dass etwas Innovatives im Spielebereich von einem der Major Player kommt. Deswegen war ich umso überraschter über PROJECT SPARK aus dem Hause Microsoft. Offenbar hat man sich diverse Indie-Games sehr genau angesehen und daraus ein durchaus interessant wirkendes neues Spiel gemacht. Oder eigentlich eher ein Meta-Spiel, denn so wie es aussieht, kann man damit Inhalte erstellen, die Dritte dann durchspielen können. Allerdings kennt man Microsoft, deswegen muss man sich die Frage stellen, wie die Handhabung der durch Dritte (die Nutzer) erstellten Inhalte ist. Man darf vermuten, dass es sich um ein geschlossenens System handeln wird, bei dem Microsoft die Rechte an den Kreationen der Spieler erhält und daraus Kohle ziehen will. Warten wir ab, wie es tatsächlich gehandhabt wird, aber es könnte Sinn machen, sich bei PROJECT SPARK mal die EULA genau durchzulesen.
Trotzdem gehe ich erst einmal positiv an die Sache heran. Wer ebenfalls testen möchte, ab sofort kann man sich für die Open Beta anmelden. Ich habe das soeben gemacht und werde berichten (falls es kein NDA gibt und das Spiel auch unter Windows 7 läuft, statt wie gemeldet nur unter 8). Mehr Informationen zu PROJECT SPARK auch in der Wikipedia.
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Electronic Arts zeichnet sich ja immer wieder mal durch kundenfeindliches Verhalten aus. Die Gründe sind mannigfaltig: unzureichende DRM-Maßnahmen, bockende Server oder allgemein unsympathisches Verhalten. In den USA wurde EA deswegen mehrfach zum schlechtesten Firma des Jahres gewählt. Der neueste Stunt steht im Zusammenhang mit der Tablet-Version des Computerspiel-Klassikers DUNGEON KEEPER.
Interessanterweise hat das Game im Google Play-Store haufenweise fünf-Sterne-Wertungen, und das obwohl sich nicht eben wenige Nutzer darüber beschweren, dass man durch ingame-Käufe abgezockt werden soll, ohne die das Spiel kaum nutzbar ist (50 Blöcke um etwas zu bauen kosten beispielsweise laut Aussage eines Nutzers heftige 90 Euro). Das ist eindeutig eine ganz neue Auslegung des Geschäftsmodells »free2play«, mit dem das Game beworben wird.
Wie EA an die guten Wertungen kommt ist kreativ – und eine Unverschämtheit: tätigt man einen der fast unumgänglichen Ingame-Käufe, erscheint ein Fenster, in dem man DUNGEON KEEPER bewerten kann. Klickt man auf fünf Sterne, wird die Bewertung sofort in den Play-Store übernommen. Klickt man ein bis vier Sterne, wird man auf eine Seite geleitet, auf der man »Feedback« abgeben kann. Diese Wertung wird aber offenbar nicht umgehend in die Shop-Wertung übernommen. Will man ein bis vier Sterne vergeben, muss man das direkt im Store tun.
Wie gesagt: äußerst kreativ und allein durch die Art und Weise der Durchführung kann man sich leicht ausrechnen, dass man sich bei Electronic Arts bereits vorher über die Kundenreaktionen zum Spiel bzw. die Abzocke durch überteuerte Ingame-Käufe bewusst war und die Bewertung deswegen genau so implementiert hat. Die Alternative wäre, EA Inkompetenz zu unterstellen – aber diese Antwort halte ich für zu einfach. Offen agierende Unternehmen hätten solche peinlichen Winkelzüge nicht nötig.
[cc]
Screenshot DUNGEON KEEPER Copyright Electronic Arts
Das neue mysteriöse Ding von Amazon, das als »größer als Kindle« beschrieben wurde, ist offenbar eine Spiele- und Multimediakonsole. Laut Angaben auf verschiedenen Newsseiten, die eine Audienz beim Onlinehändler hatten, in deren Rahmen die Kiste vorgestellt wurde, sollte diese Konsole ursprünglich bereits Ende 2013 auf den Markt kommen, das wurde dann allerdings auf 2014 verschoben. Die Tatsache, dass man sie nun der Presse präsentiert könnte auf darauf hinweisen, dass sie in Kürze auf den Markt kommen soll.
Das Gerät basiert auf Android und soll sowohl zum Spielen taugen als auch als Medienclient fungieren. Man darf davon ausgehen, dass es eng mit Amazons Diensten verknüpft sein wird, damit man Content ausschließlich über den Onlinehändler beziehen kann. Die US-Version des Amazon Shops mit Android-Spielen enthält bereits jetzt fast 50000 Games. Der Preis wird derzeit mit »unter 300 Dollar« angegeben, das ist allerdings kein Knüller, denn eine PS3, ebenfalls eine sehr ordentliche Multimedia-Konsole Mit (3D-) BlueRay- und Streaming-Unterstützung bekommt man bereits für deutlich unter 200 Euro. Als Prozessor werkelt in der Konsole laut TechCrunch ein Qualcom Snapdragon.
Trotzdem: wie der Preis bei Markteinführung tatsächlich sein wird, bleibt abzuwarten. Und: Amazon hat einen … na nennen wir es mal »soliden Kundenstamm« und für diesen könnte ein solches Gerät tatsächlich interessant sein, insbesondere, wenn Prime-Kunden in den Genuss irgendwelcher Gimmicks kommen. Dazu passt auch , dass der Onlineriese gerade intensiv nach Entwicklern für seine Games-Abteilung sucht. offenbar will man auch im Bereich der AAA-Games zukünftig den Markt aufmischen.
Dennoch: »bigger than Kindle« ist eine Spielkonsole, die zusätzlich als Streaming-Client fungiert keinesfalls, denn Lovefilm und Amazons eigenen Streamingdienst kann man auch einfach via Apps auf der PS3 oder dem Smart-TV nutzen. Man darf also gespannt sein, was tatsächlich in der Kiste steckt. Wie man Bezos und seine Mannen kennt, könnte man vielleicht überrascht werden, vielleicht durch beispielloses plug&play …
In der Buchbranche dürfte man erleichtert aufatmen, dass »bigger than Kindle« nichts mit Büchern zu tun hat.
Im Jahr 2013 gab es bereits das Sandbox-Spiel GODSPACE GALACTIC als Unity-basiertes Browserspiel, der Nachfolger ist gerade in die offene Betatest-Phase gegangen.
Bei GODSPACE GALACTIC 2 nutzt man seine gottgleichen Kräfte, um ein ganzes Sonnensystem zu erschaffen. Man kann mit verschiedenen Himmelskörpern wie Sternen, Planeten, Monden, Asteroiden bis hin zu schwarzen Löchern hantieren und sie auf verschiedenste Weise manipulieren. Selbstverständlich kann man auf Planeten auch Lebensformen erschaffen und ihnen dabei zusehen, wie sie sich entwickeln. Und ihnen bei Nichtgefallen eine Apokalypse auf den Hals schicken.
Es existiert eine Multiplayer-Option, in der man gemeinschaftlich ein Sonnensystem erschaffen kann – oder man legt sich miteinander an.
Für GODSPACE GALACTIC 2 kann man jetzt in Steams Greenlight-Programm abstimmen, die Beta kann man auf GameJolt herunter laden. Es ist Unity-basiert und läuft unter Windows, Mac OS und Linux.
[Update: 18:40 Uhr] Die Open Beta besteht im Moment nur aus einem sehr rudimentären Planeten-Editor.
Nachdem es vor einiger Zeit bereits ein Video über ein tatsächlich fliegendes ferngesteuertes Modell der N.C.C. 1701‑D gab, zeigt nun der Youtube-User sgtalon, dass man nicht nur einen klingonischen D7 und die Enterprise in der Version A in die Luft bekommen kann, sondern auch einen X‑Wing und die Serenity aus FIREFLY. Das ist zwar noch nicht der Weltraum, aber immerhin besser als nichts!
Für interessierte Modellflieger kann es sich lohnen, den Youtube-Kanal weiter zu beobachten, denn sgtalon möchte die Modelle als Bausätze anbieten. Warten wir ab, was die Rechteinhaber dazu sagen werden …
Ansonsten: grandios!
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MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR ist ein neues Computerspiel, das zeitlich zwischen dem HOBBIT und dem HERR DER RINGE angesiedelt ist. Die Handlung beginnt in der Nacht, in der Sauron nach Mordor zurück kehrt und seine Garde die Wächter des Schwarzen Tors tötet. Die Spieler steuern Talion, einen Ranger, der in dieser Nacht Familie, Freunde und sein Leben verliert. Er wird jedoch von einem mysteriösen Rachegeist ins Leben zurück geholt, und macht sich auf den Weg, um Vergeltung zu üben. Dabei entdeckt er die Herkunft der Ringe der Macht und konfrontiert am Ende seine persönliche Nemesis.
Das Video sieht danach aus, als käm eman nicht nur mit plattem Gekloppe voran, sondern im Stil der THIEF- oder ASSASSINS CREED-Reihe auch mit Schleichen. Das wäre ein sehr wünschenswertes Feature.
MIDDLE EARTH: SHADOW OF MORDOR soll für PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 3, Xbox 360 und Windows PC erscheinen, einen genauen Releasetermin gibt es offenbar noch nicht, die Rede ist im Moment von »2014«.
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Die Tatsache, dass der letzte Ableger der SIM CITY-Reihe nur mit einer aktiven Internetverbindung zu spielen ist, hat von Anfang an für eine Menge Kritik gesorgt, unter anderem deswegen, weil die Server anfangs nicht in der Lage waren, den Nutzeransturm zu stemmen. Weiterhin kann man durch diese völlig überflüssige und kundenfeindliche DRM-Maßnahme das Spiel nicht ohne Internetverbindung nutzen, beispielsweise mit dem Notebook im Zug.
Electronic Arts und Maxis hatten bisher behauptet, die Verbindung sei zwingend notwendig, weil SIM CITY irgendwelche dubiosen »aufwändigen Berechnungen« in der Cloud ausführe. Ich hielt das schon immer für eine Schutzbehauptung, denn noch viel rechenintensivere Software läuft auch ohne Internet.
Und ich hatte offensichtlich recht, denn Maxis kündigten soeben an, dass den Käufern des Games mit dem Update 10 ein Offlinemodus zur Verfügung gestellt wird, man ist derzeit noch damit befasst, den zu implementieren. Wann dieses Update kommt, gab man noch nicht bekannt. Einen weiteren Kritikpunkt – die zu kleinen Stadtgebiete – will man allerdings nicht ändern.
Das Zurückrudern zeigt aber wieder einmal deutlich, dass massive Kundenkritik und Proteste auch Firmen wie Electronic Arts und Maxis zum Umdenken bringen können.
Promofoto SIM CITY Copyright Maxis / Electronic Arts
»Spät im Jahr 2014« soll es erscheinen: ALIEN: ISOLATION von Creative Assembly, denen wir auch TOTAL WAR zu verdanken haben. Wollen wir hoffen, dass das deutlich besser wird, als der Rohrkrepierer ALIENS: COLONIAL MARINES. Im First Person-Survival-Horror-Shooter ISOLATION spielt man keine Geringere als die Tochter von Ellen Ripley und muss sich selbstverständlich wieder einmal mit den Xenomorphen auseinander setzen. Der Trailer lässt hoffen. Der First-Person-Shooter wird für PC, Xbox 360, PS3, PS4 und Xbox One veröffentlicht, man soll angeblich auch im Koop-Modus mit vier Spielern auf Alienhatz gehen können.
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