Alex Roman macht computeranimierte Filme und Standbilder, beispielsweise die unten gezeigte Animation unter dem Titel ABOVE EVERYTHING ELSE für Silestone, einen Hersteller von Küchenarbeitsplatten. Das muss man gesehen haben, am besten die HD-Wiedergabe wählen. Der Realismus ist fast schon erschreckend… Auch sein Portfolio auf CGSociety ist sehenswert.
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Wir erinnern uns an Sony. Das waren die, die im Jahr 2005 ungefragt und heimlich auf hunderttausenden Computern einen Rootkit installiert haben, weil sie meinten, das sei ein wirksamer und vertretbarer Kopierschutz für eine Audio-CD. Sony seinerseits erinnert sich möglicherweise daran, dass das mit Recht ein Public-Relations-GAU allererster Güte war. Vielleicht erinnert sich bei Sony auch noch jemand daran, dass die PlayStation 3 mal mit der Möglichkeit beworben wurde, Linux darauf laufen zu lassen, für viele ein kaufentscheidendes Kriterium. Und dann hat irgendein Stratege bei Sony (möglicherweise nach dem hastigen Genuß einer Flasche Sake) entschieden, dass man den Kunden, die auch für dieses Feature bezahlt hatten, es einfach durch ein Firmware-Update wieder wegnehmen könne – nach hiesiger Rechtsprechung übrigens ohnehin mindestens bedenklich.
Geohot und die Hackertruppe failOverflow hatten auf dem CCC-Kongress in Berlin Ende Dezember vorgeführt, wie man die Sicherungsmechanismen der PS3 umgehen und darauf wieder Linux laufen lassen kann (das ist jetzt eine arg vereinfachte Fassung für Nicht-Techies).
Sony is not amused und hat nun gegen Geohot und failOverflow Klage eingreicht, natürlich haben die Hacker die Klageschriften sofort auf ihrer Webseite veröffentlicht. Man ist selbstverständlich nicht zimperlich bei den Forderungen: unter anderem eine einstweilige Verfügung gegen die Verbreitung der Information, wie man ihr Sicherheitssystem umgehen kann, sowie die Beschlagnahme aller Computer und Datenträger von George Hotz, auf der diese Informationen gespeichert sind.
Besonders interessant ist diese Klage in den USA auch deswegen, weil bereits an höchster Stelle im Zusammenhang mit dem iPhone festgestellt worden war, dass das Umgehen von Kopierschutzmechanismen um auf dem erworbenen Gerät legale Software zu installieren eben nicht strafbar ist und solches vom Hersteller hingenommen werden muss. Dass dadurch die theoretische Möglichkeit besteht, illegal hergestellte Kopien laufen zu lassen, ist eine völlig andere Geschichte.
Entweder hat Sony diese Entscheidung ignoriert oder man versuchts einfach mal trotzdem – abgesehen von der schieren Dummheit, daraus jetzt wider besseren Wissens einen Staatsakt zu machen, dürfte das dem Konzern erneut keine gute Presse bescheren und das zu Recht. Außerdem gibt es keinen besseren Weg als eine solche Klage, um die Informationen die man unterdrücken möchte möglichst schnell möglichst weit im Netz zu verteilen. Das sollten auch die Sony-Oberen eigentlich genau wissen…
Wie lesen.net meldet, gibt es den ersten eReader mit eInk-Display für weniger als 100 Euro: der Anbieter Papyrus stellt via Amazon.de den Hanvon N516 bereit.
Es handelt sich um einen fünf-Zöller, den ich persönlich seit letztem Oktober in Benutzung habe und mit dem ich weitestgehend zufrieden bin. Lesen.net weist auf die Behäbigkeit hin, das ist nicht ganz falsch, das Booten benötigt einige Zeit und auch das Blättern könnte schneller gehen, aber Letzteres stellt sich dann im tatsächlichen Betrieb nicht als wirkliches Problem heraus, man drückt einfach etwas eher auf die Blättertaste. Immerhin ist er in dieser Hinsicht schneller als Thalias Oyo.
Für ePub, txt und html ist das Gerät prima geeignet, PDFs machen allerdings keinen Spaß, schuld daran ist zum einen das kleine Display und zum anderen der mit einem derart komplexen Format etwas überforderte Prozessor.
Dafür bietet der N516 einen Speicherkartenslot (es liegt eine 2GB-Karte bei) und einen Kopfhöreranschluß (Kophörer wird mitgeliefert), der sogar einen recht anständigen Sound liefert, insbesondere, wenn man einen hochwertigen Hörer anschließt. Die Laufzeit wird mit mehreren tausend Blätter-Vorgängen angegeben, ich habe meinen noch nicht einmal leer bekommen.
Aufgrund der Bildschirmgröße passt er prima in die Jackentasche, hierfür muss man ihn möglicherweise von der mitgelieferten Schutzhülle befreien.
Ich möchte meinen Hanvon N516 auf gar keinen Fall mehr missen und lege ihn jedem, der den preiswerten Einstieg in die Welt der eBooks sucht ans Herz. Unter dem Baum dürfte er sicher das Nerd-Herz erfreuen.
In den Vereinigten Staaten wird direkt nach Thanksgiving der Startschuss für die Weihnachtseinkäufe gegeben. Heute ist ein Brückentag, der sogenannte »Black Friday«, der erste Einkaufssturm wird durch die Händler mittels reichlich Sonderangeboten unterstützt. Am Montag ist der »Cyber Monday«, das ist ein Marketingbegriff und bezieht sich darauf, dass man an diesem Tag hauptsächlich Unterhaltungselektronik verkauft.
Amazon.de bringt den »Cyber Monday« nach Deutschland, bereits seit Wochen konnte man darüber abstimmen, welche Artikel am Montag drastisch im Preis reduziert werden sollen. Beim Onlineversender schreibt man:
Am 29. November finden Sie hier ab 0 Uhr die Liste der 30 ausgewählten Produkte und einen Zeitplan, wann sie im Angebot sind – der Preis wird aber erst zum Start des jeweiligen Angebots bekannt gegeben. Ab 10 Uhr werden im Zwei-Stunden-Rhythmus jeweils fünf Produkte in begrenzter Stückzahl als Blitzangebot zur Verfügung stehen. Das Angebot gilt jeweils nur solange der Vorrat reicht, längstens jedoch für zwei Stunden.
Unter den zehn Bestplatzierten finden sich beispielsweise: unangefochten auf Platz eins die Playstation 3, daran konnte auch Microsofts Kinect nicht rütteln. Im Angebot aber beispielsweise (wahrscheinlich) auch die Sammelbox der ALIEN-Filme und mit Sicherheit auch aktuelle Spiele, Bücher und eBooks. Angeblich sollen die Preise teilweise um bis zu 80% verringert werden…
Am Montag mal nachsehen kann sicher nicht schaden.
Die Wii lebt ohnehin hauptsächlich durch ihre zur Veröffentlichung höchst innovative Bewegungssteuerung – hier holen die Konkurrenten Microsoft und Sony gerade offenbar mit Kinect und Move mächtig auf – das Ende der Fahnenstange scheint aber auch bei Nintendos Konsole noch nicht erreicht.
Inzwischen gibt es für diese einige zusätzliche Controller, die die Steuerungsmöglichkeiten der Wii erweitern. Zum einen das Balance-Board, zwar hauptsächlich als Fitness-Gerät vermarktet, aber wer einmal in RAVING RABBIDS TV PARTY mit dem Allerwertesten das Schlittenfahren gesteuert hat, der weiß, dass man sich danach die Lachtränen aus den Augen wischen muss. Auch Gitarren zum Einklinken der Wiimote sind erhältlich, oder Dancepads, die man auf den Boden legt und dann wie ein Derwisch darauf herum springt.
Das neueste Eingabegerät kommt von THQ und nennt sich uDraw. Es handelt sich um eine vereinfachte Variante eines Grafiktablets, wie man sie beispielsweise mit Bildbearbeitungen verwendet. Ideen, wie man ein solches »Human Interface Device« für Spiele nutzen könnte, kommen einem sofort – die Möglichkeiten sind zahlreich. Dem Gerät liegt ein passendes Spiel gleich bei, zum Erscheinungstermin des Controllers soll es zwei weitere Games geben.
Bei THQ hat man zudem bereits angekündigt, weitere Spiele heraus bringen zu wollen, die speziell auf diesen Controller zugeschnitten sind. In den USA soll uDraw noch vor Weihnachten in den Läden erscheinen, der Verkaufspreis beträgt $ 69,99. Es würde mich sehr wundern, wenn sich THQ hierzulande das Weihnachtsgeschäft entgehen ließe…
[Trigami-Review] Vor ein paar Wochen hatte ich hier ja bereits die Taschenlampe LED Lenser M7 getestet, die mir von Zweibrüder Optoelectronics in Solingen freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden war.
Diesmal geht es um ein »Schwestermodell«, das sich zwar in der Typenbezeichnung nur geringfügig unterscheidet (durch ein angehängtes »R«), statt mit Batterien aber umweltfreundlich mit einem wiederaufladbaren Akku betrieben wird, damit entfällt Batteriemüll bzw. dessen Entsorgung – Umwelt und Klima werden es danken.
Wird die aufladbare Variante die hohe Qualität des Vorgängers halten können?
An anderer Stelle habe ich im Rahmen eines Tests über die HighTech-Taschenlampe LED Lenser M7R berichtet. Ich will nicht verheimlichen, dass ich dafür eins der Geräte als Testmuster geschenkt bekommen habe. Tatsächlich habe ich vom Hersteller Zweibrüder Optoelectronics aber sogar zwei M7R erhalten, mit der Maßgabe, eines davon an eine lokale Person oder Organisation zu verschenken, die im Umweltschutz aktiv ist.
Das bedeutete natürlich erstmal nach einer geeigneten Person oder Organisation suchen, denn man kennt zwar vom Hörensagen das ein oder andere lokale Projekt, bleibt aber immer noch die Frage, ob es überhaupt geeignet war, oder ob ich es mit mir selbst ausmachen konnte, bestimmten Stellen die Lampe zu schenken. Denn für mich stand es außer Frage, dass es keinesfalls eine öffentliche, also städtische, Einrichtung oder eine des Landes sein sollte. Nach meinen Erfahrungen agieren entsprechende öffentliche Stellen nämlich tatsächlich weder immer im Sinne der Umwelt noch der Bürger.
[Trigami-Review] Der ambitionierte Congänger und/oder Camper wird wissen, dass insbesondere beim Zelten, aber auch bei nächtlichem Bewegen im Wald eine gute Taschenlampe ein unerlässliches Utensil ist. Wird man von Dunkelheit überrascht, mögen Fackeln zwar deutlich mehr Ambiente verbreiten, aber der Förster wird das aufgrund von Waldbrandgefahr nach langanhaltender Hitze wohl anders sehen.
Aus der Serie LED LENSER wurde mir von der Solinger Firma Zweibrüder Optoelectronics für einen ausführlichen Test das neue Modell M7 zur Verfügung gestellt. Das »M« im Namen steht für »Microcontroller«, was allein bereits darauf hinweist, dass es sich hier um keine normale Taschenlampe handelt, sondern um ein Hightech-Gadget.
Ich hatte bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, wo der Gentleman oder die Dame Goggles erwerben kann, um das Outfit zu vervollständigen. Beim Herren gehört selbstverständlich zu einer angemessenen Bekleidung auch eine Kopfbedeckung. Ich hatte einige Zeit gesucht und der sehr hohe Zylinder, den ich mir ausgesucht hatte, war vom Anbieter über Ebay nicht lieferbar, grrr.
Die Wahl fiel dann auf den italienischen Hutmacher Cappelleria Melegari, der seine Artikel europaweit verkauft und versendet. Der bietet auch Zylinder in zahlreichen Variationen und Farben an und das zu wirklich prima Preisen und bei vielen Artikeln sogar versandkostenfrei.
Ich muss zugeben, dass ich leichte Bauchschmerzen hatte bei einer Bestellung in Italien – wer weiss ob der Kopfumfang korrekt gemessen wurde, die korrekte Größe käme oder ob der Hut den Versand unbeschadet übersteht. Widerrufsrecht wie bei Verkäufen in Deutschland gibt’s ja nicht.
Die Bedenken waren völlig unbegründet, nach der Bezahlung via PayPal und der Angabe der gewünschten Hutgröße im Anmerkungsfeld kam der Zylinder innerhalb weniger Tage aus bella italia hier an – und ich bin begeistert. Er ist zwar aus Wollfilz (das stand auch dran), aber dennoch eine tolle und qualitativ hochwertige Kopfbedeckung, die ihre 39,90 inkl. Versand absolut wert ist.
Wer also noch eine standesgemäße Kopfbedeckung suchen sollte begibt sich zum Ebay-Shop von Cappelleria Melegari – und nein, ich bekomme kein Geld für diese Werbung, aber die gebotene Qualität und Geschwindigkeit muss einfach gelobt werden! (Die Goggles kamen übrigens passender Weise auch heute, die stammen ebenfalls von Ebay und kosteten nur knapp über 8 Euro inkl. Versand)
[E3] Auf einer Pressekonferenz in Los Angeles stellte Nintendo im Rahmen der Messe E3 seine bereits angekündigte Handheld-Konsole 3DS vor. Im Prinzip ähnelt das Aussehen dem der DSi, die neue 3DS bietet aber beim oberen Bildschirm mit einer Auflösung von 800 × 240 Pixeln (400 × 240 für jedes Auge) bei 3,53 Zoll Diagonale echte Autostereoskopie ohne Brille. Der 3D-Effekt lässt sich über einen Schieberegler in der Stärke variieren und auch komplett abschalten. Der untere Bildschirm mit drei Zoll Diagonale und 320 × 240 Pixeln ist ein Touchscreen und bietet keine 3D-Wiedergabe, laut Nintendo-Chef Saturo Iwata »vertragen sich Touch und 3D nicht«. Nach Aussagen von Anwesenden sah die 3D-Darstellung sehr gut aus.
An Steuerungsmöglichkeiten bietet das 3Ds ein digitales Steuerpad und ein klassisches analoges Steuerkreuz sowie vier Knöpfe, zusätzlich einen Beschleunigungssensor und ein Gyroskop, das beispielsweise bei Egoshootern ein zweites Steuerkreuz für die Kamerasteuerung ersetzen soll.
Die neue Konsole verfügt über eine Innen- und zwei Außenkameras, die letzteren sind so angeordnet, dass das Schießen von stereoskopischen (3D-) Fotos möglich ist; die Kameras haben eine Auflösung von 640 x 480 Pixeln. Selbstverständlich kann 3DS über WiFi (WLAN) mit anderen Geräten vernetzt werden. Die Spiele-Cartridges fassen bis zu zwei Gigabyte, was genügend Platz auch für aufwendige Inhalte bieten sollte. Ein Kopfhöreranschluss ist obligatorisch.
Nintendo hat angegeben, mit Hollywood-Studios wie beispielsweise Disney, Warner und Dreamworks zusammenarbeiten zu wollen, um 3D-Filme auch für die 3DS anbieten zu können. Ob das auf dem kleinen Display Sinn macht ist eine andere Frage.
Bei der auf der Pressekonferenz gezeigten Konsole handelt es sich um einen funktionsfähigen Prototypen, der allerdings noch kleinere Macken aufwies.
Zum Termin der Markteinführung und zum Preis machte man bei Nintendo noch keine Angaben, sprach aber von einem »Gerät für die Massen«, was auf einen Kampfpreis hindeuten dürfte.
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