Nintendo zeigt STAR FOX ZERO

Nintendo zeigt STAR FOX ZERO

Die Ver­öf­fent­li­chung hat­te sich mehr­fach ver­zö­gert, aber jetzt ist es soweit: Am 22. April wird STAR FOX ZERO für die Wii U erschei­nen. Die Älte­ren unter uns kön­nen sich sicher noch erin­nern, dass das ers­te STAR FOX-Spiel für das Super Nin­ten­do damals tech­nisch bahn­bre­chend war. Heu­te setzt Big N auf bekann­te Loo­ks von Raum­schif­fen und Geg­ner, ver­sucht aber Spiel­witz durch mor­phen­de Fahr­zeu­ge mit unter­schied­li­chen Fähig­kei­ten her­zu­stel­len. Ob das klappt, wer­den die Bespre­chun­gen nach dem Launch des neu­en Spiels um die Ace Squa­dron zei­gen. Das Gan­ze erin­nert nicht uner­war­tet an japa­ni­sche Ani­més.

Lan­ge wird man sich ver­mut­lich nicht mehr über neu­es Mate­ri­al für die Wii U freu­en dür­fen, denn dass es einen Nach­fol­ger geben wird, ist ein offe­nes Geheim­nis. Die Umsät­ze mit dem Wii-Nach­fol­ger blie­ben weit hin­ter Nin­ten­dos Erwar­tun­gen zurück.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=A04ZN4qA740[/ytv]

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Flash-Videos auf der Wii – geht´s noch, Nintendo?

Im Wohn­zim­mer bei der Nach­ba­rin neben­an steht als TV noch eine alte Röh­re und es gibt auch kei­nen Grund, die zu erneu­ern, solan­ge sie noch läuft. Hin und wie­der wird aller­dings der Wunsch laut, auch mal einen Bei­trag aus der ZDF-Media­thek anzu­schau­en, bei­spiels­wei­se wenn man die Sen­dung selbst im her­kömm­li­chen Pan­tof­fel­ki­no ver­passt hat. Als das Fern­seh­ge­rät gebaut wur­de, wuss­ten die bei Loewe wahr­schein­lich noch nicht mal, wie man »Inter­net« schreibt, es ver­fügt aber immer­hin über zwei RGB-Ein­gän­ge via Scart. :o)

Neben der Kis­te steht aller­dings eine Wii und die kann ich via WLAN ins Netz­werk heben und die ver­fügt über den soge­nann­ten »Inter­net-Chan­nel«, mit dem man mit­tels Ope­ra im Web sur­fen kann. Das wäre wohl die ein­fachs­te Mög­lich­keit die Media­thek mal eben auf den Fern­se­her zu zau­bern. Dach­te ich, doch ich hat­te die Rech­nung ohne Nin­ten­do gemacht.

Der auf der Wii ver­füg­ba­re Flash-Play­er ist uralt (und ich mei­ne uuuur­alt), des­we­gen erhal­te ich auf den aller­meis­ten Web­sei­ten nur die Mel­dung »bit­te aktua­li­sie­ren Sie Ihren Flash­play­er!«, so auch auf der Media­thek-Sei­te.  An und für sich ein guter Vor­schlag, aller­dings stellt Nin­ten­do kein Update zur Ver­fü­gung, das ich auf die Kon­so­le spie­len könn­te um den Zustand zu ver­bes­sern – mal eben nur den Brow­ser Ope­ra zu aktua­li­sie­ren oder ein Update des Play­ers auf­zu­spie­len: eben­falls Fehl­an­zei­ge. Wie man aus zahl­lo­sen Bei­trä­gen zu dem The­ma im Web ent­neh­men kann ist sei­tens Nin­ten­do nicht ein­mal geplant, ein Update anzu­bie­ten.

Hal­lo Nin­ten­do? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein? Die Inter­net­taug­lich­keit der Kon­so­le bewer­ben und dann sowas? Kun­den­freund­lich geht ganz anders.

Eins haben die Nin­ten­do-Frag­gles damit aber geschafft: bis­her hat­te ich trotz Bas­tel­lei­den­schaft kei­ne Ambi­tio­nen, Home­brew auf der Wii aus­zu­füh­ren. Das hat sich soeben grund­le­gend geän­dert, selbst schuld, Big‑N. Wäre doch gelacht! Und man sieht wie­der ein­mal, war­um es schlecht ist, dem Her­stel­ler voll­stän­di­ge Kon­trol­le dar­über zuzu­ge­ste­hen, was man auf der erwor­be­nen Hard­ware instal­lie­ren darf und was nicht.

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Bild Wii aus der Wiki­pe­dia

Gabentisch: DONKEY KONG COUNTRY RETURNS

An die­ser Stel­le rücke ich mal etwas davon ab, preis­wer­te oder Bud­get-Din­ge für den Gaben­tisch vor­zu­stel­len. Grund dafür sind die über­aus posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen zu Nin­ten­dos DONKEY KONG COUNTRY RETURNS.

Ich kann mich noch genau erin­nern, als DONKEY KONG COUNTRY für das SNES erschien. Das war damal im jump&run-Bereich mit sei­nen geren­der­ten Gra­fi­ken, der inno­va­ti­ven Steue­rung und dem fri­schen Game­play eine Sen­sa­ti­on. Wir haben mit hau­fen­wei­se Kum­pels vor der Kis­te gehockt und woll­ten immer noch eine Bana­ne oder einen Geheim­raum  fin­den oder immer noch einen Level spie­len. DONKEY KONG COUNTRY gehört zu den weni­gen SNES-Spie­len, die ich wirk­lich voll­stän­dig durch­ge­spielt habe.

Für die Wii ist nun 15 Jah­re spä­ter DONKEY KONG COUNTRY RETURNS erschie­nen und es sieht so aus, als habe man das über­aus kurz­wei­li­ge Spiel­prin­zip auf die Next­Gen-Kon­so­le über­tra­gen kön­nen, denn die Reviews sind durch die Bank weg höchst posi­tiv. Golem schreibt bei­spiels­wei­se als Quint­essenz sei­nes Tests:

DONKEY KONG COUNTRY RETURNS fühlt sich an, als hät­te jemand die Zeit um 15 Jah­re zurück­ge­dreht, und 2D-Wel­ten und klas­si­sche Platt­form-Action wären wie­der das Maß aller Din­ge. Beein­dru­ckend ist aller­dings, dass sich das Spiel trotz­dem nie anti­quiert anfühlt – dank viel Lie­be zum Detail, zahl­rei­chen Über­ra­schun­gen und gelun­ge­nem Level­de­sign bleibt der Spiel­spaß immer auf höchs­tem Niveau. Jeden­falls, wenn zahl­rei­che Bild­schirm­to­de und der hohe Schwie­rig­keits­grad nicht zu abschre­ckend wirken.Donkey Kong Coun­try Returns fühlt sich an, als hät­te jemand die Zeit um 15 Jah­re zurück­ge­dreht, und 2D-Wel­ten und klas­si­sche Platt­form-Action wären wie­der das Maß aller Din­ge. Beein­dru­ckend ist aller­dings, dass sich das Spiel trotz­dem nie anti­quiert anfühlt – dank viel Lie­be zum Detail, zahl­rei­chen Über­ra­schun­gen und gelun­ge­nem Level­de­sign bleibt der Spiel­spaß immer auf höchs­tem Niveau. Jeden­falls, wenn zahl­rei­che Bild­schirm­to­de und der hohe Schwie­rig­keits­grad nicht zu abschre­ckend wir­ken.

Des­we­gen: wer bereits auf die alte Fas­sung stand und wer das Fee­ling zurück haben möch­te, soll­te drin­gend einen Blick auf DONKEY KONG COUNTRY RETURNS wer­fen. Der Preis liegt mit ca. 40 Euro unter dem Stan­dard­preis für neue Wii-Spie­le, erhält­lich ist es bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

Im Video sieht man das Intro und Tei­le des ers­ten Levels.

Creative Commons License http://www.youtube.com/watch?v=CHdV8nLhhJE

uDraw »Game Tablet« für die Wii

Die Wii lebt ohne­hin haupt­säch­lich durch ihre zur Ver­öf­fent­li­chung höchst inno­va­ti­ve Bewe­gungs­steue­rung – hier holen die Kon­kur­ren­ten Micro­soft und Sony gera­de offen­bar mit Kinect und Move mäch­tig auf – das Ende der Fah­nen­stan­ge scheint aber auch bei Nin­ten­dos Kon­so­le noch nicht erreicht.

Inzwi­schen gibt es für die­se eini­ge zusätz­li­che Con­trol­ler, die die Steue­rungs­mög­lich­kei­ten der Wii erwei­tern. Zum einen das Balan­ce-Board, zwar haupt­säch­lich als Fit­ness-Gerät ver­mark­tet, aber wer ein­mal in RAVING RABBIDS TV PARTY mit dem Aller­wer­tes­ten das Schlit­ten­fah­ren gesteu­ert hat, der weiß, dass man sich danach die Lach­trä­nen aus den Augen wischen muss. Auch Gitar­ren zum Ein­klin­ken der Wiimo­te sind erhält­lich, oder Dan­ce­pads, die man auf den Boden legt und dann wie ein Der­wisch dar­auf her­um springt.

Das neu­es­te Ein­ga­be­ge­rät kommt von THQ und nennt sich uDraw. Es han­delt sich um eine ver­ein­fach­te Vari­an­te eines Gra­fik­ta­blets, wie man sie bei­spiels­wei­se mit Bild­be­ar­bei­tun­gen ver­wen­det. Ideen, wie man ein sol­ches »Human Inter­face Device« für Spie­le nut­zen könn­te, kom­men einem sofort – die Mög­lich­kei­ten sind zahl­reich. Dem Gerät liegt ein pas­sen­des Spiel gleich bei, zum Erschei­nungs­ter­min des Con­trol­lers soll es zwei wei­te­re Games geben.

Bei THQ hat man zudem bereits ange­kün­digt, wei­te­re Spie­le her­aus brin­gen zu wol­len, die spe­zi­ell auf die­sen Con­trol­ler zuge­schnit­ten sind. In den USA soll uDraw noch vor Weih­nach­ten in den Läden erschei­nen, der Ver­kaufs­preis beträgt $ 69,99. Es wür­de mich sehr wun­dern, wenn sich THQ hier­zu­lan­de das Weih­nachts­ge­schäft ent­ge­hen lie­ße…

Pres­se­fo­to uDraw Copy­right 2010 THQ

Nintendo versucht Wii-Hackern beizukommen

Bereits seit eini­ger Zeit ist es mit Tricks mög­lich, eige­ne Soft­ware auf der Wii aus­zu­füh­ren. Fin­di­ge Hacker haben hier­für einen soge­nann­ten »Home­brew-Chan­nel« aus­ge­tüf­telt, der es ermög­licht, »selbst­ge­mach­te« Pro­gram­me – eben soge­nann­te »Home­brew« – auf die Kon­so­le zu brin­gen.

Nin­ten­do ist das natür­lich ein Dorn im Auge und so ver­sucht man immer wie­der, den Home­brew-Chan­nel mit Firm­ware-Updates aus­zu­he­beln. Soeben erschient das offi­zi­el­le Update 4.3, das den Home­brew-Chan­nel ent­fernt. Modi­fi­zier­te offi­zi­el­le Kanä­le, wie bei­spiels­wei­se der »Check Mii Out Chan­nel« muss man danach her­un­ter laden und neu instal­lie­ren. Even­tu­ell zeigt die Kon­so­le nach dem Neu­start »Wii Error:004«, das wäre dann ein Hin­weis dar­auf, dass die Wii ver­sucht hat, unau­to­ri­sier­te Modi­fi­ka­tio­nen zu laden.  Nin­ten­do emp­fiehlt in die­sem Fall die uner­laub­ten Pro­gram­me und Spiel­stän­de zu löschen.

Neue Funk­tio­nen bringt das Firm­ware­up­date nicht, es geht ein­zig dar­um, die Hacker aus­zu­sper­ren. Angeb­lich soll sich die »Sys­tem­leis­tung ver­bes­sern«, wor­in das genau bestehen soll, sagt man bei Big N aber nicht.

Aller­dings: auch die neue Firm­ware wur­de von der Sze­ne in Rekord­zeit aus­ge­he­belt und alles ist wie vor­her… Nin­ten­do behaup­tet, die Modi­fi­ka­tio­nen sei­en ille­gal, die­ser Stand­punkt ist aller­dings recht­lich mehr als frag­wür­dig.

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GOLDENEYE 007 für die Wii

[E3] GOLDENEYE 007 war mit über acht Mil­lio­nen ver­kauf­ten Kopien nicht nur eines der erfolg­reichs­ten Spie­le für Nin­ten­dos N64 nach dem gleich­na­mi­gen Film, son­dern auch eins der best­ver­kauf­ten JAMES BOND-Lizenz­spie­le über­haupt. Das Spiel war­te­te mit inno­va­ti­vem Design – Tak­tik und Schlei­chen statt dump­fem Gebal­ler – eben­so auf, wie mit einem Mehr­spie­ler­mo­dus via Split­screen an einem Gerät. In Deutsch­land wur­de das Spiel auf­grund von Gewalt­dar­stel­lun­gen nicht ver­trie­ben, Import­ver­sio­nen kamen hier­zu­lan­de auf den Index, was die Spie­ler aller­dings nicht dar­an hin­der­te, es auf­grund der über­aus posi­ti­ven Kri­ti­ken (Spie­le­zeit­schrif­ten spra­chen in Umge­hung des Berichts- und Wer­be­ver­bots für indi­zier­te Spie­le von »Sil­verEye«) hau­fen­wei­se aus dem Aus­land zu bezie­hen.

Das war im Jahr 1997. Jetzt kün­dig­te Big N auf sei­ner Pres­se­kon­fe­renz auf der E3 an, das Spiel­prin­zip auf die Wii zu über­tra­gen und ein moder­ni­sier­tes und auf die Mög­lich­kei­ten der Next­Gen-Kon­so­le ange­pass­tes Remake zu ver­öf­fent­li­chen.

Auch die Wii-Ver­si­on soll wie­der den vier Spie­ler-Split­screen-Modus bie­ten, man kann aus 40 vor­ge­ge­be­nen Cha­rak­te­ren wäh­len, dar­un­ter acht Bond-Dar­stel­ler; fünf gigan­ti­sche Maps, drei Spiel­mo­di und 16 Modi­fi­ka­to­ren sol­len hun­der­te Spiel­va­ri­an­ten ermög­li­chen. Neben dem loka­len Mehr­spie­ler­mo­dus kann man sich selbst­ver­ständ­lich auch online mit ande­ren 007-Aspi­ra­ten zusam­men tun (oder sie weg­pus­ten). Neben der Wiimo­te wird der Clas­sic Con­trol­ler Pro unter­stützt (wenn man eine eher klas­si­sche FPS-Steue­rung bevor­zugt), man kann aber auch den Zap­per als Pis­to­le ver­wen­den.

Einen Ver­öf­fent­li­chungs­ter­min für GOLDENEYE 007 konn­te ich bis­lang noch nicht in Erfah­rung brin­gen, hier­für soll­te man die offi­zi­el­le Web­sei­te im Auge behal­ten. Eben­so wenig ist bekannt, ob eine Ver­öf­fent­li­chung in Deutsch­land über­haupt geplant ist, aber da kann man es ja hal­ten wie wei­land 1997… :o)

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Pres­se­fo­tos GOLDENEYE 007 Copy­right 2010 Nin­ten­do, Cover GOLDENEYE 007 N64 Copy­right 1997 Nin­ten­do

Sonys Motion Controller »Arc«

Sony Arc PS3 Motion-Controller

Er sieht irgend­wie aus wie ein Vibra­tor, der sich ver­zwei­felt bemüht, eine Kau­gum­mi­bla­se zu bla­sen: Sonys neu­er Con­trol­ler für die Play­sta­ti­on 3.

Nin­ten­do hat­te die nen­nens­wer­te Kon­kur­renz kalt erwischt, als sie die Spiel­kon­so­le Wii vor­stell­ten und dabei einen revo­lu­tio­när zu nen­nen­den Steue­rungs­an­satz auf den Markt war­fen, der von den Kun­den begeis­tert ange­nom­men wur­de: mit­tels der Wiimo­te steu­ert man Spie­le ganz ein­fach und intui­tiv über Bewe­gun­gen.

Die ande­ren Anbie­ter hat­ten so etwas nicht und auch nicht damit gerech­net, des­we­gen kann man sich vor­stel­len, dass deren Ent­wick­lungs­ab­tei­lun­gen von frus­trier­ten Mana­gern auf Höchst­leis­tung getrimmt wur­den, um hier zügig nach­zu­ho­len.

Bei Sony kam dabei der »Arc« her­aus, mit dem sich auch PS3-Spie­le über Bewe­gun­gen steu­ern las­sen kön­nen. Dumm nur, dass ent­spre­chen­de Aus­wer­te­elek­tro­nik in Sonys Kon­so­len-Boli­den fehlt und die­se Steue­rung damit über die Eye Cam rea­li­siert wer­den soll (muss). Ich bezweif­le stark, dass damit eine prä­zi­se Steue­rung mög­lich ist und neh­me eher an, dass Zusatz­hard­ware im Spiel sein wird. Der neue Con­trol­ler ist vor­sich­tig für den Herbst die­sen Jah­res in Aus­sicht gestellt wor­den, bis­her war »Früh­jahr« als Ter­min im Gespräch.

Auch Micro­soft hat mit »Pro­ject Natal« eine Bewe­gungs­steue­rung für die XBox ange­kün­digt.

Press­fo­to »Arc«, Copy­right 2010 Sony