Nintendo versucht Wii-Hackern beizukommen

Bereits seit eini­ger Zeit ist es mit Tricks mög­lich, eige­ne Soft­ware auf der Wii aus­zu­füh­ren. Fin­di­ge Hacker haben hier­für einen soge­nann­ten »Home­brew-Chan­nel« aus­ge­tüf­telt, der es ermög­licht, »selbst­ge­mach­te« Pro­gram­me – eben soge­nann­te »Home­brew« – auf die Kon­so­le zu brin­gen.

Nin­ten­do ist das natür­lich ein Dorn im Auge und so ver­sucht man immer wie­der, den Home­brew-Chan­nel mit Firm­ware-Updates aus­zu­he­beln. Soeben erschient das offi­zi­el­le Update 4.3, das den Home­brew-Chan­nel ent­fernt. Modi­fi­zier­te offi­zi­el­le Kanä­le, wie bei­spiels­wei­se der »Check Mii Out Chan­nel« muss man danach her­un­ter laden und neu instal­lie­ren. Even­tu­ell zeigt die Kon­so­le nach dem Neu­start »Wii Error:004«, das wäre dann ein Hin­weis dar­auf, dass die Wii ver­sucht hat, unau­to­ri­sier­te Modi­fi­ka­tio­nen zu laden.  Nin­ten­do emp­fiehlt in die­sem Fall die uner­laub­ten Pro­gram­me und Spiel­stän­de zu löschen.

Neue Funk­tio­nen bringt das Firm­ware­up­date nicht, es geht ein­zig dar­um, die Hacker aus­zu­sper­ren. Angeb­lich soll sich die »Sys­tem­leis­tung ver­bes­sern«, wor­in das genau bestehen soll, sagt man bei Big N aber nicht.

Aller­dings: auch die neue Firm­ware wur­de von der Sze­ne in Rekord­zeit aus­ge­he­belt und alles ist wie vor­her… Nin­ten­do behaup­tet, die Modi­fi­ka­tio­nen sei­en ille­gal, die­ser Stand­punkt ist aller­dings recht­lich mehr als frag­wür­dig.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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