Update: Ich hatte vor einigen Wochen über die iOS-eReader-App eBookS von libri.de berichtet. Das Besondere daran ist, dass sie es ermöglicht, auch DRM-verseuchte eBooks lesen zu können – etwas, das leider auf iPhone oder iPad immer noch zu oft mit Problemen behaftet ist.
Als kurzer Rückblick sei erwähnt, dass diese App viele hübsche Kleinigkeiten zu bieten hat, beispielsweise die freie Wahl der Randbreite um den Text, aber leider einen schwerwiegenden Nachteil mit sich brachte: Beim Verlassen stürzte mein iPad reproduzierbar ab. Das ist natürlich ein Showstopper und machte die App unbrauchbar.
Der libri.de-Support versprach Abhilfe und diese ist nun da, seit Kurzem findet man im AppStore ein Update für eBookS mit dem überaus knappen Changelog »Performance-Verbesserungen«.
Und tatsächlich: seit dem Update funktioniert das Verlassen der App einwandfrei und führt nicht mehr zum Absturz. Sehr schön – versprochen und geliefert, so gefällt mir das!
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Und mal wieder neues Merchandisung bzw. Lizenzprodukte an denen Onkel George einen Haufen Kohle verdient. Notizbuch-Hersteller Moleskine stellt die neue STAR WARS-Serie vor. Auf den Covern sind wahlweise der Intro-Scroller zu sehen, oder eine Grafik, die dem Sprung in den Hyperraum nachempfunden ist. Es gibt die Bücher nur in einer begrenzten Stückzahl, vermutlich, damit man sie teurer verkaufen kann.
Was allerdings dann wirklich eine Nachricht für PhantaNews daraus macht, ist der von Moleskine dazu produzierte Werbefilm, der Origami-X-Wings und ‑T.I.E.-Fighter zeigt. Siehe oben. Abbildungen der Notizbücher: siehe unten.
Hauptsächlich gedacht ist dieses Zubehör fürs iPad 1 oder 2 hauptsächlich wahrscheinlich für die Spielesammlung mit den größten Spielhallenhits aus der guten alten Zeit, als Atari noch Atari war. Beim Kauf erhält man MISSILE COMMAND für lau, weitere Klassiker muss man gegen harte Devisen erwerben. Witzigerweise hilft einem der Stick gerade bei MISSILE COMMAND allerdings überhaupt nicht weiter, da das mit einem (simulierten) Trackball gesteuert wird.
Für alle anderen Alt-Spiele dürfte das Ding aber ganz gut kommen und zudem wahrscheinlich deutlich preisgünstiger sein, als das Arcade-Gehäuse iCade (der ehemalige Aprilscherz). Wahrscheinlich schreibe ich deswegen, weil der Preis für den Joystick bislang noch nicht genannt wurde, ebenso wenig, wann er auf den Markt kommen wird. Dennoch: für Retro-Fans wie mich natürlich eine feine Sache, insbesondere weil sich gerade Arcade-Klassiker in aller Regel mit dem Touchscreen nicht wirklich brauchbar steuern lassen.
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Abbildung Atari Arcade – Duo Powered JoystickCoypright 2011 Atari
Offiziell gibt es ihn noch nicht und mehr bekannt wurde über den neuesten eReader aus dem Hause Sony bereits jetzt nur deswegen, weil ein niederländischer Online-Shop ihn zu früh auf der Webseite hatte.
Der T1 besteht im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen nicht mehr aus Metall, sondern aus Plastik, was ihn aber nur geringfügig leichter (168 Gramm) als Vorgängermodelle mit Metallgehäuse macht. Zudem soll er mit WiFi daher kommen und das sechs-Zoll Pearl eInk-Display ist angeblich Multitouch-fähig. Er bringt 2GB an internem Speicher mit, der via SD-Karte erweitert werden kann. Angeblich soll man mit dem T1 auch direkt auf Google und die Wikipedia zugreifen können.
In Sachen Preis spricht man von ca. 165 Euro, das wäre für ein WiFi-taugliches Gerät wohl ganz okay, wobei man das abschließend erst beurteilen kann wenn alle Spezifikationen vorliegen. Ebenfalls noch unbekannt ist, ab wann das Gerät erhältlich sein wird (ich würde raten: zur Buchmesse?).
[Update 01.09.2011] Das Gerät soll laut Aussagen Sonys auf der IFA in Deutschland nur 149 Euro kosten und ab Oktober erhältlich sein (also pünktlich zur Buchmesse ;o).
CONQUER ONLINE ist ein Hack&Slash-MMO das ein wenig an DIABLO gemahnt und stammt vom chinesischen Entwickler und Publisher NetDragon. CO ist free2play und in seiner Variante für Desktop-Computer bereits seit einieger Zeit recht erfolgreich. Jetzt wurde angekündigt, dass es das Spiel »in Kürze« auch in einer Version fürs iPad geben soll.
CONQUER ONLINE wirkt tatsächlich wie eine DIABLO-Variante, die ihren Hintergrund aus der chinesischen Mythologie bezieht, ist bereits acht Jahre am Markt und konnte in der Zeit eine nicht unerhebliche Menge an Spielern interessieren: angeblich sind es insgesamt 10 Millionen aus über 100 Ländern (wobei man weiß, wie man solche PR-Zahlen interpretieren sollte).
Man kann aus sechs Klassen wählen, einer Unmenge von Waffen, das Spiel verfügt über Gildenverwaltung, haufenweise Endgegner und extrem schnelles und actionreiches PvP. CO hat einen Server in Europa, so dass es vermutlich nicht zu Lags aufgrund einer Verbindung nach sonstwo hin kommen wird.
Die iPad-Variante soll »in den nächsten Wochen« erscheinen, die App selbst wird kostenlos zu installieren sein, nach dem was ich auf der Webseite zum Spiel gesehen habe, gibt es allerdings einen Shop in dem »Punkte« zu erwerben sind, es ist also davon auszugehen, dass man im Spiel Gegenstände erwerben kann (oder muss). Wenn es raus ist, werde ich es mir mal ansehen (obwohl ich DIABLO nicht ansprechend finde).
Ganz frisch gibt es in Apfels App-Store eine kostenlose Anwendung der amerikanischen Raumfahrtbehörde mit dem Titel NASA Visualization Explorer. Mittels dieser App kann man die Erde und das uns umgebende Universum ganz einfach vom Wohnzimmersessel aus erforschen. Es werden aktuelle Texte und Artikel zu verschiedenen Projekten der NASA geboten, aber auch spektakuläre Bilder aus den Archiven. Der Download schlägt mit gerade mal 5 MB zu Buche und die App soll regelmäßig neue Inhalte anbieten, es ist also eine Internetverbindung nötig. Im Prinzip handelt es sich somit um einen Browser für das NASA-Archiv und einen Viewer für aktuelle Artikel.
Trotzdem: für Raumfahrtfans sicherlich ein Muss – und kostenlos, also gibt es kaum einen Grund, den Visualization Explorer nicht zu installieren. Ein erster Blick sagt mir soeben auf Anhieb: Bilder, Filme, Artikel, Lageausrichtungserkennung – cool!
Rechteinhaber CBS selbst bietet sie an, die App fürs iPad, die das Herz des Trekkers höher schlagen lässt: unter dem Titel STAR TREK PADD (das bezieht sich auf die Bezeichnung der ab TNG in den Serien verwendeten Handheld-Computer – im Prinzip den Vorbildern für die heutigen Tablet-PCs; die Bezeichnung für diese Geräte war PADD: »Personal Access Display Device«) bringt man die bereits von der offiziellen STAR TREK-Webseite bekannte Datenbank aufs Apple-Gerät.
Das natürlich im von Denise und Mike Okuda erfundenen LCARS-Design, also im Stil der Displays seit THE NEXT GENERATION – inklusive Computerstimme und Soundeffekten.
Die Datenbank umfasst so ziemlich alles, was man über das STAR TREK-Universum wissen muss, die Einträge reichen von Charakteren, über Schiffe bis hin zu technischem Gerät und natürlich Fremdrassen – aber auch Informationen zu Cast und Crew der Produktionen. Die App ist mit 190 MB nicht ganz klein, kostet 3,99 Euro und kann logischerweise über den iTunes-AppStore bezogen werden.
Für Trekker, Trekkies und Fans der Serien wohl ein Muss – ich gebe unumwunden zu, dass ich das PADD sofort gekauft habe… Nachteile sind leider: keine Lageerkennung, das Ganze funktioniert nur in Landscape, weiterhin nimmt das LCARS-Benutzerinterface dummerweise viel sinnlosen Platz ein, so dass die Inhalte sehr klein geraten können. Als Gimmick taugt das Ding für den Preis aber dennoch…
Screenshots von mir, Inhalte Copyright CBS
[Update:] Es stürzt ab, na ganz grandios, CBS – da ist ein schneller Patch fällig…
Es wurde lange über die neue Spielkonsole von Nintendo gemunkelt, die unter dem Arbeitstitel »Project Café« bekannt war und nun auf der E3 endlich vorgestellt wurde. Kaufen kann man sie allerdings noch nicht. Nintendo möchte mit dieser Konsole mit deutlich besseren Leistungsdaten als bei der Wii endlich bei den großen Jungs mitschwimmen.
Details zu den vorgeblichen Fähigkeiten der Konsole spare ich mir, die sind auf jeder Menge Seiten bis auf Monofilament-Dünne durchgekaut worden. Interessant aber die Ankündigung von Big-N-Chef Satoru Iwata, dass die Wii U keine DVDs und BlueRay-Disks wird abspielen können. Gegenüber Kotaku sagte er:
Der Grund hierfür ist, das wir glauben, dass hinreichend Personen bereits über Geräte verfügen, die in der Lage sind, DVDs und BlueRays abspielen zu können, so dass die durch das Einbauen dieser Funktionalität in die Wii U entstehenden Kosten aufgrund der auf den Technologien liegenden Patente nicht zu rechtfertigen wären.
Bitte? Meiner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium. Es wird ein optisches 25GB-Speichermedium Verwendung finden, das mit Sicherheit auf BlueRay basiert und dennoch will man entgegen der anderen Anbieter die Kunden zwingen, noch einen weiteren Player besitzen zu müssen, statt darauf zu setzen, dass die BR-Fähigkeit als cooles Feature ein zusätzliches Kaufkriterium ist? Ich würde es mir stark überlegen, ob ich nochmal eine Konsole anschaffe, die die Fähigkeit im Prinzip besitzt, bei der diese aber kastriert wurde, um keine Lizenzgebühren entrichten zu müssen, wie bereits bei der Wii geschehen. Dass diese Konsole die Fähigkeit tatsächlich hatte, bewies die Homebrew-Community recht zügig.
Insinder vermuten, dass der sehr aufwendige Controller mit Display in der Herstellung derart teuer ist, dass Nintendo an anderen Stellen stark sparen muss…
Das mag zwar sein Iwata San, trotzdem erneut ein sehr schlechter Plan. Ein ebenso schlechter Plan, wie den Browser der ersten Wii nie mit Updates zu versorgen…
Im Wohnzimmer bei der Nachbarin nebenan steht als TV noch eine alte Röhre und es gibt auch keinen Grund, die zu erneuern, solange sie noch läuft. Hin und wieder wird allerdings der Wunsch laut, auch mal einen Beitrag aus der ZDF-Mediathek anzuschauen, beispielsweise wenn man die Sendung selbst im herkömmlichen Pantoffelkino verpasst hat. Als das Fernsehgerät gebaut wurde, wussten die bei Loewe wahrscheinlich noch nicht mal, wie man »Internet« schreibt, es verfügt aber immerhin über zwei RGB-Eingänge via Scart. :o)
Neben der Kiste steht allerdings eine Wii und die kann ich via WLAN ins Netzwerk heben und die verfügt über den sogenannten »Internet-Channel«, mit dem man mittels Opera im Web surfen kann. Das wäre wohl die einfachste Möglichkeit die Mediathek mal eben auf den Fernseher zu zaubern. Dachte ich, doch ich hatte die Rechnung ohne Nintendo gemacht.
Der auf der Wii verfügbare Flash-Player ist uralt (und ich meine uuuuralt), deswegen erhalte ich auf den allermeisten Webseiten nur die Meldung »bitte aktualisieren Sie Ihren Flashplayer!«, so auch auf der Mediathek-Seite. An und für sich ein guter Vorschlag, allerdings stellt Nintendo kein Update zur Verfügung, das ich auf die Konsole spielen könnte um den Zustand zu verbessern – mal eben nur den Browser Opera zu aktualisieren oder ein Update des Players aufzuspielen: ebenfalls Fehlanzeige. Wie man aus zahllosen Beiträgen zu dem Thema im Web entnehmen kann ist seitens Nintendo nicht einmal geplant, ein Update anzubieten.
Hallo Nintendo? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein? Die Internettauglichkeit der Konsole bewerben und dann sowas? Kundenfreundlich geht ganz anders.
Eins haben die Nintendo-Fraggles damit aber geschafft: bisher hatte ich trotz Bastelleidenschaft keine Ambitionen, Homebrew auf der Wii auszuführen. Das hat sich soeben grundlegend geändert, selbst schuld, Big‑N. Wäre doch gelacht! Und man sieht wieder einmal, warum es schlecht ist, dem Hersteller vollständige Kontrolle darüber zuzugestehen, was man auf der erworbenen Hardware installieren darf und was nicht.
Nach den vollmundigen Ankündigungen gestern heute eher Enttäuschung. Zwar hat man sich tatsächlich mit Disney zusammen getan, um die TRON-BluRay-Veröffentlichung als Werbeträger zu nutzen (1982 erschienen TRON und der originale C64), aber tatsächlich kaufen kann man noch nichts, nur vorbestellen.
Auf der Shopseite von Commodore USA – die nach eigener Auskunft »weltweit liefern« kann man von einem Liefertermin für den »C64x« zwischen »Mitte Mai bis zum frühen April« (»mid May and early April«) lesen, man fragt sich, wie das zu verstehen sein soll – wahrscheinlich nur ein Schreibfehler. Die »Tastaturrechner« »VIC Pro« und »VIC Slim« sind erwerbbar, haben allerdings eine Lieferzeit von drei Wochen (demnach auch nur Vorbestellungen). Keine Spur vom Phoenix, allerdings scheint der eben in VIC Pro umbenannt worden zu sein – der alte Name war besser. Offenbar hat man einen Frühstart riskiert, um die TRON-BluRay-Veröffentlichung als Werbeträger nutzen zu können.
Keine Spur auch vom neuen Amiga OS, die Rechner werden vorerst mit Ubuntu 10.04 LTS ausgeliefert.
Abschließend ist die Preisgestaltung äußerst fragwürdig. Der C64x wird beispielsweise ab (!) einem Preis von $595 (ca. EUR 420 zum aktuellen Kurs) angeboten (es gibt auch ein Barebone für USD 250, die teuerste Variante kostet sagenhafte 895 Dollar!). Das ist für einen derart minimalistischen Rechner mit einer Atom-CPU im Leistungsbereich eines Netbooks aber ohne Bildschirm viel zu teuer, auch für ein geekiges Gadget. Ähnliches gilt für die beiden VIC-Varianten. Man sollte halt keine teuren Werbe-Lizenzen bei Disney kaufen…
Bisher leider: fail! Sollten die Preise nicht nach unten korrigiert werden sogar epic fail.
Hier noch Commodore USAs Werbeclip zu Tron, bei dem es noch nicht einmal für HD gereicht hat…
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