Onlive Games-Streaming unterstützt Android, in Kürze auch iOS

Onlive ist ein Dienst, der über das Netz Com­pu­ter­spie­le gestreamt bereit stellt, die man dann lokal spie­len kann. Das bedeu­tet, dass man kei­nen hoch­ge­züch­te­tem (und teu­ren) Boli­den mehr benö­tigt, um gra­fisch anspruchs­vol­le Games zu zocken, son­dern mit ver­gleichs­wei­se schwach­brüs­ti­gen Rech­nern aus­kommt. Bis­her funk­tio­nier­te das nur auf PCs, jetzt behaup­tet der Anbie­ter, ab sofort auch Android-Gerä­te und ‑Tablets via App zu unter­stüt­zen, in Kür­ze soll das auch auf iOS-basier­ten Gerä­ten wie dem iPho­ne und ins­be­son­de­re dem iPad klap­pen.

Ange­kün­digt wur­de auch ein draht­lo­ser Con­trol­ler (aller­dings für hap­pi­ge 50 Dol­lar), der das Spie­len der ent­spre­chen­den Games auf den mit Bedien­ele­men­ten übli­cher­wei­se karg aus­ge­rüs­te­ten Android- und iOS-basier­ten Gerä­ten ermög­li­chen soll. Ich bezweif­le nach wie vor stark, dass ARKHAM CITY oder CRYSIS 2 auf Smart­pho­nes spiel­bar sind, für Tablets könn­te das aber ins­be­son­de­re mit der Opti­on eines spe­zi­el­len Con­trol­lers tat­säch­lich funk­tio­nie­ren. Offen ist aller­dings die Fra­ge nach den Laten­zen im 3G-Betrieb.

Man wird abwar­ten müs­sen, ob das tat­säch­lich funk­tio­niert; soll­te es das, han­delt es sich aber um eine wirk­lich coo­le Sache, ins­be­son­de­re für Tablets.

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RUNES OF MAGIC im Browser

Betrei­ber Frogs­ter und der Brow­ser­spiel-Engi­ne-Spe­zia­list Kaly­do haben heu­te in einer Pres­se­mit­tei­lung ver­lau­ten las­sen, dass das MMO RUNES OF MAGIC dem­nächst auch im Brow­ser lau­fen soll, statt einen dezi­dier­ten Cli­ent zu benö­ti­gen.

Das Spie­len im Brow­ser aber bei­spiels­wei­se auch als Face­book-App soll bereits ab dem 2. Quar­tal 2011 ermög­licht wer­den, mit Prio­ri­tät auf die Ein­bin­dung auf dem sozia­len Netz­werk. Spiel­bar sein soll ROM ent­we­der im Fens­ter- oder im Voll­bild­mo­dus, Frogs­ter behaup­tet sehr voll­mun­dig, dass das im Ver­gleich zur Cli­ent-basier­ten Ver­si­on ohne Ein­schrän­kun­gen funk­tio­nie­ren soll.

Damit käme RUNES OF MAGIC mög­li­cher­wei­se aus der Cloud und wäre nutz­bar, ohne dass vor dem Spie­len ein Giga­byte-gro­ßer Cli­ent-Down­load not­wen­dig wür­de; es ist nach mei­nen Erfah­run­gen mit Brow­ser-basier­ten Games aller­dings mög­li­cher­wei­se davon aus­zu­ge­hen, dass es zu Ein­bu­ßen bei der Gra­fik­qua­li­tät kom­men könn­te – sie­he zum Bei­spiel BATTLESTAR GALACTICA ONLINE, aller­dings kommt dabei eine ande­re Tech­nik zum Ein­satz, näm­lich Unity, also im Prin­zip wie­der ein Cli­ent, der im Brow­ser läuft. Auch Kaly­dos Tech­nik setzt auf eine Engi­ne, hier heisst die­se  Game­bryo.

Ers­te Demos wol­len Frogs­ter und Kaly­do auf der Game Deve­lo­pers Con­fe­rence in San Fran­cis­co zei­gen, die vom 28. Febru­ar bis 4. März 2011 statt­fin­det.

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Die kom­plet­te Pres­se­mel­dung im voll­stän­di­gen Arti­kel.
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