Computerspiel

Kurztest: LAND’S END für die Oculus Go

»Ein Spiel von den Machern von MONUMENT VALLEY« – war einer der Teaser­sprü­che für die App LAND’S END für die Ocu­lus Go. Da ich das Head­set neu habe, und zum Tes­ten ein Game kau­fen woll­te, griff ich für 4,99 Euro zu. Wenn es von ust­wo games ist, kann es so übel nicht sein – dach­te ich.

Tat­säch­lich ist das Spiel an sich nicht schlecht. Man bewegt sich per Kurz­te­le­por­ta­tio­nen durch eine sti­li­sier­te aber ziem­lich stim­mungs­vol­le low-poly-Land­schaft und muss hier ver­schie­de­ne Rät­sel lösen, die zum einen dar­in bestehen, Punk­te mit Power­li­ni­en zu ver­bin­den, um irgend­was zu akti­vie­ren, das einen dann im Spiel wei­ter bringt. Bis­wei­len muss man auch Stei­ne her­um­le­vi­tie­ren, um die­se Ver­bin­dun­gen mög­lich zu machen. Was sich jetzt rela­tiv sim­pel anhört, könn­te ein ganz gran­dio­ses Game sein.

War­um nur »könn­te«?

Weil man für 4,99 gera­de mal fünf Level bekommt und die hat­te ich ohne gro­ße Eile und mit Her­um­pro­bie­ren an den Rät­seln in knapp 40 Minu­ten durch, das hal­te ich für eine Frech­heit. Man kann das höchs­tens als Demo ein­stu­fen, als Appe­ti­zer – und dafür ist es zu teu­er. LAND’S END wirkt für mich, als habe man ust­wo games gesagt: »Macht mal schnell was zum Launch der Ocu­lus Go, das kön­nen wir dann teu­er ver­ti­cken!« Aber das stimmt nicht, denn es gab das Game bereits für die Gear VR – da kos­te­te es sogar 7,99 Euro.

Wäre es ein voll­stän­di­ges Spiel mit mehr Leveln wür­de ich für die Rea­li­sie­rung, Stim­mung, Musik und vor allem die cle­ve­re VR-Steue­rung ver­mut­lich fünf Ster­ne ver­ge­ben. Für Preis/​Leistung kann ich aller­dings nur einen Stern gewäh­ren, und das nur mit viel Wohl­wol­len für das eigent­lich net­te Spiel­prin­zip und die Umset­zung auf der Ocu­lus Go.

Und des­we­gen ist der Kurz­test ein Kurz­test: weil das Spiel zu kurz ist …

Inves­tiert euer Geld lie­ber woan­ders oder war­tet dar­auf, dass LAND’S END im Ange­bot ist. 99 Cent hiel­te ich für ange­mes­sen. Sowas klop­pen Indie-Ent­wick­ler ver­mut­lich an einem Wochen­en­de in Unity zusam­men.

Pro­mo­gra­fik LAND’S END Copy­right ust­wo games

Erster Eindruck: Virtual Reality mit der Oculus Go

Ich war äußerst skep­tisch, als ich von der Ocu­lus Go hör­te, einem stan­da­lo­ne VR-Head­set mit ein­ge­bau­tem Android-Mini­com­pu­ter, das Vir­tu­al Rea­li­ty ohne Strip­pen ermög­li­chen soll. Denn ich besit­ze auch eine Ocu­lus Rift und ken­ne deren Leis­tungs­an­for­de­run­gen für den Rech­ner und auch die Pro­ble­me durch die exter­nen Sen­so­ren, die das Spiel­erleb­nis an vie­len Stel­len doch so erheb­lich ein­schrän­ken, dass ich die Bril­le lei­der trotz eigent­lich groß­ar­ti­ger VR-Erfah­rung kaum noch nut­ze.

Nach den ers­ten Rück­mel­dun­gen zur Go-Vari­an­te war ich dann doch neu­gie­rig und habe eine geor­dert. das geht aktu­ell nur über die offi­zi­el­le Ocu­lus-Sei­te, für Euro­pa wer­den die Head­sets aus den Nie­der­lan­den gelie­fert und die Bril­le war ratz­fatz da (ich gehe aber davon aus, dass es die Bril­le dem­nächst auch bei Ama­zon und Co geben wird). Der Preis liegt bei 220 Euro für die 32 GB-Vari­an­te und 270 Euro für die 64 GB-Ver­si­on. Die Spei­cher­an­ga­be sagt wie beim Smart­phone, wie vie­le Apps auf das Gerät pas­sen.

Die Ocu­lus Go kommt in grau­em Finish und erfreu­lich kom­pakt daher. Als Bril­len­trä­ger hat­te ich arge Sor­gen, ob die Seh­hil­fe dar­un­ter passt, aber hier hat man ganz offen­sicht­lich von der Rift gelernt: Man kann einen zusätz­li­chen Abstand­hal­ter ein­set­zen und mit dem passt mei­ne Bril­le völ­lig pro­blem­los unter die Mas­ke. Auch ansons­ten hat man in Sachen Bequem­lich­keit von den Erfah­run­gen mit den Vor­gän­ger­mo­del­len offen­sicht­lich gelernt.

Um das Gerät kon­fi­gu­rie­ren zu kön­nen, benö­tigt man zwin­gend ein Smart­phone und eine App, die gibts für Android und iOS, sowie einen Account bei Ocu­lus. Hier­bei soll­te der Daten-Para­noi­ker immer beden­ken, dass hin­ter dem Unter­neh­men Face­boook steht, und dass mit Sicher­heit Daten über den Nut­zer und die Nut­zung gesam­melt wer­den, auch wenn man an den Berech­ti­gun­gen und den Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lun­gen schrau­ben kann.
Die App führt den Nut­zer dann auch durch die Erst­in­stal­la­ti­on und gibt ein paar Bedien­hin­wei­se, das geht dann nach dem Auf­set­zen naht­los in der VR wei­ter.

Der Ocu­lus Go liegt ein mini­ma­lis­ti­scher Con­trol­ler bei. Zumin­dest wirkt der auf den ers­ten Blick mini­ma­lis­tisch, tat­säch­lich hat man eine erstaun­li­che Men­ge an Funk­tio­nen in das klei­ne Gerät gesteckt, neben drei Knöp­fen auch ein Game­pad mit Touch-Funk­ti­on, damit kann man eine Men­ge machen.

Was mir als ers­tes auf­fiel: Das Headt­rack­ing und die Erken­nung des Con­trol­ler sind fast schon erschre­ckend gut, und das ohne jeg­li­che exter­ne Sen­so­ren. Als zwei­tes muss ich äußerst ver­blüfft die Ton­wie­der­ga­be nen­nen. Obwohl kei­ne Kopf­hö­rer oder Laut­spre­cher zu erken­nen sind, wird der Sound ziem­lich prä­zi­se auf die Ohren pro­ji­ziert und das in einer für die­se Tech­nik erstaun­lich guten, wenn auch etwas mit­ten­las­ti­gen, Qua­li­tät. Wer etwas Ela­bo­rier­te­res möch­te, kann einen Kopf­hö­rer anschlie­ßen.
Beim Headt­rack­ing wird der VR-Vete­ran fest­stel­len, dass bei man­chen Situa­tio­nen dann die exter­nen Sen­so­ren oder ein Raum­track­ing doch feh­len, denn man kann bei­spiels­wei­se nicht durch Bewe­gung des Kop­fes »an Objek­ten vor­bei schau­en«, oder zumin­dest nur sehr rudi­men­tär, aber das kann man durch cle­ve­re Pro­gram­mie­rung der Apps wie­der wett machen.

Was die Bril­le für die­sen Preis bie­tet ist abso­lut über­zeu­gend und könn­te einen wei­te­ren Schritt zum Durch­bruch von VR-Lösun­gen dar­stel­len. Gut: Bei einem mobi­len Rech­ner muss man Ein­bu­ßen bei der Gra­fik­qua­li­tät hin­neh­men, aber wie wir wis­sen, ist der Spiel­witz letzt­end­lich wich­ti­ger als hoch­auf­lö­sen­de Kil­ler­gra­fik. audio­vi­su­el­le Stim­mung und geschick­tes Game­play sind für die Immersi­on oft aus­schlag­ge­ben­der.

Die Aus­wahl an Apps ist der­zeit noch etwas beschränkt, aber ich bin ziem­lich sicher, dass sich das schnell ändern wird, denn auch für die Ocu­lus Go kann man ein­fachst mit den übli­chen Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen Spie­le erstel­len.
Neben Spie­len gibt es diver­se »Expe­ri­en­ces«, bei­spiels­wei­se 3D-Fil­me, unter denen lei­der auch etli­che mit gerin­ger Auf­lö­sung, die man sich nicht wirk­lich geben möch­te. Auch Net­flix kann man mit der Bril­le im Kino­for­mat anse­hen, wenn man unbe­dingt möch­te.
Neben den spe­zi­ell für die Go kon­zi­pier­ten Apps hat man zudem Zugriff auf sol­che, die eigent­lich für Sam­sungs Gear VR gedacht waren, hier mög­li­cher­wei­se mit ein­ge­schränk­ten Mög­lich­kei­ten, da nicht für die Go opti­miert.

Her­aus­he­ben möch­te ich noch die Social Fea­tures, denn die Soft­ware bie­tet die Mög­lich­keit, sich einen Raum ein­zu­rich­ten, in dem man sich mit Freun­den (die eben­falls eine Go besit­zen) tref­fen und ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten nach­ge­hen kann, bei­spiels­wei­se zusam­men Vide­os schau­en, oder (im Moment noch sehr simp­le) Games zusam­men zu spie­len. Hier erhascht man aber schon mal einen klei­nen Aus­blick auf das, was hier mög­lich sein könn­te, nicht nur bei Spie­len, son­dern auch in Sachen Tele­prä­senz oder Zusam­men­ar­bei­ten über Ent­fer­nun­gen.

Mein bei­na­he ein­zi­ger Kri­tik­punkt ist die Akku­lauf­zeit, denn der wird durch die Games doch ordent­lich leer­ge­so­gen (nach einer Stun­de Nut­zung mit Spie­len ist der Akku halb leer). Dem kann man durch eine Power­bank ent­ge­gen­wir­ken, dann ist man auch wei­ter­hin nicht mit einem Netz­ge­rät ver­ka­belt. Zwei­ter klei­ner Kri­tik­punkt ist genau das feh­len­de Netz­teil, aber man kann jedes Han­dy­la­de­ge­rät mit Micro-USB-Ste­cker ver­wen­den, und davon lie­gen heut­zu­ta­ge in jedem Haus­halt eh meh­re­re her­um.

Alles in allem ist die Ocu­lus Go im Erst­ein­druck ein ganz groß­ar­ti­ges Stück Hard­ware, ins­be­son­de­re für die­sen Preis, das mit sei­nen aus­ge­klü­gel­ten Fea­tures und ergo­no­mi­scher Bedie­nung auch nicht-Nerds bei ers­ten Aus­flü­gen in die VR glück­lich machen dürf­te. Und das gilt ins­be­son­de­re auch wegen der Frei­heit, das Ding ohne jeg­li­che Ver­ka­be­lung qua­si über­all nut­zen zu kön­nen.

Nach­trag: Per USB an den Rech­ner ange­schlos­sen mel­det sich das Ding als Mas­sen­spei­cher, man kann also Medi­en wie Fotos oder Fil­me direkt dar­auf laden, ohne den Umweg über die App gehen zu müs­sen. Und ich hof­fe, dass man dar­über auch eige­ne Expe­ri­men­te in Unity oder ande­ren Game Engi­nes auf die Kis­te bekommt, ohne über den Ocu­lus App­s­to­re gehen zu müs­sen. Mal sehen, was die Spe­zia­lis­ten auf Red­dit dazu sagen.

Fotos von mir

Trailer: RED DEAD REDEMPTION II

Es gibt mal wie­der einen Trai­ler zu RED DEAD REDEMPTION 2, der Fort­set­zung zum Wild West-Spiel von Rock­star Games – und der ist wirk­lich hübsch und fängt das Wes­tern-Fee­ling mit Italo-Ein­schlag sehr gut ein. Die Prä­mis­se:

Ame­ri­ca, 1899. The end of the wild west era has begun as law­men hunt down the last remai­ning out­law gangs. Tho­se who will not sur­ren­der or suc­cumb are kil­led. After a rob­be­ry goes bad­ly wrong in the wes­tern town of Black­wa­ter, Arthur Mor­gan and the Van der Lin­de gang are forced to flee. With fede­ral agents and the best boun­ty hun­ters in the nati­on mas­sing on their heels, the gang must rob, ste­al and fight their way across the rug­ged heart­land of Ame­ri­ca in order to sur­vi­ve. As deepe­ning inter­nal divi­si­ons threa­ten to tear the gang apart, Arthur must make a choice bet­ween his own ide­als and loyal­ty to the gang who rai­sed him.

Das Spiel soll am 20. Okto­ber 2018 für PS4 und XBox One erschei­nen.

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Launch Trailer: THE SWORDS OF DITTO

Ich bin ja ein Freund die­ser klei­nen Spie­le mit Car­toon- oder Retro-Charme (oder bei­dem). Mein Lieb­lings­spiel im ver­gan­ge­nen Jahr war STEAMWORLD DIG 2 (und ich hof­fe instän­dig, dass es einen drit­ten Teil geben wird), auch BLOSSOM TALES hat mir eine Men­ge Spaß berei­tet, nicht nur wegen der zahl­lo­sen offen­sicht­li­chen Refe­ren­zen zu den frü­hen LEGEND OF ZEL­DA-Ite­ra­tio­nen.

Devol­ver Digi­tal und one­bit­bey­ond zei­gen jetzt den Launch-Trai­ler zum Action Adven­ture THE SWORDS OF DITTO, das ges­tern für PC und Play­sta­ti­on 4 erschie­nen ist. Mal abge­se­hen von den Ani­ma­ti­ons­se­quen­zen (die wur­den von Power­house Ani­ma­ti­on gestal­tet, die unter ande­rem auch für Net­flix CASTLEVANIA gemacht haben), sieht auch das Game­play ganz nach mei­nem Geschmack aus. Und das bes­te dar­an: Das kann man auch Co-op mit Freun­den spie­len.

Mehr Infor­ma­tio­nen auf der Web­sei­te zum Spiel. Die PC-Ver­sio­nen bekommt man bei Steam oder Good Old Games zum Preis von 19,99 Euro. Die PS4-Fas­sung gibt’s eben­falls als Down­load im Play­sta­ti­on Store.

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Trailer: FROSTPUNK

End­lich mal wie­der eine neue Wort­kom­bi­na­ti­on mit »Punk«. ;)

Aber mal im Ernst: 11 bit stu­di­os zei­gen einen Game­play-Trai­ler zu ihrem Eis­zeit-Steam­punk-Auf­bau­spiel FROSTPUNK. Dabei ist die Prä­mis­se wie folgt (Über­set­zung von mir):

In einer gefro­re­nen Welt ent­wi­ckeln die Bewoh­ner dampf­ge­trie­be­ne Tech­no­lo­gien, um gegen die über­wäl­ti­gen­de Käl­te anzu­kom­men. Der Herr­scher über die Stadt muss sich sowohl um die Bewoh­ner küm­mern, aber auch die Infra­struk­tur aus­bau­en und instand hal­ten. Die tak­ti­schen Fähig­kei­ten des Anfüh­rers wer­den immer wie­der auf die Pro­be gestellt, regel­mä­ßig muss er sich mora­li­schen Fra­gen stel­len und was wir unter einer orga­ni­sier­ten Gesell­schaft ver­ste­hen. Opti­mie­rung und Res­sour­cen­ma­nage­ment ste­hen oft in direk­tem Gegen­satz zu Empa­thie und über­leg­ten Ent­schei­dun­gen. Wäh­rend anfangs die Ver­wal­tung von Stadt und Gesell­schaft im Vor­der­grund ste­hen, kommt irgend­wann die Erkun­dung der Umwelt hin­zu, um die Ver­gan­gen­heit zu erfor­schen, und was zum Zustand der Welt geführt hat.

FROSTPUNK ist ab dem 24. April bei Steam für PCs ver­füg­bar, man kann es aber auch bei Ama­zon bestel­len (dort aller­dings mit einem Erschei­nungs­ter­min am 17. Mai 2018), der Preis liegt dort bei 29,99 Euro.

Dank an Mathi­as Heil­mann für’s Fin­den.

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[aar­ti­kel titel=»Frostpunk« medium=»Computerspiel«]B07CF3HRYL[/aartikel]

Crowdfunding: MYST 25th Anniversary Collection

Im Herbst 1993 kam ein Spiel auf den Markt, das in sei­ner Art damals ein­zig­ar­tig war, und MYST sowie des­sen Nach­fol­ger schaff­ten es schnell, nicht zuletzt ihrer Hin­ter­grund­ge­schich­te, eine treue Fan­ba­sis auf­zu­bau­en. MYST wur­de eins meist­ver­kauf­ten Spie­le des 20. Jahr­hun­derts.

Das ist dem­nächst 25 Jah­re her und Ent­wick­ler Cyan möch­te das gebüh­rend fei­ern. Bei Kick­star­ter fin­det ein Crowd­fun­ding statt, mit dem Ziel alle Spie­le in Zusam­men­ar­beit mit Good Old Games in eine Form zu brin­gen, die auf Win­dows 10 lauf­fä­hig ist und als Bund­le erneut her­aus zu brin­gen.

Es geht dabei um die sie­ben Games MYST (Mas­ter­pie­ce Edi­ti­on), RIVEN, MYST III EXILE, MYST IV REVELATION, MYST V – END OF AGES, MYST URU und real­MYST.

Wer bei Kick­star­ter ein ent­spre­chen­des Pled­ge­le­vel wählt, kann dazu Gim­micks bekom­men, die man danach nie mehr erhal­ten wird, bei­spiels­wei­se rea­le Props aus den Spie­len, dar­un­ter eins der inter­ak­ti­ven Bücher.

Der Min­dest­ein­satz für die sie­ben MYST-Inkar­na­tio­nen als Down­load ist dabei 49 Dol­lar (aktu­ell ca. 40 Euro), nach oben ist der Ein­satz bei­na­he offen.

Alle Infor­ma­tio­nen fin­det man auf der Pro­jekt­sei­te bei Kick­star­ter, noch hat man 38 Tage Zeit, das zu unter­stüt­zen. Man könn­te aller­dings auch war­ten, bis das Gan­ze offi­zi­ell für jeden bei GoG erhält­lich ist, denn das Fun­ding­ziel wur­de – wie zu erwar­ten war – in Rekord­zeit erreicht.

Logo MYST 25th Anni­ver­sa­ry Coll­ec­tion Copy­right Cyan Worlds, Inc.

DUAL UNIVERSE Trailer: Community-Made Outposts

Ich hat­te an die­ser Stel­le bereits mehr­fach über DUAL UNIVERSE von Nova­quark berich­tet. Es han­delt sich dabei um ein via Crowd­fun­ding finan­zier­tes (unter ande­rem auch von mir) Mul­ti­play­er-Com­pu­ter­spiel mit Schwer­punkt auf User Gen­ra­ted Con­tent. UGC hal­te ich für einen der zen­tra­len Punk­te in der Zukunft der Spie­le­bran­che, denn Betrei­ber gro­ßer MMOs kön­nen allein längst nicht mehr mit dem Wunsch der Spie­ler nach neu­em Con­tent mit­hal­ten. Wenn bei­spiels­wei­se eine neue Erwei­te­rung für WORLD OF WARCRAFT her­aus kommt, dann führt das für weni­ge Wochen wie­der zu erheb­li­chem Spie­ler­zu­wachs. Von denen wan­dern aller­dings etli­che auch nach ver­gleichs­wei­se kur­zer Zeit wie­der ab, wenn sie den neu­en Con­tent durch­ge­spielt haben. Mit UGC könn­te es stän­dig neu­en Con­tent geben, auch wenn der natür­lich übli­cher­wei­se vor Ver­öf­fent­li­chung vom Betrei­ber auf Rechts­kon­for­mi­tät über­prüft wer­den muss. Der Auf­wand hier­für dürf­te aller­dings deut­lich gerin­ger sein, als immer neue Erwei­te­run­gen raus­zu­pum­pen, zudem man Kon­for­mi­tät mit Regeln auch durch Peer Reviews sicher­stel­len könn­te, also auch das kann man zumin­dest teil­wei­se in die Com­mu­ni­ty aus­la­gern.

DUAL UNIVERSE ist der­zeit in der Pre-Alpha-Pha­se und und wenn die Ser­ver alle paar Tage aktiv sind wird getes­tet, was die Voxel-Engi­ne jetzt schon kann, die es Spie­lern ermög­licht, Bau­wer­ke oder Raum­schif­fe zu bau­en – vom klei­nen Ein­mann-Hover­craft bis zum Raum­schiff in der Grö­ße eines Stern­zer­stö­rers.

Aus einer aktu­el­len Pres­se­mit­tei­lung:

Den Kern von Dual Uni­ver­se bil­det eine völ­lig neue Tech­no­lo­gie, der CSSC (Con­ti­nuous Sin­gle-Shard Clus­ter). Die­ser ver­wal­tet das Meta­ver­sum, ein ein­zel­nes Uni­ver­sum, wel­ches Mil­lio­nen von Spie­lern gleich­zei­tig beher­bergt und ohne Lade­bild­schir­me aus­kommt. Die­se Frei­heit reprä­sen­tiert die Visi­on von Wis­sen­schaft­ler und KI-Exper­te Jean-Chris­to­phe Bail­lie, dem Grün­der von Nova­quark.

Lei­der kann ich bis­her noch kei­ne Spiel­be­rich­te oder Screen­shots lie­fern, da nach wie vor eine Ver­schwie­gen­heits­ver­pflich­tung aktiv ist. Aber ein Video kann ich anbie­ten, in dem Nova­quark selbst zeigt, was Spie­ler schon so alles gebaut haben.

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Virtual Reality Update für die WIPEOUT OMEGA COLLECTION

2017 erschien für Sonys Play­sta­ti­on 4 die WIPEOUT OMEGA COLLECTION, eine Samm­lung mit remas­ter­ten Ver­sio­nen der futu­ris­ti­schen Racer WipEout HD (2008), WipEout HD Fury (2009) und WipEout 2048 (2012). Das ers­te Spiel der Rei­he (eben WIPEOUT) wur­de bereits 1995 für die ers­te Play­sta­ti­on ver­öf­fent­licht.

Wer die ver­schie­de­nen WIPEOUT-Inkar­na­tio­nen kennt, der weiß, dass es da schnell zur Sache geht und schnel­le Refle­xe gefragt sind.

Besit­zer der PS4-Samm­lung die auch über ein PSVR-Head­set ver­fü­gen kön­nen sich freu­en, denn jetzt gibt es ein kos­ten­frei­es VR-Update dafür. Dabei sind die hohen Geschwin­dig­kei­ten und schar­fen Kur­ven natür­lich eigent­lich ein Garant für Übel­keit durch Simu­la­tor Sick­ness. Bei der Adap­ti­on für VR ver­such­te man das aller­dings abzu­mil­dern. Zum einen gibt es diver­se Kom­fort-Ein­stel­lun­gen, zum ande­ren hat man die Prä­sen­ta­ti­on ver­än­dert, bei­spiels­wei­se sieht man in der VR-Fas­sung ein Cock­pit, wel­ches sich auch noch unab­hän­gig vom rest­li­chen Schiff dre­hen kann, was das Renn­ge­sche­hen noch­mal abmil­dert.

Wer das Spiel besitzt muss ein­fach nur ein Update aus­füh­ren, um an die PSVR-Ver­si­on zu bekom­men. Wer den Sale bei Aldi ver­passt hat, kann das Spiel aktu­ell für ca. 30 Euro kau­fen.

Die WIPEOUT OMEGA COLLECTION steht hier im Schrank, ich wer­de das VR-Update mal aus­pro­bie­ren und dann berich­ten, wie schnell es zum ers­ten Erbre­chen kam … :)

Pro­mo­gra­fik Copy­right Sony Com­pu­ter Enter­tain­ment

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Zahl was Du willst: Humble Indie Bundle 19

Es gibt mal wie­der ein Hum­ble Indie Bund­le, also ein Games-Paket aus der Rei­he, mit der bei Hum­ble­Bund­le Inc damals allen begon­nen hat.

Stu­fe eins: Bis ca. fünf Euro erhält man Hal­cyon 6: Lightspeed Edi­ti­on, Mini Metro und Raku­en.

Stu­fe zwei: Inves­tiert man mehr als fünf Euro, kom­men noch Keep Tal­king and Nobo­dy Explo­des, SOMA und Poly Bridge hin­zu, sowie in ca. sechs Tagen wei­te­re bis dato unbe­kann­te Spie­le.

Auf Stu­fe drei kommt für min­des­tens ca. 12 Euro noch SUPERHOT hin­zu.

Das Gan­ze läuft noch knapp über zwölf Tage, man kann das Bund­le wie immer direkt im Hum­ble Bund­le Store kau­fen, dafür benö­tigt man ein Kon­to.

Wie immer gehen Tei­le der Ein­nah­men an wohl­tä­ti­ge Zwe­cke.

Science Fiction-Kurzfilm: STRANGE BEASTS

Der SF-Kurz­film STRANGE BEASTS von Maga­li Bar­bé schickt uns in eine Zukunft, die in drei Minu­ten begin­nen könn­te. Er befasst sich mit Aug­men­ted Rea­li­ty, ein wenig ange­lehnt an POKÉMON GO – aber viel wei­ter. Wie weit kann das gehen?

Es spie­len Timo­thy Renouf, Pop­py Poliv­nick und merk­wür­di­ge Vie­cher.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​H​e​G​W​o​h​0​r​Uvw

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