Nach Verschiebungen und Reshoots kommen wir jetzt offenbar mit der MCU-Fernsehserie THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER, die sich um die beiden Charaktere aus dem Titel dreht, weiter. Es gibt jetzt einen ersten Trailer, Marvel und Disney+ nennen es einen »exclusive first look« – und der ist so exklusiv, dass sie ihn sogar auf Youtube stellen … ;)
Einen Starttermin gibt es jetzt auch: Das Ganze soll am 19. März 2021 auf dem Streamingdienst starten. Muss ich mein abo etwa doch verlängern? Aufgrund der Tatsache, dass es keine echtenNeuheiten auf Disney+ gibt, wollte ich eigentlich nach dem Ende von MANDALORIAN mein Jahresabo zum März kündigen.
Dem Trailer nach zu urteilen lässt man sich nicht lumpen, das sieht nach ordentlich Production Values für eine Fernsehserie aus.
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Bioware hat einen weiteren Teil seiner MASS EFFECT-Saga angekündigt. Das ist aber tatsächlich nur eine frühe Ankündigung, um den Hypetrain schon mal anzuschieben, da das Projekt, an dem nach eigenen Aussagen »ein Entwickler-Veteranenteam« arbeitet, sich in einer sehr frühen Phase befindet.
Wollen wir hoffen, dass das diesmal besser funktioniert, als bei MASS EFFECT ANDROMEDA, bei hinterher heraus kam, dass man ein deutlich komplexeres Spiel abliefern wollte, aber dessen Produktion mittendrin zusammengestutzt werden musste, weil die Electronic Arts-Manager Ergebnisse sehen wollten. Das und de verfrühte Veröffentlichung führte daraufhin zu den zahllosen bekannten Problemen beispielsweise mit der NPC-Mimik. Auch ansonsten fand ich das Game nicht wirklich schlecht, aber dennoch für ein MASS EFFECT-Spiel eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich.
Jetzt machen sie möglicherweise wieder einen Fehler damit, den Hype zu früh starten zu wollen. Aber vielleicht wird es auch gut, sie haben einen Ruf wiederherzustellen, der nicht nur durch ANDROMEDA beschädigt wurde, sondern auch durch den sehr lustlos wirkenden Betrieb des STAR WARS-MMOs THE OLD REPUBLIC weiterhin beschädigt wird.
Dass man am Ende des Teasers Liara T´Soni sieht ist allerdings eher ein gutes Zeichen.
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Es ist nicht mehr lange hin bis zum Start der BBC-Serie THE WATCH, die von Terry Pratchetts Scheibenwelt-Romanen inspiriert wurde, sich aber nicht sklavisch an die Vorlage hält (was schon im Vorfeld zu einigen Differenzen führte, ich warte lieber mal das Ergebnis ab).
Anyone can be a hero. THE WATCH, an all-new series inspired by characters created by Sir Terry Pratchett stars Richard Dormer as Vimes and Lara Rossi as Lady Sybil Ramkin.
THE WATCH startet am 3. Januar 2021 auf BBC America.
ALIEN – THE MESSAGE ist ein Fanfilm von direx1974, dessen Länge von 42 Minuten insbesondere deswegen bemerkenswert ist, weil er komplett in der Animationssoftware iClone realisiert wurde. Und im Gegensatz zu anderen iClone-Spielereien sieht das insbesondere für ein Fanprojekt bemerkenswert gut aus. Schnitt und Postproduktion sind top. Ich habe ebenfalls eine iClone-Lizenz und es war mir absolut nicht bewusst, dass man sowas damit realisieren kann. Respekt.
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Für den nächsten SPIDER-MAN-Film mit Tom Holland scheint man sich auf einiges vorbereiten zu müssen, denn offensichtlich will man Content aus verschiedenen vergangenen Prä-MCU-Kino-Inkarnationen des freundlichen Netzschwingers aus der Nachbarschaft mischen.
Bereits bekannt ist, dass Jamie Foxx die Rolle als Electro wieder aufnehmen wird. Die hatte er 2014 in AMAZING SPIDER-MAN 2 – RISE OF ELECTRO gespielt, damals hatte Andrew Garfield die Titelrolle gespielt, musste diese aber wieder abgeben, als sich Marvel und Sony hinsichtlich von SPIDER-MAN im Marvel Cinematic Universe einigten.
Und jetzt kommts: Wie der Hollywood Reporter meldet, wird Alfred Molina erneut die Rolle von Otto Octavio alias Doctor Octopus übernehmen. Der hatte die mit großer Anerkennung durch die Fans in Sam Raimis 2004 veröffentlichten SPIDER-MAN 2 gespielt, damals wurde der Titelheld durch Tobey Maguire dargestellt. Rausgekommen war Molinas Teilnahme, nachdem er bei Dreharbeiten gesehen wurde.
Übrigens gibt es auch – bislang unbestätige – Gerüchte aus üblicherweise vertrauenswürdigen Quellen, dass Garfield und Maguire die Rolle im nächsten SPIDER-MAN-Film ebenfalls nochmal übernehmen sollen. Denkbar sind Überschneidungen verschiedener Realitäten – für Marvel nun wahrlich nichts Neues.
Wer jetzt immer noch keinen Bock auf den Film hat, dem ist vermutlich nicht mehr zu helfen. ;)
Update: Laut Collider soll Kirsten Dunst ihre Rolle als Mary-Jane wieder aufnehmen und Emma Stone wird als Gwen Stacy zurückkehren.
Nach langem Warten und ein paar Terminverschiebungen soll es morgen tatsächlich endlich so sein: CD Projekt Reds Computerspiele-Epos CYBERPUNK 2077 soll für PC, XBox One, Playstation 4 und Stadia erscheinen. Die neuen Next-Gen Konsolen sollen später folgen.
Kurz vor dem Start gab es noch Querelen um den Titel: Zum einen hatten CD Projekt Red versprochen, dass es keine für die Entwickler äußerst stressige Crunchtime geben würde – und die gab es offenbar doch.
Zweitens hat sich herausgestellt, dass es offenbar Sequenzen im Spiel gibt, die bei Epileptikern mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Anfall auslösen. Nachdem eine Reviewerin darauf hingewiesen hatte und auch, dass das so ziemlich exakt dieselbe Art von Flackern ist, die auch bei medizinischen Diagnostiken und Untersuchungen angewendet wird, haben die Macher sofort eingelenkt und Besserung versprochen. Eine entsprechende Epilepsie-Warnung ist zwar in der Lizenzvereinbarung in einem Textwust versteckt, dort will man sich allerdings von allen Verantwortlichkeiten freisprechen. Aufgrund der Rückmeldung hat man bei den Machern jetzt allerdings offensichtlich berechtigte Furcht vor einem PR-Desaster.
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Einen neuen Comic um den Urvater aller Blutsauger gibt es bei Splitter: Der Band um DRACULA erscheint gerade noch pünktlich vor Weihnachten am 18. Dezember 2020:
DRACULA von Georges Bess ist keine experimentelle oder freie Interpretation von Stokers Roman, sondern vielmehr eine auf grafische und erzählerische Exzellenz ausgelegte werkgetreue Überführung in die Neunte Kunst. Kunst ließe sich in diesem Zusammenhang mit Recht in Großbuchstaben schreiben, denn mit Georges Bess, der vor allem für seine Kooperationen mit dem legendären Alejandro Jodorowsky bekannt wurde (bei Der weiße Lama, Anibal 5 oder Juan Solo), widmet sich einer der bekanntesten Altmeister der frankobelgischen Comickunst dem Stoff. In ausufernden, schwarz-weißen Tuschezeichnungen erforscht Bess den fundamentalen Grusel von Dracula auf über 200 Comic-Seiten – ein monumentales Werk, das seine bibliophile Aufmachung mit doppelt vergoldetem Cover im Splitter-Überformat mehr als verdient.
Der Band ist sagenhafte 200 Seiten dick und erleichtert die Geldbörse um 39,80 Euro, die ISBN ist 978–3‑96219–570‑0. Weitere Informationen findet man direkt beim Verlag.
Es musste ja kommen. Auf Youtube findet man ein Metal-Cover der Titelmelodie von THE MANDALORIAN, das brilliante Original ist von Ludwig Göransson, aber diese Fassung macht auch richtig Spaß.
Schaut es euch schnell an, bevor Darth Disney es offline nehmen lässt.
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Vor dem Ende der skurrilen Hexen-Serie THE CHILLING ADVENTURES OF SABRINA gibt es für die Fans nochmal ein Wiedersehen mit Sabrina Spellman (dargestellt von Kiernan Shipka), denn Netflix hatte eine abschließende Staffel genehmigt. Die soll am 31. Dezember starten und könnte somit vielleicht dem einen oder der anderen über die ausgefallene Silvesterfeier hinweg helfen.
Zusammenfassung:
Sabrina’s new normal quickly dissolves as menacing spirits set their sights on Greendale. In a battle of supernatural wits, who will be left standing?
Es gibt selbstverständlich ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und wie man die Show kennt, sind selbst Gastauftritte von eigentlich Verblichenen nicht ausgeschlossen. Und es scheint diesmal gegen eine Art Große Alte zu gehen, wenn man dem Trailer glauben darf.
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Medienriese Warner bricht endgültig mit alten Regeln. Ab dem nächsten Jahr will man so ziemlich alle seiner potentiellen Blockbuster (beispielsweise WONDER WOMAN 1984, DUNE, GODZILLA VS. KONG, MATRIX 4) zeitgleich zum Kinostart auch auf HBO Max zeigen. Hierzulande gibt es also keinen Grund sich darüber zu freuen oder es zu verfluchen, weil das erst einmal nur für die USA gilt. Dennoch ist diese Ankündigung so etwas wie ein Dammbruch, der für viel Streit zwischen Studios und Kinos sorgen wird. Angesichts des zu erwartenden Aufschreis der Kinoketten beeilt man sich bei Waner hinzuzufügen, »es handle sich erst einmal um ein auf Jahr zeitlich begrenztes Experiment«, weiterhin werden die Filme nach Release nur für einen Monat auf der Plattform zu sehen sein.
Ja sicher. Nicht. Wenn diese Würmer einmal aus der Dose sind, sehe ich eher keine Chance dafür, dass der Medienriese die Praktik wieder abschafft. Das würde dann nämlich die HBO Max-Abonnenten erzürnen, die sich nach dem Jahr daran gewöhnt haben dürften, die Filme über den Dienst zu sehen.
Willkommen im 21. Jahrhundert, meiner Ansicht nach war diese Entwicklung absehbar und durch die digitale Disruption (die immer noch viele nicht wahrhaben wollen) unvermeidbar. In den USA gingen die Menschen im Jahr 2019 durchschnittlich vier mal ins Kino, das ist der niedrigste Wert seit 2004.
Allerdings werden die Studios sich überlegen müssen, ob sie die vorhandenen und ziemlich treuen Kinofans tatsächlich nachhaltig verprellen wollen, indem erstere für ein massives Kinosterben verantwortlich gemacht und auch sicher sein werden. Denn es ist so sicher wie das »This is the way« in einer weit entfernten Galaxis, dass die restlichen großen Namen es Warner gleichtun werden, allein schon aus Wettbewerbsgründen.
Nicht aus dem Auge verlieren darf man bei den Studios allerdings die internationalen Fans. Sicherlich ist die Maßnahme auch darin begründet, dass uns die Pandemie noch ein paar Monate begleiten wird und manch einer es sich gut überlegen wird, ob er es wagen möchte, im Kino angesteckt zu werden. HBO Max wird nur in den USA angeboten, in dem Fall würden die international Filmfans in Sachen Film-Streaming leer ausgehen. Ähnlich gilt das für andere Studios. Als einziger fein raus wäre Disney mit seinem Streamingdienst Disney+, der ziemlich flächendeckend angeboten wird.
Auf der anderen Seite sitzen Warner und Co am längeren Ende des Hebels: Gäbe es keine Kinos mehr, wären die Filmfans umso mehr auf die Streamingdienste angewiesen.
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