Sony verschiebt Filmveröffentlichungen ins nächste Jahr

Sony verschiebt Filmveröffentlichungen ins nächste Jahr

Bei Sony scheint man wenig Hoff­nung zu haben, dass die Coro­na-Kri­se schnell vor­über ist, denn das Stu­dio ver­schiebt einen Hau­fen sei­ner high-pro­fi­le-Fil­me, etli­che davon gleich ins nächs­te Jahr, man­che Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen in 2021 wur­den eben­falls bereits auf spä­te­re Ter­mi­ne gelegt. Das hat mei­ner Mei­nung nicht nur damit zu tun, dass die Kinos geschlos­sen sind, son­dern auch damit, dass man im Moment gar nicht die Chan­ce hat, wei­ter zu pro­du­zie­ren. Post­pro­duc­tion mag via Home­of­fice gera­de noch gehen (in den aller­meis­ten Fäl­len eher nicht), aber Dreh­ar­bei­ten sind qua­si unmög­lich. Kann auch gut sein, dass wir dafür mehr ani­mier­te Fea­tures zu sehen bekom­men wer­den, aber auch Com­pu­ter­ani­ma­tio­nen stampft man nicht mal eben aus dem Boden. Auch Fil­me wie GHOSTBUSTERS: AFTERLIFE oder MORBIUS, die schon im Juli hät­ten star­ten sol­len, wur­den auf 2021 gescho­ben.

Die neu­en US-Start­ter­mi­ne diver­ser Sony-Strei­fen sind wie folgt:

  • Grey­hound – noch kein neu­er Ter­min (war: 12.06.2020)
  • Father­hood – 15.01.2021 (war: 23.10.2020)
  • Peter Rab­bit 2: The Runa­way – 15.01.2021 (war: 07.08.2020)
  • Ghost­bus­ters: After­li­fe – 05.03.2021 (war: 10.07.2020)
  • Mor­bi­us – 19.03.2021 (war: 31.07.2020)
  • Unchar­ted – 08.10.2021 (war: 05.03.2021)
  • noch titel­lo­ser Sony/Marvel – noch kein neu­er Ter­min (war: 08.10.2021)

Auch ande­re Stu­di­os han­deln ähn­lich, wenn auch meist bis­her nicht der­art dras­tisch. NO TIME TO DIE wur­de bei­spiels­wei­se vom Mai auf Novem­ber ver­scho­ben und WONDER WOMAN 84 vom 5. Juni auf den 14. August. Dis­ney hat für MULAN noch gar kei­nen neu­en Ter­min genannt.

Je nach­dem wann die Kinos wie­der öff­nen dür­fen, kann man aber davon aus­ge­hen, dass es zu wei­te­ren Ter­min­ver­schie­bun­gen kom­men wird, man­che davon viel­leicht auch wie­der zurück.

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Amazon startet »Prime Video Cinema« und zeigt aktuelle Kinofilme als Stream

Amazon startet »Prime Video Cinema« und zeigt aktuelle Kinofilme als Stream

Das ist eine Ent­wick­lung, mit der ich bereits gerech­net hat­te: Ama­zon star­tet in Zusam­men­ar­beit mit eini­gen Hol­ly­wood-Stu­di­os einen neu­en Dienst namens »Ama­zon Prime Video Cine­ma«. Dort kann man gegen einen Obo­lus aktu­el­le Kino­ver­öf­fent­li­chun­gen als Stream mie­ten oder kau­fen (bei man­chen davon gibt es nur die teu­re­re Kauf­op­ti­on).

Das hängt natür­lich direkt mit der Tat­sa­che zusam­men, dass aktu­ell auf­grund der Coro­na-Kri­se alle Kinos geschlos­sen sind. Man­che Film­ver­öf­fent­li­chun­gen wur­den von den Stu­di­os bereits auf einen neu­en Ter­min oder auf unbe­stimm­te Zeit ver­scho­ben.

Das wur­de natür­lich zuerst beim US-Mut­ter­kon­zern ange­bo­ten, inzwi­schen gibt es aber auch bereits ers­te aktu­el­le Fil­me bei der deut­schen Depen­dance, bei­spiels­wei­se EMMA oder DER UNSICHTBARE (das Ange­bot ist hier­zu­lan­de aller­dings der­zeit noch deut­lich klei­ner als in den USA). Hier­bei kos­tet das Aus­lei­hen im deut­schen Shop ver­gleichs­wei­se teu­re 17,99 Euro. Dafür hat man den Film 30 Tage lang in der eige­nen Film­bi­blio­thek, ein­mal gestar­tet hat man 48 Stun­den lang Zeit, um ihn sich kom­plett anzu­se­hen. Pro­blem in Deutsch­land: Momen­tan muss man die­se aktu­el­len Fil­me noch suchen, es gibt kei­ne Über­sichts­sei­te.

Ich gehe davon aus, dass die­ses Ange­bot noch aus­ge­baut wer­den wird. Ange­sichts der Hand­ha­bung der Strea­ming­rech­te in der Ver­gan­gen­heit hal­te ich das Ange­bot schon für so etwas wie eine klei­ne Sen­sa­ti­on. COVID-19 machts mög­lich.

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Geplant: Science Fiction Film-Vierteiler DAWN OF THE PALADIN

Geplant: Science Fiction Film-Vierteiler DAWN OF THE PALADIN

Müde von Remakes, Reboots und der Fort­set­zung von der Fort­set­zung? Dann könn­te DAWN OF THE PALADIN etwas für euch sein. Das ist ein geplan­ter Film-Vier­tei­ler fürs Kino. Dirk Hoogs­tra (VIKINGS, SONS OF LIBERTY) ent­wi­ckelt mit sei­ner Fir­ma Tri­ton City Enter­tain­ment das neue Fran­chise. Die Idee ist von Hoogs­tra, der schrieb zusam­men mit Chris Col­lins (THE MAN IN THE HIGH CASTLE, JOHN WICK 3) das Dreh­buch für den ers­ten Film, Col­lins wird dann auch Regie füh­ren. Letz­te­rer hat­te zuvor bei­spiels­wei­se Skrip­te für CLONE WARS bei­gesteu­ert und ist aus­füh­ren­der Pro­du­zent der kom­men­den JOHN WICK-Spin­off­se­rie THE CONTINENTAL.

Die Infor­ma­tio­nen dar­über, wor­um es bei DAWN OF THE PALADIN gehen wird sind noch etwas dünn. Offen­bar han­delt die Qua­dro­lo­gie um die Aben­teu­er einer Trup­pe von Frie­dens­wäch­tern auf einer aus drei Pla­ne­ten bestehen­den, abge­le­ge­nen Kolo­nie.

Im Moment sucht man nach einem nam­haf­ten Stu­dio für die Umset­zung, des­we­gen gibt es auch noch kei­ne wei­te­ren Details zu Beset­zung oder Start­ter­min. Wir berich­ten, wenn wir mehr erfah­ren.

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STARGATE: Neue Filmtrilogie – Emmerich führt Regie

STARGATE: Neue Filmtrilogie – Emmerich führt Regie

Roland Emmerich 2013Ver­blüf­fen­de Neu­ig­kei­ten in Sachen STARGATE. Nach­dem das Fran­chise mit der glück­lo­sen Spin­off-Serie STARGATE UNIVERSE eigent­lich auf Jah­re (wenn nicht für immer) been­det wer­den soll­te, kommt jetzt uner­war­tet die Neu­ig­keit, dass es eine neue Film­tri­lo­gie geben wird. Bemer­kens­wert ist dar­an, dass die­se auf dem ers­ten Kino­film basie­ren soll und sowohl des­sen Regis­seur Roland Emme­rich als auch der Pro­du­zent Dean Dev­lin wie­der mit dabei sein sol­len.

Die Stu­di­os hin­ter dem Pro­jekt sind wie­der MGM und War­ner Bros., für ers­te­re über­wacht Jona­than Glick­man, für letz­te­re Greg Sil­ver­man. Der welt­wei­te Ver­leih wird eben­falls durch War­ner orga­ni­siert.

Eine Men­ge Infor­ma­tio­nen sind noch unge­klärt: wer die Dreh­bü­cher schrei­ben soll, wann Pro­duk­ti­ons­be­ginn ist und ins­be­son­de­re, ob Schau­spie­ler aus dem Ori­gi­nal­film oder der Serie in der neu­en Tri­lo­gie in Erschei­nung tre­ten sol­len. Den­noch: laut Hol­ly­wood Repor­ter ist die neue Tri­lo­gie kein Gerücht son­dern Fakt.

Bild: Roland Emme­rich 2007, von Geor­ges Biard, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA