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Hugo Awards 2016 – die Finalisten

Hugo-Logo

Im Fol­gen­den eine Lis­te der Fina­lis­ten für die Hugo Awards 2016, also die Short­list, aus der die end­gül­ti­gen Gewin­ner sub­li­miert wer­den. Jetzt wird sich viel­leicht der ein oder ande­re fra­gen: »Und war­um zeigt uns der Holz­hau­er die, und nicht nur die Gewin­ner?« Die Ant­wort dar­auf ist ziem­lich ein­fach: Die Lis­te zeigt eine Aus­wahl an aktu­el­ler Sci­ence Fic­tion bzw. Phan­tas­tik, die man mal lesen könn­te. Für mich ist die Short­list im Prin­zip eigent­lich immer eine Art Ein­kaufs­lis­te (in die­sem Jahr gibt es eine Aus­nah­me: das uner­träg­li­che THE AERONAUTS´S WINDLASS, dabei gehört But­cher eigent­lich zu mei­nen Lieb­lings­au­toren). Oder in Sachen Film und Fern­se­hen eine Vor­schlags­lis­te, was ich mir noch anse­hen könn­te (falls ich es nicht ohne­hin gese­hen habe).

Dank eBooks lie­gen alle Roma­ne ja nur einen Maus­klick ent­fernt.

Nach­fol­gend die kom­plet­te Short­list:

Anja Bagus liest in Second Life aus RUHELOS

Poster Lesung

Am kom­men­den Frei­tag fin­det in Second Life (ja, das gibts noch)´eine Lesung statt. Anja Bagus liest aus ihrer Sto­ry RUHELOS, die im Rah­men der Samm­lung AETHER, SCHWERTER UND PLANETEN erschie­nen ist. Zum Inhalt:

Deutsch­land 1914: Seit die Toten sich aus ihren Grä­bern erho­ben haben und zum Dom gezo­gen sind, ist Köln eine zer­ris­se­ne Stadt. Nacht für Nacht krei­schen und toben die Wie­der­gän­ger vor dem Sakral­bau – nie­mand weiß, war­um. Tags­über lie­gen sie her­um und wer­den von den beleb­ten Was­ser­spei­ern bewacht.
Hele­na Teu­fel ist stark. Ihre außer­ge­wöhn­li­che kör­per­li­che Kraft und Ent­schlos­sen­heit machen sie zu einer guten Sol­da­tin bei der exe­ku­ti­ven Ein­heit des kai­ser­li­chen Hee­res. Aber ihre rück­sichts­lo­se Ziel­stre­big­keit bei der Ver­fol­gung Kri­mi­nel­ler macht sie auch zu einer Gefahr. Nach einem spek­ta­ku­lä­ren Ein­satz, der aber bei­na­he eini­ge Leben gekos­tet hät­te, wird sie degra­diert. Als schlich­te Beam­tin beim »Amt für Aether­an­ge­le­gen­hei­ten« kommt sie einem beson­ders per­fi­den Gau­ner auf die Schli­che. Zusam­men mit einem sehr unge­wöhn­li­chen Pferd und dem Beam­ten Adam Schrei­ber nimmt sie die Spur auf. Wird das Teu­fels­weib ihren neu­en Schütz­ling ret­ten und den ‘Kno­chen­bre­cher’ ding­fest machen kön­nen?

Die Lesung wird sze­nisch durch­ge­führt wer­den, das heißt, es wer­den ver­schie­de­ne Pas­sa­gen und Cha­rak­te­re von unter­schied­li­chen Vor­tra­gen­den gele­sen.

AETHER, SCHWERTER UND PLANETEN wur­de geschaf­fen, um die Wel­ten der drei teil­neh­men­den Autoren Horus Oden­thal, Tho­mas Raben­stein und eben Anja Bagus vor­zu­stel­len. Man erhält im Prin­zip drei Bücher in einem. Das Buch soll in Kür­ze erhält­lich sein.

Gele­sen wird am Frei­tag, den 8. April 2016 ab 20:00 Uhr.

Die SLURL zum Ver­an­stal­tungs­ort in Second Life lau­tet:

http://​maps​.second​life​.com/​s​e​c​o​n​d​l​i​f​e​/​K​r​e​a​t​i​v​d​o​r​f​/​2​0​8​/​1​3​7​/24

Wer Pro­ble­me mit Second Life hat, oder nicht weiß, wie man das alles so macht, fragt viel­leicht am Bes­ten auf der Face­book-Ver­an­stal­tungs­sei­te.

SIGGRAPH 2016 – Computer Animation Festival Submissions

Anläss­lich des Warm­lau­fens für die dies­jäh­ri­ge SIGGRAPH (Spe­cial Inte­rest Group on Gra­phics and Inter­ac­ti­ve Tech­ni­ques), der welt­weit größ­ten Com­pu­ter­spiel-Kon­fe­renz, bei der auch Wer­ke aus­ge­zeich­net wer­den, zeigt der Ver­an­stal­ter einen Trai­ler mit Ein­rei­chun­gen der letz­ten Jah­re. Und der kann was, zeigt die gesam­te Band­brei­te der Com­pu­ter­gra­fik- und Ani­ma­ti­on.

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Die Oscars 2016: Leo hat sein Goldmännchen

Poster Spotlight

So. Dann ist also end­lich Ruhe mit dem The­ma. Leo­nar­do DiCa­prio hat für sei­ne Dar­stel­lung im Film THE REVENANT den ange­streb­ten Oscar bekom­men. in der letz­ten Nacht wur­den die gül­de­nen Männ­chen näm­lich zum 88. Mal in Hol­ly­wood ver­lie­hen, genau­er im Dol­by Theat­re in Los Ange­les. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung von Chris Rock.

Der Preis für den bes­ten Film ging an SPOTLIGHT, die bes­te Regie heims­te Ale­jan­dro Gon­za­les Iñár­ri­tu ein, eben­falls für THE REVENANT. Die Gold­sta­tu­et­te für die bes­te Haupt­dar­stel­le­rin gin an Brie Lar­son. MAD MAX FURY ROAD wur­de mit reich­lich Oscars über­häuft (ins­ge­samt seachs) und auch die bes­ten visu­el­len Effek­te gin­gen mit EX MACHINA an einen Sci­ence Fic­tion-Film. Die Tro­phäe für den bes­ten Ani­ma­ti­ons­film erhielt INSIDE OUT (ALLES STEHT KOPF).

Völ­lig unver­ständ­lich für mich: Der Preis für den bes­ten Film­song ging an Sam Smit­hs Bond-Titel­song WRITING ON THE WALL. Völ­lig über­be­wer­tet. Und auch, war­um THE MARTIAN kei­nen ein­zi­gen Oscar abbe­kam, ist mir schlei­er­haft.

Trailer: DUDES & DRAGONS

Äh. Ja … Was soll ich dazu sagen? :D

Wer von durch­ge­styl­ter Film-Fan­ta­sy im Tol­ki­en-Stil eines Peter Jack­son die Nase voll hat, soll­te viel­leicht mal einen Blick auf die via Crowd­fun­ding rea­li­sier­te Come­dy DUDES & DRAGONS wer­fen.

Es spie­len unter ande­rem Kait­lin Dou­ble­day (EMPIRE) und James Marst­ers. Ja, genau, Spike aus BUFFY. Ich gehe mal davon aus, die bei­den wur­den gezwun­gen. Mit Geld. Zudem gibt es einen Cameo-Auf­tritt von Luke Per­ry. Das Ding erscheint am 1. März auf VoD-Platt­for­men und DVD. Mal sehen, ob das auch in Deutsch­land irgend­wo zu bekom­men ist – und wie­viel­Al­ko­hol man trin­ken muss, um es sich anse­hen zu kön­nen. :)

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Die BAFTA-Awards 2016

Poster The Revenant

Ges­tern wur­den im Roy­al Ope­ra House in Lon­don zum 69. Mal die BAFTA Awardss ver­lie­hen, also die Film­prei­se der Bri­tish Aca­de­my of Film and Tele­vi­si­on Arts. Mode­riert wur­de die Ver­an­stal­tung erneut (und damit zum elf­ten Mal) vom bri­ti­schen Schau­spie­ler und Come­di­an Ste­phen Fry.

Die meis­ten Nomi­nie­run­gen hat­te die Fil­me BRIDGE OF SPIES und CAROL mit jeweils neun. Gewon­nen haben aber den­noch ande­re.

Leo­nar­do DiCa­prio darf sich nicht ganz uner­war­tet über eine Aus­zei­chung als bes­ter Schau­spie­ler für THE REVENANT freu­en, der Strei­fen nahm auch Sta­tu­en für den bes­ten Film, die bes­te Regie, die bes­te Kame­ra und den bes­ten Ton mit nach Hau­se.

Ganz dicht dahin­ter, näm­lich mit vier BAF­TAs, MAD MAX FURY ROAD. Und das freut mich natür­lich ganz beson­ders, weil es sich dabei um einen Gen­re-Film han­delt. Die ver­lie­he­nen Prei­se sind für: Sze­nen­bild, Kos­tüm­de­sign, Make­up & Fri­su­ren sowie den Schnitt.

Nicht uner­wähnt blei­ben soll die Aus­zeich­nung für INSIDE OUT (ALLES STEHT KOPF) als bes­ter Ani­ma­ti­ons­film.

Was unbe­dingt eben­falls erwähnt wer­den muss: Der »EE Rising Star Award« ist ein Publi­kums­preis für New­co­mer, der durch tele­fo­ni­sche Abstim­mung vom Publi­kum bestimmt wur­de. Der ging an John Boye­ga, wor­an STAR WARS ver­mut­lich nicht ganz unschul­dig gewe­sen sein dürf­te.

Bloggersessions 16 auf der Leipziger Buchmesse?

LogoLBM16

Im Rah­men der Leip­zi­ger Buch­mes­se fin­det eine Ver­an­stal­tung namens »Blog­ger­ses­si­ons 16« statt (die »16« weist übri­gens auf das Jahr hin, nicht auf die lau­fen­de Num­mer der Ver­an­stal­tung – vor 16 Jah­ren wuss­ten die ver­mut­lich noch nicht mal, wie man »Inter­net« buch­sta­biert). Dafür nimmt man vor­sichts­hal­ber auch gleich mal ordent­lich Geld. Wenn man aller­dings annimmt, dass es bei den Blog­ger­ses­si­ons etwa um Blog­ger und deren Blogs geht, oder dass Blog­ger einen zen­tra­len Punkt bei der Ver­an­stal­tung bil­den, der irrt. Gera­de mal zwei Blog­ger dür­fen im Zeit­slot zwi­schen 12:00 und 13:00 Uhr etwas vor­tra­gen, und das auch nur zeit­gleich mit einem ande­ren Vor­trag, der sich um recht­li­che Belan­ge bei Buch­blogs dreht.

In allen ande­ren Pro­gramm­punk­ten erklä­ren irgend­wel­che Schlau­ber­ger von Ver­la­gen und Co., was Blogs ihrer Ansicht nach sind, und wie gefäl­ligst deren Inhal­te aus­zu­se­hen haben, damit sie das Wohl­ge­fal­len der Bran­che fin­den. Wir erin­nern uns: Das sind genau die­sel­ben Figu­ren, die bis heu­te nicht rich­tig mit dem Web, mit sozia­len Medi­en oder auch nur eBooks zurecht kom­men.

Bei­spie­le:

Lite­ra­tur­blog­ger her­zen sich fern­ab jeg­li­cher Geschäfts­mo­del­le und bedie­nen kos­ten- und kri­tik­los die Wün­sche der Ver­la­ge.

Ja, sicher, das ist garan­tiert deren feuch­ter Traum, dass man das kos­ten- und kri­tik­los tut. Das ist aber nicht blog­gen. Das ist ein­fach Wer­bung. Und das »Her­zen« zeigt allein schon, wie wenig ernst man den Bür­ger­jour­na­lis­mus nimmt.

Direkt aus dem Ver­lags­we­sen berich­tet Rai­ner Dre­sen was beim Zitie­ren, Ver­wen­den von Covern, Autoren­fo­tos usw. beach­tet wer­den muss.

Rai­ner Dre­sen ist der Jus­ti­zi­ar der Ver­lags­grup­pe Ran­dom House. Und der erläu­tert das ganz sicher völ­lig neu­tral und in kei­ner Wei­se zuguns­ten der Ver­la­ge geprägt. Glaubt das irgend jemand?

Gera­de für Neu­lin­ge in der Blog­ger­welt ist es wich­tig, kon­kre­te Rubri­ken im Blog zu haben, die­se regel­mä­ßig zu befül­len und Kon­ti­nui­tät auf­zu­bau­en. Dabei hel­fen ein Redak­ti­ons­plan und die rich­ti­ge Orga­ni­sa­ti­on unge­mein.

Bit­te? Viel­leicht wenn man ein Ver­lags­blog betreibt. Die­ser Vor­trag kommt von Love­ly­books. Ange­sichts deren völ­lig uner­go­no­mi­scher Platt­form­soft­ware soll­te man viel­leicht eher weg­hö­ren, wenn sie erläu­tern, was sie durch ihre bran­chen­ge­tön­te Bril­le für »rich­ti­ges« Blog­gen hal­ten. Authen­tisch sieht sicher anders aus.

Blog­ger und Ver­la­ge spre­chen über die Mög­lich­kei­ten für Blog­ger Geschäfts­mo­del­le auf­zu­bau­en und die Blogs zu pro­fes­sio­na­li­sie­ren.

Und da sieht man abschlie­ßend, dass die tat­säch­lich nicht mal ansatz­wei­se ver­stan­den haben, wor­um es beim Blog­gen eigent­lich geht. Sicher nicht in ers­ter Linie ums »Pro­fes­sio­na­li­sie­ren«, auch wenn jeg­li­che ande­re Vor­stel­lung den umsatz­ge­präg­ten Ver­la­gen fremd erschei­nen muss.

Scha­de, dass ich mich dage­gen ent­schie­den habe, die LBM auf­zu­su­chen, die 35 Euro hät­te ich wohl mal inves­tiert, auch wenn ich arge Sor­ge um mein Zwerch­fell haben müss­te.

Logo Leip­zi­ger Mes­se Copy­right Leip­zi­ger Mes­se GmbH

Anfang April in Syke: Spielercon »Namenlose Tage«

Logo Namenlose Tage

Anfang April, fin­den in Syke bei Bre­men bereits die 20. Namen­lo­sen Tage statt, ein Spiel- und Fan­ta­sy-Event, bei dem sich Rol­len­spie­ler aus ganz Deutsch­land tref­fen. Wei­ter­hin wer­den Gesellschafts‑, Brett- und Kar­ten­spie­le gespielt und es kom­men Star­gäs­te und Händ­ler. An ins­ge­samt knapp 50 Tischen kann sowohl der Neu­ein­stei­ger als auch der Exper­te sei­nen Inter­es­sen an Spie­len aller Art frei­en Lauf las­sen. Im Jahr 2015 konn­ten die Ver­an­stal­tung ins­ge­samt mehr als 600 Gäs­te begrü­ßen.

Die Ver­an­stal­tung star­tet am Frei­tag, den 1. Arpil um 18:00 und geht bis zum Sonn­tag, den 3. April, eben­falls um 18:00 Uhr. Der Ein­tritts­preis für die gesam­te Zeit beträgt  5 Euro.

Aus dem Pro­gramm:

- Autoren­le­sung Wolf­gang Hohl­bein
– Autoren­le­sung Mar­kus Heitz
– Illus­tra­to­rin Sabi­ne Weiss
– High­lan­der Games Bre­men
– Pro­me­theus Sup­port Team
– Pega­sus Sup­port Team
– Ulis­ses Sup­port Team
– Hei­del­ber­ger Spie­le­ver­lag Sup­port Team
– Incen­dio Feu­er­show
– Orken­spal­ter TV
– Non­Playa­ble­Cha­rac­ters
– Namen­lo­se Lot­te­rie
– Bring & Buy
– Rück­kehr der Namen­lo­sen Tas­se

Wei­ter­hin gibt es einen Shut­tle­ser­vice, eine Fair­trai­de Kaf­fee- & Tee­flat­rate, der Chi­li- & Grill­meis­ter bie­tet nun auch vega­ne Spei­sen an und es gibt eine Früh­stücks-Bröt­chen­fee.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

Die Oscar-Nominierungen 2016

Oscar-Statuette

Ja, es ist alles Schein und Gla­mour und alte, wei­ße Män­ner ent­schei­den über Fil­me. Trotz­dem zei­gen die Oscar-Ver­lei­hun­gen in jedem Jahr, was man in den USA kann, und was deut­schen Seri­en und Fil­men so abgeht: Gro­ße Unter­hal­tung und eben Gla­mour.

Nicht ganz uner­war­tet gin­gen die meis­ten Nomi­nie­run­gen an das Wild West-Dra­ma THE REVENANT mit Leo diCa­prio in der Haupt­rol­le, das gleich zwölf mal nomi­niert wur­de. Gleich dahin­ter MAD MAX: FURY ROAD mit zehn Nomi­nie­run­gen. Das freut mich natür­lich ins­be­son­de­re des­we­gen, weil es sich um einen Gen­re-Film han­delt, näm­lich post­apo­ka­lyp­ti­sche SF. Auch DER MARSIANER ist mit sie­ben Nen­nun­gen gut im Ren­nen, und selbst­ver­ständ­lich wur­de auch THE FORCE AWAKENS nomi­niert und ange­sichts der con­ge­nia­len prak­ti­schen Effek­te im Film, wür­de ich erwar­ten, dass zumin­dest der Effek­te-Oscar an die sieb­te Epi­so­de der STAR WARS-Rei­he gehen könn­te.

Die Ver­lei­hun­gen fin­den Ende Febru­ar statt, mode­rie­ren wird Chris Rock.

Die voll­stän­di­ge Lis­te der Nomi­nie­run­gen stell­te Ban­dit zusam­men.

Longlist des Seraph und Indie-Preis der kein Indie-Preis ist

Seraph

In die­sem Jahr wird der Seraph, der Preis für Phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur, zum ers­ten Mal in Zusam­men­ar­beit mit der Leip­zi­ger Buch­mes­se ver­ge­ben. Gleich­zei­tig mit die­ser Infor­ma­ti­on wur­de die Long­list zu den bei­den Kate­go­rien »Bes­tes Debüt« und »Bes­tes Buch« ver­öf­fent­licht. Die Ver­lei­hung des Seraph fin­det am Don­ners­tag, den 17. März, 19 Uhr fin­det im Thea­ter­haus Schil­le »Der gro­ße Fan­ta­sy-Lese­abend« mit hoch­ka­rä­ti­ger Beset­zung statt, dort wird dann auch der Preis ver­lie­hen.

Die Long­lists:

SERAPH 2016 – Titel der Long­list »Bes­tes Debüt«:

• Boe­ge, Lui­se: Kas­pers Freun­din (Rei­ne­cke & Voß)
• Brox, Kirs­ten: Matam­ba (Ver­lag Feder&Schwert)
• Capi­ti, Car­men: Das letz­te Arte­fakt (Papier­ver­zie­rer Ver­lag)
• Ill­ger, Dani­el: Skar­gat – Der Pfad des schwar­zen Lichts (Hob­bit-Pres­se/Klett Cot­ta)
• Loe­we, Maja: Die Augen des Iri­den (Papier­ver­zie­rer Ver­lag)
• Pfyl, Luzia: Cesa­rio Aero (Ver­lag Ohneoh­ren)
• Rie­scher, Bian­ca M.: Mit­ter­nachts­rot – Eine Erzäh­lung aus Dscha­n­or (Ver­lag Ohneoh­ren)
• Waß­mann, Arndt: Der Weg der Maga (Ver­lag Tors­ten Low)
• Wei­nert, Simon: Tas­si­lo, der Mumi­en­ab­rich­ter (Ver­lag Das Beben)

SERAPH 2016 – Titel der Long­list »Bes­tes Buch«:

• Aster, Chris­ti­an von: Das eher­ne Buch (Hob­bit-Pres­se/Klett Cot­ta)
• Bla­zon, Nina: Der Win­ter der schwar­zen Rose (cbt)
• Brand­horst, Andre­as: Das Schiff (Piper Ver­lag)
• Cor­zi­li­us, Thi­lo und Sieg­mund, Fabi­en­ne: Das Mäd­chen und der Leucht­turm (Ver­lag Ohneoh­ren)
• El-Bahay, Akram: Flam­men­wüs­te 2 – Der Gefähr­te des Dra­chen (Bas­tei-Lüb­be)
• Fun­ke, Cor­ne­lia: Reck­less 3 – Das gol­de­ne Garn (Dress­ler Ver­lag)
• Gates, Robin: Feu­er­mu­se (Gmei­ner-Ver­lag)
• Glä­ser, Mecht­hild: Die Buch­sprin­ger (Loe­we)
• Has­se, Ste­fa­nie: Boo­k­Ele­ments 1 – Die Magie zwi­schen den Zei­len (Impress /​Carlsen)
• Moci­kat, Anna: MUC – Die ver­bor­ge­ne Stadt (Knaur)
• Orgel, T.S.: Die Blau­stein­krie­ge 1 – Das Erbe von Berun (Hey­ne Ver­lag)
• Reß, Ales­san­dra: Spie­len­de Göt­ter (Ver­lag Ohneoh­ren)
• Schre­cken­berg, Micha­el: Noma­den (Juhr Ver­lag)
• Speer, Nata­lie: Frost­see­len (Bas­tei-Lüb­be)
• Treck­sel, Bern­hard: Nebel­ma­cher (Blan­va­let)

Wei­ter­hin gibt es einen neu­en »Preis für Self­pu­blisher«, näm­lich »Bes­ter Inde­pen­dent-Autor«. Da die­ser in Zusam­men­ar­beit mit neo­books ver­ge­ben wird, ist die Bezeich­nung in mei­nen Augen lei­der nicht kor­rekt, denn in den Bedin­gun­gen liest man, dass ein­ge­reich­te Bücher zwin­gend bei neo­books ver­füg­bar sein müs­sen. Durch die­se Ein­schrän­kung han­delt es sich nicht um einen all­ge­mei­nen Indie-Preis, son­dern um Wer­bung für neo­books. Ich fin­de die­se Ein­schrän­kung äußerst unschön und unver­ständ­lich. ins­be­son­de­re wenn man den Vor­satz der Phan­tas­ti­schen Aka­de­mie (die den Seraph ver­gibt) betrach­tet …

Der Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e.V. setzt sich für die För­de­rung und Aner­ken­nung phan­tas­ti­scher Lite­ra­tur als gleich­be­rech­tig­te Lite­ra­tur­form ein.

… ist die Kon­zen­trie­rung auf einen ein­zi­gen Anbie­ter bei einem »Self­pu­blisher-Preis« völ­lig unver­ständ­lich und mei­ner Ansicht nach auch inak­zep­ta­bel.

p.s.: Eine kor­rek­te Bezeich­nung wäre wohl der »Neo­books-Preis«.

Bild Seraph Copy­right Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e.V.

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