Auch zu Zack Snyders »Neuerfindung« des Stählernen alias SUPERMAN alias Clark Kent alias Kal El (alias Henry Cavill) gibt es ein Teaser-Poster. Der Grund ist ein ähnlicher wie weiter unten bei STAR TREK INTO DARKNESS: auch hierfür wird es vor dem HOBBIT einen (neuen) Trailer geben. Man fragt sich: was soll uns das Bild mit SUPERMAN in Handschellen sagen? Ich würde mal vermuten, dass auch dieser Spandexträger als Vigilant in Konflikt mit dem Gesetz gerät. Siehe DARK KNIGHT.
Jim Butchers HARRY DRESDEN-Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, denn sie verbinden Urban Fantasy, klassische Detektivromane und Popkultur auf vortreffliche Art und Weise. Nun lese ich die im englischen Original, wer die Sprache aber nicht so gut beherrscht, kann auf die bei Feder und Schwert erscheinenden Übersetzungen zurück greifen. Ganz frisch gibt es FEENZORN, das ist Band vier der Neuauflage (früher erschien die Reihe anderswo, wurde dort aber eingestellt, F&S legt auch die älteren Romane neu auf).
Das Leben ist kein Wunschkonzert – schon gar nicht für Harry Dresden, Privatermittler und Magier. Seine Freundin hat ihn verlassen, um ihren neuentdeckten Blutdurst nicht an ihm zu stillen. Andere Vampire haben ihm gegenüber allerdings weniger Hemmungen.
Als dann auch noch die Feenkönigin Mab von ihm verlangt, einen Mörder zu finden, bringt das Harry nicht nur in die Schusslinie ihrer größten Konkurrentin – sondern auch endgültig in tödliche Gefahr.
Was ich persönlich großartig finde, sind die Cover des Künstlers Chris McGrath, die hier Verwendung finden und dass nicht schnell was preiswertes und hässliches in Photoshop zusammengeklickt wird, wie bei den großen Publikumsverlagen gern mal üblich. FEENZORN kann man über die Feder & Schwert-Webseite bestellen, den Roman gibt es auch als eBook.
Feenzorn – Die dunklen Fälle des Harry Dresden 4
Jim Butcher
Urban Fantasy
416 Seiten, Taschenbuch
EUR 12,99
eBook: EUR 8,99
Dezember 2012
ISBN (Taschenbuch) 978–3‑86762–114‑4
ASIN (Kindle): B008CID2CA
Feder & Schwert
Schon in der Nacht auf Samstag erschien zum Monatsersten die neue Ausgabe des FANDOM OBSERVERS. Chefredakteur ist diesmal Günther Freunek und besprochen werden unter anderem die folgenden Themen:
* 50 Jahre SETI – Auf der Suche nach E.T.
* Als Halbling unterwegs in Buchhandlungen – Klaus N. Frick interviewt Prisca Burrows
* James Bond bei Rahenbrock: 007 in Osnabrück
* Muc-Con 2012 – Die Phantasten laden 2.0
Weitere Themen in der neuen Ausgabe sind:
Jede Menge Buchrezensionen und wie immer alles Wissenswertes aus Kino & TV. Rüdiger Schäfer war mal wieder im Kino und hat sich mit Geheimagenten und Judges herumgeschlagen. Auch dem Übersinnlichen ist entgegengetreten. Kurz vor dem Start des ersten Hobbit-Films hat sich Rupert Schwarz die Comic-Adaption des Kleinen Hobbit näher angeschaut und vergleicht die Neuausgabe mit der Erstauagabe von 1989.
Auch im November hat Erik Schreiber wieder gelesen was das Zeug hält und heraus gekommen ist der Bücherbrief 588. Die Eröffnung macht diesmal ein Nachruf auf den am 19. November verstorbenen russischen SF-Autor Boris Strugatzki, der zusammen mit seinem Bruder Arkadi mehr als 20 Bücher veröffentlichte und deren Gesamtauflage weltweit bei geschätzt über 50 Millionen Exemplaren liegt.
Im Rezensionsteil befasst sich Erik erneut mit deutscher und internationaler Phantastik in verschiedenen Medien. Darunter:
* T. S. Orgel – Orks vs. Zwerge
* Ralf Isau – Feueropfer
* Carolin Gmyrek – Geheimnisvolle Bibliotheken
* Katherine Kurtz – Camber von Culdi
* Greg Bear – Promordium
* John Scalzi – Redshirts
und vieles mehr.
Anlässlich der ins Haus stehenden HOBBIT-Première widmet er sich zudem drei Büchern um die Halblinge, eins davon die Vorlage für den Film selbst.
Der Phantastische Bücherbrief 588 liegt im PDF-Format vor und kann wie immer kostenlos herunter geladen werden.
Die GAME OF THRONES-Fans fiebern wahrscheinlich nicht auf dieses Fest Ende Dezember hin, sondern wissen zum einen ohnehin, dass der Winter kommt, und ihr Feiertag ist eher der 31. März. Denn dann startet die dritte Staffel der Erfolgsserie nach den Romanen von George R. R. Martin. Wie schon in den letzten Jahren versüßt HBO den Wartenden die Zeit mit haufenweise Trailern und Featuretten (im Gegensatz zu anderen Sendern ohne die hiesigen Zuschauer durch Geolocation auszusperren). Hier ist eine:
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Ich hatte neulich schon auf den via Amazon als eBook und Taschenbuch erhältlichen Roman INDIANERSOMMER von Michael Sullivan hingewiesen. Den gibt es in der elektronischen Form vom ersten bis zum fünften Dezember kostenlos im Kindle-Store.
Zum Inhalt:
Michael ist ein 15-jähriger Junge und besucht die Mittelstufe seines heimatlichen Jungengymnasiums. Von Statur aus eher ein Hänfling, hat er es schwer gegen die Raufbolde der ‘Milchgeldbande’, die ihm immer wieder auflauern, um ihm sein Pausengeld abzunehmen. Michael ist nun mal ein Träumer, eine Leseratte und ein Hobbyfilmer. Seine Darsteller sind Plastik-Spielfiguren, von denen er eine ganze Kiste voll besitzt: Cowboys, Indianer, Ritter und einige Soldaten. Mit ihnen erlebt er die Abenteuer, die ihm im realen Leben versagt bleiben.
Auf der Suche nach weiteren Figuren erwirbt er auf einem Flohmarkt etwas ganz anderes: einen angeblichen Medizinbeutel mit den Überresten des Herzens eines gewaltigen Kriegers. Als er dann abends bei schummrigem Licht wieder mit seinen Figuren spielen will und dabei beim Auswechseln einer Glühlampe einen elektrischen Schlag erhält, passiert es! Der Medizinbeutel platzt, ein seltsamer Staub quillt heraus, und Michael findet sich im Körper seines Helden wieder: Indigo, ein muskulöser Indianer, in welchen Michael all das hineinprojiziert hat, was er gerne wäre.
Das Abenteuer beginnt. Er muss einen Weg zurück in seinen Körper finden und dabei gegen alle anderen Spielfiguren kämpfen, die nichts unversucht lassen, ihm den Lebensfunken auszublasen …
Ab morgen zum kostenlosen Download bei Amazon, ansonsten kostet das eBook 2,68 Euro und das Taschenbuch gibt’s für 7,51 Euro, was auch nicht wirklich teuer ist.
INDIANERSOMMER
Michael Sullivan
phantastischer Roman
ebook & Taschenbuch
ca. 164 Seiten, ca 1 MB
Oktober 2012
ASIN (eBook): B009ZHBKUS
ISBN (Taschenbuch): 978–1478295525
EMMERICH Books & Media
In Second Life (ja, das gibt’s immer noch) wird in in Zusammenarbeit mit dem »Kafé Krümelkram« am Montag, den 03.12.2012, Cyhtleen Earharts virtueller Buchladen eröffnet. Dieser »Buchladen an der Ecke« soll aber weniger Laden als vielmehr Treffpunkt für Literaturfans sein, eine Location für Diskussionen oder Lesungen. Selbstverständlich gibt es dort aber auch Bücher geben: Bildbände zum Blättern, Bücher auf Notecards, Links zu kostenlosen Downloads und professionellen E‑Books.
Anlässlich der Eröffnung am Montag um 20:00 MEZ wird es dort virtuelle Lesungen geben, das bedeutet, die Lesenden sind als Avatare anwesend und lesen live. Russel Eponym wird Lyrik in englischer Sprache vortragen. Für Science Fiction-Fans kein Unbekannter dürfte der Vortragende Michael Iwoleit sein.
Persönlich freue ich mich aber über eine Lesungspremiere. Merlin Thomas, der für den just erschienenen zweiten Band der von mir heraus gegebenen STEAMPUNK-CHRONIKEN mit dem Titel Geschichten aus dem Æther die Story Befreiungsschlag beisteuerte, wird aus genau dieser Geschichte lesen.
Zum Buchladen kommt man über den folgenden Link, um ihn öffnen zu können, muss man über einen installierten Second-Life-Client verfügen.
Wie der Buchreport berichtet, startet Amazon im Frühjahr 2013 eine europäische Dependance seiner Verlagsschiene unter dem Namen »Amazon Publishing Europe«. Sitz wird nicht ganz unerwartet Luxemburg sein. Damit dürfte weiteres Heulen und Zähneklappern bei der hiesigen Verlagsbranche einher gehen, denn unter anderem macht Amazon den Autoren bei weitem bessere Angebote, was die Tantiemen angeht, als »herkömmliche« Verlage.
Erst einmal geht es hauptsächlich um englischsprachige Bücher, die in Europa verkauft werden sollen, es wurde allerdings auch ausdrücklich ausgesagt, dass Amazon seine US-Titel ins Deutsche übersetzen und hier vermarkten will, damit wurde sogar bereits im Juli begonnen.
Noch interessanter ist daran allerdings meiner Ansicht nach, dass sich Amazon auch um deutsche Autoren bemüht, um deren Werke ins Englische zu übersetzen und dann in den USA (und vielleicht sogar weltweit) zu vertreiben. Das ist eine höchst interessante Nachricht, denn bisher waren US-Verlage (wahrscheinlich aus eher chauvinistischen Gründen) fast nie an Autoren aus Deutschland oder anderen, nicht englischsprachigen, europäischen Staaten interessiert. Der Absatzmarkt ist aber in den Vereinigten Staaten immens größer als bei uns – und es könnten sich auf diesem Wege neue, bislang nicht erschlossene Märkte und Leser für hiesige Autoren auftun. Denn ich gehe davon aus, dass trotz der überheblichen Ablehnung durch die namhaften Verlage jenseits des großen Teichs durchaus Interesse an europäischen Autoren und Stoffen bestehen dürfte. Letztendlich ist es dem Leser egal, wo der Autor wohnt, der die unterhaltsame Lektüre der eigenen Wahl verfasst hat, solange diese unterhält und gefällt.
Es wird abzuwarten sein, welche Kriterien Amazon Publishing Europe ansetzt, um Autoren anzunehmen und sie zu eventuell übersetzen. Ebenfalls wird es interessant sein, zu sehen, welche Preise für Lektorat und Übersetzung angesagt werden. Wie immer bei Amazon gehe ich allerdings davon aus, dass sie die deutsche Branche zum Schnauben bingen werden.
Für Genre-Fans ist das insbesondere deswegen interessant, weil Amazon in den USA auch einen eigenen Verlag speziell für Science Fiction und Fantasy hat, möglicherweise werden auch Werke daraus übersetzt bei uns erscheinen.
NEVERWHERE war eine BBC-Fernsehserie von von Neil Gaiman aus dem Jahr 1996, die dieser dann auch in einen Roman umsetzte. Beide erzählen die Geschichte des Geschäftsmannes Richard Mayhew, der ein mysteriöses junges Mädchen namens Door rettet, als sie ihm blutend und geschwächt vor die Füße stolpert. Kurz darauf wird sie erneut angegriffen – von offenbar nichtmenschlichen Assassinen. Mayhew muss feststellen, dass es eine parallele Welt namens »London Below « gibt, die »neben« der britischen Hauptstadt existiert – und in die es ihn verschlägt.
NEVERWHERE gehört zu Gaimans beliebtesten Geschichten, eine Mischung aus Märchen, Romanze, Kriminalgeschichte und Mystery. Die wird nun – ebenfalls von der BBC – in ein Hörspiel umgesetzt. Das wäre allein schon eine erfreuliche Meldung für Gaiman-Fans, die Besetzung lässt den Fan ob der Namen darin allerdings sabbern:
James McAvoy (X‑MEN: FIRST CLASS) – Richard Mayhew
Die Information stammt von Pajiba.com, wer die Seite aufsucht, wird dort auch Bilder der Schauspieler finden, falls er sich unter den Namen nichts vorstellen kann. Was ich mir bei einigen der Namen nun wieder nicht vorstellen kann … ;)
Laut Neil Gaiman soll das Hörspiel innerhalb der ersten vier Monate des Jahres 2013 ausgestrahlt werden. Wohl dem, der den BBC-iPlayer installiert hat. Wird doch mal Zeit, dass ich mir die Fernsehserie ansehe (die wurde meines Wissens hier nie gezeigt, die DVD bekommt man nur als Import), auch der Roman liegt schon seit der Jungsteinzeit hier ungelesen herum.
Für ein zu gründendes SF-Blog, das sich thematisch mit Science Fiction auseinander setzen soll, sucht Betreiber Nils Müller noch nach Mitstreitern, also genauer gesagt: Mitschreibern.
Auf die Idee ist Nils nach eigenem Bekunden gekommen, da es nach seiner Sicht keine deutschen Blogs gibt, die sich über Rezensionen hinaus insbesondere mit der aktuellen SF befassen und dabei auch gerade den englischsprachigen Raum nicht außer acht lassen. Er schreibt:
Auch wenn ich noch kein konkretes Konzept habe, schwebt mir eine Seite vor, auf der sich aktuelle Meldungen aus dem deutsch– und englischsprachigen Raum ebenso finden, wie Kolumnen zum Stand und der Entwicklung des Genres, Interviews, Überblicksartikel, Kommentare, Lese-Empfehlungen, hochwertige Fundstücke und vielleicht Essays über mögliche zukünftige Entwicklungen. Auch einen Podcast oder Kurzgeschichten könnte ich mir mittelfristig gut vorstellen.
Ich kann gar nicht sagen, wie großartig ich das finde. Informationen zu deutschen Veröffentlichungen findet man ja hierzulande zuhauf, aber Neuigkeiten zu englischsprachigen Publikationen und Medien sind oft spärlich gesäht (und dagegen die Infos im »englischen« Web überbordend und schwer überschaubar – eine Vorselektion wäre schon prima), deswegen ist das eine Idee, die ich super finde und eine Seite, die ich im Auge behalten werde. Ich bin sehr gespannt, was aus dem Projekt wird und wünsche alles Gute!
[Update:] Roland aka Nerdlicht hat mich dankenswerterweise darauf hingewiesen, dass Weltenkreuzer Nils´ privates Blog ist, das SF-Blog wird anders heißen. Ich habe diesen Artikel entsprechend korrigiert.
Headergrafik: Space by Sweetie 187 (CC BY), Logo »Weltenkreuzer« Copyright Nils Müller
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