Wie bekannt ist, macht Bryan Singer (X‑MEN) die Fortsetzung von FIRST CLASS, einem Film der die Marvel-Superhelden in die 60er-Jahre versetzte und die Origin-Story von Professor X und Magneto erzählte. Dass Singer Regie bei der Fortsetzung DAYS OF FUTURE PAST führen würde, ist schon lange kein Geheimnis mehr, ebenso wenig, dass James McAvoy, Jennifer Lawrence, Michael Fassbender und Nicholas Hoult wieder dabei sein würden.
Gestern war der Regisseur auf der Première des HOBBITS in Neuseeland, traf dort Sir Ian McKellen, und twitterte:
Thrilled to announce @ianmckellen118 & @SirPatStew are joining the cast of #XMEN #DaysOfFuturePast #magneto #professorX More to come…
Jetzt darf man darüber spekulieren, ob es sich bei den Auftritten von Ian McKellen und Patrick Stewart um Cameos handeln wird, oder umfangreichere Rollen. Beim Titel des Films könnte es auch sein, dass die beiden älteren Ausgaben von Professor X und Magneto sich an ihre Vergangenheit erinnern. Die Zukunft wird es weisen.
DAYS OF FUTURE PAST wird im Jahr 2014 in die Lichtspielhäuser kommen.
Beim Verlag Carlsen gibt es neuerdings das eBook als Dreingabe zu bestimmten Hardcover-Büchern. Beim in dieser Woche erscheinenden ASCHE UND PHÖNIX von Kai Meyer findet man im Buch einen Code, mittels dessen man das zugehörige eBook in den Formaten mobi (für Kindle) oder epub (für alle anderen) herunter laden kann. Und das wohlgemerkt kostenlos!
Carlsen nennt das Ganze (ein wenig denglish) »Content-Paket«, man kann diese Päckchen aus pBook (= Prinbuch) und eBook an einem Aufkleber auf dem Cover erkennen. Weitere Content-Pakete stehen ins Haus. Carlsen wird als nächstes Angebot dieser Reihe eine PERCY JACKSON-Sammelausgabe im Schuber veröffentlichen; der anthält allerdings nicht die zugehörigen eBooks, sondern den ersten Band von Rick Riordans KANE CHRONIKEN, was ich jetzt wieder etwas merkwürdig finde. Aber gut, das soll dann wohl auch eine Werbemaßnahme für die gedruckte Fassung sein. Ab dem Frühjahr 2013 wird es zudem Comics als »Content-Pack« geben. Hier bin ich gespannt, wie das aussehen soll, Comics sind für eReader mit eInk-Derivat-Displays ja nicht geeignet, man kann also annehmen, dass das Angebot auf Tablets zielt.
Laut Carlsen wird der Handel »durch die Anbindung ans Hardcover an den E‑Book-Umsätzen beteiligt«. Das verstehe ich nun wieder nicht, denn der Handel verkauft ja nach wie vor das Printbuch und das eBook gibt es kostenlos dazu. Wie der Handel hierdurch partizipieren soll, ist mir noch etwas unklar. Es ist natürlich möglich, dass die kostenlose eBook-Dreingabe dem Händler irgendwie angerechnet wird.
Gleich zwei neue Romane aus der elektronischen Feder von Ju Honisch (DAS OBSIDIANHERZ) erblicken im Jahr 2013 das Licht der Buchwelt. Zum einen erscheint im September 2013 bei Heyne DIE QUELLEN DER MALICORN:
Nach Jahrhunderten bricht in der Welt Talunys erneut Krieg aus. Hier herrschen die friedliebenden Einhörner, das kunstsinnige Gestaltwandler-Volk der Tyrrfholyn. Im Kampf verschlägt es den Fürstensohn in die Menschenwelt, von wo er Una mit zurücknimmt. Una, eine moderne Menschenfrau mit Witz und dem Verstand einer emanzipierten, jungen Frau, findet sich in einer Welt wieder, in dem ein grausames Régime sich anschickt, alles zu unterwerfen, was es für minderwertig hält. Plötzlich geht es in diesem Krieg auch um ihr Leben und nicht nur um das eines Mannes, der sehr viel mehr ist als – einfach nur ein Mann.
DIE QUELLEN DER MALICORN – Ju Honisch, Paperback in Klappenbroschur, ca. 500 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, ISBN: 978–3‑453–31460‑3, EUR 14,99 (Deutschland) EUR 15,50 (Österreich), CHF 21,90 (Schweiz)
Zum anderen bringt Feder & Schwert zu Weihnachten 2013 (ja, das ist noch »etwas« hin, aber es kann ja nichts schaden, sich das schon einmal zu notieren) Jus Roman SCHWINGEN AUS STEIN heraus:
Bayern 1867. Ein eiskalter Spätherbst.
Ein Geheimnis liegt auf dem Bayerwald, ein Fluch, der vor langer Zeit Unheil ausgelöst hat. Auf der Flucht vor der Bruderschaft des Lichts, die alles jagt, was ihnen teuflisch oder dämonisch verdächtig erscheint, werden Konstanze, die Gouvernante, und Clarissa, ihre Schülerin, in den Bann der Ereignisse gezogen. Bei dem Versuch, ihre Schülerin zu befreien, dringt Konstanze immer tiefer in den finsteren Wald vor, ohne zu ahnen, welche Unbill dort ihrer harrt. Schmuggler, Mörder, Wölfe, Ungeheuer, Geistwesen, Magier, die Mönche der Bruderschaft – sie alle sind in einem Netz der Ereignisse verstrickt, und sie alle haben ihre sehr eigenen Pläne für Konstanze und Clarissa. Und selbst die beiden seltsamen Herren, die Hilfe versprochen haben, sind ganz und gar nicht das, was sie zu sein scheinen.
Weitere bibliografische Angaben hierzu werden folgen, ebenso wie ein Cover.
Cover DIE QUELLEN DER MALICORN Copyright Heyne, Bild Ju Honisch Copyright Ju Honisch.
Lang hat es gedauert, doch was lange währt, wird endlich gut. Ab sofort liegt der Steampunk-Chroniken-Sonderband »Geschichten aus dem Æther« im Downloadbereich bereit. Als Taschenbuch wäre das Werk sagenhafte 310 Seiten stark.
In einer Zeit, die es so vielleicht nie gegeben haben mag, brechen Menschen in den unbekannten Æther auf. In diesem Buch kann man diesen Abenteurern begegnen. Ihre Beweggründe könnten unterschiedlicher nicht sein – Forscher, Piraten, Glücksritter und Eroberer geben sich ein Stelldichein.
Im diesem Sonderband »Geschichten aus dem Æther« aus der Reihe »Die Steampunk-Chroniken« finden sich sieben Geschichten, die es aufgrund ihrer Länge nicht in Ausgabe eins geschafft haben, dem Leser jedoch keinesfalls vorenthalten werden sollten:
• Im Netz der Gilde – Joshua Ayresleigh Porch
• Sternensilber – Petra E. Jörns
• Triumph der Wissenschaft – Bernd Meyer
• Im Æther verloren – Tedine Sanss
• Befreiungsschlag – Merlin Thomas
• Asaker von Asgard – Niklas Peinecke
• Piratenblut – Joshua Ayresleigh Porch
Schon in den Jahren 2002–2004 war das Fantasy-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik das ausgewählte Gefährten-Magazin zu Der Herr der Ringe und lieferte mehr als 1.000 Seiten an Hintergrundmaterial zu Tolkiens Mittelerde und zur Filmtrilogie. Zum Filmstart von DER HOBBIT – TEIL 1: EINE UNERWARTETE REISE als Vorgeschichte zu DER HERR DER RINGE kehrt die NAUTILUS nun zurück nach Mittelerde.
Anläßlich der kommenden dreiteiligen HOBBIT-Verfilmung durch Regisseur Peter Jackson steht das monatlich erscheinende Fantasy-Magazin in seiner aktuell erschienenen Ausgabe 105, 12/2012, ganz im Zeichen des Halblings: Bei erweitertem Seitenumfang liefert die NAUTILUS einen bebilderten Produktionsbericht zu den Dreharbeiten des ersten Films und Interviews mit Darstellern. Dazu gibt es ein Lexikon der Schauplätze der ersten Filmreise vom Auenland zum Schicksalberg mit einer Vorstellung der wichtigsten Figuren und Wesen, die dem Hobbit Bilbo, dem Zauberer Gandalf und den dreizehn Zwergen begegnen.
Neben begleitenden Sachartikeln zu den mittelirdischen Völkern der Hobbits, Elben und Zwerge werden aktuelle Völker-Romane vorgestellt und Gespräche mit Autoren wie Bernhard Hennen, Markus Heitz, Alfred Bekker, Jonas Wolf und Thomas und Stephan Orgel darüber geführt, ob und welche Verbindungen ihre Geschichten mit Mittelerde aufweisen. Und der Bastei Lübbe-Lektor und ‑Herausgeber Ruggero Leò präsentiert einen kurzweiligen Werkstattbericht zur Entehung seiner Hobbit-Anthologie GROSSE GESCHICHTEN VOM KLEINEN VOLK, die Halblings-Stories von deutschen Autoren wie Wolfgang Hohlbein, Thomas Finn, Michael Peinkofer, Gesa Schwartz u.a. versammelt.
Auf den großen Drachen Smaug und seinen geraubten Schatz werden die Gefährten zwar erst im zweiten Film treffen, aber schon jetzt präsentiert die NAUTILUS eine Übersicht der besten Fantasy-Romane mit Drachen. Passend dazu ist eine Leseprobe und ein Interview mit der US-Autorin Rachel Hartman zu ihrem Roman SERAFINA – DAS KÖNIGREICH DER DRACHEN im Heft. Dieser spielt in einer Welt, die von Drachen und Menschen gemeinsam regiert wird – bis ein Mord geschieht, der auf Drachenart verübt wird.
Kernpunkt des kommenden HOBBIT-Films wie auch dieser Ausgabe ist aber natürlich der Halbling Bilbo Beutlin. Was aber genau ist ein Halbling: Per Quellenforschung in alten Mythen, der Zeitgeschichte, dem Leben Tolkiens und im Fantasy-Genre spürt das Magazin der Evolution des Halblings nach: Etappen der Entwicklung zum ikonenhaften Bild des halbhohen Helden der Fantasy sind laut der NAUTILUS die typisch ländlichen Kleinbürger der englischen Provinz, die feenhaften Rätselmeister aus dem spitzohrigen Kleinen Volk unter den Hügeln, die Borrible-artigen Nachkommen halbwüchsiger Helden wie Oliver Twist und Peter Pan und nicht zuletzt die flinkfüßigen, kleingewachsenen Ringdiebe und Langfinger der modernen Phantastik. Über die entsprechende Zukunft der Figur des Halblings in der Fantasy argumentieren im Heft dazu die zwölf Tolkien-Experten und Fantasy-Autoren Friedhelm Schneidewind, Bernhard Hennen, Christoph Marzi, Boris Koch, Christoph Hardebusch, Karl-Heinz Witzko, Lena Falkenhagen, Monika Felten, Kathleen Weise, Kai Meyer, Frank Weinreich und Anton Weste.
Neben Mittelerde stellt die NAUTILUS noch weitere Welten vor: Regisseur Benh Zeitlin erzählt im Interview die märchenhafte Geschichte seines Independent-Films BEASTS OF THE SOUTHERN WILD, in der eine drohende apokalyptische Tsunami-Flutkatastrophe in den Bajous des Mississippi aus kindlicher Perspektive gesehen wird, die nicht zwischen Phantasie und Wirklichkeit unterscheidet. Helden der Kindheit wie Weihnachtsmann, Osterhase, Sandmann und Zahnfee kämpfen im Trickfilm DIE HÜTER DES LICHTS gegen das Böse, und die NAUTILUS zeigt im begleitenden Sachartikel, welche alten mytischen Mächte es noch aus Kindersicht gibt. Und der Fantasy-Autor Bernd Perplies spricht über seinen dystopischen Endzeit-Roman FLAMMEN ÜBER ARCADION, der vor dem Hintergrund religiösen Fanatismus in einem totalitären Kirchenstaat nach dem Zusammenbruch der uns bekannten Welt spielt. Und wie immer gibt es Vorschauen auf die phantastischen Filme und Romane des kommenden Monats sowie aktuelle DVD/Blu-ray und Buch-Besprechungen.
Bereits seit Anfang November kann die gesamte Ausgabe gratis auf www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden. Und per Trailer gibt es dort eine Vorschau auf die kurz vor Weihnachten erscheinende Januar-Ausgabe, in der es im Zeichen von Pulp, Steampunk und Frankenstein-Mythen um Kunstmenschen als die Kinder des Golems, einen per Blitz wiederbelebten Hund, gezüchtete Chimären, Tentakelmonster, mechanische Herzen, Blechdosenritter, Marsianer, Großwildjagden per Strahlengewehr auf der Venus, Luftschiff-Schlachten, Schrottplaneten und SFX-Tricks von der dunklen Seite des Mondes geht und zahlreiche Filmemacher, Designer, Spiele-Autoren, Musiker und Schriftsteller ihre Projekte vorstellen.
NAUTILUS erscheint im Abenteuer Medien Verlag, kostet 4,50 Euro und kann im Zeitschriftenhandel bezogen werden. Abonnieren ist auch über Amazon möglich, zudem gibt es eine elektronische Variante auf pressekatalog.de.
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Das stand in krassem Widerspruch zu einer Aussage des Justiziars des Börsenvereins, die ich im Januar diesen Jahres erhalten hatte. Deswegen fragte ich nochmal bei der Rechtsabteilung des Börsenvereins nach und erhielt vom Justiziar Dr. Christian Sprang sehr kurzfristig eine Antwort. Hierfür möchte ich mich bedanken. Nachfolgend die Stellungnahme:
Sowohl der Börsenverein des Deutschen Buchhandels als auch Prof. Dr. Christian Russ, unser Preisbindungstreuhänder von der Kanzlei Fuhrmann Wallenfels, erklären dazu Folgendes:
Bislang waren Bücher aus Selbstverlagen nicht preisgebunden, weil Sie (sic!) im Buchhandel keine Rolle spielten und daher nicht »buchhandelstypisch« waren. Nun erleben wir gerade, dass bei E‑Books viele »Selbstverleger« mit Ihren (sic!) Büchern bei Amazon, Apple und ähnlichen Plattformen nicht unerhebliche Verkaufszahlen generieren. Damit ändert sich wohl gerade auch die Antwort auf die Frage der Buchhandelstypizität. Die Preisbindungstreuhänder streben daher vorausschauend eine Regelung an, wonach Selbstverleger, die ihre E‑Books über Internet- Großbuchhändler anbieten, die Preise einheitlich festlegen müssen. Anders Printverleger, die in kleiner Stückzahl ihre Privatdrucke unter die Leute bringen.
Aha. :) Man darf davon ausgehen, dass es in dieser Sache gerade einige »Kommunikation hinter den Kulissen« gegeben haben dürfte, um es mal vorsichtig auszudrücken. Die Formulierungen »bisher« und »ändert sich wohl gerade« deuten allerdings darauf hin, dass damit die pauschale Aussage aus dem Januar, dass Selbstverleger auf alle Fälle der Buchpreisbindung unterliegen, in dieser Ausschließlichkeit (nicht nur) zum damaligen Zeitpunkt nicht ganz korrekt gewesen sein dürfte. Auch der Hinweis, dass man »eine Regelung für Selfpublisher anstrebt«, weist darauf hin, dass es seitens der Treuhänder derzeit eben noch keine konkrete Regelung gibt.
Hochinteressant aus meiner Sicht zudem, dass jetzt auf einmal die Frage nach einer Geltung des BuchPrG für Selfpublisher an Absatzzahlen festgemacht wird, anstatt am Buchformat. Was denn nun?
Rechtssicherheit für Selbstverleger stellt das alles nicht gerade her.
Liebe Qualitätsmedien. Habt ihr wieder alle bei der dpa abgeschrieben? Oder bei einer anderen Agentur? Anders kann ich es mir eigentlich nicht erklären, dass ich allenthalben im Web die Überschrift »Tolkien-Erben klagen gegen HOBBIT-Produzenten« und Variationen davon lesen muss. Beispielsweise beim Focus, beim Tagesspiegel, bei Der Westen, Berliner Zeitung, fr-online, Börsenblatt (wo ich das zum ersten Mal fand) und zahllosen mehr (liebe Leser, wenn ihr nach »Tolkien« und »Produzenten« googlet, findet ihr reichlich Treffer).
Ihr müsst jetzt ganz stark sein: nein, liebe Qualitätsmedien, das stimmt so nicht.
Korrekt ist, dass das Tolkien-Estate (und noch ein paar mehr) Warner Bros. Entertainment wegen angeblich unerlaubter digitaler Verwertung im Rahmen von »Glücksspielen« und Online-Games wie LOTRO, sowie der »Schädigung des Ansehens Tolkiens und seiner Werke« vor einem kalifornischen Gericht verklagt hat. Bis hierhin nicht schlecht.
Inkorrekt ist aber, dass Warner Bros. Produzent des HOBBITS ist. Warner Bros. ist vielmehr der Distributor. Die produzierenden Firmen der Filmreihe sind: New Line Cinema, Metro-Goldwyn-Mayer (MGM), WingNut Films und 3Foot7. Warner produziert zwar auch Filme, aber in diesem Fall nicht direkt, sondern höchstens indirekt über die Firmen, die ihm gehören – sie treten aber definitiv nicht offiziell als Produzent der HOBBIT-Verfilmung auf. Der Warner-Konzern macht aber auch noch eine ganze Menge anderer Dinge, beispielsweise durch seine Marke Warner Bros. Interactive – die stehen letztlich auch hinter dem bemängelten HERR DER RINGE ONLINE und unter anderem wegen dieses MMORPGs (ich habe den Begriff für euch verlinkt, falls ihr den nicht kennt) ist der Konzern verklagt worden. Warum muss dann in der Schlagzeile was vom »HOBBIT-Produzenten« stehen? Weil das Thema HOBBIT so angesagt ist und garantierte Hits verspricht? Weil irgendeine Agentur, bei der ihr alle copy&pastet, es so verlauten ließ?
DER HOBBIT und dessen Produktion hat mit der Klage erst einmal exakt nichts zu tun – höchstens indirekt, weil das Tolkien-Estate eine Promo-Seite mit einem Slotmachine-Spiel, in dem Konterfeis der Helden aus HOBBIT und HERR DER RINGE auftauchten, idiotischerweise als »Glücksspiel« bezeichnete und bemängelte. Warner produziert den HOBBIT nicht. Korrekt wäre es also gewesen, wenn die Schlagzeile beispielsweise gelautet hätte: »Tolkien-Erben verklagen Warner Bros.«. So wie bei mir gestern.
Aber ihr lest das hier ja eh nicht. :)
Update: auf einigen Webseiten ändern die Zeitungen die Titel inzwischen, in den Google Ergebnissen finden sich aber noch die alten Überschriften.
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Bild Produzent – Distributor von mir. CC BY-NC-SA.
Bereits am 19. November verstarb der russische Science Fiction-Autor Boris Strugatzki. Er gehörte mit seinem Bruder Arkadi (1925–1991) zu den bedeutendsten Vertretern russischer Phantastik; sie verfassten zahllose Romane und Kurzgeschichten. Die Gesamtauflage ihrer Bücher liegt bei über 50 Millionen Exemplaren, sie wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.
Beide Brüder wuchsen im damaligen Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, auf. Nach dem zweiten Weltkrieg studierte er an der dortigen Universität, danach arbeitete er zeitweilig in dieser Stadt auch als Programmierer für das Pulkowo-Observatorium.
Etliche Bücher der Strugatzki-Brüder sind im sogenannten »Mittags-Universum« angesiedelt. Die Menschheit hat hier einen hohen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Standard erreicht. Da jedermann einer Beschäftigung nach den eigenen Interessen nachgeht und damit für das Gemeinwohl arbeitet, hat Geld an Bedeutung verloren. Eine forgeschrittene, mysteriöse Zivilisation, die Wanderer, scheinen immer wieder in die Entwicklung der Menschheit einzugreifen.
Ich hatte kürzlich gegenüber für Sean O’Connells Blog »Wortwellen« einige Fragen im Zusammenhang mit der Zukunft von Buchhandel und Verlagen beantwortet. Dabei hatte ich mich unter anderem auch dazu geäußert, dass der hiesige Buchhandel tief und fest schläft, wenn es um eBooks geht. Es gibt beispielsweise bei kaum einem Händler die Möglichkeit, eBooks vor Ort zu erwerben.
Dass das auch ganz anders geht, zeigt die Kette Orell Füssli in der Schweiz laut einem Bericht beim Buchreport. Dort kann der Kunde nicht nur diverse eReader-Modelle testen – und wird auch noch dazu beraten (versucht das mal in Deutschland, bei meinen Tests bestand die Beratung aus »damit kann man Bücher lesen«). Zusätzlich gibt es »Surfstationen«, über die man sofort an Material für den eReader kommen kann.
Es geht also doch. Natürlich sind Investitionen in eine entsprechende Infrastruktur nötig und es wird sich auch nicht jeder kleine Buchhändler öffentliche »Surfstationen« in den Laden stellen wollen. Das Beispiel zeigt aber deutlich, was möglich ist – und mir fallen auf Anhieb noch weitere Möglichkeiten ein, wie man eBooks auch am »Point Of Sale« an die Kunden bekommen könnte, damit das Geschäft nicht ausschließlich online gemacht wird – wenn man nur wollte.
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