Buch

Boris Strugatzki (1933 – 2012)

Bereits am 19. Novem­ber ver­starb der rus­si­sche Sci­ence Fic­tion-Autor Boris Stru­gatz­ki. Er gehör­te mit sei­nem Bru­der Arka­di (1925–1991) zu den bedeu­tends­ten Ver­tre­tern rus­si­scher Phan­tas­tik; sie ver­fass­ten zahl­lo­se Roma­ne und Kurz­ge­schich­ten. Die Gesamt­auf­la­ge ihrer Bücher liegt bei über 50 Mil­lio­nen Exem­pla­ren, sie wur­den in mehr als 30 Spra­chen über­setzt.

Bei­de Brü­der wuch­sen im dama­li­gen Lenin­grad, dem heu­ti­gen Sankt Peters­burg, auf. Nach dem zwei­ten Welt­krieg stu­dier­te er an der dor­ti­gen Uni­ver­si­tät, danach arbei­te­te er zeit­wei­lig in die­ser Stadt auch als Pro­gram­mie­rer für das Pul­ko­wo-Obser­va­to­ri­um.

Etli­che Bücher der Stru­gatz­ki-Brü­der sind im soge­nann­ten »Mit­tags-Uni­ver­sum« ange­sie­delt. Die Mensch­heit hat hier einen hohen gesell­schaft­li­chen, wis­sen­schaft­li­chen und tech­ni­schen Stan­dard erreicht. Da jeder­mann einer Beschäf­ti­gung nach den eige­nen Inter­es­sen nach­geht und damit für das Gemein­wohl arbei­tet, hat Geld an Bedeu­tung ver­lo­ren. Eine for­ge­schrit­te­ne, mys­te­riö­se Zivi­li­sa­ti­on, die Wan­de­rer, schei­nen immer wie­der in die Ent­wick­lung der Mensch­heit ein­zu­grei­fen.

Ver­filmt wur­den unter ande­rem ES IST NICHT LEICHT, EIN GOTT ZU SEIN (1990, Regis­seur Peter Fleisch­mann, eine west­deutsch-sowje­tisch-fran­zö­si­schen Pro­duk­ti­on), sowie STALKER, der auf PICKNICK AM WEGESRAND beruht.

Boris Stru­gatz­ki ver­starb am 19. Novem­ber in Sankt Peters­burg an Herz­pro­ble­men und Lun­gen­ent­zün­dung.

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Bild Boris Stru­katz­ki 2007, von БережнойСергей, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

eBooks in Buchhandlungen: die Schweiz zeigt, wie es gehen muss

Ich hat­te kürz­lich gegen­über für Sean O’Con­nells Blog »Wort­wel­len« eini­ge Fra­gen im Zusam­men­hang mit der Zukunft von Buch­han­del und Ver­la­gen beant­wor­tet. Dabei hat­te ich mich unter ande­rem auch dazu geäu­ßert, dass der hie­si­ge Buch­han­del tief und fest schläft, wenn es um eBooks geht. Es gibt bei­spiels­wei­se bei kaum einem Händ­ler die Mög­lich­keit, eBooks vor Ort zu erwer­ben.

Dass das auch ganz anders geht, zeigt die Ket­te Orell Füss­li in der Schweiz laut einem Bericht beim Buch­re­port. Dort kann der Kun­de nicht nur diver­se eRea­der-Model­le tes­ten – und wird auch noch dazu bera­ten (ver­sucht das mal in Deutsch­land, bei mei­nen Tests bestand die Bera­tung aus »damit kann man Bücher lesen«). Zusätz­lich gibt es »Surf­sta­tio­nen«, über die man sofort an Mate­ri­al für den eRea­der kom­men kann.

Es geht also doch. Natür­lich sind Inves­ti­tio­nen in eine ent­spre­chen­de Infra­struk­tur nötig und es wird sich auch nicht jeder klei­ne Buch­händ­ler öffent­li­che »Surf­sta­tio­nen« in den Laden stel­len wol­len. Das Bei­spiel zeigt aber deut­lich, was mög­lich ist – und mir fal­len auf Anhieb noch wei­te­re Mög­lich­kei­ten ein, wie man eBooks auch am »Point Of Sale« an die Kun­den bekom­men könn­te, damit das Geschäft nicht aus­schließ­lich online gemacht wird – wenn man nur woll­te.

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Bild: Buch­hand­lung auf iPad von mir (CC BY-NC-SA), Bild Buch­hand­lung von Mat­tes, gemein­frei

Terry Pratchett: Tochter Rhianna wird die Scheibenwelt übernehmen

Im Jahr 2007 wur­de beim bri­ti­schen Fan­ta­sy­au­tor Ter­ry Prat­chett Alz­hei­mer dia­gnos­ti­ziert. Das hat ihn bis­lang nicht dar­an gehin­dert, wei­ter zu arbei­ten und die Welt zu berei­sen, um mit sei­nen Fans in Kon­takt zu kom­men. Trotz­dem ver­fasst er sei­ne Wer­ke auf­grund der sich ver­grö­ßern­den gesund­heit­li­chen Pro­ble­me nicht mehr auf dem Com­pu­ter oder mit einem Stift, son­dern nutzt sprach­er­ken­nen­de Dik­tier­soft­ware (Tal­king­Point und Dra­gon Dic­ta­te). Nach sei­ner Aus­sa­ge in einem Inter­view mit der US-Zei­tung The Sta­tes­man geht das sogar fast bes­ser als Schrei­ben.

Er erklärt wei­ter­hin, dass er sich Gedan­ken über die Zukunft der Schei­ben­welt-Serie gemacht hat, wenn er nicht mehr dazu in der Lage sein wird, die Geschich­ten wei­ter zu spin­nen. Sei­ne Toch­ter Rhi­an­na wird das Ruder über­neh­men und die Rei­he wei­ter füh­ren. Sie hat ohne­hin über die Jah­re an sei­nem Werk teil gehabt und auch bereits Hin­ter­grün­de für Video­spie­le geschrie­ben, dar­un­ter TOMB RAIDER, PRINCE OF PERSIA oder

HEAVENLY SWORD – für letz­tes gewann sie einen Preis. Zudem ist sie eine der Autorin­nen der neu­en BBC-DISC­WORLD-Serie THE WATCH, die von Prat­chetts kürz­lich gegrün­de­ter Pro­duk­ti­ons­fir­ma Nar­ra­ti­via pro­du­ziert wer­den wird.

Prat­chett ist nach eige­ner Aus­sa­ge froh dar­über, dass die Serie durch sei­ne Toch­ter fort­ge­führt wird, er sag­te:

»The Disc­world is safe in my daughter’s hands«

Das ist wohl das ers­te Mal, dass Prat­chett offen dar­über spricht, irgend wann ein­mal nicht mehr in der Lage zu sein, wei­ter »schrei­ben« zu kön­nen. Wol­len wir hof­fen dass bis dahin noch eine lan­ge Zeit ver­geht.

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Bild: Ter­ry Prat­chett 2007, von Morobo­shi, aus Wiki­me­dia Com­mons, CC-BY, Bild Rhi­an­na Prat­chett von  Aman­da Paul at en.wikipedia, CC BY-SA

ATLANS MÖRDER ab dem 23. November 2012 als Taschenheft

In der Rei­he der neu auf­ge­leg­ten PERRY RHODAN-Pla­ne­ten­ro­ma­ne erscheint der nächs­te am 23.11.2012. Das Agen­ten­aben­teu­er wur­de von Hans Knei­fel ver­fasst, trägt den Titel ATLANS MÖRDER und spielt zur Zeit des Sola­ren Impe­ri­ums. Es han­delt sich bereits um die Aus­ga­be 21 der Neu­auf­la­gen.

Sechs Jah­re nach dem Ende des Krie­ges gegen die Meis­ter der Insel befin­det sich das Reich der Ter­ra­ner in einer Auf­bau­pha­se. Das bedeu­tet aber nicht, dass es in der Gala­xis ruhig ist – inne­re Kri­sen­her­de gibt es immer noch genug.
Zu den Orga­ni­sa­tio­nen, die in die­ser Zeit die Mensch­heit beschüt­zen, gehört Atlans USO, die United Stars Orga­ni­sa­ti­on. Doch nicht nur ihre Spe­zia­lis­ten kämp­fen an vor­ders­ter Front – nun hat es ein unheim­li­cher Geg­ner auf den unsterb­li­chen Arko­ni­den selbst abge­se­hen.

ATLANS MÖRDER erschient unter dem­sel­ben Titel bereits im Jahr 1993, für die Neu­auf­la­ge wur­de der Roman von Rai­ner Nagel über­ar­bei­tet, der ver­fass­te auch ein Nach­wort. Die Titel­il­lus­tra­ti­on stammt von Dirk Schulz.

Das Taschen­heft erhält man ab dem 23. Novem­ber 2012 bei den ein­schlä­gi­gen Händ­lern. Bei einem Umfang von 160 Sei­ten kos­tet es 3,90 Euro (in Öster­reich 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 CHF).

Cover­ab­bil­dung Copy­right VPM

eBook-Anteil bei Bestsellern bis 30 Prozent

Der Buch­re­port mel­det in einem News­ar­ti­kel, dass der Anteil der eBooks am Gesamt­markt in Deutsch­land nach wie vor rela­tiv gering ist und angeb­lich (es feh­len hier­zu kon­kre­te Quel­len, es wer­den nur »Schät­zun­gen von Media Con­trol« genannt) bei ca. 2%  liegt.

Inter­es­sant ist dabei aller­dings, dass das bei Best­sel­lern anders aus­sieht, hier wer­den deut­lich höhe­re Antei­le erreicht. Ran­dom House (Ber­tels­mann) nennt einen Anteil von je nach Titel 3,5 bis 12%. Bas­tei-Lueb­be spricht sogar davon, dass der eBook-Anteil bei die­sen Büchern stel­len­wei­se bei bis zu 30 % liegt. Beson­ders inter­es­sant mei­ner Ansicht nach hier die Aus­sa­ge, dass:

»Bücher, die im Print­be­reich hin­ter den Erwar­tun­gen zurück­blie­ben, digi­tal wun­der­bar funk­tio­nie­ren«

Das deu­tet offen­bar dar­auf hin, dass das Kauf­ver­hal­ten des eBook-Lesers von dem­je­ni­gen des Print­buch­nut­zers deut­lich abweicht. Für mich ist das aller­dings kei­ne wirk­li­che Über­ra­schung. Zudem hat­te Bas­tei-Lueb­be eine Art »eBook-Offen­si­ve« gestar­tet, die allein schon zu höhe­ren Absät­zen füh­ren dürf­te.

Wirk­lich inter­es­sant wäre gewe­sen, wenn man die Print­buch­ver­käu­fe der Best­sel­ler in Rela­ti­on zum Gesamt­markt gestellt hät­te, um Ver­gleichs­wer­te zu haben. Ohne die­se Anga­ben ste­hen die Zah­len ziem­lich allein auf wei­ter Flur. Den­noch kann man zumin­dest bei Best­sel­lern die Aus­sa­ge, dass eBooks ein Nischen­markt sind, nicht mehr hal­ten.

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Bild Buch und eRea­der von mir, CC BY-NC-SA

Kickstarter: Larry Elmore – The Complete Elmore Artbook

Jeder, der mit Rol­len­spie­len oder Fan­ta­sy in Berüh­rung gekom­men ist, kennt den Namen Lar­ry Elmo­re. Der Künst­ler hat durch sei­ne Illus­tra­tio­nen unter ande­rem für DUNGEONS & DRAGONS einen fast legen­dä­ren Ruf.

Lar­ry möch­te nun über eine Kick­star­ter-Kam­pa­gne genug Geld zusam­men bekom­men, um einen mehr als 300-sei­ti­gen Bild­band her­aus zu brin­gen, der einen gro­ßen Teil sei­ner Wer­ke in einem Buch ver­ei­nigt. Gesam­melt wer­den sol­len gera­de mal 17500 Dol­lar, zusam­men gekom­men sind zum Zeit­punkt da die­ser Arti­kel geschrie­ben wird, bereits über 41600 Bucks – und das obwohl die Kam­pa­gne noch 43 Tage läuft. Allein dar­an kann man bereits able­sen, wie popu­lär Lar­ry Elmo­re und sei­ne Wer­ke sind (ange­sichts ande­rer Pro­jek­te ist das Pledge-Ziel aber auch äußerst gering).

Wer spen­det um das Buch zu erhal­ten muss in die­sem Fall lei­der etwas tie­fer in die Tasche grei­fen. Zwar kann man wie immer mini­mal einen Dol­lar spen­den, wer den Bild­band haben möch­te muss aller­dings bereits min­des­tens 49 Dol­lar berap­pen, für nicht-Ame­ri­ka­ner kom­men noch 48 Dol­lar für den Ver­sand hin­zu (das erscheint mir über­teu­ert, da ich bereits mehr­fach Bücher in den USA bestellt habe, weiß ich, was das Por­to unge­fähr kos­tet). Wer 225 oder mehr Dol­lar in die Hand nimmt, erhält eine in Leder gebun­de­ne und von Elmo­re signier­te Son­der­aus­ga­be.

Trotz­dem: jedem Fan­ta­sy­fan dürf­te das Was­ser im Mund zusam­men lau­fen, ange­sichts der Aus­sicht, dass es einen Bild­band vol­ler Elmo­re-Wer­ke geben wird. Mehr Details dazu auf der Kick­star­ter-Sei­te zum Pro­jekt. Lar­ry Elmo­re hat selbst­ver­ständ­lich auch eine Web­sei­te.

http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​s​V​w​z​L​T​N​C​UME

Bild Lar­ry Elmo­re 2008, von Jaqen, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

Wortwellen: Wohin dreht sich die Buchwelt 2013?

Unter dem Titel »wohin dreht sich die Buch­welt 2013?« hat der Autor Sean O’Con­nell (TÍR NA NÓG, TÚATHA DÉ DANANN) ver­schie­de­nen Per­so­nen aus dem Umfeld Buch befragt. Die Fra­gen lau­te­ten:

Wel­che per­sön­li­che Ver­än­de­rung erwar­test du beruf­lich von 2013?

Wor­auf muss sich der Leser/​müssen die Verlage/​als Her­aus­ge­ber (sich) ein­stel­len?

Wel­che Chan­cen siehst du?

Wel­che Gefah­ren siehst du?

Wel­ches Pro­jekt willst du 2013 unbe­dingt fer­tig­stel­len?

Und die wur­den auch mir gestellt. Mei­ne Ant­wor­ten dar­auf – und selbst­ver­ständ­lich auch die der ande­ren Befrag­ten – fin­det man seit heu­te Mor­gen auf Seans Sei­te Wort­wel­len.

Bild: Aus­chnitt aus dem »Wortwellen«-Header, Copy­right Sean O’Con­nell

Petition: 7% Mehrwertsteuer auf eBooks

Vie­le Peti­tio­nen, die auf der e‑Pe­ti­ti­ons-Platt­form des Bun­des­ta­ges ein­ge­reicht wer­den, sind lang  und umständ­lich for­mu­liert. Das ist bei die­ser hier nicht der Fall:

Umsatz­steu­er – Redu­zier­ter Steu­er­satz für eBooks (7%)

Text der Peti­ti­on
Der Bun­des­tag möge beschlie­ßen, dass eBooks mit dem glei­chen Mehr­wert­steu­er­satz besteu­ert wer­den wie gedruck­te Bücher, d.h. mit 7%.

Begrün­dung
Für gedruck­te Bücher gilt der redu­zier­te Mehr­wert­steu­er­satz von 7%, da Bücher als Kul­tur­gut gel­ten, das allen Bevöl­ke­rungs­schich­ten zu erschwing­li­chen Prei­sen zur Ver­fü­gung ste­hen soll­te. Da dies in glei­chem Maße auch auf eBooks zutrifft, soll­te für elek­tro­ni­sche Bücher der glei­che Steu­er­satz gel­ten. Des wei­te­ren soll­ten Men­schen mit einer Seh­schwä­che, die auf eBooks wegen der Mög­lich­keit der Schrift­ver­grö­ße­rung ange­wie­sen sind, nicht steu­er­lich benach­tei­ligt wer­den.

Die Peti­ti­on Peti­ti­on Num­mer 37573 kann seit dem 12.11.2012 gezeich­net wer­den. Ich habe aller­dings die Befürch­tung, dass der Peti­ti­ons­aus­schuss sich mög­li­cher­wei­se ein­fach für nicht zustän­dig erklä­ren wird, wie er es in letz­ter Zeit zu oft tut, wenn ihm eine erfolg­rei­che ePe­ti­ti­on nicht passt. Wahr­schein­lich hat beim Ein­rich­ten der ePe­ti­tio­nen kei­ner bei der Polit-Mesch­po­ke damit gerech­net, dass das Instru­ment so eif­rig und erfolg­reich genutzt wird.

Das Ansin­nen der Peti­ti­on ist aber natür­lich völ­lig kor­rekt: es kann nicht ange­hen, dass eBooks zwar nach dem Buch­preis­bin­dungs­ge­setz zwin­gend als Bücher gel­ten, in Sachen MWSt jedoch nicht – das ist nicht nach­voll­zieh­bar. Erfah­rungs­ge­mäß ist der Weg einer sol­chen Peti­ti­on auch bei einem Erfolg aber lang – und es ist nicht gesagt, dass dabei das gewünsch­te Ergeb­nis her­aus kommt – zudem erst ein­mal die not­wen­di­gen Mit­zeich­ner mobi­li­siert wer­den müs­sen und ich bin nicht sicher, dass das bei die­sem The­ma klap­pen wird. Ich bin übli­cher­wei­se nicht für Steu­er­ge­schen­ke an Bran­chen (sie­he »Fast Drei Prozent« und die Hote­liers), aber in die­sem Fall wür­de ich zustim­men. Ob die Ver­la­ge den geän­der­ten USt-Satz dann auch an die Ver­brau­cher durch­rei­chen oder ein­fach ein­sa­cken ist noch ein­mal eine ande­re Fra­ge.

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Bild »Sie­ben Pro­zent« von mir

Morgen erscheint: Cherie Priests THE INEXPLICABLES

THE INEXPLICABLES ist der neu­es­te Roman aus Che­rie Priests A CLOCKWORK CENTURY-Rei­he, ein Steam­punk-Sze­na­rio mit Die­sel­punk-Sprit­zern. Er erscheint mor­gen.

Wer­be­text:

Rec­tor »Wreck’em« Sher­man was orpha­ned as a todd­ler in the Blight of 1863, but that was years ago. Wreck has grown up, and on his eigh­te­enth bir­th­day, he’ll be cast out out of the orpha­na­ge.
And Wreck’s pro­blems aren’t merely­about fin­ding a home. He’s been quiet­ly brea­king the car­di­nal rule of any good drug dea­ler and dip­ping into his own sup­p­ly of the sap he sells. He’s also pret­ty sure he’s being haun­ted by the ghost of a kid he used to know—Zeke Wil­kes, who almost cer­tain­ly died six months ago. Zeke would have every reason to pes­t­er Wreck, sin­ce Wreck got him insi­de the wal­led city of Seat­tle in the first place, and that was pro­ba­b­ly what kil­led him.Maybe it’s only a guil­ty con­sci­ence, but Wreck can’t take it any­mo­re, so he sneaks over the wall.

The wal­led-off was­te­land of Seat­tle is every bit as bad as he’d heard, chock-full of the hun­gry undead and utter­ly cho­ked by the poi­so­no­us, ine­s­ca­pa­ble yel­low gas. And then there’s the mons­ter. Rector’s pret­ty cer­tain that wha­te­ver atta­cked him was not at all human—and not a rot­ter, eit­her. Arms far too long. Pos­tu­re all stran­ge. Eyes all wild and faint­ly glo­wing gold and known to the locals as sim­pley »The Inex­pli­ca­bles«.

In the pro­cess of track­ing down the­se crea­tures, Rec­tor comes across ano­ther incur­si­on through the wall—just as bizar­re but enti­re­ly attri­bu­ta­ble to human greed. It seems some out­si­ders have deci­ded there’s gold to be found in the city and they’­re wil­ling to do wha­te­ver it takes to get a pie­ce of the pie unless Rec­tor and his pos­se have any­thing to do with it.

INEXPLICABLES ist 368 Sei­ten stark und kos­tet als Taschen­buch ca. 11 Euro, für die Kind­le-Ver­si­on wer­den 8,51 Euro fäl­lig. Ama­zon weist expli­zit dar­auf hin, dass die eBook-Fas­sung auf Wunsch des Ver­lags Pan Macmil­lan ohne DRM ange­bo­ten wird. Sehr löb­lich, dar­an soll­ten sich gewis­se deut­sche Ver­la­ge ein Bei­spiel neh­men.

THE INEXPLICABLES
Che­rie Priest
Steam­punk-Roman
Spra­che: Eng­lisch
14. Novem­ber 2012
Taschen­buch:
368 Sei­ten, ca. EUR 11,00
ISBN-10: 1447225597
ISBN-13: 978–1447225591
eBook (Kind­le):
EUR 8,51
ASIN: B0089LOE0Y
Pan Macmil­lan

Cover THE INEXPLICABLES Coyp­right Pan Macmil­lan

[aartikel]1447225597[/aartikel][aartikel]B0089LOE0Y[/aartikel][aartikel]0765318415[/aartikel][aartikel]0765329468[/aartikel]

ELFQUEST kehrt zurück?

Eine fast unglaub­li­che Pres­se­mit­tei­lung kommt von Richard und Wen­dy Pini, den Erfin­dern der über­aus erfolg­rei­chen Comic­se­rie ELFQUEST. Mei­ne Güte ist das lan­ge her, dass ich die Comics gele­sen und das Rol­len­spiel dazu mit Freun­den gespielt habe … :O

Die Rech­te an einer Ver­fil­mung des Stof­fes lagen bis zum ers­ten Quar­tal 2012 bei War­ner Bros., die haben sie aber nicht genutzt, des­we­gen ver­fie­len sie. Die Pinis haben nun ver­laut­ba­ren las­sen, dass die Film­rech­te an Ste­pha­nie Thor­pe und Pau­la Rho­de gin­gen. Das sind die Macher hin­ter dem über­aus erfolg­rei­chen Web­vi­deo und mehr­fach aus­ge­zeich­ne­ten ELFQUEST: A FAN IMAGINING, die dar­aus eine fil­mi­sche Umset­zung gestal­ten sol­len.

Das ist ziem­lich über­ra­schend, denn nach­dem War­ner die Rech­te hat­te, war kaum damit zu rech­nen, dass die­se an Inde­pen­dent-Film­ma­cher gehen wür­den. Man muss sich fra­gen, ob die tat­säch­lich in der Lage sein wer­den, ein sol­ches auf­wen­di­ges Fan­ta­sy-Pro­jekt zu rea­li­sie­ren. Ins­be­son­de­re die Finan­zie­rung dürf­te nicht ganz ein­fach wer­den. Span­nend ist das aber alle­mal und die Pinis zei­gen ihre Ver­bun­den­heit zum Fan­dom ein­mal mehr dadurch, dass sie die mil­lio­nen­schwe­ren Rech­te an Fans ver­ge­ben. Aller­dings wird ein Film mehr zu bie­ten haben müs­sen, als hüb­sche, jun­ge, knapp beklei­de­te Frau­en mit spit­zen Ohren im Wald – und sei­en sie noch so über­zeu­gend in Sze­ne gesetzt …

Hier noch­mal ein Video zu ELFQUEST: A FAN IMAGINING, hin­ter dem Break die kom­plet­te Pres­se­mel­dung.

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