Buch

Essen wie auf Westeros: A FEAST OF ICE & FIRE

Was als spa­ßi­ges Blog­pro­jekt über Spei­sen rund um Geor­ge R. R. Mar­tins A SONG OF ICE AND FIRE begann, wur­de nun zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Koch­buch. Direkt aus dem »Gast­haus an der Kreu­zung« wer­den inter­es­san­te und hof­fent­lich lecke­re kuli­na­ri­sche Klein­odi­en aus den Sie­ben König­rei­chen vor­ge­stellt. Ver­fas­se­rin­nen sind Chel­sea Mon­roe-Cas­sel und Sari­an­ne Leh­rer. Ers­te­re schreibt in einem Arti­kel auf Suvu­du:

Over the past year, I have dined with the brot­hers of the Night’s Watch, snit­ched fruit tarts from the kit­chen with Arya Stark, and indul­ged in a start­ling varie­ty of meats, root vege­ta­bles, and ingre­di­ents so stran­ge they would never have other­wi­se come into my kit­chen. My ever­y­day has been eaten up (small pun inten­ded) by fic­tion­al foods, and what star­ted as a fun blog pro­ject has evol­ved into a beau­tiful cook­book.

Der Unter­ti­tel des Wer­kes lau­tet THE OFFICIAL COMPANION COOKBOOK TO A GAME OF THRONES, damit bezieht es sich eher auf die Fern­seh­se­rie als die Buch­rei­he, aber das sind wohl Klei­nig­kei­ten. Wie offi­zi­ell das Buch tat­säch­lich ist, zeigt allein schon, dass Alt­meis­ter Mar­tin selbst das Vor­wort ver­fasst hat.

die 240 gebun­de­nen Sei­ten im For­mat 19,5 mal 23,9 cm kos­ten ca. 22 Euro und kön­nen bei­spiels­wei­se bei Ama­zon bestellt wer­den. Auch eine Kind­le-Aus­ga­be ist ver­füg­bar (13,99 Euro), die wur­de aber für »grö­ße­re Bild­schir­me opti­miert«, dürf­te also auf den klei­ne­ren Model­len nicht gut zu nut­zen sein.

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Cover Copy­right 2012 Ban­tam Books

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Ab Montag: Phantastik-Hörbücher bei Aldi Nord

Ab Mon­tag (den 18. Juni 2012) bie­tet Aldi Nord erneut einen Satz Hör­bü­cher zum Ver­kauf an, dar­un­ter befin­den sich dies­mal auch Phan­tas­tik-Titel:

+ Kai Mai­erDIE FLIESSENDE KÖNIGIN

+ Jen­ny Nim­mo: CHARLIE BONE UND DAS GEHEIMNIS DER SPRECHENDEN BILDER

+ Jill Mur­phy: EINE LAUSIGE HEXE

+ Guil­laume Pré­vost: DIE STEINERNE PFORTE

+ Chris­toph Mar­zi: MALFURIA – DAS GEHEIMNIS DER SINGENDEN STADT

+ Tom Becker: DARKSIDE – DIE SCHATTENWELT

Alle Hör­bü­cher wur­den von nam­haf­ten Vor­le­sern wie Rufus Beck, Andre­as Fröh­lich oder Katha­ri­na Thal­back ein­ge­spro­chen, der Preis beträgt gera­de mal 4,99 Euro. Wer kei­nen Aldi Nord in der Nähe hat, kann die Hör­bü­cher auch über den Online­shop bestel­len.

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Pro­mo­gra­fik Hör­bü­cher Copy­right 2012 Aldi Nord

Ausschreibung: Die Steampunk-Chroniken Band zwei – Gaslicht-Grusel

Für den zwei­ten Band der STEAMPUNK-CHRONIKEN star­te ich hier­mit eine neue Aus­schrei­bung für Kurz­ge­schich­ten rund um das wei­te und erfreu­lich schub­la­den­ar­me Gen­re Steam­punk. Der Arbeits­ti­tel und das Sub­gen­re lau­ten dies­mal:

Gas­licht

Damit wol­len wir ver­su­chen, klas­si­sche vik­to­ria­ni­sche Gru­selge­schich­ten mit Steam­punk zu ver­bin­den:

Geis­ter in alten schot­ti­schen Schlös­sern, Feen­we­sen, Spuk­ge­stal­ten, das Jen­seits, Sär­ge, Sean­cen die uner­war­tet enden, unheim­li­che Irr­lich­ter in einem Sumpf, Geis­ter­jä­ger, alt­ägyp­ti­sche, ban­da­gierte Wie­der­gän­ger, Trol­le — erwei­tert durch die unmög­li­chen Mög­lich­kei­ten der ver­rück­ten Wis­sen­schaft­ler, For­scher und sons­ti­ger Prot­ago­nis­ten, Geis­ter­jä­ger mit Jen­seits-Rekom­bo­bu­la­to­ren und Pro­to­plas­ma-Ver­lie­sen, aether­pha­si­gen Sil­ber­ku­geln und ande­rer Ver­satz­stü­cke des Steam­punk. Auch über Vam­pire kön­nen wir gern reden, solan­ge sie weder schmu­sen noch blin­kern … ;o)

Ent­ste­hen soll erneut ein eBook unter Crea­ti­ve Com­mons-Lizenz, aber auch ein Taschen­buch, das via Crea­teSpace rea­li­siert und (vor­erst) über Ama­zon ver­trie­ben wird.

Ein­sen­de­schluss für die Geschich­ten ist der 31.10.2012, alle wei­te­ren Details fin­den inter­es­sier­te Autoren auf der Web­sei­te der Steam­punk-Chro­ni­ken, genau­er auf der Aus­schrei­bungs­sei­te für Band zwei und auf der Sei­te Mis­si­on.

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Bild: “Haun­ted Lane” von Melan­der & Bro 1889, Public Domain

Googles eBook-Shop ab sofort auch in Deutschland

Ab sofort ist der eBook-Shop des Inter­net­gi­gan­ten Goog­le offi­zi­ell auch in Deutsch­land ver­füg­bar. Nach ver­mut­lich zähen Ver­hand­lun­gen mit den hie­si­gen Ver­la­gen (es gab Berich­te, dass Goog­le angeb­lich äußerst unat­trak­ti­ve Kon­di­tio­nen ange­bo­ten hat­te) erreicht man ihn als Unter­ka­te­go­rie in Goog­le-App­s­to­re »Play«.

Mit an Bord sind zahl­lo­se nam­haf­te loka­le Ver­la­ge, wie bei­spiels­wei­se Hey­ne, Gold­mann und Blan­va­let (also Ran­dom House), Klett-Cot­ta, Hoff­mann und Cam­pe, Lüb­be, CH Beck, die Münch­ner Ver­lags­grup­pe, Gmei­ner und Wal­hal­la. Außern vor blei­ben bei­spiels­wei­se Holtz­brink und Bon­nier. Selbst­ver­ständ­lich erhält man aber auch elek­tro­ni­sche Publi­ka­tio­nen zahl­lo­ser inter­na­tio­na­ler Ver­la­ge auf der Platt­form.

Wer im Goog­le-Shop bes­se­re Prei­se für deut­sche eBooks erwar­tet hat, wird natür­lich eines Bes­se­ren belehrt, dank Buch­preis­bin­dung auch auf eBooks sind die zu berap­pen­den Beträ­ge dort in vie­len Fäl­len genau­so über­teu­ert wie anders­wo. Das war aber zu erwar­ten.

Im Gegen­satz zu ande­ren Anbie­tern legt Goog­le aller­dings Wert dar­auf, dass man die eBooks auf mög­lichst vie­len Platt­for­men und Gerä­ten nut­zen kann: lesen kann man sei­ne erwor­be­nen elek­tro­ni­schen Publi­ka­tio­nen auf der Goog­le Play-Web­sei­te, auf Apps für Ando­id und Tablet-PCs mit die­sem Betriebs­sys­tem, aber auch auf iOS-Gerä­ten wie iPho­ne oder iPad. Neben dem Zugriff übers Web oder via Apps wer­den aber auch ePub- und PDF-Ver­sio­nen ange­bo­ten.

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Screen­shot Goog­le Play von mir, Inhal­te und Design Copy­right Goog­le

Deutsche Verlage, eBook-Preise und die Kundenwünsche

Auf Buch​re​port​.de gab es kürz­lich ein sehr inter­es­san­tes Inter­view mit Kel­ly Gal­lag­her vom Markt­for­schungs­un­ter­neh­men R. R. Bow­ker und der Book Indus­try Stu­dies Group, ers­te­res auch ein Spe­zia­list für eBook-Märk­te. Und der sag­te eini­ge sehr inter­es­san­te Din­ge über die hie­si­gen Ver­la­ge (wie immer sind damit haupt­säch­lich gro­ße Publi­kums­ver­la­ge gemeint).

Zum einen kri­ti­siert er das Preis­mo­dell der Ver­la­ge für eBooks.

Sie ver­su­chen, ein Pri­cing-Modell durch­zu­drü­cken, statt zu ana­ly­sie­ren, was der Ver­brau­cher für ein Pri­cing-Modell erwar­tet.

Exakt. Die Prei­se für eBooks kann man hier­zu­lan­de lei­der nach wie vor nur als Mond­prei­se bezeich­nen, die in kei­ner­lei Rela­ti­on zum Auf­wand der Pro­duk­ti­on und Logis­tik oder zum Ver­kaufs­preis der Print­ver­sio­nen ste­hen. Die Argu­men­te, die ange­führt wer­den, um die durch­schnitt­lich viel zu hohen Prei­se zu recht­fer­ti­gen, hal­ten kei­ner genaue­ren Betrach­tung stand. Die Tat­sa­che, dass die­se über­teu­er­ten Pro­duk­te dann fol­ge­rich­tig kaum jemand erwirbt, scheint aber in den zustän­di­gen Eta­gen der Ver­lags­häu­ser nie­man­den zu inter­es­sie­ren. Wäre es nicht unter Hin­blick auf Absatz­zah­len nicht auch ins­be­on­de­re kauf­män­nisch deut­lich sinn­vol­ler, Prei­se anzu­sa­gen, die die Ver­brau­cher auch akzep­tie­ren, statt auf den auch noch durch DRM kas­trier­ten eBooks sit­zen zu blei­ben?

Wei­ter­hin ana­ly­siert Gal­lag­her das Ver­öf­fent­li­chungs­ver­hal­ten wie folgt:

Hin­zu kommt, dass sie bei ihrem Lek­to­rats- und Ver­triebs­mo­dell zu stark auf »Push« set­zen. Ande­re Märk­te ach­ten eher dar­auf, was die Leser wün­schen und wie sie es wün­schen.

Was bedeu­tet das? Ganz ein­fach: In ande­ren Län­dern wird ver­öf­fent­licht, was die Leser wol­len. Hier wird ver­öf­fent­licht, was die Ver­la­ge wol­len. Oder was die Ver­la­ge mei­nen, was die Leser wol­len.
Die Ergeb­nis­se lie­gen klar auf der Hand: nach Markt­be­trach­tung fällt irgend jeman­dem auf, dass Vam­pirsch­mon­zet­ten auf ein­mal gut gehen, weil Ste­phe­nie Mey­er-Roma­ne sich nicht nur ver­kau­fen wie doof, son­dern auch noch Fil­me dazu gedreht wer­den. Also pro­du­ziert man nur noch Roma­ne mit spitz­zah­ni­gen Lovern und ähn­li­che »Roman­t­a­sy«. Dar­aus nun aber zu schlie­ßen, dass genau das vom Leser auch gewünscht wird, ist nicht ganz kor­rekt, denn dass tren­di­ge Pop­kul­tur sich nun­mal ein­fach so abset­zen lässt ist eine Bin­sen­weis­heit, eben­so wie die Tat­sa­che, dass in Deutsch­land haupt­säch­lich Frau­en lesen – außer eBooks, da sind die Män­ner vorn -, aber das ist ein ganz ande­res The­ma.

Dar­auf, sich nach den Wün­schen der Kun­den zu rich­ten, kom­men die Ent­schei­der in den Ver­la­gen erst in neu­es­ter Zeit, und sehr gemäch­lich (oder eher wider­wil­lig?), bei­spiels­wei­se über die Nut­zung von Social Media – in die­ser Hin­sicht muss aber noch eine Men­ge gelernt wer­den. Die übli­che Vor­ge­hens­wei­se dürf­te nach wie vor sein, dass irgend jemand anhand schwer nach­voll­zieh­ba­rer Kri­te­ri­en ent­schei­det, was ver­legt wird und was nicht.

Die Ver­la­ge wer­den sich ins­be­son­de­re im Bereich Phan­tas­tik aus ihrem Elfen­bein­turm ent­fer­nen und auf die Kun­den zuge­hen müs­sen, denn die heu­ti­gen Infra­struk­tu­ren ermög­li­chen es dem Leser sehr ein­fach, an den Lese­stoff zu kom­men, den er wünscht. Und damit mei­ne ich ent­ge­gen des Lamentos der Buch­bran­che kei­ne ille­ga­len Down­loads, son­dern zum einen fremd­spra­chi­ge Impor­te von Print­bü­chern und eBooks (vor­nehm­lich in eng­li­scher Spra­che, in mei­nem Bekann­ten- und Freun­des­kreis macht das fast jeder!) und zum ande­ren selbst­ver­ständ­lich auch Self­pu­bli­shing, selbst wenn letz­te­res in Deutsch­land noch in sehr klei­nen Kin­der­schu­hen steckt. Und auch das Kon­zept Crowd­fun­ding könn­te hier­zu­lan­de schnel­ler fußen, als man den­ken mag.
Das Web ermög­licht es zudem, auf ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Art und Wei­se her­aus­zu­fin­den, was der Leser möch­te. Epi­du macht ja bereits vor, wie das gehen kann: es wer­den Lite­ra­tur-Pro­jek­te vor­ge­stellt und die Nut­zer der Platt­form ent­schei­den durch Abstim­mung, was ver­öf­fent­licht wird. War­um sich nicht ande­re Ver­la­ge deut­lich inten­si­ver die­ser Mög­lich­keit bedie­nen, ist mir völ­lig schlei­er­haft.

Viel­leicht weil dann die »Ent­schei­der« nicht mehr aus dem Elfen­bein­turm her­aus hoheit­lich ent­schei­den kön­nen, was der Leser zu lesen hat?

Wer weiß …

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Bild: »Das Geld« von capl@washjeff.edu, CC BY-NC-SA

Demnächst: TÚATHA DÉ DANANN Teil eins – STERNENHEIM – von Sean O´Connell

Die schier end­los lang erschei­nen­de Zeit des War­tens nach dem Abschluss von TÍR NA NÓG nähert sich end­lich einem Ende und der Leser kann die Aben­teu­er von Cor­ne­lis wei­ter ver­fol­gen. Wer immer noch nicht weiß, wovon ich rede, der soll­te einen Blick auf mei­ne Rezen­si­on des ers­ten Ban­des und auf das Inter­view mit Sean wer­fen.

Cor­ne­lis von der Bru­der­schaft der Archi­va­re sinnt auf Rache. Er folgt Nya­il, dem Gesand­ten des Abgrün­di­gen Got­tes, der sei­ne Mut­ter Ber­na­dette getö­tet hat. Dabei ver­schlägt es ihn und sei­ne Beglei­ter in die rie­si­ge Metro­po­le Ster­nen­heim, wo er die Bes­tie Eresch­ki­gal besie­gen muss, um den Gral zu errin­gen. Der magi­sche Kelch ist nicht nur eine von drei ver­blie­be­nen Waf­fen der Túa­tha Dé Danann, son­dern auch das Instru­ment, mit dem Cor­ne­lis die Welt ret­ten muss. Doch er hat nicht die gerings­te Ahnung, wie die­se Auf­ga­be zu bewäl­ti­gen ist.

Wäh­rend die Entro­pie Nord- und Süd­land nach und nach zer­stört und sich gewal­ti­ge Kara­wa­nen mit Flücht­lin­gen am Ende der Welt in der Nekro­po­lis zusam­men­rot­ten, muss sich Cor­ne­lis sei­nem größ­ten Geg­ner stel­len: dem neu erstan­de­nen, furcht­ein­flös­sen­den Gott Cú Chul­ainn und sei­nen in den Schat­ten ver­bor­ge­nen Hor­den der Túa­tha Dé Danann.

Der ers­te Teil der Fort­set­zung unter dem Titel TÚATHA DÉ DANANN – STERNENHEIM erscheint am 1. Juli 2012 im Aca­bus-Ver­lag und kann ab sofort bei Ama­zon vor­be­stellt wer­den. Auch eine Hör­buch­fas­sung beim Action-Ver­lag wird es natür­lich wie­der geben, erneut ein­ge­spro­chen von Chris­ti­an Han­reich, hier steht das Erschei­nungs­da­tum aller­dings noch nicht fest.

TÚATHA DÉ DANANN – STERNENHEIM
Sean O´Connell
Phan­tas­tik
Taschen­buch, bro­schiert
224 Sei­ten, 13,90 Euro
ISBN-10: 3862821803
ISBN-13: 978–3862821808
Aca­bus-Ver­lag

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Cover-Pre­view Copy­right Action-Ver­lag

[aartikel]3862821803[/aartikel]

DIE STEAMPUNK-CHRONIKEN – AETHERGARN jetzt auch als Taschenbuch!

Eigent­lich soll­te es »nur« ein eBook wer­den … Manch einer erin­nert sich viel­leicht dar­an, dass ich eine Antho­lo­gie mit Steam­punk-Kurz­ge­schich­ten in eBook-Form her­aus­ge­ge­ben habe. Unter dem Titel ÆTHERGARN beschrei­ben zehn Sto­ries, wie Welt­raum­fahrt in einem dampf­ge­trie­be­nen vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter hät­te aus­se­hen kön­nen.
Mein Ansatz war zum einen zu zei­gen, dass man als Pri­vat­per­son eine sol­che Samm­lung in eBook-Form ver­öf­fent­li­chen kann. Zum ande­ren woll­te ich zur Rea­li­sie­rung nahe­zu aus­schließ­lich auf Open Source-Soft­ware oder zumin­dest Free­ware zurück grei­fen. Einer der aus­schlag­ge­ben­den Punk­te dafür, dass ich das Pro­jekt im letz­ten Jahr kon­kret in Angriff nahm nach­dem ich lan­ge damit schwan­ger ging, war die Tat­sa­che, dass Ama­zon sein Kind­le Direct Publi­shing, also die Self­pu­bli­shing-Platt­form, auch in Euro­pa an den Start gebracht hat­te.

Wie ich neu­lich berich­te­te, bie­tet Ama­zon – oder bes­ser Ama­zons Toch­ter Crea­teSpace – jetzt aber einen ähn­li­chen Ser­vice auch für gedruck­te Bücher an. Crea­teSpace an sich gibt es bereits seit eini­gen Jah­ren, aller­dings konn­te man damit Print On Demand-Bücher aus­schließ­lich in den USA ver­trei­ben. Seit Kur­zem ist es aber auch mög­lich, die Bücher in Euro­pa anzu­bie­ten. Da lag es nahe, auch eine Taschen­buch­ver­si­on von ÆTHERGARN zu rea­li­sie­ren – danach war ich ohne­hin immer wie­der gefragt wor­den.

Seit ges­tern Nacht um ca. null Uhr ist es Rea­li­tät: man kann den ers­ten Band der STEAMPUNK-CHRONIKEN mit dem Titel ÆTHERGARN im Ama­zon-Shop bestel­len. Auch die­se Ver­si­on wur­de kom­plett mit Open Source-Soft­ware erstellt (und auch hier ist die ein­zi­ge Aus­nah­me das in Pho­to­shop erstell­te Cover).

Einen Werk­statt­be­richt zur Erstel­lung der PoD-Taschen­buch­fas­sung wer­de ich noch nach­lie­fern. Tat­säch­lich ist die Erstel­lung eines sol­chen Buches wirk­lich ver­gleichs­wei­se ein­fach – zumin­dest wenn man weiß, wie her­um man eine Maus hal­ten muss. Den­noch gibt es natür­lich Klip­pen zu umschif­fen, wie man auch unter ande­rem am »exo­ti­schen« Preis von EUR 9,62 erken­nen kann. Doch dazu wie gesagt spä­ter mehr. :o)

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Cover AETHERGARN (Taschen­buch­fas­sung) von mir.

[aartikel]1477569073[/aartikel]

Heute noch kostenlos als eBook bei Amazon: LAFERUS

Der Ulrich Bur­ger Ver­lag stellt ges­tern und heu­te das eBook LAFERUS – ZWEI HUFE FÜR EINE MAHLZEIT von Ste­phan Russ­bült kos­ten­los in Ama­zons Kind­le-Store als eBook zur Ver­fü­gung.

Es war leicht ein Held zu sein, wenn man von den Göt­tern geliebt wur­de, und selbst denen, die sich ihren Zorn zuge­zo­gen hat­ten, stand ein fol­gen­rei­ches Schick­sal bevor. Doch die, deren sie sich schäm­ten, waren dazu ver­dammt, ein Leben im Schat­ten aller ande­rer zu fris­ten – es sei denn, die Lie­be zu einem Talent war stär­ker als die Gunst der Göt­ter. Laf­erus war ein Koch im Tal der unge­lieb­ten Kin­der. Her­vor­ge­gan­gen aus der unsäg­li­chen Bezie­hung zwi­schen Satyr und Gigant besaß er nicht mehr, als die Lie­be zum Kochen. Ange­wi­dert von der Bedeu­tungs­lo­sig­keit sei­nes Lebens und dem faden Geschmack sei­ner Koch­küns­te, stellt er sich gegen den Wil­len der Göt­ter und brach aus sei­nem Gefäng­nis aus. Auf der Suche nach neu­en Zuta­ten und Rezep­ten stol­per­te er in ein Aben­teu­er, dass nicht nur Wür­ze in das Essen son­dern auch in sein Leben brin­gen soll­te. Um ein Held zu sein, sich gegen Zen­tau­ren, Har­py­ien und Dra­chen zu behaup­ten, genügt nicht immer nur ein Schwert. Manch­mal muss man ein­fach die Kel­le krei­sen las­sen

LAFERUS kos­tet nor­ma­ler­wei­se 6,50 Euro, der­zeit sind die Aben­teu­er des Rie­sen-Satyrs, der statt des Schwer­tes einen Koch­löf­fel schwingt, also ein ech­tes Schnäpp­chen. Für Papier­an­hän­ger exis­tiert auch eine Taschen­buch­fas­sung, für die­se sind 11 Sil­ber­lin­ge zu berap­pen.

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Cover LAFERUS Copy­right Ulrich Bur­ger Ver­lag

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Ray Bradbury (1920 – 2012)

Heu­te Mor­gen (Orts­zeit) ver­starb in Los Ange­les mit Ray Brad­bu­ry eine der größ­ten Iko­nen der Sci­ence Fic­tion. Sei­ne Wer­ke auf­zu­zäh­len ist fast müßig, eines sei­ner bekann­tes­ten Wer­ke dürf­te die Dys­to­pie FAHRENHEIT 451 sein, wei­te­re nam­haf­te Roma­ne sind THE MARTIAN CHRONICLES (DIE MARS-CHRONIKEN, 1950) oder DANDELION WINE (LÖWENZAHNWEIN, 1957). Neben den Roma­nen ver­öf­fent­lich­te er zudem Unmen­gen von Kurz­ge­schich­ten und Sto­ry­samm­lun­gen.

Etli­che sei­ner Wer­ke sind in Fil­me, Fern­seh­se­ri­en oder Comics adap­tiert wor­den, bei­spiels­wei­se die Kurz­ge­schich­te THE METEOR in den Strei­fen IT CAME FROM OUTER SPACE (GEFAHR AUS DEM WELTALL, 1953), FAHRENHEIT 451 (1966) oder RAY BRADBURY’S CRYSALIS (2008).

Ray Brad­bu­ry wur­de im Jahr 1920 in Wau­ke­gan, Illi­nois, als Sohn der schwe­di­schen Emi­gran­tin Ester Moberg und Leo­nard Spaul­ding Brad­bu­ry gebo­ren. Bereits früh erwach­te sein Inter­es­se am Lesen und an Lite­ra­tur und eige­nen Anga­ben zufol­ge wur­de er unter ande­rem von H. G. Wells, Edgar Allen Poe und Jules Ver­ne beein­flusst, sein Lieb­lings­au­tor war Edgar Rice Bur­roughs. Er war der­art ver­narrt in A WARLORD OF MARS, dass er im Alter von 12 Jah­ren sei­ne eige­ne Fort­set­zung dazu ver­fass­te. Inspi­riert von BUCK ROGERS und FLASH GORDON begann er im Jahr 1938 Sto­ris in Fan­zines zu ver­öf­fent­li­chen und brach­te ab dem­sel­ben Jahr auch sein eige­nes Zine namens IMAGINATION! her­aus.

Sei­ne ers­te bezahl­te Kurz­ge­schich­te war PENDULUM, die­se erschien im Novem­ber 1941 in SUPER SCIENCE STORIES und brach­te ihm 15 Dol­lar ein. Bereits 1942 wur­de er Voll­zeit­au­tor und kurz dar­auf ver­leg­te August Der­leths Ark­ham House sei­ne ers­te Kurz­ge­schich­ten­samm­lung unter dem Titel DARK CARNIVAL.

Für sei­ne Wer­ke erhielt er zahl­lo­se Aus­zeich­nun­gen.

Ad astra, Ray!

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Bild Ray Brad­bu­ry (2009) von Caleb Sco­no­sci­uto auf flickr, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA

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