Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

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The CW rebooted THE 4400

Im Jahr 2004 star­te­te in den USA die über vier Staf­feln lau­fen­de Mys­tery- und SF-Serie THE 4400 von René Eche­var­ria (STAR TREK DS9) und Scott Peters. Dar­in ging es um 4400 Per­so­nen, die in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren von Ali­ens ent­führt wor­den waren und nun nicht geal­tert zurück­kehr­ten. Aller­dings haben sie nun gewis­se Fähig­kei­ten.

THE 4400 wur­de – sehr zum Unmut der Fans – nach der vier­ten Staf­fel, die mit einem Cliff­han­ger ende­te, abge­setzt.

Jetzt wird es eine Mög­lich­keit geben, die gesam­te Geschich­te zu erle­ben, oder zumin­dest eine sehr ähn­li­che, denn The CW hat einen Reboot als TV-Serie bestellt, die vor­aus­sicht­lich in 2022 auf die US-Bild­schir­me kom­men soll. Natür­lich ist es denk­bar, dass der Sen­der den Stoff sei­ner Ziel­grup­pe anpasst und die 4400 in der Neu­fas­sung aus Teens und Twens bestehen könn­ten.

Show­run­nerin wird Aria­na Jack­son (LETHAL WEAPON TV) sein, die gibt auch zusam­men mit Anna Fri­cke (BEING HUMAN) und Lau­ra Ter­ry die aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin. Es pro­du­ziert CBS.

Pro­mo­gra­fik THE 4400 Copy­right CBS Para­mount Net­work Tele­vi­si­on

Trailer – Netflixens PACIFIC RIM: THE BLACK

Im Kino wird es ver­mut­lich kei­nen wei­te­ren Teil der Mechs-gegen-Kai­ju-Klop­pe­rei aus dem Hau­se del Toro geben, aber Net­flix hilft aus. Denn da läuft dem­nächst eine Ani­mé-Mini­se­rie mit dem Titel: PACIFIC RIM: THE BLACK an. Damit schließt sich der Kreis, denn auch die Kino­fil­me waren deut­lich sicht­bar durch Ani­més inspi­riert.

Die dreht sich um die Aben­teu­er eines Geschwis­ter­paars im von Kai­jus über­rann­ten Aus­tra­li­en, das auf der Suche nach sei­nen Eltern ist. Die offi­zi­el­le Zusam­men­fas­sung:

The­re was a time when Kai­ju rose from the Paci­fic Rim only to encoun­ter gigan­tic robots, Jae­gers, built to fight them back. That time has pas­sed. Now, Aus­tra­lia has been over­run by Kai­ju, for­cing the evacua­ti­on of an enti­re con­ti­nent. Left behind, teenage siblings Tay­lor and Hay­ley embark on a despe­ra­te search for their miss­ing par­ents, tea­ching them­sel­ves to pilot a bat­te­red, long-aban­do­ned Jae­ger to help in their quest and give them even the sligh­test hope of sur­vi­ving.

Das wird in sie­ben Epi­so­den á 30 Minu­ten erzählt und ist ab dem 4. März bei Net­flix zu sehen.

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SuperBowl-Trailer: THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER

Nach dem abge­fah­re­nen WANDAVISION han­delt es sich bei THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER offen­bar um eine Super­hel­den­se­rie im eher her­kömm­li­chen Stil – soweit man bei dem The­ma und bei Mar­vel die­ses Adjek­tiv anwen­den kann.

Anläss­lich des Super Bowl in der ver­gan­ge­nen Nacht zei­gen Dis­ney+ und Mar­vel einen neu­en Trai­ler, der mal deut­lich ande­re Sze­nen zeigt, als bis­her. Und der zeigt eben auch MCU-typi­sche Super­hel­den-Action. Es wür­de mich aber sehr wun­dern, wenn Mar­vel nicht auch hier ein paar Über­ra­schun­gen in der Hin­ter­hand hät­te. Wie bereits bekannt neh­men Sebas­ti­an Stan und Antho­ny Mackie ihre Rol­len wie­der auf.

THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER star­tet am 19. März auf dem Strea­ming­dienst Dis­ney+.

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Trailer: Netflix-Serie TRIBES OF EUROPA

Halt mich fest, ich fall um und traue mei­nen Augen kaum: Eine post­apo­ka­lyp­ti­sche Serie (mit Ali­ens!) auf Net­flix, die nicht nur in Euro­pa spielt, son­dern auch noch aus Deutsch­land kommt? Wann bin ich aus Ver­se­hen in die­ses Par­al­lel­uni­ver­sum gefal­len?

Phil­ip Koch (TATORT) ist der Seri­en­schöp­fer von TRIBES OF EUROPA, er führ­te auch Regie bei eini­gen Epi­so­den, pro­du­ziert hat neben dem Strea­ming­dienst W & B Tele­vi­si­on aus Mün­chen (Wie­demann & Berg), von denen kam bereits das müde DARK. Gedreht wur­de in Kroa­ti­en und der tsche­chi­schen Repu­blik. Bei wei­te­ren Fol­gen führ­te Flo­ri­an Bax­mey­er (TATORT) Regie. Es spie­len unter ande­rem: Hen­ri­et­te Con­fu­ri­usOli­ver Masuc­ciDavid Ali Ras­hedEmi­lio Sakra­yaMeli­ka Forou­tanAlain Bla­ze­vic und Richard Zeman.

Offi­zi­el­le Beschrei­bung:

2074: Nach einer mys­te­riö­sen Kata­stro­phe ist Euro­pa in unzäh­li­ge Mikro-Staa­ten zer­fal­len. Eini­ge soge­nann­te Stäm­me (»Tri­bes«) kämp­fen um die Vor­herr­schaft auf dem Kon­ti­nent. Die Geschwis­ter Kia­no (Emi­lio Sakra­ya), Liv (Hen­ri­et­te Con­fu­ri­us) und Elja (David Ali Ras­hed) wer­den in den Krieg der Tri­bes ver­wi­ckelt, als in der Nähe ihres Dor­fes eine Art Raum­schiff abstürzt. Die Geschwis­ter ber­gen einen mys­te­riö­sen Wür­fel aus dem Wrack, doch schon kurz dar­auf taucht die Anfüh­re­rin eines Tri­bes bei ihnen auf, die auf der Suche nach dem soge­nann­ten Cube ist. Kia­no, Liv und Elja wer­den getrennt und müs­sen sich fort­an auf eige­ne Faust in der gefähr­li­chen post-apo­ka­lyp­ti­schen Welt durch­schla­gen…

Ich bin sehr gespannt wie das wird (es kann nur bes­ser sein als DARK), aller­dings sei mir die Anmer­kung erlaubt, dass es typisch deutsch ist, zu spät zur Par­ty zu kom­men, denn eigent­lich ist das The­ma Post­apo­ka­lyp­sen in Film und Fern­se­hen längst abge­hakt (glück­li­cher­wei­se, ich kanns nicht mehr sehen).

TRIBES OF EUROPA star­tet bei Net­flix am 19. Febru­ar 2021.

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Trailer: Bruce Willis im SF-Actionfilm COSMIC SIN

Bruce Wil­lis darf mal wie­der den Action­hel­den geben, dies­mal aller­dings nicht in der drölf­zigs­ten Fort­set­zung von DIE HARD, der Nakato­mi-Tower liegt im Sci­ence Fic­tion-Film COSMIC SIN dies­mal im Welt­raum und es geht gegen Ali­ens.

Auf den ers­ten Blick ist das ein­fach nur der nächs­te »Alien-Invasion«-Film, aber der Vor­gu­cker macht ins­be­son­de­re wegen Wil­lis´ Oneli­nern eine Men­ge Spaß.

Bruce Wil­lis and Frank Gril­lo star in the new epic sci-fi adven­ture set in the year 2524, four hundred years after humans star­ted colo­ni­zing the outer pla­nets. Reti­red Mili­ta­ry Gene­ral James Ford (Wil­lis) is cal­led back into ser­vice after sol­diers on a remo­te pla­net are atta­cked by a hosti­le ali­en fleet. The thre­at against the human race escala­tes into an ine­vi­ta­ble inter­stel­lar war. Gene­ral Ford teams up with Gene­ral Eron Ryle (Gril­lo) and a team of éli­te sol­diers in a race to stop the immi­nent attack befo­re it is too late.

Das sieht gar nicht schlecht aus, ins­be­son­de­re, wenn man die gerin­gen Pro­duk­ti­ons­kos­ten von nur ca. zwei bis drei Mil­lio­nen Dol­lar betrach­tet.

Regie führ­te Edward Dra­ke nach einem Dreh­buch von ihm und Corey Lar­ge, Neben Wil­lis spie­len u.a. Frank Gril­loAde­lai­de Kane, Loch­lyn Mun­roLuke Wil­sonJohn­ny Mess­ner und Cos­tas Man­dy­lor.

COSMIC SIN soll Mit­te März in irgend­wel­che US-Kinos kom­men. Ich wür­de ihn bei uns eher als Stream und auf Kon­ser­ve erwar­ten.

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Teaser: THE NEVERS – viktorianische Superheldinnen

Ich hat­te bereits mehr­fach über THE NEVERS berich­tet. Das hät­te eigent­lich die nächs­te Show von BUFFY- und FIRE­FLY-Erfin­der Joss Whe­don wer­den sol­len, doch der hat das Pro­jekt vor Kur­zem ver­las­sen – krea­ti­ve Dif­fe­ren­zen und so. Die Pro­duk­ti­on ging natür­lich ohne ihn wei­ter.

In THE NEVERS geht es um eine Grup­pe von Frau­en mit außer­ge­wöhn­li­chen Fähig­kei­ten im vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter, also eine Art frü­he Super­hel­din­nen (Drei­punkt­lan­dung!). Dazu gibt es jetzt einen ers­ten Teaser und dar­in kann man auch ganz kurz Steam­punk-Ele­men­te auf­blit­zen sehen.

Socie­ty fears what it can­not under­stand. Expe­ri­ence the power of The Nevers

Geschrie­ben wur­de die Serie von Joss Whe­donDou­glas Petrie und Jane Espen­son. Es spie­len unter ande­rem Eliza­beth Ber­ring­tonAnna Dev­linLau­ra Don­nel­lyVin­nie Hea­venAmy Man­sonRochel­le Neil und Nick Frost.

THE NEVERS star­tet in den USA im April auf HBO­Max, bei uns wird sicher irgend­ein Strea­ming­dienst zuschla­gen.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​C​W​d​p​B​Q​F​g​dxQ

Wikimedias neuer »Code Of Conduct« für die Wikipedia: Gut gemeint ist nicht gut gemacht

Auf­grund von hau­fen­wei­se schlech­ter Pres­se (auch auf Phan­ta­News) aus den ver­schie­dens­ten Grün­den, dar­un­ter Mob­bing und Miso­gy­nie, hat man sich bei Wiki­me­dia, der Foun­da­ti­on hin­ter dem Online-Lexi­kon Wiki­pe­dia offen­sicht­lich gedrängt gese­hen, neue Ver­hal­tens­maß­re­geln ver­fas­sen zu las­sen. Die­ser neue »Code Of Con­duct« wur­de wie die Wiki­pe­dia selbst von Frei­wil­li­gen erar­bei­tet, man kann ihn über den vor­ste­hen­den Link ein­se­hen.

Theo­re­tisch klingt das gut. Es geht um Beläs­ti­gung, Mob­bing, respekt­vol­les Ver­hal­ten mit­ein­an­der und was der hoh­len Wor­te mehr zu fin­den sind. Das Pro­blem: Eine sol­che Wiki­pe­dia-Neti­ket­te gab es auch vor­her schon, auch in der deut­schen Aus­ga­be der Wiki­pe­dia – und die nett klin­gen­den und gut gemein­ten Regeln wur­den von den Admi­nis­tra­to­ren und Edi­to­ren in der Wiki­pe­dia täg­lich hun­dert­fach igno­riert.

Das­sel­be wird für den mit viel PR-Tam­tam aus­ge­roll­ten neu­en »Code Of Con­duct« gel­ten. Denn es wer­den weder kon­kre­te Sank­tio­nen für den Fall eines Ver­sto­ßes genannt, noch setzt Wiki­me­dia Kon­troll­in­stan­zen ein, die das Ein­hal­ten des »Code Of Con­duct« über­wa­chen und ggfs. sank­tio­nie­rend ein­grei­fen kön­nen – oder über­haupt wol­len.

Schon in der Ver­gan­gen­heit hat­te man in Fäl­len von Mob­bing oder will­kür­li­cher Mode­ra­ti­on sei­tens Wiki­me­dia nur dar­auf hin­ge­wie­sen, das gäbe ja bereits Ver­hal­tens­maß­re­geln und das wür­de völ­lig aus­rei­chen. Doch das tut es nicht, denn solan­ge die­se Regeln nicht auch irgend­wie durch­ge­setzt wer­den, sind sie eben nur inhalt­lo­se Wor­te, egal wie gut sie klin­gen, oder wie lan­ge irgend­wel­che Frei­wil­li­gen dar­um gerun­gen haben. Solan­ge es kei­ne Kon­se­quen­zen für Ver­stö­ße dage­gen gibt war die Arbeit umsonst und Wiki­me­dia ver­sucht sich nach wie vor aus ihrer Ver­ant­wor­tung zu steh­len.

Für mich bedeu­tet das wei­ter­hin: Solan­ge die Misstän­de ins­be­son­de­re bei der deut­schen Wiki­pe­dia nicht kon­se­quent ver­folgt und beho­ben wer­den, erhält Wiki­me­dia von mir auch künf­tig kei­nen Cent an Spen­den­gel­dern und kei­nen Buch­sta­ben Betei­li­gung an der miso­gy­nen Wis­sens­ver­hin­der­ung­latt­form.

Wem nutzt ein neu­er »Code of Con­duct«, wenn sich nie­mand dar­an hält und kei­ner ihn durch­setzt?

Neu bei Splitter: NATHANAËLLE

Neue Comics aus dem wei­ten Bereich Sci­ence Fic­tion gibt es bei Split­ter, bei­spiels­wei­se NATHANAËLLE. Der Ver­lag schreibt dazu:

Natha­naël­le zieht Inspi­ra­ti­on aus zahl­rei­chen Quel­len, von Urspungs­tex­ten des Gen­res wie H. G. Wells’ Die Zeit­ma­schi­ne über Stan­dard­wer­ke wie I Robot (der Roman von Isaac Asi­mov, in wel­chem erst­mals die drei Geset­ze der Robo­tik beschrie­ben wur­den) bis zu moder­nen Klas­si­kern wie Ter­ry Gil­liams Film 12 Mon­keys, und gießt die­se Ver­satz­stü­cke in eine detail­ver­lieb­te Optik, in der Anklän­ge von Vik­to­ria­nis­mus und dem Futu­ris­mus der Mit­te des 20. Jahr­hun­derts mit­schwin­gen. Eine dis­pa­ra­te Zwei­klas­sen­ge­sell­schaft, die Deka­denz der Unsterb­lich­keit, Trans­hu­ma­nis­mus durch Kyber­ne­tik und Gedan­ken­trans­plan­ta­ti­on, und mit­ten­drin eine jun­ge Rebel­lin mit Namen Natha­naël­le, die kaum weiß, wie ihr geschieht. Ein wirk­lich beson­de­rer Sci­Fi-Oneshot, der Spaß macht aber zugleich zum Nach­den­ken anregt.

Das Sze­na­rio stammt von Charles Ber­be­ri­an, die Zeich­nun­gen erschuf Fred Bel­tran. Das Album kommt als Hard­co­ver ist 112 Sei­ten stark und kos­tet 22 Euro. Die ISBN lau­tet 978–3‑96219–553‑3.

Bemer­kens­wert fin­de ich, wie der Ver­lag ver­sucht, den Begriff »Steam­punk« zu ver­mei­den … ;)

Cover­ab­bil­dung Copy­right Split­ter Ver­lag

Neues Album von Victor Sierra: IMPERFECT MERIDIANS

Steam­punk-Musik gibt es eigent­lich gar nicht. Eben­so wenig wie es Sci­ence Fic­tion-Musik gibt. Es gibt nur ver­schie­de­ne Ein­zel­künst­ler und Bands, die sich ein Steam­punk-Label auf­ge­klebt haben, und Musik aus den ver­schie­dens­ten Stil­rich­tun­gen machen, von Pop bis Gothic und die Tex­te haben Steam­punk-Ele­men­te. Bei man­chen Künst­lern besteht der Steam­punk auch nur aus lus­ti­gen Gewän­dern, bei ande­ren aus Cover­the­ma­tik.

Eine Band, die das The­ma in Text und Out­fit the­ma­ti­sie­ren und es umfas­send zum Stil­mit­tel gemacht haben, ist seit vie­len Jah­ren die fran­zö­si­sche Band Vic­tor Sier­ra, ihre Musik ist eine meist düs­te­re Mischung aus Indus­tri­al, Gothic, Dark­wa­ve und Rock. Ihr neu­es Album IMPERFECT MERIDIANS ist bereits am 24. Dezem­ber 2020 erschie­nen, man bekommt es bei­spiels­wei­se bei Band­camp, als MP3 oder FLAC, aber auch wie zu Kai­sers Zei­ten als CD. Dort kann man zudem in die Stü­cke rein­hö­ren. Das Geld geht in dem Fall direkt an die Band, statt an irgend­wel­che unsym­pa­thi­schen Musik­mul­tis.

Das letz­te Album von Vic­tor Sier­ra, THE MANCHURIAN PASS, erschien 2018, mehr zu ihnen fin­det man auch auf der offi­zi­el­len Web­prä­senz unter vic​tor​sier​ra​.net.

Cover Copy­right Vic­tor Sier­ra

VR: 3D-Modelling Software Gravity Sketch ab sofort kostenlos

Man könn­te anneh­men, es läge dar­an, dass Goo­gles Tilt Brush zur Open Source gemacht wur­de: Das 3D-Model­ling-Pro­gramm Gra­vi­ty Sketch, das für ver­schie­de­ne VR-Platt­for­men zur Ver­fü­gung steht, ist für nicht­kom­mer­zi­el­le End­be­nut­zer ab sofort eben­falls kos­ten­los. Es gab bereits eine freie Test­ver­si­on, die war aller­dings stark abge­speckt und erlaub­te bei­spiels­wei­se kei­nen Export von 3D-Datei­en. Ab sofort ist es mög­lich, in Gra­vi­ty Sketch erstell­te Modell mit der kos­ten­lo­sen Ver­si­on in FBX oder IGES zu expor­tie­ren (FBX funk­tio­niert aller­dings im Moment offen­bar noch nicht mit Stand-Alo­ne Head­sets wie der Ocu­lus Quest).

Um die freie Ver­si­on zu nut­zen muss man ein Kon­to beim Anbie­ter anle­gen. Das dient aller­dings in ers­ter Linie dazu, Model­le über die Cloud von einem Gerät zum ande­ren zu über­tra­gen (und sicher­lich möch­te man auch wis­sen, was die Nut­zer so tun).

Wer nicht mit einem Head­set kon­stru­ie­ren will, kann Gra­vi­ty Sketch auch auf einem iPad ver­wen­den, die neue Ver­si­on ist dort aller­dings noch in einer geschlos­se­nen Beta.

Die Macher erläu­tern in einem aus­führ­li­chen Blog­post auf ihrer Web­sei­te, war­um sie die­sen Schritt gehen und die Soft­ware ab sofort kos­ten­frei anbie­ten. Eine Busi­ness-Ver­si­on wird es wei­ter­hin geben.

Puh, Glück gehabt, vor ca. zwei Wochen hät­te ich mir Gra­vi­ty Sketch fast gekauft. :)

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