In Sachen von Tim Burtons Verfilmung der TV-Serie DARK SHADOWS wartet man nach wie vor vergeblich auf einen Teaser oder Trailer. Dafür liefern die Warner Brüder ein Promo-Foto von Johnny Depp als Vampir Barnabas Collins:
Der Hollywood Reporter berichtete gestern, dass die von Warner Bros. geplante Realverfilmung des Animé-Films AKIRA aus dem Jahr 1988 gestoppt wurde. Es war bereits zu eineigen Querelen um die geplante Verfilmung gekommen, beispielsweise war moniert worden, dass es keine asiatischen Hauptdarsteller geben sollte. Für die Hauptrolle war Keanu Reeves im gespräch, der hatte allerdings abgewunken, danach sollte Garrett Hedlund (TRON LEGACY) den Charakter übernehmen. Für weitere Rollen waren Kirsten Stewart (TWILIGHT), Ken Watanabe (INCEPTION) und Helena Bonham Carter (HARRY POTTER) im Gespräch. Auch gab es bereits diverse Drehbuchfassungen, die letzte stammte von Steve Kloves. Warner hatte die Rechte am Stoff im Jahr 2002 erworben.
Warner hat die Produktion jetzt gestoppt, weil man Bedenken wegen der Kosten hatte. Die Vorproduktionsbüros sind bereits geschlossen worden und das gesamte Team wurde angewiesen, seine Arbeit einzustellen.
Ganz vom Tisch muss das Projekt damit nicht zwingend sein, denn dem Vernehmen nach wollen sich die Produzenten Jennifer Kiloran Davisson und Andrew Lazar mit dem Regisseur Jaume Collet-Serra zusammen setzen, um zu prüfen, ob man das Budget nach unten korrigieren kann. Bisher betrugen die geschätzten Kosten ca. 90 Millionen Dollar, das soll auf ca. 40 bis 60 Millionen gesenkt werden. Ob Kloves dann wieder als Screenwriter an Bord ist, oder ob erneut eine weitere Drehbuchfassung von einem anderen Autoren verfasst werden wird, ist noch unklar. Klar ist aber: sollte diese Kostenreduktion nicht glücken, ist das Projekt verstorben.
Wie auch immer: meiner Ansicht nach ist der Animé-Film AKIRA ohnehin überschätzt. Er stellt eine drastische Kürzung der gleichnamigen Manga-Serie (mit 2182 Seiten) dar und kann deswegen leider dramaturgisch nicht überzeugen. AKIRA war einer der ersten »großen« Animés, die in Deutschland gezeigt wurden und hat deswegen wahrscheinlich hierzulande einen gewissen Kultstatus; dank eines Freundes hatte ich damals allerdings schon ganz andere und deutlich bessere japanische Zeichentrickfilme und ‑Serien gesehen (beispielsweise NAUSICAÄ, der in Deutschland allerdings nur in einer übel verstümmelten Fassung erschien).
Reuters meldet eine Ankündigung von Warner Bros., dass am 29. Dezember 2011 alle DVDs und BluRays der HARRY POTTER-Filme aus den Regalen der Händler entfernt werden, egal ob es sich dabei um echte Regale oder virtuelle handelt. Verblüffenderweise beinhaltet das auch DEATHLY HALLOWS Teil zwei, der in den USA erst ab dem 11. November erhältlich sein wird (bei uns ab dem 18.11.2011). Viel Zeit, die Scheibe zu kaufen bleibt den Kunden jenseits des großen Teichs also nicht…
Was das soll? Zum einen künstliche Verknappung, wie sie beispielsweise Disney seit Jahren praktiziert und was beim Ohrenkonzern insbesondere bei seinen Klassikern zu deutlich höheren Preisen bei den Silberscheiben führt – und man kann Klassiker erneut ins Kino bringen, um den Fans nochmal das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Bei Warner hat man sich nun offenbar im Zusammenhang mit einem ihrer erfolgreichsten Franchises entschlossen, einen ähnlichen Weg zu beschreiten. Plus: zum anderen erscheint zumindest in den USA am selben Termin, an dem die bisherigen Ausgaben aus den Regalen verschwinden, ein boxed Set mit allen Filmen in einer Packung. Bei uns erscheint die Komplettbox interessanterweise bereits am 18. November, deswegen vermute ich, dass Warner die älteren Filme bei uns möglicherweise nicht aus dem Verkehr ziehen wird.
Wer aber in den USA bereits welche von den Filmen hat und seine Sammlung vervollständigen möchte, muss schnell handeln, will er nicht gezwungen sein, manche davon nochmal kaufen zu müssen.
Die Handlungsweise Warners ist aus Kundensicht nur schwer nachvollziehbar, statt dem Verbraucher flexible Möglichkeiten zum Kauf zu geben, ziehen sie solche Nummern ab. Übrigens werden Online-Versionen weiterhin erhältlich blieben – bereits jetzt ist abzusehen, das später das Gejaule über die bösen, bösen Raubkopien wieder groß sein wird. Kein Wunder, wenn man aus purer Geldgier an den Kundenwünschen völlig vorbei agiert…
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Promofoto mit dem Warner-Vorstand Deatheatern aus DEATHLY HALLOWS Part 2 Copyright Warner Bros.
Die gestern gemeldete Aussage Walter Koenigs auf der STAR TREK Convention in Las Vegas, JMS sei in Verhandlungen, um die Rechte an der Kultserie BABYLON 5 zurück zu kaufen, war offenbar eine Ente, denn Straczynski hat das inzwischen eindeutig dementiert.
Über Twitter auf Koenigs Aussage angesprochen entgegnete JMS:
Das ist überaus schade, denn die Zeit wäre reif für neue Abenteuer vor diesem Hintergrund. Natürlich ist es kaum möglich, einen derart epischen Plot noch einmal umzusetzen, aber auch einfach nur eine intelligent gemachte SF-Serie im bekannten Universum könnte ein Knüller werden, wenn JMS die richtigen Geistesblitze hätte.
Man muss sich natürlich immer noch die Frage stellen, wie Walter Koenig darauf kam, so etwas zu verbreiten…
Ich hatte bereits darüber berichtet, dass es Pläne gibt, einen weiteren BLADE RUNNER-Film zu drehen, nachdem Alcon Entertainment die Rechte an dem Stoff erworben hatte. Ich halte das nach wie vor nicht für eine gute Idee, es gibt allerdings eine überraschende Wendung in dieser Sache.
Gestern wurde bestätigt, dass man den Regisseur des ersten Teils Ridley Scott anheuern konnte, um einen weiteren Film zu realisieren. Na gut, das beruhigt, aber nur ein kleines bisschen. Völlig offen ist bis dato, ob es ein Prequel, ein Sequel oder etwas völlig anderes im BLADE RUNNER-Universum geben soll, bislang hält man sich dazu bei Alcon und bei Warner sehr bedeckt – wahrscheinlich weil man selbst noch nicht weiß, in welche Richtung das Ganze gehen wird.
Noch vor vier Jahren hatte Scott in einem Interview kategorisch und ziemlich deutlich ausgesagt, dass er keinerlei Interesse daran habe, irgend etwas Neues mit dem Franchise zu machen. Was mag seine Meinung geändert haben? Übrigens wird Scott nicht nur Regie führen, sondern auch mitproduzieren.
Das macht die Sache zwar ein wenig spannender, ich halte das aber nach wie vor für eine Schnapsidee…
Der Filmmulti Warner Bros. interessiert sich für eine Genre-Comicreihe namens THE RED STAR, die SF und Magie mit der Soviet-Ära mischt. Variety zufolge befindet sich das Studio derzeit in Verhandlungen mit Christian Gossett, um die Filmrechte zu bekommen, produzieren sollen dann Neal Moritz über seine Firma Original Films sowie Jason Netter mit Kickstart Productions.
Ursprünglich hatte Universal Pictures das Comic in einen Film verwandeln wollen, daraus war aber nichts geworden.
Konzept: basierend auf der von Christian Gossett 1999 kreierten Comicreihe THE RED STAR dreht sich die Geschichte um eine alternative UDSSR, in der futuristische Technik und Magie koexistieren. Der Hauptprotagonist ist ein Soldat in der »Roten Flotte«, er und seine Frau werden zu Schlüsselfiguren dabei, einen ehemaligen brutalen Herrscher und seine Lakaien zu besiegen.
Das und die Beschreibung der Serie unter dem obigen Link klingen für mich ein klein wenig nach Dieselpunk mit Airships und hören sich großartig an. Will ich sehen!
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Cover THE RED STAR Ausgabe 01 (deutsche Variante) Copyright Image Comics
Es war zu erwarten, dass Warner gleich nach den Kinoplakaten und dem Mini-Vorgucker von ET zügig einen Trailer zu SHERLOCK HOLMES – A GAME OF SHADOWS auf die Fans loslassen würde und so geschah es auch. Ungewöhnlich ist, dass er nicht mit dem üblichen grünen Standbild der MPAA beginnt, sondern mit warmen Worten des Holmes-Darstellers Robert Downey jr.
Nach den Kinoplakaten heute morgen nun auch noch ein Teaser, der von Entertainment Tonight (oder war´s Today?) kommt. Sieht gut aus!
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Ein Film noch, dann ist für Warner die Gelddruckmaschine HARRY POTTER an ihrem Ende angelangt. Hoffentlich. Da sucht man natürlich nach dem nächsten Blockbuster, um die Jugend in überteuerte 3D-Produktionen zu locken, wie weiland der Rattenfänger sie aus Hameln. Die Entscheidung ist gefallen auf THE LOST YEARS OF MERLIN.
Dabei handelt es sich um eine im englischen Sprachraum offenbar überaus populäre Serie von Romanen des Autoren Thomas A. Barron, die seit dem Jahr 1996 veröffentlicht werden und es bisher auf zwölf Bücher gebracht haben. Mithin jede Menge Stoff für Filme bis der Magier kommt. Die Romane wurden bereits auf deutsch veröffentlicht, schon beim ersten zeigt sich wieder einmal die Kreativität der hiesigen Verleger, was Titel angeht: aus THE LOST YEARS OF MERLIN wurde MERLIN – WIE ALLES BEGANN (facepalm).
Ursprünglich hatte Paramount für die Serie bieten wollen, doch die Option lief aus und nun griff Warner zu. Produzieren wird Donald De Line (GREEN LANTERN), die Aufgabe den ersten Roman in ein Drehbuch umzuarbeiten übernimmt Ed Whitworth. Ein Regisseur wurde noch nicht genannt.
Plot: Die Fantasy-Serie verfolgt das Leben von Merlin, die Geschichte beginnt, als der tobende Ozean einen Jungen an die Gestade von Wales wirft. Er findet sich halb tot, ohne Erinnerung, ohne Namen und ohne Heimat. Doch er will herausfinden wer er ist und die Wahrheit über seine mysteriösen Kräfte erforschen. Diese Suche führt ihn in ein fremdes und verzaubertes Land und dort muss er erkennen, dass sein Schicksal und das dieses Landes auf eigenartige Weise verbunden sind.
Mehr zu den Büchern auf der Webseite des Autors (in englischer Sprache). Wer das lesen möchte, um sich ein Bild zu verschaffen, was auf uns zu kommt, solte das schnell tun, erfahrungsgemäß werden solche Romane auf magische Weise plötzlich teurer, wenn ein Film gedreht wird…
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Cover THE LOST YEARS OF MERLIN Copyright Philomel (das gruslige Cover der deutschen Ausgabe bei dtv wollte ich meinen Lesern nicht zumuten)
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