Trailer: BLADE OF THE IMMORTAL

Trailer: BLADE OF THE IMMORTAL

BLA­DE OF THE IM­MOR­TAL ist ur­sprüng­lich eine Man­ga-Se­rie von Hi­roaki Sa­mu­ra, aus dem 2008 be­reits ein Ani­mé ge­macht wur­de. Dar­in geht es um den ver­fluch­ten Sa­mu­rai Man­ji, der nicht ster­ben darf, denn er wur­de ver­flucht weil er ge­dan­ken­los Le­ben nahm, die von Ver­bre­chern eben­so wie die von Un­schul­di­gen. Der Fluch kann nur auf­ge­ho­ben wer­den, wenn er ein­tau­send Bö­se­wich­ter tö­tet.

Das Ani­mé war schon nicht zim­per­lich, was ab­ge­trenn­te Glied­ma­ßen und sprit­zen­des Blut an­ging und es sieht so aus, als hät­te Re­gis­seur Taka­shi Miike das in sei­nem 100. Film eins zu eins um­ge­setzt. Des­we­gen ist der Trai­ler für Zart­be­sai­te­te nicht ge­eig­net und ver­mut­lich auch für be­stimm­te Al­ters­grup­pen nicht. Ihr seid ge­warnt.

(Wenn man sich den Vor­gucker zu BLA­DE OF THE IM­MOR­TAL so an­sieht, könn­te das mit den 1000 Bös­wat­zen in ei­ner Schlacht klap­pen).

In den USA star­tet BLA­DE OF THE IM­MOR­TAL, der in Can­nes Pre­miè­re hat­te, An­fang Ok­to­ber, für Deutsch­land gibt es wie so oft kei­nen Start­ter­min.

Mehrere Teaser: GHOST IN THE SHELL

Mehrere Teaser: GHOST IN THE SHELL

Pa­ra­mount stellt meh­re­re Teaser zu sei­ner um­strit­te­nen Re­al­ver­fil­mung des klas­si­schen Man­gas und Ani­més GHOST IN THE SHELL vor. Man hat­te dem Stu­dio White­wa­shing vor­ge­wor­fen. In der Um­set­zung spielt Scar­lett Jo­hans­son die Cy­borg Mo­to­ko Kusanagi. Ne­ben ihr spie­len u.a. Mi­cha­el Pitt, Ju­li­et­te Bi­no­che, Ta­ke­shi Ki­ta­no, Mi­cha­el Win­cott und Pi­lou As­bæk. Re­gie führt Ru­pert San­ders nach ei­nem Dreh­buch von Ja­mie Moss und Jo­na­than Her­man, ba­sie­rend auf dem Man­ga von Ma­sa­mu­ne Shirow.

Die fünf Teaser­chen sind al­le­samt sehr kurz, je­weils ca. zehn Se­kun­den, das sieht al­ler­dings schon recht viel­ver­spre­chend aus. Ich gehe mal da­von aus, dass wir in Kür­ze ei­nen voll­stän­di­gen Trai­ler zu se­hen be­kom­men wer­den.

James Wan verfilmt ROBOTECH

James Wan verfilmt ROBOTECH

robotech

Dass Sony Pic­tures ei­nen Film ba­sie­rend auf der Ani­mé-Se­rie RO­BO­TECH ma­chen will, ist schon län­ger be­kannt, aber so rich­tig ist bis­her nichts dar­aus ge­wor­den. Das könn­te sich jetzt än­dern. Ver­schie­de­ne US-Me­di­en, dar­un­ter Dead­line, mel­den, dass Ja­mes Wan Re­gie bei ei­ner Re­al­ver­fil­mung füh­ren soll. Wan hat­te ge­ra­de erst ei­nen Mega-Er­folg mit FU­RIOUS 7, der welt­weit ein­ein­halb Mil­li­ar­den US-Dol­lar ein­ge­spielt hat.

RO­BO­TECH (MA­CROSS) ist eine ja­pa­ni­sche Zei­chen­trick­se­rie aus den 1980ern. Dar­in fin­det die Mensch­heit das Wrack ei­nes gi­gan­ti­schen Raum­schif­fes im Süd­pa­zi­fik und ent­wickelt aus des­sen Tech­no­lo­gie ver­wan­del­ba­re Kampf­an­zü­ge, um sich ge­gen Ali­en-In­va­so­ren ver­tei­di­gen zu kön­nen. RO­BO­TECH ist über die Gren­zen Ja­pans hin­aus be­kannt, es gab meh­re­re Ani­me-Se­ri­en, Fil­me, Man­gas, Bü­cher, Spiel­zeu­ge und so­gar Rol­len­spie­le dazu.

Ja­mes Wan ver­dien­te sei­ne Spo­ren mit der SAW-Rei­he, ar­bei­tet an THE CON­JU­RING 2 und wird mög­li­cher­wei­se auch bei AQUA­MAN mit Ja­son Mom­oa Re­gie füh­ren. Even­tu­ell ste­hen auch noch wei­te­re FAST & FU­RIOUS-Fil­me auf sei­nem Ter­min­ka­len­der. Es könn­te also eine Wei­le dau­ern, bis RO­BO­TECH rea­li­siert wer­den wird, aber an­geb­lich ar­bei­ten Wan und Sony »in­ten­siv an ei­ner Um­set­zung«.

Pro­mo­fo­to Ro­bo­tech Co­py­right Har­mo­ny Gold USA & Tats­uno­ko

AKIRA-Realverfilmung vorerst (?) gestoppt

Der Hol­ly­wood Re­por­ter be­rich­te­te ge­stern, dass die von War­ner Bros. ge­plan­te Re­al­ver­fil­mung des Ani­mé-Films AKI­RA aus dem Jahr 1988 ge­stoppt wur­de. Es war be­reits zu ein­ei­gen Que­re­len um die ge­plan­te Ver­fil­mung ge­kom­men, bei­spiels­wei­se war mo­niert wor­den, dass es kei­ne asia­ti­schen Haupt­dar­stel­ler ge­ben soll­te. Für die Haupt­rol­le war Kea­nu Ree­ves im ge­spräch, der hat­te al­ler­dings ab­ge­wun­ken, da­nach soll­te Gar­rett Hed­lund (TRON LE­GA­CY) den Cha­rak­ter über­neh­men. Für wei­te­re Rol­len wa­ren Kir­sten Ste­wart (TWI­LIGHT), Ken Wa­tana­be (IN­CEP­TI­ON) und He­le­na Bon­ham Car­ter (HAR­RY POT­TER) im Ge­spräch. Auch gab es be­reits di­ver­se Dreh­buch­fas­sun­gen, die letz­te stamm­te von Ste­ve Kloves. War­ner hat­te die Rech­te am Stoff im Jahr 2002 er­wor­ben.

War­ner hat die Pro­duk­ti­on jetzt ge­stoppt, weil man Be­den­ken we­gen der Ko­sten hat­te. Die Vor­pro­duk­ti­ons­bü­ros sind be­reits ge­schlos­sen wor­den und das ge­sam­te Team wur­de an­ge­wie­sen, sei­ne Ar­beit ein­zu­stel­len.

Ganz vom Tisch muss das Pro­jekt da­mit nicht zwin­gend sein, denn dem Ver­neh­men nach wol­len sich die Pro­du­zen­ten Jen­ni­fer Ki­l­oran Da­vis­son und An­drew La­zar mit dem Re­gis­seur Jau­me Col­let-Ser­ra zu­sam­men set­zen, um zu prü­fen, ob man das Bud­get nach un­ten kor­ri­gie­ren kann. Bis­her be­tru­gen die ge­schätz­ten Ko­sten ca. 90 Mil­lio­nen Dol­lar, das soll auf ca. 40 bis 60 Mil­lio­nen ge­senkt wer­den. Ob Kloves dann wie­der als Screen­wri­ter an Bord ist, oder ob er­neut eine wei­te­re Dreh­buch­fas­sung von ei­nem an­de­ren Au­to­ren ver­fasst wer­den wird, ist noch un­klar. Klar ist aber: soll­te die­se Ko­sten­re­duk­ti­on nicht glücken, ist das Pro­jekt ver­stor­ben.

Wie auch im­mer: mei­ner An­sicht nach ist der Ani­mé-Film AKI­RA oh­ne­hin über­schätzt. Er stellt eine dra­sti­sche Kür­zung der gleich­na­mi­gen Man­ga-Se­rie (mit 2182 Sei­ten) dar und kann des­we­gen lei­der dra­ma­tur­gisch nicht über­zeu­gen. AKI­RA war ei­ner der er­sten »gro­ßen« Ani­més, die in Deutsch­land ge­zeigt wur­den und hat des­we­gen wahr­schein­lich hier­zu­lan­de ei­nen ge­wis­sen Kult­sta­tus; dank ei­nes Freun­des hat­te ich da­mals al­ler­dings schon ganz an­de­re und deut­lich bes­se­re ja­pa­ni­sche Zei­chen­trick­fil­me und -Se­ri­en ge­se­hen (bei­spiels­wei­se NAU­SI­CAÄ, der in Deutsch­land al­ler­dings nur in ei­ner übel ver­stüm­mel­ten Fas­sung er­schien).

Creative Commons License

Blu­eR­ay-Co­ver AKI­RA Co­py­right Man­ga En­ter­tain­ment

JONAH HEX-Verfilmung: erste Szenen

JO­NAH HEX ist der Ti­tel eine Co­mic­se­rie von DC, die seit 1972 er­scheint; Haupt­per­son ist ein ent­stell­ter Re­vol­ver­held glei­chen Na­mens. Es gibt zwei völ­lig un­ter­schied­li­che Set­tings für die Aben­teu­er der Fi­gur: zum ei­nen den aus­ge­hen­den Wil­den We­sten und zum an­de­ren eine dys­to­pi­sche Zu­kunft, auch hier wer­den aber ein­deu­ti­ge An­lei­hen beim We­stern-Ger­ne ge­nom­men.

Jim­my Hay­ward bringt JO­NAH HEX so­eben als Re­al­film auf die Lein­wand (pro­du­ziert von SyFy – das kann gut aber auch schlecht sein…), die Ti­tel­rol­le spielt Josh Bro­lin, sei­nen Wi­der­sa­cher Turn­bull gibt John Mal­ko­vich. Die Film­mu­sik stammt un­ter an­de­rem von der US-Me­tal­band Ma­stodon, de­ren Sän­ger und Gi­tar­rist Brent Hinds auch als Gast auf­tre­ten wird.

Jetzt gibt es er­ste Sze­nen zu be­gut­ach­ten: