Spoiler sind schlecht. Wenn sie nicht zu vermeiden sind, ist es um so schlechter. Um Nachsicht wird dennoch gebeten.
Vierzig Jahre verbringt Diana Prince nun schon ihre Zeit in unserer Welt, immer noch einsam, ihrer tapferen Liebe Steve Trevor nachtrauernd. Es ist tatsächlich eine berührende Szene, wie sie abends alleine in einem Restaurant an der Straße sitzt, während um sie herum verliebte Pärchen in trauter Zweisamkeit tuscheln und turteln. Bis zu dieser Szene ist noch ein bisschen, weil der Film in Themyscira beginnt, jene wundervolle, abgeschottete Insel der Amazonen. Die kindliche Diana nimmt an einem Wettstreit von erwachsenen Kämpferinnen teil, und verliert fast selbstredend. Für gewöhnlich dienen solche Rückblenden um Schwächen, Charakterzüge oder gar Traumata einer Figur darzulegen, denen im späteren Handlungsverlauf eine signifikante Rolle zukommen. Doch nicht in diesem Film. Hier ist die Rückblende reiner Selbstzweck.
Warner versucht sich wieder mal an der Verfilmung des legendären Brutalo-Prügelspiels MORTAL COMBAT (1982 veröffentlich als Arcade-Automat durch Midway Games), das bei Veröffentlichung in den USA für einigen Aufruhr gesorgt hatte, da es gewissen Moralisten als den Untergang des Abendlandes sahen. Wer mehr darüber wissen möchte, schaut sich Folge fünf von Netflixens Games-Doku HIGH SCORE an.
Warner hat jetzt mal wieder einen Film und das Martial Arts-Spektakel mit Mutanten produziert (das wir liebevoll »Mörtel Wombat« nannten) und dazu gibt es gleich zwei Trailer. Einen entschärften und einen mit etwas mehr Blood & Gore, den man auf Youtube allerdings erst nach Altersverifikation sehen kann. Manch einer mag es allerdings nicht für akzeptabel halten, der Datenkrake Google zu diesem Zweck eine Ausweiskopie oder Kreditkartendaten zur Verfügung zu stellen. In dem Fall wisst ihr sicher, wie ihr die Youtube-Suche bedienen müsst oder diese Version anderswo im Netz findet.
Die Inhaltszusammenfassung liest sich wie folgt:
MMA fighter Cole Young (Lewis Tan), accustomed to taking a beating for money, is unaware of his heritage-or why Outworld’s Emperor Shang Tsung (Chin Han) has sent his best warrior, Sub-Zero (Joe Taslim), an otherworldly Cryomancer, to hunt Cole down. Fearing for his family’s safety, Cole goes in search of Sonya Blade (Jessica McNamee) at the direction of Jax (Mehcad Brooks), a Special Forces Major who bears the same strange dragon marking Cole was born with. Soon, he finds himself at the temple of Lord Raiden (Tadanobu Asano), an Elder God and the protector of Earthrealm, who grants sanctuary to those who bear the mark. Here, Cole trains with experienced warriors Liu Kang (Ludi Lin), Kung Lao (Max Huang) and rogue mercenary Kano (Josh Lawson), as he prepares to stand with Earth’s greatest champions against the enemies of Outworld in a high stakes battle for the universe. But will Cole be pushed hard enough to unlock his arcana-the immense power from within his soul-in time to save not only his family but to stop Outworld once and for all?
In den USA wird MORTAL COMBAT ab dem 16. April in »restricted theaters« zu sehen sein, weiterhin auf dem hauseigenen Streamingdienst HBO Max.
Im Folgenden der geschnittene Trailer:
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Und hier die ungeschnittene Fassung (siehe oben):
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Kultregisseur Tim Burton (BEETLEJUICE, BATMAN, SWEENEY TODD) wurde vom Streamingdienst Netflix angeheuert, um einen Spinoff der ADDAMS FAMILY als Serie zu realisieren. Die Show dreht sich um die Addams-Tochter WEDNESDAY und trägt konsequenterweise deswegen auch ihren Namen. Das Projekt ist das Burtons Debüt als TV-Regisseur. Angesichts seiner bisherigen Filme passt WEDNESDAY da natürlich perfekt ins Portfolio.
Details zur Besetzung gibt es im Moment ebenso wenig wie einen Releasetermin, angesichts der üblichen Produktionszeiten beim Steamingdienst, sowie der Tatsache, dass man Projekte erst ankündigt, wenn sie mindestens in trockenden Tüchern, oft aber sogar bereits gediehen sind, und weil Netflix einen weitaus geringeeren Wasserkopf und Produktionsoverhead hat, als klassische Studios (selbst wenn MGM/UA involviert sind), gehe ich davon aus, dass wir nicht zu lange werden warten müssen.
Bekannt ist allerdings bereits, dass Burton noch zwei weitere Personen als Showrunner und ausführende Produzenten an der Seite stehen werden, nämlich Alfred Gough und Miles Millar von SMALLVILLE, die beiden hatten das Projekt WEDNESDAY auch an Netflix gepitched.
Und worum wird es in der achtteiligen Miniserie gehen? Netflix schreibt in der Pressemitteilung:
The upcoming eight-episode series is a sleuthing, supernaturally infused mystery charting Wednesday’s years as a student at the peculiar Nevermore Academy. Wednesday’s attempts to master her emerging psychic ability, thwart a monstrous killing spree that has terrorized the local town, and solve the supernatural mystery that embroiled her parents 25 years ago – all while navigating her new and very tangled relationships of the strange and diverse student body.
Cruella de Vil ist die Böse aus dem Disney-Klassiker 101 DALMATINER und die bekommt wie schon so manche andere Figur aus dem Maus-Haus einen Realfilm spendiert. Der trägt den Titel CRUELLA.
CRUELLA handelt im London der 1970er, was alleine ja schon bemerkenswert ist, und channelt nicht nur den Joker oder Harley Quinn (das allerdings besser als Warner es schafft) und die abgedrehte Darstellung der Figur, eingebunden in schräge Szenerien und Punk, macht irgendwie richtig Spaß. Offizielle Beschreibung:
Academy Award® winner Emma Stone stars in Disney’s CRUELLA, an all-new live-action feature film about the rebellious early days of one of cinemas most notorious – and notoriously fashionable – villains, the legendary Cruella de Vil. CRUELLA which is set in 1970s London amidst the punk rock revolution, follows a young grifter named Estella, a clever and creative girl determined to make a name for herself with her designs. She befriends a pair of young thieves who appreciate her appetite for mischief, and together they are able to build a life for themselves on the London streets. One day, Estella’s flair for fashion catches the eye of the Baroness von Hellman, a fashion legend who is devastatingly chic and terrifyingly haute, played by two-time Oscar® winner Emma Thompson. But their relationship sets in motion a course of events and revelations that will cause Estella to embrace her wicked side and become the raucous, fashionable and revenge-bent Cruella.
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Hello Games haben wieder mal eine neue Erweiterung für ihr SciFi-Entdeckungsspiel NO MAN’S SKY bereitgestellt, das nach einem holprigen Start immer wieder mit neuem Content erweitert wurde.
Die Expansion heißt NO MAN’S SKY COMPANIONS und fügt dem Game die Möglichkeit hinzu, tierische Kumpels einzufangen und mit sich herumlaufen zu lassen. Wie der Trailer zeigt, können die auch Sachen schleppen, was möglicherweise das ewige Ärgernis »zu wenig Inventarplatz« ein wenig verbessert.
Man muss die Viecher erst zähmen, danach wollen sie natürlich gefüttert werden. Man kann mit ihnen spielen, sie aber eben auch als Packtiere verwenden und weiterhin können sie wohl auch Aufgaben wie nach Resourcen scannen, feindliche Kreaturen jagen, für Licht sorgen oder Schätze ausgraben erfüllen. Der Spieler kommuniziert mit den Pets über ein »neural harness«. Hello Games schreibt:
Creature personalities are defined by their species and ecosystem, such that no two creatures are alike, and their personalities develop further as you deepen your bond with them
Weiterhin kann man die Viecher auch benamsen, nach eigenen Vorstellungen ausstatten und umfärben. Das geht mit bis zu sechs Companions. Pflegt man sie gut, legen sie Eier und es wächst eine neue Generation von Spielerkumpels heran. Dabei gibt es offenbar auch die Möglichkeit, Eier mit anderen Spielern zu tauschen, um an besonders seltene Exemplare zu kommen, weiterhin kann man in Raumanomalien mit einem Gensequenzer an den Haustieren herumspielen. Lasst das nicht PETA hören …
Weiterhin gab es UI-Verbesserungen, schnellere Ladezeiten auf der PS4, sowie diverse Bugfixes.
NO MAN’S SKY COMPANIONS gibt es ab heute kostenlos für alle , die das Spiel bereits besitzen.
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Der Vorgucker zu COME AWAY ist schon vier Monate alt, aber irgendwie ist der Film völlig an mir vorbei gegangen. Drauf gekommen bin ich, weil es mir heute die (arg verspätete) deutsche Fassung in die RSS-Timeline spülte.
COME AWAY trägt den leicht uninspirierten deutschen Titel DIE MAGIE DER TRÄUME und erzählt die Geschichte eines Geschwisterpaars mit überbordender Fantasie, das versucht, dem viktorianischen Zeitalter und dessen Rassismus in Traumwelten zu entfliehen. Dabei bedient sich der Film unter anderem an PETER PAN und ALICE IN WONDERLAND. Die offizielle Zusammenfassung liest sich wie folgt:
When their eldest brother dies, Peter and Alice seek to save their parents from despair until they are forced to choose between home and imagination, setting the stage for their iconic journeys into Wonderland and Neverland.
In den USA lief er offenbar bereits im November in Kinos, in Deutschland kommt er gar nicht erst in die Lichtspielhäuser, sondern erscheint Ende März gleich auf Konserve und als Stream. Das mag daran liegen, dass COME AWAY in den USA nur knapp über 180000 Dollar einspielte, vermutlich aufgrund geschlossener Kinos.
Wer nicht in den letzen Monaten in einer Wohnung eingesperrt war, der … äh … lassen wir das.
HBO zeigt einen Trailer zum sogenannten Snyder-Cut des DC-Superheldenfilms JUSTICE LEAGUE. Der Regisseur Zack Snyder hatte damals die Arbeit am Film aufgrund eines Familiendramas aufhören müssen und Joss Whedon übernahm. Das Ergebnis ließ nicht nur bei Fans viele Wünsche offen, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Seit langem diskutierten Fans über einen sogenannten Snyder Cut, der dichter an der Idee des ursprünglichen Regisseurs ist und irgendwann hat man bei Warner nachgegeben. Es wurden Szenen nachproduziert, es wurde umgeschnitten und das Ergebnis bekommen zumindest die US-Amerikaner demnächst auf HBO Max zu sehen.
Der Trailer fokussiert sich natürlich auf die Unterschiede zum bisherigen Film, ist aber auch äußerst … »snyderesk« und typisch »grimdark« (persönlich halte ich Snyder als Regisseur nach den grandiosen WATCHMEN für überbewertet). Man darf gespannt sein, wie der Film tatsächlich aussehen wird und ob eine Neufassung die Defizite der Erstfassung ausgleichen kann. Das ist zugleich auch ein spannendes Experiment darüber, was im Schneideraum und mit Nachproduktion alles möglich ist.
Der Snyder Cut von JUSTICE LEAGUE wird ab dem 18. März auf HBO Max zu sehen sein. Wann der Rest der Welt ihn abseits von Tauschbörsen zu sehen bekommt, steht in den Sternen.
Es ist ein zufriedener Blick, der durch die Runde geht. Keine Überheblichkeit, sondern ein wenig Stolz, gepaart mit Hoffnung. Heruntergekommene Cowboys, verarmte Farmer, sie sind gekommen um ihn zu hören. Es ist nicht so, dass Tom Hanks diese Figur spielt, sondern sie ist Tom Hanks. Captain Jefferson Kyle Kidd reist durch Texas und trägt aus verschiedenen Zeitungen die wichtigsten oder amüsantesten Nachrichten vor. Seit dem Bürgerkrieg sind fünf Jahre vergangen, und die südlich gelegenen Staaten leiden noch unter den Nachwehen. Die Menschen haben keine Zeit oder kein Geld Zeitung zu lesen, wobei die meisten überhaupt nicht lesen können. Es ist schwer vorstellbar, dass es NEUES AUS DER WELT geben würde, wenn nicht Tom Hanks diese Rolle übernommen hätte. Geschweige denn, dass man sich für diesen Film interessieren würde. Captain Jefferson Kyle Kidd ist ein besonnener Mensch, Realist mit Güte und Verstand. So einen Menschen fast zwei Stunden derart pragmatisch und gleichzeitig emotional zu verkörpern, ohne der Versuchung zu erliegen ihn mit dramaturgischen Schwankungen mehr Tiefe zu geben, das ist nicht einfach Schauspielkunst, sondern Charisma.
Dass aus der Computerspielereihe BORDERLANDS ein Kinofilm gemacht wird ist nichts Neues mehr. Ebenfalls bereits bekannt ist, dass Eli Roth (THE HOUSE WITH THE CLOCK IN IT’S WALL) Regie führen wird. Auch schon bestätigt wurde, dass Jamie Lee Curtis (Tannis), Kevin Hart (Roland) und Cate Blanchett (Lilith) Rollen darin übernehmen sollen.
Die neueste Meldung dazu ist jetzt, dass Jack Black ebenfalls mitspielen wird. Er soll die Rolle des äußerst sarkastischen Roboters Claptrap übernehmen. Laut Roth ist Black die perfekte Besetzung für den Charakter. Man möchte ihm zustimmen.
Das Drehbuch schreibt Craig Mazin (THE LAST OF US), einen Starttermin gibt es noch nicht.
Die erste Iteration des First Person Shooters BORDERLANDS erschien 2009, wurde von Gearbox Development entwickelt und von 2K Games veröffentlicht. Es dreht sich um eine Gruppe von sogenannten »Vault Hunters«, die auf dem Planeten Pandora nach Alien-Technologie und anderen Schätzen suchen.
Filme über alternative Parallelwelten werden stets ihre Faszination behalten, so wie das Konzept des einzelnen Tages in einer Zeitschleife. Als Filmemacher und Autor hat Mike Cahill das mit seinen zwei vorangegangenen Kinofilmen schon praktiziert und bewiesen. BLISS könnte zu ANOTHER EARTH und I ORIGINS nicht unterschiedlicher sein – und gestaltet sich dennoch so artverwandt. Die Werke von Cahill als Science Fiction zu bezeichnen, wäre nur eine oberflächliche Beschreibung, selbst wenn man tiefer in die intellektuellen Auswüchse des Genres vorstößt. Denn was der vom Leben offensichtlich enttäuschte Greg Wittle durchlebt und in welche Bahnen sein Weg gelenkt wird, lässt sich schwer beschreiben. Auf alle Fälle ändert es sich, als er die verschrobene und etwas heruntergekommene Isabel trifft. Es dauert etwas, aber letztendlich kann sie Greg davon überzeugen, dass er nur in der Scheinwelt einer Simulation lebt.
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