Bandit bespricht: WONDER WOMAN 1984

WONDER WOMAN 1984 – Sky ab 18.02.2021

Spoi­ler sind schlecht. Wenn sie nicht zu ver­mei­den sind, ist es um so schlech­ter. Um Nach­sicht wird den­noch gebe­ten.

Vier­zig Jah­re ver­bringt Dia­na Prin­ce nun schon ihre Zeit in unse­rer Welt, immer noch ein­sam, ihrer tap­fe­ren Lie­be Ste­ve Tre­vor nach­trau­ernd. Es ist tat­säch­lich eine berüh­ren­de Sze­ne, wie sie abends allei­ne in einem Restau­rant an der Stra­ße sitzt, wäh­rend um sie her­um ver­lieb­te Pär­chen in trau­ter Zwei­sam­keit tuscheln und tur­teln. Bis zu die­ser Sze­ne ist noch ein biss­chen, weil der Film in The­my­sci­ra beginnt, jene wun­der­vol­le, abge­schot­te­te Insel der Ama­zo­nen. Die kind­li­che Dia­na nimmt an einem Wett­streit von erwach­se­nen Kämp­fe­rin­nen teil, und ver­liert fast selbst­re­dend. Für gewöhn­lich die­nen sol­che Rück­blen­den um Schwä­chen, Cha­rak­ter­zü­ge oder gar Trau­ma­ta einer Figur dar­zu­le­gen, denen im spä­te­ren Hand­lungs­ver­lauf eine signi­fi­kan­te Rol­le zukom­men. Doch nicht in die­sem Film. Hier ist die Rück­blen­de rei­ner Selbst­zweck.

Trailer: MORTAL COMBAT

War­ner ver­sucht sich wie­der mal an der Ver­fil­mung des legen­dä­ren Bru­ta­lo-Prü­gel­spiels MORTAL COMBAT (1982 ver­öf­fent­lich als Arca­de-Auto­mat durch Mid­way Games), das bei Ver­öf­fent­li­chung in den USA für eini­gen Auf­ruhr gesorgt hat­te, da es gewis­sen Mora­lis­ten als den Unter­gang des Abend­lan­des sahen. Wer mehr dar­über wis­sen möch­te, schaut sich Fol­ge fünf von Net­fli­xens Games-Doku HIGH SCORE an.

War­ner hat jetzt mal wie­der einen Film und das Mar­ti­al Arts-Spek­ta­kel mit Mutan­ten pro­du­ziert (das wir lie­be­voll »Mör­tel Wom­bat« nann­ten) und dazu gibt es gleich zwei Trai­ler. Einen ent­schärf­ten und einen mit etwas mehr Blood & Gore, den man auf You­tube aller­dings erst nach Alters­ve­ri­fi­ka­ti­on sehen kann. Manch einer mag es aller­dings nicht für akzep­ta­bel hal­ten, der Daten­kra­ke Goog­le zu die­sem Zweck eine Aus­weis­ko­pie oder Kre­dit­kar­ten­da­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len. In dem Fall wisst ihr sicher, wie ihr die You­tube-Suche bedie­nen müsst oder die­se Ver­si­on anders­wo im Netz fin­det.

Die Inhalts­zu­sam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

MMA figh­ter Cole Young (Lewis Tan), accus­to­med to taking a bea­ting for money, is una­wa­re of his heri­ta­ge-or why Outworld’s Emper­or Shang Tsu­ng (Chin Han) has sent his best war­ri­or, Sub-Zero (Joe Tas­lim), an other­world­ly Cryo­man­cer, to hunt Cole down. Fea­ring for his family’s safe­ty, Cole goes in search of Sonya Bla­de (Jes­si­ca McNa­mee) at the direc­tion of Jax (Meh­cad Brooks), a Spe­cial Forces Major who bears the same stran­ge dra­gon mar­king Cole was born with. Soon, he finds hims­elf at the temp­le of Lord Rai­den (Tad­ano­bu Asa­no), an Elder God and the pro­tec­tor of Ear­th­re­alm, who grants sanc­tua­ry to tho­se who bear the mark. Here, Cole trains with expe­ri­en­ced war­ri­ors Liu Kang (Ludi Lin), Kung Lao (Max Huang) and rogue mer­cena­ry Kano (Josh Law­son), as he pre­pa­res to stand with Earth’s grea­test cham­pi­ons against the enemies of Out­world in a high sta­kes batt­le for the uni­ver­se. But will Cole be pushed hard enough to unlock his arca­na-the immense power from within his soul-in time to save not only his fami­ly but to stop Out­world once and for all?

Regie bei MORTAL COMBAT führt Debutant Simon McQuo­id nach einem Dreh­buch von Greg Rus­so und Dave Cal­la­ham (WW84). Es spie­len unter ande­rem Josh Law­sonJes­si­ca McNa­meeHiroy­u­ki Sana­daJoe Tas­limTad­ano­bu Asa­noMeh­cad Brooks und Ludi Lin.

In den USA wird MORTAL COMBAT ab dem 16. April in »rest­ric­ted thea­ters« zu sehen sein, wei­ter­hin auf dem haus­ei­ge­nen Strea­ming­dienst HBO Max.

Im Fol­gen­den der geschnit­te­ne Trai­ler:

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Und hier die unge­schnit­te­ne Fas­sung (sie­he oben):

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Tim Burton macht ADDAMS FAMILY-Ableger WEDNESDAY für Netflix

Kult­re­gis­seur Tim Bur­ton (BEETLEJUICE, BATMAN, SWEENEY TODD) wur­de vom Strea­ming­dienst Net­flix ange­heu­ert, um einen Spin­off der ADDAMS FAMILY als Serie zu rea­li­sie­ren. Die Show dreht sich um die Addams-Toch­ter WEDNESDAY und trägt kon­se­quen­ter­wei­se des­we­gen auch ihren Namen. Das Pro­jekt ist das Bur­tons Debüt als TV-Regis­seur. Ange­sichts sei­ner bis­he­ri­gen Fil­me passt WEDNESDAY da natür­lich per­fekt ins Port­fo­lio.

Details zur Beset­zung gibt es im Moment eben­so wenig wie einen Release­ter­min, ange­sichts der übli­chen Pro­duk­ti­ons­zei­ten beim Steam­ing­dienst, sowie der Tat­sa­che, dass man Pro­jek­te erst ankün­digt, wenn sie min­des­tens in tro­cken­den Tüchern, oft aber sogar bereits gedie­hen sind, und weil Net­flix einen weit­aus gerin­gee­ren Was­ser­kopf und Pro­duk­ti­ons­o­ver­head hat, als klas­si­sche Stu­di­os (selbst wenn MGM/​UA invol­viert sind), gehe ich davon aus, dass wir nicht zu lan­ge wer­den war­ten müs­sen.

Bekannt ist aller­dings bereits, dass Bur­ton noch zwei wei­te­re Per­so­nen als Show­run­ner und aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten an der Sei­te ste­hen wer­den, näm­lich Alfred Gough und Miles Mil­lar von SMALLVILLE, die bei­den hat­ten das Pro­jekt WEDNESDAY auch an Net­flix gepit­ched.

Und wor­um wird es in der acht­tei­li­gen Mini­se­rie gehen? Net­flix schreibt in der Pres­se­mit­tei­lung:

The upco­ming eight-epi­so­de series is a sleut­hing, super­na­tu­ral­ly infu­sed mys­tery char­ting Wednesday’s years as a stu­dent at the pecu­li­ar Never­mo­re Aca­de­my. Wednesday’s attempts to mas­ter her emer­ging psy­chic abili­ty, thwart a mons­trous kil­ling spree that has ter­ro­ri­zed the local town, and sol­ve the super­na­tu­ral mys­tery that embroi­led her par­ents 25 years ago – all while navi­ga­ting her new and very tan­gled rela­ti­onships of the stran­ge and diver­se stu­dent body.

Pro­mo­pos­ter Copy­right Net­flix

Trailer: Disneys CRUELLA

Cruel­la de Vil ist die Böse aus dem Dis­ney-Klas­si­ker 101 DALMATINER und die bekommt wie schon so man­che ande­re Figur aus dem Maus-Haus einen Real­film spen­diert. Der trägt den Titel CRUELLA.

CRUELLA han­delt im Lon­don der 1970er, was allei­ne ja schon bemer­kens­wert ist, und chan­nelt nicht nur den Joker oder Har­ley Quinn (das aller­dings bes­ser als War­ner es schafft) und die abge­dreh­te Dar­stel­lung der Figur, ein­ge­bun­den in schrä­ge Sze­ne­rien und Punk, macht irgend­wie rich­tig Spaß. Offi­zi­el­le Beschrei­bung:

Aca­de­my Award® win­ner Emma Stone stars in Disney’s CRUELLA, an all-new live-action fea­ture film about the rebel­lious ear­ly days of one of cine­mas most noto­rious – and noto­rious­ly fashionable – vil­lains, the legen­da­ry Cruel­la de Vil. CRUELLA which is set in 1970s Lon­don amidst the punk rock revo­lu­ti­on, fol­lows a young grift­er named Estel­la, a cle­ver and crea­ti­ve girl deter­mi­ned to make a name for hers­elf with her designs. She befri­ends a pair of young thie­ves who app­re­cia­te her appe­ti­te for mischief, and tog­e­ther they are able to build a life for them­sel­ves on the Lon­don streets. One day, Estella’s flair for fashion cat­ches the eye of the Baro­ness von Hell­man, a fashion legend who is devas­ta­tingly chic and ter­ri­fy­in­gly hau­te, play­ed by two-time Oscar® win­ner Emma Thomp­son. But their rela­ti­onship sets in moti­on a cour­se of events and reve­la­ti­ons that will cau­se Estel­la to embrace her wicked side and beco­me the rau­cous, fashionable and reven­ge-bent Cruel­la.

Die Haupt­fi­gur wird gespielt von Emma Stone (LA-LA-Land), in wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Emma Thomp­sonMark StrongPaul Wal­ter Hau­serEmi­ly Bee­chamJoel FryKir­by Howell-Bap­tis­te und Jamie Deme­triou. Regie führ­te Craig Gil­le­spie (I, TONYA) nach einem Dreh­buch von Dana Fox und Tony McNa­ma­ra.

CRUELLA soll im Mai 2021 in die Kinos kom­men.

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Pro­mo­pos­ter Copy­right Dis­ney

NO MAN’S SKY COMPANIONS

Hel­lo Games haben wie­der mal eine neue Erwei­te­rung für ihr Sci­Fi-Ent­de­ckungs­spiel NO MAN’S SKY bereit­ge­stellt, das nach einem holp­ri­gen Start immer wie­der mit neu­em Con­tent erwei­tert wur­de.

Die Expan­si­on heißt NO MAN’S SKY COMPANIONS und fügt dem Game die Mög­lich­keit hin­zu, tie­ri­sche Kum­pels ein­zu­fan­gen und mit sich her­um­lau­fen zu las­sen. Wie der Trai­ler zeigt, kön­nen die auch Sachen schlep­pen, was mög­li­cher­wei­se das ewi­ge Ärger­nis »zu wenig Inven­tar­platz« ein wenig ver­bes­sert.

Man muss die Vie­cher erst zäh­men, danach wol­len sie natür­lich gefüt­tert wer­den. Man kann mit ihnen spie­len, sie aber eben auch als Pack­tie­re ver­wen­den und wei­ter­hin kön­nen sie wohl auch Auf­ga­ben wie nach Resour­cen scan­nen, feind­li­che Krea­tu­ren jagen, für Licht sor­gen oder Schät­ze aus­gra­ben erfül­len. Der Spie­ler kom­mu­ni­ziert mit den Pets über ein »neu­ral harness«. Hel­lo Games schreibt:

Crea­tu­re per­so­na­li­ties are defi­ned by their spe­ci­es and eco­sys­tem, such that no two crea­tures are ali­ke, and their per­so­na­li­ties deve­lop fur­ther as you deepen your bond with them

Wei­ter­hin kann man die Vie­cher auch benam­sen, nach eige­nen Vor­stel­lun­gen aus­stat­ten und umfär­ben. Das geht mit bis zu sechs Com­pa­n­ions. Pflegt man sie gut, legen sie Eier und es wächst eine neue Gene­ra­ti­on von Spie­ler­kum­pels her­an. Dabei gibt es offen­bar auch die Mög­lich­keit, Eier mit ande­ren Spie­lern zu tau­schen, um an beson­ders sel­te­ne Exem­pla­re zu kom­men, wei­ter­hin kann man in Raum­ano­ma­lien mit einem Gen­se­quen­zer an den Haus­tie­ren her­um­spie­len. Lasst das nicht PETA hören …

Wei­ter­hin gab es UI-Ver­bes­se­run­gen, schnel­le­re Lade­zei­ten auf der PS4, sowie diver­se Bug­fi­xes.

NO MAN’S SKY COMPANIONS gibt es ab heu­te kos­ten­los für alle , die das Spiel bereits besit­zen.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Hel­lo Games

Trailer: COME AWAY

Der Vor­gu­cker zu COME AWAY ist schon vier Mona­te alt, aber irgend­wie ist der Film völ­lig an mir vor­bei gegan­gen. Drauf gekom­men bin ich, weil es mir heu­te die (arg ver­spä­te­te) deut­sche Fas­sung in die RSS-Time­line spül­te.

COME AWAY trägt den leicht unin­spi­rier­ten deut­schen Titel DIE MAGIE DER TRÄUME und erzählt die Geschich­te eines Geschwis­ter­paars mit über­bor­den­der Fan­ta­sie, das ver­sucht, dem vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ter und des­sen Ras­sis­mus in Traum­wel­ten zu ent­flie­hen. Dabei bedient sich der Film unter ande­rem an PETER PAN und ALICE IN WONDERLAND. Die offi­zi­el­le Zusam­men­fas­sung liest sich wie folgt:

When their eldest brot­her dies, Peter and Ali­ce seek to save their par­ents from des­pair until they are forced to choo­se bet­ween home and ima­gi­na­ti­on, set­ting the stage for their ico­nic jour­neys into Won­der­land and Never­land.

Es spie­len unter ande­rem Kei­ra Chan­saJor­dan A. NashDavid Oye­lo­wo und Ange­li­na Jolie als Fami­lie Litt­le­ton, eben­falls dabei ist Micha­el Cai­ne. Regie führ­te Bren­da Chap­man nach einem Dreh­buch von Maris­sa Kate Goodhill.

In den USA lief er offen­bar bereits im Novem­ber in Kinos, in Deutsch­land kommt er gar nicht erst in die Licht­spiel­häu­ser, son­dern erscheint Ende März gleich auf Kon­ser­ve und als Stream. Das mag dar­an lie­gen, dass COME AWAY in den USA nur knapp über 180000 Dol­lar ein­spiel­te, ver­mut­lich auf­grund geschlos­se­ner Kinos.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​4​6​f​x​Z​l​r​3​Svc

Trailer: Zack Snyders´s JUSTICE LEAGUE

Wer nicht in den let­zen Mona­ten in einer Woh­nung ein­ge­sperrt war, der … äh … las­sen wir das.

HBO zeigt einen Trai­ler zum soge­nann­ten Sny­der-Cut des DC-Super­hel­den­films JUSTICE LEAGUE. Der Regis­seur Zack Sny­der hat­te damals die Arbeit am Film auf­grund eines Fami­li­en­dra­mas auf­hö­ren müs­sen und Joss Whe­don über­nahm. Das Ergeb­nis ließ nicht nur bei Fans vie­le Wün­sche offen, um es mal vor­sich­tig aus­zu­drü­cken.

Seit lan­gem dis­ku­tier­ten Fans über einen soge­nann­ten Sny­der Cut, der dich­ter an der Idee des ursprüng­li­chen Regis­seurs ist und irgend­wann hat man bei War­ner nach­ge­ge­ben. Es wur­den Sze­nen nach­pro­du­ziert, es wur­de umge­schnit­ten und das Ergeb­nis bekom­men zumin­dest die US-Ame­ri­ka­ner dem­nächst auf HBO Max zu sehen.

Der Trai­ler fokus­siert sich natür­lich auf die Unter­schie­de zum bis­he­ri­gen Film, ist aber auch äußerst … »sny­de­resk« und typisch »grim­dark« (per­sön­lich hal­te ich Sny­der als Regis­seur nach den gran­dio­sen WATCHMEN für über­be­wer­tet). Man darf gespannt sein, wie der Film tat­säch­lich aus­se­hen wird und ob eine Neu­fas­sung die Defi­zi­te der Erst­fas­sung aus­glei­chen kann. Das ist zugleich auch ein span­nen­des Expe­ri­ment dar­über, was im Schnei­de­raum und mit Nach­pro­duk­ti­on alles mög­lich ist.

Der Sny­der Cut von JUSTICE LEAGUE wird ab dem 18. März auf HBO Max zu sehen sein. Wann der Rest der Welt ihn abseits von Tausch­bör­sen zu sehen bekommt, steht in den Ster­nen.

https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​v​M​-​B​j​a​2​G​y04

Bandit bespricht: NEUES AUS DER WELT

NEWS OF THE WORLD – Net­flix ab 10.02.2021

Es ist ein zufrie­de­ner Blick, der durch die Run­de geht. Kei­ne Über­heb­lich­keit, son­dern ein wenig Stolz, gepaart mit Hoff­nung. Her­un­ter­ge­kom­me­ne Cow­boys, ver­arm­te Far­mer, sie sind gekom­men um ihn zu hören. Es ist nicht so, dass Tom Hanks die­se Figur spielt, son­dern sie ist Tom Hanks. Cap­tain Jef­fer­son Kyle Kidd reist durch Texas und trägt aus ver­schie­de­nen Zei­tun­gen die wich­tigs­ten oder amü­san­tes­ten Nach­rich­ten vor. Seit dem Bür­ger­krieg sind fünf Jah­re ver­gan­gen, und die süd­lich gele­ge­nen Staa­ten lei­den noch unter den Nach­we­hen. Die Men­schen haben kei­ne Zeit oder kein Geld Zei­tung zu lesen, wobei die meis­ten über­haupt nicht lesen kön­nen. Es ist schwer vor­stell­bar, dass es NEUES AUS DER WELT geben wür­de, wenn nicht Tom Hanks die­se Rol­le über­nom­men hät­te. Geschwei­ge denn, dass man sich für die­sen Film inter­es­sie­ren wür­de. Cap­tain Jef­fer­son Kyle Kidd ist ein beson­ne­ner Mensch, Rea­list mit Güte und Ver­stand. So einen Men­schen fast zwei Stun­den der­art prag­ma­tisch und gleich­zei­tig emo­tio­nal zu ver­kör­pern, ohne der Ver­su­chung zu erlie­gen ihn mit dra­ma­tur­gi­schen Schwan­kun­gen mehr Tie­fe zu geben, das ist nicht ein­fach Schau­spiel­kunst, son­dern Cha­ris­ma.

Jack Black spielt Roboter in BORDERLANDS Film

Dass aus der Com­pu­ter­spie­le­rei­he BORDERLANDS ein Kino­film gemacht wird ist nichts Neu­es mehr. Eben­falls bereits bekannt ist, dass Eli Roth (THE HOUSE WITH THE CLOCK IN IT’S WALL) Regie füh­ren wird. Auch schon bestä­tigt wur­de, dass Jamie Lee Cur­tis (Tan­nis), Kevin Hart (Roland) und Cate Blan­chett (Lilith) Rol­len dar­in über­neh­men sol­len.

Die neu­es­te Mel­dung dazu ist jetzt, dass Jack Black eben­falls mit­spie­len wird. Er soll die Rol­le des äußerst sar­kas­ti­schen Robo­ters Clap­trap über­neh­men. Laut Roth ist Black die per­fek­te Beset­zung für den Cha­rak­ter. Man möch­te ihm zustim­men.

Das Dreh­buch schreibt Craig Mazin (THE LAST OF US), einen Start­ter­min gibt es noch nicht.

Die ers­te Ite­ra­ti­on des First Per­son Shoo­ters BORDERLANDS erschien 2009, wur­de von Gear­box Deve­lo­p­ment ent­wi­ckelt und von 2K Games ver­öf­fent­licht. Es dreht sich um eine Grup­pe von soge­nann­ten »Vault Hun­ters«, die auf dem Pla­ne­ten Pan­do­ra nach Ali­en-Tech­no­lo­gie und ande­ren Schät­zen suchen.

Bild Jack Black von Eva Rinal­di, aus der Wiki­pe­dia, CC BY-SA, Pro­mo­gra­fik Clap­trap Copy­right 2K Games

Bandit bespricht: Mike Cahills BLISS

BLISS – Ama­zon Prime Video

Fil­me über alter­na­ti­ve Par­al­lel­wel­ten wer­den stets ihre Fas­zi­na­ti­on behal­ten, so wie das Kon­zept des ein­zel­nen Tages in einer Zeit­schlei­fe. Als Fil­me­ma­cher und Autor hat Mike Cahill das mit sei­nen zwei vor­an­ge­gan­ge­nen Kino­fil­men schon prak­ti­ziert und bewie­sen. BLISS könn­te zu ANOTHER EARTH und I ORIGINS nicht unter­schied­li­cher sein – und gestal­tet sich den­noch so art­ver­wandt. Die Wer­ke von Cahill als Sci­ence Fic­tion zu bezeich­nen, wäre nur eine ober­fläch­li­che Beschrei­bung, selbst wenn man tie­fer in die intel­lek­tu­el­len Aus­wüch­se des Gen­res vor­stößt. Denn was der vom Leben offen­sicht­lich ent­täusch­te Greg Witt­le durch­lebt und in wel­che Bah­nen sein Weg gelenkt wird, lässt sich schwer beschrei­ben. Auf alle Fäl­le ändert es sich, als er die ver­schro­be­ne und etwas her­un­ter­ge­kom­me­ne Isa­bel trifft. Es dau­ert etwas, aber letzt­end­lich kann sie Greg davon über­zeu­gen, dass er nur in der Schein­welt einer Simu­la­ti­on lebt.

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