Es dauert zirka drei Minuten. Nach einer kurzen Einführung über die Historie des Wüstenplaneten Arrakis erscheint der Schriftzug DUNE. Mit dem Zusatz »Part One«. Denis Villeneuves schon im Vorfeld als Meisterwerk gepriesene Adaption entpuppt sich als zweieinhalbstündige Mogelpackung. Hätte man es wissen können? Selbstverständlich. Hätte man es wissen müssen? Auf keinen Fall. Dem durchschnittlichen Ticket-Preis nach gerechnet, haben an den zwei Starttagen weltweit ungefähr 840.000 Zuschauer DUNE gesehen. Die Frage sei gestattet, wie viele dieser Menschen Nachrichten aus dem Filmgeschäft verfolgen, regelmäßig das Feuilleton lesen, oder sich intensiv mit einem zum Besuch anstehenden Film auseinandersetzen. Es geht hier nicht darum, mit welchen Empfindungen das Kino am Ende verlassen wird, sondern das Gefühl, welches einen beschleicht, wenn der Film beginnt.
Am vergangenen Sonntag (sorry wegen der verspäteten Berichterstattung) wurden in Los Angeles die 73. Primetime Emmy Awards an Film- und Fernsehproduktionen vergeben.
Großer Gewinner dürfte Netflixens THE CROWN sein, das elf mal nominiert war und sieben Preise einheimsen konnte, gefolgt von Apple TVs TED LASSO mit 13 Nominierungen und vier Auszeichnungen. Jason Sudeikis erhielt den Preis als herausragender Schauspieler in einer Comedy-Serie für TED LASSO, Jean Smart den für herausragende Leistungen als Schauspielerin in der Comedy-Show HACKS. Als herausragende Miniserie ging der Emmy an Netflixens THE QUEEN’S GAMBIT.
In Sachen Genre waren die Emmy-Verleihungen eine komplette Pleite, es waren zwar einige Phantastik-Produktionen nominiert, beispielsweise THE BOYS, LOVECRAFT COUNTRY, WANDAVISION oder THE MANDALORIAN, keine davon erhielt jedoch irgendeine Auszeichnung.
Kontrovers wird in Hollywood und anderswo bewertet, dass zwar 44% der Nominierten People of Color sind, keine einzige davon jedoch einen Emmy erhielt.
Im Folgenden alle Nominierten und Gewinner, die Preisträger sind fett gekennzeichnet.
Endlich mal wieder ein Grimdark-Superheldenfilm aus den Häusern DC und Warner. Gähn. Leider wirkt der Vorgucker zu THE BATMAN auf mich auch noch völlig uninspiriert und beliebig. Da sind keine Wow!-Szenen drin, es bleibt das Gefühl zurück, dass man das alles schon mal gesehen hat, nur ansprechender. Eine originelle Annäherung an das Thema scheint das nicht zu sein, höchstens brutaler.
Gegen Pattinson habe ich übrigens nix, der hat mir schon in TENET gut gefallen.
Nun ja, man soll Filme nicht nach den Trailern beurteilen, das ist eine alte Binsenweisheit. Vielleicht wird er ja besser, als der Trailer androht.
THE BATMAN soll im März 2022 in die Kinos kommen.
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Auf dem Youtube-Kanal von DUST (die wir für ihr Engagement im Bereich SF-Kurzfilme schon länger kennen) gibt es jetzt die ersten Episoden der SF-Webserie ATROPA:
When Off-World Officer Cole Freeman finds the missing research vessel ATROPA, he discovers an inconsistency in the ship logs. He wakes the crew from hypersleep, and they soon find themselves caught up in a much bigger mystery.
Als der Weltraumoffizier Cole Freeman das verschwundene Forschungsschiff ATROPA findet, entdeckt er eine Unstimmigkeit in den Schiffslogbüchern. Er weckt die Besatzung aus dem Hyperschlaf, und schon bald finden sie sich in ein viel größeres Geheimnis verstrickt.
Serienschöpfer ist Eli Sasich, der führte auch Regie und verfasste zudem zusammen mit Clayton Tolbert Story und Drehbuch.
Vier der sieben Episoden kann man sich bereits auf dem Youtube-Kanal von Dust ansehen, ich vermute die restlichen drei werden folgen.
Würde man in den USA wohnen, könnte man ATROPA auch auf Amazon Video goutieren, leider leben wir im schnarchigen #neuland.
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Es fing schon vielversprechend an: Üblicherweise nutze ich die kurze Entfernung zum Kino meiner Wahl und gehe die zehn Minuten zu Fuß, dann kommt man mal an die frische Luft. Heute gab es allerdings auf dem Weg einen Wolkenbruch, bei dem es Hunde und Katzen regnete und mein nicht eben kleiner Schirm nur begrenzt hilfreich war. Deswegen habe ich mir einen Film über einen Wüstenplaneten klatschnass angesehen. Auch irgendwie ironisch …
Es ist ein Herzensprojekt für Regisseur Denis Villeneuve – und wie das so ist mit Herzensprojekten im Bereich Film gibt es in aller Regel zwei Optionen: es wird grandios – oder es wird grandios verkackt. Frank Herberts DUNE (deutsch: DER WÜSTENPLANET) aus dem Jahr 1965 ist für die Science Fiction etwas ähnliches wie DER HERR DER RINGE für die Fantasy: Ein Klassiker, ein definierendes Werk, das zumindest im Fandom wohl jeder kennt, aber durchaus auch darüber hinaus bekannt ist. Zudem ist der Stoff für etliche aus diesem Fandom so etwas wie der heilige SF-Gral, an den man entweder nicht rühren sollte oder der selbstverständlich nur nach den eigenen Erwartungen und Vorstellungen umgesetzt werden darf (und bei manchen sind diese Jahrzehnte alt). Das schafft natürlich völlig überhöhte Erwartungen an einen Kinofilm – oder eine Duologie.
Vorweg: Zuschauerinnen die aufgrund der Trailer in diesen Streifen gehen und einen Actionfilm erwarten, werden garantiert enttäuscht, denn der Vorgucker ist Etikettenschwindel reinsten Wasser, sicherlich initiiert durch Studio und Verleiher.
Es steht ja mal wieder eine Marvel MCU-Serie auf Disney+ an, nämlich HAWKEYE. Tatsächlich wird man darauf noch ein wenig warten müssen, nämlich bis kurz vor Weihnachten 2021, aber immerhin spendiert man schonmal einen Vorgucker.
Die Titelrolle HAWKEYE alias Clint Barton spielt erneut Jeremy Renner, an seiner Seite, vermutlich als Auszubildende, Hailee Steinfeld alias Kate Bishop – und der Name dürfte Marvel-Fans ebenfalls im Zusammenhang mit dem Titel der Show geläufig sein. Ebenfalls zu sehen sein wird Florence Pugh, die Ihre Rolle als Yelena Belova aus BLACK WIDOW wieder aufnimmt.
Es scheint wieder was zu kichern zu geben, bei der neuen Serie. Wie sich das gehört.
HAWKEYE startet bei Disney+ am 24. November 2021.
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Im Dezember kommt 22 Jahre nach dem ersten der vierte Teil der MATRIX-Trilogie ins Kino. Ja, wieder mit Keanu Reeves als Neo und auch Carrie-Anne Moss spielt wieder mit. Wenn sich jemand fragt, wie das mit Neo sein kann, nach dem was in Teil drei geschah: In der Matrix ist bekanntlich nichts, wie es scheint. … :)
MATRIX war 1999 ein bahnbrechender Film, sowohl was Inszenierung, als auch Spezialeffekte und Mythologie anging. Die folgenden Teile ließen zwar im Vergleich zu wünschen übrig, persönlich fand ich die allerdings als Realfilm-Animé-Umsetzung dennoch sehr sehenswert.
Im Netz pöbeln schon wieder die ersten Trolle, dass der Trailer scheiße ist. Ich finde, das Gegenteil ist der Fall und wer WHITE RABBIT als Musik für einen MATRIX-Trailer nutzt, der hat in meinen Augen ohnehin gewonnen. Hoffen wir auf eine gelungene Fortsetzung.
Enter The Matrix! Ende Dezember 2021 im Kino.
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Es gibt nach dem Miniteaser einen erster Trailer zur zweiten Staffel STAR TREK PICARD. Die erste fing bekanntermaßen stark an, um dann gegen Ende und bei der Auflösung stark nachzulassen.
Bei der zweiten Season will man sich offenbar bei allem bedienen, was in TNG grandios war: Q, andere Zeitlinien, Borg, Zeitreisen, um die Zeitlinie zu reparieren, ein Besuch in unserer Zeit (und schon wieder die eugenischen Kriege vergessen [oder andere Zeitlinie] – zudem bemüht man diesen Kniff ja auch gern, um Produktionskosten zu sparen). Es wirkt ein wenig, als habe man tief in der TNG-Klamottenkiste gegraben, um etwas zusammenzurühren, das den Fans gefallen könnte, dennoch wirkt das alles in meinen Augen etwas – bemüht.
Es bleibt abzuwarten, ob der Mix schmackhaft werden wird, oder eher eine versalzene Ploomek-Suppe.
Staffel zwei startet im Februar 2022.
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Es gibt immer wieder diese Art von Film, die zuerst wenig Eindruck machen, eher gewöhnlich wirken. Erst später verändert sich dann die Wahrnehmung. Sei es wegen seiner künstlerischen Umsetzung mit einer genialen thematischen Auflösung, oder bei einer nachfolgenden Reflexion, beginnt sich dieser Film richtig zu entfalten und zu erschließen. Solch ein Film ist Nia DaCostasCANDYMAN. Seine offenkundige Metaphorik und gesellschaftskulturellen Anspielungen stellt er tatsächlich so raffiniert neben die eigentliche Handlung, dass sie kaum als Kritik, sondern eher als notwendige Basis wahrgenommen werden.
1992 war Cabrini-Green im Norden Chicagos bereits eines der ärmsten und gewalttätigsten Stadtviertel. Es war ein Novum, dass sich seinerzeit ein massentauglicher Horrorfilm trotz seines Genres ernsthaft mit der sozialen Problematik seines Handlungsortes auseinandersetzt. 29 Jahre später kann Jordan Peele, dessen eindeutige Handschrift als Produzent erkennbar ist, dem Schreckgespenst von damals einige Facetten hinzufügen.
Man muss sich schon wundern, wie Marvel es schafft, seinem Cinematic Universe immer wieder neue Facetten abzugewinnen und das in einer Weise, dass es einfach nie langweilig wird. Erst kürzlich mischten sie mit WANDAVISION, THE FALCON AND THE WINTER SOLDIER und nicht zuletzt LOKI die Fernseh- oder vielmehr Streaminglandschaft auf, nachdem sie dasselbe zuvor mit dem Kino getan hatten. Und die Ausflüge auf den kleinen Bildschirm waren nicht weniger erfolgreich als die Kinofilme und führten zu teils heftigen Eruptionen im Web, als die Fans versuchten sich darin zu übertreffen, die meisten Ostereier zu finden und das Gesehene zu interpretieren oder in Zusammenhang mit irgendwelchen Comics zu bringen. Zuletzt erweiterten sie das MCU sogar noch in eine Animationsserie.
Mit SHANG-CHI startet die nächste Phase des MCU nun ernsthaft. SPIDER-MAN: FAR FROM HOME war eigentlich noch ein Nachgeplänkel von ENDGAME und BLACK WIDOW hätte zum einen bereits im vergangenen Jahr kommen sollen und war zudem eine (dringend notwendige) Rückschau auf den Charakter. SHANG-CHI stellt nicht nur einen neuen Helden vor, ab jetzt geht es wieder rund. Als nächstes stehen die ETERNALS an und im Dezember treffen wir dann erneut auf SPIDER-MAN (und DOCTOR STRANGE in SPIDER-MAN: NO WAY HOME).
Wie schlägt sich SHANG-CHI denn so, hier holt Marvel ja mal wieder einen seiner eigentlich obskureren Helden aus der Mottenkiste?
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